Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

Investitionen bleiben auf hohem Niveau

Die Bereitschaft des stationären Handels, in das Design und die technische Ausstattung seiner Stores zu investieren, bleibt auf einem hohen Niveau. Das zeigen die Vorab-Ergebnisse des „EHI Ladenmonitors 2020“, der zur kommenden EuroShop (16. bis 20. Februar in Düsseldorf) veröffentlicht wird. Recht optimistisch in Sachen Auftragslage blickt auch der Deutsche Ladenbau Verband (DLV) aufs Jahr 2019.

Über alle Handelsbranchen hinweg ist die Bestands-Optimierung, laut EHI, ­ak­tuell der größte Kostenfaktor bei den Investitionen. Diese folgt allerdings nicht mehr zwangsläufig regelmäßigen Renovierungszyklen im ­Sinne von Komplett-Umbauten. So hat sich der Trend der letzten Jahre zu einer Verlängerung der Fristen für Umbauten deutlich ­verstärkt: Vollumfassende ­Renovierungen im Food- und Nonfood-­Handel werden jetzt erst nach über 9 bis 9,1 Jahren durchgeführt. An ihre Stelle ­treten Teil-Umbauten und kleinere Refresh-Lösungen mit flexiblen Einrichtungsmodulen und einer raschen Veränderung von Aktions­flächen, um die ­Läden technisch und ­optisch auf dem neuesten Stand zu halten. Denn vor allem seitdem der Online-­Handel den sta­tionären Flächen zusetzt, müssen die ­Unternehmen mit regelmäßigen ­Updates auf die Bedürfnisse und gestiegenen Anforderungen ihrer Zielgruppen – über das Produkt hinaus – reagieren.  
Dass die Bereitschaft Geld auszugeben ins­besondere im Lebensmittelhandel hoch ist, machen die gestiegenen Kosten deutlich: Für die Einrichtung eines neuen Lebensmittelmarkts wurden im Vergleich zu 2016 733 Euro pro Quadrat­meter Verkaufs­fläche (VKF) ausgegeben, das ist ein Anstieg von 14,7 Prozent.

Auch im Fashion-Handel sind die Kosten für ein neues Geschäft im Vergleich zu 2016 gestiegen – um 12,6 Prozent. Damit ­liegen sie aktuell bei 500 Euro/qm VKF.

Das Thema LED-Technik ist im deutschen Handel mittlerweile weit fortgeschritten. So liegt der branchenweite Umrüstungsstand bei 61 Prozent im Food- und bei 41 Prozent im Nonfood-Handel. Damit sind die Ausgaben für LED-Beleuchtung im Vergleich zu 2016 um knapp die Hälfte zurückgegangen. Die LED-Umrüstung ist dennoch nicht flächendeckend abgeschlossen. So sieht noch rund ein Drittel der Befragten in LED weiterhin ­einen Schwerpunkt der Ausgaben. ­Generell bleibt Shop-Beleuchtung, so zeigt auch der neueste „EHI Energie­monitor 2020“, unverändert einer der wichtigsten Inves­titionen im deutschen Handel.

Den ladenbaurelevanten Auftragseingang fragt regelmäßig der Deutsche Ladenbau Verband (DLV) ab – und vermeldete zuletzt leicht getrübte Ergebnisse, verursacht vor ­allem durch eine kräftige Sommerflaute bei diversen Unternehmen. So gaben für das ­3. Quartal 2019 49 Prozent der Befragten an, weniger Aufträge erhalten zu haben als im Vorjahreszeitraum. Doch verzeichneten ­immerhin 29 Prozent der Befragten eine bessere Auftragslage und 23 Prozent spürten gar ­keine Veränderung. Somit fehlt es nach dem ­vergangenen Sommer bei einigen an Optimismus auch für das gesamte Jahr: 44 Prozent der Unternehmen gaben in der Umfrage an, dass sie insgesamt einen Rückgang der laden­bau­relevanten Auftragszahlen für 2019 erwarten. 37 Prozent ­zeigten sich trotzdem optimistisch und erwarten ­bessere Zahlen, während sich 19 Prozent im stabilen Bereich ­wähnen.

