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Autor: Möbelfertigung

Auf den zweiten Dezember verschoben

Das Programm steht, unser Schwestermagazin, die „möbel kultur“ hat beeindruckende und zahlreiche Einreichungen für die 1. Personal-Awards bekommen und die Kollegen sind sehr traurig, das Event am 29. April nicht durchführen zu können. Es steckt aber so viel Qualität und Arbeit in der „Personal-Offensive 2020“, dass das Event in diesem Jahr unbedingt stattfinden soll. Die Kollegen rücken deshalb auf den 2. Dezember, an dem sie siche in hoffentlich wieder unbeschwerter Atmosphäre spannenden Zukunftsthemen rund um New Work widmen.

Als Speaker vorgesehen sind: Ulrike Witt (EHI), die über die Digitalisierung der Jobsuche sprechen wird. Louisa Ferch, Mitgründerin von Women in Furniture, blickt nach vorne mit „Female Empowerment“. Bert M. Ohnemüller, Geschäftsführer Neuromerchandising Group, plädiert für die „Dekade der Menschlichkeit“. Im Personaler-Pitch stellen sich die drei Experten der Branche Thaddäus Rohrer, Andreas Erbenich und Manuel Vey, um ihr Know-how bei der Rekrutierung von Fachkräften zu demonstrieren. Möfa-Studenten werden anschließend über ihre Erfahrungen bei der Jobsuche berichten und stellen ihre Ansprüche an moderne Arbeitsplätze dar. Anna und Nils Schnell von Mowomind geben ein klares Statement zum Thema „New Work Hacks“ ab. Darüber hinaus gibt ein Christian Winkler von Xing wertvolle Tipps bei der Suche nach neuen Mitarbeitern.

Wir freuen uns auf eine spannende und für alle gewinnbringende Veranstaltung! Mehr Infos gibt es hier. Und bleiben Sie gesund bis dahin!

„möbelfertigung 02/2020 Handwerk & Innenausbau“ E-Magazine

Die komplette Ausgabe jetzt online lesen

Ab sofort können Sie die möbelfertigung 02/2020 Handwerk & Innenausbau als E-Magazine online lesen.

Top-Themen der Ausgabe: Was Form.bar-Gründer Alessandro Quaranta über Zielgruppen und Vermarktung zu sagen hat, ein Überblick über die Neuheiten der Elektrowerkproduzenten, die neue Furnierkolumne der „möbelfertigung“ in Zusammenarbeit mit der Initiative für Furnier, welche Chancen der Einsatz von Virtual Reality im Handwerk ermöglicht, warum Holzhandwerker ideale raumübergreifende Berater sind, wie perfekt sich die Türen von Jeld-Wen in die sanierte ehemalige „Königliche Eisenbahndirektion zu Cöln“ einfügen, wie SCM Group Deutschland-Vertriebsleiter Christopher Moore über das Interesse von Holzhandwerkern an Automatisierung denkt, die Nachlesen zu der Messen „ZOW“, „Euroshop“, Imm Cologne“, „Domotex“ und „Swissbau“ und natürlich eine umfassende Vorschau zu den Messen „Fensterbau Frontale“ und „Holz-Handwerk“.
Hierzu ein Hinweis in eigener Sache: Die Redaktion der „möbelfertigung“ ist – wie auch ihre Marktbegleiter – vor jeder bedeutenden Messe bemüht, die Hefte so früh wie möglich fertigzustellen und erscheinen zu lassen. Damit Einladungsanzeigen rechtzeitig gelesen, Erwartungen vor der Messe erhöht werden können. So war es auch bei dieser Ausgabe. Die Verschiebung des Messedoppels, auf die diese Ausgabe ausgerichtet war, erreichte uns zu einem Zeitpunkt, an dem nicht mehr viel zu bewirken war. Aber vielleicht gelingt es uns, aus der Not eine Tugend zu machen. Auch wenn die – nachvollziehbare – Verschiebung der Messen für die gesamte Branche eine Enttäuschung ist, bleibt mehr Zeit zum Lesen. Lassen Sie sich inspirieren von all den kleinen und großen Neuheiten, die Sie im Zweifel bei den Herstellern direkt erleben können. Die Messen finden jetzt vom 16. bis 19. Juni statt.

