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Autor: Möbelfertigung

Europäische HPL Industrie über Vorkrisen-Niveau

Das erste Halbjahr 2021 ist vielversprechend für die HPL Industrie. Die vom ICDLI erhoben Halbjahreszahlen für die HPL Verkäufe lagen rund 10 Prozent über dem Krisenjahr 2020 und überstiegen sogar das Vorkrisen Niveau des ersten Halbjahres 2019 mit 6 Prozent.

Die HPL Industrie konnte aufatmen nachdem bereits im Spätsommer 2020 die Nachfrage nach HPL wieder anzog. In den Krisenmonaten war – ähnlich wie in anderen Industrien – ein drastischer Einbruch zu verzeichnen. Dieser war insbesondere auf die Unterbrechung der nachgelagerten Lieferketten zurück zu führen. So waren grenzüberschreitende Transporte schwierig oder Abnehmer im Shutdown. Insgesamt wurde 2020 259 Millionen Quadratmeter HPL, Dünnlaminate und Compakt verkauft. Damit lagen die Verkäufe im Gesamtjahr 2020 rund 6 Prozent unter den Volumen von 2019.

Dabei war die Nachfrage nach HPL groß. Die Küchen- und Möbelindustrie boomt, denn der Verbraucher will sich das Zuhause-Bleiben so schön wie möglich machen. Mit den Lockerungen ab Sommer 2020 zog die Nachfrage nach HPL wieder deutlich an, so dass die Rückgänge in 2020 weniger dramatisch waren als zunächst erwartet. Secretary General Ralf Olsen unterstreicht: „Der Erfolg der europäischen HPL Industrie im ersten Halbjahr 2021 beweist, welche krisenfesten und hochwertigen Design-Produkte für so viele unterschiedliche Anwendungsbereiche unsere Industrie bietet.“

Abnahme in Rekordzeit bei Dongwha

„Sehr zufrieden“ ist der koreanische Holzwerkstoffproduzent Dongwha nach einer rekordverdächtigen Hochlaufkurve mit seiner neuen Siempelkamp-Anlage. Bereits sechs Produktionswochen nach der ersten Platte wurde die Anlage durch den Kunden abgenommen – sie produziert bereits jetzt mit über 20 Prozent mehr Leistung, als vertraglich zugesichert. Die Anlage ist die erste in Vietnam, die das im Produktionsprozess herausfordernde Rohmaterial Akazie verarbeitet.

Dongwha betreibt in Vietnam insgesamt drei Holzwerkstoffanlagen made by Siempelkamp, alle auf die Produktion von MDF ausgelegt. Während zwei dieser Anlagen im Süden Vietnams im Großraum Saigon gemeinsam mit der Vietnam Rubber Group (VRG) gebaut wurden, ist die neue Anlage in Hanoi das erste Direktinvestment des koreanischen Unternehmens in Vietnam. Sie ist die erste Anlage in Vietnam überhaupt, die auf die speziellen Rohstoff-Vorkommen im Norden Vietnams ausgerichtet ist.

Im Großraum Hanoi ist die Baumart Akazie weit verbreitet. Sie verbessert die Bodenqualität, filtert Schadstoffe und reichert die Böden mit Stickstoff an. Die Eigenschaft der Akazie – langlebig, widerstandsfähig, robust und dennoch biegsam – machen sie für die Möbelindustrie attraktiv. Aufgrund der anspruchsvollen Fasergeometrie stellt diese Baumart Plattenproduzenten jedoch vor Herausforderungen. Hohe Pressengeschwindigkeiten und Kapazitäten auf industrieüblichem Niveau waren auf Grund des hohen Staubgehaltes der Fasern bisher nicht möglich.

Spezialisiert auf Pressenkonzepte zur Verarbeitung anspruchsvoller Rohstoffe, meisterte Siempelkamp auch dieses Projekt. Nach ersten Pressvorgängen mit Kiefernholz führten die folgenden Produktionsphasen mit dem Rohstoff Akazie zu Ergebnissen, die alle Erwartungen übertroffen haben.

Die spezielle Einlaufgeometrie der „Contiroll“-Presse macht hier bei der Verarbeitung von Akazie den entscheidenden Unterschied: Der „Neo“-Presseneinlauf mit verlängerter, hochflexibler Heizplatte erleichtert die Entlüftung der Matte im Presseneinlauf und verhindert Ausbläser und Stahlbandschäden effektiv auch bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten. Das Resultat ist eine höhere Betriebssicherheit der Anlage, eine höhere Anlagenverfügbarkeit sowie eine deutlich gesteigerte Kapazität der Gesamtanlage.

