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Autor: Möbelfertigung

Italienische Regierung signalisiert Zuversicht für mögliche Durchführung des „Salone“ im September

Der FederlegnoArredo und der „Salone del Mobile.Milano“ kündigen nach vielen Gesprächen mit dem Palazzo Chigi, dem Außenministerium, dem Innenministerium, dem Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung, dem Gesundheitsministerium sowie dem Regionalministerium an, dass grundsätzlich alle eine mögliche Durchführung des „Salone del Mobile.Milano“ im September für möglich halten und unterstützen würden.
Claudio Luti, Präsident des „Salone del Mobile.Milano“, äußert sich dazu folgendermaßen: „Der ,Salone del Mobile di Milano‘ hat für das ganze Land eine wichtige, positive Bedeutung, und die Regierung hat bestätigt, dass sie sich dessen voll bewusst ist. Wir sind daher zuversichtlich, dass aus den Zusicherungen Seitens der Regierung bald konkrete Maßnahmen abgeleitet werden können. Am wichtigsten ist aber die Einstellung der Unternehmen, die ihre Teilnahme an der Messe als Haupttreiber zur Wiederbelebung des Einrichtungssektors, der italienischen Wirtschaft und Gesellschaft bestätigen müssen.“

Claudio Feltrin, Präsident von FederlegnoArredo, erläutert: „Die Worte von Premierminister Mario Draghi letzte Woche über die Notwendigkeit eines Plans für die Wiederaufnahme von Messen und Veranstaltungen, wurde von den Treffen in Rom bestätigt. Dies sendet ein sehr wichtiges Signal von Seiten der Politiker, die zeigen, dass sie sich der dringenden Notwendigkeit nicht nur voll bewusst sind, sondern auch die erforderlichen Bedingungen schaffen, um eine Großveranstaltung wie den ,Salone del Mobile di Milano‘ innerhalb der erforderlichen Zeiträume möglich zu machen. Das ,Go‘ der Regierung für die Teilnahme an den Fußball-Europameisterschaften hat Zuversicht gestiftet, dass ein Stattfinden des ,Salone‘ im September der beste Weg wäre, um der Welt zu zeigen, dass Italien in das Neue Normal zurückgekehrt ist.“

31,1% weniger Unternehmensinsolvenzen im Januar

Im Januar 2021 haben die deutschen Amtsgerichte 1.108 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 31,1 Prozent weniger als im Januar 2020. Die wirtschaftliche Not vieler Unternehmen durch die Corona-Krise spiegelt sich somit weiterhin nicht in einem Anstieg der gemeldeten Unternehmensinsolvenzen wider. Allerdings setzte sich der Anstieg der Zahl eröffneter Regelinsolvenzverfahren im März 2021 fort.

Ein Grund für die niedrige Zahl beantragter Unternehmensinsolvenzen ist die ausgesetzte Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen bis Ende 2020. Das Wiedereinsetzen der Antragspflicht zeigt sich noch nicht in den Ergebnissen für Januar 2021. Auch die bereits seit Oktober 2020 wieder geltende Insolvenzantragspflicht für zahlungsunfähige Unternehmen hat unter anderem aufgrund der Bearbeitungszeit der Gerichte noch keine erkennbaren Auswirkungen auf die Januar-Ergebnisse. Ausgesetzt ist die Insolvenzantragspflicht weiterhin für Unternehmen, bei denen die Auszahlung der seit 1. November 2020 vorgesehenen staatlichen Hilfeleistungen noch aussteht.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Januar 2021 im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) mit 166 Fällen (Januar 2020: 275, -40%). Unternehmen des Baugewerbes stellten 150 Insolvenzanträge (Januar 2020: 247, -39%). Im Gastgewerbe wurden 139 (Januar 2020: 185, -25%) Insolvenzanträge gemeldet.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen im Januar 2021 beliefen sich auf rund 3,7 Milliarden Euro. Im Januar 2020 hatten sie bei rund 4,0 Milliarden Euro gelegen.

