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Autor: Möbelfertigung

VDMA

„Maschinen- und Anlagenbau sucht dringend Fachkräfte“

Zur aktuellen Lage auf dem Arbeitsmarkt erklärt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann: „Trotz der weiterhin angespannten Corona-Lage bleibt die Arbeitskräftenachfrage im Maschinen- und Anlagenbau unverändert groß. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag im Dezember 2021 etwa doppelt so hoch wie zum Ende des vorangegangenen Jahres. Vor allem Fachkräfte sind gesucht. Im laufenden Jahr wird die Nachfrage sogar noch zunehmen. Laut einer VDMA-Umfrage von Anfang Dezember wollen 67 Prozent der Unternehmen im Jahr 2022 ihre Stammbelegschaft ausweiten. Allerdings rechnen laut einer früheren Umfrage mehr als 40 Prozent der befragten Unternehmen damit, dass künftig weniger qualifizierte und hochqualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen werden. Die Politik muss die Unternehmen daher unterstützen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Eine effektive Einwanderungspolitik gehört ebenso dazu wie eine Bildungspolitik, die sich stärker auf technische Fähigkeiten fokussiert.“

Jetzt die Teilnahme an der Online-Woche im Februar buchen

Aus der beliebten Konferenz „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ ist statt einer 1,5-tägigen Präsenzveranstaltung in Düsseldorf, kurzerhand eine Online-Woche geworden. Kompakt und über vier Tage verteilt machen wir die bereits angekündigten Inhalte vom 1. bis zum 4. Februar täglich von 11 bis 13 Uhr online erlebbar. Viele der Top-Referenten wurden mit ihrem individuellen Vortrag bereits professionell gefilmt, werden ihren Beitrag darüber hinaus am Präsentationstag Anfang Februar live begleiten und natürlich auch für Fragen zur Verfügung stehen.

Mit dabei sind unter anderem Christian Baudis, Digital-Unternehmer, Futurist und ehemaliger Google-Deutschlandchef. Er hat mehrere europäische Start-Ups erfolgreich gegründet und über 20 Jahre in führenden CEO-Funktionen der europäischen Medien- & Internetindustrie gearbeitet. Ebenfalls mit von der Partie: Raphael Gielgen, Trendscout Future of Work Life & Learn bei Vitra. Eine Präsentation am Puls der Zeit – oder vielmehr eine wahrscheinlich kritische Betrachtung des Ist-Zustandes der Möbelindustrie – ist von Prof. Dr.-Ing. Frank Prekwinkel, CEO der Imos AG, zu erwarten. Das komplette Programm und alle Referenten der Online-Woche finden Sie hier: https://www.holzmann-events.de/effiziente-moebelfertigung/

Das Online-Kongressticket für alle vier Tage kostet 399 Euro inklusive Zugang zum digitalen Tagungsband und allen Handouts. Direkt zur Anmeldung geht es hier.

Wir danken unseren Sponsoren 2020, Biesse, Homag, Imos, Interzum, L’Engineers, Mink Bürsten, Scm und Välinge.

72 Prozent glauben, dass Technologie die Welt besser macht

Technologie macht die Welt zu einem besseren Ort. Dieser Meinung sind drei von vier Befragten (72 Prozent) des „Bosch Tech Compass“, einer in fünf Ländern durchgeführten repräsentativen Umfrage, die auf der „CES“ in Las Vegas erstmals vorgestellt wird. Der Hintergrund: Technologie sorgt für rasante und tiefgreifende Veränderungen in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens und zieht mit zunehmendem Tempo in immer mehr Alltagsbereiche ein. Sich intensiv mit den Auswirkungen verschiedener Technologien auf die globalisierte Welt und die Gesellschaft zu beschäftigen – dazu soll der „Bosch Tech Compass“ dienen.

