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Autor: Hahn, Sebastian

„Surface in Motion“

Auf der Shortlist zum „Fachmedium des Jahres“

Wir wurden prämiert! Der Verein Deutsche Fachpresse verleiht bereits seit 2005 den Award „Fachmedium des Jahres“ – auch Webangebote, Apps und Veranstaltungen werden von der Jury des Verein Deutsche Fachpresse prämiert. Die „Surface in Motion – Technology and Design Conference“ wurde in diesem Jahr als Shortlister 2023 für die Beste Veranstaltung ausgezeichnet. Damit gehört die „Surface in Motion“ zu den Top3-Veranstaltungen der deutschen Fachpresse. Dies ist eine tolles Feedback für unser Event rund um die dekorative Oberfläche und ein super Erfolg für das ganze Team rund um die Netzwerke „möbelfertigung“ und „arcade“. Wir freuen uns schon heute auf die nächste Ausgabe der „SIM“ im September in Wiesbaden und bedanken uns bei allen Teilnehmern, Referenten und Sponsoren, die diesen tollen Erfolg möglich gemacht haben!

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Hailo Einbautechnik

Martin Mies übergibt an Stephan Müller

Am 1. Juli 2023 wechselt die Führungsspitze bei HAILO Einbautechnik. Auf Bereichsleiter Martin Mies folgt Stephan Müller, der im Januar 2022 als Exportleiter zu Hailo kam.

Während seiner 32 Jahre bei Hailo war Martin Mies die letzten 11 Jahre als Bereichsleiter maßgeblich am Erfolg des Geschäftsbereichs Einbautechnik beteiligt. Zunächst war der Experte für internationale Vertriebsstrategien als Bereichsleiter des Geschäftsfeldes Konsumgüter bei Hailo aktiv. 2012 übernahm er die Verantwortung für die Einbautechnik. Mit dem Erreichen des 65. Lebensjahres wird Martin Mies in den Ruhestand treten und den Staffelstab an die nächste Generation weiterreichen.
„Wir können Martin Mies für seine Verdienste um Hailo nicht genug danken“, sagt Geschäftsführer Jörg Lindemann. „Unter seiner Leitung ist der Geschäftsbereich Hailo Einbautechnik kontinuierlich gewachsen. Herrn Mies wünsche ich im Namen des gesamten Unternehmens alles Gute – und freue mich, dass wir mit Stephan Müller einen würdigen Nachfolger gefunden haben.“

Stephan Müller ist seit eineinhalb Jahren als Exportleiter bei Hailo Einbautechnik aktiv. Der 54-Jährige ist ein langjähriger Branchenkenner mit viel Vertriebserfahrung im In- und Ausland. Seine berufliche Laufbahn begann bei Electrolux Professional in Herborn und führte über Zwischenstationen bei Teka, Pyramis Deutschland und Schock schließlich zurück in seine Heimat Mittelhessen. „Mit Stephan Müller konnten wir die vakante Position erneut aus eigenen Reihen besetzen“, so Jörg Lindemann. „Und mit ihm haben wir den richtigen Kollegen gefunden, um den erfolgreichen Weg von Hailo Einbautechnik fortzusetzen.“

Jowat SE

Errichtet Produktionsstandort in China

Mehr Kundennähe und Wettbewerbsstärke im weltweit größten Klebstoffmarkt: Das sind die strategischen Ziele, mit denen die Detmolder Jowat SE im Sommer 2022 die Jowat China Adhesives Co. Ltd. gegründet hat, eine 100prozentige Tochtergesellschaft. Nun wurde der Grundstein für den Betrieb des neuen Produktionsstandortes im chinesischen Dushan, Pinghu City, Jiaxing in der Provinz Zhejiang gelegt. Auf einem 17.300 Quadratmeter großen Areal entsteht dort neben einer Produktions- und Lagerhalle ein modernes Forschungs- und Entwicklungszentrum.


