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Autor: Möbelfertigung

Firmiert ab sofort unter Jysk

Gestern, am ersten Oktober 2020 hat das Dänische Bettenlager Österreich seinen Namen zu Jysk geändert. Zugleich stellt das Unternehmen auch in seinen österreichischen Stores auf das neue skandinavische „Store Concept 3.0“ um. Das Rebranding geht zudem mit dem Launch einer neuen Website und einer runderneuerten und deutlich erweiterten Produktpalette im populären skandinavischen Look einher, die bereits in JYSK-Stores in ganz Europa großen Anklang findet.

In 49 Ländern auf der ganzen Welt heißt das 1979 in Aarhus, Dänemark gegründete Unternehmen Jysk. Nur in Österreich und Deutschland sind die Stores bislang unter dem Namen „Dänisches Bettenlager“ bekannt. Seit gestern ist dies nicht mehr der Fall, in Österreich firmieren die Filialen nun ebenfalls unter Jysk.

Jan Bøgh, CEO von Jysk dazu: „Dänisches Bettenlager Austria ist Teil der starken Marke Jysk mit einer langen Erfolgsgeschichte, einem hervorragenden Image für großartige Angebote und besticht durch ein breitgefächertes Produktangebot im Indoor- und Outdoor-Bereich. Unser Sortiment richtet sich an eine breite Zielgruppe und hat getreu unseren skandinavischen Wurzeln den Anspruch, hohe Qualität und ein gutes Preisleistungsverhältnis zu bieten. Durch die Umbenennung der Geschäfte in Österreich zu Jysk übernehmen wir künftig auch die Verwendung der Store-Konzepte und Systeme, die weltweit zum Erfolg von Jysk beigetragen haben. Davon werden unsere Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr profitieren.“ 

Für eine Umbenennung der rund 970 deutschen Stores von Dänisches Bettenlager gibt es derzeit keine konkreten Pläne.

Das Wort „jysk“ bedeutet ursprünglich, dass etwas oder jemand von der dänischen Halbinsel Jütland stammt. Wer aus Jütland kommt, gilt als „jysk“ und die Jütländer sind dafür bekannt, fleißig, bodenständig und zuverlässig zu sein, dass den Werten des Unternehmens im Familienbesitz entspricht.

„Der Jysk -Geist ist ein zentraler Bestandteil unserer täglichen Aktivitäten. Wir sind immer aktiv darin, für unsere Kunden bestmöglich da zu sein und sicherzustellen, dass sie uns als Unternehmen vertrauen können. Der Begriff „jysk“ und der Jysk-Geist sind wichtige Bestandteile unserer Unternehmenswerte. Und selbst wenn der Ursprung des Wortes Jysk in Dänemark liegt, teilen und leben alle JYSK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Werte, für die es steht. Unabhängig davon, in welchem Teil der Welt sie arbeiten“, bringt Jan Bøgh die globale Brandingstrategie auf den Punkt. 

Bereits sehr erfolgreich in anderen Jysk Ländern präsent, werden nun schrittweise auch alle bestehenden Geschäfte in Österreich auf das neue skandinavische „Store Concept 3.0“ umgestellt. Volker Ortlechner, Interim Country Manager Österreich, erläutert das Store Concept 3.0: „Das Jysk-Versprechen überall auf der Welt lautet „A great Scandinavian offer for everyone within sleeping and living“ – oder kurz gesagt: „Skandinavisch Schlafen & Wohnen.“ Der neue Name Jysk ist Teil unserer Reise, um skandinavischer, schöner und attraktiver für unsere Kunden in Österreich zu werden.“

Jan Bøgh: „Im Rahmen der Umstellung auf JYSK und auf das „Store Concept 3.0“ investieren wir rund 200.000 Euro in jeden Store. Weil wir an den nachhaltigen Erfolg unseres Konzepts glauben. Seit gestern, den ersten Oktober 2020 ist Dänisches Bettenlager Austria offiziell Jysk.“

Die weitere Expansion steht ebenfalls auf der Agenda: Für das Geschäftsjahr 2020/21 (1. September 2020 bis 30. September 201) sind bereits drei Neueröffnungen fest geplant, weitere werden folgen.

