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Autor: Möbelfertigung

Die Weltleitmesse wächst erneut

Qualität, Produktivität und Nachhaltigkeit erhöhen, Effizienz verbessern sowie hochflexibel auf unterschiedliche Losgrößen und Designwünsche reagieren. Vor diesen Herausforderungen stehen lackierende Unternehmen aus dem Fahrzeugbau, der Investitions- und Konsumgüterindustrie ebenso wie bei Architekturanwendungen und allen anderen Industriebereichen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es um die Lackierung oder Beschichtung von Komponenten aus Metallen, Kunststoffen, Holz und Holzwerkstoffen, Glas, Composites oder anderen Materialien geht.

Die „Paintexpo“ deckt als Informations- und Beschaffungsplattform für industrielle Lackiertechnik dieses breite Anwendungs- und Aufgabenspektrum ab. Dies bestätigt ein Blick auf die Ausstellerliste der Weltleitmesse, zu deren 8. Auflage vom 21. bis 24. April 2020 Ende Dezember 2019 bereits rund 500 Unternehmen aus 26 Ländern ihren Standplatz gebucht haben. Sie belegen mit rund 16.000 Quadratmetern Nettoausstellungsfläche schon mehr als die Gesamtausstellungsfläche der Veranstaltung 2018. Die Global Player der Branche sind dabei ebenso vertreten wie innovative mittelständische und kleinere Unternehmen. „Dies ermöglicht Lohnbeschichtern und Besuchern aus inhouse-lackierenden Unternehmen sich umfassend über die aktuellsten Entwicklungen und Trends in allen Bereichen der industriellen Lackiertechnik zu informieren“, erklärt Jürgen Haußmann, Geschäftsführer des Veranstalters Fairfair GmbH.

„So stehen natürlich auch Lösungen für die Automatisierung und Digitalisierung der Lackierprozesse im Fokus der kommenden „Paintexpo“. Es geht dabei inzwischen nicht mehr nur um die Automatisierung einzelner Lackierschritte, sondern um die Vernetzung der Prozesskette“, berichtet Jürgen Haußmann weiter. Vorgestellt werden unter anderem speziell für die Beschichtungsindustrie konzipierte Mehrachsroboter und Roboter-Lackierzellen für die Nasslackierung und Pulverbeschichtung. Sie kombinieren die hohe Qualität und Reproduzierbarkeit der Roboterlackierung mit einer flexiblen und kostengünstigen Lösung, die auch mittleren und kleineren Betrieben den Einstieg in die roboterautomatisierte Lackierung ermöglicht. Für die Programmierung der Bewegungsabläufe des Roboters stehen neben Programmen für das manuelle Teachen inzwischen auch effiziente Lösungen für die Offline-Programmierung zur Verfügung.

Die erforderliche Applikationstechnik wird dabei an das jeweilige Projekt angepasst. Neue Pistolensteuerungen sorgen dabei für eine sehr präzise Applikation. Auf sämtliche Lackierparameter kann einfach zugegriffen und diese hochgenau eingestellt werden – und das teilweise auch vom Smartphone oder Tablet aus. Dies trägt auch dazu bei, den Materialverbrauch zu verringern und damit Betriebskosten zu senken. Farbaufbereitung und -transport sowie Dosierung und Farbwechsel sind hier weitere Bereiche, die durch neue Entwicklungen effektiv automatisiert und materialsparender gestaltet werden können. Für die Einbindung einer automatisierten Überwachung der Prozessparameter wie beispielsweise Lackmenge, Temperatur, Prozesslüfte bis zur Sprühstrahlüberwachung sowie für die Protokollierung und Auswertung dieser Daten präsentieren die Aussteller der „Paintexpo“ ebenfalls innovative Lösungen, die eine Anbindung an MES-Systeme der Anlagenbetreiber ermöglichen. Ebenso lassen sich Systeme für die Qualitätskontrolle der beschichteten Oberfläche in den Prozess integrieren. Wird ein Fehler detektiert, ermöglicht eine weitere Neuentwicklung dessen Behebung durch automatisiertes Schleifen und Polieren.

