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Autor: Möbelfertigung

12,3 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen als im Juli 2020

Im Juli 2021 haben die deutschen Amtsgerichte 1.200 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 12,3 Prozent weniger als im Juli 2020. Der rückläufige Trend bei der Zahl der Unternehmensinsolvenzen der vergangenen Monate setzte sich somit auch nach Auslaufen vieler Sonderregelungen, wie der ausgesetzten Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen infolge der Corona-Pandemie, fort. Gegenüber Juli 2019, also vor Beginn der Ausbreitung der Corona-Pandemie in Deutschland, ging die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Juli 2021 um 27,0 Prozent zurück.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte im Juli 2021 auf rund 4,6 Milliarden Euro. Im Juli 2020 hatten sie noch bei etwa 3,9 Milliarden Euro gelegen. Dieser Anstieg bei gleichzeitigem Rückgang der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass im Juli 2021 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten als im Juli 2020.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Juli 2021 im Baugewerbe mit 222 Fällen (Juli 2020:204; +8,8 %). Im Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) waren es 189 Verfahren (Juli 2020: 228; -17,1 %). Im Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen- und technischen Dienstleistungen (zum Beispiel Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung, Architektur- und Ingenieursbüros, Forschung und Entwicklung, Werbung und Marktforschung, Fotolabors sowie Veterinärwesen) wurden 131 Insolvenzen gemeldet (Juli 2020: 182, -28,0 %).

Beim zeitlichen Vergleich der Insolvenzzahlen ist zu beachten, dass das Insolvenzgeschehen in den Jahren 2020 und 2021 von Sonderregelungen geprägt war. Von Anfang März 2020 bis Ende 2020 war die Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen infolge der Corona-Pandemie ausgesetzt. Diese Regelung galt bis Ende April 2021 weiterhin für Unternehmen, bei denen die Auszahlung der seit 1. November 2020 vorgesehenen staatlichen Hilfeleistungen noch ausstand. Für diese Unternehmen wurde die Pflicht zur Beantragung eines Insolvenzverfahrens erst zum 1. Mai 2021 wieder vollumfänglich eingesetzt. In den Zahlen für Juli 2021 ist, unter anderem aufgrund der Bearbeitungszeit bei den Gerichten, weiterhin keine Trendumkehr bei der Zahl der Unternehmensinsolvenzen zu beobachten.

Beruht der Eintritt einer Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung auf den Auswirkungen der Starkregenfälle oder des Hochwassers im Juli 2021, ist die Insolvenzantragspflicht noch bis maximal zum 31. Januar 2022 ausgesetzt.

Hinweise auf die künftige Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen gibt die Zahl der beantragten Regelinsolvenzverfahren. Im September 2021 stieg diese Zahl laut vorläufigen Angaben um 6,0 Prozent gegenüber August 2021. Im Vergleich zu September 2020 lag die Zahl um 25,0 Prozent höher, als die Antragspflicht vollumfänglich ausgesetzt gewesen und es zu einem deutlichen Rückgang im Vergleich zu September 2019 (-31,0 %) gekommen war.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ist im Juli 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich gestiegen. 7.164 Verbraucherinnen und Verbraucher stellten einen Insolvenzantrag, das war ein Anstieg um mehr als die Hälfte (+78,0 % gegenüber Juli 2020). Der starke Anstieg steht im Zusammenhang mit einem Gesetz zur schrittweisen Verkürzung von Restschuldbefreiungsverfahren von sechs auf drei Jahre. Die Neuregelung gilt für ab dem 1. Oktober 2020 beantragte Verbraucherinsolvenzverfahren. Sie ermöglicht den Betroffenen einen schnelleren wirtschaftlichen Neuanfang im Anschluss an ein Insolvenzverfahren. Daher ist davon auszugehen, dass viele überschuldete Privatpersonen ihren Insolvenzantrag zunächst zurückhielten, um von der Neuregelung zu profitieren.

Ticketshop für den 16. „Branchentag Holz“ jetzt für alle geöffnet

Der 16. „Branchentag Holz“ des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) findet vom 9. bis 10. November in der Halle 8 der Koelnmesse statt. Während die letzten Planungen rund um die Präsenzmesse laufen, wurde nun der Ticketshop für alle Interessenten geöffnet.

