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Autor: Hahn, Sebastian

SM Klebetechnik

Mehr Bedienkomfort durch innovative Mikroprozessor-Steuerung

Nach intensiver Entwicklungsarbeit mit dem Vertriebspartner Bühnen GmbH & Co. KG präsentiert SM Klebetechnik die neue „FlexControl“-Steuerung. Die neue Steuerungseinheit mit intuitivem Touchpanel ist für sämtliche Klebstoff-Auftragsgeräte von SM Klebetechnik erhältlich und bietet zahlreiche Vorteile – von der praktischen Dosiermeterfunktion über die Drucksteuerung für den exakten und gleichmäßigen Leimauftrag bis hin zur USB-Schnittstelle für Software-Updates.

Die druckgeregelten Systeme sind mit einem hochwertigem Drucksensor – ohne Bypass – ausgestattet und sorgen so für den exakten und gleichmäßigen Leimauftrag. Die neuen „FlexControl“-Auftragsgeräte in der Geräteklasse der 7L und 10L Tischgeräte vom Typ „FlexControl GP07“ und „FlexControl GS10“ punkten mit der „Dosiermeter“ Funktion, die eine vollautomatische Drehzahlsteuerung der Pumpe nach Mengenvorgabe in gr/m² oder gr/lfdm ermöglicht.

Bei den neuen „FlexControl“-Auftragsgeräten ermöglicht eine hochmoderne Elektronikarchitektur, Updates per USB-Stick einzuspielen, Rezepte sowie Log-Daten auf diesem zu speichern und die Geräte komfortabel über das Tablet, den PC oder das Smartphone fernzusteuern.

Das kontrastreiche Farb-Touch-Display sorgt für eine intuitive Bedienung. Zur vollständigen Grundausstattung gehören selbstverständlich auch eine Wochenzeitschaltuhr, Temperaturabsenkung, Benutzerverwaltung und ein Rezeptmenü.

SM „FlexControl“-Auftragsgeräte mit der neuen und bedienerfreundlichen Steuerung sind in vielen Variationen erhältlich und können ab sofort bei SM Klebetechnik und Bühnen bestellt werden. Unabhängig, ob EVA-, PO-, PA-Klebstoffe oder PUR-/POR-Schmelzklebstoffe verwendet werden: Alles kann individuell konstruiert werden.

Mehr auf www.sm-klebetechnik.de

„Systema“ gewinnt den „IF Design Award“

Domus Line hat den diesjährigen „IF Design Award“ gewonnen und zählt somit zu den Preisträgern des weltweit renommierten Design-Labels. „Systema“, das vom Architekten Andrea Federici entworfene Leuchtenprofil, gewann die wichtige Auszeichnung in der Produktdisziplin, Kategorie Wohnmöbel/Dekoration. Seit rund 70 Jahren vergibt die iF International Forum Design GmbH, die älteste unabhängige Designorganisation der Welt mit Sitz in Hannover, jedes Jahr den „IF Design Award“ an die besten vorgestellten Produkte und Projekte aus über 11.000 Einreichungen aus 56 Ländern.

Eine 133-köpfige Jury, bestehend aus unabhängigen Experten aus der ganzen Welt, vergibt für jedes Produkt eine Punktzahl, die auf der Summe mehrerer Kriterien basiert, darunter Idee, Form, Funktion, Differenzierung und Auswirkungen auf die Umwelt.

„Systema“ ist ein strukturelles Beleuchtungsprofil mit doppelter Lichtkammer und Nut für die Zubehörteile der Kollektion, das für die Wandanwendung unter Kücheneinheiten empfohlen wird. Das Trägerprofil wurde so konzipiert, dass es eine obere Lichtkammer mit versenkter Optik aufweist, die durch das Verstecken des Lichtaustrittspunkts den Blendeffekt verhindert. Die Diffusoren aus opalem Methacrylat, welche eine streuende Wirkung haben, verlaufen entlang der gesamten Länge des Profils und bieten eine Kombination aus Wandwaschlichtprojektion auf der Oberseite und funktionaler Lichtprojektion auf der Unterseite. Es ist möglich, die einfarbigen und zweifarbigen D-Motion Lichtquellen unabhängig oder synchron zu steuern und die Farbtemperatur für die Konfiguration von „Systema D-Motion“ auszuwählen oder zu kontrollieren.

