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Autor: Möbelfertigung

Neu gestaltete Website online

Seit Anfang des Jahres ist Zünd mit seiner komplett erneuerten Website zund.com online. Die neue Seite ist nun vollständig reaktionsfähig und hat ein aufgeräumtes und modernes Erscheinungsbild. Das Informationsangebot wurde erweitert und ist nun logischer strukturiert, so dass die Besucher die relevanten Informationen noch schneller finden können.

Zünd erweitert und entwickelt seine digitalen Schneidesysteme ständig weiter. Parallel dazu verändert sich auch das Nutzerverhalten in einer zunehmend digitalisierten Umgebung. Mit dem komplett erneuerten Online-Auftritt trägt Zünd diesen Entwicklungen Rechnung.

Um den veränderten Kundenbedürfnissen gerecht zu werden, hat Zünd den Internetauftritt zund.com komplett überarbeitet. Dank des fließenden Designs passt sich zund.com hinsichtlich Funktionalität und Erscheinungsbild automatisch an das jeweilige Endgerät des Kunden an. Die neue Website ist wesentlich benutzerfreundlicher und verfügt über verschiedene zusätzliche Features. Mit Hilfe eines einfachen Produktfinders können die Besucher schnell auf das spezifische Informationsangebot zugreifen, das auf ihren Bedarfsfall zugeschnitten ist. Alternativ können sie im Bereich „Anwendungen“ mit wenigen Klicks auf anwendungsbezogene Informationen zugreifen.

Auch die Möglichkeiten des Besuchers, international mit Zünd in Kontakt zu treten, sind wesentlich einfacher. Mit einem einfachen Formular kann er einen Termin für eine persönliche Vorführung in einem der weltweiten Demoräume vereinbaren. Wenn er bei einem Messebesuch ein persönliches Gespräch mit einem Zünd-Spezialisten vereinbaren möchte, kann er dies auch einfach auf zund.com angeben. Im „News Room“ können sich die Besucher über wichtige Neuigkeiten aus der Zünd-Welt informieren, sich einen schnellen Überblick über anstehende Messebeteiligungen verschaffen und viele spannende Anwendergeschichten aus den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen entdecken.

Smartes Home-Office überzeugt beim „iF Design Award“ 2020

Und wieder ein Erfolg für sehr gelungenes Design: Mit seiner außergewöhnlichen Kombination aus klarer Ästhetik und durchdachter Funktionalität konnte der Team 7 „Filigno“ Sekretär von Chefdesigner Sebastian Desch die Jury des „iF International Forum Design“ überzeugen und wurde in der Kategorie „Home Furniture“ mit dem „iF Design Award“ 2020 ausgezeichnet.

Der „Filigno“ Sekretär verbindet praktischen Stauraum mit einer feinen, eleganten Optik. Typisch für „Filigno“: die Ummantelung mit lediglich 12 mm dünnen Naturholzplatten und das raffinierte Eckdetail mit feiner Schattenfuge. Trotz ihrer geringen Materialstärke sind Deckplatte und Wangen enorm stabil. Das ist der innovativen 3-Schicht-Technologie zu verdanken. Durch sein filigranes, mattschwarzes Metallgestell wirkt der Sekretär schwerelos. Die Palette smarter Extras in seinem Inneren reicht von der Steckdose mit USB-Anschluss über die Qi-Ladestation bis hin zur lederbezogenen Stifteschale und sogar einem Geheimfach.

Seit 1953 honoriert der „iF Design Award“ herausragende Leistungen im Bereich Design. Die Preisverleihung des Awards findet am 4. Mai in Berlin statt – hier eröffnete Team 7 erst kürzlich einen weiteren Flagshipstore.

Erneut siegreich beim „Kücheninnovationspreis“ 2020

Der Markenbeliebtheit haben die einstigen turbulenzen in Pfullendorf kaum geschadet: Die überdurchschnittliche Verbraucherorientierung bei der Produktentwicklung brachte Alno bereits zum dritten Mal in Folge den „Kücheninnovationspreis“ des Jahres. 2020 überzeugten die grifflosen „Alnoartpro“ Türrahmen des vielfältigen Metallrahmenkonzeptes von Alno die Verbraucher und das Expertengremium.

Für diese herausragende Leistung vergibt die Initiative „Lifecare“ die nur alle drei Jahre verliehene Auszeichnung „Lieblingsmarke“ in Gold. Dieses Jahr errang Alno die begehrte Auszeichnung für besondere Produkte.