Zur Navigation der E-Magazines: Unser Service für unsere Kunden ist es, dass alle Anzeigen auf den Absender verlinkt sind. Zudem auch der obere Teil des Inhaltsverzeichnisses. Sie können dort klicken, um auf die jeweilige Seite zu gelangen. Top-Themen können direkt vom Titel per Klick angewählt werden.

Personalwechsel im strategischen Einkauf

Bei Vauth-Sagel, Hersteller für zeitgemäße und innovative Stauraumlösungen geht eine „Ära“ zu Ende: Dieter Wiesemann, der jahrelang den strategischen Einkauf leitete, verabschiedete sich Ende Februar aus dem Tagesgeschäft. Wiesemann startete seine Karriere vor rund 50 Jahren bei der Mauser Waldeck AG. Sein Know-how geht allerdings nicht verloren: Als Seniorberater bleibt er der Unternehmensgruppe erhalten.

„Natürlich ist Wehmut mit im Spiel. Mit Dieter Wiesemann geht ein vertrauensvoller Weggefährte, anerkannter Kollege und Mitarbeiter in den Ruhestand. Sein Business hat er von der Pike auf gelernt. Er kennt sowohl uns als auch die Branche bestens – und die Branche kennt ihn. Wir danken ihm für seine engagierte Arbeit und seinen wertvollen Input“, so Vauth-Sagel-Geschäftführer Claus Sagel zum Ausscheiden von Dieter Wiesemann.

Am ersten August 1970 begann Dieter Wiesemann seine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Mauser Waldeck AG, die seit 2004 zur Unternehmensgruppe Vauth-Sagel gehört. Nach geleistetem Wehrdienst nahm er bei Mauser Waldeck die Anstellung als Einkaufssachbearbeiter auf und ging 1987 für 15 Jahre in den Aufsichtsrat. 1992 avancierter er zum Einkaufsleiter, 1995 zum Prokuristen – und übernahm im gleichen Jahr zudem die Geschäftsführung der Mauser Consult und Handel GmbH. Seit September 2003 war Dieter Wiesemann strategischer Einkaufsleiter der gesamten Vauth-Sagel-Gruppe.

„Aus dem operativen Geschäft ziehe ich mich zwar zurück, werde aber der Unternehmensgruppe auf Wunsch der Geschäftsführung weiterhin beratend zur Seite stehen“, so Dieter Wiesemann. Seine operative Nachfolge im Einkauf für Systemtechnik übernimmt Christoph Schmitz – er ist neuer Teamleiter des strategischen Einkaufs.

Rubner Türen

Echtholzeinsatz über der Baumgrenze

Ein problemloser Zugang zu einem Gebäude, genug Zeit für ein umfassendes Aufmaß, Anlieferung der Teile auf Rädern bis direkt an das Bauwerk: So sieht die ideale Vision eines Projektes aus. Im Falle der Schwarzensteinhütte auf 3.026 Meter Höhe in Südtirol war all das nicht gegeben. Und dennoch verlief der Neubau absolut fristgerecht – inklusive des Einbaus von insgesamt 39 Innentüren mit einer roh gebürsteten Fichten-Oberfläche von Rubner. Diese überzeugen mit ihren Qualitätsmerkmalen wie Langlebigkeit, bestmöglicher Schalldämmung, erhöhten Brandschutzklassen sowie ihren Fichten-Oberflächen, die nun dem Schutzhaus ein unverwechselbares, gemütliches Ambiente verleihen.

Lesen Sie in der „möbelfertigung“ 2/2020, die am 13. März erscheint, wie die Baumaterialien der Schwarzensteinhütte in die luftigen Höhen der Zillertaler Alpen gekommen sind. Sie bekommen das Heft noch nicht? Dann sichern Sie sich hier ihr persönliches Abo.

Außerdem in dieser Ausgabe: Was Form.bar-Gründer Alessandro Quaranta über Zielgruppen und Vermarktung zu sagen hat, ein Überblick über die Neuheiten der Elektrowerkproduzenten, die neue Furnierkolumne der „möbelfertigung“ in Zusammenarbeit mit der Initiative für Furnier, welche Chancen der Einsatz von Virtual Reality im Handwerk ermöglicht, warum Holzhandwerker ideale raumübergreifende Berater sind, wie perfekt sich die Türen von Jeld-Wen in die sanierte ehemalige „Königliche Eisenbahndirektion zu Cöln“ einfügen, wie SCM Group Deutschland-Vertriebsleiter Christopher Moore über das Interesse von Holzhandwerkern an Automatisierung denkt, die Nachlesen zu der Messen „ZOW“, „Euroshop“, Imm Cologne“, „Domotex“ und „Swissbau“ und natürlich eine umfassende Vorschau zu den Messen „Fensterbau Frontale“ und „Holz-Handwerk“.

