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Author: Hahn, Sebastian

Schmidt Group

Konstante Geschäftszahlen und Optimismus für die Zukunft

Zwei Jahre lang gab es ordentlich Rückenwind. Da wurde verstärkt in neue Möbel und Küchen investiert. Allerdings war abzusehen, dass angesichts des überproportionalen Wachstums während der Corona-Pandemie die Zeit der Sonderkonjunktur irgendwann endet. Hin zu einer normalen konstanten Nachfragesituation. Aber durch die hinlänglich bekannten Gründe wie hohe Inflation, steigende Zinsen, allgemeine Kostensteigerungen und unsichere Energiepreise befindet sich die Möbel-Branche in einer konjunkturellen Großwetterlage, die es so lange nicht mehr gab. Doch in diesem Gewittersturm zeigt sich die Schmidt Groupe äußerst resilient und widerstandsfähig. So vermeldet der Möbelhersteller für das Wirtschaftsjahr 2023 solide Ergebnisse, die über dem Markt liegen. Mit einem Produktionsumsatz
von 668 Millionen Euro liegt man nur 0,2 Prozent unter dem Resultat aus dem Vorjahr, wo man 670 Millionen Euro erzielte. Wobei hier eine Anpassung der Umsatzzahlen erfolgte, da man im vergangenen
Jahr im Zuge der fortlaufenden strategischen Ausrichtung die Anteile am Joint Venture in China an die dortigen Geschäftspartner veräußerte, während die Markenlizenz erhalten blieb. Ebenfalls konstante Zahlen weist man beim Handelsumsatz mitsamt der über die Gruppe gelieferten Elektroeinbaugeräte vor. Hier hat das von Anne Leitzgen in dritter Generation geführte deutsch-französische Familienunternehmen 1,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. „Wir fühlen uns stark und gefestigt. Wir haben bewiesen, dass wir den widrigen Umständen standhalten. Und wir werden mehr als bereit sein, wenn der Markt wieder Fahrt aufnimmt”, sagt Laurent Blum, der Generaldirektor der Schmidt Groupe.

Einen richtigen Schub gab es erneut bei der Anzahl der Mono-Markenstudios, welche die Marke Schmidt sowie in Frankreich und Belgien zudem das Label „cuisinella“ vertreiben. Es gibt nun 914 exklusive Partnerhäuser, was einen Zuwachs von 58 Studios bedeutet – und gleichzeitig einen Rekord darstellt. Noch nie wurden in einem Jahr so viele neue Ladeneinheiten eröffnet. Die für 2030 anvisierte magische Marke von 1.000 Partnerhäusern wird somit schon Ende dieses Jahres in greifbarer Nähe sein, da in 2024 rund 40 Neueröffnungen geplant sind.

Die Weichen sind Richtung Zukunft gestellt
Der französische Marktführer verfolgt weiterhin eine dynamische Beschäftigungspolitik, was sich in einem stetigen Anstieg der Mitarbeiterzahl zeigt. Im Geschäftsjahr 2023 zählte der Konzern 1.937 Betriebsangehörige, die sich auf den Hauptsitz im Elsass sowie auf fünf weitere Produktionsstätten verteilten. „In Deutschland sind am Stammsitz in Türkismühle 179 Arbeitnehmer tätig“, ergänzt Wolfgang Thorwart, der Geschäftsführer der zur Gruppe gehörenden Schmidt Küchen GmbH & Co. KG. Besonders bemerkenswert ist der deutliche Anstieg um 5,5 Prozent bei der Gesamtzahl der Mitarbeiter, einschließlich der Angestellten aus den Studios. Sie markiert einen neuen Rekordwert von 8.854 Beschäftigten – ein Meilenstein in der 90-jährigen Unternehmensgeschichte. Und die forcierte Expansion wird diese Zahl weiter steigern lassen. So ist geplant, dass für das laufende Jahr etwa 190 Mitarbeiter sowie 70 Werkstudenten eingestellt werden. Ein Umstand, der auch den vorgesehenen Investitionen geschuldet ist.

