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Autor: Möbelfertigung

Montage und Inbetriebnahme in Rekordzeit

Am 29. Oktober produzierte eine Siempelkamp-Kurztaktpressenanlage ihre erste Platte bei Dexco am Standort Agudos in Brasilien. Dabei hat die Zeitspanne zwischen dem Montagestart und dieser Ersten Platte betrug nur drei Monate betragen – ein Rekord.

Die Kurztaktpressenanlage ist die vierte, die Dexco (vormals Duratex) mit Siempelkamp am Standort Agudos errichtet. Zudem betreibt der brasilianische Holzwerkstoffproduzent acht Siempelkamp-Anlagen mit „ContiRoll“-Pressentechnologie. Die erste „ContiRoll“ gab Duratex bereits vor 25 Jahren in Auftrag. Der Vertrag für das aktuelle Projekt wurde im November 2020 unterschrieben; 73 Tage nach Eintreffen des letzten Containers entstand die Erste Platte.

Die Anlage leistet 240 Takte in der Stunde, das Projekt realisierten Siempelkamp-Teams aus Brasilien, Deutschland und Tschechien gemeinsam mit dem Dexco-Team. Als „perfect symphony and collaboration“ bezeichnet der Kunde die gemeinschaftliche Arbeit von der Projektierung über das Engineering und die Montage bis hin zur aktuellen Inbetriebnahme. Coronabedingt waren nicht alle Siempelkamp-Beteiligten zur Ersten Platte nach Brasilien gereist – eine Live-Übertragung sorgte jedoch dafür, dass das deutsche Siempelkamp-Team das Ereignis digital miterleben und seinem brasilianischen Partner herzlich gratulieren konnte.

Die Ergebnisse von „Die Gute Form 2021“

Den hohen Corona-Fallzahlen zum Trotz konnten unter strengen Hygiene-Auflagen die individuellen und sehr hochwertige Tischler-Gesellenprüfungsarbeiten des aktuellen Abschlussjahrganges vom 08. bis 13. November 2021 im Elbepark Dresden präsentiert werden. Der alljährliche Wettbewerb wird von den 17 sächsischen Tischlerinnungen organisiert und ausgerichtet.

Zu sehen waren insgesamt 46 Unikate aus Sachsen und Sachsen-Anhalt ­– acht mehr als im Vorjahr. Darunter befinden sich auch in diesem Jahr neun sehr kreative Arbeiten von Tischlerinnen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer demonstrierten damit sehr anschaulich das hohe Niveau handwerklicher Qualität und die vielfältige Kreativität im Tischlerhandwerk.

Parallel zur Fach-Jury, die in einem aufwändigen Bewertungsverfahren die vorderen Plätze ermittelte, konnten die Besucher des Elbeparks Dresden online für ihre Favoriten abstimmen.

Den ersten Platz errang Leoni Hofmann aus Chemnitz für ihren „Schminktisch in Eiche“. Sie überzeugte die Jury mit einer äußerst feinfühligen Gestaltung und sehr harmonischen Proportionen. Zwischen den vorderen Holzfüßen und dem hinteren Metallfuß, welcher sich vom Boden bis zum Spiegel sehr unauffällig fortsetzt, entsteht eine ausgewogene Balance. Geringe Materialstärken sowie schmale und akkurat gearbeitete Fugenbilder verleihen unaufdringliche Leichtigkeit. Erstklassige handwerkliche Qualität sowie eine hervorragende Umsetzung des Mix aus Material, Textur und Farbe unterstreichen den sehr hochwertigen

Auf den zweiten Platz kam Jonathan Gürtler aus Leipzig mit „Aqua Board in Eiche und Mineralwerkstoff“. Das Spezialmöbel enthält zahlreiche klug durchdachte Fächer und Türen und bietet mehr als ausreichend Platz für Technik und Accessoires.

Die moderne Materialauswahl sowie die besondere Frontgestaltung durch eine geprägte Eichenoberfläche in Kombination mit dem feuchteunempfindlichen Mineralwerkstoff verbinden Funktion und Design sehr elegant. 120 Liter Wasser finden in einer Umrandung aus 30 mm dickem – auf Gehrung scheinbar unsichtbar zusammengefügtem – Acrylglas sicheren Halt.