Hierzu ein Hinweis in eigener Sache: Die Redaktion der „möbelfertigung“ ist – wie auch ihre Marktbegleiter – vor jeder bedeutenden Messe bemüht, die Hefte so früh wie möglich fertigzustellen und erscheinen zu lassen. Damit Einladungsanzeigen rechtzeitig gelesen, Erwartungen vor der Messe erhöht werden können. So war es auch bei dieser Ausgabe. Die Verschiebung des Messedoppels, auf die diese Ausgabe ausgerichtet war, erreichte uns zu einem Zeitpunkt, an dem nicht mehr viel zu bewirken war. Aber vielleicht gelingt es uns, aus der Not eine Tugend zu machen. Auch wenn die – nachvollziehbare – Verschiebung der Messen für die gesamte Branche eine Enttäuschung ist, bleibt mehr Zeit zum Lesen. Lassen Sie sich inspirieren von all den kleinen und großen Neuheiten, die Sie im Zweifel bei den Herstellern direkt erleben können. Oder beim Nachholtermin der Messen, vom 16. bis 19. Juni. Viel Spaß beim Lesen!

Virtuelle Tour durchs Hettich Forum

Trendgerechtes Möbeldesign mit komfortablen Funktionen für jeden Einrichtungsbereich – das können Unternehmenspartner von Hettich beim Forumsbesuch in Kirchlengern live erleben. Jetzt öffnet Hettich seinen Showroom virtuell für alle, die ebenso neugierig auf die spannenden Möbelwelten sind: Unter dem Link discover.hettich.com/vtour/tour.html kann jeder rund um die Uhr seine persönliche Entdeckungstour durchs Hettich Forum starten. 

„Welcome to the Hettich Forum!“ – mit einem Klick steht man schon mitten im Geschehen: Der einladende Showroom öffnet sich mit 360-Grad-Rundumblick, und los geht die inspirierende Reise durch verschiedene Wohn- und Arbeitswelten: Über Hausflur, Küche, Bad, Hauswirtschaftsraum, Wohn- und Schlafzimmer bis ins moderne Teambüro oder auch das kleine Stauraum-Wunder „Tiny Home“ lassen sich alle Einrichtungslösungen interaktiv über PC, Tablet oder Smartphone hautnah erleben. Noch intensiver wird der Eindruck für die Nutzer mit einer VR-Brille. Die große Trendausstellung im Hettich Forum liefert viele Anregungen, um mit den kreativen Lösungen von Hettich eigenes Möbeldesign bis hin zu kompletten Raumkonzepten zu realisieren.

Vom Startpunkt folgt man entweder dem virtuellen Weg durch die Ausstellungsbereiche oder man springt vom Übersichtsplan direkt an seine Wunschposition. An jedem Objekt lassen sich über Icons weitere Funktionen auswählen: So kann man die Exponate virtuell öffnen, erklärende Videos ansehen oder auch direkt in die Hettich „Design Gallery“ wechseln: Für jedes Exponat stehen hier ausführliche Planungsdetails wie Holz- und Beschlagstücklisten und Zeichnungen zum kostenfreien Download bereit. Auf diese Weise können Online-Besucher bei ihrer digitalen Besichtigungstour das Schöne mit dem Nützlichen verbinden: Sie können jederzeit in die kreativen Ideenwelten eintauchen und erhalten dazu auch gleich alles Wissenswerte, um mit der Beschlagtechnik von Hettich reale Möbelkonzepte zu planen und ganz einfach umzusetzen.