So wurden im Vorjahr 50 Millionen Euro investiert und für die nächsten drei Jahre sind zusätzlich 150
Millionen einkalkuliert. Hier entfallen alleine 80 Millionen Euro auf die Fertigstellung von U3B. Dieses 18.000 Quadratmeter große Werk in Sélestat wird die Produktionskapazitäten für Wohnmöbel verdoppeln. Derzeit noch im Bau soll die Inbetriebnahme im ersten Quartal 2025 erfolgen. Auch in den deutschen Standort Türkismühle wird weiter investiert, so fließt alleine in diesem Jahr eine Million Euro in eine Roboteranlage. Thorwart: „Wir haben gesehen, dass in einem umkämpften Markt unsere Diversifizierungsstrategie Früchte trägt. Das Angebot weit über die Küche hinaus versetzte uns in die Lage, trotz der Krise unseren Umsatz nahezu zu halten. Diesen Weg werden wir kontinuierlich weitergehen.“ Und nicht nur das, er wird auch ausgebaut. Die Erweiterung des Leistungsspektrums und des Produktportfolios umfasst die Erschließung weiterer Zielgruppen. Ende 2023 präsentierte die Schmidt Groupe stolz ID Pro. Eine neue Marke, die in Frankreich das B2B-Geschäft vorantreiben soll.

Jowat production in Zhejiang
Jowat

Eröffnet Klebstoffzentrum in China

Jowat hat eine neue Produktionsstätte im weltweit stärksten Klebstoffmarkt eröffnet. So wird der Klebstoffhersteller in der Provinz Zhejiang, circa 70 Kilometer von Shanghai entfernt, ab dem zweiten Quartal 2024 jährlich circa 9.000 Tonnen maßgeschneiderte Klebstoffe für den asiatischen Markt produzieren.

Dabei liegt – neben wasserbasierten Dispersionsklebstoffen – ein besonderer Schwerpunkt in neuen, speziell auf den Bereich der Unterhaltungselektronik abgestimmten Klebstofflösungen. Daher verfügt das neue Werk auf mehr als 11.000 qm nicht nur über leistungsfähige Produktions- und Lagerkapazitäten, sondern auch über ein hochmodernes Forschungs- und Entwicklungszentrum. „Über 80 Prozent der heute so beliebten elektronischen Accessoires werden derzeit in China produziert. Dank der geografischen Nähe zu diesem für uns sehr interessanten Wachstumsmarkt können wir unseren Kunden vor Ort ab sofort innovative Jowat Klebstoffe auf Basis kurzer Entwicklungszeiten und mit bestmöglicher Verfügbarkeit bieten“, so Dr. Ralf Schelbach, Vice President Asia Pacific der Jowat SE.

Mit dem neuen Klebstoffzentrum und dem damit zweiten asiatischen Werk baut die Jowat SE nicht nur ihre Präsenz im asiatisch-pazifischen Markt spürbar aus. Als einer der Innovationsführer der Branche setzt sie außerdem einen weiteren strategischen Eckpfeiler in der eigenen umtriebigen Forschungs- und Entwicklungslandschaft.

Stefan Emprechtinger Team 7
Team 7

Neuer Vertriebsleiter für Deutschland, Österreich und Benelux

Ab sofort übernimmt Stefan Emprechtinger die Team 7 Vertriebsleitung für Deutschland, Österreich und Benelux von Olaf Brennecke. Der 33-Jährige Mitgeschäftsführer ist im Juni 2023 im Zuge des Generationswechsels in die Ge­schäftsführung des familiengeführten Unternehmens eingetreten. Uwe Steinhorst bleibt stellvertretender Vertriebslei­ter Deutschland, Österreich und Benelux und führt weiterhin den Außendienst Küche Team 7.

