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Autor: Möbelfertigung

Startschuss: Neue Onlineplattform für maßgeschneiderte Möbel

Rechtzeitig passend zum Weihnachtsgeschäft Moebelmatch einen Onlineshop. Dabei handelt es sich um eine Online- und E-Commerce-Plattform fürs Möbelhandwerk. In ganz Deutschland suchen die drei Gründer Miriam Oheri, Stephan Jaber (l.) und Mio-Noel d’Avis (r.) Schreinereien, Tischlereien und Labels, die ihre Möbelkreationen gerne online verkaufen und als Erste auf der Plattform für ein großes Publikum erlebbar machen möchten. Moebelmatch ermöglicht lokalen, kleinbetrieblichen Möbelherstellern und Jungdesignern so den Sprung zum sichtbaren Onlinehandel und damit den Aufbau eines zweiten Standbeins im online immer stärker wachsenden Möbelmarkt. Auf der Newcomer-Plattform für Möbelhandwerkskunst dreht sich alles um einzigartige, qualitative Möbelstücke und Accessoires für das individuelle Zuhause und die passionierten, herstellenden Handwerkskünstler, die dahinterstehen.
Das Startup wird vom Gründerpaar Miriam Oheri und Stephan Jaber geführt. Miriam Oheri kommt aus den Fachbereichen Marketing und Management und arbeitete vor der Gründung unter anderem in der Markenkommunikation. Stephan Jaber war bisher in den Bereichen Wirtschaft und Informatik tätig. Ein Schreinermeister ergänzt das Team und steht als Handwerksexperte zur Seite. Das Unternehmen wird zudem u.a. unterstützt von Sven Neumann, Inhaber der Beratungsgesellschaft impacts4u, NUK Neues Unternehmertum und dem Startplatz.

Deutschen Unternehmen fehlen Geschäftschancen durch Messen – Umfrage unter Mitgliedern von drei großen Industrieverbänden

Den deutschen Unternehmen fehlt in ganz erheblichem Umfang die Unterstützung durch Messen zur Erhöhung ihres Geschäftserfolges, nachdem rund drei Viertel der 2020 in Deutschland geplanten Messen Corona-bedingt abgesagt wurden. 76 % beklagen die fehlenden Möglichkeiten zur Gewinnung neuer Kunden, 84 % das fehlende Networking mit Besuchern und anderen Ausstellern. Rund 60 % vermissen die Chance zur realen Präsentation neuer Produkte.
Das ergab eine Umfrage unter 427 ausstellenden Unternehmen der Branchen Maschinenbau, Elektrotechnik und Elektronik sowie Optik, Photonik und Medizintechnik im Oktober 2020. Beteiligt waren die Verbände VDMA, ZVEI, SPECTARIS und der AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft.

Ebenfalls rund 60 % der befragten Firmen fehlen die Vertriebsmöglichkeiten über Messen und 53 % der Überblick über Neuigkeiten in der Branche im Sinne einer Wettbewerbsbeobachtung.

Konkrete wirtschaftliche Einbußen durch ausgefallene Messebeteiligungen in den letzten Monaten haben bereits über 40 % der Firmen erlitten. Mit jedem weiteren Monat ohne Messebeteiligung dürfte das Ausmaß zunehmen.

Der wichtigste Grund für die Teilnahme an realen Messen ist der persönliche Austausch, der Face-to-Face-Kontakt, gefolgt von Gewinnung neuer Kunden und Leadgenerierung sowie Produktpräsentationen. Weitere wichtige Gründe sind Networking, Imagewerbung und Kundenpflege.

Trotz der aktuell sehr unsicheren Rahmenbedingungen für 2021 mit entsprechend eingeschränkter Planungsperspektive wollen drei Viertel der befragten Firmen die Standfläche auf ihren wichtigsten Messebeteiligungen der nächsten zwölf Monate überwiegend beibehalten.