Hinweise auf die künftige Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen gibt die Zahl der eröffneten Regelinsolvenzverfahren. Im Jahr 2020 war diese stetig gesunken, bis sich im November (+5%) und Dezember (+18%) eine Trendumkehr abzeichnete. Im Jahr 2021 setzte sich dieser Anstieg der Zahl eröffneter Regelinsolvenzverfahren mit Ausnahme des Januars (-5%) fort. Im Februar 2021 stieg die Zahl deutlich um 30 Prozent und im März nochmals um 37 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vormonat. Im März lagen die Zahlen somit erstmals seit einem Jahr über den Zahlen des Vorjahresmonats (+18%). Die Gesamtzahl der beantragten Regelinsolvenzen, also inklusive der Verfahren, die mangels Masse nicht eröffnet wurden, lag im März 2021 sogar um 20 Prozent höher als im März 2020.

Neben den Unternehmensinsolvenzen meldeten 6.677 übrige Schuldner im Januar 2021 Insolvenz an. Das waren 9,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Darunter waren 5.113 Insolvenzanträge von Verbraucherinnen und Verbrauchern (-6,2%) sowie 1.282 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen (-19,8%).

Ein deutlicher Rückgang an Insolvenzanträgen von Verbraucherinnen und Verbrauchern hat sich bereits seit Juli 2020 angedeutet und ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass Ende 2020 ein Gesetz zur schrittweisen Verkürzung von Restschuldbefreiungsverfahren von sechs auf drei Jahre beschlossen wurde. Die Neuregelung gilt bereits für ab dem 1. Oktober 2020 beantragte Verbraucherinsolvenzverfahren und ermöglicht Verbraucherinnen und Verbrauchern einen schnelleren wirtschaftlichen Neuanfang im Anschluss an ein Insolvenzverfahren. Es ist davon auszugehen, dass deshalb nun nach und nach viele überschuldete Privatpersonen ihren Insolvenzantrag stellen werden.

Hinweise zu Regelinsolvenzverfahren:
Vom 1. März bis zum 30. September 2020 waren Unternehmen, deren Insolvenzreife (Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung) auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruhte und die Aussichten darauf hatten, eine bestehende Zahlungsunfähigkeit zu beseitigen, von der Insolvenzantragspflicht befreit. Auch bei Insolvenzanträgen von Gläubigerseite wurde vorausgesetzt, dass der Eröffnungsgrund bereits am 1. März 2020 und damit vor der Corona-Pandemie vorlag. Seit dem 1. Oktober 2020 ist ein Insolvenzantrag bei Zahlungsunfähigkeit wieder verpflichtend, bei Überschuldung galt die Befreiung weiterhin bis Jahresende 2020. Für Unternehmen, bei denen die Auszahlung der seit dem 1. November 2020 vorgesehenen staatlichen Hilfeleistungen noch aussteht, ist die Insolvenzantragspflicht bis Ende April 2021 weiterhin ausgesetzt. Die Auswirkungen dieser Änderungen werden sich in den kommenden Berichtsmonaten in der Statistik zeigen.

Von den Insolvenzverfahren in Deutschland sind 30 Prozent Regelinsolvenzverfahren, zu denen in erster Linie alle Verfahren von Unternehmen zählen (rund 55% aller Regelinsolvenzverfahren). Enthalten sind weiterhin Personen, die wirtschaftlich tätig sind. Dazu gehören unter anderem die persönlich haftenden Gesellschafter einer offenen Handelsgesellschaft (oHG), Mehrheitsgesellschafter einer Kapitalgesellschaft sowie ehemals selbstständig Tätige, deren Vermögensverhältnisse als nicht überschaubar eingestuft werden.