„Wir bedanken uns bei Olaf Brennecke sehr für seinen langjährigen erfolgreichen Einsatz in der Funktion des Vertriebs­leiters“, erklären Georg und Stefan Emprechtinger.

Mit der Neustrukturierung des Vertriebs rückt die Geschäftsführung näher an die Team 7 Partner im Handel heran und kann direkter auf die Erfordernisse des Marktes reagieren.

Neues Rekordevent mit 850.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche

Die 53. CIFF Guangzhou 2024 mit dem Thema „Designing A Better Home, Serving A New Pattern“ verspricht ein Rekordevent. Wie der Deputy General Manager von China Foreign Trade Guangzhou Exhibition Co., Ltd. Huajia Branch, Deng Lingjing betont, wartet die Messe mit sagenhafter 850.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche auf und verzeichnet so ein bedeutendes Wachstum von 11,8 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen historischen Rekord 2019. Die Messe belegt sämtliche 91 Ausstellungshallen in den zwei Phasen und zieht über die mehr als 4.000 Aussteller hinaus auch mehr als 380.000 professionelle Besucher aus mehr als 200 Ländern und Regionen der Welt an. Damit festigt die CIFF ihre Position als größte Möbelmesse Chinas und der ganzen Welt.

Die Messe findet in zwei Phasen von 18. bis 21. März sowie von 28. bis 31. März im Canton Fair Complex in Guangzhou Pazhou statt und möchte ihre Rolle als führende Messe für hochwertige Produkte betonen, welche zum Handel und zur Entwicklung der gesamten Branche beiträgt. Diese Vision wird in den Highlights des Events „One Chain“, „One Exhibition“, „One Bridge“ und „One Award“ zum Ausdruck gebracht.

CIFF Guangzhou beansprucht als einzige Möbelmesse der Welt für sich, die gesamte Möbelherstellungskette einschließlich Wohnmöbel, Dekoration und Stoffe für Zuhause, Produkte für Außenbereich und Freizeit, Büro und Gewerbeflächen, Komponenten, Rohstoffe und Maschinen für die Möbelindustrie abzudecken.

Im Bereich „Home Furniture“, der von 18. bis 21. März stattfindet, dreht sich alles um das Thema „New Scenario“ und um das Bestreben, die eigene Position als „No.1 home furnishing exhibition with international influence connecting domestic and international markets“ zu festigen. Insgesamt warten 46 Hallen in den Zonen A, B, C und D des Canton Fair Complex und des PWTC Expo auf einer Ausstellungsfläche von ca. 435.000 Quadratmetern auf die Besucher. Der Bereich «Dining & Living Room», der in die Zone C des Canton Fair Complex und in die Zone E des PWTC Expo verlegt wurde, beherbergt 750 Aussteller – 71 Prozent mehr im Vergleich zur vergangenen Ausgabe. Zone A richtet den Fokus auf Design mit 79 Designmarken sowie auf Polstermöbel mit mehr als 400 Ausstellern, was ein Wachstum von 69 Prozent verglichen mit der vorigen Ausgabe bedeutet. Der Bereich Outdoor in der Zone B sowie der Bereich „Homedecor & Hometextile“ in der neuen Zone D erhielten eigenständige Zonen.

Der Bereich „Office Furniture and Commercial Spaces“ und CIFM/Interzum Guangzhou findet von 28. bis 31. März statt und begrüßt 20 Prozent mehr Aussteller als die Rekordausgabe von 2009. Mit seinen Rekorddimensionen, seinem Schwerpunkt auf Innovation und der internationalen Präsenz mit 293 ausländischen Unternehmen aus 31 Ländern wird das Event sicher ein großes Fachpublikum aus der Branche anziehen. Office Furniture and Commercial Space widmet sich dem Ziel, die „No.1 Global Office Exhibition“ mit dem Thema „New Office Fashion, New Commercial Trend“ zu kreieren, belegt die Zonen A, B und D des Canton Fair Complex und richtet sein Augenmerk auf drei Schlüsselplattformen: Büroräume, Bürostühle und öffentliche Gewerbeflächen. Die wichtigsten auf der Messe vertretenen Marken wie Steelcase, Haworth, Herman Miller, Okamura, Saint-Gobain und mehr stellen ihre neuesten Produkte und Services vor und machen aus diesem Event eine einzigartige Beschaffungsplattform für Büros und Gewerbebetriebe.

