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Autor: Möbelfertigung

Elf neue Lehrlinge in Österreich

Bei Grass war Anfang September Karrierestart für elf Nachwuchs-fachkräfte in fünf verschiedenen Lehrberufen. Insgesamt bildet die Grass-Gruppe über 90 Lehrlinge aus. Zwei Maschinenbautechnikerinnen, fünf Prozesstechniker, zwei Elektro-techniker, ein Konstrukteur und ein Informationstechniker haben ihre Ausbildung bei GRASS begonnen. Acht von ihnen werden in Höchst, drei in Götzis ihre Ausbildung beginnen. „Trotz Coronapandemie war es für uns wichtig, die Ausbildung unserer Nachwuchsfachkräfte nicht zu vernachlässigen“, erklärt Dominik Stein-widder, Produktionsleiter bei Grass in Götzis.

Das Kennenlernen fand im Grass-Haus in Höchst statt. In der ersten Woche erhielten die Neuen Einblick in die verschiedenen Unternehmensbereiche, erhielten Schulungen zu Compliance und Sicherheit. Außerdem konnten sie wichtige Ansprechpartner persönlich kennenlernen. Im Rahmen von Workshops tauschten sich die Lehrlinge und ihre Ausbilder über Werte und wechselseitige Erwartungshaltungen aus.

In der Grass-Gruppe werden über 90 Lehrlinge ausgebildet, 62 davon an den Vorarlberger Standorten. Die Grundausbildung der technischen Lehrlinge erfolgt in den jeweiligen Lehrwerkstätten in Höchst und Götzis. Danach stehen im Zuge der Rotation 20 innerbetriebliche Stationen auf dem Programm. Damit erhalten die Nachwuchsfachkräfte einen umfassenden Einblick in die Abläufe. Neben den sechs hauptberuflichen Ausbildnern stehen ihnen in der Rotation Ausbildungsverantwortliche zur Seite.

Grass führt seit 1998 das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ von Landesregierung, Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer und ist seit 2016 als staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb berechtigt, das Bundeswappen zu führen.

Ladenbauer Schuhbauer setzt auf „2020 Insight“

Das Unternehmen Schuhbauer GmbH, das im Bereich Ladenbau, Industriemöbel und Mineralwerkstoffverarbeitung als Zulieferer tätig ist und seit über 50 Jahren am Markt besteht, entschied sich für die ERP Lösung „2020 Insight“. Mit dieser Entscheidung wird sich das Unternehmen aus Bayern nun nach und nach sämtliche Prozesse vom Angebot bis hin zur Auslieferung automatisieren. Hauptgrund für die Entscheidung pro „2020 Insight“ und gegen die derzeitigen Branchenführer, waren für den Inhaber Michael Schuhbauer und seinen Sohn Max Schuhbauer, in dessen Verantwortungsbereich die Digitalisierung des Unternehmens liegt, die Durchgängigkeit und Flexibilität von „2020 Insight“ sowie die Expertise der 2020 Mitarbeiter.

Für 2020 ist die Entscheidung von Schuhbauer ein nächster Schritt, um im Bereich Objekt und Ladenbau zu einem der bedeutendsten Anbieter von ERP Lösungen zu werden.

VDM

Geschäftsklima bei den Möbel-Segmenten leicht rückgängig

Das Geschäftsklima bei den Möbeln hat sich nicht erholt, bleibt aber auf einem weiterhin geringen absoluten Niveau. Der Wert fiel im August 2020 im Vergleich zum Vormonat von +4 auf -2 Punkte. Die Entwicklung in den einzelnen Segmenten der Möbelindustrie zeigt sich jedoch unterschiedlich. Bei den Küchenmöbeln stieg das Klima von +26 Punkten auf +27 Punkte. Bei den Wohnmöbeln gab es einen Rückgang von +14 auf +12 Punkte, während sich die Polstermöbel von +5 Punkten auf +8 Punkte verbesserten. Auch hier gilt: Die Verbesserung ist auf die deutliche Stabilisierung der Nachfrage im Möbelhandel zurückzuführen.

