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Autor: Möbelfertigung

Schließt den Kauf der ersten Druckmaschinen in China ab

Am 4. Dezember unterzeichnete Lamigraf eine Vereinbarung mit dem renommierten deutschen Hersteller Rotodecor GmbH über den Kauf von zwei Tiefdruckmaschinen für seine neue Fabrik in Changzhou (China).

Mit dieser Investition stärkt die Gruppe ihre internationale Präsenz und positioniert sich strategisch, um auf die wachsende und dynamische Nachfrage des chinesischen Marktes zu reagieren. Ab dem 4. Quartal 2021 verfügt die Gruppe über eine Produktionskapazität von bis zu 5.000 Tn mit höchsten Qualitätsstandards. Die Gruppe plant, ihre Kapazität in Zukunft auf 15.000 Tonnen zu erweitern, um Kunden in anderen asiatischen Ländern beliefern zu können.
Zu diesem Zweck wird Lamigraf ein 8.350 Quadratmeter großes Lager mit voll ausgestatteter Infrastruktur errichten: Büros, Showroom, digitales Farbzentrum und anderes, dessen Bau voraussichtlich Anfang Q4 2021 abgeschlossen sein wird.

Mit dieser Maßnahme festigt Lamigraf seine Position in China, nachdem es bereits im letzten Jahr eine Investition für die Renovierung des neuen Showrooms und die Reform des Handelsbüros in Shanghai getätigt hat, von dem aus es den Kunden weiterhin den Service der digitalen Farbentwicklung anbieten wird.

Lamigraf, als Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und den Druck von Designs für die Möbel- und Bodenbelagsindustrie spezialisiert hat, wird sein viertes Produktionszentrum in China (Changzhou) haben, zusätzlich zu den aktuellen in Spanien (Ametlla del Vallés), Deutschland (Bönen) und Brasilien (Curitiba).

Gestaltet Versandlogistik ökologisch

Täglich verlassen rund 800 Pakete das Zentrallager des Fachgroßhänd­lers Seefelder in Landshut. Das Sortiment umfasst inzwischen rund 200.000 Artikel. Die flexible Bestellung rund um die Uhr und die be­darfsgerechte Lieferung respektive Abholung der Ware gehören zu den zentralen Serviceleistungen des Unternehmens. Seine Logistik hat Seefelder darum konsequent ökologisch ausgerichtet – mit umwelt­freundlichem Verpackungsmaterial, maßgeschneiderten Verpackungs­größen und einem wöchentlichen Versandtag.

Weniger Müll und Plastik, aber optimaler Schutz der Versandware – das waren die Ziele, die Seefelder mit der Einführung seines nachhaltigen Verpackungsmaterials im letzten Jahr verfolgt hat. Die neuen Versandta­schen aus robustem zweilagigen Kraftpapier mit einer Polsterung aus Recyclingpapier-Flocken schützen mit ihren verstärkten Ecken und Kan­ten die Ware und können komplett in der Papiertonne entsorgt und zu 100 Prozent recycelt werden. Das gilt auch für das reißfeste und aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellte, plastikfreie Nassklebeband mit Gewebeeinlage. Es klebt auch auf staubigen Oberflächen und be­schleunigt so die Arbeit beim Versand.

Den Großteil seiner Sendungen aus dem Zentrallager in Landshut ver­schickt Seefelder zudem nun in maßgenauen Kartonagen. Eine neue Verpackungsmaschine scannt die Ware und generiert umgehend einen maßgeschneiderten Karton. Die Verpackung auf Maß hat Vorteile für Kunde und Umwelt: Mit Ausnahme des Umreifungsbands besteht sie ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen. Die passgenaue Anferti­gung der Kartons vermeidet Füllmaterialien wie Holz, Luftpolster, zu­sätzliche Kartonagen oder ähnliches. Innerhalb der Verpackung bleibt die Ware optimal geschützt.

Mit einem vom Kunden festzulegenden Versandtag pro Woche gelingt es, Artikel in Paketen zusammenzufassen und auch damit Verpackung einzusparen. Der Kunde wählt einen Wunschtag, an dem alle seine Be­stellungen der Woche zusammengefasst und versendet werden. Neben­bei profitiert er vom kostenlosen Versand.