Durch den Trend zu einer stärkeren Individualisierung werden zunehmend mehrfarbige Lackierungen gefordert. Ziel dabei ist, ohne Maskierung beziehungsweise mit einem deutlich reduzierten Maskieraufwand und verringertem Overspray beschichten zu können. Einen Beitrag leistet hier neben neuen Entwicklungen für schnelleres und einfacheres Maskieren der Einsatz elektrostatischer Applikationssysteme, die per se weniger Overspray verursachen. Komplett ohne Overspray arbeitet eine neue Applikationslösung, die inzwischen bei der Zweiton-Lackierung von Fahrzeugdächern im Serieneinsatz ist.

Das komplette Ausstellungssektrum der „Paintexpo“ umfasst Anlagen für die Beschichtung in Nass-, Pulver-, UV-, Tauch- und Coil-Verfahren, Lacke für alle Verfahren, Applikationssysteme, Spritzpistolen und Zerstäuber, Automatisierungs- und Fördertechnik, Reinigung und Vorbehandlung, Trocknung und Aushärtung, Umwelttechnik, Drucklufttechnik, Luftversorgung und Abluftreinigung, Wasseraufbereitung, Recycling und Entsorgung, Zubehör, Maskierung, Mess- und Prüftechnik, Qualitätssicherung, Kennzeichnung, Entlackung, Lohnbeschichtung, Dienstleistungen sowie Fachliteratur.

Mehr Informationen, das komplette Ausstellungsportfolio und die vorläufige Ausstellerliste sind unter www.paintexpo.de abrufbar.

Technikum mit neuer Anlage

Remmers hat in sein Technikum investiert: Im Kompetenzzentrum Holzoberfläche des Geschäftsbereichs Holzfarben und Lacke am Unternehmenssitz im niedersächsischen Löningen steht neuerdings ein Modell der neuesten Generation des Schiele „Vacumat Mastercoat“. Die High-Tech-Anlage von der Schiele Maschinenbau GmbH ermöglicht die Rundum- und Teilbeschichtung von Werkstücken unterschiedlicher Materialien und Werkstoffe. Mit dieser Anlage können wasserbasierte Lacksysteme von Remmers auf eine Vielzahl von Profil-Geometrien beschichtet werden.

Durch das breite Einstellspektrum der Anlage lassen sich die Produktionsparameter vieler Produkte und auch die Anforderungen sämtlicher Kundenprozesse individuell einstellen.

Ein taupunktgesteuertes Kühlsystem verkürzt die Rüstzeiten erheblich, so dass sich auch Farbwechsel in kürzester Zeit ausführen lassen. Außerdem ist die Auftragskammer der neuen Anlage teflonbeschichtet und so ausgeführt, dass dort verschiedene Abdeckwerkzeuge integriert werden können. „Diese High-Tech-Investition trägt dazu bei, die Zusammenarbeit mit unseren Kunden aus Industrie und Handwerk zu intensivieren und ihnen einen umfassenderen Service als je zuvor anzubieten“, erläutert Elmar Kaiser, Bereichsleiter RTS Remmers Technik Service Handwerk im Geschäftsbereich Holzfarben und Lacke.

Gründet deutsche Tochter und eröffnet eine Fabrik in Melle

Der Internationalisierungsprozess von Domus Line schreitet voran: Das Unternehmen gibt die Gründung der Domus Line Deutschland GmbH bekannt. Kathrin Gottschalk, CEO der Domus Line Deutschland GmbH, bestätigt, dass der zunehmend große Erfolg im deutschen Markt und der Wunsch der Kunden nach größerer räumlicher Nähe ausschlaggebend waren für die Entscheidung, demnächst ein eigenes Werk in OWL, im Herzen der deutschen Möbelindustrie, zu eröffnen. In dieser technologisch hochentwickelten Branche will Domus Line Deutschland auf die Wünsche der Kunden mit einer schnellen, unkomplizierten und zuverlässigen Kundenbeziehung reagieren. Sämtliche Produkte sind zertifiziert. Domus Line wird auf der kommenden „ZOW“ ausstellen.

