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Autor: Möbelfertigung

Erfolgreiche Hausmesse im Biesse Campus Ulm

Unter strengen Hygienevorschriften fand am 22. und 23. Oktober die erste Hausmesse am Campus Ulm statt. Die vor rund einem Jahr eröffnete, süddeutsche Niederlassung des italienischen Maschinenbauers bot auf fast 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche auch in der aktuellen Situation genug Platz für rund 80 BesucherInnen.

Besonderes Highlight der Hausmesse war die Integration der Plattenaufteilsäge „Selco WN2“ mit dem automatischen Plattenlagersystem „Winstore X3“. Durch die Verknüpfung beider Maschinen wird die Verarbeitungsgeschwindigkeit beschleunigt, Beschädigungen minimiert und dadurch eine höhere Produktivität geschaffen. Daneben konnten die BesucherInnen vier verschiedene CNC-Bearbeitungszentren besichtigen und die vorgeführten Werkstücke, wie zum Beispiel einen Adventskerzenhalter, individuell gestalten lassen.

Auch das gemeinsam mit dem Softwarespezialisten Accenture entwickelte, Biesse eigene IOT System „Sophia“ weckte das Interesse der Gäste. Durch eine vorausschauende Wartung wechselt der Biesse-Kundendienst von Reaktivität auf Proaktivität und hat in Echtzeit und remote alle erforderlichen Daten für die Lösung etwaiger Probleme vorliegen.

„Der neue Campus Ulm repräsentiert nun Biesses Position am Markt und wir sind zufrieden auch in dieser besonderen Situation mit der Hausmesse ein zweites großes Event am Standort seit dem Grand Opening zu veranstalten ”, erklärt Jacek Pigorsch, CEO der Biesse Deutschland GmbH. Sebastian Marschner, Vertriebsleiter Holzbearbeitung bei Biesse Deutschland fährt fort: „Mit dem an eine Plattenaufteilsäge angebundenen ,Winstore X3‘ können wir nun auch im Showroom zeigen, dass unsere Zeichen auf vernetzte und integrierte Systeme stehen. Demnächst werden die Kunden dann auch für eine Vorführung der neuen, weiterentwickelten Flachtischmaschine ,Rover A FT Step 2‘ eingeladen, welche ebenfalls an das Flächenlager Winstore mit Selco Plattenaufteilsäge angebunden wird.“

Mit „Inside Live“ am Campus Ulm ergänzt Biesse Deutschland das „Inside in Action“ Event der Muttergesellschaft, welches neben persönlichen Besichtigungen im Werk in Pesaro über 40 online Vorträge aus Tochtergesellschaften der ganzen Welt bot. Zudem wurden vier Tage lang in einer gestreamten Live Show die neuen Biesse und Intermac Innovationen vorgestellt.

Die für den 5. und 6. November geplante Hausmesse am Standort Löhne wurde aufgrund der Covid Entwicklung abgesagt. Mit bereits angemeldeten Kunden und Interessenten wurden Einzelvorführungen unter Einhaltungen strengster Hygienerichtlinien durchgeführt.

ERP als Mietmodell in der Cloud

Neu stellt die Triviso GmbH ihre ERP-Lösung als cloudbasierte Version zur Verfügung. Die Anwender profitieren dabei von einem sicheren, einfachen und schnellen Zugriff auf Triviso ERP, unabhängig vom eingesetzten Browser, Gerät oder Betriebssystem. Bereits vorhandene, externe Dienste wie Microsoft Office 365 oder Anbieter von Onlinespeichern, können integriert werden. Weiter ist das Zusammenspiel mit Umsystemen wie CAD, Finanzbuchhaltung, Drucker und Maschinen mit den bewährten Schnittstellen möglich.
Triviso Cloud eignet sich insbesondere für Kleinbetriebe und Start-ups, da hohe Investitionskosten für die Serverumgebung und deren Unterhalt entfallen. Dennoch bietet Triviso Cloud dieselben bekannten Funktionen und Module wie bei einer lokalen Serverinstallation. Kundenspezifische Anwendungen und Konfigurationen bleiben individuell umsetz- und anpassbar. Ebenso wird die Unterstützung durch die Helpline sowie die Wartung der Software durch die Triviso GmbH gewährleistet.
Sämtliche Daten werden in einem Schweizer Rechenzentrum gesichert und unterstehen dabei der ISO/IEC 20000-1/27001 und IQNet-Zertifizierung. Dabei ist gewährleistet, dass die Richtlinien der DSGVO zur Datenhaltung in der EU und der Schweiz eingehalten werden.