Insbesondere bei der Dünnplattenproduktion ergibt sich eine deutlich erhöhte Produktionsleistung gegenüber den bisherigen technischen Lösungen am Markt. Dadurch ist es möglich, Dünnplatten mit dem Rohstoff Akazie wirtschaftlich herzustellen.

Der „Neo“-Presseneinlauf ist die konsequente Weiterentwicklung des bewährten, hochflexiblen Einlaufs der Siempelkamp-„Contiroll“. In den 1990er Jahren eingeführt, ermöglicht diese Technologie heute stabile Pressengeschwindigkeiten bis zu 2.000 mm/sec. Mit dem neuen, verlängerten Einlauf stellt sich Siempelkamp den aktuellen Herausforderungen seiner Kunden: Die Verarbeitung von kurzfaserigen Holzsortimenten mit hohem Staubanteil und von Einjahrespflanzen wird ebenso beherrschbar wie die Produktion auf Basis neuer Leimsysteme mit geringer Kaltklebrigkeit.

„Unser Team hat eine Reihe von Feiertagen zwischen Weihnachten und dem chinesischen Neujahr durchgearbeitet, um den Zeitplan halten zu können. Teile der Inbetriebnahme wurden zudem im Remote-Modus durchgeführt, um wertvolle Zeit zu sparen. Im Schulterschluss mit dem engagierten Kundenteam konnten wir so den ursprünglichen Erste-Platte-Termin um einige Tage unterbieten. Die darauf folgende Hochlaufkurve hat einen neuen Standard in der etablierten Kooperation zwischen Siempelkamp und Dongwha gesetzt: Bereits nach sechs Betriebswochen waren wir in der Lage, die vertraglich zugesicherte Kapazität um mehr als 20 Prozent zu überbieten und die Anlage an den Kunden zu übergeben“, so Holger Jansen, Projektleiter bei Siempelkamp.

Die neue MDF-Anlage setzt Benchmarks nicht nur als erste Presse für ein besonderes Rohmaterial, sondern auch mit ihrer Länge. Die kontinuierliche Presse „Contiroll“ im Format 8‘ x 47,1 m sichert Dongwha zum zweiten Mal die Bestleistung „längste MDF-Presse Asiens“ – beide geliefert von Siempelkamp.

Bis 2023 mit ausgeglichener CO2-Bilanz

Seit 2017 ist Puris Bad aus Brilon im Hochsauerland Mitglied im Klimapakt für die Möbelindustrie der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM). Im Zuge dessen hat der Hersteller von Badezimmermöbeln seine CO2-Emissionen jährlich bilanziert, weitestgehend reduziert und durch den Erwerb hochwertiger Klimaschutzzertifikate abgelöst. „Wir freuen uns, dass Puris Bad zum nunmehr fünften Mal in Folge die höchste Stufe des DGM-Klimapakts erreicht hat und rezertifizieren das Unternehmen gerne als ‚Klimaneutraler Möbelhersteller‘“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Der Klimapakt für die Möbelindustrie hat ein klares Ziel: dem Klimawandel die Stirn zu bieten. Hierfür möchten Puris Bad und alle weiteren klimaneutralen Möbelhersteller die unternehmenseigene und schließlich die globale CO2-Bilanz verbessern. Mithilfe einer professionellen CO2-Bilanzierung decken sie CO2-Einsparpotenziale auf, verkleinern ihren Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck) und kompensieren schließlich alle ermittelten Emissionen des jeweiligen Bilanzierungsjahres. Auf Grundlage der jüngsten Bilanz hat Puris Bad seine Emissionen bereits bis zum Jahr 2023 neutralisiert, und zwar durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten eines Windparkprojekts. Ein Zertifikat gleicht dabei eine Tonne CO2 aus. „Derartige Projekte helfen auf zwei Arten: erstens stärken sie die Infrastruktur vor Ort, zweitens verbessern sie nachhaltig die globale CO2-Bilanz und verlangsamen dadurch den Klimawandel“, erklärt Winning. Als Nachweis über sein verantwortungsvolles Engagement zum Wohle des Klimas und nachfolgender Generationen erhält Puris Bad das DGM-Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“. Hiermit kann das Unternehmen Endverbraucher von sich und seinen nachhaltigen Badezimmermöbeln überzeugen.