Die Bereitschaft zu künftigen Messebeteiligungen hängt vor allem von zwei Faktoren ab: 85 % der Aussteller erwarten ein genehmigtes Gesundheitsschutz-Konzept, eine Bedingung, die die Veranstalter schon aufgrund der staatlichen Vorgaben erfüllen müssen. 68 % machen Messeteilnahmen von der Aufhebung der Reisebeschränkungen für Besucher aus wichtigen Auslandsmärkten abhängig. Hierzu gibt es aktuell eine positive Entwicklung: Für Ausstellerpersonal und Fachbesucher aus Risikogebieten, die sich maximal fünf Tage in Deutschland aufhalten, besteht keine Quarantänepflicht mehr, wenn sie bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen können. Das sieht die neue Muster-Quarantäneverordnung vor, die von den Bundesländern fast ausnahmslos übernommen wurde.

Auch zur mittelfristigen Perspektive wurden die Unternehmen befragt: 42 % sagten, dass die Bedeutung von Messen aus ihrer Sicht in den nächsten fünf Jahren gleichbleiben oder sogar steigen wird – durchaus bemerkenswert in der gegenwärtig auch psychologisch schwierigen Situation, in der kaum Messen stattfinden können.

Zumtobel

Digitale Eröffnung des neuen Lichtforums

Heute lud die Zumtobel Group zur digitalen Eröffnung ihres neuen Lichtforums auf 4.000 Quadratmetern am Stammsitz im österreichischen Dornbirn ein. Zeitgleich legte das Unternehmen den Auftakt für den Zumtobel Group Campus, einem umfangreichen Konzept mit Formaten wie zum Beispiel Keynotes, Webinare und Talks für Kunden, Partner sowie Mitarbeiter zu Licht, wie auch damit verbundenen zeitgenössischen Themen und Zukunftsfragen. Mit dem weitreichenden hybriden Ansatz des Campus-Konzepts öffnet sich das Unternehmen – digital wie auch physisch – seinen Kunden und Partnern weltweit.

„Wir freuen uns, mit dem Lichtforum einen einzigartigen Ort für Lichterlebnis geschaffen zu haben, an dem wir unser volles Markenspektrum und Potenzial als internationale Unternehmensgruppe dauerhaft zeigen können“, so Alfred Felder, CEO der Zumtobel Group. „Mit unserem neuen Lichtforum investieren wir nachhaltig in die Zukunft der Zumtobel Group. Zudem ist es uns als tief in der Region verwurzeltes Unternehmen wichtig, mit der Neubelebung der alten Industriehalle einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung vorhandener Bausubstanz, wie auch zur Weiterentwicklung des regionalen Wirtschaftsraumes zu leisten.“ 

Die Idee zur Transformation der alten Halle in ein Lichtforum entstand bei Herbert Resch, Head of Corporate Architecture Zumtobel Group: „Licht ist unser Baustoff. Mit Licht Erlebniswelten schaffen, das ist die Profession der Marken der Zumtobel Group. Dabei geht es immer um das dynamische Zusammenspiel von Licht, Architektur und Mensch.“ Unter Einbezug dieser in sich verwobenen Komponenten entstand das dynamische Raumkonzept des neuen Lichtforums in enger Zusammenarbeit mit dem Innsbrucker Studio des renommierten norwegischen Architekturbüros Snøhetta.

Darüber hinaus öffnet sich Zumtobel mit einem Kunst- und Kulturraum als Teil des neuen Lichtforums künftig auch für externe Ausstellungen. Die kulturellen Initiativen sollen den gesellschaftlichen Kontext und Dialog des Unternehmens sowohl mit dem öffentlichen als auch dem unmittelbaren urbanen Umfeld stärken. Die Ausstellungsinhalte können dabei auch völlig losgelöst vom Kernthema Licht sein.

