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Autor: Hahn, Sebastian

Florim

Nachhaltigkeitserklärung 2024 vorgelegt

Florim, italienischer Hersteller von Keramikoberflächen in verschiedensten Ausführungen, hat die 17. Ausgabe seines Jahresberichts vorgelegt, der seit diesem Jahr den Titel „Nachhaltigkeitserklärung“ trägt. Mit dieser Änderung wird der Einführung der neuen, von der europäischen CSRD eingeführten ESRS-Normen vorgegriffen. Damit wolle man die im Jahr 2008 begonnene Pionierarbeit fortsetzen, heißt es seitens des Unternehmens.

„Wir haben ein weiteres Jahr voller Ungewissheit hinter uns […], und trotzdem haben wir die industriellen und nachhaltigen Ziele erreicht, die wir uns gesetzt haben“, schreibt Präsident Claudio Lucchese in seinem Brief an die Stakeholder. Darin spricht er allen Mitarbeitern seinen Dank aus und bekräftigt die Stärke einer langfristigen Vision, die auch in den schwierigsten Zeiten Bestand habe.

Mit Investitionen von über 300 Mio. Euro in den letzten fünf Jahren wurde 2024 ein großes Renovierungsprojekt am Standort Fiorano Modenese (Werk 1) abgeschlossen und mit der Modernisierung der Florim Galerie begonnen. Diese ist im Laufe der Jahre zu einem kulturellen Wahrzeichen des Keramikviertels geworden.

Weltweite Präsenz verstärkt

Mit der Eröffnung eines neuen Flagship-Stores in London und eines neu gestalteten Showrooms in Mailand hat das Unternehmen zudem seine weltweite Präsenz verstärkt. Der Expansionsplan für das Jahr 2025 ist bereits in vollem Gange: Eröffnet wurden neue Standorte in Rom, Los Angeles sowie in Seoul.

Seit 2011 investierte Florim 74 Mio. Euro in Projekte, die darauf abzielen, Nachhaltigkeit zu fördern, wobei allein rund 10 Mio. Euro im Jahr 2024 aufgewendet wurden. Im Bereich Umweltschutz investiert das Unternehmen weiterhin in konkrete Projekte in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Verpackungsinnovation und Kreislaufwirtschaft.

Auch das soziale Engagement wird fortgesetzt: mit der fünften Auflage des Programms „Master in Florim“, einer breiten Palette von Sozialinitiativen sowie der Einführung einer neuen internen Schulungsplattform. Florim unterhält durch die Arbeit der Ing. Giovanni Lucchese Stiftung und des Gesundheits- und Ausbildungszentrums enge Beziehungen zur lokalen Gemeinschaft. Die Stiftung wurde nach Firmengründer Ingenieur Giovanni Lucchese benannt.

Die Nachhaltigkeitserklärung zeigt auch auf, welche Ziele das Unternehmen in Zukunft erreichen will.

Häcker Küchen

Vertriebsleiter Marcus Roth geht auf eigenen Wunsch

Nach fast drei Jahrzehnten verlässt Marcus Roth als Geschäftsleiter Vertrieb das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um sich neuen Herausforderungen zu widmen – allerdings, wie Häcker betont, „im besten gegenseitigen Einvernehmen.“ Der designierte Geschäftsführer Matthias Berens soll bereits zum 1. November starten.

Häcker Küchen verliert einen erfahrenen Vertriebsmanager: Nach über 27 Jahren wird Marcus Roth, zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung mit Verantwortung für den Vertrieb Deutschland und Österreich, das Unternehmen Ende November 2025 auf eigenen Wunsch verlassen. Roth hatte seit dem plötzlichen Abgang von Vertriebs-Geschäftsführer Markus Sander im vergangenen November gemeinsam mit Olaf Thuleweit vorübergehend die Vertriebsverantwortung übernommen.

Moormann

Neue Produktionsstätte im Chiemgau

Beim bayerischen Designmöbel-Hersteller Moormann entstehen Einrichtungsstücke aus Haltung – klar in der Form, reduziert im Detail und mit einem feinen Sinn fürs Wesentliche. Jetzt folgt ein konsequenter Schritt: In direkter Nähe zum Firmensitz in Aschau entsteht eine neue, eigene Schreinerei. Damit erweitert das Unternehmen seine Produktionskapazitäten in der Region und setzt ein Zeichen für mehr Unabhängigkeit.

