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Autor: Möbelfertigung

Dr. Manfred Bracher nimmt Arbeit als COO auf

Wie im Dezember 2019 angekündigt, übernimmt der Vorstand der Surteco Group SE die Geschäftsführung der Surteco GmbH. Deshalb wurde der Vorstand nun verstärkt und mit Wirkung zum 1. Februar nahm Dr. Manfred Bracher, Diplom-Ingenieur, Kunststofftechnik, seine Arbeit als Chief Operating Officer (COO) auf. Dr. Bracher bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung auf internationaler Ebene sowie technische Kompetenz im Bereich der Kunststoff- und Laminatproduktion ein und war zuvor bei der österreichischen Lenzing-Gruppe, beim finnischen Verpackungshersteller Huhtamaki und bei der Clopay Europe GmbH in leitenden Managementpositionen tätig. Zuletzt war Herr Dr. Bracher Mitglied des Vorstands der RKW SE, Frankenthal, einem Hersteller von Folienlösungen für verschiedene Branchen.

„Wir freuen uns sehr über die Verstärkung des Vorstandsteams. Herr Dr. Bracher wird uns helfen, die weitere Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Neuausrichtung des Unternehmens schnell voranzubringen“ so Wolfgang Moyses, Vorstandsvorsitzender der Surteco Group SE.

Der Vorstand der Surteco Group SE besteht setzt sich nun aus Wolfgang Moyses/CEO, Dr. Manfred Bracher/COO und Andreas Riedl/CFO (bis zum 30. Juni 2020) zusammen.

VDM

Deutsche Möbelexporte ins Vereinigte Königsreich gingen seit 2016 bereits um 11 Prozent zurück

„Der Brexit wird für die deutsche Möbelindustrie zunehmend zum Problem“, so reagiert Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, auf den Austritt des Vereinigten Königsreichs aus der EU. „Bereits seit 2016 – und damit lange vor dem Austrittsdatum am 31. Januar – sinken unsere Möbelausfuhren nach UK kontinuierlich. Bis Ende 2019 mussten wir bereits einen Rückgang von 11 Prozent auf 690 Millionen Euro verkraften“, so Kurth. Dies wiegt umso schwerer, weil im gleichen Zeitraum die Ausfuhren in die EU insgesamt um 9 Prozent gestiegen sind.

„Diese schmerzlichen Rückgänge in unserem fünftwichtigsten Markt tun der heimischen Industrie richtig weh und wir befürchten, dass nach dem endgültigen Austritt die Konsumentenstimmung auf der Insel weiter sinkt und dies unsere mittelständische Branche mit langlebigen Produkten besonders treffen wird“, so Kurth.

11 von 13 Union-Mitgliedern haben sich zu VME-Beitritt entschieden

Vollzug, wie es mit dem Zusammenschluss vom Einrichtungspartnerring VME und dem Union-Verband weitergeht, meldet jetzt der VME. Beitritt statt Fusion heißt der Weg, der nach dem Wechsel der Union-Verbandsmitglieder Braun, Ehrmann, Hardeck, Heinrich und Opti zur Begros beschritten wird.

„Wir hatten ursprünglich eine klassische Fusion beider Verbände geplant, aber jetzt halten wir es für wichtig, unseren Partnern und Mitgliedern ein zeitnahes und äußerst verbindliches Signal zu geben“ so Frank Stratmann, Geschäftsführer des Einrichtungspartnerring VME.

VME und Union werden in diesem Jahr noch enger kooperieren als bisher, um dann zum 1. Januar 2021 den Prozess abzuschließen. Anstelle der geplanten Fusion werden zu diesem Zeitpunkt Union-Häuser dem VME beitreten, um einer unterjährigen Umstellung der Systeme zu entgehen. „Für uns ist es selbstverständlich, dass wir den Union Verband unter Berücksichtigung aller Rechte und Pflichten vorbildlich zu Ende führen“ so Union-Geschäftsführer Hermann Jäger. Der Prozess beginnt zum 1. April 2020 und umfasst gemäß den rechtlichen Vorgaben einen Zeitraum von zwölf Monaten.

Fest steht bereits, dass sich für den 1. Januar 2021 mindestens elf der verbliebenen 13 Union-Mitglieder verbindlich für einen Beitritt zum VME entschieden haben. Nur die Firmen Märki und Hübner befinden sich noch in ihrer abschließenden Entscheidungsfindung.