Hammer & Margrander Interior

Virtual Reality für das Holz-Handwerk

Sieht der Schrank besser am Fenster aus oder in der Nische? Wie wirkt die Badewanne mitten im Raum und welches Licht passt am besten? Wer eine Inneneinrichtung plant, kann sich oft nicht richtig vorstellen, wie das Ergebnis am Ende aussieht. Elemente im Raum verschieben, Möbel planen, Bodenbeläge testen, Farben zuordnen und abwandeln, Einbauten festlegen – Räume mit 3D-Technologie zu visualisieren, um einen realen Eindruck zu erzeugen, ist nicht neu. Virtual Reality dagegen – die Weiterentwicklung der 3D-Technologie – ist gerade dabei, auch Handwerksbetriebe zu erobern. VR-Technologien bieten unendlich viele Anwendungsmöglichkeiten in handwerklichen Arbeitsprozessen, vor allem aber eröffnet die innovative Technologie völlig neue Dimensionen in der Kundenberatung. Die Ettlinger Hammer & Margrander Interior GmbH, die auf Innenausbau spezialisiert ist, hat die Chancen von Virtual Reality (VR) für die Optimierung von Arbeitsprozessen erkannt. Allerdings fehlen noch gemeinsame Standards für gewerkeübergreifende Projekte.

Lesen Sie in der „möbelfertigung“ 2/2020, die am 13. März erscheint, in welchen Situationen Virtual Reality absolut überzeugt und wo noch nachgebessert werden muss. Sie bekommen das Heft noch nicht? Dann sichern Sie sich hier ihr persönliches Abo.

Außerdem in dieser Ausgabe: Was Form.bar-Gründer Alessandro Quaranta über Zielgruppen und Vermarktung zu sagen hat, ein Überblick über die Neuheiten der Elektrowerkproduzenten, die neue Furnierkolumne der „möbelfertigung“ in Zusammenarbeit mit der Initiative für Furnier, wie Rubner-Türen auf über 3.000 Meter Höhe zum Einsatz kamen, warum Holzhandwerker ideale raumübergreifende Berater sind, wie perfekt sich die Türen von Jeld-Wen in die sanierte ehemalige „Königliche Eisenbahndirektion zu Cöln“ einfügen, wie SCM Group Deutschland-Vertriebsleiter Christopher Moore über das Interesse von Holzhandwerkern an Automatisierung denkt, die Nachlesen zu der Messen „ZOW“, „Euroshop“, Imm Cologne“, „Domotex“ und „Swissbau“ und natürlich eine umfassende Vorschau zu den Messen „Fensterbau Frontale“ und „Holz-Handwerk“.
Hierzu ein Hinweis in eigener Sache: Die Redaktion der „möbelfertigung“ ist – wie auch ihre Marktbegleiter – vor jeder bedeutenden Messe bemüht, die Hefte so früh wie möglich fertigzustellen und erscheinen zu lassen. Damit Einladungsanzeigen rechtzeitig gelesen, Erwartungen vor der Messe erhöht werden können. So war es auch bei dieser Ausgabe. Die Verschiebung des Messedoppels, auf die diese Ausgabe ausgerichtet war, erreichte uns zu einem Zeitpunkt, an dem nicht mehr viel zu bewirken war. Aber vielleicht gelingt es uns, aus der Not eine Tugend zu machen. Auch wenn die – nachvollziehbare – Verschiebung der Messen für die gesamte Branche eine Enttäuschung ist, bleibt mehr Zeit zum Lesen. Lassen Sie sich inspirieren von all den kleinen und großen Neuheiten, die Sie im Zweifel bei den Herstellern direkt erleben können. Oder beim Nachholtermin der Messen, der in Kürze bekannt gegeben werden soll. Viel Spaß beim Lesen!

Bernd Schellenberg wird Geschäftsführer

Die Schramm Werkstätten hatten bereits angekündigt, kurzfristig einen neuen Geschäftsführer an der Seite von Susanne Schramm zu bestellen. Bernd Schellenberg soll es nun werden. Er wird ab dem 1. April 2020 gemeinsam mit Susanne Schramm für die Leitung des Unternehmens verantwortlich sein.

Bernd Schellenberg war zuvor Direktor Marketing und Vertrieb bei Leolux und in der Position verantworltlich für die Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz. Gemeinsam mit der Inhaberfamilie war er in den vergangenen Jahren maßgeblich an der Neupositionierung von Leolux im deutschsprachigen Raum beteiligt und hat die Lifestyle-Marke Pode und die Contract-Kollektion erfolgreich im Markt eingeführt. Mit seiner über 20-jährigen Branchenerfahrung in der Leitung von renommierten und familiengeführten Möbelherstellern besitzt Bernd Schellenberg ein umfassendes Netzwerk zu Kunden, Lieferanten und Verbänden.

