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Autor: Möbelfertigung

Freut sich über 10.000 Follower auf Instagram

Die Myhammer-Community auf Instagram verpasst dem Handwerk ein neues Image. Zehntausend Follower in zwei Jahren sind aber erst der Anfang. „Wenn es in die Suppe hagelt, ist das Dach wohl schlecht genagelt…“ rappen die Jungs von AmBauTV in der Handwerker-Hymne 2020. Die Zeilen wurden von Followern der Myhammer-Community gedichtet. Im Handwerker-Rap-Song sinnieren die Bandmitglieder über das Chillen zu dritt auf einer Baustellentoilette. Viele Klicks landeten auf diesen coolen Musikvideos, aber zum Beispiel auch auf dem Post von Madita Brauer, der ersten Gewinnerin des Myhammer „Azubi-Awards“ 2018.

Rückblende: 2005. Manch ein künftiger Handwerkerlehrling lag noch in den Windeln, als der Internet-Pionier Myhammer online ging. Heute, 15 Jahre später, ist Myhammer Deutschlands Handwerksportal Nummer eins. 2018 startete der Marktführer den Instagram-Kanal und feiert schon jetzt die Follower-Zahl 10.000. Wie gelang dies – und warum auf Instagram?

Im Handwerk herrscht Mangel an Fachkräften und insbesondere an Nachwuchs. Instagram ist eins der bevorzugten sozialen Netzwerke junger Menschen. Hier sind sie zu finden, die möglichen Bau-, Sanitär- oder Elektro-Fachleute von morgen. Das Problem: Vielen Handwerksberufen haftet der Ruf an, körperlich hart und schmutzig zu sein. Jugendliche haben das Bild vom Zementsäcke schleppenden Bauarbeiter im Kopf. Sie bevorzugen Bürojobs oder Studium. Wie kann der Imagewandel gelingen?

Eine Antwort lautet: lustige, provokante Community-Bilder und Videos. Und natürlich vielerlei nützliche, spannend verpackte Informationen. Influencer wie der Zimmerermeister Nerdy Timber, der Gipser Felix oder der Youtube-Star Julien Bam und sein Gartenpool-Projekt gewinnen Fans für die Handwerksberufe. Das primäre Ziel heißt, potenzielle Azubis zu begeistern.

Längst aber wächst der Myhammer Instagram-Kanal zu einer authentischen Community heran. Sie findet Fans und Follower auch jenseits der bisher affinen Zielgruppen. Immer mehr junge Menschen kommen so mit dem Handwerk in Berührung. Das langfristige Ziel lautet, die Message #Handwerkistgeil bei noch viel mehr Menschen zu verankern.

Nahezu zeitgleich zum Instagram-Kanal startete Myhammer 2018 seine Ausbildungs-Offensive. Seither verleiht das Unternehmen jährlich die Azubi-Awards in den Kategorien Bauhandwerk, Garten und Kfz. Promotet wird der Wettbewerb von Kampagnen mit den bekannten Influencern, die den Jugendlichen die Vorteile einer Handwerksausbildung vermitteln. Zur Voranmeldung zum „Azubi-Award“ 2021 geht es hier.

Die Gründe für das Engagement sind einfach. Myhammer sieht sich als Partner des Handwerks. Mit Instagram und dem Azubi Award möchte der Dienstleister die Nachwuchstalente gewinnen und fördern. Dazu gehört auch, sich mit Branchenexperten und Influencern darüber auszutauschen, was das Handwerk gerade und in Zukunft bewegt. Events wie das #CraftsfluencerDinner bieten den perfekten Anlass für intensive Gespräche.

„Bifa Wood Vietnam“

Verlegt in den März 2021

Eigentlich sollte die „Bifa Wood Vietnam“ vom 27. bis zum 30. Oktober 2020 stattfinden. Aufgrund der Unsicherheit im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie wurde die Messe jedoch auf den 11. bis 13. März 2021 verschoben. Die Verschiebung dient dem Schutz der Sicherheit und des Wohlergehens aller Aussteller, Sponsoren, Delegierten, Handelsteilnehmer und Mitarbeiter sowie dazu, wichtigen Akteuren der Branche mehr Zeit für die Teilnahme zu geben.

