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Autor: Möbelfertigung

Dr. Carsten Merforth ist neuer AGR-Sprecher

Neuer Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Rohholz (AGR) im Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) ist Dr. Carsten Merforth. Am 1. März 2023 wählten die AGR-Mitglieder im Rahmen ihres AGR-Forums den Manager von Mercer International Inc. und HDH-Vizepräsidenten zum Nachfolger von Leonhard Nossol.

Merforth übernimmt die Sprecherfunktion in der Arbeitsgemeinschaft zu einem Zeitpunkt, da für Industrie und Gesellschaft immer sichtbarer wird, welche gravierenden Auswirkungen der Klimawandel auf den deutschen Wald und damit auf die wirtschaftliche Basis der Industrie hat. Die AGR, welche in diesem Jahr organisatorisch in die Strukturen des HDH eingebunden wird, bündelt die gemeinsamen Aktivitäten der Branche zur mittel- und langfristen Sicherung der Rohholzversorgung. Die Mitglieder der AGR bekräftigten in ihrem AGR-Forum das gemeinsame Ziel, sich für gesunde und resiliente Waldökosysteme einsetzen zu wollen. In Zeiten des Klimawandels gelte es, den Wald zu erhalten, ihn aktiv umzubauen, die Biodiversität im Wald zu fördern und auch die Waldfläche insgesamt zu erhöhen.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe, die in diesen herausfordernden Zeiten für die Forst- und Holzbranche wichtiger denn je ist. Wir werden die Partnerschaft mit den Waldbesitzern intensivieren und den Dialog mit den Umweltverbänden und der Politik suchen. Holz ist Teil der Lösung in vielen drängenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen. Es ist die nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holzverwendung, die die regionale Versorgung der Gesellschaft mit dem klimafreundlichen Rohstoff Holz sicherstellt und den Umbau der Wälder erst ermöglicht”, erklärte der neue AGR-Sprecher. Er dankte AGR-Gründungsmitglied Leonhard Nossol für die langjährige wertvolle Arbeit an der AGR-Spitze, der nach 10 Jahren aus beruflichen Gründen für das Amt nicht mehr zur Verfügung stand.

Seit April 2017 ist Merforth bei Mercer tätig und war dort bis September 2022 als Geschäftsführer der Mercer Timber Products GmbH für das Sägewerk in Saalburg-Ebersdorf verantwortlich. Seit August 2022 ist er als Chief Operating Officer Wood Products bei Mercer International Inc. für die Massivholzsparte mit den Sägewerken in Friesau und Torgau sowie dem CLT Werk in Spokane/USA zuständig. Er hatte zuvor verschiedene weitere hochrangige Positionen bei namhaften Unternehmen der Holzindustrie inne.

Dr. Carsten Merforth ist langjähriges Mitglied im Gesamtvorstand des Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes (DeSH) und seit 2020 in das Amt des Vize-Präsidenten im Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie (HDH) als Vertreter des DeSH entsandt. Merforth promovierte in Freiburg und studierte zuvor Forstwissenschaften in Göttingen.

Mehr als 14 Prozent gewachsen

Mit einem Wachstum von über 14 Prozent konnte Leicht Küchen seinen Jahresumsatz 2022 steigern und mit etwas mehr als 180 Mio. Euro positiv abschließen. Diese Wachstumsdynamik wurde in den wichtigsten Märkten weltweit wie auch im deutschen Markt erreicht. Ausschlaggebend für den Erfolg seien die Wertigkeit der Küchen- und Wohnraummöbel sowie das umfängliche Produktportfolio rund um deren Ausstattung. Damit festige das Unternehmen zunehmend seine Position als Marktführer im Premiumsegment. Mit Blick auf das Personal liegen die Zahlen stabil bei etwa 750 Mitarbeiter:innen.