„Ich freue mich sehr auf die neuen, spannenden Aufgaben bei Schramm. Das Unternehmen steht seit Jahren für höchsten Schlafkomfort, beste Qualität und einzigartige Handwerkskunst. Gemeinsam mit Susanne Schramm und den Mitarbeitern möchte ich dazu beitragen, die führende Markposition des Unternehmens auszubauen. Auch in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Digitalisierung werde ich aufgrund meiner Erfahrung sicherlich einige Impulse setzen.“

Susanne Schramm kommentiert den Neuzugang wie folgt: „Mit Herrn Schellenberg konnten wir einen absoluten Branchenkenner und Experten für unser Unternehmen gewinnen. Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam mit ihm genau die Themen angehen werden, die in der Vergangenheit vernachlässigt wurden. Meinen ausdrücklichen Dank richte ich auch an seinen bisherigen Arbeitgeber Leolux, dessen ebenso kollegiales wie unbürokratisches Handeln einen raschen Wechsel von Herrn Schellenberg zu Schramm ermöglicht hat.“

SCM Group

Das Interesse des Holzhandwerks an automatisierten Lösungen steigt

Einst machte die SCM Group mit einer automatisierten Bedienerführung den ersten Schritt in Richtung Digitalisierung. Mittlerweile ist der Konzern diesen Ansätzen längst entwachsen, bietet besonders Handwerksunternehmen digitale Lösungen, die zu mehr Wertschöpfung und Transparenz im Unternehmen führen. Die „möbelfertigung“ hat bei SCM-Vertriebsleiter Christopher Moore nachgefragt, wie Handwerksproduktionen der Zukunft aussehen.

möbelfertigung: Auf der „Ligna“ haben Sie Umsetzungen einer automatisierten industriellen Fertigung gezeigt, brechen das Ganze zur Nürnberger Messe herunter auf Lösungen für das Handwerk. Wie ist aktuell die Nachfrage nach hochgradig automatisierten Zellen?
Christopher Moore:
Das Interesse an diesen Lösungen wächst. Vor allem sehen die Kunden, dass dies der richtige Weg in die Zukunft ist, um die einfachen und „lästigen“ Tätigkeiten, die keinen „added value“ für das Werkstück bringen, zu eliminieren beziehungsweise die Mitarbeiter hier zu entlasten und Kapazitäten frei zu setzen für wichtigere Auf­gaben. Nämlich solche, die eine deutlichere Wert­steigerung für die Produkte mit sich bringen. Eine Herausforderung in diesem Bereich besteht allerdings darin, die bereits vorhandenen Maschinen unterschiedlichster Hersteller mit ­neuen Maschinenlösungen intelligent zu vernetzen und darüber hinaus mit vorhandenen Softwarelösungen zu verbinden. An dieser Stelle spielt die offene Schnittstelle in der „Maestro“ Bedienoberfläche, die bei allen gesteuerten Maschinen der SCM Group vorhanden ist – wir sprechen hier von der Maestro scripting language, kurz MSL – eine wichtige Rolle. Hierüber lässt sich relativ einfach eine Kommunikationsschnittstelle zu anderen Softwarelösungen erstellen.

möbelfertigung: Wie ist Ihre Vision einer kleineren Schreinerwerkstatt: Gibt es in 10 Jahren noch Standalone-Maschinen ohne Anbindung oder ist auch bei diesen Marktteilnehmern der komplette Maschinenpark vernetzt?
Christopher Moore:
Ich rechne damit, dass die Synergieeffekte – getrieben durch die Digitalisierung und Vernetzung – auch bei einzelnen, einfacheren Maschinengattungen zunehmen. Es ist bereits jetzt abzusehen, dass unsere Kunden bis hinunter zu den Einstiegsmaschinen in allen Produktbereichen von den Entwicklungen profitieren werden, die einst vorrangig für den industriellen Bereich konzipiert waren.
Ein großer Konzern wie SCM kann hier sehr gut seine Vorteile nutzen, indem technische Innovationen und Entwicklungen schnell  intern „weitergereicht“ werden können. An diesem Punkt tun sich natürlich kleinere Anbieter oder Hersteller, die sich auf einen oder wenige Produktbereiche konzentrieren, deutlich schwerer. Eventuell gibt es sogar echte Probleme, mit dem digitalen Fortschritt mitzuhalten. Wir als SCM sehen auf jeden Fall auch die Vernetzung der kleineren Standalone-Maschinen als Schritt in die Werkstatt der Zukunft.