„Wir wollen die Produktion bewusst näher an die Quelle bringen – an die Idee, den Entwurf und vor allem an unsere Mitarbeiter:innen, die unsere Möbel mit Leidenschaft und handwerklicher Sorgfalt fertigen“, sagt Christian Knorst, Inhaber von Moormann.

Moormann Möbel stehen seit jeher für klare Konzepte, funktionale Reduktion und einen subtilen Humor im Design. Ebenso klar ist die Haltung zur Herstellung: Gefertigt wird schon immer in unmittelbarer Umgebung des Firmensitzes – eine Philosophie, die mit der neuen eigenen Fertigung vertieft wird. Der Unternehmenssitz in Aschau bleibt das kreative Zentrum für die Designentwürfe mit unverwechselbarer Handschrift.

Setzt erfolgreich einstweilige Verfügung wegen Patentverletzung auf der Ligna 2025 durch

Die Homag GmbH hat auf der Fachmesse Ligna 2025 in Hannover eine schwerwiegende Patentverletzung festgestellt. Das chinesische Unternehmen IMAI, d.h. die Guangdong Super Machinery Technology Co. Ltd., stellte dort eine Maschine vom Typ „Pro Edge NC680-LP-AR“ aus, die zwei Fügeeinrichtungen enthält, welche in ihrer Kombination gegen das europäische Patent EP 2243619 B2 von Homag verstößt.

Die betreffende Maschine ist mit zwei alternativen Fügeverfahren ausgestattet: Zum einen wird vorbeschichtetes Kantenbandmaterial verwendet, dessen Klebeschicht vor dem Aufbringen auf das Werkstück mittels Laser aktiviert wird. Zum anderen kommt unbeschichtetes Kantenbandmaterial zum Einsatz, bei dem der Kleber erhitzt und mit einer Leimwalze direkt auf die Schmalseite des Werkstückes aufgetragen wird. Beide Verfahren können automatisiert im Wechsel eingesetzt werden. Diese Technologie ist zentraler Bestandteil des Patentes von Homag.

Angesichts dieses klaren Verstoßes hatte Homag umgehend beim zuständigen Landgericht Braunschweig den Erlass einer einstweiligen Verfügung beantragt. Noch während der Ligna wurde dem Unternehmen IMAI der Antrag auf eine einstweilige Verfügung zugestellt. Das Landgericht lud beide Parteien zu einer mündlichen Verhandlung am 12. Juni 2025.

Nach intensiver Prüfung der Sachlage bestätigte das Gericht die Patentverletzung und erließ die einstweilige Verfügung. Damit ist es IMAI untersagt, die beanstandete Maschine weiterhin in Deutschland anzubieten, in Verkehr zu bringen, zu gebrauchen oder zum genannten Zweck einzuführen oder zu besitzen.

Dr. Sergej Schwarz, Vorstandsmitglied der Homag Group, begrüßt die schnelle und klare Entscheidung des Gerichts und sieht Homag im konsequenten Schutz geistigen Eigentums bestätigt. „Unsere Technologie steht für viele Jahre harte Arbeit, Erfindungsreichtum und Mut, in Innovationen zu investieren. Wir werden auch in Zukunft entschlossen gegen Patentverletzungen vorgehen.“

Team 7

Alexander Friedrich übernimmt Gebietsleitung

Team 7 verstärkt sein Vertriebsteam: Seit dem 1. Juli 2025 ist Alexander Friedrich Gebietsleiter für den Vertriebsbereich Deutschland Mitte. In dieser Funktion verantwortet er die Betreuung der Handelspartner in allen Team 7 Wohnbereichen.

„Als gelernter Einzelhandelskaufmann mit langjähriger Erfahrung im Handel und Außendienst sowie tiefgreifender Expertise im Küchen- und Möbelbereich bringt Friedrich ideale Voraussetzungen mit, um die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Fachhandel weiter auszubauen“, heißt es in Mitteilung des Massivholz-Spezialisten. Sein ausgeprägtes Verständnis für Kundenbedürfnisse und seine praxisnahe Arbeitsweise würden ihn zu einem starken Ansprechpartner in der Region machen.

Weiterentwicklung der Vertriebsstruktur

Die Personalie ist Teil einer gezielten Weiterentwicklung der Vertriebsstruktur bei Team 7, im Zuge derer die bisherigen vier Verkaufsregionen in Deutschland, Österreich und den Benelux-Ländern neu zugeschnitten und in sieben Vertriebsgebiete gegliedert wurden. Im Rahmen dieser Neuausrichtung soll die Kundenbetreuung weiter gestärkt werden – mit kürzeren Wegen, klareren Zuständigkeiten und einer ganzheitlichen Betreuung über Wohn- und Küchenbereiche hinweg.