Stefan Kükenhöhner ist ab sofort Geschäftsführer

Rasante Karriere: Im September 2019 stieß Stefan Kükenhöhner zu Parador und übernahm dort in der neu geschaffenen Funktion des Chief Sales Officer (CSO) die Führung für die Bereiche Vertrieb und Produktmanagement zunächst als Mitglied der Geschäftsleitung. Nun haben der indische Gesellschafter HIL International GmbH vertreten durch ihren Geschäftsführer Dhirup Choudhary sowie die Geschäftsführung der Parador Holding GmbH vertreten durch ihren Vorsitzenden, Lubert Winnecken, entschieden, Stefan Kükenhöhner zum Geschäftsführer zu bestellen und ihm ihr ausdrückliches Vertrauen auszudrücken.

„Ich freue mich außerordentlich, dass die Geschäftsführung nun komplett ist und wir unsere ambitionierten Wachstumspläne mit dieser Personalie noch kräftiger angehen können“, betont CEO Lubert Winnecken. Damit sei ein wichtiger und bereits seit längerem geplanter Schritt zur weiteren Stärkung des Unternehmens vollzogen worden. „Das Unternehmen ist mit der nun dreiköpfigen Geschäftsführung damit gut für die Zukunft aufgestellt“, so Winnecken weiter.

Die Geschäftsführung besteht nun aus Lubert Winnecken (CEO), Hendrik Voss (CTO) und Stefan Kükenhöhner (CSO).

„Imm Cologne" 2020

Live aus Köln: Besuchermagnet „Das Haus“, Nachhaltigkeit, Neuentdeckungen und viele Partys

Es wird konzentriert in den Hallen der Koelnmesse gearbeitet. Highlights lassen sich schon jetzt ausmachen, wie die Stände von Venjakob, Wimmer oder Team 7. Ja, sicher kann nicht kaschiert werden, dass einige Namen auf der „Imm Cologne“ 2020 fehlen. Das bietet allerdings Raum für Neuentdeckungen – insbesondere bei Ausstellern aus Kerneuropa. Die Besucherfrequenz ist gefühlt etwas rückläufig. Dafür bestätigen die Aussteller die Qualität der Besucher. Auch die deutschen Einkaufsverbände nutzen Köln als Sourcing-Plattform.

Die Themenwelten werden gut angenommen. Unter anderem die Smart-Home-Fläche, das E-Commerce-Forum von Otto oder die Sonderschau „Future Interiors – designed in Germany!“ von Katrin de Louw. Absolutes Highlight ist aber der mediterrane Ruhepol „Das Haus“, das in diesem Jahr vom spanischen Designteam Mut kreiert wurde. Der übergeordnete Trend der „Imm Cologne“ lautet wenig überraschend: Nachhaltigkeit. Umweltschonende Produktionsmethoden, nachhaltige Materialien und Recyclingverfahren gibt es allerorten zu entdecken.

Viel gefeiert wurde ebenfalls. Den opulenten Auftakt machte Musterring am Sonntag. Place-to-be am Montag war der alte Wartesaal wo die „Imm Cologne“ gemeinsam mit der Zeitschrift „H.o.m.e“ eingeladen hatte. Außerdem feierten am Messedienstag „Elle Decor“, „Schöner Wohnen“, Bretz, Dedon und die Sleep-Szene sich und die Branche. Hinzu kommt das vielfältige Rahmenprogramm.

Die Gewinner des 17. „Pure Talents Contest“ stehen fest

Die Preisträger des 17. „Pure Talents Contest“ wurden gestern auf der internationalen Einrichtungsmesse „Imm Cologne“ bekanntgegeben. Im Rahmen der Preisverleihung auf dem Veranstaltungsforum The Stage (Halle 3.1) wurden durch die Jury und Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement bei der Koelnmesse, insgesamt drei Preise, zwei Special Mentions und der erstmals ausgelobte Audience Prize vergeben.

Die Preisträger wurden aus den 20 nominierten Entwürfen ausgewählt, die in der Sonderausstellung des „Pure Talents Contest“ auf in Halle 3.1 zu sehen sind. Einen Tag vor Beginn der Messe konnten die Designer der Jury ihre Entwürfe live präsentieren. Viele der ausgewählten Nominees legten dieses Mal den Fokus auf Nachhaltigkeitskonzepte, indem sie durch Materialwahl und -behandlung, Transportierbarkeit oder die Bewusstmachung unseres Umgangs mit Ressourcen auf das Thema aufmerksam machen. Aber auch Mobilität und Flexibilität der Einrichtung beschäftigte die Nachwuchsdesigner.