Für Jowat gewinnt der chinesische Markt zunehmend an Bedeutung. Bereits heute macht das dortige Geschäft mehr als zehn Prozent des Gesamtgeschäfts des Herstellers aus. Um insbesondere hochvolumige Absatzbereiche mit hohem Wettbewerbsdruck in Zukunft noch erfolgreicher bedienen zu können, erfolgt nun die konsequente Optimierung der Produktionslandschaft und der Lieferketten für diesen wichtigen Zielmarkt.


„Mit unserem Engagement und Invest in China stellen wir außerdem wichtige Weichen zur Erschließung neuer Märkte, die hier ihre Produktionsschwerpunkte haben, wie zum Beispiel der Wachstumsmarkt der „Consumer Electronics“, konstatiert Dr. Ralf Schelbach, Vice President Asia Pacific der Jowat SE. „Mehr als 80 Prozent dieser Produkte werden in China produziert. Will man den spezifischen Kundenanforderungen dieser Branche mit starken Entwicklungsleistungen und schneller Marktreife bestmöglich begegnen, ist der Aufbau lokaler Produktentwicklungen eine notwendige Voraussetzung. Auch nachhaltige Klebstofflösungen werden hier zukünftig eine wichtige Rolle spielen.“


Der mehr als 11.000 Quadratmeter umfassende Neubau des Jowat Klebstoffzentrums in China soll bis Ende 2023 fertiggestellt werden. Läuft alles planmäßig, erfolgt der Startschuss für die Produktion zum Chinesischen Neujahr 2024.

Lectra

Karine Calvet und Pierre-Yves Roussel werden Mitglieder des Verwaltungsrats

Auf der Jahreshauptversammlung von Lectra am 28. April wurden zwei neue Verwaltungsratsmitglieder, Karine Calvet und Pierre-Yves Roussel, für eine Amtszeit von vier Jahren ernannt. Beide werden Mitglieder des Strategieausschusses und lösen damit Bernard Jourdan, den leitenden Direktor, und Anne Binder ab. Karine Calvet wird auch Mitglied des Ausschusses für soziale Verantwortung der Unternehmen (CSR).

Die Lectra-Gruppe bietet Software, Schneidegeräte, Datenanalyselösungen und damit verbundene Dienstleistungen an, mit denen ihre Kunden von den Fortschritten der Industrie 4.0 profitieren können.

Mit ihrer neuen strategischen Roadmap für 2023-2025 will die Gruppe ihre Expansion – vor allem durch die Übernahme von Gerber im Juni 2021 – nutzen, um ihr Wachstum zu beschleunigen, den Anteil von SaaS am Umsatz deutlich zu erhöhen und Chancen für externes Wachstum zu nutzen. Unterstützt durch das Engagement seiner Mitarbeiter und anerkannt durch seine Kunden, wird Lectra auch in Zukunft eine Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit einnehmen.

Daniel Harari, Präsident und CEO von Lectra, sagte anlässlich der Generalversammlung: „Zunächst möchten wir Anne Binder und Bernard Jourdan herzlich für ihr Engagement und ihren wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Lectra in den letzten zwölf Jahren danken. Wir freuen uns, Karine Calvet und Pierre-Yves Roussel im Verwaltungsrat von Lectra begrüßen zu dürfen. Karine Calvet verfügt über ausgezeichnete Kenntnisse des IT- und Industriesektors sowie über fundierte Fachkenntnisse in den Bereichen Strategie, Management und nachhaltige Entwicklung. Pierre-Yves Roussel seinerseits verfügt über fundierte Kenntnisse des Mode- und Luxusmarktes sowie über Fachwissen in den Bereichen Strategie, Management und Governance.“

Karine Calvet ist Vizepräsidentin EMEA und zuständig für Partner bei AVEVA, einer Tochtergesellschaft von Schneider Electric. Sie begann ihre Karriere 1993 bei CGI und hat die meiste Zeit in der IT-Branche verbracht: sechzehn Jahre in Dienstleistungsunternehmen, sieben Jahre in der Telekommunikation und sechs Jahre in der Softwarebranche. Sie hatte Führungsrollen in Telekommunikationsumgebungen für führende globale Unternehmen (CGI, Capgemini, Alcatel-Lucent, Verizon, Microsoft und derzeit Schneider-Aveva) inne, wobei ihr Schwerpunkt auf der digitalen Transformation lag.