Emma - The sleep company

Umsatzmilliarde in Dollar erreicht

961,9 Millionen Euro, und damit mehr als eine Milliarde US-Dollar, hat Emma – The Sleep Company 2023 erwirtschaftet. Verglichen mit dem Vorjahr ist das ein Plus von 13 Prozent. Das stärkste Umsatzwachstum wurde im asiatisch-pazifischen Raum sowie Nord- und Südamerika erzielt, einschließlich dreistelliger Zuwächse in Taiwan, den USA und Mexiko. Auch Europa leistete im sechsten Jahr in Folge einen wichtigen Beitrag zur Rentabilität und zum Wachstum, wobei Deutschland und Polen zwei der leistungsstärksten Märkte in der Region waren.

„Wir freuen uns, in einer Branche gewachsen zu sein, die 2023 insgesamt geschrumpft ist, aber wir sehen immer noch Raum für Verbesserungen”, sagt Dr. Dennis Schmoltzi, CEO und Mitbegründer von Emma – The Sleep Company. „Nach Jahren der rasanten Expansion aktualisieren wir unsere Systeme, verfeinern unser Portfolio und verbessern unsere Kundenkommunikation, um Spitzenleistungen zu erzielen und zukünftiges Wachstum zu unterstützen.”

Seit der Gründung im Jahr 2015 hat Emma in mehr als 30 Märkte auf der ganzen Welt expandiert. 2024 will sich das Unternehmen darauf konzentrieren, sein Kundenerlebnis zu verbessern und mindestens 10 neue Emma-Filialen in ganz Europa zu eröffnen. „Die Verbesserung des Kundenerlebnisses hat für 2024 oberste Priorität”, fügt Manuel Mueller, CEO und Mitbegründer von Emma, hinzu. „Das bedeutet, dass wir uns nicht nur online verbessern, sondern auch echte Verbindungen zu unseren Kunden über physische Berührungspunkte herstellen. Wir glauben, dass wir auf diese Weise unser Ziel erreichen können, die weltweit führende Schlafmarke zu werden.”

Würth Industrial Park
Würth Industrial Network

Schließt Geschäftsjahr mit 2,324 Milliarden Euro Umsatz ab                               

Das Würth Industrial Network, kurz Winwork, wächst weiter und verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 2,324 Milliarden Euro. Dabei erwirtschaftet die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG in 2023 einen Umsatz von über 816 Millionen Euro. Damit blickt das Unternehmen trotz des weltweit angespannten wirtschaftlichen und politischen Umfelds auf ein solides Geschäftsjahr zurück.  

Das Herzstück der Würth Industrie Service bildet am Standort Bad Mergentheim die Grundlage für die Versorgung aller europäischen Kunden. Für eine maximale Versorgungssicherheit investierte das Unternehmen bis heute über 463 Millionen Euro. Mit der Erweiterung des Logistikzentrums bei der Würth Industrie Service um ein neues, automatisiertes Hochregallager konnten weitere 59.000 Lagerplätze auf einer Fläche von über 4.000 Quadratmetern geschaffen werden. Das Investitionsvolumen belief sich in Summe auf über 30 Millionen Euro. Nachdem im vergangenen Herbst die Regalbediengeräte erfolgreich eingebracht wurden, steht der Inbetriebnahme für kommenden April nichts mehr im Weg. Neben dem Ausbau der Lagerkapazität wurden die bestehenden Anlagen um innovative Technologien ergänzt. Durch den Einsatz von Kameraprüfsystemen, autonom fahrenden Behältershuttles sowie selbstlernenden Robotern in der Kommissionierung und Palettierung, steigert der C-Teile-Partner seinen Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad innerhalb der Logistik kontinuierlich – und das mit dem Ziel einer optimierten Arbeitsplatzergonomie sowie einer maximalen Versorgungssicherheit.