Im dritten Jahr in Folge von Deloitte als „Best Managed Company“ ausgezeichnet

Zum wiederholten Mal in Folge gehört die Biesse Group zu den Gewinnern der dritten Ausgabe der italienischen „Best Managed Companies“. Die Initiative zur Unterstützung und Auszeichnung italienischer Unternehmen, die sich durch hervorragende organisatorische Fähigkeiten, Strategie und Leistung auszeichnen, wird von Deloitte, einem internationalen Unternehmen der Wirtschaftsbranche mit Dienstleistungs-Angeboten in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Risikoberatung (Risk Advisory), Steuerberatung, Finanzberatung (Financial Advisory) und Consulting für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen, gefördert.

Deloitte bewertete Unternehmen auf der Grundlage von sechs Säulen: Strategie, Fähigkeiten und Innovation, soziale Verantwortung der Unternehmen, Engagement und Kultur des Unternehmens, Unternehmensführung und Leistungsmessung, Internationalisierung.

„Herzlichen Glückwunsch an die Biesse-Gruppe für diese wichtige Anerkennung“, wünschen Ernesto Lanzillo, Private Leader für Italien, Griechenland und Malta, und Andrea Restelli, Deloitte Partner und BMC-Manager. „Die Unternehmen, die in dieser dritten Ausgabe ausgezeichnet wurden, haben nicht nur hervorragende Leistungen, sondern auch große Fähigkeit und Widerstandsfähigkeit bei der Bewältigung der Krise bewiesen, die durch die laufende Covid-19-Pandemie verursacht wurde. Tatsächlich dauerte die Beurteilung der Kandidaten länger als erwartet, um uns zu ermöglichen, die Art und Weise zu beurteilen, wie die Kandidaten die Krisenzeit bewältigt haben. Die 59 bestgeführten Unternehmen dieser Ausgabe sind somit der Spiegel eines Italiens, das aus Spitzenleistungen besteht und durch die Nutzung seiner Stärken und durch sorgfältiges Management eine beispiellose Periode der Unsicherheit erfolgreich überwindet.“

Es gibt insgesamt 59 „Deloitte Best Managed Companies“ (BMC), also Unternehmen, die im Rahmen der Deloitte-Initiative ausgezeichnet wurden. Neben Deloitte unterstützt die Altis Università Cattolica den Wettberwerb, genauso wie „Elite“, ein Programm der London Stock Exchange Group und die italienische Arbeitgeberorganisation Confindustria.

Die Gewinner wurden am Ende eines sorgfältigen Bewertungsverfahrens von einer unabhängigen Jury ermittelt, die sich aus Experten der italienischen institutionellen, akademischen und unternehmerischen Welt zusammensetzte: Professor Lorenzo Ornaghi, Ehrenpräsident der Hochschule für Wirtschaft und Internationale Beziehungen (ASERI) und Universitätsdozent, ehemaliger Rektor der Katholischen Universität und ehemaliger Minister der Italienischen Republik, Maurizio Costa, Direktor wichtiger italienischer Gruppen mit konsolidierter Managementerfahrung, und Francesca Brunori, Direktorin des Kredit- und Finanzbereichs der Confindustria.

„Interzum Bogotá“

Findet vom 2. bis 5. Februar 2021 statt

Die Koelnmesse wollte die ursprünglich für Mai geplante „Interzum Bogotá“ eigentlich im vierten Quartal dieses Jahres stattfinden lassen. Aufgrund der weiter zugespitzten Situation in Südamerika wurde nun in nächstes Jahr verschoben. Genauer gesagt auf den 2. bis 5. Februar.

Die „Interzum Bogotá“, früher bekannt als „Feria Mueble & Madera“, ist die führende Fachmesse für industrielle Holzverarbeitung und Möbelherstellung in Lateinamerika. Die Ausstellung bietet eine breite Palette von Maschinenmustern, Lieferungen und Dienstleistungen für die holzverarbeitende und möbelherstellende Industrie.