„Besonders für unsere Lieferanten und Partner, aber auch genauso für unsere Mitglieder ist diese zeitnahe und konsequente Umsetzung ein wichtiges Zeichen. Nur gemeinsam und mit einem starken Verband wird man die Herausforderungen der Zukunft meistern können. Alle Parteien müssen auch wissen, dass man sich langfristig auf seinen Partner verlassen kann“, so Frank Stratmann und Hermann Jäger einstimmig.

Zusätzlich sendet der VME damit auch ein klares Signal an alle zukunftsgerichteten, mittelständischen Händler, denn auch zukünftig will man in Bielefeld wachsen: „Strategie, Perspektive, Größe, aber auch Charakter und Kultur sind zweifelsfrei vorhanden. Hinzu kommt der Beweis, dass man auch in schwierigen Zeiten erfolgreich sein kann, wenn man als Mitglied einer starken Gemeinschaft seine Herausforderungen aktiv angeht und den Stier bei den Hörnern packt. In diesem Sinne ist jeder Interessent herzlich willkommen!“, so Stratmann.

„CIFF Guangzhou“ und „Interzum Guangzhou“

Ebenfalls wegen Coronavirus verschoben

Um die Gesundheit und Sicherheit aller Teilnehmer zu gewährleisten, haben die Organisatoren beschlossen, die 45. „China International Furniture Fair“ („CIFF Guangzhou“) und die „China International Furniture Machinery & Furniture Raw Materials Fair 2020“ („CIFM/interzum Guangzhou“) auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
Die Messen waren ursprünglich für den 18. bis 21. März und den 28. bis 31. März in Guangzhou geplant. Der neue Termin wird schnellstmöglich bekannt gegeben.

Neuer Rekord beim Verkauf von leichten Nutzfahrzeugen

31.750 verkaufte Einheiten in 2019, ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 10,7 Prozent und damit ein neuer Verkaufsrekord – die leichten Nutzfahrzeuge von Renault und Dacia bleiben in Deutschland auf der Überholspur. Mit 10,1 Prozent Marktanteil knackte die Renault Gruppe bei den leichten Nutzfahrzeugen die 10-Prozent-Marke. Das bedeutet im Nutzfahrzeug-Segment mit großem Abstand die Position als Nummer eins der Importeure und Rang vier unter allen Anbietern.

„Die leichten Nutzfahrzeuge sind mit einem Anteil von 13 Prozent unserer Verkäufe eine wichtige Säule des Renault Erfolgs in Deutschland“, sagt Uwe Hochgeschurtz, Vorstandsvorsitzender Renault Deutschland AG. „2019 konnten wir abermals zweistellig zulegen und damit wieder einen neuen Verkaufsrekord auf dem deutschen Markt einfahren.“

2020 will die Renault Gruppe die gute Entwicklung im Nutzfahrzeugmarkt fortsetzen. Ein Highlight ist dabei der neue Renault Kangoo, der im Jahresverlauf auf den Markt kommen wird.

Mit den Modellen „Kangoo“, „Trafic“, „Master“ und „Alaskan“ war die Marke Renault erneut sehr dynamisch unterwegs. Die Zulassungen stiegen um 9,1 Prozent auf 28.300 Einheiten. Der Marktanteil wuchs auf 9,2 Prozent (2018: 9 Prozent). Meistverkauftes Renault Nutzfahrzeug war der „Trafic“ mit 10.400 Zulassungen, gefolgt vom Renault „Master“ (9.600). Der Renault „Kangoo Rapid“ kommt auf 6.700 Zulassungen, hinzukommen 1.300 Zulassungen der elektrischen Version „Kangoo Z.E.“ Der Renault „Alaskan“ wurde knapp 300-mal verkauft.

Die Marke Dacia kam 2019 mit dem Dacia „Dokker Express“ auf 3.500 Zulassungen. Das ist ein Zuwachs um mehr als 25 Prozent.