Über den Shop können sich die Besucher ihr Ticket für einen oder beide Messetage buchen. Laut GD Holz unterliegen die Tickets aufgrund der Corona-Regeln einer Kontingentierung, die bis zu 1.400 Personen pro Messetag zulässt. Diese Tickets sind exklusiv nur über den Ticketshop zu erwerben, den die Interessenten unter www.branchentag.de erreichen. Eine Tageskasse wird in diesem Jahr nicht angeboten. So kann die verpflichtende Einhaltung der Ticketkontingente stets berücksichtigt werden. Außerdem wird mit diesem Schritt auch die Kontaktnachverfolgung zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

Die Pandemie hat den Veranstalter zu weiteren Maßnahmen veranlasst, so wurde die Hallenaufplanung mit deutlich breiteren Gängen großzügiger gestaltet, so dass die Laufwege entzerrt werden. Außerdem hat der GD Holz das Vortrags-Forum vergrößert und darüber hinaus zusätzliche Sonderflächen in der Halle geschaffen, die neben dem eigenen Messestand ebenfalls vom Verband gestaltet werden. Weitere konsequente Maßnahmen wie ein regelmäßiger vollständiger Luftaustausch in der Halle oder auch eine umfassende Flächendesinfektion sind elementare Bausteine des gemeinsam mit der Koelnmesse erarbeiteten Hygienekonzeptes, das durch die inzwischen bekannten 3G-Regeln für die Aussteller und Besucher abgerundet wird.

„Wir sind sehr glücklich darüber, dass sich über 130 Aussteller in Köln präsentieren werden und wir für beide Tage bereits jetzt einen hervorragenden Anmeldestand seitens der Besucher haben“, zeigt sich der Geschäftsführer des GD Holz, Thomas Goebel, zufrieden mit dem aktuellen Stand der Anmeldungen. „Des Weiteren freuen wir uns, dass wir aus Köln zuletzt sehr vielversprechende Signale für die Durchführung unseres Get-togethers erhalten haben. Hierzu können wir voraussichtlich in Kürze schon weitere Details veröffentlichen“, führt Goebel weiter aus, bezugnehmend auf den Branchenabend, der wie bereits zuvor angekündigt, 2021 durch eine vorgabenkonforme Alternative ersetzt wird.

4-wöchige „Biesse Inside“ ist gestartet

Am 11. Oktober ging es los: In Pesaro hat die Biesse Group ihre Türen für Kunden und Interessierte für eine weitere „Biesse Inside“ geöffnet. Allerdings nicht nur für 3 oder 4 Tage, wie es in den letzten Jahren üblich war. Sondern ganze vier Wochen bis zum 5. November. „Wir müssen einfach so agieren, wie es die Situation zulässt“, erklärt Raphaël Prati, Chief Marketing & Communications Officer der Biesse Group. Federico Broccoli, Chief Commercial and Subsidiaries Officer, ergänzt: „Früher haben wir uns gefreut zu vermelden, dass viele hundert Besucher innerhalb kurzer Zeit bei uns im Werk waren. Heute müssen wir die Besuchergruppen ,entzerren‘ und darum strecken wir unsere Herbstmesse auf insgesamt vier Wochen.“ Aber natürlich bietet jede Veränderung auch Chancen: „Es hat alles auch seine Vorteile“, so Broccoli. „Wir sind jetzt in der Lage, auf jeden einzelnen Besucher und seine Bedürfnisse viel intensiver einzugehen, als es früher dann der Fall war.“ Und es ist ein klarer Trend erkennbar: Internationale Kunden nutzen sehr stark die digitalen Angebote, die während der „Biesse Inside“ verstärkt angeboten werden, während das Interesse von nordeuropäischen Besuchern spürbar ist, Maschinentechnologien auch wieder „live“ zu erleben.

Grundsätzlich ist die Biesse Group sehr zufrieden unterwegs. „Wir werden mit dem Geschäftsjahr 2021 an die Rekordzahlen anknüpfen können, die wir 2018 und 2019 hatten“, berichtet Broccoli bei einer digitalen Pressekonferenz. „Das zeigt schon der Verlauf des ersten Halbjahres: wir verzeichnen deutlich mehr Aufträge als im Vergleichszeitraum 2019, eine zweistellige Steigerung. Und nahezu doppelt so viele Auftragseingänge wie im ersten Halbjahr 2020. Das sind wirklich sehr gute Zahlen.“