Veranstaltete erstmals „Service-Tage@home“

Auch in diesem Jahr fanden die Service-Tage der IMA Schelling Group statt – aufgrund der aktuellen Situation allerdings nicht live vor Ort, sondern zum ersten Mal online als „Service-Tage@home“. Im Mittelpunkt der eintägigen Veranstaltung am 6. November 2020 stand die IMA Schelling Hotline, das neue Kantenprüfmodul zur Inprocess-Erfassung und -Kontrolle relevanter Fügeparameter sowie die IIoT- und Serviceplattform „Zimba“ mit ihren Möglichkeiten sowie die IMA Schelling Group Academy. Als Gastredner der „Service-Tage@home“ referierte Prof. (FH) DI Dr. Robert Merz, Leiter des Forschungszentrums „Digital Factory Vorarlberg“, über die Digitalisierung der Produktion.

Zahlreiche Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um sich aus dem Homeoffice oder Büro eingehend über die Leistungen und Neuheiten des Ima Schelling Service zu informieren. Als Novum begleitete der Künstler Dennis de Jonge aus Schwarzenberg (A) die Veranstaltung und hielt die Essenz der Vorträge zeichnerisch fest. Im Anschluss an die vorgestellten Themen konnten über eine Chat-Funktion Fragen gestellt werden. Dabei kam es zu einem regen und interessanten Informationsaustausch. Einige Teilnehmer äußerten sich bereits in diesem Rahmen lobend über die Veranstaltung.

Derzeit werden mehr als 25.000 Maschinen von 16 Technikern aus sechs Fachbereichen supported. Die Betreuung erfolgt von den drei Firmenstandorten Lübbecke (D), Schwarzach (A) und Micheldorf (A). Dabei können die Maschinenexperten im Servicefall über „Zimba“ alle Maschinenfunktionen abrufen und die Kunden auch mobil und digital unterstützen. Künftig sollen alle Kunden die Hotline über eine gruppenweit einheitliche Rufnummer telefonisch erreichen können.

Die Erfassung und Kontrolle relevanter Fügeparameter unter Produktionsbedingungen vereinfacht die Fehlersuche und das Einfahren neuer Materialien durch eine Temperaturermittlung. Zudem ermöglicht das kabellose Prüfmodul, das bei Stationär- und Durchlaufmaschinen genutzt sowie bei Verleim- als auch Laseraggregaten eingesetzt werden kann, einen maschinen- und standortübergreifenden Abgleich der Anlageneinstellungen.

Die IIoT- und Serviceplattform „Zimba“ gewährt fundierte Einblicke in die Prozessdaten der Maschinen und Anlagen. Kunden profitieren von voller Transparenz und besserer Planungsmöglichkeit. Ima Schelling kann aus den Daten zielgerichtete Handlungsempfehlungen für einen effizienten Betrieb ableiten und im Servicefall alle Maschinenfunktionen einsehen. Auf diese Weise verhilft „Zimba“ den Kunden zu höchster Produktivität über den gesamten Lebenszyklus der Maschinen.

Die Ima Schelling Group Academy entwickelt und organisiert zentral Schulungsmodule zur Aus- und Weiterbildung für Kunden und Mitarbeiter. Dabei lassen sich die verschiedenen Bausteine individuell an den jeweiligen Bedarf anpassen. Durchgeführt werden die Schulungen an IMA Schelling Standorten, beim Kunden vor Ort oder auch online.

Mit seiner Bestandsaufnahme und den Trends der digitalen Produktion begeisterte Prof. (FH) DI Dr. Robert Merz die Teilnehmer der Veranstaltung. Er zeigte die Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung auf, stellte Erwartungshaltungen dem Stand der Technik gegenüber und erläuterte die fördernden und hemmenden Faktoren für die Digitalisierung im Umfeld der industriellen Produktion.