„IWF“ Atlanta

Kündigt „Monat der Holzverarbeitung“ an

Innovation und Erfindungsreichtum in der Holzbearbeitung – diese beiden Schlagworte stehen im Mittelpunkt des neu konzipierten Events „Woodworking Manufacturing Month“ 2021, das Produkt- und Technologieinnovationen und -fortschritte in der gesamten Holzindustriebranche vorstellt. Der „Woodworking Manufacturing Month“, also „Monat der Holzverarbeitung“, der vom 1. bis 31. Oktober stattfinden soll, wird von der „International Woodworking Fair“ (IWF) im Auftrag der IWF-Eigentümer, der Wood Machinery Manufacturers of America (WMMA) und der Woodworking Machinery Industry Association (WMIA), für die gesamten Branche ins Leben gerufen und organisiert.

Produziert und inszeniert unter dem Motto „Woodworking Manufacturing: Innovation Starts Here“ wird der „Woodworking Manufacturing Month“ die Dynamik der holzverarbeitenden Industrie auf zwei parallelen Schienen zeigen: Einer nationalen Informations- und Werbe-Kampagne, die im Schulterschluss mit einem lokalen, von den teilnehmenden Herstellern ausgeführten Basisprogramm läuft. Unternehmen aus der ganzen USA sollen sich jeweils lokal beteiligen und vor Ort präsentieren, wie innovativ die Branche ist in Sachen Produktionstechnologien und Materialentwicklung. An diesen „Hotspots“ lassen sich dann sowohl Technologien, als auch Werkstoffe erleben, die auf verschiedensten Märkten zum Einsatz kommen. Alle lokalen Teilnehmer profitieren von einem umfangreichen, einsatzbereitem Marketing- und Branding-Toolkit, das digitale Fahrzeuge, Programmlogos und -grafiken, ein digitales Verzeichnis/Ressourcenführer und andere wichtige Materialien enthält. Ausgestattet mit diesen Werkzeugen können die Unternehmen in Eigenregie lokale Veranstaltungen und Aktionen wie „Tage der offenen Tür“, Werksbesichtigungen und „Tage zur Entdeckung von Produktinnovationen“ durchführen.

Der „Woodworking Manufacturing Month“ soll nicht nur den Bekanntheitsgrad der Branche erhöhen und die Rolle der Innovation als Wachstumsmotor hervorheben, sondern auch die holzverarbeitende Industrie als Berufsziel positionieren. Die Branche umfasst Hunderte von Zulieferern für die Holzverarbeitung, darunter Entwickler von Konstruktionssystemen, Hersteller von Maschinen und zugehöriger Technologie, Lieferanten von Holz, Platten, Beschlägen, Verbindungselementen, Beschichtungen und Klebstoffen. Sie umfasst auch Tausende von Herstellern von Holzprodukten, die diese Elemente zur Herstellung von Schränken, Möbeln, Türen, Fußböden, Fenstern, Tischlerarbeiten und industriellen Holzkomponenten verwenden. Diese Produkte beliefern wichtige Industrien, die das Rückgrat der US-Wirtschaft bilden. Von US-Ökonomen offiziell als „Secondary Wood Manufacturing Industry“ bezeichnet, unterstützen holzverarbeitende Produkte den Wohnungsbau, Versorgungsunternehmen, die Schifffahrt, Freizeitboote und -fahrzeuge sowie Geschäftsflugzeuge – um nur einige Beispiele zu nennen.

Alle Details zum „Woodworking Manufacturing Month“ 2021 – einschließlich der offiziellen Einladung zur Teilnahme und der Einführung aller Marketing-/Branding-Tools – werden später im Frühjahr bekannt gegeben.

VDDP

Kleines Plus im Februar

Die hiesigen Polstermöbelhersteller haben im Februar dieses Jahres einen Umsatz von 86,56 Millionen Euro erzielt. Wie der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie mitteilte, ist das ein leichter Anstieg von 0,34 Prozent im Vergleich zum Februar 2020. Im Inland wurden dabei 59,295 Millionen Euro erwirtschaftet, was einem Plus von 0,4 Prozent entspricht. Der Umsatz im Ausland betrug 27,267 Mio. Euro (+ 0,22 %). In der Eurozone wurde dagegen mit 9,684 Millionen Euro ein Minus von 7,33 Prozent eingefahren. Die Exportquote lag unverändert zum Vorjahreszeitraum bei 31,5 Prozent.