Weitere Informationen zum „Systema“ sind unter ALL Winners zu finden.

Hörmann und Dormakaba

Belieferung mit CO2-neutralen Produkten vereinbart

Hörmann verstärkt sein Klimaschutz-Engagement im Bewusstsein, dass die Emissionen, die in der vor- oder nachgelagerten Lieferkette entstehen, am schwierigsten zu beeinflussen sind. Zugleich macht dieser Bereich, der sogenannte Scope 3, den größten Anteil aller Emissionen aus. Für Hörmann ist es von großer Bedeutung, auch Lieferanten und Partner in das Klimaschutzengagement einzubeziehen. Mit Dormakaba hat das Unternehmen nun einen Partner gefunden, der als Vordenker auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit in der Branche der Zugangslösungen gilt.

„Unser langjähriger Partner Dormakaba ist bereits im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz als Vorreiter in der Branche bekannt. Seine dort erreichten Leistungen wurden von führenden Stellen anerkannt. Daher freuen wir uns, dass Dormakaba alle Produkte mit Umwelt-Produktdeklaration ab dem 01.06.2023 CO2-neutral liefert”, sagt Martin J. Hörmann, persönlich haftender Gesellschafter der Hörmann Gruppe, über diese Initiative. Das verringert für Hörmann die zu kompensierenden Emissionen im Scope 3.

„Wir von Dormakaba setzen mit diesem Schritt ein klares Signal, wie wichtig uns das Thema Nachhaltigkeit ist und übernehmen als Unternehmen Verantwortung. Wir freuen uns, mit Hörmann unsere bestehende Partnerschaft auf Basis gemeinsamer Werte zu vertiefen”, sagt Michael Hensel, Geschäftsführer der Dormakaba Deutschland GmbH. 

Mit dieser Kooperation wollen beide Unternehmen ein starkes Zeichen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit setzen. 

Bonial Branchentreff

Die Zukunft des Handels

Gestern ging der Bonial Branchentreff „Home & Living“ im Berliner Headquarter über die Bühne. Zahlreiche Vertreter:innen aus dem Handel sowie weitere Branchenexpert:innen waren vor Ort, um von den sieben Speakern frische Ein- und Ausblicke zur Zukunft des Handels und der Handelskommunikation zu bekommen.

Aktuell gehören die Verunsicherung der Verbraucher:innen und die Digitalisierung zu den zentralen Herausforderungen, betonte Sebastian Kerkhoff (vorn Mitte), Senior Vice President „Home & Living“ bei Bonial. Und er machte Mut: Laut der Ergebnisse des Bonial-Konsumradars steigt zurzeit die Offenheit für Anschaffungen wieder.

Dr. Johannes Berentzen (hinten 2.v.r.), BBE, erläuterte aktuelle Zahlen zum Möbelhandel. Demnach ist die Warengruppe Küche das Gewinner-Segment. Zudem geht er davon aus, dass der Online-Anteil jährlich weiter wachsen wird. Wichtig dabei: 47 Prozent des Online-Möbelmarktes entfallen auf stationäre Händler – und das wird sich in den nächsten Jahren weiter erhöhen. Daneben führte Berentzen aus, dass die 4P im Möbelhandels-Marketing (Pruduct, Price, Promotion, Place) inzwischen Hygienefaktoren sind. Er setzte an ihre Stelle vier neue P‘s: Purpose, Passion, Platform, Play.

Dennis Krüger und Marina Preradovic (hinten 3. und 4. v.l.) von Hertha BSC zeigten auf, wie sich eSport aus der Nische zum Massenmarkt entwickelt und wie wichtig es ist, in den Kanälen der nächsten Generation zielgruppengerecht aktiv zu sein.