Im Zuge der „Biesse Inside“ 2021 werden noch bis in den November hinein neue Maschinen und Lösungen für die Bereiche Holz, Glas und Stein präsentiert. Broccoli verrät: „wir hatten natürlich keinen Stillstand in unserer Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Manchmal fühlt es sich so an wie bei renommierten Telefonanbietern: Wir präsentieren die neuste Generation und genialen neuen Features.“

Ein echtes Kraftpaket für Kantenbearbeitung

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Der Name Paul Ott steht für höchste Kompetenz beim Thema Kantenanleimen. Mit Lösungen für den klassischen Handwerksbetrieb – wie zum Beispiel „Pacific+“, die vor allem mit einer kompakten Maschinenlänge unter sechs Metern und ihrer Bearbeitungsgenauigkeit punktet, bis hin zu hochspezialisierten Anlagen bietet Ott für viele Betriebsgrößen Lösungen an.

Als neuestes Mitglied des Ott-Maschinenprogramms wurde vor etwa einem Jahr die „FlexEdge“ vorgestellt, die sich zwischen den Typen „Tornado+“ und „Storm+“ positioniert. „Leider hatte unsere ,FlexEdge‘ bedingt durch die Pandemie noch keinen offiziellen Messeauftritt“, bedauert man bei Ott. „Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“
Mit sieben Metern Maschinenlänge ist „FlexEdge“ ein absolutes Kraftpaket, das auch Massivholzkanten bis zu 15 mm bearbeitet. Dabei macht die optionale „TransStart“-Einförderhilfe das korrekte Beschicken der Maschine besonders komfortabel. Wie alle Ott-Kantenanleimmaschinen ist die „FlexEdge“ voll in ein System mit übergeordneter Software integrierbar und lässt sich mit den Ott-Rückführlösungen zu einem Bekantungszentrum erweitern.
Darüber hinaus sind alle Ott-Kantenanleim­maschinen mit dem patentierten Verleimsystem „CombiMelt“ ausgestattet, das perfekten Leimauftrag ermöglicht und die Wartung im Alltag sehr einfach macht.

Mehr Infos: www.ottpaul.com

Baut Portfolio im Bereich Glasbearbeitung aus

Die Biesse Gruppe, ein im STAR-Segment der Mailänder Börse notiertes Unternehmen, das Anlagen und Maschinen für die Bearbeitung von Holz, Glas, Stein, Metall, Kunststoff und Verbundwerkstoffen entwickelt, herstellt und vertreibt, hat vorgestern einen Vertrag über den Erwerb von 100 Prozent der Anteile an Forvet Costruzione Macchine Speciali S.p.A., einem Hersteller von automatisierten Spezialmaschinen für die Glasbearbeitung mit Sitz in Volvera in der Nähe von Turin, unterzeichnet. Der Wert der Transaktion beläuft sich auf rund 41 Millionen Euro und wird hauptsächlich im laufenden Geschäftsjahr in bar beglichen.

Diese Transaktion steht im Einklang mit der Wachstumsstrategie der Biesse-Gruppe und wird das Produktportfolio an Glasbearbeitungsmaschinen deutlich erweitern. In diesem Bereich ist Biesse seit Mitte der 1980er Jahre mit Technologien der Marke „Intermac“ vertreten. Dank der Einführung eigener Technologien durch das Unternehmen Forvet S.p.A. verstärkt die Gruppe ihr Angebot im oberen Marktsegment, indem sie hochautomatisierte, maßgeschneiderte Maschinen und Systeme anbietet, die in diesem Sektor einzigartig sind. „Diese Übernahme ist großartig, Forvet ist mit tollen Lösungen am Markt unterwegs und wir erweitern unser Angebot im Glasbereich damit sehr gelungen entlang der kompletten Prozesskette“, unterstreicht Federico Broccoli, Chief Commercial and Subsidiaries Officer im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz.

„Es handelt sich um eine strategische Akquisition, die es uns ermöglicht, das Angebot an Glasbearbeitungsmaschinen durch industrielle Lösungen zu vervollständigen, die unsere Technologien ergänzen und sich perfekt in diese integrieren lassen. So können wir unseren technologisch fortschrittlichen Kunden modulare Linien und automatisierte Systeme anbieten, die ein hohes Maß an Produktivität und Flexibilität garantieren“, kommentiert Roberto Selci, Vorstandsvorsitzender der Biesse Gruppe.