Den ersten Preis vergab die Jury an Marie Kurstjens und Iva Coskun (Deutschland) für ihren zusammenklappbaren und universell einsetzbaren Tisch „Levi“. Auf den ersten Blick wirkt Levi wie ein normaler, simpler Tisch mit einer Holzplatte auf einem Metallgestell. Doch durch ein gelenkartiges Scharnier kann das Gestell in allen möglichen Winkeln aufgestellt und arretiert werden, um Platten verschiedener Formate aufzunehmen – vom Esstisch-Quadrat bis zum Arbeitsplatz-gerechten Rechteck. Levi steht laut Jury für eine Tendenz zu transportoptimierten Flat Pack-Produkten, die bei den Wettbewerbsbeiträgen auffällt. Viele Produkte kommen auch gezielt dem Bedarf nach flexiblem Einsatz im täglichen Gebrauch wie auch bei Umzügen entgegen.

Der zweite Preis geht an „Omit“ – einen nicht-elektrischen, handbetriebenen Staubsauger, entworfen von Hiroyuki Morita (Japan). Auch der dritte Preis geht an ein Produkt, das Energie zum Thema macht – dieses Mal in Form von Licht. Die Leuchte „Jojo“, entworfen von Sofia Souidi (Deutschland), wird durch Ziehen an einer Schnur gestartet und mit der Zeit dunkler, bis sie gänzlich erlischt; durch die Veränderung des Lichts soll ein Zeitgefühl beim Nutzer erzeugt werden.

Der in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobte Audience Prize geht als Ergebnis des Instagram Votings an den „Flow Chair“ von Fillip Lenarick (Polen) – ein weiteres Flat Pack-Produkt, einfach zusammenzubauen und komfortabel, ein Sitzmöbel, das gut in ein modernes, luftiges Interieur passt.

Dieses Jahr vergab die Jury gleich zweimal eine Special Mention: Zum einen an „Aspirator“ von Qing Deng (China) – eine Art Sitzsack, der durch Schallwellen aufgeblasen wird, die durch Schreien in einen Trichter ausgelöst werden. Die zweite besondere Erwähnung erhält „According to the Grain“, ein Sitzmöbel zur Würdigung der Materialität von Holz, entworfen von Sho Ota (Japan). Die härteren Äste des Holzes werden durch Sandstrahlen der weicheren Teile herausgearbeitet, wodurch trotz der herausragenden Ast-Rudimente eine insgesamt weiche Oberfläche entsteht.

Der Nachwuchswettbewerb für Designer bestätigte mit 862 Produkteinreichungen aus 59 Nationen wieder sein internationales Renommee. Im Herbst kam die jährlich neu zusammengestellte Jury des „Pure Talents Contest“ in Köln zusammen, um die Produkteinreichungen aus aller Welt zu sichten. 20 Produkte wurden für die Sonderausstellung nominiert, wo sie von ihren Designern präsentiert werden. Entsprechend seinem hohen Anspruch an Qualität und Internationalität war auch die Jury des Pure Talents Contests 2020 wieder hochkarätig besetzt: Dieses Mal mit den Designern Sebastian Herkner (Deutschland), Philippe Malouin (Großbritannien), Designerin Gesa Hansen (Deutschland/Dänemark), dem Art Director von Cappellini, Giulio Cappellini (Italien) sowie dem IDEAT-Redakteur Johannes Hünig und der Chefkuratorin des Design Museums Helsinki, Suvi Saloniemi.