Um verschiedene Szenarien zur Zukunft der Handelskommunikation ging es im Vortrag von Marlene Lohmann (vorne l.), EHI Retail Institute, und Andre Bohnet (hinten l.) von Bonial. Sie stellten drei mögliche Denkwelten vor:  Erstens das „Club-Eco-System“, bei dem Community-orientierte Ökosysteme des Handels emotionale Service-Partnerschaften kreieren. Zweitens „Digital Green“, bei der das Nachhaltigkeitsdenken unsere Art zu konsumieren grundlegend ändert. Und drittens „Hyper Sale“, bei der der Preis in einem stagnierenden Wirtschaftsumfeld im Mittelpunkt steht. Ein Szenario, das nach Ausbruch des Ukraine-Krieges plötzlich Realität wurde.

Dass ohne Sinn alles keinen Zweck hat, zeigte im Anschluss Frank Dopheide (hinten 2.v.l.) von Human Unlimited auf. Auf eine Reise um die Welt zu den angesagtesten Marken-, Retail- und Service-Konzepten nahm Elisabeth Lamina (vonre r.) von &Mylk die Zuhörer:innen mit. Sie führte ihnen deutlich vor Augen, wie wichtig es ist, relevant, anders und besonders zu sein. Abschließend beschäftigte sich Christian Weigel (hinten 3.v.r.) von Digitas Pixelpark mit der Frage, ob das Metaverse ein alter Hype oder die unvermeidbare Zukunft ist.

Der nächste Bonial Branchentreff „Home & Living“ findet am 6. Juni 2024 statt.

RAL Farben

D2 Farbfächer optimiert

Usability und Internationalität als Leitmotiv zur Optimierung: Mit der aktuellen Neuauflage des RAL D2 Fächers mit 1.825 Farben ist der bekannte deutsche Farbstandard nun für Gestaltende aus Architektur, Design und Handwerk auf der ganzen Welt noch leichter zugänglich.

Die Farbnamen des RAL Design System Plus stehen ab sofort in englischer Sprache direkt neben dem 7-stelligen RAL Farbcode. Damit profitieren Gestaltende weltweit von der assoziativen Wirkung der Namen, die die Kreativität anregen. Um internationale Sprachbarrieren aufzubrechen, stehen die Namen in deutscher, chinesischer und russischer Sprache jeweils auf der Rückseite des Farbfelds.

Ein Index sowie Seitenzahlen erleichtern jetzt das Auffinden eines bestimmten Farbtons. Hierdurch wurde die Handhabung vereinfacht und die Effizienz bei der Nutzung des Gestaltungstools erhöht. Somit entfällt auch der bisherige zweite Fächer mit den Übersetzungen der Farbnamen.

Eine erhöhte Grammatur des Papiers und damit verbunden eine verbesserte Stabilität verlängern zudem die Lebensdauer des Produktes und stellen eine gute Qualität sicher.

Auch in der neuen Auflage wird der Farbfächer durch eine wertige Schutzbox vor Licht, Staub, Schmutz und Transportschäden bewahrt. Diese Box ist nun handlicher gestaltet und nimmt weniger Raum ein.

„RAL Farben ist weltweit für den Farbstandard RAL Classic bekannt. Doch RAL Farben ist viel mehr als 216 Farben. Mit 1.825 Farben steht mit dem RAL D2 Farbfächer aus dem RAL Design System Plus „die große Schwester“ des beliebten RAL K7 Farbfächers aus der RAL Classic Sammlung mit einer deutlich größeren Farbauswahl bereit. Damit bieten wir Gestaltenden für jeden Anwendungszweck den passenden und wie gewohnt standardisierten Farbto“, erläutert Markus Frentrop, Global Head RAL Farben.