Mit der „Kücheninnovation des Jahres“ 2020 ehrt die Initiative darüber hinaus das im Herbst erstmals vorgestellte „Alnospace“ System, ein Raumteiler Baukasten aus Aluminium Stelen und horizontalen Profilen. Die Kombination der Struktur mit Glasböden, Licht und neuen Möbelelementen ermöglicht die flexible Erweiterung der Küchenplanung an das anschließende Wohnumfeld.

7,5 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen im November 2019

Im November 2019 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1 413 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 7,5 Prozent weniger als im November 2018. Trotz des Rückgangs der Zahl beantragter Unternehmensinsolvenzen liegen die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger mit 3,4 Milliarden Euro deutlich höher als im Vorjahresmonat: Im November 2018 hatten sie bei 1,1 Milliarden Euro gelegen. Dieser Anstieg der Forderungen bei gleichzeitigem Rückgang der Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass im November 2019 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt haben als im November 2018.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im November 2019 mit 218 Fällen (November 2018: 240) im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen). Unternehmen des Baugewerbes stellten 212 Insolvenzanträge (November 2018: 280). Im Gastgewerbe wurden 158 (November 2018: 199) Insolvenzanträge gemeldet und im Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlich und technischen Dienstleistungen 156 (November 2018: 144).

Zusätzlich zu den Unternehmensinsolvenzen meldeten 6.703 übrige Schuldner im November 2019 Insolvenz an (-13,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat). Darunter waren 4.792 Insolvenzanträge von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie 1.550 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen, die ein Regel- beziehungsweise ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen.

Hier gibt es die Trends für Holz- und Holzwerkstofflackierungen

Möbel, Ladeneinrichtung, Bodenbeläge, Türen, Fenster, Kinderspielzeug und Musikinstrumente – Lacke eröffnen eine nahezu grenzenlose Vielfalt der Oberflächengestaltung. Beeinflussen lassen sich mit der Beschichtung auch die Haptik sowie die Widerstandsfähigkeit gegen mechanische, chemische und physikalische Belastungen sowie spezielle funktionale Eigenschaften. Auch wenn die Anforderungen an die lackierten Oberflächen anwendungsspezifisch variieren, der Trend zu höherer Qualität und Individualität ist in allen Bereichen zu verzeichnen. Gleichzeitig machen der zunehmende Kostendruck sowie die Forderung nach einer umweltgerechteren Produktion Lackierprozesse erforderlich, die effizienter, flexibler und ressourcenschonender sind. Die Aussteller der kommenden „Paintexpo“, die vom 21. bis 24. April auf dem Messegelände Karlsruhe stattfindet, präsentieren dafür zahlreiche Möglichkeiten – sowohl für die manuelle und automatisierte Lackierung mit Lösemittel- und Wasserlacken als auch für die Pulverbeschichtung von MDF-Platten und Massivholz.

Natürlich stehen bei den neuen Lacksysteme für die Nass- und Pulverbeschichtung gestalterische Aspekte im Vordergrund. Und das unabhängig davon, ob es um farblos lackierte Hölzer in Kombination mit in verschiedenen Farbtönen beschichteten Flächen geht oder auch Metall, Glas und Kunststoff miteinander verarbeitet werden. Bei der Kombination unterschiedlicher Materialien können die Lösungen von Systemanbietern Vorteile bieten. Ein weiteres Augenmerk liegt auf effizienten Arbeitsprozessen sowie kurzen Trocknungs- beziehungsweise Aushärtezeiten der beschichteten Werkstücke. Dies sorgt für eine schnellere Weiterverarbeitbarkeit und beschleunigt so die Produktion.

Einsparpotenziale im Lackierprozess lassen sich auch durch eine optimal ausgelegte, moderne Applikationstechnik ausschöpfen. So gilt es beispielsweise mögliche Verlustquellen wie Zerstäuber-Overspray zu minimieren. Ein Ansatz ist hier die Erhöhung des Auftragswirkungsgrades durch eine an die Werkstückgeometrie angepasste Spritzstrahlausbildung sowie elektrostatisch unterstützte Lackierpistolen. Durch eine richtig angepasste Ausrüstung für die Lackversorgung lassen sich Beschichtungsfehler vermeiden, Prozesse vereinfachen und optimieren sowie Produktionskosten senken. So bietet die Industrie beispielsweise für den bei der Beschichtung von Holz-, und Kunststoffsubstraten wachsenden Anteil an 2K-Lacken mechanische und elektronische Mischanlagen. Sie sorgen für eine exakte Dosierung der Komponenten und homogene Durchmischung des Lacks. Darüber hinaus wird immer nur so viel Material gemischt, wie benötigt wird. Nach dem Lackieren beziehungsweise bei einem Farbwechsel sind nur die mit gemischtem Material beaufschlagten Anlagenteile zu spülen. Daraus resultieren ein deutlich geringer Lackverlust und Spülmittelverbrauch.