Knapp 12 Prozent mehr Umsatz dank starkem Export

Mit einer Umsatzsteigerung von 177 Mio. Euro konnte Nobilia 2022 seine Vorjahreszahlen erneut übertreffen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 11,9 Prozent auf 1,659 Mrd. Euro. Das Inlandsgeschäft trug mit einem Zuwachs in Höhe von 67,3 Mio. Euro zur positiven Umsatzentwicklung bei. Damit legte der Nobilia-Inlandsumsatz um 9,7 Prozent zu und erreichte 2022 einen Wert von 762,8 Mio. Euro. Das Exportgeschäft erwies sich 2022 erneut als Wachstumstreiber: Mit einem Zuwachs um 13,9 Prozent stieg der Umsatz um 109,7 Mio. auf 896,3 Mio. Euro. Infolgedessen erhöhte sich die Exportquote auf 54 Prozent. „In Summe zeigt sich erneut, dass Nobilia auf den ausländischen Märkten breit aufgestellt ist“, erläutert Dr. Lars M. Bopf, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Wir konnten in nahezu allen wesentlichen Exportmärkten Umsatzzuwächse verzeichnen.“

Das abgelaufene Geschäftsjahr war gesamtwirtschaftlich betrachtet von besonderen Herausforderungen geprägt: Erhebliche Kostensteigerungen und eine im Jahresverlauf zunehmende Verunsicherung der Konsumenten prägten das Jahr 2022 in erheblichem Maße. „Mit umfangreichen Maßnahmenpaketen und dem hohen Engagement der Mitarbeiter:innen ist es uns auch unter diesen besonderen Bedingungen erneut gelungen, ein über dem deutschen Küchenmöbelmarkt liegendes Wachstum zu realisieren“, so Dr. Bopf weiter.

Die positive Umsatzentwicklung setzte sich auch im Produktionsvolumen fort. „Es ist uns gelungen, unsere Ausbringungsmenge noch einmal zu steigern“, so Frank Kramer, Geschäftsführer Technik. „Im Jahr 2022 haben wir rund 8,5 Millionen Schränke gefertigt.“ Pro Arbeitstag entspricht dies einer Produktionsleistung von etwa 38.650 Holzteilen. Neben dem Kernprodukt Küche sind zunehmend auch Schränke für die Bereiche Bad, Wohnen und Hauswirtschaftsräume sowie Garderoben produziert worden.

Die Investitionen beliefen sich im vergangenen Geschäftsjahr auf mehr als 100 Mio. Euro. Wie bereits im Vorjahr standen dabei die beiden Verler Werke sowie das Werk V in Saarlouis (Saarland) im Vordergrund.

Die Nobilia-Mannschaft ist ebenfalls weitergewachsen. Mit 4.523 Mitarbeiter:innen zum Jahresende 2022 liegt die Zahl der Beschäftigten um 250 Mitarbeitende über dem Vorjahr. Wie bereits 2021 lag der Fokus auf Neueinstellungen im saarländischen Werk V. Weitere Schwerpunkte bildeten Einstellungen im Fuhrpark sowie im Vertriebsinnendienst.

Zudem wurde mit neuen Recruiting-Maßnahmen wie einem digitalen Bewerbertag und Aktivitäten in den sozialen Medien alles in die Wege geleitet, um auch zukünftig die notwendigen personellen Kapazitäten zur Verfügung zu haben. Demselben Ziel dient auch das Engagement als Ausbildungsbetrieb: 45 neue Auszubildende und dual Studierende konnte der Küchenhersteller begrüßen.

Als Marktführer ist Nobilia in seiner Gesamtheit gut positioniert. „Unsere breite internationale Aufstellung ist weiterhin ein wichtiger Baustein, um gut durch diese herausfordernden Zeiten zu kommen“, erläutert Dr. Bopf. „Damit sind wir nicht abhängig von der Entwicklung eines singulären Marktes, sondern gut für die Zukunft gerüstet“, so Christopher Stenzel, Geschäftsführer Finanzen. Die Geschäftsführung sieht in verschiedenen Ländern noch viel Wachstumspotenzial, an dessen Erschließung kontinuierlich und fokussiert gearbeitet wird. „Mit unseren Mitarbeiter:innen, unseren vielseitigen Produktneuheiten, den modernen Werken sowie den integrierten Prozessen sind wir auch für schwierige Zeiten gut aufgestellt und auf weiteres Wachstum ausgerichtet“, resümiert Dr. Bopf. Und auch hinsichtlich der Markenstrategie will sich Nobilia zunehmend ins Bewusstsein der Verbraucher rücken: Neben Online-Werbung und Social Media Marketing ist der Konzern erstmalig auch in einem reichweitenstarken TV-Umfeld mit Werbemaßnahmen präsent.

