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Autor: Möbelfertigung

Wertvolle Sensordaten auswerten

Wenn Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) durch Lager- oder Produktionshallen navigieren, werden sie zu wahren Datensammlern. Daten, die jedoch sofort wieder gelöscht werden. „Das ist eine riesige Verschwendung“, meint Bengt Abel, Projektleiter bei Still. Das internationale Forschungsprojekt „Aribic“ (Artificial Intelligence-Based Indoor Cartography) will deshalb Methoden aufzeigen, mit denen sich diese wertvollen Informationen gewinnbringend nutzen lassen.

Die über Sensoren und Kameras ermittelten Daten können in der ARIBIC-Cloud dazu verwendet werden, 3D-Karten von Lagerhäusern oder Produktionsanlagen zu erstellen, die jederzeit auf dem aktuellen Stand sind. „Über diese aktuellen Sensordaten erzeugen wir einen lebenden digitalen Zwilling der Umgebung und können damit relevante Informationen quasi in Echtzeit darstellen und teilen“, beschreibt Bengt Abel die Grundidee des Forschungsprojekts. Im Gegensatz zur heutigen Methode, bei der nach einer Momentaufnahme ein starres 3D-Abbild der Umgebung angefertigt wird, bleiben die von der „Aribic“-Plattform generierten Abbilder dynamisch und stets aktuell. „Wenn der Stapler oder das FTF durch die Umgebung fährt, erfasst deren Sensorik selbst kleinste Veränderungen und leitet diese an die ARIBIC-Plattform weiter. In der auf künstlicher Intelligenz basierenden Innenraumkartografie werden diese Änderungen, beispielsweise ein verschobenes Regal oder eine neu abgestellte Palette, sofort berücksichtigt und in das System zurückgespielt“, so der Still Experte.

Benötigt werden hochauflösende 3D-Karten mit semantischen Informationen zunächst einmal für die Lokalisierung und Navigation von Fahrerlosen Transportfahrzeugen in ihrer Arbeitsumgebung. Betreiberinnen und Betreiber von Lager- oder Produktionshallen wissen so jederzeit, wo sich ihre Fahrzeuge befinden. Mit dieser Information wiederum lässt sich die Warenhaus- oder Fabrikplanung optimieren. Beispielsweise ist eindeutig erkennbar, in welchen Bereichen des Lagers viel oder wenig gefahren wird oder welche Gänge häufiger zugestellt und damit blockiert sind. Mit diesen Ergebnissen lassen sich Regale (zunächst) virtuell verschieben oder Produktionsflächen neu anordnen. Bengt Abel: „Anwenderinnen und Anwender können mit der neuen Möglichkeit, die Arbeitsumgebung permanent aufzunehmen, ihre Lager und Produktionshallen künftig optimal planen und ausnutzen. Erstmals würden sie einen detaillierten Einblick erhalten, was überhaupt in ihren Warenhäusern passiert.“ Nach Aussage des Still Experten sind noch unzählige weitere Anwendungsfelder denkbar, die auf den ARIBIC-Ergebnissen aufbauen: „Wir haben bereits heute großartige Ideen. Ich bin mir aber ganz sicher, dass in Zukunft noch sehr viele hinzukommen werden.“

Gestartet ist das „Aribic“-Projekt im März dieses Jahres. Der Abschluss ist für das vierte Quartal 2023 angedacht. An dem internationalen Forschungsvorhaben sind neben dem Konsortialführer STILL noch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Toronto mit dem Stars-Labor und der kanadische Sensorhersteller Leddartech beteiligt. Gefördert wird das Projekt durch das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Industrial Research Assistance Program des kanadischen National Research Council (NRC IRAP). Der Hamburger Intralogistikanbieter Still wird dafür sein Erfolgsmodell „OPX iGo neo“ ins Rennen schicken – einen mit Sensorik und Kameratechnik bereits bestens ausgestatteten autonomen Kommissionierer. „Jetzt zahlt sich unser frühzeitiges Engagement in den Bereichen Automatisierungstechnik, Robotik und Digitalisierung aus. Seit Jahren arbeiten wir bereits an einer Vielzahl von Sensorlösungen für unsere Flurförderzeuge, die jetzt nach und nach in die Serie einfließen. Eine wichtige Voraussetzung, um sich überhaupt an einem derartigen Projekt beteiligen zu können“, wie Bengt Abel betont.