Karine Calvet war Leiterin des Bereichs Industrie bei Capgemini, leitete dann als Vizepräsidentin für Osteuropa weltweite Teams bei Alcatel-Lucent und war anschließend als Geschäftsführerin bei Verizon tätig. Während ihrer Zeit bei Microsoft konnte sie ihr Software-Fachwissen, ihre Kenntnisse über direkte und indirekte Vertriebskanäle sowie ihre Erfahrung im Bereich IT-Services ausbauen.

In den letzten zwei Jahren hat Karine Calvet als Vizepräsidentin für Südeuropa und dann als Vizepräsidentin für Partner und Allianzen bei Schneider-Aveva eng mit Industrieunternehmen zusammengearbeitet, um sie bei der Bewältigung der Herausforderungen in den Bereichen Betriebseffizienz, Sicherheit, Kostenmanagement, Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung zu unterstützen, indem sie die Vorteile der Digitalisierung nutzt.

Karine Calvet ist Absolventin von Sciences Po und der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne.

Pierre-Yves Roussel ist seit Januar 2019 CEO des führenden US-Modelabels Tory Burch. Er begann seine Laufbahn im Investmentbanking bei HSBC in Brüssel und anschließend bei Morgan Stanley in London. Im Jahr 1990 wechselte er zur Unternehmensberatung McKinsey & Company in Frankreich, wo er zahlreiche Beratungsaufträge in den Bereichen Mode, Luxus, Vertrieb und Medien in Europa und Asien leitete. Im Jahr 1998 wurde er zum Partner und 2004 zum Global Senior Partner (Director) gewählt.

Im Jahr 2004 wurde er Mitglied des LVMH Group Executive Committee als Executive Vice-President, Strategy and Operations, und berichtet direkt an Bernard Arnault. Im Jahr 2006 wurde er zum Chairman und CEO der LVMH Fashion Group ernannt, einem der fünf operativen Geschäftszweige der LVMH-Gruppe.

Von 2006 bis 2018 war er Vorstandsvorsitzender der Marken Céline, Givenchy, Loewe, Kenzo, Pucci, Rossimoda, Marc Jacobs, Donna Karan, Berluti, JW Anderson und Nicolas Kirkwood. Außerdem war er Mitglied mehrerer renommierter Modejurys, darunter Andam, CFDA Fashion Incubator und LVMH Fashion Prize. Von 2010 bis 2018 war er Mitglied des Verwaltungsausschusses der Chambre Syndicale de la Mode et de la Couture. Im Jahr 2018 verließ er die LVMH-Gruppe, um den Posten des CEO des Unternehmens Tory Burch mit Sitz in New York zu übernehmen. Das 2004 von seiner Frau gegründete private Familienunternehmen hat weltweit mehr als 350 Geschäfte, 13 Einzelhandels-Websites und fast 5.000 Mitarbeiter.

Pierre-Yves Roussel ist Absolvent der Universität Brüssel und der Londoner Handelskammer. Er besitzt außerdem einen MBA der Wharton Business School (University of Pennsylvania).

VDMA

Maschinenexporte verbuchen erfreulichen Jahresauftakt

Die exportstarken Maschinen- und Anlagenbauer aus Deutschland haben im ersten Quartal ein gutes Ergebnis ihrer Ausfuhren erzielt. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes stiegen die Maschinenexporte im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um nominal 13,8 Prozent auf 51,3 Milliarden Euro. Preisbereinigt verzeichneten die Maschinenausfuhren in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres ein Plus von 4,4 Prozent. „Die erfreulichen Exportzuwächse sind teils inflationsgetrieben, teils darauf zurückzuführen, dass sich die Lieferketten in vielen Bereichen entspannt haben. Dadurch können die Maschinen- und Anlagenbauer viele ihrer Kunden endlich beliefern und reduzieren ihre hohen Auftragsbestände“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