TH Rosenheim

Verlieh Schuler-Preis 2025 auf der Ligna

Im Rahmen der Weltleitmesse Ligna in Hannover hat die Technische Hochschule Rosenheim auch in diesem Jahr den renommierten Schuler-Preis für herausragende Abschlussarbeiten vergeben. Sechs Absolventinnen und Absolventen der Fakultät für Holztechnik und Bau wurden für ihre innovativen und praxisnahen wissenschaftlichen Leistungen geehrt.

Die feierliche Preisverleihung fand in Anwesenheit zahlreicher Branchenvertreterinnen und -vertretern statt – darunter Mitglieder der Familie Schuler, der Homag Group AG, des Fördervereins Holz sowie Professorinnen und Professoren der TH Rosenheim. Dr. Anja Schuler, Aufsichtsratsmitglied der Homag Group AG und der Dürr AG, sprach ein Grußwort im Namen der Familie. Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster und Fakultätsdekan Prof. Thorsten Ober begleiteten die Veranstaltung.

Der Preis, benannt nach Gerhard Schuler, Mitbegründer der Homag Group und Absolvent der Hochschule, wurde 2025 bereits zum 13. Mal im Rahmen der Ligna vergeben – und ist heute ein wichtiges Bindeglied zwischen Lehre, Forschung und Industrie.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2025:

  • Mira Pusch (Studiengang Holztechnik)
    „Auswahl und Auswirkung einer Softwarelösung zur Optimierung eines Schichtplanungsprozesses“
    Betreuung: Prof. Dr. Holly Ott, Prof. Rolf Staiger
  • Noah Steigmiller (Studiengang Holzbau und Ausbau)
    „Nachweisverfahren und Tragverhalten von Reparaturverbindungen bei Holzbausanierung“
    Betreuung: Prof. Ulrich Grimminger, Prof. Dr. Johann Pravida
  • Johannes Strohm (Studiengang Innenausbau)
    „BIM in der Tages- und Kunstlichtplanung“
    Betreuung: Prof. Mathias Wambsganß, Prof. Andreas Betz
  • Anna Plininger (Studiengang Bauingenieurwesen)
    „Untersuchung verschiedener Gründungsvarianten am Projekt – Neubau Trainingsanlage Bob Bundespolizeischule Bad Endorf“
    Betreuung: Prof. Dr. Johann Pravida, Prof. Dr. Daniela Neuffer
  • Maximilian Ruppelt (Masterstudiengang Holztechnik)
    „Designing and evaluating integrated production planning and control software requirements in the context of bass guitar manufacturing“
    Betreuung: Prof. Dr. Holly Ott, Prof. Dr. Oliver Kramer
  • Aaron Beischel (Studiengang Ingenieurpädagogik, in Abwesenheit)
    „Optimierung einer E-Learning-Plattform für CAD-Software-Schulungen am Beispiel des SEMA-College“
    Betreuung: Prof. Dr. Sandra Bley, Prof. Erwin Friedl

„Mit den ausgezeichneten Arbeiten beweisen unsere Absolventinnen und Absolventen, dass sie nicht nur über exzellente Fachkenntnisse verfügen, sondern auch über die Fähigkeit, zukunftsrelevante Themen mit Weitblick und Innovationsfreude zu gestalten“, so Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster.

Über den Schuler-Preis

Der Schuler-Preis der Technischen Hochschule Rosenheim würdigt jedes Jahr hervorragende Abschlussarbeiten in den Bereichen Holztechnik, Bauwesen, Innenausbau und Ingenieurpädagogik. Gestiftet von der Familie Schuler, stärkt die Auszeichnung die Verbindung von akademischer Exzellenz mit den Anforderungen der Industrie und fördert gezielt den qualifizierten Branchennachwuchs.

Kündigt Absicht zur Übernahme des Schleifmittelgeschäfts von Ahlstrom an

Munksjö hat seine Absicht bekannt gegeben, das Schleifmittelgeschäft von Ahlstrom zu übernehmen. Dieser Geschäftsbereich stellt Trägermaterialien für Schleifmittel her und beliefert weltweit führende Hersteller von Schleifmitteln.