Mehr dazu auf www.triviso.de

Elektronische Schließsysteme als Alternative

Wer auf ein rein mechanisches Schließsystem verzichten möchte, kann zwischen verschiedenen elektronischen Schließlösungen wählen. Diese haben gegenüber rein mechanischen Schließsystemen einige Vorteile.

Mit elektronischen Schließsystemen ist es möglich, verschiedene Zutrittsberechtigungen zu vergeben. Die Berechtigungen können schnell und unkompliziert erteilt sowie auch wieder entzogen werden. „Das übliche Problem des verlorenen Schlüssels existiert dann nicht mehr und das Sicherheitsrisiko bei Verlust ist geringer“, so Stephan Schmidt, Geschäftsführer des Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB). Zudem können Zutrittsrechte zeitlich begrenzt werden.

Es gibt zahlreiche elektronische Sicherheitssysteme. Die Zutrittskontrolle ist beispielsweise per Transponder, per Karte, per Smartphone, per PIN-Code sowie per Finger- und Irisscan möglich. Ein Schlüssel ist nicht mehr nötig.

Transponder
Transponder öffnen das Schließsystem kontaktlos. Auch sie müssen zwar wie ein herkömmlicher Schlüssel mitgeführt werden, haben jedoch den Vorteil, dass ihnen bei Verlust die Zutrittsberechtigung entzogen werden kann. Somit kann der Transponder nicht mehr verwendet werden und ein Austausch der Schließanlage ist nicht notwendig.

Karte
Auch Karten eignen sich zur Vergabe von Zutrittsberechtigungen. Da man über die Karten die Rechte schnell vergeben und wieder sperren lassen kann, ist ein Verlust kein Problem. Es wird lediglich die jeweilige Karte gesperrt, um sie unbrauchbar zu machen und das Schließsystem muss nicht ersetzt werden. Daher werden Schlüsselkarten meist in der Hotelbranche genutzt.

Smartphone
Über eine App auf dem Smartphone können Zutrittsrechte an verschiedene Personen oder Personenkreise vergeben werden. Zudem ist es möglich, Türen aus der Ferne zu öffnen. Man kann zum Beispiel mit Hilfe einer Kamera schauen wer vor der Haustüre steht und aus der Ferne den Paketboten oder die Putzfrau reinlassen.

PIN-Code
Zudem gibt es Schließzylinder, die mit einem mehrstelligen Zahlencode geöffnet werden. Die Eingabe des Codes ist über eine Tastatur direkt am Schließzylinder, am Griff oder über ein separates Ziffernfeld möglich. Der Vorteil hiervon ist, dass gar kein Ausweismedium nötig ist. Hier kann auch für einen kürzeren Zeitraum ein eigener PIN vergeben werden, sodass beispielsweise ein Nachbar während eines Urlaubs in die Wohnung gelangt oder um Mietern von Ferienwohnungen Zutritt zu gewähren. Der PIN kann wieder gelöscht werden, sobald er nicht mehr verwendet wird.

Finger- und Irisscan
Biometrische Zutrittskontrollen wie mit Fingerabdruck- oder Irisscannern benötigen ebenfalls kein Ausweismedium. Fingerabdruckscanner sind dabei beispielsweise neben der Tür oder im Türgriff zu finden.

Trotz aller Vorteile von elektronischen Schließsystemen darf nicht vergessen werden, dass auch die mechanischen Schließsysteme ständig weiterentwickelt werden. „Auch bei mechanischen Schließsystemen sind technisch anspruchsvolle Schlösser mit einer feinen, hochwertigen Mechanik zu finden“, erläutert der FVSB-Geschäftsführer. Erweiterte Nutzungsmöglichkeiten bieten jedoch elektronische Schließlösungen.

HDH

Umsatz bei Kunststoff in 2020 bis August 2020 negativ

Der Kunststoffsektor entwickelte sich im Zeitraum Januar bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum negativ: Die Umsätze sanken um 9,6 Prozent. Dabei entwickelten sich die einzelnen Segmente uneinheitlich. Als einziges Segment legten die Baubedarfsartikel aus Kunststoff moderat um 3,4 Prozent zu. Dahingegen sanken die Umsätze bei Platten und Folien um -9,2 Prozent. Rückläufig waren auch die Umsätze bei Kunststoffverpackungen (- 4,1 Prozent) sowie bei sonstigen Kunststoffwaren (-16,1 Prozent).