20 Azubis sind ins Berufsleben gestartet

Die Zimmer Group gehört auch in diesem Jahr trotz der Pandemie zu den großen Ausbildungsbetrieben in der Region. So starteten im letzten Monat 20 junge Berufsanfänger:innen am Standort Rheinau ins Berufsleben. Dreizehn Industriemechaniker:innen, zwei Industriekaufleute, eine Mechatronikerin und ein Fachinformatiker sowie ein Verfahrensmechaniker, eine Fachkraft für Lagerlogistik und ein technischer Produktdesigner begannen bei der Zimmer Group ihre Ausbildung.

Bevor für die jungen Leute der so oft zitierte „Ernst des Lebens“ beginnt, wurden die neuen Zimmer-Azubis im Rahmen der üblichen Einführungsveranstaltung am ersten September 2021 unter Einhaltung der derzeit gängigen Corona- beziehungsweise Hygienevorschriften begrüßt. Nach der offiziellen Begrüßung durch Ausbildungsleiter Uli Scheer und einer Vorstellung aller Ausbilder:innen, folgte im Anschluss ein Betriebsrundgang über beide Freistetter Standorte „Am Glockenloch“ und „Im Salmenkopf“ sowie ein Arbeitssicherheits-Parcours. Um den neuen Azubis den Einstieg in den Arbeitsalltag so leicht wie möglich zu gestalten, sind darüber hinaus in den nächsten Schritten noch eine ausführliche Produktschulung und besondere Azubi-Fortbildungen geplant, die den Übergang vom Schüler zum Azubi unterstützen sollen.

Für das Ausbildungsjahr 2022 nimmt die Zimmer Group bereits Bewerber:innen an. Interessierte können sich auf der Internetseite www.zimmer-group.com/de/karriere/schueler-und-ausbildung informieren und direkt online bewerben. Die Zimmer Group ist darüber hinaus auch Mitorganisator der erfolgreichen Rheinauer Ausbildungsmesse, die aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr leider erneut nicht stattfinden kann. Als Alternative dazu plant die Zimmer Group jedoch wieder spezielle Bewerbertrainings für interessierte Schüler:innen in Zusammenarbeit mit den hiesigen Schulen an.

Eine Ausbildung bei der Zimmer Group lohnt sich, nicht nur weil die Aussichten auf eine Übernahme für die angehenden Fachkräfte erfolgversprechend sind. So konnten auch im letzten Ausbildungsjahr wieder nahezu alle jungen Fachkräfte in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden.

Heute startet die erste europäische Zuliefermesse seit Beginn der Pandemie

Endlich wieder Neuheiten zum anfassen: Die „Sicam“ wartet bis zum 15. Oktober mit 500 Ausstellern aus Italien und mehr als 30 ausländischen Ländern (hauptsächlich aus Deutschland, Spanien, der Türkei, Österreich, Griechenland und Polen) auf. Ein großartiger Neustart für die Messe. Zur besseren Vorbereitung Ihres Besuchs finden Sie auf folgender Website das Ausstellerverzeichnis sowie die Pläne aller Hallen.

Ausstellerliste

Um maximale Sicherheit für alle Anwesenden zu gewährleisten, können Sie in diesem Jahr das Messegelände nur mit einer Online-Registrierung betreten:

Registrierung online

Die Pandemie war Treiber der digitalen Transformation

Die Digitalisierung verändert die Wirtschaft – und hilft auch der Möbelindustrie, am lohnintensiven Produktionsstandort Deutschland konkurrenzfähig zu bleiben. Der Weg zu einer hochgradig digitalisierten Produktion hält bekanntermaßen viele Stolpersteine und Herausforderungen bereit. Und immer wieder tauchen neue Fragen rund um die Vernetzung, Digitalisierung und Industrie 4.0 auf. Viele dieser Fragen greift der vierte Kongress „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ der „möbelfertigung“ am 06. und 07. Dezember in Düsseldorf in gewohnt hochkarätiger Manier auf.

Zu den Referenten am zweiten Konferenztag gehören auch Karl Fuchs, Prokurist und Director Sales und Joachim Grzib, Presales Manager bei 20-20 Technologies. Die beiden befassen sich in ihrem Vortrag mit der Bedeutung von MES Systemen in digitalen Möbelproduktionen und haben viele Praxisbeispiele mit im Gepäck.