Weltweit arbeiten 87.047 Mitarbeitende für den Würth-Konzern. Davon beschäftigt das Winwork mehr als 6.800 Mitarbeitende, bei Würth Industrie Service in Deutschland beläuft sich die Anzahl der Beschäftigten auf über 1.800. Im Hinblick auf den demografischen Wandel und den damit einhergehenden Arbeitskräftemangel setzt die Würth Industrie Service konsequent auf die Ausbildung im eigenen Unternehmen. Als Meilenstein konnte 2023 auf „20 Jahre Ausbildung“ zurückgeblickt werden. Dabei durchlaufen in 25 Berufsbildern rund 200 Kolleginnen und Kollegen eine Ausbildung oder ein Duales Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Als einer der größten Arbeitgeber der Region Main-Tauber investiert das Unternehmen jährlich rund 1,5 Millionen Euro in die Aus- und Weiterbildung seiner Beschäftigten.

Das Thema Nachhaltigkeit stellt für die Würth Industrie Service einen strategischen Erfolgsfaktor dar. Insbesondere im Bereich der nachhaltigen Energiegewinnung ist das Unternehmen auf Kurs. Zur autarken Energieversorgung setzt die Würth Industrie Service auf erneuerbare Energien und stattete 2023 die Südfassade des neuen Hochregallagers mit einer zusätzlichen Photovoltaikanlage aus. Aktuell sind am Standort Drillberg mehrere Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 2.000 kWp und einer Erzeugungsmenge von rund 1.500.000 kWh installiert. Für sein nachhaltiges Handeln wurde der C-Teile-Partner mit dem Award „Exzellente Nachhaltigkeit 2023“ausgezeichnet.

Die Würth Industrie Service feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Das Firmenjubiläum markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens, das am 13. Januar 1999 als eigenständiges Tochterunternehmen der Würth-Gruppe mit gerade einmal 80 Mitarbeitenden auf einem verlassenen, 120 Hektar großen Kasernengelände in Bad Mergentheim – heute bekannt als Industriepark Würth – gegründet wurde.

Rhine chip

Rosario Ingarao übernimmt die Geschäftsführung

Wie Euwid Holz und Möbel vermeldet, ist seit dem 1. März Rosario Ingarao der neue Geschäftsführer Sales & Marketing des zur Saviola Holding gehörenden Spanplattenherstellers Rheinspan. Die Geschäftsführung wurde mit diesem Schritt ergänzt, denn Mauro Capozzo bleibt in seiner Rolle. Michael Barz hat ebenfalls zum 1 März die Verantwortung für den Bereich Technik übernommen, heißt es bei Euwid weiter.

Rotpunkt Küchen

Team in Großbritannien ausgebaut

Hatte Vertriebsgeschäftsführer Sven Herden bislang das Auslandsgeschäft mitverantwortet, hat Rotpunkt Küchen jetzt eine neue Stelle für die Exportleitung geschaffen. Zum 1. März hat Max Lükewille die Aufgaben übernommen. Der 46-Jährige ist bereits seit 25 Jahren im Unternehmen. Zuletzt leitete er die Sachbearbeitung im Innendienst Export und war vom Firmensitz in Bünde aus Ansprechpartner für Kunden in aller Welt.