HDH

Umsätze bei Kunststoff entwickeln sich im August 2020 negativ

Der Umsatz der Kunststoffindustrie ist im August 2020 gegenüber August 2019 um 8,9 Prozent gesunken. Dabei verzeichnete der Inlandsumsatz ein Minus von 10,4 Prozent und der Auslandsumsatz sank um 6,6 Prozent. Der Umsatz im August 2019 war im Vergleich zum August 2018 um insgesamt -4,6 Prozent gesunken. Dabei war der Umsatz im Auslandsgeschäft um -3,1 Prozent und im Inland um -5,6 Prozent gefallen.

Gelungener Auftakt – weiteres Programm angekündigt

Erfolgreicher Start für die neue digitale Themenplattform des Industrieverband Büro und Arbeitswelt (IBA): Vom 27. bis 30. Oktober setzten sich im IBA Forum zahlreiche Experten im Rahmen des „Orgatec“-Woche-Spezials mit zentralen Fragestellungen zur Arbeitswelt heute und morgen auseinander. Gemeinsam mit den Partnern Orgatec, New Work SE, Personalmagazin und Frame blickt der IBA auf einen gelungenen Einstand mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen zurück. Auch weiterhin bleibt das  Forum mit den Showrooms der im IBA zusammengeschlossenen Hersteller, einem Mediencenter und neuen Programmangeboten im Livestream für alle Interessierten geöffnet.

Zum Start nahmen rund 4.100 interessierte Besucher an den Programmpunkten teil. Aktuelle Themen wie die Entwicklung und Auswirkungen der aktuellen Home Office-Situation sowie die Zukunft der Arbeitsplatzgestaltung fanden dabei große Resonanz und lösten angeregte Diskussionen mit den Fachleuten aus. Auch Experten zu Themen wie Gesundheitsschutz und Arbeitsrecht trugen mit aktuellen Informationen zum Themenspektrum bei. Trends und Inspirationen rund um die Gestaltung von Büroarbeitsplätzen fanden die Besucher zudem in den Showrooms, in denen die IBA-Mitglieder ihre Innovationen nicht nur in der Orgatec-Woche präsentierten. Denn diese virtuellen Ausstellungen werden langfristig für die Besucher des IBA Forums erhalten bleiben.

Um immer wieder neue Impulse zum Besuch des IBA Forums zu geben, wird die neue Plattform auch in Zukunft zu neuen Programm-Highlights einladen. Geplant ist, regelmäßig Expertenstimmen zu Büroarbeit und Arbeitsplatzgestaltung zu liefern und auch interaktive Elemente anzubieten.

Nächste Programmpunkte (Auszug):

11. November:

·       Megatrend Gesundheit – das Büro als Bewegungsraum; 12.30 Uhr
Burkhard Remmers (Leiter Internationale Kommunikation und Public Relations, Wilkhahn) erläutert die Risiken von Bewegungsmangel und fehlender Ergonomie am Arbeitsplatz und präsentiert praxisnahe Lösungsansätze für das Büro. Weitere Informationen: https://iba-forum.expo-ip.com/landing/209

·       Video-Sprechstunde Raumakustik; 15.00 Uhr
In dieser interaktiven Sprechstunde mit Christian Nocke (Inhaber des Akustikbüros Oldenburg sowie der Schall & Raum GmbH) werden die Grundlagen der Raumakustik vorgestellt und anhand von Projektbeispielen aus dem Publikum erläutert und diskutiert. Weitere Informationen: https://iba-forum.expo-ip.com/landing/208

·       Ein weiteres Programmhighlight steht für die Folgewoche auf dem Programm. Am 19.11. um 12.30 Uhr wird die Hamburger Trendexpertin Birgit Gebhardt Ergebnisse ihrer neuen, im Auftrag des IBA erstellten Trendstudie „New-Work-Order: Human Factor@Work“ präsentieren. Weitere Informationen: https://iba-forum.expo-ip.com/landing/210

Die Teilnahme am Programm des IBA Forums ist kostenlos. Zu erreichen sind alle Programmpunkte und die Showrooms unter www.iba-forum.com.