VDM

Deutsche Möbelindustrie erholt sich weiter – Aktuelle Auftragslage stimmt zuversichtlich

„Dank der hohen Nachfrage der Verbraucher hat sich die deutsche Möbelindustrie über die Sommermonate gut vom Lockdown im Frühjahr erholt“, stellt Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der deutschen Möbelindustrie (VDM) und der Herforder Möbelfachverbände, mit Blick auf die jüngsten Erhebungen des Statistischen Bundesamts fest. „Die Konsumgüter-Segmente unserer Branche verzeichnen eine erfreuliche Entwicklung“, berichtet Kurth. Im Monat September steigerten die auf den privaten Möbelbedarf ausgerichteten Sparten ihren Umsatz um 5,7 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Besonders stachen dabei die Polstermöbelproduzenten mit einem Umsatzplus von 17,8 Prozent auf 92 Mio. Euro und die Küchenmöbelhersteller mit einem Umsatzplus von 11,6 Prozent auf 560 Mio. Euro heraus. Ein annähernd stabiles Geschäft verbuchte die Sparte „Sonstige Möbel“, in der die Wohn, Ess- und Schlafzimmermöbel, aber auch Kleinmöbel, nicht-gepolsterte Sitzmöbel und Möbelteile erfasst werden (minus 0,9 Prozent auf 603 Mio. Euro). Die Matratzenhersteller erzielten ein Wachstum von 6,8 Prozent auf 71,8 Mio. Euro.
Angespannt stellt sich dagegen die Lage im Investitionsgüterbereich dar: Die Büro- und Ladenmöbelhersteller setzten wegen der Investitionszurückhaltung von breiten Teilen der Wirtschaft im Monat September mit 352 Mio. Euro 14 Prozent weniger um als im Vorjahr. Über alle Sparten hinweg ergibt sich damit für die deutsche Möbelindustrie im September insgesamt ein Umsatzplus von 0,8 Prozent auf 1,68 Mrd. Euro. Während der Inlandsumsatz um 1,9 Prozent auf 1,15 Mrd. Euro anzog, ging der Auslandsumsatz um 1,5 Prozent auf 533 Mio. Euro zurück.

„Die durch den Lockdown verursachten drastischen Umsatzeinbußen im April (minus 28,7 Prozent) und Mai (minus 23,3 Prozent) hat unsere Branche mittlerweile zum größten Teil wieder wettgemacht“, berichtet Kurth weiter. „Neben der Mehrwertsteuersenkung hat uns dabei die Tatsache geholfen, dass die Verbraucher ihre Budgets infolge der eingeschränkten Reise- und Freizeitmöglichkeiten zugunsten der Themen Wohnen und Einrichten umgeschichtet haben. Ein schön eingerichtetes, gemütliches Zuhause ist in Corona-Zeiten noch wichtiger geworden.“

In den ersten neun Monaten setzten die 465 deutschen Möbelhersteller mit 50 und mehr Beschäftigten 12,4 Mrd. Euro um, ein Minus von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die konsumnahen Bereiche schnitten mit einem Umsatzrückgang von 5 Prozent auf 9,6 Mrd. Euro deutlich besser ab als die Büro- und Ladenmöbel (minus 11,9 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro).

Als einzige Sparte über dem Vorjahresniveau lag die Küchenmöbelindustrie, die ihren Umsatz in den ersten neun Monaten um 1,8 Prozent auf 3,8 Mrd. Euro steigerte. Die Polstermöbelindustrie registrierte einen Rückgang von 3,4 Prozent auf 650 Mio. Euro. Die Sparte „Sonstige Möbel“ wies ein Minus von 10,5 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro auf. Das kleinste Segment der Branche – die Matratzenhersteller – setzte 550 Mio. Euro um, 4,1 Prozent weniger als im Vorjahr.