„Pro-K award night“ zeichnete 14 herausragende Kunststoffprodukte aus

Im Rahmen der diesjährigen „Pro-K award night“ am 16. Januar 2020 in Frankfurt, wurden 14 herausragende Kunststoffprodukte mit dem „Pro-K award“ prämiert. Mit dem Branchenwettbewerb, der bereits zum 41. Mal standfand, setzte der pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. Kunststoffprodukte wieder gekonnt in Szene.

Der Geschäftsführer des Rat für Formgebung, Lutz Dietzold, nahm die Gäste in seinem Vortrag mit auf eine Zeitreise in die Welt des Kunststoffdesigns. Neben Klassikern aus vergangener Zeit gab er auch einen kleinen Ausblick in die Zukunft von Kunststoffkonsumprodukten.

Klaus-Uwe Reiß, der Pro-K Vorstandsvorsitzende zeigte in seinem viel beachteten Vortrag „Kunststoff ist Zukunft – Neue Zeichen setzen mit Kunststoff“, die Potenziale und Perspektiven des Werkstoffes auf und unterstrich die zukunftssichere Entwicklung von Kunststoffprodukten. „Kunststoff ist der Werkstoff der Zukunft. Es gilt die heutigen Veränderungen von Politik und Gesellschaft zu erkennen und die Leistungseigenschaften von Kunststoffprodukten, insbesondere in ihrer Nachhaltigkeit noch mehr in den Vordergrund zu rücken.“, appelliert Reiß. „Der ,Pro-K award‘ dient hierbei als Schlüsselfunktion, um diese Leistungen in der Öffentlichkeit darzustellen.“, so Reiß weiter.

Die Gewinnerprodukte finden Sie unter www.pro-k-award.de.

Beginnt am 22. Januar mit rund 7.000 erwarteten Besuchern

Azul Ogazón, Direktor der „MEM Industrial“, gab am neunten Januar bei einem Treffen mit Branchenführern und internationalen Pressekorrespondenten bekannt, dass die diesjährige Ausgabe der führenden Holzverarbeitungs- und Möbelmesse in Mexiko mit der Präsenz von 200 führenden Marken und einer noch nie dagewesenen Agenda, die auf Nachhaltigkeit, engere Verbindungen zwischen Designern und Industrie und Innovation bei Oberflächen ausgerichtet ist, ein Meilenstein sein wird.
Die „MEM Industrial“ 2020 findet vom 22. bis 24. Januar im Centro Citibanamex in Mexiko-Stadt statt. Der Veranstaltungsort bleibt von 11 Uhr morgens bis 19 Uhr abends geöffnet und der Eintritt ist kostenlos. Für die Bereiche Nachhaltigkeit, Design und Oberflächen-Innovationen wurde ein starkes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Im Bereich Design zum Beispiel der „Makeathon Makers for Good“, bei dem Nachwuchsdesigner einen Möbel-Prototypen auf der Messe ausstellen. Der Gewinner dieses Wettbewerbs darf sich auf eine Reise in die Hettich-Zentrale nach Kirchlengern freuen.

„MEM Industrial“ wird von der Hannover Fairs México, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Messe Deutschland, organisiert. Unterstützt wird die Veranstaltung vom mexikanischen Verband der Zulieferer der Holzbearbeitungs- und Möbelindustrie (AMPIMM), dem europäischen Verband der Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen (Eumabois) und dem Verband der deutschen Maschinenbauindustrie (VDMA).

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von MEM Industrial unter: http://www.memindustrial.mx/

Neuer Head of Sales für den Bereich Tapete

Seit dem 1. Januar ist Tobias Kleeberg Head of Sales Wallpaper bei Follmann. In dieser Position zeichnet der 46-jährige Kaufmann für den nationalen und internationalen Vertrieb der Tapetendruckfarben und -beschichtungen innerhalb der Business Unit „Design + Function“ verantwortlich.