Rehau

Startet Rücknahmekonzept „ReTurn“ für Kantenbänder

Dass Rehau das Thema Nachhaltigkeit ernst nimmt, hat das Unternehmen in der Vergangenheit durch konkretes Handeln bewiesen, auch für die Kantenbandlösungen „Raukantex“. Jetzt wird bei der Division Interior Solutions die nächste Stufe eingeleitet: „Rehau ReTurn“ ist eine neue Komponente im Portfolio von „Raukantex eco.protect“. Mit dem Rücknahmekonzept ist ein erster Schritt gemacht, um Kantenbänder langfristig in einem Rohstoffkreislauf zu führen. Ab sofort können Kunden unverarbeitete Kantenbänder in der Originalverpackung kostenfrei an Rehau zurückgeben, Rehau verarbeitet diese dann zu neuen Produkten.

„Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern Teil unserer Unternehmensphilosophie“, sagt Daniel Elfe-Degel, Teamleiter Produktmanagement und Nachhaltigkeitsbeauftragter für die Division Interior Solutions bei Rehau. Der Bereich bietet mit ressourcenschonend hergestellten Kantenbändern und Oberflächen der Interior-Branche immer neue Möglichkeiten, Lebenswelten nachhaltig zu gestalten. Jetzt schlägt die Division in ihrem Nachhaltigkeitsportfolio ein neues Kapitel auf: Ab sofort können Kunden unverarbeitete Kantenbänder – vorzugsweise in der Originalverpackung – zurückgeben. Rehau führt sie im Anschluss wieder dem Rohstoffkreislauf zu. „Das entspricht dem Dreiklang, den wir anstreben“, so Daniel Elfe-Degel. „Ressourcen schonen, nachhaltig produzieren und Produkte, beziehungsweise Rohstoffe, im Kreislauf halten. Diese drei Punkte führen zu einer umweltschonenden Wirtschaft.“ Zur Umsetzung dieser Ziele ergreift Rehau konkrete Maßnahmen für die einzelnen Produktlinien. So wurden bereits bei der Produktion der „Raukantex“ Kantenbänder die Recyclinganteile erhöht und weitere alternative Rohstoffe eingesetzt. Um die thermische Verwertung nicht mehr benötigter Kantenbänder zu vermeiden, wurde mit der ersten Stufe des Rücknahmekonzepts nun ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft erreicht.

Die Kreislauf-Initiative ist der nächste logische Schritt in der Entwicklung zur „grünen“ Kante. Doch sie ist nur ein Baustein in dem Aktivitäten-Mosaik, das Rehau seit Jahren erweitert: So wird seit 2020 die Produktion in allen europäischen Kantenwerken zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen gespeist, die innerhalb des eigenen Betriebs entstehen. Zudem wurden zwei nachhaltige Produktlinien eingeführt: „Raukantex eco“, bei der 50 Prozent post-industrielle Rezyklate in der Fertigung eingesetzt werden, und „Raukantex evo“, bei der gegenüber einer herkömmlichen Kante aus Polypropylen sichergestellt ist, dass in der Herstellung anstelle des Rohöls nicht-fossile Vorrohstoffe zum Einsatz kommen. „Und auch der Ausstieg aus der PVC-Kantenbandproduktion wurde für die Länder der EMEA-Region bereits umgesetzt“, so Daniel Elfe-Degel. „Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen – und wir haben mit dem Rücknahmekonzept ,ReTurn‘ einen neuen großen Schritt gemacht.“

Alle Details zu „Rehau ReTurn“ und dem Konzept „Raukantex eco.protect“: https://www.rehau.com/de-de/raukantex-eco-protect

Podcast #25

Die „Interzum“ 2023 bestätigt ihren Status als Weltleitmesse

1.600 Unternehmen aus 59 Ländern, die insgesamt eine Bruttoausstellungsfläche von 186.000 qm belegten. Das war die „Interzum“ 2023 endlich wieder live vor Ort. Viele Besucher und Aussteller – aber auch wir – haben uns gefragt, wie das Messegeschehen nach vier Jahren Pause aussehen wird.

