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Autor: Möbelfertigung

TPU-Folien nach „Oeko-Tex“ zertifiziert

Mehrere thermoplastische Polyurethan (TPU) Folien der von Covestro wurden jetzt nach dem Standard „100 by Oeko-Tex“ zertifiziert. Die Folien sind atmungsaktiv, wasserdicht, reißfest und vor allem hautverträglich. Das macht sie zum Material der Wahl in Sportartikeln und Outdoor-Kleidung, aber auch in Möbeln und Sitzbezügen für Autos.

Die Folien erhielten die Zertifizierung für die Produktklasse I. Diese gilt für Artikel mit direktem Hautkontakt für Säuglinge und Kleinkinder bis zu drei Jahren. Deshalb ist sie mit den höchsten Anforderungen an die Hautverträglichkeit der Produkte verbunden.

Der Standard „100 by Oeko-Tex“ ist ein weltweit einheitliches, unabhängiges Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Roh-, Zwischen- und Endprodukte aller Verarbeitungsstufen. Die Prüfkriterien und Grenzwerte gehen dabei oft deutlich über nationale und internationale Vorgaben hinaus. Deshalb steht die Zertifizierung für eine hohe und effektive Produktsicherheit.

Ralf Mosbacher ergänzt den Vorstand

Ralf Mosbacher, Geschäftsführer der Walther Spritz- und Lackiersysteme GmbH, ist neues Mitglied im Vorstand der VDMA Fachabteilung Oberflächentechnik. Bereits seit 1988 ist das Unternehmen Mitglied im VDMA und wurde in der Vergangenheit durch den ehemaligen Geschäftsführer Wilhelm W. Schmidts im Vorstand der Oberflächentechnik vertreten. 

Mosbacher, der seit 2020 die Geschäfte der Walther Spritz- und Lackiersysteme GmbH leitet, wechselte im Jahr 2006 in die Maschinenbaubranche. Der fünfzigjährige Betriebswirt aus Hamburg war zuvor ein knappes Jahrzehnt in der Konsumgüterbranche im Bereich Sales und Marketing tätig, unter anderem mit Stationen in Berlin und Chicago. Seinen Eintritt in die Oberflächentechnik fand Mosbacher im Jahr 2017 bei der J. Wagner GmbH in Markdorf. Von dort wechselte er im Jahr 2018 zum Tochterunternehmen Walther Spritz- und Lackiersysteme GmbH nach Wuppertal. 

Mosbacher dankte in der Sitzung für die Aufnahme in den Vorstand der VDMA Oberflächentechnik: „Ich finde es spannend, das Bild des Maschinenbaus in Politik und Öffentlichkeit im Rahmen der Vorstandstätigkeit in Deutschland mitzugestalten und gemeinsam mit den weiteren Vorstandsmitgliedern unsere Branchenthemen voranzubringen.“ 
Neben Ralf Mosbacher setzt sich der Vorstand aus Christian Nüsser (Venjakob Maschinenbau), Frank Reiter (Reiter Oberflächentechnik), Thomas Rippert (Rippert), Peter Turczak (WiWa Wilhelm Wagner) und Holger Weidmann (Krautzberger) zusammen.

Gratuliert Jubilar:innen zu 4.000 Jahren Firmentreue

Als Dank für insgesamt rund 4.000 Jahre Zugehörigkeit zum Unternehmen ehrte die Zumtobel Group ihre Jubilar:innen des Jahres 2022. Im Rahmen eines Festabends feierten 195 Mitarbeitende der Zumtobel Group und ihrer Marken ihr Firmenjubiläum.

„Ich freue mich sehr, dass ich unseren Jubilarinnen und Jubilaren meine persönliche Wertschätzung aussprechen darf. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen sind sie ein wichtiges Fundament für die Zumtobel Group und nehmen eine Vorbildrolle ein. Sie haben unserem Unternehmen stets den Rücken gestärkt, besonders in dieser weltweit unsicheren Zeit. Ich bedanke mich herzlich für die jahrzehntelange Treue und Verbundenheit“, so CEO Alfred Felder.

Die Jubiläen reichten vom Zehnjährigen bis zu zwei Jubilaren mit 40 Jahren sowie zwei Jubilaren mit 45 Jahren Zugehörigkeit zur Marke Zumtobel. Neben dem Management der Zumtobel Group und den Betriebsräten waren die jeweiligen Führungskräfte zur gemeinsamen Feier eingeladen.