Christoph Hauck übernahm im Januar die alleinige Geschäftsführung

Zum ersten Mal in der 75-jährigen Firmengeschichte wird das Unternehmen Bäumer allein von einem Nicht-Familienmitglied geführt: Zum 1. Januar 2021 übernahm Christoph Hauck die alleinige Geschäftsführung der Albrecht Bäumer GmbH & Co. KG. Nina Patisson, Urenkelin des Firmengründers und amtierende CEO, hat sich zum 1. Februar 2021 aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, wird in ihrer Rolle als Gesellschafterin aber weiterhin das Unternehmen begleiten. „Wir sind uns sicher, dass Christoph Hauck sowohl die richtige Ausbildung, als auch Erfahrung und Persönlichkeit für diese Position mitbringt“, so Patisson.

Der 57-jährige Hauck studierte Elektrotechnik in der Fachrichtung Automatisierungstechnik und arbeitete vornehmlich im Bereich Technik und Vertrieb für Unternehmen im In- und Ausland. Die letzten 19 Jahre leitete er ein Unternehmen im elektrotechnischen Maschinenbau als Geschäftsführer. Mit Stabilität und Nachhaltigkeit möchte er das „große Schiff“ Bäumer auf Kurs halten und setzt dabei insbesondere auf knapp 400 motivierte Mitarbeiter. Der neue CEO wünscht sich einen „geräuschlosen Übergang“. „Dies erreiche ich indem ich agiere, als wäre es mein eigenes Unternehmen, mit Umsicht und grundierter Abwägung von Chancen und Risiken bei jeder Entscheidung.“, so Hauck. Christoph Hauck schätzt sowohl das Miteinander eines Familienbetriebs als auch die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Nationen und Kulturen. Ein erstklassiger Lieferant für Kunden zu sein, Zufriedenheit für die Gesellschafter und Nachhaltigkeit für die Belegschaft zu schaffen, sind dabei seine höchsten Ziele.

Zulieferprodukte: Uneinheitliche Preisentwicklung

Die Zulieferpreise entwickelten sich im November 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat uneinheitlich. Insbesondere der für die Branche wichtige Preis für Schnittholz stieg um 1,1 Prozent. Dagegen sanken die Preise für Holzwerkstoffe (-1,0 Prozent), für Kunststoffe (-4,6 Prozent) und der Preis für Erdgas (-5,4 Prozent). Währenddessen stiegen die Preise für Schlösser und Beschläge (+1,0 Prozent) sowie für elektrischen Strom (+5,6 Prozent) an.

Annalena Wolff verantwortet Kommunikation des Dekordruckers

Interprint hat eine neue Marketingmitarbeiterin. Annalena Wolff ist seit dem 1. Dezember 2020 für den Dekordrucker aus Arnsberg tätig. Zuvor hat Annalena Wolff neben ihrem Wirtschaftsstudium im Stadtmarketing gearbeitet und konnte so erste Erfahrungen in den Bereichen Werbung und Kommunikation sammeln. Als Marketing Managerin Kommunikation ist sie nun sowohl für die interne als auch die externe Kommunikation zuständig.

Erhält den „market Quality Award 2020“ in den Kategorien Markenstärke und Bauelemente

Internorm hat zu Jahresbeginn gleich zwei Auszeichnungen vom renommierten Marktforschungsinstitut „market“ bekommen: Im Rahmen der „Häuslbauerstudie 2020“ wurde Internorm Gesamtsieger im Bereich „Markenstärke“. Und auch bei der erstmals durchgeführten Studie „Markttest B2B Bauindustrie“ setzte sich Europas führende Fenstermarke in der Kategorie „Bauelemente“ an die Spitzenposition und somit gegen alle Mitbewerber durch.