Günter-Schwank-Preisträger 2021 bekanntgegeben

Mit dem Günter-Schwank-Preis werden jedes Jahr die besten Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik in Deutschland ausgezeichnet. Der Preis ist nach dem Pionier und Visionär der Kunststoff verarbeitenden Industrie, Günter Schwank, benannt. Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. In diesem Jahr werden 13 herausragende Nachwuchskräfte ausgezeichnet.

Angesichts der rückläufigen Ausbildungszahlen und dem sich zuspitzenden Fachkräftemangel, kommt der Nachwuchsarbeit des pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V. eine ganz besondere Bedeutung zu. Mit dem nach Günter Schwank benannten Preis für herausragende Leistungen in der Berufsausbildung wollen wir einerseits Spitzenleistungen sichtbar machen und anderseits ein Schlaglicht auf die duale Berufsausbildung in der Kunststoff verarbeitenden Industrie legen.

„Mehr denn je müssen wir alles dafür tun, um mehr junge Menschen für eine Ausbildung in der Kunststoff verarbeitenden Industrie zu begeistern. Mit dem Günter-Schwank-Preis leisten wir einen wichtigen Beitrag Beruf und Branche sichtbar zu machen“, hebt Ralf Olsen, Hauptgeschäftsführer des pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V. und verantwortlich für die Bildungspolitik und Berufsbildung in der Kunststoff verarbeitenden Industrie, hervor.

Der Preis ist nach dem Pionier und Visionär der Kunststoff verarbeitenden Industrie, Günter Schwank, benannt. Dieser engagierte sich in seinen Funktionen als Präsident und Ehrenpräsident des Gesamtverbandes Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. sowie als Ehrenvorstandsmitglied im pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V. ganz besonders für die Nachwuchsförderung. Für ihn war die Nachwuchsarbeit die zentrale Säule für den Erfolg und das Wachstum der Branche.

Mit dem Günter-Schwank-Preis 2021 werden ausgezeichnet:
Thomas Bayer, Gerresheimer Regensburg GmbH; Daniel Dänzer, Rehau AG + Co; Michael Raab, Parat GmbH & Co. KG; Tina Kuhn, Hengst SE; Kevin Krappmann, Dr. Schneider Kunststofftechnik GmbH; Philipp Feierstein, Elobau GmbH & Co. KG; Tobias Altner, Polifilm Extrusion GmbH; Sofie Dannemann, Airbus Helicopters Deutschland GmbH; Daniel Schmid, Rehau AG + Co; Fabian Hohmann, Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH und Jannes Kröger, Pöppelmann GmbH & Co. KG Kunststoffwerk-Werkzeugbau.

Darüber hinaus werden Frank Nickl, Rogers Germany GmbH und Florian Braun, Delo Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA als jeweilige Bundesbeste der Fachrichtung Bauteile bzw. Werkstoffprüfer Kunststofftechnik ebenfalls mit dem Günter-Schwank-Preis geehrt.

Neben der Auszeichnung der Absolventen und Absolventinnen werden auch die ausbildenden Unternehmen sowie die beteiligten Berufsschulen mit einer Urkunde gewürdigt.

Neu formiertes Vertriebsteam für passgenauen Support in Südamerika

Südamerikanische Holzwerkstoffproduzenten gehören zu den langjährigsten und aktivsten Siempelkamp-Kunden. Um Anlagenbetreiber bei künftigen Projekten noch gezielter zu unterstützen, hat Siempelkamp sein Südamerika-Team neu aufgestellt bzw. erweitert. Dazu gehört die Übergabe des „Staffelholzes“ von Werner Masnitza – weiterhin als Senior-Berater aktiv – an das Sales-Team für Südamerika.