Technologischer Fortschritt als Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels
Statt im Ofen, die Pizza lieber mit dem 3D-Drucker zubereiten – Technologie hat heutzutage das Potenzial, fast alles möglich zu machen. Die Befragten weltweit sind sich allerdings einig, dass sich Technologie mehr auf die Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit konzentrieren sollte, anstatt auf individuelle Bedürfnisse einzugehen (83 Prozent). So zeigt die Umfrage zum Beispiel, dass mehr als drei von vier Befragten weltweit den technologischen Fortschritt als Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels sehen. „Der Bosch Tech Compass zeigt: Die Menschen wünschen sich, dass Technologie die großen Herausforderungen unserer Zeit löst und den Alltag in vielen Bereichen erleichtert. Deshalb treiben wir bei Bosch technologische Lösungen voran, die den Menschen dienen: Technik fürs Leben.“ Trotz des weltweiten Vertrauens in den technologischen Fortschritt gibt es bei den Befragten durchaus Unterschiede, wenn es um die Frage geht, zu welchem Zweck Technologie genutzt wird. Während die Chinesen (83 Prozent) und Inder (77 Prozent) zuversichtlicher sind, dass Technologie derzeit ausreichend eingesetzt wird, um die großen Probleme unserer Zeit anzugehen, glaubt dies nur eine Minderheit der Menschen in den USA (47 Prozent), Großbritannien (37 Prozent) und Deutschland (29 Prozent).

Westliche Länder setzen große Hoffnungen auf grüne Technologien, Asien auf KI
Bei der Frage, welche Technologien positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben werden, gibt es ebenfalls deutliche regionale Unterschiede. Deutschland, Großbritannien und die USA setzen große Hoffnungen in grüne Technologien wie Climate Engineering, Biotechnologie und Wasserstoff. China und Indien sind hingegen davon überzeugt, dass sich intelligente und vernetzte Technologien wie KI und 5G positiv auf die Gesellschaft auswirken werden. Rund ein Drittel aller Befragten in den USA und Europa gibt jedoch an, KI als die größte technologische Bedrohung zu sehen. „Diese Vorbehalte abzubauen und Vertrauen in digitale Technologien aufzubauen – das wird in der Zukunft von entscheidender Bedeutung sein und sich auch auf das Verhalten der Verbraucher auswirken“, sagt Hartung. Das zeigt auch ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Vier von fünf Menschen weltweit glauben, dass der Erfolg eines Unternehmens davon abhängt, in Zukunft digitales Vertrauen bei seinen Kunden aufzubauen. Denn das wird nach Meinung der weltweit Befragten immer wichtiger: Für 43 Prozent spielt Vertrauen in der digitalen Welt eine größere Rolle als in der analogen Welt. „Aus diesem Grund hat Bosch sich mit dem KI-Kodex Leitlinien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz gegeben und damit einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Debatte geleistet“, sagt Hartung.

Fahren oder Beamen?
Die Umfrage zeigt außerdem: Der Traum vom Beamen lebt. Mehr als ein halbes Jahrhundert, nachdem Star Trek zum ersten Mal über die Mattscheibe geflimmert ist, übt die Idee der Teleportation weiterhin Faszination aus – insbesondere in Deutschland. Auf die Frage, wie sie sich in Zukunft – unabhängig von der technischen Machbarkeit – am liebsten fortbewegen möchten, nennen mehr als ein Drittel (39 Prozent) der Menschen hierzulande: Beamen. Damit zeigen sich die Deutschen im internationalen Vergleich besonders experimentierfreudig, gefolgt von China mit 34 Prozent. Auch in Großbritannien (27 Prozent), den USA (20 Prozent) und Indien (10 Prozent) findet Teleportation einige Fans. An erster Stelle steht mit 56 Prozent das deutlich profanere, von Menschen gesteuerte Auto, gefolgt von Flugzeugen (40 Prozent) und Zügen (32 Prozent).

Hat den polnischen Hersteller Marmorin gekauft – Wachstum in den USA im Blick

Schock, Hersteller von Quarzkomposit-Spülen und Anbieter hochwertiger Armaturen, hat Marmorin, einen polnischen Hersteller von Quarzformteilen, erworben. Die Akquisition ist ein wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategie von Schock. Über den Kaufpreis und die Details haben die Parteien Stillschweigen vereinbart, heißt es in der heutigen Pressemitteilung.

Das 1985 gegründete Familienunternehmen Marmorin mit Hauptsitz in Wschowa (Polen) fertigt freistehende Badewannen sowie Wasch- und Duschbecken, die besonders in Nordamerika gefragt sind. „Marmorin bietet hervorragende Produkte an, hat großes Material- und Design-Know-how und eine Kundenbasis, mit der wir weitere Potenziale in den USA erschließen können. Mit der Akquisition unterstreichen wir unsere Ambition, unsere Position in diesem zentralen Wachstumsmarkt weiter auszubauen“, sagt Ralf Boberg, CEO von Schock. Auch Marmorin blickt positiv auf den Eigentümerwechsel: „Wir kennen und schätzen uns schon lange“, sagt Jakub Hrab, CEO von Marmorin. „Mit Schock ist der richtige Partner gefunden, um das Wachstum in den USA voranzutreiben.“

Mit der Übernahme von Schock durch die Beteiligungsgesellschaft Triton im März 2021 wurden die Voraussetzungen geschaffen, die geografische Expansion weiter zu forcieren. Die Akquisition von Marmorin erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen dem Schock-Management und dem Triton-Team.

