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Autor: Möbelfertigung

VDM

Das Geschäftsklima der Möbel-Segmente sinkt ebenfalls

Das Geschäftsklima bei den Möbeln-Segmenten zeigt ein ähnliches Bild. Der Wert sank im Oktober 2020 im Vergleich zum Vormonat von +8 auf -5 Punkte. Diese negative Entwicklung zeigt sich bei fast allen Segmenten der Möbelindustrie. Bei den Wohnmöbeln gab es einen Rückgang von +36 auf +10 Punkte, während die Polstermöbel von +44 Punkten auf +11 Punkte fielen. Bei den Küchenmöbeln sank das Klima von +18 Punkten auf +15 Punkte.

Begrüßt neue Auszubildende und digitalisiert Bewerbungsverfahren

Geze empfängt auch 2020 wieder 13 Auszubildende und 10 dual Studierende am Firmensitz in Leonberg. Das Familienunternehmen hält damit seine Ausbildungskapazitäten auf konstant hohem Niveau und übernimmt Verantwortung in der Region. Ein digital erweiterter Auswahlprozess bietet Interessierten 2021 neue Möglichkeiten, das Unternehmen kennen zu lernen.

„Eine aktive Nachwuchsförderung ist für uns selbstverständlich und spielt für die Entwicklung und das Wachstum von Geze eine bedeutende Rolle – vor allem in diesen besonderen Zeiten“, sagt Sinem Turan, Leitung Personal. Gerade der erste Schritt ins Berufsleben sei wichtig, kommt es doch darauf an, den richtigen „Partner“ zu finden: „Ein Partner, der die Talente und Fähigkeiten der jungen Menschen erkennt, entwickelt und zielgerichtet fördert. Daher freuen wir uns sehr, dass sich unsere 13 neuen Auszubildenden und 10 neuen dual Studierenden für uns als ihren Partner entschieden haben.“

Um auch in Zeiten von Hygienevorschriften ein attraktiver Partner für Absolventen zu sein, erweitert Geze in diesem Jahr den digitalen Auswahlprozess und das Angebot für seine Bewerber: Vorstellungsgespräche werden online und sicher von Zuhause aus gehalten. Für Interessierte eines dualen Hochschulstudiums nimmt Geze am 18.11.2020 am virtuellen Studieninfotag der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) teil. Absolventen haben dort die Möglichkeit, sich von den Vorteilen und Chancen einer Ausbildung bei Geze zu überzeugen. Auch für das kommende Jahr sind beim Familienunternehmen wieder zahlreiche Ausbildungsplätze geplant – und bereits ausgeschrieben.

VDM

Geschäftsklima Möbel: Lage und Erwartungen sinken

Das Geschäftsklima in der Möbelindustrie sank im Oktober 2020. Der Wert für die Geschäftslage fiel im Oktober 2020 im Vergleich zum Vormonat von -3 auf -4 Punkte. Im Oktober 2019 hatte der Wert bei +1 Punkte gelegen. Bei den Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate zeigt sich die Möbelindustrie ebenfalls etwas pessimistischer: Hier sank der Wert im Vergleich zum Vormonat von +20 Punkten auf -10 Punkte. Im Vorjahresmonat hatte der Wert für die Geschäftserwartungen bei -33 Punkten gelegen.

IBA tief betroffen von Holger Jahnkes Tod

Tief betroffen nahmen die Vorstände und Mitarbeiter des Industrieverband Büro und Arbeitswelt (IBA) die Nachricht vom plötzlichen Tod Holger Jahnkes auf. In einer Mitteilung heißt es: Seit 2012 Vorstand Marketing und Vertrieb der Sedus Stoll AG nahm Jahnke wenig später die Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden des IBA an. Seither engagierte er sich mit großem persönlichem Einsatz für eine dynamische Entwicklung der Büroeinrichtungsbranche.
Besonders am Herzen lag ihm die Zukunft der „Orgatec“, deren Entwicklung zu einem internationalen Treffpunkt er als Mitglied des Messe-Fachbeirats maßgeblich begleitete. Holger Jahnke verstarb am Abend des 10. November 2020 völlig unerwartet.