„Interzum 2021“

Möglichkeit der kostenlosen Stornierung bis Anfang Februar

Schon jetzt sind zwei Drittel der Fläche belegt, und bis Ende September läuft noch der zweite „Early Bird“ für Frühbucher. Aussteller können also noch bis zum 30.09.2020 ihre Standfläche zum Vorzugspreis reservieren.

Somit nimmt die „Interzum“ in Köln schon kräftig Fahrt auf, und es zeigt sich, dass die Branche der Veranstaltung entgegenfiebert. Man will sich wieder treffen, austauschen und die etablierte Plattform zur Präsentation seiner Neuheiten nutzen.

Darüber hinaus bietet die Messe ihren Ausstellern eine besondere Sicherheit: „Wir ermöglichen allen ausstellenden Unternehmen, die Teilnahme an der ,Interzum‘ bis drei Monate vor Beginn der Veranstaltung kostenfrei zu stornieren“, betont Maik Fischer, Director der Weltleitmesse der Zulieferindustrie. „Bis zum 3. Februar kann man seine Teilnahme ohne Angabe von Gründen wieder absagen. Damit möchten wir unseren Ausstellern ein Höchstmaß an Flexibilität an die Hand geben. Denn aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen könnte es für viele Unternehmen ansonsten schwierig sein, sich schon jetzt für eine Teilnahme zu entscheiden.“

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, aus bestimmten Gründen, wie zum Beispiel plötzlich auftretenden Reisebeschränkungen, bis zum ersten Messetag von seiner Messepräsenz zurücktreten.

„Soviel Flexibilität haben wir noch nie gegeben“, führt Fischer weiter aus. „Übrigens gilt das auch für die anderen Veranstaltungen der Koelnmesse. Hier sehen wir uns als Dienstleister für unsere Kunden einfach in der Pflicht.“

Die „Interzum findet vom 4. Bis 7. Mai 2020 in Köln statt.

84 Messen bis zum Jahresende geplant

Ab September startet die Messewirtschaft wieder: Nach fast sechs Monaten, Corona-bedingtem Stillstand finden in Deutschland wieder größere Messen für Fachbesucher und allgemeines Publikum statt, vielfach in veränderten Formaten und teilweise mit digitalen Ergänzungen.

„Viele Aussteller und Besucher warten auf den Messe-Neustart, denn Messen werden den Branchen wieder Nachfrage-Impulse geben, durch die Präsentation von Innovationen und durch persönliche vertrauensbildende Kommunikation“, erläutert Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des Auma – Verband der deutschen Messewirtschaft, die Bedeutung

des Re-Starts für die Wirtschaft. „Aussteller und Besucher zeigen durch ihre Teilnahme, dass sie sich von Messen auch unter veränderten Rahmenbedingungen hohen Nutzen versprechen. Neben dem geschäftlichen Erfolg gehören dazu noch Zusatzeffekte wie Imagebuilding etwa durch die Demonstration von Innovationsstärke, die Präsenz von Unternehmen und Branche in den Fachmedien und der direkte Erfahrungsaustausch innerhalb der Branche.“

Auch der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, Wolfram N. Diener, freut sich auf den Re-Start des Messebetriebs in Deutschland: „Wir wollen ein Signal setzen: Messen können auch in Corona-Zeiten funktionieren. In enger Abstimmung mit Behörden,

Partnern und Kunden haben wir den ,Caravan Salaon 2020‘ unter hohen Hygiene- und Sicherheitsstandards realisiert. Das Ergebnis: Rund 350 Aussteller in elf Messehallen präsentieren die gesamte Bandbreite des mobilen Reisens.“

Zum Glück ist die Messewirtschaft von der Verlängerung des Großveranstaltungsverbots durch die Ministerpräsidentenkonferenz am 27. August 2020 nicht betroffen. Bereits seit 6. Mai 2020 werden Messen separat betrachtet. Dementsprechend sind für die Monate September bis Dezember gegenwärtig insgesamt 84 vom Auma gelistete Messen

geplant, davon 47 mit internationaler oder nationaler Bedeutung und 37 mit regionaler Bedeutung.