„Bifa Wood Vietnam“ 2018 war mit 183 Ausstellern und 740 Ständen, die sich auf eine riesige Halle von 14.500 Quadratmetern verteilen, ein durchschlagender Erfolg. Die Ausstellung wurde von rund 4.200 Besuchern besucht, die auf der Suche nach den neuesten Technologien und Produkten in den Bereichen Möbelherstellung und Holzverarbeitung waren.

Die „Bifa Wood Vietnam“ wird von zwei der einflussreichsten Marken im südostasiatischen Holz- und Holzverarbeitungssektor organisiert – der Binh Duong Furniture Association (BIFA) und der Zeitschrift „Panels & Furniture Asia“.

Für weitere Informationen über „Bifa Wood Vietnam“ besuchen Sie bitte www.bifawoodvietnam.com

Kettler Home&Garden

Erfolgreiche Entwicklung in der ersten Gartenmöbelsaison

Die Saison für Gartenmöbel neigt sich dem Ende entgegen. Dies ist die Zeit, um für Händler und Lieferanten ein Saisonfazit zu ziehen. Kettler Home&Garden ist hierbei mit dem Verlauf der ersten Gartenmöbelsaison und den ersten ungefähr sieben Monaten in der Auslieferung sehr zufrieden und kann über eine erfolgreiche Entwicklung berichten.

Speziell in den ersten zwei Monaten nach der Übernahme der Markenrechte ging es sehr schnell. Ende Februar konnten bereits erste Auslieferungen vorgenommen werden. „Nachdem wir Anfang Januar starten konnten, mussten wir schnell agieren. Platzierungsgespräche führen, Warenbeschaffung sicherstellen und gleichzeitig die interne Organisation aufbauen. Das alles musste innerhalb kürzester Zeit passieren, da der Start der Gartenmöbelsaison ab März bevorstand und war für alle Beteiligten eine spannende Aufgabe.“, so Tim Dargel von Kettler Home&Garden. Ein großer Dank gilt vor allem auch allen externen Partnern, Kunden und Lieferanten sowie Dienstleistern, die Kettler Home&Garden bei diesem Aufbau großartig unterstützt haben.

Ziel im ersten Jahr war es, eine möglichst qualitativ wertige und breite Distribution zu erzielen. Insbesondere ab April und nach der Wiedereröffnung der Ladenlokale konnte an der Erreichung des Ziels weitergearbeitet werden. „Die Platzierungsgespräche im Januar haben uns bereits gezeigt, dass der Handel an Kettler Gartenmöbeln weiter interessiert ist. Im April sind wir dann nochmals überrascht worden, da zahlreiche Händler Erstaufträge geschickt haben, Kettler in ihre Ausstellung aufgenommen haben und Sortimente ergänzen wollten“, sagt Michael Welk, bei Kettler Home&Garden verantwortlich für das Verkaufsgebiet in Süddeutschland.

Kettler Home&Garden ist es darüber hinaus wichtig, die Markenstrategie der Vergangenheit aufrecht zu erhalten. „Uns geht es keinesfalls darum, dass wir die Marke Kettler um 180 Grad drehen. Vielmehr ist es Ziel unserer täglichen Arbeit, dass wir den Kern unserer Arbeit in den Bereichen Produkt, Vertrieb, Preis und Kommunikation erfolgreich weiterführen und für den Handel ein verlässlicher Partner – insbesondere im Sinne einer zuverlässigen Belieferung – sind und werden“, so Tim Dargel, zuständig für Marketing und Vertrieb. In der Vertriebsarbeit sind dabei zwei Schlagworte wesentlich: selektiver Vertrieb und Fokus auf den stationären Fachhandel.

Aktuell befindet sich Kettler Home&Garden in den Vorbereitungen für die Saison 2021. Für seine Kunden hatte Kettler Home&Garden hierzu Anfang September zu einem Garten Kick-Off in den Showroom nach Gelsenkirchen eingeladen. Insbesondere logistisch bereitet man sich auf die kommende Saison vor und hat seine Lagerflächen am Logistikstandort verdoppelt, um für die Saison gerüstet zu sein. „Die aktuell sehr guten Auftragseingänge bis Anfang September lassen vermuten, dass wir in der kommenden Saison unseren Umsatz im Vergleich zum ersten Geschäftsjahr mindestens verdoppeln werden. Hierauf laufen alle Planungen und wir sind überzeugt, dass wir das schaffen und unser Ziel im zweiten Jahr erreichen“, sagt Jan Somann, Geschäftsführer der Kettler Home&Garden.