Seine immense Erfahrung im Bereich der südamerikanischen Holzwerkstoffindustrie bringt Werner Masnitza künftig als Senior-Berater ein. Der diplomierte Ingenieur ist bereits seit 1987 für Siempelkamp tätig und prägte insbesondere den Erfolg in Südamerika – zunächst als leitender Projektmanager, seit 2002 als Sales Director Wood Division für den südamerikanischen Markt, Spanien, Portugal und Italien. Seine Expertise mündete in erste Vertriebserfolge unter anderem in Chile und Kolumbien, auch begleitete er zahlreiche Projekte im gesamten südamerikanischen Markt.

Zwei weitere Mitarbeiter widmen sich der Aufgabe, Kunden in Südamerika bestmöglich zu unterstützen, wenn es um die Investition in eine Neuanlage geht. So übernimmt Jonathan Parisotto, seit vier Jahren bei Siempelkamp tätig, die Position des Sales Director Siempelkamp do Brasil Wood Division South America als lokaler Ansprechpartner. Er absolvierte ein Studium zum Mechanical Engineer an der Pontificia Universidade Católica do Paraná, erwarb seinen Bachelor-Abschluss in „Strategic Business Management“, darauf folgte ein Master-Abschluss im Bereich Marketing. Seine Erfahrung gründet auf 14 Jahren als Sales Engineer bzw. Projektmanager für verschiedene Industrien. Siempelkamp-Kunden in Südamerika ist er bereits als Ansprechpartner während der Zusammenarbeit in zahlreichen Projekten vertraut.

Ebenfalls seit vier Jahren ist Daniel Hasemann für Siempelkamp tätig – er verstärkt das Team als Sales Director für die Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Wood Division South America. Nach Abschluss seines Ingenieur-Studiums an der Universität Hamburg stieg er direkt in die Holzwerkstoff- und Möbelindustrie ein. Als Leiter technischer Kundendienst und im Vertrieb eines Maschinenbau-Unternehmens sammelte er Erfahrung in einem weltweit agierenden Unternehmen, die er bei Siempelkamp weiter ausbaute und nun in den Support südamerikanischer Kunden einbringt. So war Daniel Hasemann in einer Reihe von Projekten im europäischen Ausland und in Nordamerika für den technischen Vertrieb zuständig und bringt dies nun in die Betreuung der südamerikanischen Kunden ein.

„Mit dieser Aufstellung sind wir bereit, Holzwerkstoffproduzenten in Südamerika mit einem passgenau spezialisierten Team bestmöglich zu unterstützen und dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden“, unterstreicht Ulrich Kaiser, Head of Sales bei Siempelkamp.

Kostenlose virtuelle Tischler-Workshops

Mit „Endlich wieder Zeit für Handwerk – Prozessdigitalisierung richtig umsetzen“ startete am 14. April 2021 die kostenlose Online-Seminar-Reihe „Virtuelle Tischler-Workshops“, die der Fachverband Leben Raum Gestaltung Hessen/Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk auf die Beine gestellt hat. Bis Ende April wird es noch vier weitere Online-Workshops geben.

Gleich zu Beginn der Auftaktveranstaltung machte Referent Christoph Krause darauf aufmerksam, dass sich zunehmend Dienste und Plattformen, sogenannte Intermediäre, zwischen Kunden und Handwerker setzen und dadurch die traditionell starke Kundenbindung des Handwerks aufbrechen. Die Digitalisierung, so der Experte, stelle für ihn aber eine Chance dar, das Handwerk durch Veränderung zu bewahren.

Zum Start widmete sich die Workshop-Reihe der richtigen Digitalisierung von Prozessen. Bevor damit allerdings begonnen werden könne, müssten die Prozesse eines Betriebs zunächst einmal analog sauber dokumentiert werden. „Wer vor der Digitalisierung schon schlechte Prozesse hatte, hat nach der Digitalisierung immer noch schlechte Prozesse“, so Krause. Darüber hinaus muss das Ziel sein, Unternehmensprozesse so aufeinander abzustimmen, dass diese gut miteinander funktionieren. „Im Fokus steht, Zeit vor dem Rechner einzusparen“, fasste der Referent zusammen.