Beeinflusst werden Qualität, Prozesssicherheit und Materialverbrauch auch durch die bestmögliche Ausrichtung des Applikationssystems auf das zu lackierende Werkstück. In automatisierten Lackierprozessen ermöglicht dies unter anderem dynamische Kontur-Laserscanner. Das System erkennt selbst sehr komplizierte Objektgeometrien und bringt jede Pistole in die richtige Position, um die Holzkomponenten hochwertig zu beschichten. Noch einen Schritt weiter geht die selbstprogrammierende Roboter-Lackierzelle Selfpaint, die ebenfalls auf der „Paintexpo“ zu sehen sein wird. Sie erlaubt, kleinste Chargen und Einzelteile vollautomatisch und kostengünstig zu lackieren.

Voraussetzung für einen ressourceneffizienten und nachhaltigen Beschichtungsprozess in hoher Qualität ist die Auswahl des richtigen Verfahrens: Ob das eine Nasslackierung, Pulverbeschichtung, UV-Lackierung oder auch eine Kombination ist, hängt unter anderem vom Lackiergut, der geforderten Qualität und Flexibilität ab. Dabei lohnt es sich, auch Jahre oder vielleicht sogar Jahrzehnte lang eingesetzte Verfahren auf den Prüfstand zu stellen und mit Alternativen zu vergleichen.

Weitere Informationen und die vorläufige Ausstellerliste gibt es unter www.paintexpo.de.

War im vierten Quartal 2019 erstmals profitabel

Einen wichtigen Meilenstein hat die Home24 SE erreicht. In einem starken vierten Quartal 2019 war sie auf EBITDA-Ebene erstmals profitabel. Wie der Konzern heute unter Berufung auf vorläufige Geschäftszahlen für das vergangene Jahr mitteilte, verzeichnete Home24 mit einem bereinigten EBITDA von 2,5 Mio. Euro und einer daraus resultierenden, bereinigten EBITDA-Marge von zwei Prozent das erste profitable Quartal auf Gruppenebene.

Dabei verbesserte sich sowohl in Europa die bereinigte EBITDA-Marge im Abschlussquartal auf ein Prozent als auch in Brasilien auf sieben Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr ist das ein Anstieg um 17 Prozentpunkte. Das EBITDA im vierten Quartal ist auch ohne Einmaleffekte und Bereinigung um Ausgaben für aktienbasierte Vergütung positiv.

Im zurückliegenden Quartal steigerte Home24 den Umsatz auf 109 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das entspricht währungsbereinigt einer Steigerung von 21 Prozent. Unter Berücksichtigung der Fremdwährungseffekte bedeutet das sowohl für das Abschlussquartal als auch für das Gesamtjahr 2019 eine Steigerung von 19 Prozent.

Im gesamten Jahr konnte das Unternehmen einen Umsatz von 372 Mio. Euro erzielen. Währungsbereinigt ist das ein Plus von 20 Prozent.

Der Cashflow aus dem operativen Geschäft war bereits im gesamten zweiten Halbjahr 2019 positiv. Dies trug entscheidend zur Cash-Position in Höhe von 46 Mio. Euro zum 31. Dezember 2019 bei. Von Juli bis Dezember 2019 reduzierte sich die Liquidität nur noch um 6 Mio. Euro.

„Ligna.Conference“ findet im Oktober in Rosenheim statt

Mit dem neuen Termin am 6. und 7. Oktober setzt die Deutsche Messe ihre erfolgreiche Reihe der „Ligna“-Konferenzen fort, um auch in den geraden Jahren über die Branche und ihre aktuellen Trends und Themen zu informieren. Im Jahr 2016 wurde die Konferenz in Hannover und 2018 in Guangzhou, China ausgerichtet.
Die zweitägige LIGNA.Conference wird unter Mitwirkung der TH Rosenheim durchgeführt. Und das aus gutem Grund: Die Hochschule gilt als Bildungsstätte für hochqualifizierten Nachwuchs mit Spitzentechnologie und ist vor allem durch ihre Fakultät für Holztechnik und Bau bekannt. In 22 hervorragend ausgestatteten Laboratorien werden weltweit anerkannte Ingenieure in den Studiengängen „Holztechnik“, „Holzbau und Ausbau“, „Innenausbau“ und „Holz-Bauingenieurwesen“ ausgebildet. Weiterbildende Studiengänge für die Holzwirtschaft runden das Portfolio ab.