Die wichtigsten Entscheidungsträger der Region werden auf der „Interzum Bogotá“ vertreten sein. Kolumbien ist der am schnellsten wachsende Markt unter den großen Volkswirtschaften Latein- und Mittelamerikas. Daher bietet die „Interzum Bogotá“ die besten Möglichkeiten, in diesen Markt mit hohem Potenzial einzutreten.

Digitale Generalversammlung – Live-Veranstaltungen waren Haupt-Diskussionsthema

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Eumabois, der europäische Verband der Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen und -werkzeugen, hielt am 18. September 2020 seine jährliche Generalversammlung ab. Aufgrund des Corona-Virus fiel die Entscheidung, alle Delegierten und den Vorstand auf einer digitalen Plattform zu vereinen, um so für den Schutz aller Teilnehmer zu sorgen. Die einundzwanzig Repräsentanten nutzten zusammen mit dem Eumabois-Präsidenten Jürgen Köppel und dem Eumabois-Vizepräsidenten Luigi De Vito die Generalversammlung 2020, um sich mit den Herausforderungen und Chancen auseinanderzusetzen, denen Europa und die Welt durch die Corona-Pandemie in den letzten Monaten gegenüberstand und steht.

Angesichts der schwerwiegenden und tiefgreifenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf viele Industriezweige, insbesondere auf die Messeindustrie, diskutierten die Teilnehmer über zu ergreifenden Maßnahmen und verschiedene Alternativen und deren Umsetzung. Sie waren sich darüber einig, dass das Corona-Virus die digitale Transformation beschleunigt, was bereits bei einigen Messen zu sehen ist, die hybride Lösungen als Kombination aus digitalen Veranstaltungen und Präsenzveranstaltungen planen. Jürgen Köppel erklärte jedoch, dass „keine digitale Lösung wirklich das Erlebnis einer Live-Demo ersetzen kann, bei der die Besucher die Möglichkeit haben, Technik zu sehen und die neuesten Technologien zu vergleichen“.

Betrachtet man das globale Messenetzwerk von Eumabois, so wurden viele Messen in 2020 abgesagt oder auf 2021 verschoben, was zu diesem Zeitpunkt sicherlich der richtige Schritt war. Andere Messen entwickelten Sicherheits- und Hygienepläne zum Schutz von Teilnehmern, Ausstellern und allen, die an der Ausstellung beteiligt sind, um eine komplette Absage zu vermeiden. „Eine große Herausforderung, aber ein wichtiger Schritt zurück zur Normalität“, wie Luigi De Vito während der Generalversammlung betonte.

Neben dem Thema Corona, von welchem die Generalversammlung aufgrund der erheblichen Auswirkungen auf alle Branchen und Volkswirtschaften bis zu einem gewissen Grad überschattet war, wurden die verschiedenen Projekte aus den Bereichen Technik und Marketing der Eumabois erläutert. Jürgen Köppel betonte die Bedeutung eines gemeinsamen europäischen Vorgehens, denn die Kompetenz und das Know-how aller Mitgliedsverbände und ihrer über 850 Mitgliedsunternehmen sind die Stärke, die benötigt wird, um in der Holz- und Holzwerkstoffindustrie auf europäischer und globaler Ebene Trends zu setzen.

Darüber hinaus wurde Stand von zwei sehr wichtigen technischen Projekten vorgestellt und die weiteren Schritte diskutiert. Beide Projekte, OPC UA (Open Platform Communication Unified Architecture) und ETML (European Tool Machine Language), geben auf europäischer Ebene Antworten auf die Fragen im Zusammenhang mit der Digitalisierung. Die Teilnehmer waren mit den Fortschritten beider Projekte sehr zufrieden und es wurde vereinbart, die Anstrengungen zur Entwicklung gemeinsamer europäischer Lösungen in der Digitalisierung der holzverarbeitenden Industrie noch zu verstärken. Luigi De Vito nutzte die Gelegenheit, um auch die Ergebnisse des Market Intelligence Project (MIP) vorzustellen, das kürzlich von Eumabois abgeschlossen wurde.