„Die erfreuliche Auftragslage stimmt uns zuversichtlich, dass sich unsere Branche im restlichen Jahresverlauf weiter erholen und mit einem guten Auftragspolster in das kommende Jahr starten wird“, sagt Kurth. Nach internen Erhebungen der Fachverbände stiegen die Auftragseingänge in der deutschen Wohnmöbelindustrie in den ersten neun Monaten 2020 um 10,8 Prozent und in der deutschen Küchenmöbelindustrie um 9,1 Prozent. In der Polstermöbelindustrie wurde ein Plus von 2,6 Prozent registriert. Auch die Auftragseingänge für den Monat Oktober sind weiter im deutlich positiven Bereich. Vor Herausforderungen steht die deutsche Möbelindustrie in ihrem Auslandsgeschäft, das sich – auch angesichts der derzeitigen, corona-bedingten Schließung des Möbelhandels in einigen Nachbarländern – weiter schwierig gestaltet, wie Kurth erläutert. „Zudem gilt es, Lieferengpässe etwa bei Spanplatten, Schaumstoffen oder Beschlägen zu managen, die durch den Lockdown und die ungewöhnlich hohe Nachfrage in den Sommermonaten entstanden sind.“ Für das Gesamtjahr 2020 geht der VDM für die Gesamtbranche weiterhin von einem Umsatzminus von bis zu 5 Prozent aus. Küche und die wohnnahen Segmente dürften dabei besser abschneiden.

Bauformat Küchen reiht sich bei den klimaneutralen Möbelherstellern ein

Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) hat das Unternehmen Bauformat Küchen aus Löhne als „Klimaneutraler Möbelhersteller“ ausgezeichnet. DGM-Geschäftsführer Jochen Winning erklärt: „Wir freuen uns, dass sich Bauformat Küchen unserem Klimapakt für die Möbelindustrie angeschlossen hat und sogar direkt auf der höchsten Stufe eingestiegen ist. Der Hersteller hat alle seine CO2-Emissionen nicht nur analysiert, sondern auch über die Erfordernisse kompensiert und damit seine Klimabilanz ausgeglichen und positiv gestellt.“

Die Grundlage des DGM-Klimapakts bildet die CO2-Bilanz eines Unternehmens, der sogenannte Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck). Dieser wurde vom ostwestfälischen Küchenmöbelhersteller in Zusammenarbeit mit einer professionellen Klimaschutzberatung ermittelt und analysiert. Auf der zweiten Stufe zielt der Klimapakt darauf ab, dass die Treibhausgasemissionen so weit wie möglich reduziert und drittens schließlich vollständig kompensiert werden. Hierfür erwirbt ein Unternehmen hochwertige Klimaschutzzertifikate von Projektbetreibern auf der ganzen Welt. „Bauformat Küchen hat in Projekte zur Waldaufforstung in Uruguay sowie zur Wasserkraft in Uganda über die erforderliche Kompensation investiert und dadurch einen positiven Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck) erzeugt. Damit konnte das Unternehmen seine CO2-Emissionen neutralisieren, die globale CO2-Bilanz verbessern und gleichzeitig die Infrastruktur vor Ort in Afrika bzw. Südamerika stärken“, so Winning. Zusätzlich unterstützt das Unternehmen einige lokale Bergwaldprojekte zum Erhalt der Artenvielfalt und Stabilisierung der Bergwälder.

Im Gegenzug für den Beitrag zum Klimaschutz erhält Bauformat Küchen das DGM-Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“, womit das Unternehmen Endverbraucher im Möbelhandel auf sein vorbildliches Engagement aufmerksam machen darf. Bereits seit 2013 setzt sich der Küchenhersteller als DGM-Mitglied für nachweislich qualitätsgeprüfte und nachhaltige Möbel ein. Alle DGM-Mitglieder erfüllen die Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 430. Diese sind die strengsten Qualitätskriterien für Möbel in Europa. Ihre Einhaltung erkennen Endverbraucher meist an einem Aufkleber oder Anhänger mit dem RAL Gütezeichen „Goldenes M“.