„Die Messeveranstalter setzen alles daran, für die Aussteller und Besucher sichere und erfolgversprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Größe und Qualität der Messegelände bieten sehr gute Voraussetzungen, die Hygiene-und Abstandsregeln umzusetzen“, so Holtmeier.

Die Eckpunkte der Schutzmaßnahmen sowie die Sicherheitskonzepte für alle Messestandorte in Deutschland hat der Auma hat auf seiner Website gelistet.

 

HDH

Geschäftsklima der Kunststoffindustrie – Lage etwas besser, Erwartungen schlechter

Der ifo-Konjunkturtest für die Kunststoffindustrie zeigt im August 2020 eine uneinheitliche Entwicklung beim Geschäftsklima. Der Wert für die Lage stieg im August 2020 gegenüber Juli 2020 von -26 auf -12 Punkte. Im Vorjahresmonat hatte der Wert bei +4 Punkten gelegen. Dahingegen fiel der Wert bei den Geschäftserwartungen im August 2020 gegenüber dem Vormonat von +14 Punkten auf +10 Punkte. Der Wert im August 2019 hatte bei -14 Punkten gelegen. Diese Besserung lässt auf eine weiter positive Entwicklung hoffen.

Sechs neue Auszubildende am Start

Im August begrüßte die Geschäftsleitung von Rotpunkt Küchen gemeinsam mit dem Betriebsratsvorsitzenden sowie den Ausbildungsverantwortlichen sechs junge Herren als neue Auszubildende. Nico Hambürger, Justin Kinsfader und Robin Penner durchlaufen ab sofort während ihrer Ausbildung zum Industriekaufmann die verschiedenen Abteilungen im Unternehmen. Arthur Blank, Henri Rogalski und David Roman werden in der hauseigenen Lehrwerkstatt zu Holzmechanikern ausgebildet.

„Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr junge Menschen in unserem Unternehmen ausbil-den zu dürfen“, heißt es seitens des Unternehmens. „Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind die Basis unseres Erfolgs. Neben fachlicher Qualifikation legen wir viel Wert auf persönliches Engagement und Eigeninitiative.“

JYSK

Erneuter Rekord-Umsatz trotz Krise durch die Corona-Pandemie

Trotz vieler Herausforderungen, wie etwa die Corona-Pandemie, hat das dänische Einrichtungsunternehmen JYSK, dessen Filialen in Deutschland und Österreich „Dänisches Bettenlager“ heißen, im Geschäftsjahr 2019/20 vom ersten September 2019 bis zum 31. August 2020 den größten Umsatz in der Geschichte des Unternehmens erzielt. Es wurde ein Rekord-Umsatz von 4,1 Milliarden verzeichnet, 7,6 Prozent höher als im Geschäftsjahr 2018/19. Und auch das war schon sehr gut gelaufen.

Die Anzahl der Kunden war ähnlich wie im Jahr zuvor, allerdings waren eine Vielzahl an JYSK- und „Dänisches Bettenlager“-Filialen im März und April aufgrund des Coronavirus geschlossen.

„Ich bin sehr zufrieden, dass wir trotz der vielen Hürden unseren Umsatz um 7,6 Prozent erhöhen konnten. Das liegt sowohl an den guten Verkaufszahlen vor dem Ausbruch des Coronavirus in Asien und Europa als auch an einem bedeutenden Anstieg der Kundenanzahl nach der Wiedereröffnung unserer Filialen“, so JYSK CEO und Präsident Jan Bøgh.