Im Dezember 2019 unterzeichneten Prof. Dr. h. c. Heinrich Köster, Präsident der TH Rosenheim, und Christian Pfeiffer, Global Director „Ligna“ & Woodworking Shows bei der Deutschen Messe, die Vereinbarung zur Zusammenarbeit. „Mit der 1. Rosenheimer ,Ligna.Conference‘ schaffen wir ein weiteres Highlight in unserer Reihe der Woodworking Shows, das der internationalen holzbe- und -verarbeitenden Industrie neue Impulse verleiht“, betonte Pfeiffer. „Dabei haben wir uns bewusst für die TH Rosenheim als Austragungsort entschieden, weil wir uns dort direkt in der ‚Herzkammer‘ der Forschung und Entwicklung befinden.“

Die Inhalte der 1. Rosenheimer „Ligna.Conference“ spannen den Bogen zur kommenden „Ligna“ im Mai 2021 in Hannover. Im Mittelpunkt stehen die drei Fokusthemen Transformation der Holzbearbeitung, Vorfertigungsprozesse im Holzbau sowie Prozesstechnologien der Bioökonomie.

Neues „BIM Deutschland“ nimmt Arbeit auf

Das nationale Zentrum für die Digitalisierung des Bauwesens „BIM Deutschland“ zielt auf ein einheitliches und abgestimmtes Vorgehen im Infrastruktur- und Hochbau ab. Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) und Staatssekretärin Anne Katrin Bohle (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat) haben heute die Geschäftsstelle des Zentrums eröffnet. Beide Bundesministerien betreiben das Zentrum gemeinsam. Mit der digitalen Planungsmethode BIM – Building Information Modeling – soll zukünftig über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes eine solide Datengrundlage zur Verfügung stehen. Bereits bei der Errichtung des Bauwerks führt dies zu mehr Kosten-, Qualitäts- und Termintreue.

„Mit ,BIM Deutschland‘ schaffen wir die Grundlagen, die Potenziale der Digitalisierung auszuschöpfen und Synergieeffekte zu nutzen. Die Anwendung digitaler Methoden ermöglicht es uns Prozesse effizienter zu gestalten. Wir wollen im Bundesbau hier eine Vorreiterrolle einnehmen. Unter dem Dach von ,BIM Deutschland‘ werden Experten aus allen Bereichen des Bauwesens zusammenarbeiten. ,BIM Deutschland‘ wird die erarbeiteten Informationen, Standards und Produkte offen zur Verfügung stellen. Davon profitieren letztlich alle“, so Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Dr. Tamara Zieschang, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur meint dazu: „Unser Ziel ist es, die Digitalisierung des Bauwesens in Deutschland voranzutreiben, dafür steht auch der Name des Zentrums, ‚BIM Deutschland‘. Wir bekennen uns zu Open BIM, das den Austausch der Daten auf Basis offener Standards fördert. Deshalb werden alle erarbeiteten Produkte, offenen Standards und Konzepte sowohl dem öffentlichen Bau als auch der gesamten Wertschöpfungskette Bau zur Verfügung gestellt. Damit leistet BIM Deutschland auch einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen.“

„,BIM Deutschland‘ unterstützt den Bund insbesondere mit Beratung, Koordination und Qualitätssicherung seiner nationalen und internationalen BIM-Aktivitäten. Über die Planung- und Ausführungsphase hinaus werden auch Strategien für die BIM-Nutzung in der Betriebsphase und die nächsten Schritte nach 2020 entwickelt. Ein wichtiges Angebot wird das BIM-Portal sein, über das allen Anwendern im Bau breit gefächerte Informationen, Muster, Vorgaben und Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden“, ergänzt Dr. Jan Tulke, Geschäftsstelle „BIM Deutschland“.