Als Ehrengäste dabei waren die Aufsichtsratsvorsitzende Karin Zumtobel-Chammah, die die Jubilar:innen ebenfalls in einer persönlichen Ansprache beglückwünschte, sowie Fritz Zumtobel, vormalig Mitglied im Aufsichtsrat, und Nicholas Zumtobel in seiner Rolle als Manager Corporate Culture der Zumtobel Group.

Virtual Reality und andere digitale POS-Lösungen

In großen Teilen Asiens ganz normal, bei uns eher ein lustiges Gimmick: Virtual Reality, beziehungsweise Augmented Reality am Point of Sale. Warum hat sich die Technik in Deutschland und Europa noch nicht durchgesetzt? Tut Sie es noch? Oder überspringen wir das Thema direkt und schicken unsere digitalen Zwillinge komplett virtuell im Metaverse einkaufen?

All das und noch viel mehr klären Winfried Dell, Geschäftsführer der Imos AG und Sebastian Hahn, Redakteur der „möbelfertigung“ in unserem aktuellen Podcast.

Am besten gleich HIER reinhören!

Sie haben ein spannendes Thema, über das Sie gern mal mit einem Redakteur der „möbelfertigung“ im Podcast diskutieren möchten? Dann melden Sie sich bei Redakteurin Doris Bauer, doris.bauer@vincentz.net.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihr Produkt in einem Podcast zu bewerben. Oder auch als Premium-Sponsor bei jedem neu erscheinenden Podcast genannt zu werden. Über alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informiert Sie gerne Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net.

Außenhandel mit China im April trotz Corona-Lockdowns stabil

Der deutsche Außenhandel hat sich im April 2022 noch weitgehend unbeeinflusst von den Corona-Lockdowns in der Volksrepublik China und den damit verbundenen Störungen im Frachtverkehr gezeigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahmen die deutschen Importe aus China gegenüber April 2021 um 52,8 % auf 16,7 Mrd. Euro zu. Die deutschen Exporte nach China gingen dagegen um 1,5 % auf 8,3 Mrd. Euro zurück.

Während bei den deutschen Exporten nach China die Ausfuhr von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen im April 2022 mit einem Wert von 2,6 Mrd. Euro um 4,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen, nahmen die Exporte von Maschinen mit einem Minus von 13,4 % auf 1,4 Mrd. Euro stark ab.

Importseitig war die Entwicklung gegenläufig. Der starke Anstieg der deutschen Importe aus China (+52,8 %) ist besonders durch die Einfuhren von chemischen Erzeugnissen im Wert von 4,4 Mrd. Euro begründet. Die Importe chemischer Erzeugnisse aus China haben sich damit im April 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat fast versechsfacht (+469,2 %). So wurden im April 2022 verstärkt Rohstoffe für die Medikamentenherstellung in China eingekauft. Auch die Importe anderer Warengruppen aus China stiegen im April 2022 stark: Die Importe von Datenverarbeitungsgeräten stiegen um 20,4 % auf 4,4 Mrd. Euro und die Importe von elektrischen Ausrüstungen um 27,1 % auf 1,9 Mrd. Euro.

Aufgrund dieser Entwicklungen verzeichnete Deutschland im Außenhandel mit China im April 2022 einen Importüberschuss (Importe abzüglich Exporte) von 8,4 Mrd. Euro.

2.175 Aussteller locken mehr als 262.000 Besucher an

„Wir haben die Ziele, die wir uns gesteckt hatten, erreicht und übertroffen.“ Mit großer Zufriedenheit resümiert Messe-Chefin Maria Porro die 60. Ausgabe des „Salone del Mobile“, die gestern zu Ende gegangen ist. „Wir hoffen, dass diese Edition der Branche, der Stadt Mailand und besonders allen Teilnehmern einen neuen Impuls gegeben und unsere Begeisterung wahrgenommen hat, ein globales Erlebnis zu bieten, bei dem es auf das Wesentliche ankommt, nämlich den Ideen- und Kulturaustausch.“
Insgesamt konnte der Salone 2.175 Aussteller (27 % internationale) und 262.600 Besucher aus 173 Ländern verbuchen. 61 Prozent kamen aus dem Ausland. Wie erwartet, fehlten die chinesischen und russischen Interessenten fast vollständig. 2019 waren noch 42.000 Gäste aus diesen beiden Ländern angereist.