Ausblick 2021 – Leichte Zuversicht, aber keine substanzielle Verbesserung

Nach zehn langen Jahres des Wachstums kommen die Umsatzhöhenflüge für die Holzbearbeitungsmaschinen-Branche im laufenden Jahr zu einem Ende. Neben der sich bereits 2019 angedeuteten konjunkturellen Abkühlung kommt die Corona-Pandemie als deutliche Bremse hinzu. Bis September 2020 stehen rund 20 Prozent weniger Aufträge in den Büchern als noch im Vorjahr. „Den Abnehmerbranchen, die sich auch zuvor im konjunkturellen Abschwung befanden, hat die Pandemie einen zusätzlichen Dämpfer gegeben. Wir beobachten aber auch, dass einige Kundensegmente wie das Handwerk, die Sägeindustrie und Weiterverarbeiter im baunahen Bereich in Zeiten der Corona-Krise nach wie vor investieren“, erläutert Pekka Paasivaara, Vorsitzender des Fachverbandes Holzbearbeitungsmaschinen, anlässlich der virtuell durchgeführten Mitgliederversammlung.

Allein die Corona-Pandemie bietet ein erhebliches Potenzial an Unsicherheit für die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Dazu gesellen sich die unkalkulierbaren Risiken des nahenden Brexits, sowie zunehmende Handelsrestriktionen, die dem exportorientierten Maschinenbau zu schaffen machen. In Summe rechnet der Fachverband im laufenden Jahr mit einem Produktions-Minus von 15 Prozent. „Neben dem deutlichen Bestellrückgang tun der Branche weiterhin Reisebeschränkungen – wie etwa nach China – weh. Wir bekommen unsere Monteure und Servicetechniker nur verzögert zum Kunden. Das trägt zusätzlich zur Umsatzschmälerung bei“, so Paasivaara weiter.

Für 2021 geht der Fachverband bei allen Einschränkungen, die derzeit zur Aussagekraft einer Prognose gemacht werden müssen, von einer leichten Erholung mit einem Plus von drei Prozent aus. Das Niveau bleibt damit deutlich unter dem der Vorjahre. „Wir rechnen mit einer Stabilisierung der aktuellen Lage. Eine substanzielle Verbesserung ist auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Es gibt aber Grund zur Hoffnung, dass wir den Tiefpunkt durchschritten haben. Die Zahl der Anfragen mit konkreten Investitionsplänen seitens der Kunden ist inzwischen wieder deutlich nach oben gegangen, jedoch bremst die Unsicherheit weiterhin viele Entscheidungen“, so Paasivaara.

In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres verringerte sich der Exportwert der deutschen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Unter den Top-10 Exportdestinationen konnten lediglich Österreich, Brasilien und Litauen zulegen. Bei den beiden letztgenannten resultiert der Zuwachs aus Lieferungen einzelner Großanlagen. Die zwei wichtigsten Einzelmärkte China und die USA haben mit einem Minus von 18 beziehungsweise 42 Prozent überdurchschnittlich verloren. Für den chinesischen Markt sind aktuell wieder erfreuliche Signale erkennbar. Dies wird sich in den kommenden Monaten positiv in den Exportwerten niederschlagen.

Die deutschen Importe haben sich im gleichen Zeitraum um sieben Prozent auf 360 Millionen Euro verringert. Von den wichtigsten Lieferländern konnte lediglich China mit einem Plus von elf Prozent auf 114 Millionen Euro zulegen.

In der aktuell herausfordernden Zeit wird weiter in die Zukunftsfähigkeit investiert. Die Zahl der Kooperationen und Beteiligungen an Unternehmen und Start-ups, die sich mit dem mannigfaltigen Thema Digitalisierung beschäftigen ist hoch. Und auch im VDMA ist die vernetzte Fertigung im Fokus der Zusammenarbeit der Firmen in den diversen Arbeitsgruppen. OPC-UA als Weltsprache der Produktion wird ebenso mit Hochdruck vorangetrieben wie der digitalisierte Daten-Austausch zwischen Werkzeug und Maschine.

Auch wenn der Klimawandel aktuell nicht ganz oben auf der politischen Agenda steht, wird das Thema wieder an Fahrt aufnehmen. „Es ist ein Durchbruch für unsere Kundenbranchen und damit auch für uns Maschinenbauer, dass der Bau- und Werkstoff Holz auf allen politischen Ebenen mittlerweile die Würdigung erhält, die er verdient. Der positive Beitrag, den Holz als nachwachsender Rohstoff vor allem im Bereich des nachhaltigen Bauens zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks leisten kann, ist enorm. Der Holzbearbeitungsmaschinenbau wird als Ausrüster das Thema mit aller Kraft vorantreiben. Wir können also optimistisch nach vorne schauen“, resümiert Paasivaara.