2020 wurden 1000 Häuslbauer und Sanierer in Österreich befragt, welchen Marken sie im Rahmen ihrer Baumaßnahmen am meisten vertrauen. Gesamtsieger bei der Markenstärke 2020 im Bereich „Fenster-, Tür- und Tormarken“ wurde Internorm. „Internorm zählt ganz klar zu den Top-Marken mit hoher Qualität, welche zudem ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis nachweisen. Diese Zufriedenheit wird nicht zuletzt in den hohen Sympathiewerten unter den Kennern bemerkbar, auch in der Weiterempfehlung steht Internorm ganz oben auf der Liste“, bestätigt Prof. Dr. Werner Beutelmeyer, Geschäftsführer des market Instituts. Besondere Wichtigkeit bei Häuslbauern und Sanierern haben die Bereiche Wärmedämmung und -isolierung sowie Energieeffizienz, die auch 2021 weiter zu den Fokusthemen von Internorm gehören.

Im erstmals durchgeführten Markttest für die Bauindustrie wurden rund 100 österreichische Baumeister zu ihrer Expertensicht in sieben verschiedenen Kategorien befragt. In der Kategorie „Bauelemente“ liegt Internorm sowohl in der Gesamtbewertung als auch in den Hauptkategorien „Produkte und Leistungen“ sowie „Service und Betreuung“ an erster Stelle. „Betrachtet man die Bewertungen von Internorm in der Kategorie „Bauelemente“ in den einzelnen Dimensionen, so ist erkennbar, dass Internorm durchgängig herausragend bewertet wird. So konnte Internorm in den Kategorien Qualität, Innovation, Marktaktivitäten und Lieferfähigkeit den ersten Platz erzielen“, so Beutelmeyer weiter.

„Diese doppelte Auszeichnung macht uns sehr stolz. Vor allem die Tatsache, dass wir sowohl von Kunden als auch Baumeistern als Nummer 1 der Branche gesehen und bewertet werden, bestätigt uns in unserem Marken- und Qualitätsversprechen. Diese Awards sind eine schöne Anerkennung für unser Unternehmen und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, freut sich Internorm- Geschäftsführer Johann Brandstetter.

Herzlichen Glückwunsch Georg Nolte!

Einer der prägenden Köpfe der deutschen Küchen- und Möbelindustrie feiert einen runden Geburtstag: Georg Nolte wird heute 80 Jahre alt. Mehr als 60 Jahre lang hat er mit Pioniergeist und unternehmerischem Gespür die Entwicklung von Nolte zu einem der größten Möbelhersteller Deutschlands vorangetrieben.

Im Jahr 1941 in Rheda-Wiedenbrück geboren, kommt Georg Nolte schon als Kind mit der Branche in Berührung, als er seinen Großvater, der den Grundstein für die Möbeldynastie gelegt hat, zu Kunden und Lieferanten begleitet. Seine Laufbahn im Familienunternehmen beginnt bei Nolte Küchen im westfälischen Löhne, bevor Georg Nolte 1966 ins pfälzische Germersheim wechselt und dort die Geschäftsführung von Nolte Möbel übernimmt. Im Jahre 1983 überträgt ihm sein Vater, Konrad Nolte, die Gesamtverantwortung für die Unternehmensgruppe, die er in der Folge zu einer der führenden Küchen- und Möbelmarken des Landes entwickelt.

Innovationsstreben gehört zur unternehmerischen DNA der Familie Nolte. Bereits Konrad Nolte führt in den 1940er Jahren als erster in Deutschland die Fließbandproduktion in der Möbelindustrie ein. Unter der Ägide von Georg Nolte setzt Nolte Möbel bereits 1970 auf die Auftragsabwicklung per Computer. Weitere Meilensteine sind unter anderem die Zertifizierung der Möbelproduktion nach dem weltweit anerkannten Qualitätsstandard DIN ISO 9001 (1993), die Eröffnung eines state-of-the-art-Logistikzentrums in Melle (1994) und der Start der weltweit ersten Recyclinganlage für Spanplatten am Standort Germersheim (1997). Auch dank gezielter Akquisitions- und Expansionsmaßnahmen kann die Gruppe unter der Führung von Georg Nolte ein starkes Wachstum verzeichnen. Dazu zählt unter anderem die Gründung von Express Möbel (2000) und Express Küchen (2010), um das wachsende Segment der Mitnahme-Möbel zu bedienen.