Kettler Gartenmöbel sind klassisch und modern unterwegs. „Viele unserer Neuheiten kommen derzeit gut an und wir verzeichnen einen guten Auftragseingang. Insbesondere die Serien „Rasmus“, „Diamond“, „OceanSkid“ und „Palma Wing“ überzeugen unsere Kunden. Auch die Fokussierung auf die Farbstellungen silber und anthrazit, um eine bestmögliche Kombination unserer Möbel mit der Kettler-Tischwelt sowie unserem neuen Schirm- und Auflagensortiment zu gewährleisten sowie die Komplexität gering zu halten, kommen im Handel gut an“, so Britta Neumann, verantwortlich für das Produktmanagement bei Kettler Home&Garden.

Hauptversammlung beschließt Vortrag des Bilanzgewinns auf neue Rechnung

Auf der virtuellen Hauptversammlung hat der Vorstandsvorsitzende der Surteco Group SE den Aktionären die aktuelle Geschäftslage erläutert. Dank einer hohen Kostenflexibilität, sinkender Rohstoffpreise und der bereits initiierten Restrukturierung konnte trotz coronabedingter deutlicher Umsatzrückgänge im zweiten Quartal noch ein positives Ergebnis erzielt werden. Angesichts der soliden Eigenkapital-Basis, der guten Liquidität und des ordentlichen Ergebnisses im ersten Halbjahr 2020 geht die Gesellschaft nach wie vor davon aus, die Krise gut zu überstehen. Der Vorstand erwartet für das Gesamtjahr 2020, dass Umsatz und Ergebnis erheblich unter den ursprüng-ichen Zielen von 675 bis 700 Mio. Euro Umsatz und 40 bis 45 Mio. Euro EBIT liegen werden.

Die Aktionäre genehmigten alle Tagesordnungspunkte mit deutlicher Mehrheit. So berief die Hauptversammlung das bisher gerichtlich bestellte Aufsichtsratsmitglied Herrn Tim Fiedler als Anteilseignervertreter in den Aufsichtsrat. Zudem berief die Hauptversammlung Herrn Jochen Müller als Anteilseignervertreter in den Aufsichtsrat, der somit die Nachfolge von Herrn Dr. Jürgen Großmann als Aufsichtsratsmitglied antrat. Herr Dr. Großmann hatte das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden seit dem Jahr 2002 inne und bedankte sich bei seiner letzten Hauptversammlung für das in ihn gesetzte Vertrauen. Er bat die Aktionäre ferner, dieses Vertrauen auf seinen voraussichtlichen Nachfolger als Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Andreas Engelhardt, zu übertragen.

Uwe Blaumann mit Ehrenpreis des Ostens ausgezeichnet

30 Jahre Deutsche Einheit – aus diesem Anlass würdigt die Initiative „Macher30 – der Ehrenpreis des Ostens“ unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie engagierte Macherinnen und Macher, die Teil einer ostdeutschen Erfolgsgeschichte geworden sind und weiter an dieser mitschreiben. In den Kategorien Wirtschaft, Wissenschaft, Kommune und Newcomer wurden am Dienstag, 29. September 2020, neun Persönlichkeiten und drei Gründerteams aus den ostdeutschen Bundesländern ausgezeichnet.

Prämiert wurden „Macher“, die sich auf gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Ebene verdient gemacht hätten, wie European School of Management and Technology-Präsident Jörg Rocholl in seiner Begrüßungsrede sagt. Es gehe um Persönlichkeiten, die damit nicht nur die kleinen, sondern auch „die großen Räder im Osten Deutschlands“ bewegten.

Marco Wanderwitz (CDU), Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, betonte in seiner Festansprache: „Wir haben in den neuen Ländern in 30 Jahren etwas aufgebaut, auf das wir stolz sein können.“ Für diese Leistung stünden beispielhaft die Macherinnen und Macher, die heute ausgezeichnet würden. „Sie sind Vorbilder und machen Mut“, sagte der parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium.