Mit „World Technology Leader Award“ ausgezeichnet

Die Altendorf Group aus Minden ist Weltmarktführer in der Herstellung von Premium – Formatkreissägen und Kantenanleimmaschinen. Jetzt wurde das Unternehmen mit dem international renommierten „World Technology Leader Award“ ausgezeichnet – mit einem fantastischen dritten Platz im öffentlichen Online Voting platziert vor Weltkonzernen wie Apple, Samsonite und Jabra.

Altendorf wurde für sein revolutionäres „Hand Guard“ – System ausgezeichnet, dem weltweit ersten und einzigen zertifizierten und KI-basiertem Sicherheitsassistenzsystem für Formatkreissägen. Zwei Kameras überwachen einen großen Bereich um das Sägeblatt. Wenn eine Hand erkannt wird und dem Sägeblatt zu nahekommt, wird es in maximal einer Viertelsekunde gestoppt und heruntergefahren. Das Sägeblatt wird nicht beschädigt, und das System ist nach maximal 10 Sekunden wieder einsatzbereit. Viele Kunden wie Industrieunternehmen aus Kunststoff- oder Aluminiumverarbeitung, Bildungseinrichtungen oder Tischlereien nutzen „Hand Guard“ um die Sicherheit im Betrieb zu erhöhen. „Hand Guard“ ist eine wichtige Säule in Altendorfs Engagement für Sicherheit und Innovation. Die Altendorf Group wird ihre Bemühungen fortsetzen, die Arbeit mit Holz und anderen Werkstoffen für Profis auf der ganzen Welt sicherer und effizienter zu machen. „Hand Guard“ ist über das weltweite Händlernetz der Altendorf Group erhältlich

Die Auszeichnung „World Technology Leader“ und der Umfrage- und Abstimmungsprozess werden von Diana Research Pte. Ltd./Singapur ausgerichtet. Das Marktforschungsunternehmen hat sich auf die Identifizierung und Analyse von weltweit führenden Unternehmen spezialisiert. Seine Dienstleistungen und Rankings werden von renommierten internationalen Medienunternehmen sowie von Universitäten und Forschungsinstituten genutzt. Vorsitzender des „WTL Award“ ist Michael Oelmann, langjähriger Chefredakteur des Wirtschaftsblattes und ehemaliger Vorsitzender des Verbandes Die Familienunternehmer in NRW.

Die Strecken sind online – Jetzt anmelden

Am 17. und 18. Juni trifft sich die Branche bei den Möbler Meilen zu gemeinsamen Ausfahrten und zum Netzwerken. Ausrichter sind diesmal die Briloner Möbelwerke. Mehr als 70 Teilnehmer:innen haben sich in den Gruppen Rennrad, MTB / Gravel und E-Bike bereits angemeldet.

Vor zwei Wochen hat Mit-Organisator und Ex-Profi Holger Sievers die Strecken für 2023 persönlich abgefahren. Wer sich nicht überraschen lassen beziehungsweise sein Training auf die Streckenprofile anpassen will, kann hier bereits einen Blick werfen: https://bit.ly/3Yk0lPf.

Alle Informationen zur Anmeldung, Starter- sowie die Hotelliste gibt’s unter www.moebler-meilen.de.

Die möbelfertigung ist Medienpartner der Möbler Meilen 2023.

Seit 25 Jahren EMAS Mitglied

Eco Management and Audit Scheme: Hinter diesem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich das Europäische Umweltmanagementsystem EMAS, das Unternehmen bei ihren Maßnahmen für den Umweltschutz unterstützt. Als Pionier hat sich Adler schon früh dieser Initiative angeschlossen – seit genau 25 Jahren ist Adler bereits EMAS-Mitglied. Schließlich gilt hier nach wie vor das Motto: „Saubere Arbeit – saubere Umwelt“!