Nach der Vollendung des 75. Lebensjahres legt Georg Nolte im Jahr 2016 den Aufsichtsratsvorsitz für sein Unternehmen in familienfremde Hände und zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück. Durch die Kinder Maren Schmitt-Nolte und Georg Konrad Nolte nimmt die Familie unverändert ihre Interessen im Aufsichtsrat wahr.

Georg Nolte ist bis heute als Hauptgesellschafter unternehmerisch tätig. Im Jahr 2016 löst er das Spanplattenwerk in Germersheim aus der Nolte Gruppe heraus und bringt es 2020 unter dem Namen Rheinspan in ein Joint-venture mit der italienischen Saviola Gruppe ein. Und erst vergangenes Jahr beteiligt er sich an der rechtlichen Verselbstständigung des Nolte-Möbelgeschäfts in einer eigenen Gesellschaft.

Wilhelm von Haller, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Holding Nolte GmbH & Co. KGaA: „Georg Nolte ist weit über unsere Branche hinaus eine der großen Unternehmerpersönlichkeiten der Bundesrepublik und mit ganzem Herzen Familienunternehmer. Aus meiner mehrjährigen Begleitung seines Wirkens kann ich sagen: Er ist stets voller innovativer Ideen, die unseren Unternehmen immer wieder neue Impulse geben und damit dazu beigetragen haben, Nolte Küchen zu einer der bekanntesten Küchenmarken in Deutschland zu entwickeln. Im Namen des Aufsichtsrates, aller Geschäftsführer und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Gruppe danke ich Georg Nolte für sein unermüdliches Engagement und gratuliere ihm sehr herzlich zu seinem runden Geburtstag.“

Etappensieg beim Erreichen der Nachhaltigkeits-Ziele

Ikea hat seine Nachhaltigkeitsstrategie trotz der Corona-Pandemie erfolgreich weiterverfolgt. Wie die Schweden bei der Veröffentlichung ihres Nachhaltigkeitsberichtes für das Geschäftsjahr 2020 (1. September 2019 bis 30. August 2020) mitteilten, konnte das selbstgesteckte Forstwirtschaftsziel 2020, das besagt, dass das gesamte verwendete Holz aus nachhaltigeren Quellen stammen muss, erreicht werden. Darüber hinaus gelang es dem Unternehmen mehr als 9.500 Produkte auf ihr zirkuläres Potenzial zu überprüfen und Verbesserungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu erreichen, mit denen die Klimaauswirkungen weiter reduziert werden.

Weitere Höhepunkte des Geschäftsjahres 2020 sind:
– Die Abmilderung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, Schutz und Unterstützung für die Gesundheit und das Einkommen von Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden, Lieferanten und Communitys über die gesamte Ikea Wertschöpfungskette hinweg.
– Eine weitere Reduzierung der Klimaauswirkungen von Ikea (auch unter Berücksichtigung des Umsatzrückgangs infolge geschlossener Einrichtungshäuser), zum Beispiel durch den Einsatz von mehr erneuerbarer Energie in Produktion und Transport, die Erhöhung der Energieeffizienz im Beleuchtungs- und Elektrogerätesortiment und die Einführung von mehr Lebensmitteln auf Pflanzenbasis.
– Tests von stärker zirkulär orientierten Services wie Rückkaufprogrammen und neuen Eigentumsmodellen („Mietmöbel„).
– Der Ausbau des Angebots erschwinglicher Lösungen, damit Menschen zu Hause die Luft reinigen, Abfall reduzieren, Wasser sparen und saubere Energie erzeugen können.

Mit zahlreichen Aktivitäten hat Ikea auch in Deutschland zur Verbesserung der Umweltbilanz der Marke beigetragen. So produzierte das Unternehmen hierzulande mit vier eigenen On-Shore Windparks (23 Windkraftanlagen) und einem 25-prozentigen Anteil an einem OffshoreWindpark (das entspricht fast 17 Windkraftanlagen) rund 456 GWh Strom und damit mehr als den Bedarf aller Ingka-Standorte in Deutschland, der etwa 177,5 GWh betrug. Zudem können an allen 54 Standorten Elektrofahrzeuge aufgeladen werden. Mit Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern seiner Einrichtungshäuser und Lagerhallen erzeugt Ikea Deutschland weitere 8 GWh Strom.