Kleeberg verfügt über 25 Jahre internationale Vertriebserfahrung in verschiedenen Positionen in den Bereichen Oberflächentechnologie, Dekordruck, Design und Designentwicklung, Druckfarben sowie in der Mineralwerkstoff- und Holzwerkstoffindustrie. Nach Karrierestationen bei Impress Decor, Melaplast und Abet Laminati war er zuletzt bei Varicor tätig und trug dort als Sales Director und Prokurist die Verantwortung für den deutschen Standort.
„Ich freue mich, in meiner neuen Position bei Follmann das Geschäftsfeld Tapete zusammen mit einem engagierten Team weiter voranzubringen – sowohl national als auch international“, so Tobias Kleeberg. Auch Mark Stefan Schmitt, Director Business Unit Design + Function bei Follmann, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Mit seiner langjährigen, internationalen Führungserfahrung und seiner fachlichen Expertise ist Tobias Kleeberg die ideale Besetzung für diese Position und wir sind optimistisch, mit ihm zusammen den Vertrieb unserer Tapetendruckfarben- und beschichtungen erfolgreich auszubauen.“

Bau von 319.200 Wohnungen von Januar bis November 2019 genehmigt

Von Januar bis November 2019 wurde in Deutschland der Bau von 319.200 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben weiter mitteilt, waren das 1,3 Prozent mehr Baugenehmigungen als in den ersten elf Monaten des Jahres 2018. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.

Mit 319.200 Baugenehmigungen im Zeitraum von Januar bis November 2019 befindet sich die Zahl der zum Bau genehmigten Wohnungen im längeren Zeitvergleich weiter auf einem hohen Niveau. Mehr genehmigte Wohnungen im Zeitraum von Januar bis November eines Jahres gab es seit der Jahrtausendwende nur im Jahr 2016 mit über 340.000 genehmigten Wohnungen.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis November 2019 rund 275.200 Wohnungen genehmigt. Dies waren 0,2 Prozent oder 600 Wohnungen mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist um 1,5 Prozent gestiegen, während die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser um jeweils 0,9 Prozent angestiegen ist.

Bei den neu zu errichtenden Nichtwohngebäuden, die von Januar bis November 2019 genehmigt wurden, verringerte sich der umbaute Raum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent auf 199,5 Millionen Kubikmeter.

Trauer um Hubert Herrmann

Die Leicht Küchen AG verabschiedet sich von Hubert Herrmann: Der Pensionär verstarb am 3. Januar 2020 im Alter von 90 Jahren. Herrmann war fast 50 Jahre bei Leicht Küchen tätig und leitete als Geschäftsführer und zuletzt als Vorstandsvorsitzender das Unternehmen. Im Jahr 1999 schied er aus dem Vorstand aus und wechselte in den Aufsichtsrat. Als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender blieb er dem Unternehmen bis zum Jahr 2008 verbunden. Er begleitete maßgebend die Integration von Leicht Küchen als eigenständige Gesellschaft in den Welle Konzern und war richtungsweisender Wegbereiter bei der Überführung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft im Jahr 1993.

Die ehemalige Führungskraft gab überdies entscheidende Impulse für den Erfolg der Gesellschaft und entwickelte die Unternehmensstrategie mit höchstem persönlichem Engagement weiter. Mit visionärem Denken und hoher Kreativität prägte er wie kein Zweiter die Entwicklung des Unternehmens. Auch auf Verbandsebene war er Motor und Pionier der gesamten Branche. In Trauer und mit großer Dankbarkeit wird die Leicht Küchen AG ein ehrendes Andenken bewahren.

Für 6. Februar geplantes DIPA-Symposium verlegt

Das 2. DIPA-Symposium, das für den 6. Februar auf dem Gelände der Deutschen Messe AG, Hannover, geplant war, ist vorerst verlegt. Auf Nachfrage der „möbelfertigung“ bei der Deutschen Messe AG, führten einzelne kurzfristige Absagen unter den Referenten zu der Entscheidung, das Symposium zu verlegen. Man wolle einen entsprechenden Qualitätsstandard gewährleisten, was durch die Absagen in Frage gestellt worden wäre. Ein neuer Termin ist noch nicht bekannt.