Die Maschinenlieferungen in die USA, wichtigster Exportmarkt, verzeichneten weiterhin ein hohes Wachstum von nominal 26,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Exportwert von Maschinen und Anlagen „Made in Germany“ in die USA betrug im ersten Quartal rund 6,9 Milliarden Euro. Die deutschen Maschinenexporte nach China legten dagegen nur um nominal 2,9 Prozent auf insgesamt 4,6 Milliarden Euro zu. „Das Exportgeschäft mit China konnte nach dem Wegfall der Corona-Maßnahmen Ende letzten Jahres noch nicht wie erhofft an nennenswerter Dynamik gewinnen“, ergänzt Wiechers.

Die Maschinenexporte in die EU-Partnerländer Deutschlands legten um nominal 10,4 Prozent zweistellig zu. Sie kamen somit im ersten Quartal auf einen Wert von mehr als 22,4 Milliarden Euro. Die Maschinenexporte in die fünf wichtigsten Abnehmerländer innerhalb der EU-27 entwickelten sich wie folgt: Frankreich: plus 18,2 Prozent, Italien: plus 10,6 Prozent, Niederlande: plus 10,3 Prozent, Österreich: plus 1,6 Prozent und Polen: plus 11,6 Prozent. Auch die Maschinenexporte aus Deutschland in andere europäische Länder wie Großbritannien (plus 14,8 Prozent) und die Schweiz (plus 19,2 Prozent) legten kräftig zu.

Die Maschinenexporte nach Russland sind bereits im vergangenen Jahr infolge des Ukraine-Krieges um nominal 49,6 Prozent deutlich zurückgegangen. Dieser Trend hat sich verfestigt: Im ersten Quartal dieses Jahres lagen die Maschinenausfuhren nominal 48,9 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Damit liegt der Anteil Russlands an den gesamten deutschen Maschinenexporten inzwischen unter 1 Prozent. Russland ist auf Rang 25 in der Exportrangliste abgerutscht. Vor der Annexion der Krim im Jahr 2014 hatte das Land noch Platz 4 belegt. Dagegen entwickeln sich die deutschen Maschinenexporte nach Indien weiterhin sehr positiv. Der Exportzuwachs nach Indien betrug im ersten Quartal nominal 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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HDE

Arbeitgeber erhöhen im Tarifstreit ihr Angebot

Bei den Tarifverhandlungen im deutschen Einzelhandel haben sich die die Arbeitgeber dazu entschlossen, bereits in der zweiten Runde ein deutlich erhöhtes Angebot zu unterbreiten, um ein klares Signal zur Abschlussbereitschaft zu setzen. „Die Arbeitgeber sind sich einig, dass sie den Beschäftigten jetzt schnellstmöglich eine effektive Entlastung bei den Kosten zukommen lassen wollen“, erklärt HDE-Tarifgeschäftsführer Steven Haarke.

Das erweiterte Angebot sieht bei einer Laufzeit von 24 Monaten tabellenwirksame prozentuale Entgeltsteigerungen von insgesamt 7,5 Prozent in drei Schritten vor. Im Vergleich zum Angebot aus der ersten Verhandlungsrunde ist eine dritte Anhebungsstufe in Höhe von 2,5 Prozent im 22. Monat der Laufzeit des Tarifvertrages hinzugekommen. Außerdem wird erstmals auch ein tarifliches Basisentgelt angeboten. Beschäftigten, die unter den Geltungsbereich des Flächentarifvertrages fallen, soll damit ein Entgelt in Höhe von 13 Euro brutto pro Arbeitsstunde garantiert werden. Zusätzlich sollen die Beschäftigten in zwei Schritten eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 1.000 Euro erhalten. Das Angebot enthält eine „Sprinterklausel“, so dass die erste Anhebungsstufe bereits im Monat des Tarifabschlusses greifen würde. Aufgrund der wirtschaftlich schwierigen Lage für viele Handelsunternehmen setzen die Arbeitgeber bei diesem weitgehenden Angebot zusätzlich auf eine Notfallklausel, damit finanziell angeschlagene Unternehmen in Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretungen auch abweichende Regelungen treffen können.