Große Schiebelösung in kleinen Kartons

Die Packstücklänge ist ein zentrales Thema beim Transport von Mitnahmemöbeln oder für die Auslieferung im Online-Möbelhandel. Hier gibt es nun einen entscheidenden Schritt nach vorn: Der Beschlagspezialist Hettich hat ein neues, geteiltes Profilsystem für große Schiebetürenschränke entwickelt. Damit lässt sich die Profillänge der Schiebetürsysteme für den Transport deutlich reduzieren.  Bereits ab Ende Januar 2020 wird Nolte Möbel als erster Hersteller am Markt mit den geteilten Profilen für die Schiebetürsysteme „TopLine L“ in Serie gehen. Eingesetzt werden die Profile im Schnell-Lieferprogramm für die Nolte-Schranklinie „Presto“.

Reinhold Peters, Leiter Produktentwicklung bei Nolte-Möbel in Germersheim, beschreibt die Vorteile der Neuentwicklung: „Das Thema Versandfähigkeit stellt die Möbelbranche nicht nur im Bereich Mitnahmemöbel vor neue Herausforderungen. Gerade mit Blick auf die steigenden Online-Möbelbestellungen sind praktikable Konzepte zur Reduzierung der Packstückmaße gefragt. Bisher war ein Schiebetürbeschlag für einen vier Meter breiten Kleiderschrank auch vier Meter lang. Mit den neuen, geteilten Profilen von Hettich können wir nun erstmals eine Lösung anbieten, bei der die einzelne Profillänge maximal zwei Meter beträgt. Das vereinfacht den Transport der Packstücke erheblich und reduziert die Reklamationsquote, da die kürzeren Teile nicht so leicht verbiegen können. Bei der Schrankmontage vor Ort lassen sich die Einzelprofile dann mühelos zusammensetzen.“
Die innovative Profil-Lösung eignet sich für alle überlangen Laufprofil-Formate bei Schiebetürsystemen. Das macht die Neuentwicklung für Industriekunden und Händler gleichermaßen attraktiv. Besonders vorteilhaft ist die hervorragende Laufperformance des neuen Systems. Jürgen Krüger, Vertriebsleiter bei Hettich: „Die Endkunden werden beim Öffnen und Schließen ihres Kleiderschranks später nicht einmal merken, dass es sich um geteilte Profile handelt. Denn selbst große Schranktüren fahren weiterhin sanft und geschmeidig über die volle Länge auf und zu. Unser neues System bietet also ganz ohne Abstriche den vollen Nutzerkomfort am Möbel.“

Drittes Wachstumsjahr in Folge für das Toyota Flottengeschäft

Das abgelaufene Jahr 2019 war für die Toyota Flottenabteilung ein Jahr der Rekorde: Mit 25.108 gewerblichen Zulassungen (inkl. leichte Nutzfahrzeuge) erzielte das Unternehmen auf dem deutschen Gewerbekundenmarkt eine neue Bestmarke.

Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der gewerblichen Toyota Neuzulassungen um 21 Prozent, während der Gesamtmarkt im gleichen Zeitraum um 13 Prozent zulegte. Toyota verzeichnete damit nicht nur das dritte Wachstumsjahr in Folge, sondern avancierte auch zum besten asiatischen Importeur in den Bereichen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge.

Für einen erfolgreichen Jahresabschluss sorgte dabei das Ergebnis aus dem Dezember. Im letzten Monat des Jahres erzielte Toyota bei den relevanten Flottenzulassungen ein Plus gegenüber Dezember 2018 von 14,8 Prozent auf 2.011 Einheiten.

Besonders stark gewachsen ist Toyota im vergangenen Jahr bei kleinen und mittleren Fuhrparks sowie bei Mobilitätsdienstleistern. Hier überzeugt nicht nur die schlagkräftige Modellpalette mit hocheffizienten Hybridmodellen wie dem neuen „Toyota Corolla Hybrid“ und vielseitigen leichten Nutzfahrzeuge wie dem „Toyota Proace“. Früchte trägt auch die Anfang 2019 ins Leben gerufene Strategie, den Gewerbekunden mit dem Full-Service-Leasing ein modulares, perfekt auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Servicepaket mit voller Kostenkontrolle und Planungssicherheit anzubieten.