Wie die „Interzum“ ausgesehen hat, wie die Stimmung war und was es für Highlights gab, besprechen Doris Bauer, Redakteurin des Netzwerks „möbelfertigung“ und Chefredakteur Tino Eggert. Außerdem haben wir uns natürlich auf der Messe umgehört und viele Stimmen und spontane Einschätzungen eingesammelt. Zum Beispiel von Markus Sander, Geschäftsführer Häcker Küchen, Claus Sagel, Geschäftsführer von Vauth-Sagel, Axel Groh, Geschäftsführer von Schorn & Groh, Sebastian Bruder, Geschäftsführer Expert Systemtechnik und noch mehr.

Reinhören HIER und überall, wo es Podcasts gibt.

Sie haben ein spannendes Thema, über das Sie gern mal mit einem Redakteur der „möbelfertigung“ im Podcast diskutieren möchten? Dann melden Sie sich bei Redakteurin Doris Bauer, doris.bauer@vincentz.net.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihr Produkt in einem Podcast zu bewerben. Oder auch als Premium-Sponsor bei jedem neu erscheinenden Podcast genannt zu werden. Über sämtliche zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informiert Sie gerne Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net.

Internationales Fensternetzwerk

Investierte 2022 Rekordsumme von rund 100 Mio. Euro

Das Internationale Fensternetzwerk (IFN) steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2022 um rund zehn Prozent auf 861 Mio. Euro, die Betriebsleistung sogar um über 17 Prozent auf 875 Mio. Euro. Die führende europäische Unternehmensgruppe für Komplettlösungen rund um Fenster, Türen, Fassaden und Sonnenschutz umfasst europaweit neun Unternehmen: Internorm, Topic, GIG, HSF, Schlotterer, Kastrup, Skaala, Skanva und Neuffer. Mit einem EBIT in Höhe von 52 Mio. Euro wuchs das Eigenkapital um elf Prozent und liegt nun bei 312 Mio. Euro. Die Rekord-Investitionen von 100 Mio. Euro im vergangenen Jahr unterstreichen die Wachstumsbereitschaft und Zukunftsorientierung des oberösterreichischen Familienkonzerns.

Die IFN-Holding AG punktete in einem herausfordernden Marktumfeld mit hoher Produktqualität sowie innovativen und differenzierten Leistungen im gesamten Netzwerk. „Dank unserer starken Unternehmen und eines vorausschauenden Investitionsprogramms blicken wir auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Auf diesem Erfolg ruhen wir uns aber keineswegs aus. 2022 haben wir die IFN-Rekordsumme von 100 Mio. Euro in neue Produkte, weitere Produktionskapazitäten und Digitalisierung investiert, zu der auch die Akquisition der Neuffer Fenster + Türen GmbH zählt“, fasst Finanzvorstand Johann Habring zusammen. Das Internationale Fensternetzwerk erwirtschaftete 2022 bereits 62 Prozent des Umsatzes außerhalb Österreichs.

Starke Partner im Netzwerk: Überwiegend zweistelliges Umsatzwachstum

Die Umsatzentwicklung im IFN-Netzwerk war 2022 bei vielen Unternehmen sehr positiv: Europas führende Fenstermarke Internorm legte um 16,3 Prozent zu, der slowakische Spezialist für Kunststoff- und Aluminiumprodukte HSF sogar um 25,6 Prozent. Schlotterer, Österreichs Marktführer für außenliegenden Sonnenschutz, steigerte seinen Umsatz erneut um 15,5 und der finnische Fensterbauer Skaala um 17,3 Prozent. Das deutsche Unternehmen Neuffer Fenster + Türen ist seit Anfang 2022 Teil des IFN-Netzwerks und steigerte den Umsatz um 27,8 Prozent. Kastrup, Spezialist für den skandinavischen Markt, verbuchte im vergangenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 3,6, bei der Haustüren-Manufaktur TOPIC waren es 1,2 Prozent. GIG, der oberösterreichische Fassadenspezialist, verzeichnete aufgrund verschobener Auftragsabrufe einen Rückgang der Betriebsleistung um 14 Prozent. Eine rückläufige Entwicklung gab es auch bei der Skanva Group A/S, die von der Russland-Ukraine-Krise besonders stark betroffen war. Der Umsatz des dänischen Unternehmens, das ausschließlich im Online-Geschäft für Fenster und Türen in Nordeuropa tätig ist und eine der Produktionsstätten in Belarus hatte, ging im vergangenen Jahr um 16 Prozent zurück.