Einer dieser „Mutmacher“ ist Uwe Blaumann, seit 1991 Geschäftsführer der Palmberg Büroeinrichtungen + Service GmbH. Unter der Marke Palmberg feiert das Unternehmen in diesem Jahr sein 30jähriges Firmenjubiläum und der Fall der Mauer bildet dabei den Grundstock für die Entwicklung der heutigen industrielle Büromöbelfertigung an den Standorten in Schönberg und Rehna. Das sich Palmberg dabei in den letzten 30 Jahren zu einem der bedeutendsten Unternehmen der deutschen Büromöbelindustrie entwickelt hat, ist vor allem Uwe Blaumann zu verdanken. Während etliche volkseigene Betriebe der ehemaligen DDR mit dem Fall der Mauer an Investoren aus dem Westen gingen, kam der Retter des Möbelbetriebs von innen: Der damalige technische Leiter Uwe Blaumann wurde vom Angestellten zum Unternehmer, als er die Fabrik per Management-Buyout übernahm. Nach langwierigen Verhandlungen kam im Jahr 1990 die Zusage, dass per 1. September die Palmberg-Möbel GmbH, die bis dato zu 100 Prozent in den Händen der Treuhand war, aus dem Schweriner Möbelwerk herausgelöst wird. Mit Beginn des Jahres 1991 wurde dann die erfolgreiche betriebliche Zukunft mit der Produktion von Büromöbeln eingeleitet. Heute beschäftigt Palmberg an beiden Werksstandorten 570 Mitarbeiter.

Neben Uwe Blaumann wurden in der Kategorie Wirtschaft zusätzlich noch Dr. Ute Bergner, VACOM Vakuum Komponenten & Messtechnik GmbH in Großlöbichau und Rainer Gläß, GK Software AG in Schöneck beim offiziellen Festakt Ende September in der European School of Management and Technology in Berlin ausgezeichnet.

„Mit den prämierten Persönlichkeiten wird sichtbar, dass die erfolgreiche gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformation im Osten Deutschlands das Werk von Menschen ist“, heißt es von der Initiative „Macher30“.

Unterzeichnungs-Zeremonie mit Guangxi Xiangsheng Household Materials Technology

Am 16. September 2020 fand die offizielle Vertragsunterzeichnung zwischen Guangxi Xiangsheng Household Materials Technology Co., Ltd., Jiangsu Shuntian International Group Machinery Import and Export Company sowie der Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH statt. Der Vertrag umfasst eine Produktionslinie für Hybrid-OSB mit einer Jahresleistung von 300.000 Kubikmeter für Guangxi Xiangsheng Household Materials Technology Co., Ltd.

Anlässlich der Unterzeichnungs-Zeremonie gratulierte Pang Zansong, Präsident der Xiangsheng Company und Leiter der Paiyangshan forest farm, Siempelkamp zum Erfolg bei der Auswahl der Anlage und bedankte sich für die technische Beratung durch Siempelkamp in der Projektierungsphase.

Die Anlage beinhaltet mit Siempelkamps Universal-Messerwellenzerspaner einen technologischen Wettbewerbsvorteil. Das neue, von Siempelkamp entwickelte Zerspanungsverfahren bildete einen der Schlüsselfaktoren für die Entscheidung des Kunden. Es ermöglicht, wirtschaftlichere Holzsortimente einzusetzen und zugleich erstklassige Späne zu erzeugen, die wiederum in eine hervorragende Plattenqualität münden. Aus diesen Spänen hergestellte Platten zeichnen sich durch ausgezeichnete mechanische Eigenschaften und geringes Gewicht aus. Das Verfahren erlaubt die Verwendung von Rundholz mit geringem Durchmesser unter 80 Millimeter und anderer Holzsortimente, die für herkömmliche zweistufige Verfahren mit Messerringzerspaner nicht geeignet wären – dies erhöht somit die Wirtschaftlichkeit der Plattenproduktion, insbesondere hinsichtlich Holzeinsatz und Energie. Darüber hinaus leistet die Anlage ihren Beitrag zu einer erhöhten ökologischen Plattenproduktion, da lokal verfügbares Holz verarbeitet werden kann, was die Transportwege des Rohmaterials begrenzt. Dies ermöglicht die volle Ausschöpfung der umfassenden Waldressourcen im Gebiet Chongzou von Guanxi, im chinesisch-vietnamesischen Grenzgebiet und von Paiyangshan Forest Farm, dem Mehrheitsaktionär von Xiangsheng.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ziel, umweltfreundliche Holzwerkstoffplatten-Produkte herzustellen. Chinesische Verbraucher fragen immer stärker formaldehydfreie Inneneinrichtungen nach. Ein zentrales Merkmal der neuen Produktionslinie besteht darin, dass die gesamte Linie dem Konzept „formaldehydfrei und umweltschützend“ folgt. Das Gesamtkonzept ist so darauf ausgerichtet, hochwertige, formaldehydfreie und umweltfreundliche Holzwerkstoffplatten herzustellen.