Die 1990 gegründete Forvet S.p.A. ist am Markt bekannt für die Herstellung von automatisierten Linien, die ein hohes Maß an Know-how beinhalten und in der Lage sind, ein komplettes Produkt auf kleinem Raum zu produzieren, einschließlich der Be- und Entladevorgänge und der Intralogistik, die je nach den Anforderungen des Kunden noch individuell angepasst werden können.

Feiert 50-jähriges Jubiläum und erweitert Produktportfolio

Der Oktober 2021 ist ein besonderer Anlass für Schock Metall: Vor 50 Jahren, am 1. Oktober 1971, wurde das neue Metallwerk der damals in Schorndorf ansässigen Firma Schock GmbH in Urbach eröffnet. Unter der Leitung von Richard Schock spezialisierte man sich auf die Fertigungstechnologien Stanzen und Rollformen. Zum Produktionsprogramm zählten damals Dekormetalle für Radio-, Fernseh- und Phonogeräte, aber auch bereits Teleskopschienen und Auszugsführungen für die Möbelindustrie. Im Juli 1978 wurde die Schock Metallwerk GmbH rechtlich unabhängig.

Heute ist die Schock Metall Gruppe mit ihren insgesamt sechs Standorten in Deutschland, Lettland und den USA ein international führender Anbieter von kundenindividuell entwickelten Teleskopschienen und Spezialprofilen. Rund 450 Beschäftigte sind für das inhabergeführte Unternehmen im In- und Ausland tätig. Zu den wichtigsten Zielmärkten zählen die Küchenmöbel-, die Hausgeräte- und die Automobilindustrie. Darüber hinaus beliefert Schock Metall auch Kunden in verschiedenen Industriebranchen, beispielsweise im Bereich Lager- und Betriebseinrichtungen. Bedingt durch die Covid19-Pandemie rückte die Medizintechnik verstärkt in den Fokus, da zahlreiche Krankenhäuser eigene Laborgeräte beschafften, die mit entsprechend hochwertigen Führungssystemen und Baugruppen bestückt werden.

Das Werksgelände am Standort Urbach als Hauptquartier der Schock Metall Gruppe umfasst 23.000 qm mit einer Fertigungsfläche von 11.500 qm. Der erste und wichtigste Produktionsschritt ist das Rollformen bzw. Walzprofilieren. Auf eigenentwickelten Rollformanlagen werden die Präzisionsprofile für Teleskopschienen und andere Produkte gefertigt und mit integrierten Stanz-, Biege- und Fügeprozessen weiterverarbeitet. Entsprechend dem Schock-Motto „reinventing motion“ zählt das hochpräzise Rollumformen der Führungsprofile zu den Kernkompetenzen des Unternehmens. Dieser materialeffiziente und wirtschaftliche Fertigungsprozess bildet die Basis für die innovativen und technisch anspruchsvollen Produkte, was sich auch in zahlreichen Auszeichnungen bei den Schock-Kunden widerspiegelt. So konnte ein italienischer Küchenzulieferer für sein neues Eckschrank-Auszugssystem jüngst den „Interzum“-Award „Best of the Best“ entgegennehmen.

Martin Schock, der das Unternehmen als CEO in zweiter Generation führt: „Schock Metall hat immer Alleinstellungsmerkmale in spezifischen Produkteigenschaften gehabt. Dazu zählt das wichtige Thema Farbe, die in unseren Produkten sowohl Design- als auch Korrosionsschutz-Anforderungen erfüllt. Die Pulverbeschichtung von Teleskopschienen bietet unseren Kunden einen echten Mehrwert in Gestalt langlebiger und optisch ansprechender Produkte. Strategisch haben wir uns seit Anfang der 2000er Jahre neu positioniert und mit der Errichtung von Branchenkompetenzzentren unsere Zielmärkte definiert. Heute fokussieren wir uns auf klar definierte Zielkunden und Wachstumsbranchen.“