Die geplante Übernahme steht im Einklang mit der Wachstumsstrategie von Munksjö, durch gezielte Übernahmen seine Position in attraktiven Spezialpapiermärkten zu stärken. Das Geschäft von Ahlstrom im Bereich Schleifmittelträger ergänzt das bestehende Produktportfolio von Munksjö und bietet Synergien im Hinblick auf Technologie, Produktion und Marktpräsenz.

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen Bedingungen und behördlichen Genehmigungen. Weitere Details über den Abschlusszeitpunkt oder die finanziellen Bedingungen wurden nicht bekannt gegeben.

E-Commerce: Kurve geht wieder nach oben

Fast 40 Mrd. Euro (nicht inflationsbereinigt) betrugen die Gesamtumsätze mit dem Online-Verkauf von Waren in Deutschland in den ersten sechs Monaten des Jahres. Das ist ein Anstieg um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr. Dazu beigetragen hat ein beschleunigtes Umsatzwachstum im zweiten Quartal auf 3,8 Prozent nach einem Plus von 3,2 Prozent zu Jahresbeginn.

Etwas stärker zulegen konnten die digitalen Diensleistungen (u.a. Reisebuchungen, Tickets) mit einem Plus von 4,4 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro. „Die Shoppinglaune der Deutschen kommt langsam, aber stetig zurück. Davon profitiert vor allem der Onlinehandel, der die Menschen über sozialen Medien, Apps und KI im digitalen Alltag am besten erreicht“, erklärt Martin Groß-Albenhausen, Stellvertretender bevh-Hauptgeschäftsführer, den Aufwärtstrend.

In der Warengruppe „Möbel, Lampen & Dekoration“ gingen die Umsätze im zweiten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent hoch auf 1,4 Mrd. Euro. Damit liegt hier das Wachstum etwas unter dem Durchschnitt.

KI-Lösungen wie „ChatGPT“ werden immer öfter im Einkaufsprozess eingesetzt. 19,3 Prozent stimmen der Aussage vollständig oder weitgehend zu, dass sie KI-Anwendungen bereits nach Produktempfehlungen gefragt haben. Allerdings werden diese neuen Informations-Agenten oft nur ergänzend in den Entscheidungsprozess einbezogen. Eine Mehrheit von sechs von zehn Befragten würden keinesfalls oder nur sehr unwahrscheinlich einer Empfehlung der KI folgen, ohne zuvor selbst Alternativen gesucht zu haben.

Spendet an „Licht für die Welt“

Mit einer interaktiven Spendenaktion auf der Interzum 2025 – der der Weltleitmesse für Möbelfertigung – unterstützte Blum auch dieses Jahr wieder „Licht für die Welt“. Insgesamt kamen 150.000 Euro zusammen, damit können 1.250 Augenoperationen für Kinder finanziert werden. Die Sozialaktion hat Tradition – Blum nutzt seinen wichtigsten internationalen Messeauftritt bereits seit über 30 Jahren dafür, um soziale Einrichtungen zu unterstützen.

Passend zu seinem Messemotto „For Everyone, Everywhere“, setzte der Beschlägehersteller in diesem Jahr auch seine Sozialaktion passend um: Den Messebesucherinnen und -besuchern wurde zu Beginn ihrer Führung über den Blum-Stand ein Kompass überreicht, der sie sinnbildlich leiten sollte. Das Standkonzept war in diesem Jahr nämlich an eine Reise um die Welt angelehnt. Am Ende des Standaufenthalts erreichten sie ihr Ziel und konnten diesen Kompass dann in eine Box werfen. Auf dem dazugehörigen Monitor wurde daraufhin ein unscharfes Foto, das das eingeschränkte Sehvermögen bei fortgeschrittenem Grauen Star veranschaulichte, scharf gestellt. Jeder Einwurf wurde gezählt und Spende umgewandelt. Auf diese Weise kamen so rund 150.000 Euro zusammen „Wir danken Blum und seinen Kundinnen und Kunden für diese Aktion und dass sie sich auch dieses Jahr wieder auf der interzum für ‚Licht für die Welt‘ einsetzen. Jeder eingeworfene Kompass wurde so in Augenlicht umgewandelt und veränderte das Leben eines Kindes zum Positiven“, bedankt sich Alex Buchinger, Geschäftsführer von Licht für die Welt Österreich. Gerade bei Kindern ist es wichtig, Augenprobleme rasch zu erkennen und zu behandeln, damit sie in der Schule bleiben können und gute Zukunftschancen haben.