Importpreise im November um fast 25 % höher als 2020

Die Importpreise waren im November 2021 um 24,7 Prozent höher als im November 2020. Eine höhere Vorjahresveränderung hatte es zuletzt im Oktober 1974 im Rahmen der ersten Ölpreiskrise gegeben (+28,8 %, gegenüber Oktober 1973). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr im Oktober 2021 bei +21,7 Prozent gelegen, im September 2021 bei +17,7 Prozent. Gegenüber dem Vormonat Oktober 2021 stiegen die Importpreise im November 2021 um 3,0 Prozent.

Energieeinfuhren waren im November 2021 um 159,5 Prozent teurer als im November 2020 (+12,4 % gegenüber Oktober 2021). Der hohe Anstieg im Vorjahresvergleich ist insbesondere durch die stark gestiegenen Preise für Erdgas begründet. Diese lagen im November 2021 fast viermal so hoch wie im November 2020 (+270,9 %). Auch die Einfuhrpreise für Erdöl und Mineralerzeugnisse haben sich in etwa verdoppelt: Erdöl war im November 2021 im Vorjahresvergleich um 100,4 Prozent teurer, Mineralölerzeugnisse um 90,5 Prozent.

Die Preise für importierte Steinkohle lagen 153,7 Prozent über denen von November 2020, gegenüber Oktober 2021 fielen sie jedoch deutlich um 17,8 Prozent.

Den höchsten Preisanstieg im Vorjahresvergleich verzeichnete elektrischer Strom mit einem Plus von 359,9 Prozent. Gegenüber November wurde er ebenfalls deutlich teurer (+28,0 %). Aufgrund des geringen Anteils der Stromeinfuhren an den gesamten Energieeinfuhren wirkte sich die Verteuerung von Strom aber nur unwesentlich auf die Energiepreisentwicklung aus.

Ohne Berücksichtigung der Energiepreise waren die Importpreise im November 2021 um 12,2 Prozent höher als im November 2020 und 1,0 Prozent höher als im Vormonat Oktober 2021. Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex um 20,8 Prozent über dem Stand des Vorjahres (+3,1 % gegenüber Oktober 2021).

Die Entwicklung der Preise für importierte Vorleistungsgüter hatte ebenfalls einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Gesamteinfuhrpreisindex, wenn auch deutlich weniger als die der Energiepreise. Vorleistungsgüter wurden im November 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat zu 23,0 Prozent höheren Preisen importiert.

Gegenüber November 2020 verteuerten sich insbesondere Düngemittel und Stickstoffverbindungen infolge der Energiepreisentwicklung um 144,0 Prozent, außerdem vor allem Rohaluminium (+64,2 %), Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (+60,2 %) sowie Kunststoffe in Primärformen (+44,7 %).

Während Nicht-Eisen-Metallerze weiterhin teurer wurden (+38,1 % gegenüber November 2020, +1,5 % gegenüber Oktober 2021), lagen die Preise für Eisenerze im November 2021 nur noch um 12,6 Prozent über denen des Vorjahres. Sie waren im Vormonatsvergleich zum dritten Mal in Folge deutlich gesunken (-8,0 % gegenüber Oktober 2021).

Die Preise für importierte Investitionsgüter lagen im November 2021 um 3,9 % über denen von November 2020. Teurer waren unter anderem Notebooks (+8,1 %), Kraftwagen und Kraftwagenteile (+3,6 %) sowie Smartphones (+3,0 %).

Importierte Verbrauchsgüter waren im November 2021 binnen Jahresfrist 5,3 Prozent teurer, Gebrauchsgüter 4,4 Prozent.

Die Preise für importierte landwirtschaftliche Güter lagen 19,5 Prozent über denen von November 2020. Während insbesondere Rohkaffee (+69,9 %) und Getreide (+34,1 %) gegenüber dem Vorjahresmonat weiterhin deutlich teuer waren, wurden lebende Schweine nach wie vor zu niedrigeren Preisen importiert (-11,8 %).