Die Grundlage für engagierten Umweltschutz im Unternehmen ist eine solide Datenbasis. Nur wenn man einen guten Überblick über Wasser- und Energieverbrauch, über Abfälle und Emissionen hat, weiß man auch, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, um die Umweltleistung weiter zu verbessern. Darüber hinaus hat auch die Öffentlichkeit großes Interesse an transparenter Information. All das leistet eine umfassende Umwelt- und Nachhaltigkeitserklärung, wie sie Adler seit 1998 jedes Jahr veröffentlicht. In ihr versammelt der Lackspezialist alle relevanten Kennzahlen und legt seine Ziele und Initiativen rund um Qualität und Nachhaltigkeit offen.

Um sicherzustellen, dass alle Informationen in der Umwelt- und Nachhaltigkeitserklärung vollständig und korrekt sind, wird sie von EMAS geprüft und anschließend veröffentlicht. Damit ist garantiert, dass Adler als EMAS-Mitglied über ein umfassendes Umweltmanagement verfügt, engagierte Maßnahmen im Bereich der Nachhaltigkeit setzt und die Öffentlichkeit transparent informiert – und das schon seit einem Vierteljahrhundert! „Als EMAS-Mitglied zeigen wir, dass Adler seit seiner Gründung Verantwortung in ökonomischen, ökologischen und sozialen Belangen und dadurch den Weitblick seines ‚Markenzeichens‘ beweist: des gefiederten Adlers“, betont Dr. Albert Rössler, Geschäftsleiter Forschung & Entwicklung und Nachhaltigkeits-Verantwortlicher bei Adler.

Biobasierter Klebstoff für bessere Klimabilanz

Fünf Prozent der Klimabilanz der gesamten Ikea-Wertschöpfungskette sind heute auf die Verwendung von Leim in Spanplattenmaterialien zurückzuführen. Um die Klimabilanz der Spanplattenproduktion zu verbessern, stellt die skandinavische Möbelkette schrittweise von fossilem auf biobasierten Klebstoff um. Ziel dieser Umstellung ist, den Verbrauch fossiler Klebstoffe bis zum GJ30 um 40 % und die leimbedingten Treibhausgasemissionen um 30 % zu verringern.

„Der Umstieg auf biobasierte Klebstoffe ist ein großer und wichtiger Schritt, dem schon mehr als zehn Jahre Entwicklung vorausgehen. Innovationen wie diese führen zu einer viel geringeren Klimabilanz und sind damit der beste Beweis, dass kleine Veränderungen große Wirkung haben können“, sagt Vela Hemmilä, Material and Technology Engineer bei IKEA of Sweden.

In Kazlu Ruda, Litauen, kommt in einer Fabrik von Ikea Industry bereits ein Klebstoffgemisch aus technischer Maisstärke in der Massenproduktion zum Einsatz. Die technische Stärke wird aus industriell angebauten Pflanzen hergestellt, die nicht für die Lebensmittelproduktion bestimmt sind. Darüber hinaus werden Tests mit verschiedenen Leimlösungen durchgeführt, die sowohl aus Stärke aus anderen Pflanzen als auch aus anderen Zusammensetzungen mit pflanzlichen Proteinen hergestellt werden.

Spanplatten ermöglichen es, Produktionsabfälle und recycelte Inhalte zu verwenden. Heute wird bereits mehr als ein Viertel des für die Spanplattenproduktion verwendeten Holzes recycelt. Ziel von Ikea ist es, diesen Anteil bis zum GJ30 auf 80 % zu erhöhen. Rund 90 % der Span- und Faserplatten besteht aus Holz, während die restlichen 10 % der Leim ausmacht, der die Partikel zusammenhält. Der heute in der Industrie übliche Leim besteht aus synthetischen, auf fossilen Rohstoffen basierenden Klebstoffen. Um einen Übergang zu 100 % biobasierten Klebstoffen weiter voranzutreiben, wurde kürzlich ein „Accelerator“-Programm mit externen Partner:innen ins Leben gerufen.

„Für Ikea ist diese Innovation ein Meilenstein auf dem Weg, unsere holzbasierten Produkte noch wesentlich nachhaltiger zu gestalten“, sagt Andreas Rangel Ahrens, Head of Climate bei der Inter Ikea Group.