Lubomir Avramov, Geschäftsführer der Siempelkamp (Qingdao) Machinery and Equipment Co., Ltd. bedankte sich im Namen von Siempelkamp bei Xiangsheng für das Vertrauen und die Unterstützung. Er wies darauf hin, dass die Unterzeichnung Beginn einer zukunftsweisenden Kooperation zwischen beiden Seiten sei. Mit der Technologie-, Anlagen- und Talentförderung von Siempelkamp als Garantie sind ausreichende Vorbereitungen für den baldigen Beginn der Zusammenarbeit getroffen.

Siempelkamp liefert das Prozessdesign und die verfahrenstechnische Beratung für die gesamte Produktionslinie, ebenso die Kernkomponenten einschließlich Universalzerspaner, Strander, Trockner, Trommelsieb, Hammermühle, Schwingsieb, Leimmischer, Form- und Pressenstraße sowie Besäum- und Diagonalsägen. Die Anlage beinhaltet eine „Contiroll“ Generation 9 mit einer Länge von über 40 Metern und einer Breite von 2,8 Metern (8,5 ft). Ausgestattet mit fünf Streumaschinen, erschließt sie ein Produktionsspektrum von OSB, Leicht-OSB, OSB mit feiner Oberfläche und tragfähigem Spezial-OSB. Diese große Vielfalt an Plattentypen unterstreicht die jüngsten Trends und lokalen Marktanforderungen an Hybridplatten und eine erhöhte Produktionsflexibilität.

Xiangsheng engagiert sich seit über acht Jahren in der Spanplattenindustrie – die zusätzliche Jahresproduktion von 300.000 Kubikmeter hochbiegefester Spanplatten der neuen Anlage ist eine wichtige Entscheidung des Unternehmens, der Marktnachfrage zu begegnen. Zudem konzentriert sich Xiangsheng so auf das Ziel, sein Kerngeschäft zu stärken und auszuweiten, gekoppelt an die lokale industrielle Entwicklungsplanung. Die erste Platte wird bis Ende September 2021 fertig gestellt und produziert sein.

Überarbeitete die Verbandshomepage

Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) präsentiert sich im Internet mit einem umfassenden Relaunch seiner Website. Ziel der überarbeiteten Website www.gdholz.de ist es, durch ein klares Design und eine einfachere Benutzerführung, die Leistungen des Verbandes besser zu vermitteln sowie den Netzwerkcharakter und die Interessenvertretung in den Fokus zu rücken. Darüber hinaus ist dem Verband wichtig, auch auf diesem Wege Haltung zu politischen Themen zu übernehmen. Gleichermaßen sollen die Stärken des Verbandes herausgestellt wer-den, wie die einzigartige Kompetenz und Expertise in Sachen Holzhandel sowie die europaweite Vernetzung des Verbandes. Überdies hat der GD Holz eine der größten EUTR-Beratungen in Deutschland und Europa.

„Wir freuen uns sehr, den überarbeiten Internetauftritt des Verbandes vorzustellen. Mit ihm möchten wir verdeutlichen, dass der GD Holz der Ansprechpartner Nr. 1 für die Branche ist. Seinen Mitgliedsunternehmen bietet der Verband schnelle und unkomplizierte Hilfestellung“, sagt GD Holz-Geschäftsführer Thomas Goebel. „Wir machen die Mitglieder stärker durch unser Netzwerk und profitabler durch unsere Kompetenz und fachliche Beratung“, führt Goebel weiter aus.