Umsatz steigt auf 780 Mio. Euro – Gruppe ist international noch breiter aufgestellt

Trotz eines fordernden Marktumfeldes verbucht der Oberflächenspezialist Schattdecor für 2019 ein Umsatzplus. Dank der positiven Marktentwicklung im Bereich der veredelten Oberflächen und seiner beiden neuen Standorte US Coating in Amerika und Vasatech in Malaysia kann die Gruppe 2019 auf einen Umsatz von rund 780 Mio. Euro zurückblicken – ein Plus von 40 Mio. zum Vorjahr, trotz leichten Mengenrückgangs im Bereich der bedruckten Oberflächen.
Der Absatz der veredelten Oberflächen stieg im Vergleich zu 2018 mit 620 Mio. 2019 auf 730 Millionen Quadratmeter an.

Zu Beginn des Jahres vermeldete die Schattdecor AG die Akquisition des US-amerikanischen Finishfolienherstellers US Coating mit Sitz in Lexington, South Carolina, und des malaysischen Imprägnierers Vasatech in Bestari Jaya, Selangor. Damit baut das Unternehmen seine Präsenz in Nordamerika und Asien weiter aus.

Global betrachtet wuchs die Gruppe 2019 auf 18 Standorte an: „Wir haben uns noch breiter aufgestellt“, so Roland Auer, Vorstandsvorsitzender der Schattdecor AG.

Aufgrund der positiven Resonanz konnte 2019 in Malaysia zudem mit der Montage eines dritten Imprägnierkanals begonnen werden. Im US-amerikanischen Lexington sollen ebenfalls die Kapazitäten aufgestockt werden.

Die Erweiterung der Aktivitäten in Asien beinhaltete 2019 auch die Fertigstellung des zweiten chinesischen Druckstandortes Quzhou, an dem im vergangenen Frühjahr die erste Rolle von der Maschine gehen konnte. Roland Auer: „Mit dem Neubau schaffen wir die Voraussetzungen, um dem dynamischen Wachstum in China und Asien zu begegnen.“

Trotz aller markttechnischen Entwicklungen zeigt sich die Gruppe positiv, aber gewappnet, was 2020 betrifft. Roland Auer: „Es bleibt spannend, vor dem Hintergrund gewisser Unsicherheiten, auch was wirtschaftliche und politische Entwicklungen betrifft und deren mögliche Auswirkungen auf die Branche. 2020 steht uns in jedem Fall ein sportlicher Wettbewerb bevor. Wir sind gerüstet und gehen als starkes, internationales Team, getreu unserem Motto ‚One Source. Unlimited Solutions‘, in das neue Jahr. Unser Ziel ist es, unser Gesamtpaket für unsere Kunden weiter auszubauen und auch international unsere Präsenz weiter zu stärken.“

VDM

Messerundgang mit Vertreterinnen des Bundeswirtschaftsministeriums auf der „Imm Cologne“

Dr. Anja Stenger, Leiterin des Referats „Konsumgüterindustrie“ beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), und die für die Möbelindustrie zuständige Referentin Christiane Hoerner-Warias besuchten auf Einladung von Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM), die „Imm Cologne“ 2020. Während des mehrstündigen Rundgangs auf der internationalen Einrichtungs- und Möbelmesse standen Fragen der Fachkräftegewinnung, der Kreislaufwirtschaft und des Handels – national, europäisch wie international – auf der Agenda.

Am Stand des Polstermöbelherstellers Rolf Benz informierte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Mauß über die Erfahrungen deutscher Markenmöbelhersteller im Hochwertbereich auf internationalen Märkten und tauschte sich mit den Ministeriumsvertretern über die Exportförderungsprogramme der Bundesregierung aus. Axel Schramm, Geschäftsführer der Schramm Werkstätten und VDM-Präsident, thematisierte an seinem Stand die Fachkräfte- und Nachwuchssituation in der Möbelbranche. Der VDM arbeite aktiv daran, die Relevanz der Holz- und Möbelindustrie für die deutsche Wirtschaft stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken.

Elektro- und Elektronikgerätegesetz, Maschinenrichtlinie, aber auch die Rolle der Marktaufsicht standen bei Anton Lechner, Leiter des Qualitäts- und Umweltmanagements der Firma himolla Polstermöbel, auf der Agenda. Lechner forderte mehr Transparenz und Rückkoppelung mit der Branche, um Kreislaufwirtschaft und Verbraucherschutz auch grenzüberschreitend zu fördern. Markus Wiemann, Geschäftsführer des Kastenmöbelherstellers Oeseder Möbel-Industrie Mathias Wiemann, problematisierte die Vertriebsstrukturen im deutschen Möbelmarkt und forderte in diesem Kontext eine kritische Überprüfung der Förderprogramme der Europäischen Union.