Welche Prozesse generell digitalisiert werden müssen und welche Tools die Tischlerinnen und Tischler dabei benutzen sollten, falle von Betrieb zu Betrieb jedoch unterschiedlich aus, da sich die einzelnen Tischlerbetriebe stark voneinander unterscheiden. Der Digitalisierungsexperte erläuterte den Workshop-Teilnehmer:innen aber, welche Fragen sie sich stellen und welche Entscheidungen sie treffen müssen, bevor sie mit der Digitalisierung von Prozessen beginnen können, und benannte anschließend wichtige To-dos, um bei der Prozessdigitalisierung erfolgreich zu sein. Der wichtigste Faktor sei dabei, auch die eigenen Mitarbeiter mitzunehmen, so Krause.

Die nächsten Virtuellen Tischler-Workshops finden heute, am 23., 26. und 30. April 2021 immer ab 18 Uhr statt. Weitere Informationen zu den einzelnen Workshops finden Sie auf der Internetseite unter leben-raum-gestaltung.de/veranstaltungen/tischler-workshops.

Bei Rückfragen zur Veranstaltung steht Ihnen Ulrich Leber per E-Mail unter leber@leben-raum-gestaltung.de zur Verfügung. Interessierte Tischlerinnen und Tischler melden sich bitte vorab per E-Mail bei Nicole Hesse (E-Mail: hesse@leben-raum-gestaltung.de) an.

Produkt-Innovation auf der „Interzum Guangzhou“ ausgezeichnet

Mit Stolz nahm die Swiss Krono Group auf der „Interzum Guangzhou“ 2021 die Auszeichnung der „20 Plus 20 Annual List Awards Outstanding Furniture Accessories“ entgegen. Gewinner-Produkt war die Spanplatte „Be.yond“. Damit ist die Swiss Krono Group einer von nur zwei Holzwerkstoff-Herstellern, die in diesem Jahr mit dem wichtigen Award ausgezeichnet wurden.
Die Swiss Krono „Be.yond“-Produkte gehören, laut Herstellerangabe, zu den umweltfreundlichsten Spanplatten weltweit. Sie werden mit modernsten biobasierten Klebstoffen hergestellt und verfügen über die niedrigsten Formaldehyd-Emissionen auf dem Markt. Sie genügen daher den höchsten Anforderungen an die Raumluftqualität und machen keinerlei Kompromisse in Bezug auf Wohngesundheit. So liefern sie einen echten Mehrwert für Mensch und Natur.

Um Produktinnovationen in der Möbelindustrie aktiv anzuerkennen und zu fördern, wurden erstmals 2018 die „20 Plus 20 Annual List Outstanding Furniture Accessories“ Awards verliehen. Aufgrund der Corona-Pandemie war es im vergangenen Jahr nicht möglich, die Auszeichnungen termingerecht an die Gewinner zu übergeben. Daher wurde Preisverleihung auf die diesjährige Ausgabe der „Interzum Guangzhou“ verschoben.

Will bis 2024 über 60 Millionen Euro in das Unternehmen investieren

Die „grüne Fabrik“ lässt sich Team 7 rund 35 Millionen Euro kosten – die größte Investition in der Unternehmensgeschichte. Allerdings fließt das Geld nicht allein in die Produktion mit dann 67.000 Quadratmetern, neuen Anlagen und einer konsequenteren Digitalisierung. Sondern auch in einen Neubau der „Team 7 Welt“ in der Zentrale in Ried.

Es ist ein viergeschossiger Skelettbau mit einer Gesamtnettofläche von 6.100 Quadratmetern geplant. Straßenseitig werden senkrechte Sonnenschutzlamellen aus unbehandelter Eiche installiert, die Team 7 in eigener Produktion fertigt. Insgesamt kommen dafür ca. 6.000 Festmeter Rundholz, zum Teil aus dem eigenen Firmenwald, zum Einsatz.