Für die Zukunft sieht Martin Schock weiter gute Chancen: „Unsere Zielsetzung besteht darin, Schock Metall als innovatives Unternehmen in den Märkten Living, Hausgeräte und Automotive weiter zu etablieren und vor allem in Europa und den USA weiter zu wachsen. Dazu tragen neue Entwicklungen wie die ,Air Motion‘ Leichtlaufführungen bei. Im Bereich ,Living‘ fokussieren wir uns auf Drahtkorblösungen und Funktionsmöbel. In der Weißen Ware decken wir den gesamten Bereich ,Kalt – Heiß – Nass‘ mit kundenindividuellen Lösungen ab, bis hin zu Komplett-Systemen im Bereich Backofen. Und in der Automobilindustrie werden wir als Innovationsführer im Pkw- und Lkw-Interieur wahrgenommen. In allen Segmenten streben wir eine Steigerung der Wertschöpfung durch die Fertigung kompletter Baugruppen und Kinematik-Lösungen an, um unseren Kunden Vorteile in ihrer Beschaffungslogistik und ihrem Lieferkettenmanagement zu bieten. Unser Standort Urbach, der dieses Jahr sein 50jähriges Bestehen feiert, ist dabei das zentrale Werk für das Rollprofilieren und die Serienanlaufproduktion für alle Neuprodukte. Wir investieren hier konsequent in neue Technologien, vom Rollformen über moderne Verbindungs- und Montagetechnik. Unser größtes intellektuelles Kapital liegt in den Köpfen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Betriebsangehörigen mit ihrer Kreativität und ihrer Einsatzbereitschaft sind für uns als mittelständisches Unternehmen der entscheidende Faktor, um auch in Zukunft erfolgreich am Markt präsent zu sein.“

Große Vorfreude auf ein internationales Wiedersehen

Branchenpartner treffen, Produktneuheiten entdecken und Inspiration erleben – endlich wird all das wieder auf der „Heimtextil“ möglich sein. Mit aktuell rund 1.600 angemeldeten Unternehmen aus 50 Ländern erwartet die Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien eine vielversprechende Rückkehr auf die internationale Bühne. Das Team der Heimtextil startet mit großem Engagement und voller Vorfreude in die entscheidende Vorbereitungsphase für das weltweite Branchentreffen vom 11. bis 14. Januar 2022 in Frankfurt am Main.

„Vor allem von internationaler Seite erfährt die ,Heimtextil‘ vier Monate vor Messebeginn großen Zuspruch. Der Wunsch nach persönlicher Begegnung und haptischen Produkterlebnissen ist größer denn je. Wir freuen uns extrem darauf, die Branche wieder auf unserem Messegelände begrüßen zu dürfen und sind äußerst zuversichtlich, dass wir eine für alle Beteiligten sichere und erfolgreiche ,Heimtextil‘ 2022 erleben“, sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textiles Technologies der Messe Frankfurt.

Neben dem facettenreichen Produktspektrum bietet die „Heimtextil“ attraktive Informations- und Inspirationsangebote, um die neuesten Marktentwicklungen der Branche zu erfahren. Allen voran bietet die Inszenierung der „Heimtextil Trends“ einen tiefgreifenden Einblick in die Einrichtungsthemen von morgen. Aber auch „Interior.Architecture.Hospitality“, das Angebot für (Innen-)Architekt:innen und Hospitality-Expert:innen, und das Megathema Gesunder Schlaf mit zahlreichen Beratungs- und Produktangeboten für den Bettenfachhandel werden auf der „Heimtextil“  2022 umfassend beleuchtet. Dabei dient insbesondere die Heimtextil Conference Sleep & More als Anlaufstelle für Vertreter:innen des Bettenfachhandels, wo sie ein hochkarätiges Programm mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Produktvorstellungen erwartet. Als zentrales Thema der „Heimtextil“ stehen zudem weitreichende Aspekte für mehr Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der Messe. Auch hierzu bietet die Heimtextil gezielt Informationen an. Weitere Highlights versprechen die Präsentationen von Trevira und vom DecoTeam.

Digitale Zusatzangebote ergänzen das Produkt- und Informations- Repertoire der „Heimtextil“  2022. So werden die Heimtextil Trends erstmals vollumfänglich in digitaler Form dargestellt – reich illustriert und mit den angesagten Farben, Designer-Features und Kurzfilmen visualisiert. Und auch die Future Materials Library ist online einsehbar und bietet eine erstklassige Kuration nachhaltiger Materialinnovationen. Darüber hinaus sind Videos on demand zu vielen Programmpunkten und Messerundgänge per Audio Guide geplant.

Mit dem Order- und Datenmanagement-Portal Nextrade gibt es einen weiteren digitalen Service der Messe Frankfurt. Nextrade ermöglicht digitale 24/7-Geschäftsbeziehungen zwischen Händlern und Lieferanten.