Lesen Sie das komplette Interview in der „möbelfertigung“ 2/2020, die am 13. März erscheint. Sie bekommen das Heft noch nicht? Dann sichern Sie sich hier ihr persönliches Abo.

Außerdem in dieser Ausgabe: Was Form.bar-Gründer Alessandro Quaranta über Zielgruppen und Vermarktung zu sagen hat, ein Überblick über die Neuheiten der Elektrowerkproduzenten, die neue Furnierkolumne der „möbelfertigung“ in Zusammenarbeit mit der Initiative für Furnier, welche Chancen der Einsatz von Virtual Reality im Handwerk ermöglicht, wie Rubner-Türen auf über 3.000 Meter Höhe zum Einsatz kamen, warum Holzhandwerker ideale raumübergreifende Berater sind, wie perfekt sich die Türen von Jeld-Wen in die sanierte ehemalige „Königliche Eisenbahndirektion zu Cöln“ einfügen, die Nachlesen zu der Messen „ZOW“, „Euroshop“, Imm Cologne“, „Domotex“ und „Swissbau“ und natürlich eine umfassende Vorschau zu den Messen „Fensterbau Frontale“ und „Holz-Handwerk“.
Hierzu ein Hinweis in eigener Sache: Die Redaktion der „möbelfertigung“ ist – wie auch ihre Marktbegleiter – vor jeder bedeutenden Messe bemüht, die Hefte so früh wie möglich fertigzustellen und erscheinen zu lassen. Damit Einladungsanzeigen rechtzeitig gelesen, Erwartungen vor der Messe erhöht werden können. So war es auch bei dieser Ausgabe. Die Verschiebung des Messedoppels, auf die diese Ausgabe ausgerichtet war, erreichte uns zu einem Zeitpunkt, an dem nicht mehr viel zu bewirken war. Aber vielleicht gelingt es uns, aus der Not eine Tugend zu machen. Auch wenn die – nachvollziehbare – Verschiebung der Messen für die gesamte Branche eine Enttäuschung ist, bleibt mehr Zeit zum Lesen. Lassen Sie sich inspirieren von all den kleinen und großen Neuheiten, die Sie im Zweifel bei den Herstellern direkt erleben können. Oder beim Nachholtermin der Messen, der in Kürze bekannt gegeben werden soll. Viel Spaß beim Lesen!

Hesse-Lignal

Beim „Excellence in eSolutions 2020“ Award in der Finalrunde.

Im Dezember 2019 hat sich der Lack- und Beizenspezialist Hesse-Lignal beim Bundesverband für Materialwirtschaft und Einkauf (BME) für den Award „Excellence in eSolutions 2020“ beworben. Mit dem Preis würdigt der BME innovative Leistungen von Anwenderunternehmen im Bereich elektronische Beschaffung (E-Procurement). Prämiert werden Konzepte, die nachweislich signifikant zur Performancesteigerung des Einkaufs bzw. zur deutlichen Verbesserung des Unternehmensergebnisses geführt haben. Idealerweise wurden Mitarbeiter im Rahmen eines Change Management vorbildlich einbezogen. 

Aufgrund der namhaften Gewinner und dem großen Teilnehmerfeld der letzten Jahre (Phönix Contact, ZF Friedrichshafen AG, Beiersdorf AG, ProSieben-Sat.1, AGCO Corp., Kärcher, Miele, RWE,…) war es klar, dass es mehr als schwer werden wird, den Award zu gewinnen oder überhaupt ins Finale zu kommen. Das Konzept musste schon extrem ansprechend sein, um die Großen auszustechen. So scheint es dann auch gewesen zu sein. Hesse-Lignal wurde im Januar schriftlich informiert, dass sie es in die Finalrunde geschafft haben und unter den besten vier Teilnehmern sind.

Anfang Februar wurde dann das Konzept in der BME Hauptgeschäftsstelle einer 6-köpfigen Jury (unter anderem Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky) persönlich vorgestellt. Auch im Finale befindet sich Hesse-Lignal in bester Gesellschaft und musste gegen Siemens, Festo und SEW Eurodrive antreten. Ob Hesse-Lignal letztendlich als Gesamtsieger den Award gewinnt, wird sich spätestens auf den diesjährigen BME-eLÖSUNGSTAGEN in Düsseldorf im März zeigen.