Natürliche Wohnwelten begeistern im 1.200 Quadratmeter großen „Team 7 Store“. Zudem bietet eine Tiefgarage 56 Parkplätze. Highlights im Erdgeschoss sind der Team 7 Square und das Bio-Restaurant für Mitarbeiter und Gäste. Im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich die Open-Space-Arbeitsplätze. Das dritte Obergeschoss hält Kommunikationsflächen und einen multifunktionalen Konferenzraum, eine vermietbare Showküche und eine Skybar mit atemberaubendem Blick über Ried bereit. Am zweiten August 2021 sollen die Bagger in Ried anrücken.

Zwischen 2017 und 2019 investierte Team 7 bereits rund 25 Millionen Euro und kommt damit bis 2024 auf ein Gesamt-Investitionsvolumen von über 60 Millionen Euro. „Wir denken, dass wir auf dem richtigen Weg sind, darum haben wir uns antizyklisch trotz Corona-Krise zu diesem Schritt entschieden“, so Emprechtinger.

Und der Erfolg gibt dem Manager Recht. Trotz Pandemie konnte der Naturholzmöbel-Spezialist mit 730 Mitarbeitern in 2020 ein Plus von sieben Prozent erwirtschaften und bilanziert damit einen Gesamtumsatz von 101 Millionen Euro. 86 Prozent davon stammt aus dem Export, der deutsche Markt ist mit rund 50 Prozent des Gesamtumsatzes ganz klar der wichtigste Markt. „Es war nicht leicht, diesen Erfolg im vergangenen Jahr einzufahren“, bekräftigt Emprechtinger. „Wir hatten über vier Wochen geschlossen, es wurde nicht ein Teil produziert. Und auch danach war die Auslastung durchaus immer wieder schwankend, abhängig von Ladenöffnungen beziehungsweise allgemeinen Schließungen. Wir müssen an dieser Stelle einerseits unseren Mitarbeitern ein großes Lob aussprechen, die immer dann zur Stelle waren, wenn die Auslastung hoch war und Leerläufe abgepuffert haben. Und andererseits auch all unseren Handelspartnern, die es im Laufe des Jahres 2020 verstanden haben, ihre Kunden zu erreichen, auch wenn die Geschäfte dicht waren.“

So wertet der Mann an der Spitze von Team 7 selbst den schwachen Jahresauftakt 2021 als Erfolg und nicht als Niederschlag: „Wir hatten im Januar einen Auftragsrückgang um 40 Prozent und im Februar um 30 Prozent verglichen zum Vorjahr. Das ist aber nicht das Entscheidende: Wir hatten immerhin 60 und 70 Prozent der Aufträge wie in 2020. Trotz komplett geschlossener Verkaufsstellen. Das ist, was zählt.“ Insgesamt gibt die Team 7 Geschäftsführung an, mit der Pandemie gelassener geworden zu sein. „Kennzahlen verschwimmen zusehends und sind nicht mehr verlässlich. Im März vergleichen wir beispielsweise mit dem Lockdown 2020, in dem wirklich nichts ging – auf der Basis lassen sich keine klaren Aussagen treffen. Vielmehr geht es darum, trotz allem möglichst gut durch diese Zeit zu kommen und wir sind sicher, dass wir das schaffen.“ Zudem hat es das Unternehmen sehr schnell verstanden, Kaufanreize zu schaffen – beispielsweise mit verschiedenen Homeoffice-Lösungen. Natürlich auch hier mit ebenfalls hohen ökologischen Anspruch und gewohnter Team 7 Qualität und Holz von heimischen Bäumen.

„Uns ist es wichtig, die komplette Wertschöpfungskette zu kontrollieren. Vom Baum bis zum maßgefertigten Möbel,“ unterstreicht Emprechtinger. Bei Team 7 ist demnach alles im Auf- und Umbruch. „Wir richten uns komplett neu aus mit einer Massivholzproduktion auf höchstem technischen und ökologischen Niveau – darauf sind wir stolz.“ Damit sichert Team 7 die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Arbeitsplätze und ist für eine nachhaltige Zukunft bestens aufgestellt.

Klicken Sie HIER, um schon jetzt einen Blick auf die neue „Team 7 Welt“ in Ried zu werfen.