2022 von starken Mengen-Rückgängen geprägt

Nach mehreren erfolgreichen Jahren verzeichnete der Markt für Laminatfußböden im Jahr 2022 deutliche Einschnitte. Die Mitglieder des Verbandes der europäischen Laminatfußbodenhersteller (EPLF) stießen auf Schwierigkeiten, was sich in den meisten Regionen in einem allgemein niedrigeren Absatzvolumen niederschlug. Dies resultiert im Wesentlichen aus der weltweiten Energiekrise infolge des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine

Der Gesamtabsatz des EPLF belief sich im Jahr 2022 auf 367.169.430 m², was einem Rückgang von 24 Prozent gegenüber 2021 entspricht. Die meisten Regionen waren von diesem Abwärtstrend betroffen, wobei Lateinamerika den Absatzrückgang mit 11.175.159 m² (minus 51 Prozent im Vergleich zu 2021) am stärksten zu spüren bekam. Der Absatz der Länder, die unter die Kategorie „Sonstige Regionen“ fallen, war hingegen mit minus 0,35 Prozent im Vergleich zu den 3.527.908 verkauften m² im Jahr 2021 weitgehend stabil.

In Westeuropa gingen die Absätze 2022 um minus 22 Prozent zurück (179.084.344 verkaufte m²). Die große Mehrheit der Länder in der Region war von den internationalen Umwälzungen betroffen. Am stärksten litten unter der Krise in Westeuropa Belgien mit einem Rückgang von -34,7 Prozent und 6.019.139 verkauften m², Finnland mit minus 34,2 Prozent und 2.081.062 verkauften m² sowie die Niederlande mit minus 33,5 Prozent und 14.158.495 m². Die Region Osteuropa war noch stärker betroffen als ihr westliches Pendant, da die Absätze gegenüber 2021 um minus 24 Prozent (107.745.587 verkaufte m²) zurückgingen. Mazedonien (minus 48,6 Prozent; 235.357 verkaufte m²), der Kosovo (minus 47 Prozent; 1.262.792 verkaufte m²) und natürlich die Ukraine (minus 55 Prozent; 3.798.536 verkaufte m²) litten am meisten.

In Nordamerika wurden nur Einbrüche von minus 2,4 Prozent wurde ein Absatz von 29.193.057 m² verzeichnet. Indessen musste der kanadische Markt mit 8.087.549 verkauften m² im Jahr 2022 einen Absatzrückgang von minus 37 Prozent hinnehmen. Der lateinamerikanische Markt litt wiederum am stärksten, da sich das Absatzvolumen mit 11.175.159 verkauften m² halbierte (minus 51 Prozent gegenüber 2021). Der chilenische Markt war von dieser Entwicklung am meisten betroffen (minus 67 Prozent; 4.462.283 m²).

Der Absatz des EPLF in Afrika ging mit 3.846.547 verkauften m² im Jahr 2022 um -33 % zurück. Asien verzeichnete ebenfalls einen Rückgang von minus 34 Prozent (21.504.454 m²). Ähnlich gestaltet sich die Lage in Ozeanien mit einem Rückgang von minus 16 Prozent (3.004.824 m²).

Einige Länder hoben sich wiederum vom Rest der Märkte ab. In Salvador (plus 235,5 Prozent), Panama (plus 226 Prozent), Brasilien (plus 117 Prozent) in Lateinamerika, Kap Verde (plus 655 Prozent) und Madagaskar (plus 23 Prozent) in Afrika sowie im Irak (+131 Prozent), in den Philippinen (plus 49 Prozent) und in Malaysia (plus 40 Prozent) in Asien gelang es den EPLF-Mitgliedern, ihre Absatzzahlen zu verbessern.

Trotz der Versorgungsschwierigkeiten und höheren Energiekosten, denen der Markt ausgesetzt ist, sind die Mitglieder des EPLF zuversichtlich, dass sie schon bald wieder zu ähnlichen Absatzzahlen wie im Jahr 2021 zurückkehren werden, als die Renovierfreude der Verbraucher während der Pandemie dazu führte, dass deutlich mehr Laminatböden gekauft wurden. Unterdessen bringen die Mitglieder weiterhin Neuerungen hervor und bieten Verbrauchern hochwertige Laminatböden, die mit Blick auf die Zukunft sowohl nachhaltig als auch erschwinglich sind.