Der Messerundgang fand am Stand des VDM seinen Ausklang. VDM-Geschäftsführer Kurth bilanzierte: „Im Gespräch mit unseren Mitgliedern setzen wir den Dialog mit der Bundesregierung fort, bieten der Politik Einblicke in die Praxis und untermauern damit unsere Argumente für attraktivere Rahmenbedingungen.

Frank Rissler ist der neue Sales Director Europe

Die Topsystem Systemhaus GmbH aus Würselen hat Frank Rissler zum Sales Director Europe ernannt. In der Position verantwortet der 56-Jährige seit Anfang Januar den Vertrieb und die weitere strategische Ausrichtung des Unternehmens in Europa. Dazu gehören die Unterstützung und die Entwicklung der Mitarbeiter im Team, aber auch die Betreuung von wichtigen Key- Accounts und Partnern mit dem Ziel, das internationale Geschäft weiter voranzubringen. Rissler kann auf über 28 Jahre Erfahrung in der Auto-ID-Branche in verschiedenen verantwortlichen Positionen verweisen. Seine Karriere begann 1991 bei Sato Europe mit der Tätigkeit als Produktmanager für Etikettendrucker in Europa. 1994 wechselte er in den Vertrieb. Danach folgten zehn Jahre bei Zebra, zunächst als Region Manager, später als Sales Manager Central Europe, zwei Jahre bei Datalogic als Sales Manager Scanner und sieben Jahre bei Vocollect als Region Director Central and Eastern Europe. Zuletzt war Rissler drei Jahre bei Citizen Systems in der Funktion als Sales Director EMEA tätig.

Der Wechsel zu Topsystem ist für Rissler mit einer persönlichen Produktleidenschaft für sprachgestützte Lösungen verbunden: „Die Chance, meine Erfahrung im internationalen Sales Management mit meiner ‚alten Liebe‘ zu Voice-Lösungen zu kombinieren, war ein Angebot, das ich nicht ausschlagen wollte. Dazu kam natürlich die spannende Herausforderung, meinen Beitrag zum weiteren Ausbau der Marktposition des am stärksten wachsenden Anbieter für Pick-by-Voice-Lösungen zu leisten.“

Für Rissler hat sich Topsystem in den letzten Jahren klar zum Technologieführer im Bereich sprachunterstütztes Arbeiten entwickelt: „Egal ob sprecherunabhängige Spracherkennung oder innovative Eigenentwicklungen wie der robuste ,Voxter Elite;, der ,Voxter Scan‘ oder die Kommissionierweste ,Lydia Voicewear‘ und natürlich die komplette ,Lydia Software Suite‘: Topsystem hat gezeigt, wie man am besten auf Marktanforderungen reagiert. Gerade in Zeiten von IoT und Industrie 4.0 wird die weitere Verbesserung der Ergonomie eine große Rolle spielen. Sprache ist die ureigene Kommunikationsmethode des Menschen und wird deshalb auch neue Märkte außerhalb der klassischen Lagerlogistik erobern.“

„Domotex Asia / Chinafloor“

Wegen Coronavirus verschoben

Die „Domotex Asia / Chinafloor“ kündigt eine Verschiebung des Messetermins im März an. 

Das Statement von Sonia Wedell-Castellano, Global Director „Domotex“: „Das ,Domotex Asia / Chinafloor‘-Team hat die jüngsten Entwicklungen des Ausbruchs des Coronavirus in mehreren chinesischen Provinzen aufmerksam beobachtet. Nachdem wir die Hinweise und Nachrichten der zuständigen nationalen Behörden studiert und ausgewertet haben, bedauern wir, die Messe, die vom 24. bis 26. März stattfinden sollte, auf einen späteren Zeitpunkt verschieben zu müssen. In diesem kritischen Moment geht es uns in erster Linie darum, die Gesundheit und Sicherheit aller Branchenteilnehmer zu schützen und zu gewährleisten. Wir bedanken uns bei allen Ausstellern und Besuchern für die andauernde Unterstützung und Teilnahme in den letzten 22 Jahren. Wir werden den neuen Termin so bald wie möglich bekanntgeben. Vielen Dank für Ihr Verständnis!“