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Autor: Möbelfertigung

Plan-Insolvenzverfahren in Eigenverwal­tung beantragt

Oliver Hoffmann, Geschäftsführer der Schwinn Beschläge GmbH, Ober-Ramstadt, hat am 19. Dezember 2019 den Gang zum Amtsgericht Darmstadt angetreten und ein Plan-Insolvenzverfahren in Eigenverwal­tung beantragt. Der vorläufigen Eigenverwaltung hat das Gericht um­gehend stattgegeben. Rechtsanwalt Ole Brauer von der Elsässer Restrukturierung GmbH, München, wird die Geschäfte des Unternehmens gemeinsam mit Oliver Hoffmann während des Verfahrens leiten. Die in der insolvenzspezifischen Liquiditätsplanung und -steuerung erfahre­nen Geschäftsführer zeigen sich zuversichtlich, über eines der vielen Sanierungsszenarien den Möbelzulieferer wieder auf solide Füße stel­len zu können.

„Unser Unternehmen wird in dem Eigenverwaltungsverfahren den be­reits eingeschlagenen Restrukturierungskurs fortsetzen. In den zurück­liegenden Monaten haben wir bereits geeignete Maßnahmenpakete identifiziert und Projekte zu deren Umsetzung initiiert“, heißt es in ei­nem Kundenschreiben. Im Mai 2019 hatte Schwinn bereits den Standort Weimar geschlossen und die Zamak-Produktion komplett nach Polen verlagert. Dieser Schritt habe, so Hoffmann, zur langfristigen Sanierung aber nicht ausgereicht.

Als Ursachen für die Zahlungsunfähigkeit gibt Hoffmann nun vor allem die organisatorischen Probleme im polnischen Werk in Krakau an. Die­ses sei von den Kapazitäten her aber gut aufgestellt, um die positiven Auftragseingänge aus dem Jahr 2019 zu decken. In dem Kundenan­schreiben sichern die beiden Geschäftsführer ordnungsgemäße Liefe­rung und Service zu: „Wir sind willens und in der Lage, unsere Geschäfts­beziehungen mit Ihnen fortzuführen und freuen uns, wenn Sie auch in der Zukunft auf das Know-how unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbei­ter und die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen setzen“, heißt es darin.

Mit dem Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung stünden jetzt auch weitere Instrumente zur Verfügung, um das Unternehmen zügig auf die veränderten Marktbedingungen und Erfordernisse anzupassen. Die Unternehmensleitung der Schwinn Beschläge hat einen Insolvenzplan vor­gelegt, der die Wettbewerbsfähigkeit belegt und vielversprechende An­sätze bietet, die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens langfristig wieder­herzustellen. Die darin geplanten Maßnahmen sollen konsequent umge­setzt werden. Als Sachverwalter bestellte das Amtsgericht Rechtsanwalt Dr. Jan Marcus Plathner, Frankfurt/Main.

Das beantragte Insolvenzeigenverwaltungsverfahren sei nach Aussage der beiden Geschäftsführer ein Sanierungsverfahren, das allen Unter­nehmen offenstehe, die sich zwar in wirtschaftlicher Schieflage befin­den, aber dennoch Chancen auf eine nachhaltige Sanierung haben. „Diese Chancen wollen wir nutzen“, sagt Hoffmann, und bestätigt dar­über hinaus, dass Schwinn in jedem Fall zu den Ausstellern der „ZOW“ vom 4. bis 6. Februar 2020 in Bad Salzuflen gehört.