Wer sich bis dahin umfassend über aktuelle Lösungen und Entwicklungen im Digitaldruck für die Möbeloberfläche informieren möchte, findet ein breites Themenspektrum von der digitalen Druckfarbe, über Druckanlagen, bis hin zum Digitaldruck in der Praxis und dem Colormanagement auf der diesjährigen Konferenz „Surface in Motion“ – Technology & Design Conference des Ferdinand Holzmann Verlags, die vom 13. bis 14. Mai in Mainz stattfinden wird. Die Konferenz wird simultan ins Englische übersetzt.

Wählen Sie aus zwei parallelen Vortragsprogrammen – ganz nach Ihrer Präferenz „Technologie“ oder „Design“. Die Fachmagazine „möbelfertigung“ und „arcade“ sprechen mit diesem neuen Eventformat die Holzwerkstoffbranche, deren Zulieferer, Möbelproduzenten und Innenarchitekten an.

Zu den Referenten des ersten Tages zählen unter anderem Dr. Paolo Fantoni von der European Panel Federation (EPF), Martin Marxen von der Hueck Rheinischen, Peter Lantz von Ikea und Ralf Imbery von Continental.

Der zweite Tag ist dann komplett in die beiden Sessions „Technology in Motion“ und „Design in Motion“ aufgeteilt. Im Technologie-Bereich dreht sich mit Vorträgen von unter anderem Dr. René Pankoke von Hymmen, Dr. Thomas Riedel von IOT, Ali Özyilmaz von MB Digitalprint oder Dr. Matthias Schöpps von Nolte Lacke alles um die neuesten Entwicklungen in der Bearbeitung und Herstellung von Oberflächen. Klare Thematische Schwerpunkte in diesem Jahr sind der Digitaldruck, lackierte Finishs und polymere Oberflächen. Der Design-Bereich gibt mit Vorträgen von zum Beispiel Roberto Caspani von Cleaf, Claudia Küchen von Schattdecor, dem Raumpsychologen Uwe Linke oder der Möbeldesignerin Brigitte Steffen einen Ausblick darauf, was sich Endkunden wünschen und auf das, was das Interieur von morgen prägen wird.

Hochkarätige Speaker und Teilnehmer versprechen schon heute ein Networking-Event der Oberflächen- und Holzwerkstoffindustrie, das Seinesgleichen sucht. Seien Sie dabei, wenn sich das Who-is-Who der Branche trifft.

Als Veranstaltungsort dient das Kulturzentrum in Mainz (KUZ): 1888 wurde das rote Backsteingebäude von der Reichswehr als Garnisonswaschanstalt erbaut. Damals befand sich auf dem Nachbargelände (heute Fort Malakoff und Hyatt Hotel) ein großes Militärlazarett. 2018 wurde das KUZ nach einer Sanierungspause in altem Glanz und neuem Charme wiedereröffnet.

Am Abend des 13. Mai laden wir alle Teilnehmer und Referenten herzlich zu einem lockeren Networking Dinner in das Restaurant „Heiliggeist“ ein, dem ältesten Bürgerspital Deutschlands.

Alle weiteren Informationen sowie Möglichkeiten zur Anmeldung finden Sie hier: https://www.holzmann-events.de/surface-in-motion/

Über individuelle Sponsoringmöglichkeiten informiert Sie Hans-Christian Hahn, hans-christian.hahn@holzmann.de, 040 – 63 20 18 – 43.

Wir bedanken uns schon jetzt bei den Unternehmen Hymmen, König & Bauer Durst GmbH, Continental, Sappi Warren, Renolit, Colorgate und Ahlstrom Munksjö, die die Konferenz mit ihrem Sponsoring unterstützen..

Thomas Kresser übergibt Leitung an neue Doppelspitze

Nach knapp eineinhalb Jahren verabschiedet sich Thomas Kresser wieder aus der Geschäftsführung der Neuen Alno GmbH. Im Sommer 2018 war der vom Alleingesellschafter RiverRock European Opportunities Fund II eingesetzte branchenfremde Manager an die Stelle von Andreas Sandmann gefolgt. Nach dem Neuaufbau der Marke Alno sei nun die Zeit gekommen, sich planmäßig zurückzuziehen, so Kresser.