Mario Köhler, General Manager Toyota & Lexus Geschäftskundenservice, zieht eine positive Jahresbilanz und blickt optimistisch in die Zukunft: „2019 war für unsere Toyota Handelsorganisation im Bereich des Gewerbemarkts ein weiteres Erfolgsjahr. Die stetig zunehmende Professionalisierung und die gemeinsamen Investitionen mit dem Handel zahlen sich aus. Darüber hinaus können wir mit unseren effizienten Hybridmodellen und durch die Fokussierung auf ganzheitliche Angebote immer Kunden für unsere Market dauerhaft begeistern. Auch im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge sind wir auf einem sehr guten Weg und erschließen uns viele neue Fuhrparks.“

„Domotex“ 2020

Rund 35.000 Besucher kamen nach Hannover

Die Weltleitmesse für Teppiche und Bodenbeläge bewies einmal mehr, dass sie weiterhin die bedeutendste Handels-, Innovations- und Trendplattform der Branche ist: rund 35 000 Besucher, mit einem Entscheideranteil von 90 Prozent sowie 70 Prozent aus dem Ausland, trafen auf über 1.400 Aussteller aus mehr als 60 Nationen, um sich über aktuelle Trends und Produktneuheiten zu informieren sowie neue Geschäftskontakte anzubahnen.

Mit dem Leitthema „Atmysphere“ inszenierte die „Domotex“ bei ihrer diesjährigen Ausgabe alle Eigenschaften des Bodens, die auf Nachhaltigkeit, Natürlichkeit und Wohlbefinden einzahlen. Dies zog sich wie ein roter Faden durch das Produktangebot der Aussteller.

„Die ,Domotex‘ ist und bleibt die internationalste Messe in unserem Portfolio. Wir freuen uns, dass Besucher aus allen Teilen der Welt nach Hannover kommen und im Schnitt 2,3 Tage bleiben. Davon 60 Prozent aus Europa, 25 Prozent aus Asien, 10 Prozent aus Amerika und alle anderen aus Afrika und Australien“, sagt Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG.

„Wir sind beeindruckt von der positiven Resonanz sowie dem faszinierenden Spirit der diesjährigen ,Domotex‘. Die Besucherzahlen spiegeln die aktuelle Marktkonzentration wider. Die nochmals gestiegene Besucherqualität auf der Messe ist wichtig für Impulse im Geschäftsjahr 2020. Der Entscheideranteil liegt bei 90 Prozent, davon fungiert jeder zweite als Mitglied der Geschäfts-, Unternehmens- oder Betriebsleitung“, sagt Sonia Wedell-Castellano, Global Director „Domotex“. „Was mich außerdem freut: Die rege Ausstellerbeteiligung am Leitthema ,Atmysphere‘, der Erfolg und die Anerkennung für den moderner gestalteten Treffpunkt Handwerk sowie zahlreiche Aussteller, die ihre Teilnahme für 2021 schon bestätigt haben.“

Die Aussteller bestätigen die beiden wichtigsten Kennzeichen der Weltleitmesse: „Die reine Zahl der Besucher ist uns gar nicht so wichtig, viel entscheidender ist für uns, dass die Richtigen kommen“, sagt Hakan Dinc, CEO, Stefany Hali Tekstil, Türkei. Auch Besucher schätzen diesen Aspekt: „Ich bin nach Hannover gekommen, weil ich mich hier über den kompletten Weltmarkt informieren kann, um unseren Kunden das Beste liefern zu können“, sagt Trendscout Andrés Jobet von Piso Urbano Alfombras aus Santiago de Chile.
Die hohe Qualität der Veranstaltung betont auch Arman J. Vartian, Inhaber, Vartian Carpets, Wien, Österreich, der nach einer fünfjährigen Pause 2020 wieder in Hannover ausgestellt hat. „Unser Eindruck ist, dass die ,Domotex‘ eine gute Entwicklung nimmt“, so Vartian. „Die Stände sind schöner und ansprechender geworden und die Messe ist sehr bemüht, die Branche zu unterstützen.“ Die enorme Bandbreite lobt Anke Hattingh, Leiterin Marketing, Mapei GmbH, Großostheim. Dies sorge für „viel Inspiration“. „Für uns gibt es keine bessere Messe in Europa für Reichweite“, unterstreicht Bernhard ter Hürne, Geschäftsführer, ter Hürne GmbH & Co. KG, Südlohn.