Zum Abschluss bedankte sich Jürgen Köppel herzlich bei allen Verbänden, Mitgliedsunternehmen und Beteiligten, die den Erfolg von Eumabois kontinuierlich vorantreiben, indem sie sich mit ihrem Know-how und ihrem Engagement für die gemeinsame europäische Idee in der Holzindustrie einsetzen. Er schloss die Sitzung mit dem Statement: „Ich bin zuversichtlich, dass die aktuellen, herausfordernden Zeiten auch Chancen bieten, die die Basis für neue Ansätze und Ideen in unserer Branche sein können.“

Auch wenn die erste digitale Generalversammlung der Eumabois problemlos und pünktlich abgeschlossen wurde, freuen sich alle Delegierten auf ein persönliches Wiedersehen anlässlich der nächsten Generalversammlung, die am 25. Juni 2021 in Wien stattfinden wird.

Nutzeroptimierte Oberfläche und erweiterte Funktionen

Die Branchenplattform Iwofurn (Integrated World of Furniture) ist seit 2008 der Motor für die Digitalisierung und Automatisierung unternehmensübergreifender Prozesse und innerbetrieblicher Abläufe in der Einrichtungsbranche und baut die Vernetzung aller Branchenteilnehmer und die Erweiterung auf angrenzende Branchen kontinuierlich aus. Ein kürzlich erfolgter Relaunch mit interessanten neuen Funktionen wertet dieses Portal nun weiter auf.
Mit über 1.000 angebundenen Unternehmen und mehr als 40 Mio. Belegtransfers jährlich gilt die Service-Plattform Iwofurn als wichtigstes Medium für den elektronischen Datenaustausch zwischen verschiedenen Geschäftspartnern der Einrichtungsbranche. Insbesondere getrieben von Onlinegeschäften steigen die Anforderungen an das Portal.

Immer mehr Unternehmen legen Wert auf die Online-Funktionen der Plattform: für die Nutzung am POS, für die Ermittlung von Kennzahlen (KPI) oder für die Abwicklung komplexer Integrationsaufgaben. Dem trug Betreiber und Kommunikationsexperte Iwofurn Service GmbH (Holzgerlingen) zeitnah Rechnung und hat eine neue Version des Online-Bereichs entwickelt.

Das Upgrade ist derzeit bereits in ausgewählten Unternehmen im Einsatz und wird ab Mitte November 2020 auf alle Kunden ausgerollt. Neben einer optisch gelungenen und vereinfachten Benutzerführung bietet die kommende Version auch umfangreiche neue Funktionen in den Bereichen Katalog- und Artikelmanagement.

Dazu gehört die Vergleichsfunktion für die Dateninhalte von Katalogversionen. Diese elektronische Prüfung beschränkt sich dabei nicht nur auf primäre Artikelstammdaten und Preise, sondern der integrierte Konfigurator zeigt alle Preis- und Konfigurationsabweichungen in den Variantenausführungen.

Zur Aktualisierung der Daten für die Nutzung in der Kaufvertragsintegration mit den Warenwirtschaftssystemen des Handels oder für das Iwofurn-Tablet stehen den Anwender zudem umfangreiche Funktionen zur Preiskalkulation zur Verfügung. Zur ansprechenden Aufbereitung der Preise durchläuft die Kalkulation anschließend die hinterlegte Rundungsmatrix.

Maximaler Kundennutzen – also Verkäufe und Umsatz stärken, Marktpräsenz plus Wirtschaftlichkeit steigern und die Wettbewerbsposition verbessern – ist das Hauptanliegen dieser weitgehenden Softwareoptimierung der Branchenplattform. Betreiber Iwofurn kommt damit dem Ziel einer vollständigen Integration der unterschiedlichen, unternehmensindividuellen Businesswelten von Möbel und Einrichten erneut einen weiteren Schritt näher.

Neue Webseite ist online

Mit einer komplett überarbeiteten Homepage führt der Furniture Club seine konsequente Ausrichtung an internationalen Kunden-Zielgruppen und den entsprechenden Kompetenzen der Mitglieder fort. Internationale Kunden werden nun noch zielgerichteter angesprochen.

Derzeit bietet der Furniture Club innovative Produkte und Lösungen für Kunden aus Möbelhandel, Möbelindustrie, Hoteleinrichtung, Schiffseinrichtung, Objekteinrichtung/Innenausbau/Ladenbau sowie der Einrichtung von Mikroapartments/Serviced Apartments/Ferienimmobilien.