Zudem macht der Verband die Themen der Branche auf der Website sichtbarer, insbesondere den Holzbau und seinen Einfluss auf das Klima. „Ohne den verstärkten Einsatz von Holz im Bauwesen sind Maßnahmen gegen den Klimawandel nicht hinreichend zu schaffen“, so Goebel abschließend.

Wirtschaftsprognosen sind immer schwierig – aber mit der Corona-Pandemie noch herausfordender

Das Branchen-Event „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ der „möbelfertigung“ geht am 25. und 26. November in Düsseldorf mit hochkarätigen Referenten in die vierte Auflage. Auch in diesem Jahr bündelt die Konferenz verschiedenste Themen rund um die Digitalisierung, Automation und Losgröße 1 – und wagt den Blick über den Tellerrand. Einen solchen ermöglicht Prof. Dr. Galina Kolev, Senior Economist und Leiterin der Forschungsgruppe Gesamtwirtschaftliche Analysen und Konjunktur/Kompetenzfeld Internationale Wirtschaftsordnung beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. gleich am ersten Veranstaltungstag mit ihrer Keynote. Denn anders als in den Jahren und Jahrzehnten fallen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie aktuell Wirtschaftsprognosen deutlich schwerer als normal. Die Wirtschaftsspezialistin wird hoffentlich etwas „Licht ins Dunkle“ bringen und den Konferenzteilnehmern ein paar Tools an die Hand geben, um aktuelle Wirtschaftstrends korrekt zu lesen.

Prof. Dr. Kolev stand bereits jetzt für einige Fragen zur Verfügung:

„möbelfertigung“: Corona verlangt den meisten Unternehmen einiges ab. Wie verlässlich sind in diesen Zeiten herkömmliche Wirtschaftsprognosen, auf die sich gestützt wird?
Galina Kolev:
Wirtschaftsprognosen waren schon immer schwierig, doch die aktuelle Situation ist für die Prognostiker aufgrund der extrem hohen Unsicherheit bezüglich des weiteren Verlaufs der Pandemie besonders herausfordernd – was sich auch anhand der hohen Anzahl der Prognoserevisionen erkennen lässt. Die Prognose stellt nach wie vor das wahrscheinlichste Szenario unter den getroffenen Annahmen dar – nur die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten dieses Szenarios ist aktuell besonders gering.

„möbelfertigung“: Was denken Sie: Wird es durch Corona eine Rückbesinnung auf inländische Produktionsstandorte geben?
Galina Kolev:
Sicherlich werden viele Unternehmen ihre Produktionsstrukturen, Absatzmärkte und Lieferketten im Zuge der aktuellen Krise auf den Prüfstand stellen und die damit verbundenen Risiken neu bewerten. Doch die Entscheidung, ausländische Märkte zu beliefern und aus dem Ausland Vorprodukte zu beziehen, ist in der Vergangenheit aus guten Gründen getroffen worden und sichert einen Großteil des Erfolgs vieler Unternehmen. Daran wird auch die Erfahrung in der Corona-Krise nichts ändern.

„möbelfertigung“: Was wird der Schwerpunkt Ihres Vortrages beim Branchenevent „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ der „möbelfertigung“ sein?
Galina Kolev:
Corona, Trump, Brexit, Klimawandel: Die deutsche Wirtschaft steht im Herbst 2020 vor zahlreichen Herausforderungen. Wie ist die aktuelle Wirtschaftslage einzuschätzen und wie kann es der Wirtschaftspolitik gelingen, einen verlässlichen Rahmen für eine nachhaltige Erholung zu schaffen und für mehr Resilienz der Wirtschaft zu sorgen? Ein wirtschaftspolitischer Ausblick nach der schwersten Rezession der Nachkriegszeit.

Unter www.holzmann-events.de/effiziente-moebelfertigung/ können Sie mehr über das Programm und die Referenten erfahren und sich für unseren Kongress anmelden. Bis zum 16. Oktober gilt noch der vergünstigte Frühbucherpreis. Angesprochen sind Möbelproduzenten jeder Sparte, aber genauso Zulieferer und Maschinenhersteller rund um das Thema Möbelproduktion. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 25. November im Düsseldorfer Hotel „Nikko“ begrüßen zu können.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren: Homag Group, Mink Bürsten, L’Engineers, Hettich und Interzum.
Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten im Rahmen des Kongresses informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@holzmann.de.