Küchen-Atlas hat sich angeschlossen

Wieder einer mehr: Die Küchen-Atlas Portal Betriebs GmbH aus München hat gehört jetzt auch zur Daten Competence Center (DCC)-„Familie“. Vor rund zehn Jahren von Dieter Kiefer und seinem Sohn Sebastian Kiefer gegründet, besuchen heute 4,6 Millionen User das Portal von Küchen-Atlas, um sich über das aktuelle Küchenangebot und entsprechende Händler in ihrer Nähe zu informieren. Zwar bestehen schon seit längerem intensive Kontakte mit der Herforder Organisation für Datenstandardisierung und -kommunikation, doch die Mitgliedschaft im DCC soll die Kooperation weiter ausweiten. Schließlich bietet Küchen-Atlas neben der Vermittlung bei der Händlersuche ebenso einen international verbreiteten Online-Küchenplaner, ein Bewertungsportal, eine Abverkaufsplattform für Musterküchen und den Planungstisch „kitchenplanner.table“. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 20 Mitarbeiter, ist mittlerweile in sechs Ländern aktiv und unterstützt rund 850 Premium-Kunden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir nun Teil der DCC-Mitglieder-Familie sind“, sagt Geschäftsführer Sebastian Kiefer. „Das DCC bietet uns eine ideale Gelegenheit zum Informationsaustausch und Netzwerken – insbesondere mit anderen Softwarehäusern und der Küchenindustrie. Denn wir sind überzeugt: Es schlummern noch eine Menge ungenutzter Potenziale in der Küchenbranche, gerade im Bereich Online-Planung von Küchen, die durch einen engen Austausch aller Beteiligten gehoben werden können.“

Auch Dr. Olaf Plümer, Geschäftsführer des DCC, sieht in Küchen-Atlas nicht nur eine weitere Stärkung als Interessenvertretung, sondern eine Ergänzung um neue Dienstleistungen im Mitgliederportfolio: „Küchen-Atlas bedient ein Segment, das bisher von keinem unserer Mitstreiter abgebildet wurde. So freuen wir uns über diese äußerst sinnvolle Bereicherung, über dieses Plus an Mehrwert für Verein und Branche.“

Frank Becker ist neuer Bereichsleiter Mitte-West

„Wir freuen uns, dass das Vertriebsteam von TopaTeam wieder komplett ist“, sagt Walter Greil, Geschäftsführer der TopaTeam GmbH. „Mit Frank Becker haben wir nun genau den Richtigen gefunden, um TopaTeam im Gebiet Mitte-West zu vertreten.“ Frank Becker bringt langjährige Erfahrungen im Vertrieb sowie in der Verkaufs- und Marketingberatung mit. Davon können die TopaTeam-Partner im südlichen Nordrhein- Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie in Hessen profitieren.
Insgesamt sind bei TopaTeam vier Bereichsleiter tätig, die in ganz Deutschland die TopaTeam-Partner persönlich betreuen. Sie zeigen den angeschlossenen Betrieben mögliches Entwicklungspotenzial z.B. bei der Ausstellungsgestaltung und im Zukauf, unterstützen bei der Auswahl von geeigneten Lieferanten sowie bei der Auftragsvergabe und erläutern, mit welchen Marketingmaßnahmen die Außenpräsenz gesteigert werden kann.
Das komplette Bereichsleiter-Team wird im März auf der Messe „Holz-Handwerk“ in Nürnberg vertreten sein. TopaTeam präsentiert sich dort auf einem neuen Messestand (Halle 10.1 Stand: 10.1-516), der von den Bereichsleitern Florian Jacobi und Matthias Huß geplant und von einem TopaTeam-Partner umgesetzt wurde. „Bei der Materialauswahl stand für uns der Nachhaltigkeitsgedanke im Vordergrund“, erklärt Florian Jacobi. „Wir haben heimisches Fichtenholz verwendet und auf Lacke komplett verzichtet.“

HDH

Die Robinie ist der „Baum des Jahres“ 2020

Die Doktor Silvius Wodarz Stiftung, vertreten durch den Fachbeirat „Kuratorium Baum des Jahres“ (KBJ), lobt auch in 2020 wieder den „Baum des Jahres“ aus: die Wahl fiel aus aktuellem Anlass auf die Robinie. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt im östlichen Nordamerika, die Baumart findet sich aktuell in den US-Bundesstaaten Alabama, Arkansas, Georgia, Kentucky, North Carolina, Pennsylvania, West Virginia, Virginia und Tennessee. Gleich nach der Entdeckung Amerikas kam die „Gewöhnliche Robinie“ nach Europa und verbreitete sich hier als Neophyt besonders gut an trockenen Standorten. Dementsprechend ist sie eine Baumart, die dem Klimawandel trotzen kann. Dank ihrer witterungsbeständigen Eigenschaften kann sie zudem eine relevantere Rolle in der Holzindustrie spielen, ist der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) überzeugt.