„Bronze“ ging an Mohammad Obed aus Leipzig für „Betttruhe in Tanne“. Die Bettruhe aus schlichtem Tannenholz mit feinen Strukturen bietet viel Stauraum. Im Gegensatz zu klassischen Eckverbindungsvarianten fügen sich die hier verwendeten von außen sichtbaren Federn dezent ins Gesamtbild ein. Die Messing-Möbelgriffe führen die reduzierte Formsprache der Truhe konsequent fort. Unterhalb des in traditioneller Rahmen-Füllungs-Konstruktion gefertigten Bodens liegen drei von außen bedienbare Schubkästen.

Den Sonderpreis „Oberfläche“ erhielt Thomas Viehweger aus Stollberg. Dieser wurde für die Umsetzung der innovativen Beschichtung einer Glasplatte mit Furnier, welches eine besondere Herausforderung darstellt, vergeben. Abgesehen von vielen weiteren kleinen Highlights in seinem Gesellenstück ist das „leuchtende Holz“ ein ganz besonderer Blickfang.

Brücke zwischen Werk 1 und Werk 3 fertiggestellt

Seit Jahreswechsel 2020/21 läuft die Nobilia-Produktion im Gütersloher Werk Am Hüttenbrink bereits. Jetzt ist der nächste wichtige Step – die Verbindung zum Stammwerk Sürenheide über die Autobahn 2 hinweg – geschafft. Die Brücke steht und in wenigen Wochen werden hier die Werksfahrzeuge zwischen den Werken I und III hin- und herpendeln, um die Teile für die bestellten Kommissionen zusammenzuführen. Schneller und ohne Straßen zu verstopfen. Dies war offenbar den hohen Aufwand für die als Privatinitiative errichtete Brücke samt Erdaufschüttungen wert. Ein historischer Brückenschlag, wie Dr. Lars Bopf in verschiedenen Medienberichten, u.a im WDR-Fernsehen, betonte (s. Foto). 

In einer spektakulären Nachtschicht wurde dazu am Samstag den 6.11. ab 22 Uhr die A2 vollgesperrt und in 13,5 Stunden das Projekt bei Wind und Regen durchgeführt. Ein Wettlauf mit der Zeit, bei dem trotz allem Präzisionsarbeit gefragt war: Acht Brückenelemente, insgesamt 60 Tonnen schwer, mussten an Kranseilen Zentimeter für Zentimeter passgenau verbaut werden. Das Resultat hat knapp über 50 m lichte Weite und zwei Fahrspuren mit einer Gesamtbreite von 8,50 m. Vollständig einsatzfähig ist die Brücke wohl gegen Jahresende.

Meisterwerke

„Woody Award“ für Filz-Akustikpaneele

Meisterwerke wurde auf dem Branchentag Holz in Köln, dem Branchentreff des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel e. V. (GD Holz), mit dem „Woody Award“ in Gold in der Kategorie „Innovatives Produkt“ ausgezeichnet. Der GD Holz zeichnete das neue Filzpaneel „MeisterPaneele. style“ aus, „für die Entwicklung moderner und schalldämmender Filz-Akustikpaneele, die zeitloses Design und Funktionalität ideal kombinieren“, so die Begründung der Jury. Der Preis wurde im Rahmen einer Feierstunde von den drei Geschäftsführern des Unternehmens entgegengenommen. „Wir freuen uns sehr über diesen Branchenpreis“, erklärt Geschäftsführer Ludger Schindler, „zeigt und bestätigt er uns doch, dass unser konsequenter Weg der stetigen Innovation honoriert wird. Mit attraktiven und zeitgemäßen Produkten, die aktuelle Trends aufgreifen, sichern wir uns und unseren Fachhandelskunden die Zukunft!“

Die bereits mit dem „Red dot“ausgezeichnete „MeisterPaneele. style SP 800″ verfügt über eine Oberfläche aus hochwertigem Filz. Das Akustikpaneel absorbiert 35 Prozent des Raumschalls (Absorberklasse D gemäß DIN EN 11654) und sorgt damit für eine spürbar angenehme Atmosphäre besonders in modernen Wohnumgebungen, in denen Vorhänge und andere Textilien nur sparsam eingesetzt werden. „MeisterPaneele. style“ steht in fünf modernen Farben zur Verfügung – für den perfekten Gesamteindruck wird jede Farbe komplettiert durch passende Filzleisten (Winkelabdeckleiste und Abdeckleiste). Die vegane Filzoberfläche besteht aus Recyclingmaterial (100 Prozent bei den Grautönen, 50 Prozent bei Oliv und Terrabraun) und lässt sich nach Ende der Nutzung selbst wiederum komplett recyceln.