Preise werden angehoben

Ikea will seine Preise erhöhen. Laut „FAZ“ sollen diese im weltweiten Durchschnitt um neun Prozent steigen. Alle Sortimentsbereiche und Länder seien von dem Schritt betroffen. Allerdings würden die Anpassungen von Land zu Land variieren. Nähere Details zu den Preissteigerungen in Deutschland wurden nicht gemacht.

Als Grund für den Schritt wurden die Auswirkungen der Corona-Pandemie genannt. Bislang habe das Unternehmen steigende Material- und Transportkosten auffangen können, bei dem anhaltenden Aufwärtstrend könne man dies aber nicht weiter kompensieren.

Auf der Bilanzpressekonferenz Anfang Dezember hatte Deutschland-Chef Denis Balslev bereits angekündigt, dass sich das Unternehmen die Produktpreise aufgrund der steigenden Transport- und Materialkosten von Land zu Land anschauen und Anpassungen vornehmen werde.

Transparente Rekordzahlen im Jahr 2021

Die „möbelfertigung“ hat ihre digitale Ausnahmestellung im Wettbewerb der relevanten Netzwerke für die Möbel-Zulieferindustrie erneut unterstrichen. Im vergangenen Jahr erreichte das Portal www.moebelfertigung.com immer wieder Rekordwerte und verzeichnete im Schnitt monatlich über 43.000 Visits und insgesamt 945.846 Page Impressions – wir kratzen an der Million!

Als einziges Portal im Wettbewerb der relevanten Zuliefer-Netzwerke stellt sich „möbelfertigung“ seit Jahren auch Online der Prüfung durch die IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung und Verbreitung von Werbeträgern), setzt also im Sinne der Kunden auch hier auf Transparenz.

Da eine innovative Branche innovative Produkte benötigt, können Sie unsere Magazine seit Jahren komplett auch online lesen. Dabei sind alle Anzeigenkunden direkt auf ihre Unternehmens-Webseite beziehungsweise das relevante Produkt verlinkt.

Seit einigen Monaten gibt es im Netzwerk auch möbelfertigung. Die App. Dort können Sie die kompletten Ausgaben der „möbelfertigung“ mobil lesen. Und erhalten wichtige Meldungen oder vorab veröffentlichte Interviews und Storys als Push-Nachricht direkt auf Ihr mobiles Endgerät. Jetzt downloaden im Google Play Store beziehungsweise im App Store von Apple.

Wenn Sie Fragen zu unseren digitalen Angeboten haben, stehen Ihnen Sarah Johanson, sarah.johanson@holzmann.de, und Nicole Pornhagen, nicole.pornhagen@holzmann.de, zur Verfügung.

Im Jahr 2021 haben wir uns zudem erste Podcasts veröffentlicht – wer nicht lesen möchte, der kann mit möbelfertigung. Der Podcast nun hören. HIER finden Sie alle Podcasts, die bisher auf allen gängigen Plattformen wie Spotify, Deezer, Itunes & co zu finden sind.

Zudem freuen wir uns, Sie im Jahr 2022 auch wieder zu Veranstaltungen begrüßen zu dürfen. Anfang Februar starten wir mit unserer ersten digitalen Veranstaltungswoche „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ täglich zwischen 11 und 13 Uhr. Und am 27./28. September geht es mit „Surface in Motion“ in die bereits dritte Runde.

Unsere aktuellen Hefte finden Sie HIER und natürlich in der App!

HDH

Rotbuche ist „Baum des Jahres 2022“

Zum „Baum des Jahres 2022“ hat die Dr. Silvius Wodarz-Stiftung die Rotbuche (Fagus sylvatica) gekürt – zum zweiten Mal nach 1990. Lange galt sie als resiliente Baumart für einen klimastabilen Mischwald. Die zunehmende Trockenheit in Deutschlands Böden setzt aber auch diesem Laubbaum zu, der in früheren Naturwäldern Deutschlands die bestimmende Baumart war. Besonders Altbestände geraten im Klimawandel in einen kritischen Zustand – aber es gibt Hoffnung.