Benannt wurde die Gattung der Robinien (Robinia) nach Jean Robin, dem Hofgärtner des französischen Königs Heinrich III., und durch Carl von Linné 1753 erstmals wissenschaftlich belegt. Im lateinischen lautet ihr Name „Robinia pseudoacacia“, da sie mit ihren Dornen und gefiederten Blättern eine gewisse Ähnlichkeit mit der gemeinen Akazie aufweist. Im deutschen Wald kommt die „falsche Akazie“ laut Bundeswaldinventur III aus dem Jahr 2012 mit rund 11.000 Hektar Hauptbestockung und etwa 9.000 Hektar als Jungbestockung vor. Damit macht sie weniger als ein Prozent der bundesweiten Waldfläche aus. Man findet sie oft in Park- und Stadtanlagen und auch als Wildwuchs auf Brachflächen wie Bahndämmen oder begrünten Schuttbergen. Da sie die Fähigkeit zur symbiotischen Stickstoffbindung besitzt und somit einen Düngeeffekt für das umliegende Erdreich hat, kann sie an bestimmten Standorten eine Veränderung der vorherrschenden Pflanzenarten verursachen. Grundsätzlich kann die Robinie an Trockenhängen, aber auch in naturnahen mitteleuropäischen Waldbeständen problemlos existieren.

Die Robinie ist besonders widerstandsfähig gegen Holzfäule und weist gleichzeitig eine hohe Biegsamkeit auf. Gerade im Schiff- und Möbelbau, als Gruben- und Schwellenholz, sowie auch in der Landwirtschaft, zum Beispiel für Pfähle, kommt die Robinie zum Einsatz. Sie ist widerstandsfähiger und dauerhafter als das Holz der Eiche und kann ohne chemische Behandlung im Außenbereich verwendet werden – zum Bespiel auch für Geräte auf Kinderspielplätzen. Auch in Schutzwäldern, zum Beispiel an lawinengefährdeten Berghängen, kann das Holz der Robinie genutzt werden. Außerdem wird die Gewöhnliche Robinie wegen ihrer resistenten Eigenschaften gerne als Alternative zu Tropenhölzern für Gartenmöbel oder Terrassendielen verwendet.

Manuel Bruder wurde in den Vorstand gewählt

Es gibt viele Gemeinsamkeiten und man müsste regelmäßig mit einander sprechen, sagten sich viele Maschinenbauer vor 16 Jahren und gründeten den Verein „OWL Maschinenbau“. Seither trifft man sich regelmäßig und spricht über Verbesserungen in Produktion, Entwicklung und vielen anderen Bereichen der Firmen. Mit dem gebündelten Wissen aller, ist jeder einzelne stärker. Jetzt gibt es einen Wechsel im Vorstand. Dirk Littmann, ehemals Geschäftsführer Herbert Kannegiesser GmbH, verlässt den Vorstand nach zehn Jahren und geht in den Ruhestand.

Die Mitglieder des Vereins wählten auf der Mitgliederversammlung im Dezember Stephan Remmert, Geschäftsführer der Remmert GmbH aus Löhne, neu in den geschäftsführenden Vorstand. Neben ihm wurden Hans-Dieter Tenhaef, Geschäftsführender Gesellschafter MIT Moderne Industrietechnik aus Vlotho-Exter und Dr. Eberhard Niggeman, Leiter der Weidmüller Akademie in Detmold wieder in den dreiköpfigen Vorstand gewählt. Vorstandssprecher bleibt Tenhaef.

Aus Dank für seine Leistung wurde Littmann vom Verein zum Ehrenmitglied ernannt. Zum Abschied sage er: „Es hat mir sehr viel Spaß und Freude gemacht, den Verein, die Geschäftsstelle und unsere Firmen über die Jahre zu unterstützen.“ Sein Motto war immer: ‚Kooperation unter Freunden – Voneinander lernen und Erfahrungen austauschen‘.

Neben dem geschäftsführenden Vorstand wurden ebenfalls die Beisitzer des Vorstands gewählt. Neues Gesicht im Gremium ist Manuel Bruder, Geschäftsführer von Expert Systemtechnik aus Bielefeld. Der 38-jährige ist für die Entwicklung und Produktion im Familienunternehmen zuständig, das er zusammen mit seinem Bruder leitet. „Ich habe Owl Maschinenbau über viele Aktionen und Veranstaltungen als dynamisches Netzwerk kennengelernt, in dem der regionale Maschinenbau eng zusammenarbeitet. Ich möchte mich einbringen, den Verein weiter voranzubringen.“

Die bisherigen Beisitzer Dr. Christoph von der Heiden, Geschäftsführer IHK Ostwestfalen, Brigitte Meier, Wege mbH und Prof. Dr. Jürgen Jasperneite vom Fraunhofer IOSB-INA/TH OWL wurden in ihrer Funktion bestätigt.