Mit Blick auf dieses weitgehende Angebot betont Haarke, dass es allen handelnden Akteuren auf Arbeitgeberseite bewusst sei, dass dieses Angebot für viele Unternehmen in der Branche maximal herausfordernd sei: „Jetzt ist die Gewerkschaft am Zug.“ Zudem betonte er, dass die Branche nicht mit dem Öffentlichen Dienst vergleichbar sei, da die Rahmenbedingungen dort völlig andere seien.

Die Tarifpolitik im Einzelhandel wird im Tarifpolitischen Ausschuss des HDE bundesweit koordiniert. Im deutschen Einzelhandel arbeiten mehr als 3,1 Millionen Menschen.

Sedus Stoll AG und Watson Furniture Group

Globale Partnerschaft besiegelt

Die Sedus Stoll AG und Watson Furniture Group beschließen eine strategische Zusammenarbeit: Im Rahmen der Orgatec 2022 war es so weit – die formalisierte globale Partnerschaft wurde unterzeichnet. Für beide Unternehmen ist sie ein logischer Schritt. Gemeinsame Werte und ähnliche Marktstrategien und Kompetenzen in den Bereichen Technik und Fertigung sind eine ideale Basis, um die strategische Zusammenarbeit einzugehen.

„Durch die Partnerschaft mit Watson erweitern wir unser internationales Netzwerk und können auch bestehenden Kunden ab sofort weltweit eine noch breitere Palette an komplementären Produkten anbieten“, erklärt Daniel Kittner, Vorstand Vertrieb und Technik der Sedus Stoll AG. „Gemeinsam mit Watson werden wir zukünftig neue Produkte entwickeln, aber auch bestehende Lösungen unter Einhaltung regionaler Vorschriften so anpassen, dass den Kunden global ein einzigartiges Erlebnis angeboten wird.“

Clif McKenzie, CEO von Watson, ergänzt: „Wir freuen uns mit einem so angesehenen Unternehmen zusammenzuarbeiten, das unser Engagement für Nachhaltigkeit, Unternehmensverantwortung und Designintegrität teilt. Die Gemeinsamkeiten in der Art und Weise, wie wir nicht nur das Design, sondern auch die Produktionseffizienz angehen, sichern eine sinnvolle und vorteilhafte Beziehung.“

Windmöller

Verstärkt sich mit drei neuen Vertriebsmitarbeitern

Der ostwestfälische Bodenbelagshersteller Windmöller fokussiert sich weiterhin auf den Ausbau seiner Objektaktivitäten und verstärkt sein Vertriebsteam um drei erfahrene Vertriebsprofis.

Marko Eggers

Bereits seit dem 1. Januar 2023 übernahm Marko Eggers (53) den Bereich Handel/Objekt Deutschland Nord als Gebietsverkaufsleiter. Der gelernte Verkäufer und Kaufmann im Einzelhandel verantwortet den Ausbau der Vertriebsaktivitäten in den PLZ Gebieten 20 – 25. Für seine neue Position bringt er jahrelange Vertriebserfahrung in der Bodenbelags-Branche mit. Zuletzt war er als Regional Sales Executive + Key Account Manager Office Nord bei Amtico International tätig.

Matthias Fischer

Mit Matthias Fischer (45) gibt es zudem für die PLZ-Gebiete 70 – 79, 88 und 89 einen neuen Gebietsverkaufsleiter Objekt. Den Aufgabenbereich übernahm der gelernte Raumausstatter zum 01. Februar 2023. Sein Schwerpunkt liegt auf der Akquise und umsatzverantwortlichen Bearbeitung der Objekt-Kunden in Baden-Württemberg. Mit der Region ist Matthias Fischer bestens vertraut: Schon bei seiner letzten Station Amtico International stand er als Regional Sales Executive Kunden in Baden-Württemberg zur Seite.