Deutschland in Europa auf Platz eins

Deutschland ist in der Europäischen Union mit rund 221.500 Industrie-Robotern die am stärksten automatisierte Volkswirtschaft – der Bestand stieg um drei Prozent (2019). Damit sind in den Fabriken der deutschen Wirtschaft rund dreimal so viele Industrie-Roboter im Einsatz wie in Italien (74.400 Einheiten), rund fünf Mal so viele wie in Frankreich (42,000 Einheiten) und rund zehn Mal so viele wie in Großbritannien (21.700 Einheiten). Das berichtet die International Federation of Robotics (IFR) mit der Veröffentlichung des Jahrbuchs World Robotics 2020.

„Der Einsatz von Industrie-Robotern in Europa hat mit rund 580.000 Einheiten einen historischen Höchststand erreicht – der Bestand stieg um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, sagt Milton Guerry, Präsident der International Federation of Robotics.

Deutschlands Anteil am europäischen Roboterbestand liegt bei 38 Prozent. Damit liegt das Land im weltweiten Vergleich nach China, Japan, Korea und den USA auf Rang 5. Das gilt 2019 auch für die jährlichen Verkaufszahlen. Hier bewegt sich die deutsche Wirtschaft schon seit vielen Jahren (2014 – 2017) auf dem sehr hohen Niveau von rund 20.000 Einheiten per anno – mit 20.400 verkauften Robotern wurde diese Marke 2019 erneut erzielt. Das Rekordergebnis 2018 mit rund 27.000 verkauften Industrie-Robotern war auf einer sehr dynamische Sonderkonjunktur zurückzuführen, hauptsächlich ausgelöst durch Investitionen der Automobilindustrie.

„Die Folgen der Corona-Pandemie für die Wirtschaft können derzeit noch nicht vollständig abgeschätzt werden“, fährt Milton Guerry fort. „Das Geschäftsjahr 2020 wird davon geprägt sein, dass sich die Branche erst einmal an die ’neue Normalität‘ anpasst. Ein starker Impuls durch Großaufträge dürfte im laufenden Geschäftsjahr unwahrscheinlich sein. Eine Ausnahme bildet eventuell China. Der Grund: In der chinesischen Stadt Wuhan wurde das Coronavirus im Dezember 2019 erstmals identifiziert und das Land konnte sich im zweiten Quartal schon wieder konjunkturell erholen. Andere Volkswirtschaften befinden sich deutlich später an einem konjunkturellen Wendepunkt. Demnach wird es noch einige Monate dauern, bis sich positive Trends in neuen Automatisierungsprojekten und der Roboternachfrage niederschlagen. Für das Jahr 2021 rechnen wir mit einer Erholung – es könnte aber bis 2022 oder 2023 dauern, bis das Vorkrisenniveau erreicht ist“.

Asien ist nach wie vor der größte Markt für Industrie-Roboter – der Bestand des größten regionalen Abnehmers, China, stieg um 21 Prozent und erreichte 2019 rund 783.000 Einheiten. An zweiter Stelle steht Japan mit rund 355.000 Einheiten – ein Plus von zwölf Prozent, gefolgt von Südkorea mit 319.000 Einheiten und plus sechs Prozent. Ein Aufsteiger in der Region ist Indien mit einem neuen Rekordbestand von rund 26.300 Einheiten – ein Plus von 15 Prozent. Damit hat sich die Zahl der Industrie-Roboter in den indischen Fabriken innerhalb von fünf Jahren verdoppelt.

Der Anteil neu installierter Roboter in Asien machte 2019 etwa zwei Drittel der weltweiten Absätze aus. In China liegt der Absatz von rund 140.500 neuen Robotern zwar unter den Rekordjahren 2018 und 2017, hat sich aber im Vergleich zu den Verkaufszahlen vor fünf Jahren mehr als verdoppelt (2014: 57.000 Einheiten). In den asiatischen Top-3-Märkten verlangsamten sich die Neu-Installationen 2019 – in China (minus 9 %), Japan (minus 10 %) und der Republik Korea (minus 26 %).