Neue Geschäftsführung übernimmt

Die Geschäftsleitungsmitglieder Bruno Räz, Heinz Luder und Simon Isch übernehmen die kollektive Geschäftsführung der Glutz AG, unterstützt durch Kurt Jäggi, Leiter Human Resources. Mit Bruno Räz übernimmt ein erfahrener Branchenkenner und hochqualifizierter Vertriebsprofi den Vorsitz der operativen Unternehmensspitze. Nach einer dreijährigen Amtszeit als CEO verlässt der bisherige Geschäftsführer Alexander Bradfisch das Unternehmen aus persönlichen Gründen einvernehmlich und wird sich beruflich neu orientieren.

Das neue Gremium findet klare Worte für den neuen Auftrag: „Wir freuen uns darauf, diese anspruchsvolle Aufgabe gemeinsam zu übernehmen“, so Bruno Räz und seine Geschäftsleitungskollegen Heinz Luder, seit 2008 verantwortlich für die Finanzen, und Simon Isch, neu verantwortlich für das operative Geschäft. „Wir werden mit unserem starken Mitarbeiterteam das Renommee der Glutz AG als führender Lösungsanbieter für intelligente, elegante und dauerhafte Zutrittslösungen aus Schweizer Produktion weiterentwickeln.“ Dieses Statement ist auch ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Solothurn und zu einer fortgesetzten internationalen Marktpräsenz.

„Wir freuen uns, dass wir Bruno Räz für die Position des Vorsitzenden gewinnen konnten. Wir schätzen seinen feinen Sinn für Kundenbedürfnisse, technologische Entwicklungen und Branchentrends. Seit drei Jahrzehnten ist er in der Industrie der Schliess- und Zutrittssysteme tätig, seit zehn Jahren als Geschäftsfeldleiter und Mitglied der Geschäftsleitung der Glutz AG“, meint Theo Strausak, Verwaltungsratspräsident der Glutz Holding AG. „Alexander Bradfisch danken wir für sein unternehmerisches Engagement. Er hat die Entwicklung der Glutz AG über die letzten drei Jahre wesentlich mitgeprägt.“

Das neue Gremium findet klare Worte für den neuen Auftrag: „Wir freuen uns darauf, diese anspruchsvolle Aufgabe gemeinsam zu übernehmen“, so Bruno Räz und seine Geschäftsleitungskollegen Heinz Luder, seit 2008 verantwortlich für die Finanzen, und Simon Isch, neu verantwortlich für das operative Geschäft. „Wir werden mit unserem starken Mitarbeiterteam das Renommee der Glutz AG als führender Lösungsanbieter für intelligente, elegante und dauerhafte Zutrittslösungen aus Schweizer Produktion weiterentwickeln.“ Dieses Statement ist auch ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Solothurn und zu einer fortgesetzten internationalen Marktpräsenz.

„Das neue Leitungsteam kennt die Bedürfnisse, Prozesse und Werte der Inhaberschaft. Damit wissen wir die Geschicke unseres Familienunternehmens in guten Händen“, meint Philipp von Segesser, Vertreter der Eigentümerfamilie im Verwaltungsrat.

NürnbergMesse

Erwartet 2020 neuen Umsatzrekord – 500 Mio. Euro werden bis 2027 investiert

Die Zeit der guten Vorsätze ist für NürnbergMesse-CEO Peter Ottmann genau der richtige Zeitpunkt, um „ein echtes Knallerjahr“ im Rahmen der Jahrespressekonferenz anzukündigen: Das fränkische Messeunternehmen wird ab Ende 2024 mit dem NCC Süd „ein weiteres architektonisches wie funktionales Highlight des Messezentrums setzen“ und dafür rund 200 Mio. Euro investieren. Der Baubeschluss hierfür wurde durch den Aufsichtsrat in seiner jüngsten Sitzung getroffen und folglich wird die bestehende Halle 3 nach „Spielwarenmesse“ und „Hoga“ 2021 einer Baugrube weichen.
Auf das kommende Geschäftsjahr blicke man „grundsätzlich optimistisch“, konstatiert Ottmanns CEO-Kollege Dr. Roland Fleck: Die Vorbuchungen der Aussteller seien sehr positiv und der dynamische Wachstumskurs des Unternehmens setze sich national wie international weiter fort. Angestrebt werde für 2020 ein Umsatz von rund 350 Mio. Euro. 2019 habe man als erfolgreichstes ungerades Jahr der Unternehmensgeschichte mit über 280 Mio. Euro abgeschlossen.