„möbelfertigung“: Herr Fuchs, Herr Grzib, warum ist die Implementierung von MES Systemen einer der entscheidenden Faktoren für die Umsetzung von Industrie 4.0 in der Möbel- und holzverarbeitenden Industrie?
Karl Fuchs:
Zum einen ist die Forderung des Marktes nach zuverlässigen und kurzen Lieferzeiten größer denn je und zum anderen ist ein schnelles und effektives Reagieren auf Trends oder auch auf Schwankungen des Marktes ohne eine digitale Prozesssteuerung kaum mehr möglich.

„möbelfertigung“: Hat aus Ihrer Sicht das Interesse von Möbelherstellern durch die Corona-Pandemie an der „digitale Transformation“ zugenommen?
Joachim Grzib:
Ja, das ist definitiv so. Im Zuge der Pandemie mussten viele Unternehmen feststellen, dass sie die Voraussetzungen für eine schnelle Anpassung von Prozessen – zum Beispiel Änderung von Vertriebswegen – nicht oder nur mit hohem Aufwand durchführen konnten.

„möbelfertigung“: Was wird der Schwerpunkt Ihres Vortrages beim Branchenevent „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ der „möbelfertigung“ sein?
Karl Fuchs:
Wir werden aufzeigen, warum wir ein MES als einen wichtigen Aspekt der digitalen Transformation sehen, aber eben nicht als den Alleinigen, sondern als ein Baustein, der wie ein Netz im gesamten Unternehmen eingebunden ist. Außerdem werden wir Sie über die Vorteile eines Standardsystems gegenüber einer individuell programmierten Lösung informieren.

Unter www.holzmann-events.de/effiziente-moebelfertigung/ können Sie mehr über das Programm und die Referenten erfahren und sich für unseren Kongress anmelden. Am 5. November endet die Phase mit einem vergünstigten Frühbucherpreis. Angesprochen sind Möbelproduzenten jeder Sparte, aber genauso Zulieferer und Maschinenhersteller rund um das Thema Möbelproduktion. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 06. Dezember im Düsseldorfer Hotel „Intercontinental“ begrüßen zu können.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren: 2020, Biesse Group, Hettich, Homag Group, L‘Engineers, Mink Bürsten und SCM Group. Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten im Rahmen des Kongresses informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@holzmann.de.

Villeroy & Boch

Hob erneut die Jahresprognose für 2021 an

Nach dem starken ersten Halbjahr und der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2021 hat der Vorstand der Villeroy & Boch AG die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr heute erneut angehoben. Villeroy & Boch erwartet nun eine Steigerung des Konzernumsatzes auf über 920 Millionen Euro (bisherige Prognose: ca. 885 Mio. EUR) sowie ein operatives Konzernergebnis von über 85 Millionen Euro (bisherige Prognose: über 75 Mio. EUR). Die erneute Erhöhung der Ergebnisprognose beruht auf der höheren Umsatzerwartung für das Jahr 2021.

Hinweis: Der Zwischenbericht zum dritten Quartal 2021 wird planmäßig am 20. Oktober 2021 veröffentlicht und wird detaillierte Informationen zur Geschäftsentwicklung in beiden Unternehmensbereichen enthalten.

Unterstützt die Brancheninitiative „Fluthilfe“

Der Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge e. V. (MMFA) verkündete kürzlich, dass sich seine Mitglieder für das Projekt „Fluthilfe“ engagieren, um die Renovierung der am stärksten von den Überschwemmungen heimgesuchten Häuser materiell zu unterstützen. Die Mitglieder wurden gebeten, Bodenbeläge zu spenden, die von einem Aktionskomitee in Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) zentral verteilt wurden.

„Mit großer Betroffenheit sahen wir die schrecklichen Bilder von den Überschwemmungen in Deutschland. Unsere Gedanken sind bei allen Opfern, ihren Familien und ihren Nahestehenden und wir teilen ihren Schmerz. Angesichts dieser Katastrophe wollten die Hersteller von mehrschichtig modularen Fußbodenbelägen die Bevölkerung beim Wiederaufbau ihrer Häuser unterstützen. Dies ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, doch ist es unsere Pflicht, den Opfern zu helfen“, so Carl Ruland von Novalis.