„Wir trauern mit der Familie und den Mitarbeitern der Sedus Stoll AG. Holger Jahnkes Tod macht uns alle betroffen. Mit seiner kollegialen und offenen Art in der Diskussion hinterlässt er im Verband fachlich und menschlich eine große Lücke“, fasst Hendrik Hund die Bestürzung der Branchen- und Verbandskollegen des IBA zusammen. Noch im Frühjahr hatte man gemeinsam um ein Alternativformat für die „Orgatec“ 2020 gerungen. Parallel dazu unterstützte Holger Jahnke die Bemühungen zur Stärkung der gemeinsamen Branchenaktivitäten. Mit seiner Erfahrung im Bereich der Digitalisierung übernahm er häufig die Rolle eines Impulsgebers. In diesem Zusammenhang setzte sich Holger Jahnke auch für die Einrichtung des vor kurzem eröffneten IBA Forums ein und unterstützte den Verband im Bereich der Normung. „Holger Jahnke war für unser Team jederzeit erreichbar und unterstützte uns gerade in den herausfordernden Zeiten mit wertvollen Impulsen“, erinnert Thomas Jünger, Geschäftsführer des IBA. Geplant war, in Kürze gemeinsam mit der Koelnmesse ein Konzept für die „Orgatec“ 2022 und ihre Erweiterung in den virtuellen Raum zu entwickeln.

Sedus

Vorstandssprecher Holger Jahnke unerwartet verstorben

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sedus Stoll Gruppe trauern um Holger Jahnke, Vorstandssprecher und Vorstand Marketing und Vertrieb der Sedus Stoll AG, der am Dienstag plötzlich und unerwartet im Alter von 55 Jahren verstarb.

Aus dem Unternehmen heißt es: Mit dem Tod von Holger Jahnke verliert Sedus einen geschätzten Vorstand und einen engagierten Kollegen, der im Rahmen übergeordneter Funktionen auch stets die Interessen der gesamten Büromöbelbranche vertrat. Ob als stellvertretender Vorsitzender des IBA (Industrieverband Büro und Arbeitswelt), Mitglied des Fachbeirats der Koelnmesse oder Mitglied der IHK Vollversammlung – Holger Jahnke bereicherte sein Umfeld mit seinem Ideenreichtum und seinem Sachverstand aus über 30 Jahren Branchenerfahrung.

Nach seinem BWL-Studium begann seine Karriere als Vertriebsleiter und später als Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei der Klöber GmbH, die seit dem Jahr 1999 auch zur Sedus Stoll Gruppe gehört. Nach weiteren Führungspositionen bei den Büromöbelherstellern Wilkhahn und Dauphin übernahm Holger Jahnke im Jahr 2012 die Vorstandsaufgaben der Bereiche Marketing und Vertrieb bei der Sedus Stoll AG und wurde im Jahr 2017 vom Aufsichtsrat zu deren Sprecher ernannt. Holger Jahnke hat sich tagtäglich mit hohem Wissen und Engagement und tiefer Leidenschaft für die Belegschaft und das Unternehmen eingesetzt. Die gelebte Verbundenheit mit allen Kunden hatte für ihn einen besonders hohen Stellenwert. Er wird für Sedus und die gesamte Branche ein besonderes Vorbild bleiben.

VDM

Das Auftragspanel bei Polstermöbeln im August

Die Auftragseingangsstatistik Polstermöbelindustrie des VdDP zeigt im August eine ähnliche Entwicklung wie die der Wohnmöbelindustrie. Zwar sind die Auftragseingänge insgesamt etwas niedriger ausgefallen, liegen jedoch im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls mit 27,3 Prozent deutlich über dem Vorjahresmonat. Der Auftragseingang aus dem Inland ist mit 26,6 Prozent leicht schlechter im Ergebnis als der Auftragseingang aus dem Ausland mit 29,7 Prozent. Auch in dieser Sparte der Möbelindustrie scheint die gute Nachfrage an Möbeln angekommen zu sein und sich zu verfestigen.