Veranstaltung auf 2022 verschoben

Die „Industrial Print Integration“ in Düsseldorf wurde aufgrund der steigenden Covid-Fallzahlen abgesagt und in das nächste Jahr verschoben. Die Konferenz wird vom 8. – 9. November in Düsseldorf-Neuss stattfinden.

Drei große Trends im „Home Report 2022“

Von „Conscious Kitchen“ bis „Furnearture“ – der „Home Report 2022“ ist jetzt beim Zukunftsinstitut erschienen. Bereits zum vierten Mal präsentiert Wohnexpertin Oona Horx-Strathern darin die wichtigsten Wohntrends und die aktuellsten Entwicklungen der Branche. Sie zeigt auf, wie die Auswirkungen der Corona-Pandemie unser Zuhause langfristig verändern, dass auch in der Baubranche Nachhaltigkeitimmer wichtiger wird und wieso wir mehr Playfulness in unseren Städten und unserem Alltag brauchen.

Oona Horx-Strathern formuliert in drei Wohntrends die Anforderungen an eine zeitgemäße Einrichtung, die neuen Denkmustern und Bedürfnissen gerecht werden muss:

„Conscious Kitchen“ – eine „Werkstatt“ für mehr Lebensqualität

Bei diesem Wohntrend handelt sich es vor allem um eine Wiederentdeckung der Funktion unserer Kochbereiche. Die steigenden Investitionen in der Küchenbranche dieses Jahr verdeutlichen: Die Küche erhält mehr Bewusstsein und mehr Wertschätzung. Sie ist funktional, schafft Platz für soziale Interaktionen und Emotionen, damit Menschen darin ihre eigene Identität ausdrücken können und passt sich an die verschiedensten Bedürfnisse an. Weg von offenen Wohn-Essbereichen: Bewegliche Trennwände und Speisekammern werden unter Home-Office-Bedingungen immer populärer. Denn: „Wenn wir von zu Hause arbeiten, benötigen wir mehr Platz, um zum Beispiel Lebensmittel sicher zu lagern und um unser Privatleben von der Arbeit zu trennen. Eine flexible Raumplanung der Küche wird somit erforderlich“, erklärt Oona Horx-Strathern. Besonders durch die Verwendung von Holz und nachhaltigen Materialien strahlt die Küche zudem Wärme und Geborgenheit aus und lässt uns unsere Gesundheit und Ernährung bewusster wahrnehmen. Groß ist auch der Wunsch nach Oberflächen in der Küche, die nicht nur schön sind, sondern antibakteriell und selbstreinigend. Nur elegant und langlebig darf eine Küche nicht mehr sein, denn das Design muss heutzutage vor allem Lebensmittelsicherheit garantieren und strenge Hygienestandards erfüllen.

„Furnearture“ – Zero Kilometer Materials

Der Gegentrend zur Globalisierung zeigt sich auch in der Möbelindustrie: Ultralokal und regional sind die neuen Stichworte – das Slow Furniture Movement ist Treiber für diesen Wohntrend, der zunehmend Wert auf „so lokal wie möglich hergestellte“ Einrichtungsstücke legt. Analog zu den Slow-Food und Slow-Fashion-Bewegungen, befasst sich „FurNEARture“ mit der bewussten Herstellung und der Verwendung von langlebigen Möbeln. „Lokale Materialien, lokale Herstellung“ lautet das Prinzip, nach dem bereits viele Unternehmen arbeiten und ihren CO2-Fußabdruck maßgeblich verringern – sowohl im Wohn- als auch im Officebereich. Was bei Lebensmitteln seinen Anfang nahm und sich in der Modeindustrie zeigt, zeichnet sich nun auch in der Möbelbranche ab: „Es geht nicht nur darum, dass die Möbel nachhaltig und wirkungsvoll designt sind, sondern dass sie aus der Nähe – daher das Wort NEAR – kommen und die verwendeten Rohstoffe ausschließlich regional bezogen werden“, führt Horx-Strathern weiter. Für solche handgemachten Möbelstücke aus regional gefertigten Werkstoffen sind Kunden in der Regel bereit, einen höheren Preis zu bezahlen und länger auf das Endprodukt zu warten.