Als erster digitaler B2B-Marktplatz für Home & Living führt die Plattform Angebot und Nachfrage der gesamten Branche digital zusammen und schafft damit einen großen Mehrwert für beide Seiten: www.nextrade.market

Nach aktuellem Stand ist die Einreise nach Deutschland für Geschäftsreisende aus fast allen Ländern ohne Quarantäne möglich. Voraussetzung ist ein Geschäftsgrund, der mit der Messeteilnahme gegeben ist. Zudem benötigen Besucher:innen der „Heimtextil“  einen Nachweis über die vollständige Impfung oder die Genesung beziehungsweise einen aktuellen Antigen-Test (3G). Weitere Informationen zu den aktuellen Ein- und Ausreisebestimmungen liefert die Webseite des Auswärtigen Amts: https://www.auswaertigesamt.de/en/einreiseundaufenthalt/coronavirus

Zeigte digitale Lösungen für den Maschinen- und Anlagenbau

Die Wertschöpfung im Maschinen- und Anlagenbau erfolgt immer stärker durch digitale Services und Produkte. Dazu brauchen die Unternehmen aber eine klare digitale Transformationsstrategie mit Fokus auf den Kundennutzen. Wie Digitalisierung die Entwicklung der Branche beschleunigen kann, wurde auf dem VDMA-Kongress „Digital Solutions für den Maschinen- und Anlagenbau“ Ende September in Wien deutlich.

Das Zeitalter der Digitalisierung hat längst begonnen und prägt zunehmend unsere Wirtschaft und Gesellschaft. Im Maschinen- und Anlagenbau bieten die digitale Transformation und Industrie 4.0 seit Jahren große Chancen. Auf dem VDMA-Kongress zeigten der VDMA Software und Digitalisierung gemeinsam mit dem VDMA Österreich dazu mehr als einhundert Führungskräften aus sechs Ländern verschiedene Anwendungsbeispiele aus der Praxis. „Der Maschinenbau treibt den digitalen Wandel erfolgreich voran, bisher vor allem in der Produktion, künftig zunehmend mit neuen Geschäftsmodellen. Die Wertschöpfung in der Maschinenbauindustrie erfolgt in Zukunft auch durch digitale Services und Produkte“, sagte Prof. Claus Oetter, Geschäftsführer des VDMA Software und Digitalisierung, in Wien. Für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen entstehen dadurch neue Herausforderungen bei der Entwicklung zu digitalen Fabriken, Produkten und Services.

Michael Finkler, Vorstandsvorsitzender des VDMA Software und Digitalisierung, forderte auf dem VDMA-Kongress mehr digitalen Fokus in der Branche. „Die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus benötigen eine digitale Transformationsstrategie mit deutlichem Fokus auf den Markt und die Kunden. Es muss klar sein, wo die Reise hingeht“, betonte Michael Finkler, „das ‚Klein-klein‘ an Digitalisierungsprojekten muss beendet werden. Nach zehn Jahren Industrie 4.0 und wenig Produktivitätsfortschritt muss die Kundenzentrierung endlich als Chance für den digitalen Durchbruch verstanden werden.“

Wie aber können Maschinenbauer die digitale Transformation im eigenen Unternehmen erfolgreich und wirkungsvoll umsetzen? Wie können Unternehmen eine leistungsfähige, optimale Vernetzung in den eigenen – oft traditionellen – Abläufen integrieren? Lösungen in diesem Spannungsfeld zeigten verschiedene Anwendungsbeispiele aus der Praxis in Österreich und Deutschland. „Mit der Digitalisierung stehen dem Maschinen- und Anlagenbau enorme Chancenpotenziale einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüber“, sagte Mag. Georg C. Priesner, Geschäftsführer des VDMA Österreich. „Bei unserem Praxis-Kongress haben die Führungskräfte gelernt, wie erfolgreiche Best Practices und Use-Cases bei der Digitalisierung im Maschinenbau umgesetzt werden können und wie die Transformation vom Maschinenbauer zum Lösungspartner vollzogen werden kann.“

FSK

Internationale Fachtagung Schaumkunststoffe und Polyurethane im Januar 2022

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) lädt zur Internationalen Fachtagung Schaumkunststoffe und Polyurethane ein. Die Veranstaltung informiert zu Innovationen und Trends, bietet ein Forum für Expertenvorträge, und ist Marktplatz für Netzwerke und Kontakte. Nach der Pause im Corona Jahr begrüßt der Verband auf seiner Fachtagung Teilnehmer aus ganz Europa.