„EuroShop 2023“:

Messe punktete mit hoher Internationalität

Nach fünf Tagen ist die „Euroshop“, die weltgrößte Fachmesse für den Investitionsbedarf des Handels, heute in Düsseldorf zu Ende gegangen. Der intensive persönliche Austausch auf globaler Ebene prägte den Verlauf des Events und sorgte für gute Stimmung bei den 1.830 Ausstellern (Vorveranstaltung 2020: 2.300). Insgesamt reisten mehr als 81.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher (2020: 94.000) aus allen fünf Kontinenten an den Rhein.

„Wir sind sehr erfreut, dass die ,EuroShop‘, gerade vor den aktuellen Herausforderungen für den Handel, ihrer Funktion als Weltleitmesse, die Orientierung bietet, wieder gerecht wurde“, zeigt sich Erhard Wienkamp, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, hoch zufrieden mit dem Verlauf der Messe und ergänzt: „Ein großes Kompliment gebührt unseren Ausstellern. Sie waren mit ihrer Innovationskraft wieder einmal der Magnet für die gesamte Branche. Auf Besucherseite beeindruckte die ,EuroShop‘ erneut mit ihrer hohen Internationalität und konnte einen weiteren Anstieg bei der Entscheidungskompetenz des Messepublikums verzeichnen“, so Wienkamp.Die Aussteller aus 55 Nationen berichten übereinstimmend von außerordentlich guten Kontakten und einer deutlichen Investitionsbereitschaft der Fachbesucherinnen und -besucher. Der Besucheranteil aus dem Einzelhandel konnte um neun Prozent auf über 50 Prozent gesteigert werden.

Darüber hinaus lobten die Aussteller die hohe Internationalität: 68 Prozent des „EuroShop“-Publikums reiste aus dem Ausland an. Besonders erfreulich ist der Besucherzuwachs aus Südostasien, Afrika und Nordamerika. Insgesamt kamen Fachbesucher aus 141 Ländern nach Düsseldorf, darunter auch aus so weit entfernten Regionen wie Brasilien, Australien und Neuseeland.

„Die ,EuroShop‘ stellte einmal mehr ihre Sonderstellung als Impulsgeber für die Handelsbranche unter Beweis“, so Michael Gerling, Vorsitzender des EuroShop-Beirats und Geschäftsführer des EHI Retail Institute. „Sie war wieder eine Quelle der Inspiration und hat ihre Bedeutung als internationale Leitmesse eindrucksvoll unterstrichen. Nach drei schweren Jahren stehen im Handel für die Zukunftsthemen Digitalisierung, Energy Management und Nachhaltigkeit wichtige Investitionen an“, resümiert Gerling.

Die „EuroShop 2023“ bot alles, was heutigen Kundenwünschen entspricht: Kundinnen und Kunden lieben es nach wie vor, in stationären Geschäften in Erlebniswelten einzutauchen und emotional angesprochen zu werden. Andererseits wollen sie aber auf den Komfort, die Schnelligkeit und den hohen Grad an Personalisierung des Online-Shoppings nicht verzichten, weshalb die Digitalisierung nahezu in allen Bereichen des Handels enorm an Fahrt aufgenommen hat. Die „Euroshop“ spiegelte diese Transformation deutlich wider. Schlagworte, wie Smart Shopping, Connected Retail, Seamless Shopping oder Customer Centricity waren an den Messeständen allgegenwärtig.

Das Thema Nachhaltigkeit zog sich ebenfalls wie ein roter Faden durch alle Bereiche der diesjährigen Veranstaltung. Die Aussteller demonstrierten eindrucksvoll, dass nachhaltige Store-Einrichtung nicht nur auf den Klimaschutz einzahlt, sondern auch viel Stoff für Storytelling bietet, von innovativen, biologisch abbaubaren Ladenbaumaterialien bis hin zu Schaufensterfiguren aus Ocean Waste basierten Rohstoffen. Darüber hinaus stand das Thema Energieersparnis insbesondere im Kühlmöbelbereich und der Shopbeleuchtung im Vordergrund.

Hohen Zuspruch fand das umfangreiche Rahmenprogramm mit praxisbezogenen Vorträgen und Best Practice Beiträgen auf sieben Stages, zahlreichen Specials und renommierten Awards.

Die nächste „EuroShop“ findet vom 22. bis 26. Februar 2026 in Düsseldorf statt.