Modulare Möbel – bunt, lustig, vielseitig und ökologisch

„Unsere Lebens- und Arbeitsweise wird immer flexibler und dadurch werden es auch unsere Möbel – je nach Situation und je nachdem, was wir gerade brauchen und wollen.“Modulare Möbel bieten das Maximum an Flexibilität und erleben aktuell ein absolutes Revival wie zum Beispiel das ikonische Sofa von Designer Mario Bellini „Camaleonda“, bekannt durch seine unbegrenzte Modularität. Möbelstücke wie dieses können erweitert, verkleinert oder situativ in die verschiedensten Umgebungen immer neu integriert werden. Dabei helfen sie uns, unseren Alltag besser zu strukturieren und neue Perspektiven zu gewinnen. „Bei der Modularität ist auch Nachhaltigkeit ein wichtiger Aspekt“, ergänzt Horx-Strathern. Nach dem Motto „Weniger ist Mehr“: Bei modularen Möbeln sind einzelne Module leichter austauschbar und reparierbar, sodass man weniger Möbelstücke zu Hause benötigt und den eigenen Haushalt etwas umweltfreundlicher und nachhaltiger gestalten kann. Dabei muss unser Mobiliar nicht rein funktional sein – es soll auch Spaß machen und spielerisch einsetzbar sein. „Playfulness ist ein Schlüsselelement des Prinzips modularer Möbel“: Verspieltheit ernst zu nehmen – auch im nachhaltigen Design – ist das Credo von Oona Horx-Strathern. Fröhliche farbige Akzente, ungewöhnliche Formen zusammen mit modularen Möbeln revolutionieren die Raumgestaltung und erzeugen Fröhlichkeit und Vitalität in jedem Raum. Nicht nur: „Überall schaffen modulare Möbel abgetrennte Arbeitsbereiche, um Menschen dabei zu helfen, Arbeit von Privatleben besser zu trennen“, erklärt Horx-Strathern weiter. So schlägt sich der Trend auch in der Office-Welt nieder, in der die Raumgestaltung in Zukunft noch flexibler werden muss, um größere Büroflächen effizient und intelligent zu gestalten.

Der „Home Report 2022“ ist ab sofort beim Zukunftsinstitut erhältlich.

Kompetenzzentrum für alle Beschichtungsverfahren

„Unser Anspruch ist, den Beschichtungsprozess unserer Kunden exakt abbilden zu können“, erklärt Thomas Hartl, Leiter des Bereichs Technische Anwendung & Service für die Möbelsparte. Vom kleinen Tischlerbetrieb bis zum industriellen Möbel-, Küchen-, Türen- oder Parketthersteller, vom Handspritzstand bis zur vollautomatischen Lackierstraße mit Spritzautomat, Gieß- oder Walzanlage: Jedes Verfahren der Adler-Kunden kann auch im modernen Anlagenpark von Adler simuliert werden. Dazu gehört natürlich auch die richtige Vor- und Nachbehandlung der Oberfläche, erklärt Hartl. „Insbesondere der Trocknungs- und Härtungsprozess bietet viel Potenzial, um Qualität und Effizienz in der Oberflächenveredelung zu steigern. Mit unseren modernen Anlagen, vor allem aber mit der Expertise unseres Teams können wir unsere Kunden dabei umfassend unterstützen.“

Diesen Anspruch löst auch die Fenster-Abteilung in der Anwendungstechnik von Adler ein: Neben einer modernen Spritzkabine, wie sie bei kleineren Herstellern üblich ist, verfügt die Abteilung über eine Fenster-Beschichtungsstraße nach modernstem Industrie-Standard mit Flutanlage und Lackierroboter. „Darüber hinaus haben wir kürzlich einen Labortrockner angeschafft, mit dem wir die Trocknungsbedingungen unserer Kunden hundertprozentig genau simulieren können“, erklärt Matthias Stötzel, Leiter der Anwendungstechnik für Fenster- und Bautenlacke.

Weniger Anlagenpower und dafür mehr Handarbeit ist nebenan im Bereich für Maler- und Holzbau-Produkte gefragt. „Wir wollen die Baustelle zu uns ins Adler-Werk holen und mit exakt den Materialien arbeiten, die auch bei unseren Kunden zum Einsatz kommen“, sagt Stötzel. Deshalb verfügt die Anwendungstechnik neben einer Vielzahl an Spritzgeräten auch über einen Bretterstreichautomaten und einen „Vacumat“. Dazu kommt die wohl größte Sammlung an Pinseln und Farbrollern weit und breit sowie eine schier unerschöpfliche Auswahl an Materialien von heimischen Hölzern über Exoten- und Altholz bis zu PVC, Gusseisen oder Glas.