In jedem dieser Kompetenzbereiche werden die relevanten Mitgliedsunternehmen mit einem individuellen Profil präsentiert. Es stellt die jeweiligen spezifischen USPs, Produkte und Lösungen der Mitgliedsunternehmen bis hin zu deren spezialisierten Ansprechpersonen mit LinkedIn-Link vor. So sind die Mitgliedsunternehmen für internationale Kunden schnell sichtbar und direkt ansprechbar ohne große Streuverluste.

Die Furniture Club-Homepage ist in englischer, deutscher und russischer Sprache verfügbar: www.furnitureclub.de

Gewinnt zwei Awards in England

Mit ihren Produkten hat die Qolfcraft GmbH jetzt auch in England Aufsehen erregt und bei dem renommierten DIY-Week-Award zwei Auszeichnungen erhalten. Die DIY Week ist eines der bedeutendsten Magazine für Einzelhändler und Lieferanten auf dem UK-Heimwerkermarkt. Mit dem jährlichen Award zeichnet es zukunftsorientierte Unternehmen, innovative Produkte und inspirierende Menschen im Heimwerker-, Heimwerker- und Gartenbereich aus. Gleich zwei innovative Qolfcraft-Produkte haben die hochkarätige Jury überzeugt: Der Laminatcutter „LC 600“ wurde in der Kategorie „Product of the Year“ und der 3-D-Gehrungs-Winkel in der Kategorie „Hand Tool of the Year“ mit dem DIY Week Award ausgezeichnet.

„Das beweist, dass wir mit unseren projektspezifischen Sortimenten und unserem klassischen Problemlösungsansatz auch in UK ins Schwarze treffen“, freut sich Reinhard Wolff, der das Unternehmen gemeinsam mit Thomas Wolff in zweiter Generation führt.

Als Hersteller und Lieferant von Elektrowerkzeug Zubehör und Handwerkzeugen hat sich Wolfcraft schon früh auf die projektspezifische Sortimentsgestaltung fokussiert. So ist der prämierte Laminatcutter „LC 600“ Teil eines umfassenden Sortiments rund um das Projekt Laminat- und Designbodenverlegen, mit dem die Anwender vom Verlegen, über das Einpassen bis zum Setzen der Fußleisten zu perfekten Arbeitsergebnissen befähigt werden.

Zudem ist Wolfcraft für seinen Problemlösungsansatz bekannt. Der Anspruch hinter jeder Produktentwicklung ist es, intelligente Lösung für spezifische handwerkliche Herausforderungen zu bieten, damit selbst Laien diese auf Anhieb meistern können.

Der 3-D-Gehrungswinkel ist exemplarisch für diese Philosophie. Die Übertragung von Maßen auf dreidimensionale Werkstücke wie zum Beispiel Balken und Rohre ist ohne Hilfsmittel fehleranfällig und umständlich. Als Antwort auf dieses Problem hat Wolfcraft ein cleveres Anreißwerkzeug entwickelt: den 3-D-Gehrungswinkel. Dank seiner rechtwinkligen Geometrie lassen sich mit ihm Markierungen exakt übereck weiterführen – ideal für das präzise Übertragen von Gehrungswinkeln auf zwei Seiten eines Werkstücks.

Neben den beiden ausgezeichneten Produkte produziert und liefert Wolfcraft mehr als 2.500 Artikel aus den Themenfeldern Maschinen-, Werk- und Spanntische, Transportsysteme, Spannwerkzeuge, Holzverbindungen, Elektrowerkzeug-Zubehör, Handwerkzeuge sowie projektspezifische Komplettsortimente, in mehr als 36 Länder der Welt.

„Mit unserem Projektfokus und der anwenderzentrierten Produktentwicklung sind wir europaweit auf Erfolgskurs. Wir freuen uns, dass wir nun auch das hochkarätige Fachgremium der DIY Week überzeugen konnten. Es ist ein wichtiger Schritt zur Festigung unserer Position auf dem englischen Markt “, so Reinhard Wolff.