Die letzten Zahlen aus dem Ausland müssten zwar noch konsolidiert werden – bereits jetzt steht aber für beide Geschäftsführer fest, dass 2019 ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr war: fünf Prozent mehr Aussteller, vier Prozent mehr Aussteller-Standfläche und drei Prozent mehr Besucher haben sich nach ersten Prognosen auf den internationalen und nationalen Fachmessen in Nürnberg im letzten Jahr eingefunden. Wachstumsraten, die erneut deutlich über der „Seitwärtsbewegung des deutschen Messemarktes“ liegen, so Peter Ottmann. Insgesamt betrage das Plus bei der Ausstellerstandfläche der Fachmessen der NürnbergMesse in den vergangenen fünf Jahren 22 Prozent. Als Konsequenz daraus ergebe sich ein weiterer Ausbaubedarf des heimischen Messezentrums. Zielvorgabe der NürnbergMesse-CEOs: Nürnberg soll ab 2024 das leistungsstärkste Messegelände Europas bieten, was Kompaktheit und Parallelbetrieb betrifft.

Das neue NCC Süd stellt laut Dr. Roland Fleck das vierte ConventionCenter des Messezentrums dar und es ist das künftige Herzstück des Ensembles „The new Süd“, das durch die angrenzenden Messehallen 3A und 3C flankiert wird. In Summe entsteht durch „The new Süd“ eine Bruttoausstellungsfläche in Höhe von rund 32.000 Quadratmeter. Damit erfülle man das dringende Kundenbedürfnis nach einem engen Verzahnen von Messen und Kongressen. Wie schon bei den Erfolgshallen 3A und 3C strebe man auch für das NCC Süd eine DGNB-Zertifizierung an, weil das Thema „Nachhaltigkeit“ seit Jahren bei der NürnbergMesse sehr hohe Priorität habe. Innen sei das Gebäude „hell, freundlich und modern“ und das NCC Süd „soll Lust auf Messen und Kongresse in Nürnberg machen“, betont Dr. Roland Fleck. Das neue NCC Süd stelle den markanten Schlussstein eines insgesamt rund 400 Meter langen Baukörpers dar – designed by Zaha Hadid Architects, wie die beiden CEOs augenzwinkernd in bestem Denglisch betonen. Im Zeitraum 2014 (Fertigstellung Halle 3A) bis 2024 (Fertigstellung NCC Süd) liegt die Gesamtinvestition für „The new Süd“ bei rund 300 Mio. Euro.

Die Ankündigung der beiden NürnbergMesse-CEOs zum neuen NCC Süd ist gleichzeitig die höchste Einzelinvestition des bereits Anfang 2017 vorgestellten „Zukunftsprogramms Immobilie, Infrastruktur und Innovationen“ der NürnbergMesse Group, das für den verbleibenden Zeitraum 2020 bis 2027 allein 500 Mio. Euro für Immobilien und Infrastruktur umfasst. „Wir sind sicher: Unser Zukunftsprogramm führt dazu, dass Nürnberg weiter erfolgreich in der Champions League der weltweit größten Messegesellschaften spielt.“

Das neue Geschäftsjahr geht die NürnbergMesse optimistisch an, betont Peter Ottmann. Die Vorbuchungen der Aussteller, das inhaltliche Besetzen von Trendthemen wie Bio-Lebensmittel, Cyber-Security und vorbeugender Brandschutz oder der Ausbau der internationalen Messe-Produktfamilien begründeten diese positive Geschäftserwartung. Ergänzend hierzu biete die NürnbergMesse eine außergewöhnliche Digital-Kompetenz durch ihr eigenes Portfolio: „,It-sa‘, ,Embedded world‘ oder ,MedtecLive‘ sind beste Beispiele dafür, wie man die Digitalisierung erfolgreich auf internationalen Fachmessen implementiert. Wir sehen damit auch für 2020 große Chancen, dass wir unseren Erfolgskurs konsequent weiter fortsetzen. Insgesamt strebt die NürnbergMesse in 2020 einen neuen Rekordumsatz in Höhe von rund 350 Mio. Euro an“, so Messe-CEO Dr. Fleck.