In China kommt die große Mehrheit von 71 Prozent der neuen Roboter von ausländischen Lieferanten. Chinesische Hersteller bedienen nach wie vor hauptsächlich den heimischen Markt, wo sie zunehmend Marktanteile gewinnen. Ausländische Hersteller setzen etwa 29 Prozent ihrer Einheiten in der Automobilindustrie ab – chinesische Anbieter kommen in diesem Segment nur auf einen Anteil von etwa zwölf Prozent. Aus diesem Grund sind ausländische Anbieter vom Geschäftsrückgang in der chinesischen Automobilindustrie stärker betroffen als ihre inländischen Wettbewerber.

Die USA sind der größte Anwender von Industrie-Robotern auf dem amerikanischen Kontinent und verzeichnen 2019 mit rund 293.200 Einheiten einen neuen Rekord – ein Plus von sieben Prozent. An zweiter Stelle steht Mexiko mit 40.300 Einheiten – das entspricht einem Zuwachs von elf Prozent – gefolgt von Kanada mit rund 28.600 Einheiten und einem Plus von zwei Prozent.

Die Neuinstallationen verlangsamten sich in den Vereinigten Staaten im Vergleich zum Rekordjahr 2018 um 17 Prozent. Dennoch bleibt der Absatz 2019 mit 33.300 ausgelieferten Einheiten auf einem sehr hohen Niveau und erreicht insgesamt das zweitstärkste Ergebnis aller Zeiten. Die meisten Roboter werden in die USA aus Japan, Korea und Europa importiert. Obwohl die Zahl der US-Roboterhersteller sehr gering ist, gibt es sehr viele wichtige Systemintegratoren für Robotik und Automation. Mexiko liegt in Nordamerika mit rund 4.600 verkauften Einheiten an zweiter Stelle – hier verlangsamte sich der Absatz um 20 Prozent. Die Verkäufe in Kanada steigen um ein Prozent und erreichen mit etwa 3.600 ausgelieferten Einheiten einen neuen Rekord.

Die Nummer eins in Südamerika ist Brasilien mit rund 15.300 Einheiten im Bestand – das ist ein Zuwachs von acht Prozent. Der Absatz verlangsamte sich um 17 Prozent auf rund 1.800 Installationen – das ist noch immer eines der besten Ergebnisse aller Zeiten – und wurde nur von den Rekordauslieferungen im Jahr 2018 übertroffen.

Der Einsatz von kollaborativen Robotern (Cobots), die mit den Menschen Hand-in-Hand und ohne Schutzzaun zusammenarbeiten können, ist auf dem Vormarsch. So stieg der Absatz von Cobots 2019 um elf Prozent – ganz entgegen dem Trend für die traditionellen Industrieroboter. Da immer mehr Hersteller kollaborative Roboter anbieten und sich gleichzeitig das Anwendungsspektrum vergrößert, stieg der Marktanteil 2019 auf 4,8 Prozent. Trotz dieser dynamischen Entwicklung steckt der Markt noch immer in den Kinderschuhen. Von den 373.000 abgesetzten Industrie-Robotern sind bisher nur rund 18.000 Einheiten Cobots.

Die globale COVID-19-Pandemie wird sich stark auf die Geschäftsentwicklung 2020 auswirken – bietet aber mit der Modernisierung und Digitalisierung in der Produktion auch Chancen für eine Erholung. Die Vorteile von Robotik und Automation bleiben zudem langfristig gesehen unverändert: Die Fertigung beschleunigen und kundenspezifische Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen liefern zu können, sind die Hauptanreize. Den Herstellern in entwickelten Volkswirtschaften ermöglicht die Automation, ihre Produktion an heimischen Standorten kosteneffizient beizubehalten – oder neu auszurichten. Darüber hinaus wird das Angebot an Industrie-Robotern ständig erweitert und umfasst traditionelle Industrie-Roboter, die alle Nutzlasten schnell und präzise handhaben können, sowie neue kollaborative Roboter, die sicher an der Seite des Menschen arbeiten und sich vollständig in die Werkbank integrieren lassen.