Die Initiative wurde ursprünglich von Rüdiger Dicke, Verkaufsleiter bei Unifloor, und Günter Bochenek, Vertriebsleiter bei Holz-Zentrum Schwab – Hockenheim, ins Leben gerufen, um den Geschädigten der beispiellosen Überschwemmungen in einigen Regionen Deutschlands zu helfen. Ziel war es, Arbeitskräfte, Maschinen und Material bereitzustellen, um bei der Renovierung von Häusern zu helfen, die weiterhin sicher und bewohnbar sind, deren Fußböden jedoch beschädigt sind. Die Hilfsaktion erwies sich als voller Erfolg. Die Menschen standen ab 6 Uhr morgens Schlange und zwei Stunden vor der Öffnungszeit warteten bereits 60 Autos.

Infolgedessen unterstützten neun Mitgliedsunternehmen des MMFA – Egger, Forbo, Gerflor, Novalis, Selit, Tarkett, Ter Hürne, Tilo und Windmöller – die Initiative durch Produktspenden, die vom Aktionskomitee am 12. September zentral verteilt wurden. Die Solidaritätsbemühungen ermöglichten es, mehr als 30.000 Quadratmeter Bodenbeläge, 20.000 Quadratmeter Bodenunterlagen und rund 30.000 Laufmeter Fußleisten im Einzelhandelswert von einer Million Euro zu sammeln und zu verteilen.

Ein Video der Solidaritätsaktion ist unter folgendem Link verfügbar: https://bit.ly/3CJ6cU3

Johann Oestmann ist neuer Vertriebsleiter DACH

Die Karl Heesemann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG baut das Vertriebsteam aus und holt sich mit Johann Oestmann einen erfahrenen Experten im Bereich der Schleiftechnik an Bord. Die Begeisterung für das Schleifen zieht sich wie ein roter Faden durch das Berufsleben von Oestmann. Nach seinem Abschluss als Diplom Holzwirt an der Universität Hamburg war er beim Schleifmittelhersteller Hermes sowie bei Bütfering tätig.

Zuletzt war Oestmann bei der Homag AG als Product Area Manager für den Vertrieb von Schleifmaschinen verantwortlich und freut sich nun auf die neue Herausforderung bei Heesemann: „Im Laufe meines 30-jährigen Berufslebens im Bereich Schleiftechnik bestand meine Aufgabe hauptsächlich darin, unsere Kunden bestmöglich in Ihrem Schleifprozess zu beraten und eine optimale technische Lösung für ihre Anwendung zu erarbeiten. Die Schleifmaschine spielt dabei immer eine zentrale Rolle. Das Feedback unserer Kunden zu der Zuverlässigkeit und technischen Überlegenheit der Heesemann Maschinen war häufig sehr eindeutig: Einmal Heesemann – immer Heesemann. Das Faszinierende daran ist, dass diese Markentreue auch über viele Jahrzehnte Bestand hat. Für ein Unternehmen zu arbeiten, welches es geschafft hat, auch über schwierige Zeiten hinweg traditionelle Markenwerte mit modernem und sehr innovativen Maschinenbau zu verbinden, ist Ansporn und Herausforderung zugleich. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und hoffe mit meinem Fachwissen einen guten Beitrag zum Unternehmenserfolg von Heesemann leisten zu können.“

Christoph Giese, Geschäftsführer von Heesemann, freut sich sehr über die Verstärkung: „Die Marke Heesemann genießt am Markt einen besonderen Ruf. Unsere Maschinen sind bekannt für innovative Aggregate und perfekte Oberflächenqualitäten, durch ihre robuste Bauweise arbeiten sie über Jahrzehnte hinweg zuverlässig und in Kernbaugruppen völlig verschleißfrei. Doch das Ausschlaggebende ist der Faktor Mensch. Denn wir wollen unseren Kunden nicht nur Maschinen verkaufen, sondern denken in Lösungen. Um ihnen ein perfektes Schleifergebnis bieten zu können, bedarf es jahrelanger Erfahrung. Daher freut es mich umso mehr, dass wir mit Herrn Oestmann einen weiteren weltweit sehr anerkannten Schleifexperten für das Heesemann-Team gewinnen konnten. Gemeinsam mit dem Team sind wir nun so aufgestellt, dass wir unsere Kunden optimal beraten und Ihnen die bestmögliche Lösung für Ihre Anwendung bieten können. Ich heiße Herrn Oestmann ganz herzlich willkommen und wünsche ihm einen guten Start.“