Seinen ersten Auftritt in neuer Funktion hatte Lükewille auf der KBB in Birmingham (1. bis 4.3.). Und mit John McWhinnie präsentierte Rotpunkt auf der Messe gleich ein weiteres neues Mitglied im internationalen Vertriebsteam. Denn McWhinnie ist seit dem 1. Januar 2024 als Gebietsleiter Großbritannien Nord tätig. Vor seinem Wechsel war er unter anderem als National Product Training Manager bei Nolte UK, als Senior Designer bei Häcker Kitchens in Dubai und als Showroom Manager bei SieMatic. Damit sind unter der Leitung von Matt Phillips nun vier Vertriebsmitarbeiter im Außendienst und eine Kollegin im Innendienst für Rotpunkt in Großbritannien aktiv.

Die Verstärkung auf Leitungsebene ermöglicht es Sven Herden, Vertriebsprojekte künftig noch intensiver zu bearbeiten. Dazu gehört auch der Export nach Großbritannien. Hier sieht der Geschäftsführer noch viel Potenzial für Rotpunkt Küchen: „Das Land hat nach dem Brexit eine tiefe Phase der Verunsicherung durchlebt, die zu einer allgemeinen Kaufzurückhaltung geführt hat.“ Auch die Folgen der Pandemie und die europaweite Inflation hätten Spuren hinterlassen. Dabei ist der britische Markt mit fast 68 Millionen Einwohnern in den vier Landesteilen England, Schottland, Wales und Nordirland etwa so groß wie der französische. Allerdings gehen nur 6,4 Prozent aller deutschen Küchenmöbelexporte auf die Insel, nach Frankreich sind es laut Destatis/VdDK 25,1 Prozent. Auf der Messe in Birmingham habe Rotpunkt bereits vielsprechende Kontakte geknüpft.

Auf dem 125 qm großen KBB-Stand präsentierte sich Rotpunkt mit einem bewusst auf das britische Zielpublikum zugeschnittenen Angebot, bestehend aus drei Küchen und einem Hauswirtschaftsraum. Dazu zählten auch das neue Möbelbreitenraster 75 cm, die Design-Griffe des Londoner Labels Buster & Punch und die Beispielplanung eines Ankleideraums, das auf dem britischen Markt besonders nachgefragt sei.

Die Bilanz der Messegesellschaft in Birmingham gibt für 2024 im Übrigen 16.000 Besucher bei 320 Ausstellern an.

Joint Venture NSP Panels and more LLC in den USA gegründet

Franz Neuhofer Eigentümer und Geschäftsführer des österreichischen Familienunternehmens FN Neuhofer aus Zell am Moos/Österreich, gründet mit Marco Seitner, Eigentümer und Vorstandsmitglied von Selit North America Inc. und David Pritchard, Eigentümer und Präsident von Pak-Lite Inc. (PLI), ein Joint Venture mit dem Namen „NSP Panels and more LLC“ mit Sitz in Commerce, Georgia/USA.

NSP Panels and more steht für Premium-Akustikpaneele und mehr. Der Firmenwortlaut setzt sich aus den Namen Neuhofer, Selit North America Inc. und Pak-Lite Inc. (PLI) zusammen. 

Dieses erfolgsversprechende Joint Venture wurde mit dem Ziel gegründet, funktionales Design in Form von Akustikplatten, Wandelementen und Zubehör für Boden, Wand und Decke am amerikanischen Markt zu etablieren.

„Ich freue mich sehr, die Gründung von NSP Panels and more bekannt geben zu dürfen. Marco, David und mich verbindet eine starke Partnerschaft und mit der gebündelten Expertise in Produkt- und Produktions-Know-How sowie den Kenntnissen des amerikanischen Marktes, blicken wir in eine vielversprechende Zukunft“, so Franz Neuhofer.

Auf den Messen Surfaces (TISE) und IBS 2024 in Las Vegas/USA, trat NSP Panels and more bereits erfolgreich als ein Unternehmen auf. Das Interesse an den Akustikpaneelen war überragend und erfolgversprechende Gespräche wurden geführt.