Künftig wird eine Doppelspitze die Führung in Pfullendorf übernehmen, die sich aus Jochen Braun für den Bereich Finanzen und Produktion sowie Michael Spadinger für Vertrieb und Einkauf zusammensetzt.

Jason Carley, Portfolio Manager des RiverRock European Opportunities Fund II sieht die Zukunft in verlässlichen Händen: „Mit Herrn Jochen Braun haben wir einen erfahrenen Geschäftsführer verpflichten können, der bereits in der Vergangenheit erfolgreich Unternehmen in der Neuausrichtung und starken Wachstumsphasen begleitet hat. Herr Braun greift auf einen breiten Erfahrungsschatz in den Bereichen Produktion und Finanzen zurück und wird Optimierungen in der Produktion, Controlling, IT und Organisation kontinuierlich vorantreiben. Herr Michael Spadinger hat mit seinem Team bereits im vergangenen Jahr unsere Produktlinie mit Tailor und Space neu ausgerichtet. Er ist ein profunder Kenner der nationalen und internationalen Küchenmärkte und wird den begonnen Weg als flexibler, innovativer und qualitativ anspruchsvoller Küchenhersteller für uns konsequent fortführen.“

Will dem Klimawandel die Stirn bieten

Himolla hat sich dem Klimapakt der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) angeschlossen. Der Polstermöbelhersteller aus Taufkirchen/Vils verpflichtet sich, seine CO2-Emissionen gründlich zu bilanzieren und im Sinne des Klimaschutzes zukunftssicher zu reduzieren. „Mit dem Klimapakt für die Möbelindustrie setzen wir ein wichtiges Zeichen in der Öffentlichkeit. Die teilnehmenden Möbelhersteller übernehmen Verantwortung für die Umwelt und die Gesellschaft. Darüber hinaus erhalten sie einen Wettbewerbsvorteil, wenn sie Endverbraucher mit dem DGM-Klimalabel auf ihr Engagement aufmerksam machen“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Himolla wurde 1948 gegründet, der Firmenname steht für „himmlisch, mollig, angenehm“. Diesem Dreiklang und Unternehmensanspruch unterliegt insbesondere der Nutzungskomfort der Möbel, aber auch ihre Verarbeitungsqualität ist dem Hersteller sehr wichtig. Schon seit 39 Jahren ist Himolla Mitglied in der DGM und verpflichtet sich damit zur Einhaltung der strengen Güte- und Prüfbestimmungen RAL GZ 430, die dem bekannten RAL Gütezeichen für Möbel, dem „Goldenen M“, zugrunde liegen. Mit dem DGM-Klimalabel erhält das Unternehmen nun ein weiteres aussagekräftiges Siegel.

Der Klimapakt für die Möbelindustrie wurde 2016 gegründet. Seine Systematik basiert auf bis zu drei Stufen: Erstens auf der Bilanzierung der unternehmerischen CO2-Emissionen. Diese entstehen sowohl direkt, zum Beispiel beim Verbrennen von Treibstoffen in unternehmenseigenen PKW und LKW, als auch indirekt, etwa durch die Bereitstellung und den Verbrauch von Strom, Fernwärme oder Wasser. Auf der zweiten Stufe folgt die Reduzierung der CO2-Emissionen, beispielsweise durch die Umstellung auf Grünstromtarife. Drittens können Möbelhersteller schließlich ihre unvermeidlichen Emissionen durch den Erwerb hochwertiger Klimaschutzzertifikate neutralisieren. Dann erhalten sie außerdem das DGM-Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“. „Wir freuen uns sehr, dass sich mit Himolla einer der größten Polstermöbelhersteller Europas unserer Klimaschutzinitiative angeschlossen hat und damit die Weichen für eine klimafreundliche Zukunft des Unternehmens stellt“, so Winning.