Die Anwendungstechnik von Adler ist nicht nur Schauplatz für alle gängigen Beschichtungsverfahren von heute, sondern auch Versuchslabor für die Technologien von morgen. Durch den laufenden Austausch mit Anlagenherstellern ist man bei Adler stets auf dem Laufenden, was innovative Neuentwicklungen betrifft. Dazu gehört etwa die Excimer-Technologie, die ultramatte und gleichzeitig extrem widerstandsfähige Oberflächen für die Möbelindustrie erlaubt. Die jüngste Zukunftstechnologie hat Adler sogar selbst entwickelt: „Abramotion“, den ersten sensitiven Schleifroboter für den Fensterbereich. Matthias Stötzel, der die Entwicklung von „Abramotion“ maßgeblich mitgestaltet hat, sieht darin eine große Chance für Hersteller: „In der Fensterbeschichtung werden nach wie vor viele Arbeitsschritte händisch ausgeführt, gleichzeitig fällt es Herstellern aber immer schwerer, gut ausgebildete Mitarbeiter für diesen anspruchsvollen Arbeitsschritt zu finden.“

Das Herzstück in dem modernen 2.000 Quadratmeter großen Kompetenzzentrum ist jedoch nicht der moderne Anlagenpark, sondern das 20-köpfige Team der Adler Anwendungstechnik mit all seiner Kompetenz und Erfahrung. „Viele unserer Mitarbeiter sind selbst gelernte Tischler, Holztechniker oder Maler, darüber hinaus stehen wir auch in einem engen Austausch mit unseren Kunden und kennen ihre Arbeitspraxis deshalb sehr genau“, erklärt Thomas Hartl. Dieses umfassende Know-How und die langjährige Erfahrung sind entscheidende Faktoren im Serviceangebot von Adler: „Als Lackhersteller haben wir stets den gesamten Beschichtungsprozess von der Vorbehandlung bis hin zu Trocknung und Härtung der Oberfläche im Blick. So können wir unsere Kunden nicht nur mit einem hochwertigen Beschichtungsaufbau unterstützen, sondern auch mit fundierter Expertise in allen Anwendungsfragen“, so Hartl.

Umsatz im Bauhauptgewerbe im August um 8,5 Prozent höher

Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im August 2021 um 8,5 Prozent gegenüber August 2020 gestiegen, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mit. Die Zahl der Beschäftigten stieg im gleichen Zeitraum um 1,3 Prozent. In den ersten acht Monaten 2021 lag der Umsatz im Bauhauptgewerbe um 0,2 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, die Zahl der Beschäftigten stieg um 1,7 Prozent.

Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des Bauhauptgewerbes stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat bei den „Abbrucharbeiten und vorbereitenden Baustellenarbeiten“ mit +25,4 Prozent besonders stark an, während es beim Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau mit +2,2 Prozent den geringsten Umsatzzuwachs gab.

Die zweite Ausgabe der Oberflächenkonferenz in Bildern

Zwei Tage lang drehte sich alles um Oberflächen, Farbe, Technik, Design und Networking. Mit insgesamt 23 tollen Referenten sowie den Teams von arcade und möbelfertigung ist am 3. und 4. November in Wiesbaden unsere 2. Technology & Design Conference „Surface in Motion“ erfolgreich über die Bühne gegangen. Den eleganten Rahm bildete das Kurhaus: Mit 170 Besuchern (plus Livestream) aus der Möbelfertigungs- und Architekturbranche hatten wir dort „volles Haus“ und einen anregenden Austausch unter den internationalen Gästen (2G-Regelung).

Hier finden Sie eine Übersicht über alle Referenten sowie einige weitere Impressionen der Veranstaltung. Wer im kommenden Jahr (wieder) mit dabei sein möchte, Termin gleich in den Kalender eintragen: Die nächste „Surface in Motion“ in Wiesbaden findet am 27. und 28. September 2022 statt.
Wir bedanken uns besonders bei unseren Sponsoren, ohne die das Event nicht möglich gewesen wäre: Metis, Hymmen, Colorgate, Upco, Sesa, Kleiberit, Sappi, Hummingbird, Saueressig, Unilin, Surteco, Ahlstrom Munksjö, Agfa, Syndecor, Continental, Swiss Krono Group, Koenig & Bauer, Lamigraf, Hesse Lignal, Teknos, Lott Lacke und die SCM Group. Weitere Partner: Titze Unternehmensberatung und die „ZOW“.