Christoph Westermann

Ebenfalls neu im Vertriebsteam ist Christoph Westermann (40). Seit dem 1. März 2023 füllt er die Rolle des Key Account Managers Hotel Hospitality, Retail + Stores aus. Er ist verantwortlich für den Auf- und Ausbau der segmentbezogenen Vertriebsaktivitäten bundesweit. Wie seine beiden Kollegen Marko Eggers und Matthias Fischer war auch Christoph Westermann vor seinem Antritt der aktuellen Position als Regional Sales Executive bei Amtico International tätig.

BauInfoConsult

Erwartungen sind zurückhaltend

Das Jahr 2023 ist voller Herausforderungen für die Bauwirtschaft. Auch die Zulieferer aus der Baustoffindustrie befinden sich in einer Phase des Umbruchs: Für Branchen wie etwa den Heizungsmarkt stellt die besonders hohe Nachfrage etwa für Wärmepumpen ein kniffliges Problem dar – bei auf den Neubau angewiesenen Produktgruppen droht hingegen ein historisch niedriges Nachfrageniveau. Dementsprechend sind die Hersteller in ihren Erwartungen für 2023 auffallend zurückhaltend. Das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut BauInfoConsult hat 66 Kernakteure der Industrie für Bau- und Installationsprodukte zu ihren Umsätzen und Umsatzerwartungen befragt.

Die aktuellen Erwartungen der Hersteller von Baustoffen und Installationsprodukten sind eindeutig von der ungewohnt schwierigen Situation geprägt, in der sich die Baubranche derzeit befindet. Nur 17 Prozent der befragten Produzenten erwarten deutliche, immerhin 23 Prozent leichte Umsatzanstiege gegenüber dem Vorjahr. Damit steht immerhin ein starker Anteil von 40 Prozent der Produzenten auf der zuversichtlichen Seite.

Ein Drittel der Hersteller (31 Prozent) erwartet allerdings Umsatzrückgänge. Das sind die höchsten negativen Erwartungen an ein Gesamtjahr bei den BauInfoConsult-Herstellererhebungen seit dem Corona-April 2020.Zumindest können die meisten Hersteller der Baustoffindustrie noch auf Reserven aus dem Vorjahr zurückgreifen: Im Jahr 2022 konnten zusammengenommen 64 Prozent der befragten Unternehmen laut aktueller Angabe ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr steigern, wobei der größte Teil der Steigerungen im einstelligen Prozentbereich blieb. Nur gut jedes zehnte befragte Unternehmen musste Umsatzrückgänge über 5 Prozent hinzunehmen.

Damit ist die Vorjahresbilanz der Hersteller zwar immer noch positiv, doch blieb das Ergebnis erkennbar hinter den Erwartungen für 2022 zurück, die die Hersteller in der letztjährigen Befragung noch deutlich hoffnungsfroher geäußert hatten. Die Auswirkungen der Ukrainekrise und die strauchelnde Baukonjunktur hinterlassen also durchaus erkennbare Spuren.Hintergrund: BauInfoConsult JahresanalyseIn einer Online-Befragung im April 2023 gaben 66 Geschäftsführer und Verantwortliche aus Marketing und Vertrieb ihre Einschätzungen zu den aktuellen Trends und Konjunkturaussichten ab. Die Einschätzungen stammen vornehmlich aus den Branchen Heizung, Lüftung und Klima, Türen und Fenster, Dach- und Holzbau, Werkzeuge, Maschinen und anderes Arbeitszubehör, Außenwand sowie Elektroinstallation.

Die Ergebnisse der Herstellerumfrage fließen in die „Jahresanalyse Deutschland 2023/2024“ von BauInfoConsult ein, die zweibändige umfassende Baukonjunktur- und Bautrendstudie von BauInfoConsult zu den aktuellen Entwicklungen in der Bau- und Installationsbranche in Deutschland. Auf Grundlage von eigener Marktforschung, Prognosemethodik und Desk Research werden Trends und Entwicklungen aus der Branche übersichtlich aufbereitet.

Die vollständige Jahresanalyse wird von August bis September 2023 zum Preis von 950 Euro zzgl. MwSt. von BauInfoConsult in 2 Teilbänden veröffentlicht und durch ergänzende Power BI-Dashboards digital erweitert.