Der nächste „Salone“ findet vom 18. bis 23. April 2023 statt.

Umsatz im Bauhauptgewerbe steigt im ersten Quartal um 26 Prozent

Im ersten Quartal 2022 sind die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem von der Corona-Pandemie geprägten ersten Quartal 2021 um 16,0 % gestiegen. Dieser Anstieg ist vor dem Hintergrund der Preissteigerungen in den vergangenen Monaten zu betrachten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende März 2022 im zulassungspflichtigen Handwerk jedoch 0,7 % weniger Personen tätig als Ende März 2021.

In allen Gerwebegruppen und allen Gewerbezweigen des zulassungspflichtigen Handwerks wurden im 1. Quartal 2022 höhere Umsätze als im Vorjahresquartal erwirtschaftet.

Den stärksten Umsatzzuwachs verzeichneten die Handwerke für den privaten Bedarf mit +36,8 %. Hierzu trugen besonders die Friseurunternehmen (+62,9 %) bei, die im Vorjahresquartal noch stark von den Corona-Einschränkungen betroffen waren. Es ist daher davon auszugehen, dass es sich bei den aktuellen Umsatzsteigerungen um Erholungseffekte handelt. Aber auch die Preissteigerungen in den zurückliegenden Monaten haben zu dem Umsatzzuwachs beigetragen.

Im Bauhauptgewerbe (+26,0 %), Ausbaugewerbe (+15,0 %), Handwerk für den gewerblichen Bedarf (+14,5 %) und Kraftfahrzeuggewerbe (+14,2 %) gab es ebenfalls zweistellige Umsatzsteigerungen.

In sechs von sieben Gerwebegruppen waren Ende März 2022 weniger Personen tätig als Ende März 2021. Die Beschäftigten nahm in den Handwerken für den privaten Bedarf mit -5,8 % am stärksten ab. Hauptgrund für diese Entwicklung ist der Rückgang bei den Friseurunternehmen (-7,1 %).

Als einer der ersten kunststoffproduzierenden KMUs der „Techtextil“/„Texprocess“ hat sich Carmo A/S zur Science Based Targets-Initiative verpflichtet

Kunststoff wird selten mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht, der dänische Kunststoffhersteller Carmo A/S hat sich allerdings nun dieser Verpflichtung angenommen. Carmo ist auch dieses Mal wieder dabei, wenn die führende Messe für technische Textilien, Kleidungsherstellung und die Textilverarbeitungsindustrie wieder ihre Tore öffnet – dieses Mal als Teilnehmer an der Science Based Targets-Initiative (SBTi). Das dänische Unternehmen möchte seine CO2-Emissionen gemäß Scope 1 und 2 bis zum Jahr 2030 um mindestens 50 Prozent senken.

SBTi ist eine Partnerschaft zwischen UNs Global Compact, World Resources Institute (WRI), dem CDP und dem World Wide Fund For Nature (WWF), deren Ziel es ist, Unternehmen in die Lage zu versetzen, auf freiwilliger Basis konkrete wissenschaftlich fundierte Klimaziele zu erreichen, die auf dem Übereinkommen von Paris zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf unter 1,5°C bis 2030 basieren.

„Lange haben wir gemäß den Zielen für nachhaltige Entwicklung gearbeitet, die in vielen Bereichen ein wirklich guter Wegweiser sind. Diese Ziele in praktische und qualitative Ergebnisse umzumünzen hat sich jedoch als schwierig erwiesen. Mit der SBTi können wir mit einem deutlich präziseren und stringenterer Veränderungsprozess arbeiten“, erklärt Claus Ishøy, CEO von Carmo.

Vielen kleinen und mittelgroßen Unternehmen fällt es oftmals schwer, zielgerichtet an der CO2-Bilanz des eigenen Betriebs zu arbeiten, mit der SBTi bekommen die Unternehmen jedoch konkrete Ziele, auf die sie hinarbeiten können, während sie die fortlaufende Entwicklung anhand jährlicher CO2-Rechnungen nachverfolgen können.