VDM

Das Auftragspanel bei Wohnmöbeln im August

Die Auftragseingänge in der Wohnmöbelindustrie auf Basis der verbandsinternen Umfrage des VdDW sind im August im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter im deutlichen zweistelligen Plus. Demnach sind die Auftragseingänge der deutschen Wohnmöbelindustrie im Referenzmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um insgesamt 42,2 Prozent höher ausgefallen. Der Auftragseingang ist im Inland mit 41,7 Prozent im Ergebnis minimal schlechter ausgefallen als der Auftragseingang aus dem Ausland mit plus 43,6 Prozent.

VDM

Das Auftragspanel bei Küchenmöbeln im August

Die deutsche Küchenmöbelindustrie kann für August weiterhin über deutliche positive Auftragseingänge berichten. Insgesamt sind im Vergleich zum Vorjahresmonat die Auftragseingänge im August um 33,7 Prozent gestiegen. Weiterhin besser läuft das Inlandsgeschäft mit einer Steigerung von 38,5 Prozent. Der Auftragseingang aus dem Ausland ist um 27,0 Prozent gegenüber August 2019 gewachsen. Der Auftragseingang aus dem Ausland – welcher viele Jahre der Wachstumsmotor war – nimmt wieder an Fahrt auf. Die Daten beruhen auf Basis der verbandsinternen Umfrage des VdDK.

HDE

Ein Drittel Umsatzausfälle in Innenstädten

Einen massiven Rückgang der Kundenzahlen sowie deutlich sinkende Umsätze verbuchten innerstädtische Einzelhändler in der ersten November-Woche. Das zeigt eine aktuelle HDE-Trendumfrage unter mehr als 500 Handelsunternehmen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) appelliert deshalb dringend an die Bundesregierung, auch Einzelhändler in ihr Nothilfeprogramm aufzunehmen und die Hürden für Überbrückungshilfen zu senken.

„Ohne staatliche Nothilfen werden viele mittelständische Innenstadthändler diesen November wirtschaftlich nicht überleben können“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die HDE-Trendumfrage zeigt, dass die befragten Innenstadthändler in der ersten Novemberwoche im Durchschnitt Umsatzausfälle von mehr als einem Drittel verzeichnen. Bei den Kundenzahlen sehen die Unternehmen im Durchschnitt einen Rückgang von mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Am schlimmsten trifft es dabei die Bekleidungs- und die Schuhhändler.

„Die Zahlen machen klar, dass der Einzelhandel obwohl er weiterhin öffnen darf, vielerorts in einer sehr schwierigen Lage ist. Die Bundesregierung hat mit ihrem Lockdown light eine Situation geschaffen, in der der innerstädtische Einzelhandel bei offenen Ladentüren finanziell ausgehungert wir“, so Genth weiter. Die Händler seien in einer unverschuldeten Notlage und deshalb auf staatliche Hilfe angewiesen. Eigene finanzielle Rücklagen und Reserven seien insbesondere im Bekleidungshandel bereits für die Bewältigung des ersten Lockdowns aufgebraucht worden. Die Bundesregierung müsse deshalb rasch für entsprechende Hilfen sorgen, die auch bei den betroffenen Innenstadthändlern ankommen.

Genth: „Es geht hier um die Existenz eines großen Teils der Kernbranchen unserer Innenstädte. Wenn die Händler mit Mode und Textilien, Sport- und Schuhgeschäfte sowie Kauf- und Warenhäuser ihre Türen für immer schließen, dann veröden ganze Innenstädte und für viele Menschen brechen Arbeitsplätze und ein Stück Heimat weg.“