Folgen der Russland-Aggression: IFN-Unternehmen ziehen sich zurück

Die Auswirkungen der Russland-Aggression sind wirtschaftlich spürbar, die Konsequenzen beruhen aber auf einer klaren Haltung der IFN-Holding: „Wir ziehen uns mit allen IFNUnternehmen aus Russland und Belarus zurück. Die Entwicklung der Russland-Ukraine-Krise im letzten Jahr war auch für uns sehr überraschend. Es steht außer Frage, dass wir entsprechend unserer Werte klare Linien ziehen“, bekräftigt Johann Habring. Dies hat zur Folge, dass die belarussische Skanva-Produktion in Borisov derzeit liquidiert wird. Die Skaala-Produktion in St. Petersburg befindet sich bereits in der Verkaufsabwicklung und die russische Vertriebsfirma von GIG ruht. IFN-Miteigentümer Christian Klinger ergänzt: „Wir halten uns an das moralisch Richtige und zusätzlich an das, was die Politik vorgibt.“

Rekordinvestitionen 2022: 100 Millionen Euro realisiert

Im Jahr 2022 realisierte die IFN-Holding Investitionen in Höhe von rund 100 Mio. Euro – mehr als in den vorangegangenen drei Jahren zusammen. Davon entfielen 38 Mio. Euro auf das Flaggschiff Internorm, 17 Mio. auf HSF, 27 Mio. auf die Holding und 18 Mio. auf die weiteren Geschäftsfelder. Die Investitionen stellen hochmoderne Produktionsstätten und die entsprechenden Kapazitäten für die Zukunft sicher. Zudem liefern alle Projekte einen substanziellen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und Arbeitsplatzsicherung im Umfeld der Betriebe. „Wir verfolgen unsere Investitionsstrategie konsequent weiter. Wie schon in der Vergangenheit legen wir auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft“, erläutert IFN-Vorstand Johann Habring.

Ambitionierte Ziele im Sinne der Nachhaltigkeit

Neben klassischen Investitionen in innovative Technologien und Produkte werden auch die Bereiche Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Mitarbeiterentwicklung vorangetrieben. Die IFNHolding plant bis 2024 zehn Mio. Euro zu investieren, um die nachhaltige Energieerzeugung auszubauen. Mit einem klaren Ziel: Durch dieses Investment können bis zu sieben Megawatt Spitzenleistung erzeugt werden, was einem Stromverbrauch von etwa 1.600 Haushalten entspricht. Neben umfassenden Investitionen in Photovoltaik-Anlagen wurde bei Kastrup, Internorm und Skaala auf Heizungen mit nachwachsenden Rohstoffen umgestellt. „Mit Investitionen in eine nachhaltige Produktion und mit unseren energieeffizienten Produkten wollen wir unseren Beitrag zur Klimawende leisten“, bilanziert IFN-Unternehmenssprecher Christian Klinger.

Die IFN-Familie wächst und setzt weiter auf den Produktionsstandort Österreich

Die starke Marktposition und Finanzkraft der IFN-Gruppe sorgen nicht nur im Umsatz für einen Zuwachs. Bei den Mitarbeiter:innen gab es ein Plus von 133 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr. 2022 zählte das Netzwerk 4.215 Mitarbeiter:innen, 71 Prozent davon in Österreich. „Wir sind stolz, dass die IFN-Familie stetig wächst und wir damit vor allem den Wirtschaftsstandort Österreich stärken“, freut sich IFN-Miteigentümer Klinger.