Zur Eröffnung der „Imm Cologne“: „Wir gehen mit Optimismus ins neue Jahrzehnt“

Axel Schramm, Präsident des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, erklärt heute zur Eröffnung der „Imm Cologne“ 2020: „Die ,Imm Cologne‘ ist der erste Höhepunkt für die deutsche und internationale Möbelbranche im neuen Jahrzehnt. Wir freuen uns in den Kölner Messehallen ab heute auf unzählige spannende Produkte, neue Designs und technische Innovationen, mit denen die deutsche Möbelindustrie den individuellen Anschaffungswünschen der Menschen gerecht wird.
Von allen, die 2020 in Deutschland Möbel kaufen wollen, geben 61,2 Prozent an, Möbel für das Wohnzimmer kaufen zu wollen. Das entspricht rund 11,5 Millionen Menschen. 54 Prozent wollen Möbel für das Schlafzimmer kaufen (10,1 Millionen Menschen) und 37,1 Prozent (7 Millionen) wollen in neue Möbel für die Küche investieren. Über alle Segmente hinweg haben Singlehaushalte die größten Möbel-Anschaffungswünsche, gefolgt von Vier-Personen-Haushalten.

Doch nicht nur der deutsche Markt ist für unsere hiesige Möbelindustrie von Bedeutung. Auch im Exportgeschäft müssen und wollen wir mit Möbeln „Made in Germany“ präsent und erfolgreich sein. Aktuell am höchsten ist der Marktanteil deutscher Möbelhersteller in den europäischen Kernländern: In Österreich beträgt er 38 Prozent, in der Schweiz 34 Prozent, in den Niederlanden 16 Prozent und in Frankreich 13 Prozent. Dagegen fällt unser Anteil in den großen außereuropäischen Märkten noch relativ bescheiden aus. In Russland stehen wir bei drei Prozent, in den USA, China und Japan bei jeweils unter einem Prozent. Hier liegt noch enormes Potenzial, das es durch gezielte Exportaktivitäten auszuschöpfen gilt.

Wir gehen mit Optimismus in das neue Jahrzehnt und sehen für 2020 einen stabilen, wenn nicht leicht steigenden Branchenumsatz. Mit unseren Möbeln überzeugen wir die Verbraucher im In- und Ausland von unserer exzellenten Qualität. Die hohe Qualität, unsere Nachhaltigkeit und unser erstklassiger Service sind unsere Chancen und unser Erfolg.“

Neue Niederlassung in Rumänien

Seit Jahresbeginn ist Ostermann mit einer neuen Niederlassung in Rumänien vertreten. Damit verfügt der Kantenspezialist zusammen mit dem Hauptsitz in Bocholt (Deutschland) insgesamt über neun europäische Standorte. Hinzu kommen Vertriebsschwerpunkte in Österreich, Dänemark, Schweden, Polen und der Slowakei.
Die neue Ostermann-Niederlassung liegt im Westen Rumäniens in Timişoara (Temeswar), der drittgrößten Stadt des Landes, die auch als „kleines Wien“ bekannt ist. Im neu errichteten, firmeneigenen Gebäude befinden sich nicht nur das Verkaufsbüro, sondern auch eine eigene Logistik. Damit ist die für Ostermann typische schnelle Lieferung von Möbelkanten ab einem Meter innerhalb von 24 Stunden innerhalb von ganz Rumänien gewährleistet.

Niederlassungsleiter Daniel Bolog (Foto) und sein Team freuen sich darauf, den Ostermann-Service rund um die Möbelkante auch in Rumänien vorzustellen und bekannt zu machen. Zusätzlich zur Beratung durch geschulte Mitarbeiter steht hierfür auch der Ostermann Online-Shop in Landessprache zur Verfügung.

Neben der neuen Niederlassung in Rumänien und dem Hauptstandort in Bocholt verfügt Ostermann über Filialen in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, England, Italien, der Schweiz und Tschechien. Kunden in Österreich, Dänemark, Schweden, Polen und der Slowakei werden zudem durch einen eignen Außendienst vor Ort besucht.