„BIM Deutschland“ betrachtet bei seiner Arbeit den gesamten Lebenszyklus von Bauwerken – also das Planen, Bauen, Betreiben und ggfs. Rückbauen von Bauwerken im Hoch- und Infrastrukturbereich. Es führt Aktivitäten, Erkenntnisse und Erfahrungen zum Einsatz von BIM auf nationaler und internationaler Ebene zusammen und stellt dieses Wissen der gesamten Wertschöpfungskette Bau zur Verfügung. Dazu entwickelt „BIM Deutschland“ Handlungsempfehlungen, einheitliche Vorgaben für öffentliche Auftraggeber des Bundes, eine Normungsstrategie sowie Konzepte für BIM-spezifische Aus- und Fortbildung. Kernstück ist die Einrichtung eines BIM-Portals, das die gewonnene Expertise vermittelt und das Vorlagen für die vereinfachte Nutzung der BIM-Methode enthält.

Weitere Termine: „BIM Deutschland“ wird auf den Fachmessen „Digitalbau“ (11. bis 13. Februar 2020 in Köln) und „Bautec“ (18. bis 21. Februar 2020 in Berlin) vertreten sein.

Der Umsatz des Absaugtechnik-Pioniers stieg um 11,5 Prozent

Ein echtes Rekordergebnis bescherte das vergangene Geschäftsjahr der Kemper GmbH. Der Umsatz stieg um rund 11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit übertraf der Hersteller von Absauganlagen und Filtersystemen den bisherigen Umsatzrekord aus dem Jahr 2018 nochmals. Wachstumstreiber waren insbesondere die Märkte in Südeuropa, Großbritannien sowie der After-Sales-Service. Kemper hat bereits jetzt die strukturellen Weichen für ein weiteres Wachstum gestellt und blickt positiv auf die Entwicklung in den kommenden Jahren. Im Zuge einer personellen Verstärkung sämtlicher Geschäftsbereiche ist die Mitarbeiterzahl 2019 um 13 Prozent auf mehr als 400 gestiegen.

„Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir unsere internationale Marktposition erneut deutlich gestärkt“, sagt Björn Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Der Bedarf nach effektivem Arbeitsschutz in der Metallbearbeitung nimmt weiter zu – und Kemper begegnet der steigenden Anfrage mit smarten Lösungen.“

Einer der Erfolgsfaktoren liegt im starken europäischen Geschäft. In Großbritannien profitiert der Hersteller seit Februar 2019 von strengeren Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften, die die Nachfrage nach Schweißrauchabsaugsystemen befeuern. Hintergrund ist die Neueinstufung von Schweißrauch durch die Health and Safety Executive (HSE). Sie stuft nicht mehr nur gefährliche Stoffe beim Schweißen von Edelstahl als krebserregend ein, sondern auch beim Schweißen von Baustahl. Kemper verfügt über das weltweit umfangreichste Portfolio an Absauganlagen zum Schutz vor krebserregendem Schweißrauch.

Der Hersteller aus dem Münsterland hat im vergangenen Jahr unter anderem eine Niederlassung in Russland gegründet, sein Erstausrüster-Geschäft (OEM) neu aufgestellt und alle Geschäftsbereiche personell verstärkt. Auch im Bereich Dienstleistungen stieg der Umsatz deutlich, insbesondere dank der restrukturierten After-Sales-Services. Mit Frederic Lanz rückte zudem ein ausgewiesener Schweißtechnik-Experte und Branchenkenner in die Kemper-Geschäftsführung, der die Entwicklung des Unternehmens seit Januar 2019 aktiv mitgestaltet.

„Die Weichen für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren sind gestellt – sowohl strukturell als auch personell“, sagt Frederic Lanz, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb bei Kemper. „Unsere Lösungen bieten einen deutlichen Mehrwert über die reine Absaugung hinaus.“ Dafür steht beispielhaft die neue Absaughaube „Kemperbeats“ mit integriertem Bluetooth-Lautsprecher.

Darüber hinaus bleiben der anhaltende Fachkräftemangel und ein steigendes Gesundheitsbewusstsein der Schweißer wichtige Wachstumsmotoren für Kemper. Metallbearbeitende Unternehmen setzen bei der Mitarbeitergewinnung zunehmend auf „weiche“ Faktoren, beispielsweise eine angenehme Arbeitsatmosphäre und ein gesundes Arbeitsumfeld. Damit senden sie positive Signale an Bewerber. „Die Gespräche mit unseren Kunden zeigen ganz klar: Saubere Werkshallen und ein hohes Maß an Arbeitsschutz sind ein absolutes Muss“, sagt Lanz.