Feiert 40-jähriges Jubiläum

Vom Kuhstall zum Global Player – so lässt sich die Erfolgs­geschichte der Zimmer Group in kurzen Worten beschreiben. Im Jahr 1980 gründeten Günther und Martin Zimmer, die sich schon früh für technische Verfahren interessierten – quasi aus der Not heraus – um den eigenen Landwirtschaftsbetrieb zu finanzieren, die Firma Zimmer Technische Werkstätten. In einem alten umgebauten Kuhstall in Rheinau-Freistett tüftelten sie zusammen mit ihrem Vater an einem standardisierten Greifer, der Fertigungsprozesse in der Industrie erleichtert und sich vielseitig einsetzen lässt. Diese Idee sorgte für den Durchbruch und legte den Grundstein für den internationalen Erfolg der späteren Zimmer Group.

Im Jubiläumsjahr 2020 beschäftigt die Zimmer Group weltweit rund 1.200 Mitarbeiter/-innen und zählt heute zu den international führenden Herstellern von Automatisierungs-, Maschinen- und Möbeldämpfungskomponenten sowie der Verfahrenstechnik. Darüber hinaus ist die Zimmer Group wichtiger und geschätzter Partner für Systemlösungen zahlreicher namhafter nationaler und internationaler Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau sowie der Luftfahrt-, Automobil- und Möbelindustrie. Die Zimmer Group steht für hohe Innovationskraft „Made in Germany“ und leistet mit technologisch führenden Produkten, 12 internationalen Niederlassungen und einem Vertriebsnetz in 125 Ländern einen nachhaltigen Beitrag zum Wachstum ihrer Kunden.

Positive Bilanz vor dem Hintergrund der Corona-Situation

Die sonst als „Hausmessen Oberfranken“ stattfindenden Herbstmessen der oberfränkischen Polstermöbelhersteller sind ein wichtiges Ereignis der gesamten Branche. Aufgrund der Corona-Pandemie fanden die Herbstmessen in diesem Jahr vom 28. bis 30. September als „Partnertage Oberfranken“ unter etwas anderen Rahmenbedingungen und mit entsprechenden Hygienekonzepten statt.

Christian Dahm, Geschäftsführer der Hausmessen Oberfranken: „Trotz Einschränkungen in vielen Bereichen können wir eine positive Bilanz der diesjährigen Partnertage ziehen. Die Hygienekonzepte wurden gut angenommen und die Besucher hielten sich an die Vorgaben. Die großen Einkaufsverbände waren stark vertreten, aber auch wieder vermehrt kleinere Kunden aus der Region.

Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen zeigen sich die Stärken unserer Hausmessen. Neben der notwendigen Flexibilität bieten sie vor allem Verlässlichkeit und eine hervorragende Bühne, um die zahlreichen Neuheiten und Innovationen unserer Hersteller zu präsentieren und erlebbar zu machen. Die familiäre Atmosphäre trägt darüber hinaus dazu bei, Geschäftsbeziehungen zu pflegen und weiter auszubauen.

Das Thema Nachhaltigkeit war in diesem Jahr wieder in aller Munde und gewinnt weiterhin an Bedeutung. Es spielt bei Kaufentscheidungen eine immer größere Rolle. Im Angesicht unterbrochener Lieferketten und Einschränkungen rund um Corona können die Oberfranken mit heimischer Produktion, kurzen Wegen und schon seit jeher nachhaltigen Konzepten weiter punkten. Das schafft Vertrauen und Verlässlichkeit auf Seiten des Handels und des Kunden. Daran knüpft auch das neue Herkunftslabel ‚Möbel Made in Germany‘ an, das ebenfalls auf eine große Nachfrage stieß.

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt in diesem Jahr jedoch. Aufgrund der Reisebeschränkungen im Rahmen der Pandemie war die Zahl internationaler Gäste überschaubar. Diese bringen oft neue Impulse mit und setzen andere Schwerpunkte und bereichern so unsere Hausmessen. Wir hoffen sehr, dass wir sie und auch alle anderen Besucher im kommenden Jahr wieder zahlreich in Oberfranken begrüßen können.“