„Mit unserer Initiative Buyback Friday anlässlich des Black Friday, bei der wir gebrauchte Ikea-Produkte zurückgekauft und anschließend über die Fundgrube weiterverkauft haben, haben wir im Geschäftsjahr 20 ein Zeichen gesetzt und Kunden ein Angebot gemacht, wie sie nachhaltiger konsumieren und die Lebensdauer von Produkten verlängern können“, erzählt Katarzyna Dulko-Gaszyna, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Ikea Deutschland. „Und weitere Initiativen sind schon in der Pipeline: So werden wir die Fundgruben nach und nach zu so genannten Circular Hubs umbauen, das sind Bereiche, in denen Kunden neben gebrauchte Möbel auch Tipps zur Reparatur und Wiederaufbereitung finden.“

Und weiter erklärt sie: „Ein weiteres Thema, das uns im abgelaufenen Geschäftsjahr besonders am Herzen gelegen hat, war die Unterstützung von Menschen, die in besonderer Weise von den Folgen der Pandemie betroffen sind. Mit unserer Initiative ,Wir packen das gemeinsam‘ konnten wir über 650 Einrichtungen mit mehr als 100.000 Ikea Produkten unterstützen. Davon haben rund 35.000 Menschen profitiert – auch das verstehen wir bei Ikea unter Nachhaltigkeit.“

Trauert um Firmengründer Helmut Wagner

Rehau trauert um seinen Firmengründer und Ehrenpräsidenten Helmut Wagner. Er starb am vergangenen Sonntag im Alter von 95 Jahren in der Schweiz im Kreis seiner Familie. Die Nachricht vom Tod des beliebten und bis zuletzt hoch engagierten Gründervaters bewegt Rehau-Mitarbeitende rund um den Globus.

„Die große Anteilnahme am Tod unseres Vaters kommt aus vielen Regionen der Welt. Das rührt uns als Familie sehr“, sagt Jobst Wagner, Präsident des Supervisory Board. Es zeige, wie groß die Spuren sind, die Helmut Wagner „als einer der Pioniere der modernen Industrie, als mutiger Macher und unbeirrbarer Visionär hinterlassen hat“, betont Wagner. „Wir werden das Andenken an Helmut Wagner ehren, indem wir sein beeindruckendes Wirken entschlossen weiter fortführen. Sein unternehmerischer Geist wird uns auch zukünftig Leitlinie sein“, so der Präsident des Supervisory Board.

Seit 1948 hat Helmut Wagner die Welt der Kunststoffe geprägt und damit einer ganzen Branche wichtige Impulse gegeben. Mit der Firmengründung im oberfränkischen Rehau beginnt die Herstellung von Produkten aus polymerem Material und damit die bis heute anhaltende Erfolgsgeschichte eines Familienunternehmens, das nach wie vor stark geprägt ist von dem Pioniergeist des Firmengründers.

Nach einer erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens über fünf Jahrzehnte übergibt Helmut Wagner im Jahr 2000 die Leitung der Firmengruppe an seine Söhne: Jobst Wagner wird Präsident des Supervisory Board, Dr. Veit Wagner Vizepräsident. Inzwischen ist die dritte Generation an Board. 2015 lässt der Rehauer Stadtrat dem Gründer der Firma Rehau eine besondere Anerkennung zu Teil werden: Helmut Wagner wird zum ersten Ehrenbürger seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ernannt.

Heute ist Rehau eine international tätige Unternehmensgruppe mit 20.000 Mitarbeitern an weltweit über 170 Standorten. „Dies ist nicht zuletzt der Vision und dem Mut von Helmut Wagner zu verdanken“, sagt William Christensen, CEO der Rehau Gruppe. „In tiefer Trauer und aufrichtiger Dankbarkeit für die Leistungen des Firmengründers ist die Rehau Familie in diesen Tagen ganz besonders verbunden“, so Christensen.