Mit einem überzeugenden Programm und Branchenaktuellen, spannenden Themen startet der Fachverband das neue Jahr am 26. und 27. Januar 2022 in Dortmund mit der 21. Internationalen Fachtagung. Erstmals findet die FSK-Fachtagung nicht wie gewohnt im Herbst 2021, sondern im Januar 2022 statt. Auch diese Fachtagung widmet sich Innovationen, Vorträgen, Kontakten und Trends: Dem Fachpublikum bietet sich im Hotel Radisson Blue Dortmund eine Plattform zum Wissensaustausch, Networking und geselligem Beisammensein.

Im zweitägigen Tagungsprogramm sind Fachvorträge mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, Künstliche Intelligenz (KI) und Flammschutz angekündigt. „Das sind die Themen, die unsere Branche antreiben“, erklärt FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger. „Unsere Werkstoffe stehen für eine innovative Branche. Zukunftsorientiertes Denken, Entwicklungen und Technologien sind Themen, die für unsere Mitglieder im Fokus stehen. Darüber hinaus werden wir auf der Fachtagung unsere eigens entwickelte Schulungsplattform vorstellen. Die EU-Verpflichtung, alle Verwender und Inverkehrbringer von Diisocyanaten bis August 2023 im sicheren Umgang mit diesen zu schulen, ist eine enorme Herausforderung für die Branche und ein wichtiger Auftrag in diesen Tagen. Wir können dank unserer Lernplattform und unseren Trainern die Herausforderung annehmen.“

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung, die am 26. Januar morgens stattfindet, eröffnet FSK-Vorsitzender Albrecht Manderscheid, Cannon Deutschland GmbH die Vortragsreihe des ersten Tages. Als Keynote Speaker spricht Dr. Ralf Bartels von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), zu den Herausforderungen einer energieintensiven Industrie. Pawel Szymutko und Dan Gavriliu von Jiffy Packaging SP. Z O.O. beleuchten die Themen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft für Polyethylen (PE); Marcel Müller von der Dow Produktions- und Vertriebs GmbH & Co. OHG, widmet sich dem Thema im Zusammenhang mit Polyurethan (PUR). Zusätzlich findet am ersten Tagungstag eine Podiumsdiskussion zum Thema „Kreislaufwirtschaft – neu sortiert?“ statt, an der Dr. Thomas Hillebrand von der PDR Recycling GmbH + Co KG, Marcel Möller von der Dow Produktions- und Vertriebs GmbH & Co. OHG, Dr. Thomas Probst vom Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse) und Marco Werth von der Rampf Eco Solutions GmbH & Co. KG teilnehmen. Beendet wird der erste Tag der Fachtagung mit dem Festakt zur Verleihung des „FSK-Innovationspreises“ 2022. Der FSK nimmt noch bis zum 31.10.2021 Bewerbungen entgegen. Weitere Informationen zum FSK-Innovationspreis stehen online zur Verfügung.

Den zweiten Tagungstag eröffnet der FSK-Fachgruppensprecher Jörg Arntzen, Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH. Michael Stöhr, Albrecht Bäumer GmbH & Co. KG, spricht im ersten Cluster zu Datennutzung in der Produktion und David Haferkorn, Symate GmbH zu Datenzusammenführung und Analyse. Im zweiten Block trägt Tom Berckmans von Cardolite Specialty Chemicals Europe N.V. über CNSL-basierte Polyole vor. Einen englischen Vortrag zu Graphit als Flammschutzmittel hält Stefano Andreolli von Cannon Afros S.p.A. Danach stellt Rüdiger A. Dederichs von FM Approvals zur sicheren Gebäudehülle vor.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Werksbesichtigung bei der ATLAS Schuhfabrik GmbH & Co.KG in Dortmund, die an diesem Tag für die Tagungsteilnehmer ihre Pforten öffnet und Einblicke in die Organisation, Logistik und Produktion gewährt.

Zum Auftakt der Fachtagung findet am Vorabend ein Get Together in der Hövels Hausbrauerei statt, das Networking und intensiven Austausch ermöglichen soll. Die anschließende Abendveranstaltung in der Location Brauturm im Dortmunder U rundet diesen Tag ab.

Das Veranstaltungsprogramm der Internationalen FSK-Fachtagung Schaumkunststoffe und Polyurethane 2022 findet man ab sofort auf der Homepage des Fachverbandes zum Download. Die Anmeldung ist online, per Email: fsk@fsk-vsv.de sowie postalisch mit dem Anmeldeformular möglich.