Umsatz im Ausbaugewerbe im 1. Quartal 2021 gesunken
Die Umsätze im Ausbaugewerbe sanken im ersten Quartal 2021 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 3,1 Prozent. Dieser Umsatzrückgang ist teilweise auf Vorzieheffekte aufgrund des Auslaufens der befristeten Mehrwertsteuersenkung zum Jahresende 2020 zurückzuführen, die zu einem Rekordumsatz im vierten Quartal 2020 geführt hatte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren im ersten Quartal 2021 im Ausbaugewerbe 1,8 Prozent mehr Beschäftigte tätig als im Vorjahreszeitraum.
Alle Wirtschaftszweige des Ausbaugewerbes verbuchten im 1. Quartal 2021 Umsatzrückgänge. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen im gesamten Ausbaugewerbe verzeichneten die Bereiche Malerei und Glaserei mit minus 4,7 Prozent sowie Elektroinstallation mit minus 4,5 Prozent die größten Umsatzrückgänge. Die Wirtschaftszweige „Sonstige Bauinstallation“ (zum Beispiel Einbau von Aufzügen und Rolltreppen) und Bautischlerei und -schlosserei hatten mit minus 0,6 Prozent beziehungsweise minus 2,5 Prozent die geringsten Umsatzeinbußen zu verbuchen.