Unter anderem sieht Bøgh den diesjährigen Umsatz auch als Ergebnis der Corona-Restriktionen. Viele Kunden hatten sich entschieden, in ihr Zuhause zu investieren, nachdem Grenzen geschlossen wurden und für die meisten ein Sommer zu Hause vor der Tür stand.

„Ich bin ziemlich sicher, dass viele Verbraucher ihr Reisebudget in neue Möbel für Haus und Garten investiert haben. Das hatte natürlich positive Auswirkungen auf die Verkaufszahlen von JYSK“, kommentiert Jan Bøgh.

Ähnlich wie in anderen Unternehmen hat JYSK einen deutlichen Anstieg an Online-Verkäufen erzielen können, besonders in Ländern, in denen der Einzelhandel größtenteils geschlossen war.

Alle finanziellen Ergebnisse aus dem Geschäftsjahr 2019/20 werden voraussichtlich in den nächsten Monaten einsehbar sein. Jan Bøgh erwartet auch hier eine positive Entwicklung.

„Das Coronavirus hat auf der einen Seite dazu geführt, dass wir in einigen Bereichen viele Extrakosten hatten. Auf der anderen Seite aber haben wir auch Investitionen verschoben, weil einige Maßnahmen nicht möglich waren. Daher haben wir bei weitem nicht so viele Filialen umgebaut bzw. neu eröffnet wie ursprünglich geplant“, gibt Jan Bøgh an und erwartet entsprechende Gewinne, die dazu beitragen, JYSKs Investitionen weiter auszubauen.

Während JYSK in 2019/20 insgesamt 106 neue Filialen eröffnet hat, sind im jetzigen Geschäftsjahr bis zum 31. August 2021 sogar 150 Neueröffnungen geplant.

Trotzdem betont Jan Bøgh, dass die Coronakrise nicht vorbei ist und es durchaus sein kann, dass im Geschäftsjahr 2020/21 größere Auswirkungen zu spüren sein werden.

„Da die europäischen Regierungen die Wirtschaft stark unterstützt haben, haben viele Unternehmen die tatsächlichen wirtschaftlichen Konsequenzen der Coronakrise noch gar nicht zu spüren bekommen. Ich glaube, dass viele Unternehmen erst 2021 wirklich von der Krise betroffen sein werden. Wenn die Arbeitslosigkeit bedeutsam steigt, dann wird das auch einen Einfluss auf JYSK haben“, gibt Bøgh zu bedenken.

Dennoch ist er überzeugt, dass JYSK schon in der Vergangenheit bewiesen hat, auch in Krisenzeiten ein stabiles Unternehmen zu sein und international zu jeder Zeit für gute Angebote für seine Kunden bekannt zu sein.

„Skandinavisch Schlafen & Wohnen“: Als Spezialist für Bettwaren, Matratzen, Heimtextilien und Möbel steht „Dänisches Bettenlager“ für kompetente Beratung und hochwertige Qualität in skandinavischem Design und zu günstigen Preisen. „Dänisches Bettenlager“ gehört zum dänischen Einrichtungsunternehmen JYSK und betreibt in Deutschland über 970 Stores und den Online-Shop DaenischesBettenlager.de. Insgesamt umfasst das Filialnetz von JYSK über 2.900 Stores mit 23.000 Mitarbeitern in 51 Ländern. Der Jahresumsatz von JYSK beläuft sich auf 4,1 Milliarden Euro (Geschäftsjahr 2019/20).

HDH

Uneinheitliche Preisentwicklung bei Zulieferprodukten

Die Zulieferpreise entwickelten sich im Juli 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat uneinheitlich. Insbesondere der für die Branche wichtige Preis für Schnittholz sank um 5,0 Prozent. Auch die Preise für Holzwerkstoffe (-3,0 Prozent), für Kunststoffe (-6,1 Prozent) und der Preis für Erdgas (-24,1 Prozent) waren rückläufig. Dagegen stiegen die Preise für Schlösser und Beschläge (+0,6 Prozent) sowie für elektrischen Strom (+5,9 Prozent) an.