„Für uns ist es wichtig, nicht nur von Nachhaltigkeit zu sprechen, sondern tatsächlich auch etwas dafür zu tun. In Frankfurt werden wir mit Stolz berichten können, dass wir einen großen und wichtigen Schritt in die richtige Richtung unternommen haben. Wir haben unsere CO2-Bilanz von 2019 bis 2021 erfasst und sind auf dem richtigen Weg, die Senkung zu erreichen, zu der wir uns verpflichtet haben“, sagt Claus Ishøy, der hofft, einen positiven Effekt in Gang zu setzen, der auch andere Unternehmen in den Kampf gegen den Klimawandel einbindet.

Beim Thema Nachhaltigkeit geht es in hohem Maße darum, die Ressourcen zu nutzen, die für optimale Ergebnisse sorgen. Kunststoff hat eine Reihe einzigartiger Eigenschaften, die dieses Material verglichen mit anderen Materialien zu einer zukunftsfähigen Lösung machen. Die Kunststoffprodukte von Carmo sind robust und haltbar und steigern die Lebensdauer der Endprodukte, in die sie eingehen. Ebenso sorgen Kunststoffprodukte dafür, dass diese Endprodukte leichter recycelt werden können, wenn sie einmal ausgedient haben. Somit kann Kunststoff dazu beitragen, die gesamte CO2-Auswirkung über den Lebenszyklus des Produkts hinweg zu senken.

Die Möbelplattform hebt Jahresprognose an

MöbelFirst.de, die Online-Plattform für stationäre Fachmöbelhändler und hochwertige Einrichtungsmarken, wächst weiter stark. In den ersten fünf Monaten haben die Umsätze um 50 % gegenüber dem Vorjahr zugelegt. Deshalb hebt die Geschäftsleitung nun die Prognose für das laufende Jahr an und erwartet ein Händler-Wachstum mit weiteren 100 stationären Geschäften.

„Wir haben uns in diesem Jahr weiter auf das Fach- und Premium Sortiment fokussiert. Allein im Mai haben sich 17 neue Händler MöbelFirst angeschlossen, dazu zählen Drifte in Moers, Molitors in Krefeld, Drähne in Hannover sowie Schatz in Tuttlingen. Seit Jahresbeginn sind es 46 neue Händler. Zusätzlich haben wir unsere Marktposition im Bereich nachhaltiges Wohnen und Naturmöbel ausgebaut, hierzu zählen Händler wie Kohler in Erolzheim, Ridder in Ingolstadt und die Team 7 Flagshipstores in Städten wie Düsseldorf und Frankfurt“, beschreibt Christoph Ritschel, Geschäftsführer Vertrieb, die erfolgreiche Entwicklung.

Einen wesentlichen Teil des Wachstums machen Stammkunden aus. „Da die Kosten für Google seit Anfang des Jahres um 20-30 % gestiegen sind haben wir eine Taskforce gegründet und rufen unsere Stammkunden an und stellen neue Händler und Möbel vor. Das kommt gut an. Unsere Kunden kennen uns seit ihrer ersten Bestellung vom Telefon und haben Vertrauen zu uns. Da unsere Prozesse in Qualitätsprüfung und Logistik überzeugen, steigen auch unsere Kundenbewertungen und generell die Wahrnehmung in Social Media unserer Marke“, so Florian van Schingen, Leiter Service- und Kundendienst.

„Unsere Händler haben uns das Feedback gegeben, dass seit Kriegsbeginn die Frequenzen und die Kaufbereitschaft im Geschäft zurückgehen. Ausgenommen ist das Thema Küche. Der Monat Mai war für viele ein sehr schwieriger Monat. Zusätzlich sind viele Fahrer- und Montageteams an der Belastungsgrenze aufgrund vieler Krankheitsfälle. Gerade jetzt bieten für unsere Händler einen wichtigen Kanal für Umsatz und Abverkauf inkl. Logistiklösung. Da wir in den Exportmärkten Schweiz, Österreich und den Niederlanden stark wachsen, gleichen wir Schwankungen im Heimatmarkt Deutschland für unsere Händler aus“, betont Dennis Franken, Geschäftsführer Finanzen. Neben den bekannten Kategorien verkaufen Händler seit diesem Jahr auch verstärkt Büro- und Gartenmöbel über die Plattform.