Wieder eine uneinheitliche Preisentwicklung bei Zulieferprodukten

Die Zulieferpreise entwickelten sich im September 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat uneinheitlich. Insbesondere der für die Branche wichtige Preis für Schnittholz sank um 4,3 Prozent. Auch die Preise für Holzwerkstoffe (-2,5 Prozent), für Kunststoffe (-5,7 Prozent) und der Preis für Erdgas (-17,5 Prozent) waren rückläufig. Dagegen stiegen die Preise für Schlösser und Beschläge (+0,9 Prozent) sowie für elektrischen Strom (+5,8 Prozent) an.

Virtueller Kundentag am 19. November bei Kunde Haba

Im Onlinehandel sind die Anforderungen an die Intralogistik besonders hoch. Vor diesem Hintergrund veranstaltet Dematic am 19. November einen virtuellen Kundentag und stellt dort ihre innovativen E-Commerce- und Omni-Channel-Lösungen wie das platzsparende Dematic Taschensortiersystem vor. Bei einer Online-Live-Führung durch das Distributionszentrum der Haba Group B.V. & Co. KG in Bad Rodach haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich von der Funktionsweise und den Vorteilen der Automatisierungsanlage zu überzeugen. In dem Lager unterstützt der Taschensorter den Spielwarenhersteller beim schnellen und effizienten Abwickeln von E-Commerce-Bestellungen und macht Retouren innerhalb kürzester Zeit wieder verfügbar. Kundenseitigen Einblick in das Projekt erhalten die Teilnehmer bei einem Vortrag von Torsten Kreußel, Leiter Prozessmanagement, Produktion und Logistik bei der Haba Group B.V. & Co. KG. Zudem werden weitere Best-Practice-Anwendungen und Omni-Channel-Lösungen präsentiert.

„Viele Messen und Großveranstaltungen werden aufgrund von Corona abgesagt oder verschoben. Umso wichtiger ist es, virtuelle Möglichkeiten zu entwickeln, um zu informieren und sich austauschen zu können. Deshalb starten wir eine virtuelle Kundentag-Reihe, in der wir unsere innovativen Lösungen auf besondere Weise präsentieren“, erklärt Jessica Heinz, Leitung Marketing und Business Development Dematic Central Europe. So produziert eine professionelle Filmcrew beim ersten Online-Event Live-Bilder aus dem Distributionszentrum der Haba Group B.V. & Co. KG in Bad Rodach für die Teilnehmer. Im Einsatz ist dort ein platzsparendes Taschensortiersystem von Dematic. „Dadurch verkürzt der Spielwarenhersteller nicht nur seine Bestellabwicklung, sondern auch die Zugriffszeiten auf zurückgeschickte Artikel. Damit werden diese innerhalb einer Stunde wieder für den Versand verfügbar.“

Das automatisierte Hängesystem auf Rolladaptern lagert und sortiert sowohl Hänge- und Liegeware als auch flach verpackte Gegenstände und Kartons in einem einzigen System. Für den Warentransport verwendet das System Taschen, die platzsparend an Rollen aufgehängt sind und in einer Überkopfschiene laufen. In den Taschen lassen sich verschiedenste Produktformen und -größen mit einem Gewicht bis zu drei Kilogramm lagern. Die Artikelaufnahme erfolgt ebenso wie deren Entleerung automatisch. Damit ist das System für die vollautomatisierte Auftragsabwicklung für den reinen E-Commerce und auch den Omni-Channel-Handel geeignet. Darüber hinaus bietet die Technik dank des modularen Aufbaus und variabler Kettenlänge den Vorteil, dass sie sich nahtlos in die bestehenden Anlagen integrieren lässt. Auf diese Weise lässt sich der Taschensorter kompakt in nahezu jede Anwendungsumgebung verbauen. Potenzielle Erweiterungen können bereits vor der Installation mitgedacht werden, sodass die Kapazität der Anlage auch im Nachhinein unkompliziert erhöht werden kann.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Interessierte unter: https://www.dematic.com/kundentag-haba/. Dort ist auch die kostenlose Registrierung möglich.