Einfach machen! Hilfreiche eTools für den Tischler

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Hettich will Tischlern und Schreinern in jeder Projektphase die Arbeit erleichtern und bietet dazu praktische Online-Unterstützung von der ersten Idee über die Produktauswahl, Bestellung, Planung, Materialbeschaffung, Realisierung und Montage bis hin zur Vermarktung. Am schnellsten geht’s direkt über die Hettich-Webseite auf www.hettich.com: Hier hat man den direkten Zugriff auf das komplette eService-Angebot. Und sollten zusätzliche Fragen auftauchen, hilft das Hettich-Service-Team gern auch persönlich weiter.
Mit den richtigen Tools können Tischler und Schreiner ihre Prozesse deutlich schneller und effizienter machen. Über die Hettich-­Webseite lassen sich dazu sämtliche Informationen und ­eServices von Hettich einfach überblicken und auch direkt abrufen: in der eigenen Werkstatt, von unterwegs oder vor Ort beim Kunden. Wer sich die wichtigsten Dokumente lokal auf seinem Smartphone oder Tablet-PC abspeichert, hat seinen privaten „Hettich-Baukasten“ unabhängig von der Datenverbindung immer gleich zur Hand. Eine weitere Arbeitshilfe bietet die Hettich App: Sie erlaubt den schnellen Zugriff auf die Inhalte der Online-Mediathek mit Katalogen, Broschüren, Zeichnungen oder Videos.
Der Kunde will etwas Außergewöhnliches? Die „Hettich Design Gallery“ bietet viele Anregungen für besondere Möbelideen, die man so im Handel sicher nicht findet. Stücklisten und technische Zeichnungen werden direkt mitgeliefert. Damit lässt sich jedes kreative Möbelkonzept auch gleich in die Tat umsetzen. Oder möchte der Kunde wissen, ob seine Wahl den aktuellen Trends entspricht? Schnelle, fundierte Antworten liefert der „Hettich Trend Report“ mit einem Überblick über die aktuellen Highlights der führenden Design- und Möbelmessen bei Materialien, Oberflächen, Farben, Formen und Funktionen. Ein weiteres großes Thema für Tischler ist die kompetente Beratung bei der Küchenplanung: Das „Intelligent ­Kitchens Konzept“ von Hettich gibt dazu viele praktische Tipps zur richtigen Organisation für kurze Wege, ergonomische Abläufe und gut durchdachte Stauraumlösungen. Auch mit diesem Fachwissen können Handwerker bei jedem Kundengespräch punkten.

Die Kunden erwarten vom Tischler modernes Möbeldesign in bester Handwerksqualität. Mit Hettich lassen sich auch die allerneuesten ­Designtrends in der passenden Beschlagtechnik umsetzen. Zur tadellosen Planung können Tischler diverse Werkzeuge nutzen: „Hettich Plan“ gibt einen Überblick über die verschiedenen Korpus-Grundkonstruktionen, lässt diese frei konfigurieren und schlägt dann die optimale Beschlagauswahl vor. Für die Fertigung stehen dann umfangreiche Ausgaben wie Holzstücklisten, Beschlaglisten, CAD-Zeichnungen und CAD-Exporte bereit.

www.hettich.com

Leicht erhöhter Auftragsbestand beim Verarbeitenden Gewerbe im September

Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im September 2020 saison- und kalenderbereinigt 1,0 Prozent höher als im Vormonat. Dabei erhöhten sich die offenen Aufträge aus dem Inland im Vergleich zum August 2020 um 1,3 Prozent. Der Bestand an Auslandsaufträgen stieg um 1,0 Prozent. Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragsbestand im September 2020 saison- und kalenderbereinigt 0,9 Prozent höher.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragsbestand im September 2020 um 2,1 Prozent höher als im August 2020. Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg er um 0,7 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand 4,1 Prozent höher als im August 2020.