Marktprognosen: Rückläufige Situation im Neubau, Sanierung im Fokus

Damit dies weiter so bleibt, fokussiert sich IFN verstärkt auf den Sanierungssektor. Der europäische Fenstermarkt legte in den vergangenen beiden Jahren mengenmäßig durchschnittlich 1,3 Prozent zu. Für das laufende Geschäftsjahr und auch für 2024 wird laut Branchenstudien allerdings ein leichter Rückgang vorhergesagt, der vor allem auf einen rückläufigen Neubau und eine verstärkte Unsicherheit bei Kund:innen und Investor:innen zurückzuführen ist. Im Bereich der Sanierung wird allerdings mit einer steigenden Nachfrage gerechnet – aus gutem Grund. Die Greenpeace-Studie „Heizen ohne Öl und Gas bis 2035“ bestätigte im vergangenen Jahr: Alle Arten von Investitionen in die Gebäudesanierung sind für die Energieverbraucher:innen unter dem Strich wirtschaftlich. Hinzu kommen weitere positive Effekte wie gesteigerter Wohnkomfort, weniger Abhängigkeit von steigenden Energiepreisen und eine höhere Wohngesundheit.

Bundesweit angelegte Sanierungskampagne

Zudem startet diese Woche eine groß angelegte Sanierungskampagne des Umweltministeriums. Um das Ziel der Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen, wird die Bundesförderung für Sanierungen auf bis zu 14.000 Euro erhöht. Der Fenster- und Türenhersteller Internorm ist exklusiver Partner der Initiative und bringt seine Expertise bei diesem bedeutenden Nachhaltigkeitsthema ein. Umso wichtiger, wenn man bedenkt, dass durch eine umfassende thermische Gebäudesanierung der Energiebedarf um bis zu 76 Prozent reduziert werden kann.

Zuversichtlich in die Zukunft dank hochwertigem und differenziertem Angebot

Nach einem zufriedenstellenden ersten Quartal erwartet die IFN-Holding für 2023 einen leichten Umsatzrückgang! „Auch in den aktuell sehr herausfordernden Zeiten bleiben wir optimistisch und unsere Ziele ehrgeizig. Durch die hervorragende und hart erarbeitete Marktposition blicken wir mittelfristig positiv in die Zukunft, die für uns klar im Zeichen der Klimawende steht. Wir bieten im Netzwerk die gesamte Produktpalette für intelligente und energieeffiziente Gebäude. Dieses breit gefächerte, innovative und hochwertige Angebot verschafft uns einen strukturellen Marktvorteil in ganz Europa, den wir für unser weiteres Wachstum nutzen wollen“, fasst IFN-Unternehmenssprecher Christian Klinger zusammen.

Trevira

Heißt jetzt Indorama Ventures Fibers Germany

Die Trevira GmbH ist in Indorama Ventures Fibers Germany GmbH umbenannt worden. Bereits seit geraumer Zeit gehört Trevira zu Indorama Ventures, Thailand, die das deutsche Unternehmen 2011 zunächst zusammen mit einem Joint Venture Partner und 2017 komplett übernahm. Nach zahlreichen weiteren internationalen Firmenkäufen verfügt Indorama Ventures heute über 147 Standorte in 35 Ländern und beschäftigt mehr als 26.000 Mitarbeiter in drei Geschäfts-Segmenten. Um die Unternehmensmarke „Indorama Ventures“ zu stärken und allen Stakeholdern ein einheitliches Markenerlebnis zu ermöglichen, führt Indorama Ventures nun die Namen aller ihr zugehörigen Gesellschaften unter der Unternehmensdachmarke zusammen. E-Mail-Adressen und Websites werden sukzessive angepasst. Alle bewährten Ansprechpartner stehen weiterhin zur Verfügung. Die Trevira Produktmarken, z. B. Trevira CS, behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Kunden können nun also ihre Produkte bei Indorama Ventures Fibers Germany GmbH zur Markenprüfung einreichen und erhalten eine Trevira Markenfreigabe.