„In Deutschland gibt es etwa 90 Baumarten. Wir freuen uns über die erneute Ehrung und Aufmerksamkeit für diese so wichtige heimische Baumart“, sagt Denny Ohnesorge, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH). „Die Buche ist die wichtigste Laubbaumart für den Aufbau klimastabiler Mischwälder.“ 

Die regenarmen Sommer der vergangenen Jahre haben der eigentlich hitzetoleranten Rotbuche, besser bekannt als Buche, zunehmend kahle Kronen und einen steigenden Schädlingsbefall beschert. Im Auftrag mehrerer Bundesministerien wurden Studien zu den heimischen Baumarten und deren Reaktion auf den Klimawandel angelegt. Erste Ergebnisse zeigen, dass sich Jungpflanzen den aktuell veränderten Klimabedingungen besser anpassen können als die älteren Bestände. Die veränderten Klimabedingungen verlangen eine zeitige Verjüngung und eine aktive Bewirtschaftung der Buchenwälder.

Die Buche ist mit rund 16 Prozent die häufigste Laubbaumart in Deutschland. Heimische Exemplare können eine Wuchshöhe von über 40 Metern sowie einen Stammdurchmesser von etwa 1,5 Metern erreichen. Ihr Holz gilt als hart und wenig elastisch. Es wird gerne in der Möbel-, Innenausbau-, und Papierindustrie eingesetzt. Auch im Bauwesen findet sie zunehmend Verwendung in Bereichen, wo das Holz vor Wasser geschützt und keinen extremen Witterungseinflüssen ausgesetzt ist.

„Im Rahmen des ökologischen und biodiversen Waldumbaus wird die Buche weiterhin eine entscheidende Rolle spielen. Buchenwälder nehmen dank der nachhaltigen Forstwirtschaft in Deutschland seit Jahrzehnten kontinuierlich zu. Dabei ist die Buche eine wichtige Wirtschaftsbaumart und lässt sich zu langlebigen, CO2-bindenden Produkten verarbeiten“, schließt Ohnesorge.

„Maison&Objet“ 2022

Auf März verschoben

Eigentlich sollte die „Maison&Objet“ Paris unter dem Motto „New Luxuries: Between Uber Luxury And Lux Populis“ vom 20. bis 24. Januar 2022 als Präsenzmesse ihre Türen in Paris Nord Villepinte öffenen. Doch viele Länder – und so auch Frankreich – sehen sich zurzeit mit einer neuen, rasanten Covid-Welle konfrontiert. Und so wollen viele der 1.700 Unternehmen, die ihre ihre Teilnahme bereits bestätigt hatten, das Risiko für ihre Mitarbeiter sowie Messebesucher aktuell nicht eingehen. Zudem gibt es vermehrt Reisebeschränkungen und Quarantänevorschriften selbst für Geimpfte sowie mögliche Arbeitsausfälle könnten die Dienstleistungs-, Versorgungs- und Produktionsabläufe ernsthaft stören. Darüber hinaus hat die französische Regierung Einschränkungen für Großveranstaltungen angekündigt.

Unter diesen Umständen und um alle möglichen Risiken zu vermeiden, hat Safi als Veranstalter der Maison&Objet beschlossen, die nächste Ausgabe erst vom 24. bis 28. März 2022 zu veranstalten.

„Mit der Verschiebung der Messe auf das Ende des 1. Quartals möchte Safi die besten Bedingungen schaffen, um den Akteuren der Wohn-, Dekorations- und Designbranche die Möglichkeit zu geben, sich inspirieren zu lassen und neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Unabhängig vom Messedatum wurde Architekt Franklin Azzi (Foto) von der „Maison&Objet“ zum Designer des Jahres ernannt. Auf der kommenden Messe können die Besucher:innen einen ausdrucksstarken Raum zum Thema „Work“ von dem vielseitigen Kreativen entdecken.

Mit den Rising Talent Awards Japan wird die „Maison&Objet“ außerdem ein Licht auf innovative und poetische Designer aus dem Land der aufgehenden Sonne werfen. Im Rahmen der Awards werden sechs junge japanische Designer ausgezeichnet. Eine einmalige Gelegenheit, die aufstrebenden Talente genauer unter die Lupe zu nehmen und zu bewerten, wie die anhaltende Pandemie, die die Welt erschüttert hat, die Innovationsfähigkeit dieser jungen Generation beeinflusst hat.

Darüber hinaus kehrt das internationale Künstlerkollektiv teamLab, das Kunst und Technologie verbindet, auf die Maison&Objet Paris zurück, um „Resonating Microcosms of Life – Solidified Light Color“ zu zeigen – eine neue Installation, die die Natur mit der digitalen Welt verschmilzt und die Besucher:innen zum Eintauchen in fiktive Welten einlädt. Lassen Sie sich überraschen!