Die Reichweite des Auftragsbestands betrug im September 2020 im Verarbeitenden Gewerbe wie bereits im Vormonat 6,4 Monate. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag die Reichweite des Auftragsbestandsgenau wie im August 2020 bei 3,1 Monaten. Bei den Herstellern von Investitionsgütern betrug sie 9,2 Monate (August 2020: 9,1 Monate) und im Bereich der Konsumgüter unverändert zum Vormonat 2,5 Monate.

Die Reichweite gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten. Sie wird als Quotient aus aktuellem Auftragsbestand und mittlerem Umsatz der letzten zwölf Monate im betreffenden Wirtschaftszweig berechnet.

Umsatzsteigerung um 14 Prozent – Bestes Ergebnis der Firmengeschichte

Der Einhell Konzern konnte den Aufwärtstrend der letzten Monate beibehalten und erwirtschaftete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres einen Rekordumsatz von 529,6 Millionen Euro (i. Vj. 463 Mio. Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 14 Prozent zum Vorjahr. Der Konzern hatte zuletzt Anfang Oktober seine Prognose zum Jahresende erhöht und rechnet mit einem Jahresumsatz von 670 Millionen Euro, sowie einer Rendite vor Steuern von ca. 6,5 Prozent.

„Der Geschäftsverlauf in diesem Jahr hat unsere Erwartungen mehr als übertroffen. Einhell hat sich schnell und flexibel an die gegebenen Rahmenbedingungen angepasst. Die Corona Krise hat der gesamten Belegschaft viel abverlangt, aber wir haben diese Herausforderung gemeinsam im Team mit Bravour gemeistert“, so Andreas Kroiss, der Vorstandsvorsitzende der Einhell Germany AG.

Ausschlaggebend für die positive Entwicklung war die starke Nachfrage nach DIY Produkten für Haus und Garten. Viele Kunden haben begonnen unterschiedliche Projekte umzusetzen, für die sie bisher keine Zeit hatten. Räume wurden renoviert, aufgeschobene Reparaturen wurden umgesetzt und Außenbereiche verschönert. Das kurbelte die Nachfrage, sowohl im Baumarkt als auch im Onlinehandel an. Bei Einhell äußerte sich dies vor allem in gestiegenen Absatzzahlen der „Power X-Change“ Akku-Geräte. Die Plattform umfasst bereits jetzt 170 Akku-Werkzeuge und –Gartengeräte und unterstützt den Anwender überall dort, wo er sich kabellose Freiheit wünscht.

„Wir fokussieren uns seit einigen Jahren voll auf unsere Akku-Plattform „Power X-Change“. Dass dies der richtige Weg ist, zeigt neben der stark gestiegenen Nachfrage auch der kürzlich veröffentlichte Vergleichstest der Stiftung Warentest, in dem wir als Akku-Sieger hervorgegangen sind. Der Einhell Akku überzeugte durch Haltbarkeit, Handhabung und Sicherheit und konnte sich so erfolgreich gegen namhafte Wettbewerber durchsetzen. Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis und werden den Bereich Akku-Technologie konsequent weiterentwickeln“, so Kroiss weiter.

Um die zukünftige Geschäftsentwicklung nachhaltig zu stärken, konzentriert sich Einhell weiterhin auf die Fokus-Produktgruppen und investiert zielgerichtet in relevante Marketingkanäle. Im kommenden Jahr ist beispielweise neben einer großen Printkampagne auch wieder eine TV-Kampagne mit zwei neuen Spots im Frühjahr und Herbst geplant.

Der Vorstand geht davon aus, dass die aktuelle Jahresprognose eintreffen wird, setzt jedoch voraus, dass es in den maßgeblichen Absatzmärkten aufgrund der Corona-Pandemie zu keinen Marktschließungen kommt.

Sie beruhen auf Annahmen und Prognosen derzeit zur Verfügung stehender Informationen. Die künftige Entwicklung ist jedoch abhängig von zahlreichen Faktoren, insbesondere von der Entwicklung in den Krisenregionen sowie der Entwicklung auf den Devisenmärkten.