Liefert MDF-Anlage inklusive der größten kontinuierlichen Holzwerkstoffpresse der Türkei an Starwood

Starwood hat Dieffenbacher mit der Lieferung einer MDF-Anlage beauftragt, die mit einer neun Fuß breiten und 63,5 Meter langen CPS+ die größte kontinuierliche Holzwerkstoffpresse der Türkei beinhalten wird. Vor nicht einmal zwei Jahren hatte Starwood die Abnahme seiner neuen Dieffenbacher-Spanplattenanlage einen Monat vor dem vertraglich vereinbarten Termin unterzeichnet.
„Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg“, so Starwood-CEO Hüseyin Yildiz bei den Vertragsverhandlungen in İnegöl im Juli. „Dieses Motto hat unser Spanplattenprojekt vor zwei Jahren so erfolgreich gemacht, und ich vertraue Dieffenbacher, dass es bei unserer neuen MDF-Anlage ganz genauso sein wird.“ Nach der Engineering-Phase soll die Montage der Anlage im zweiten Quartal 2022 beginnen. Die Produktion der ersten Platte ist für das Jahresende geplant. „Ich bin fest davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit Dieffenbacher wieder hervorragend funktionieren wird. Es würde mich nicht überraschen, wenn wir es schaffen, dem Zeitplan wieder ein paar Wochen voraus zu sein“, ergänzt Hüseyin Yildiz.

Neben der größten kontinuierlichen Holzwerkstoffpresse der Türkei wird Dieffenbacher den Trockner, den Sichter und die Leimaufbereitung sowie die Formstation und den Formstrang liefern. Nach der Presse umfasst der Dieffenbacher-Lieferumfang zudem das Pressenabluftreinigungssystem, den Rohplattentransport, das STS-Rohplattenlagersystem und die Schleiflinie. Darüber hinaus ist das Unternehmen für die Elektrik und Automatisierung der Anlage verantwortlich.

13,1 % mehr Gründungen größerer Betriebe im ersten Halbjahr 2021

Im ersten Halbjahr 2021 wurden in Deutschland gut 65.600 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Auswertung der Gewerbemeldungen mitteilt, waren das 13,1 Prozent mehr als im von der Corona-Krise geprägten ersten Halbjahr 2020, aber auch 2,5 Prozent mehr Gründungen als im ersten Halbjahr 2019.

„Im ersten Halbjahr 2020 hatte sich die Corona-Krise bereits negativ auf die Gewerbeanmeldungen ausgewirkt. Dass die Zahl der Gründungen größerer Betriebe jetzt deutlich höher liegt, hat also vor allem mit dem niedrigen Niveau des Vorjahreszeitraums zu tun. Allerdings ist auch gegenüber dem Vorkrisenniveau ein leichter Anstieg erkennbar“, erklärt Michael Ziebach, Referent für die Statistiken der Gewerbeanzeigen und Insolvenzen im Statistischen Bundesamt.

Im Unterschied zur Zahl der Neugründungen größerer Unternehmen lag die Zahl neu gegründeter Kleinunternehmen im ersten Halbjahr 2021 mit rund 67.400 unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2020 (-1,0 %). Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 sank die Zahl der Neugründungen kleiner Unternehmen sogar um 21,9 Prozent. Die Zahl der neu gegründeten Nebenerwerbsbetriebe stieg dagegen um 26,0 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 auf rund 176.500. Besonders hoch war der Anstieg hier unter anderem bei den Post-, Kurier- und Expressdiensten mit +100,3 Prozent und in der Möbelherstellung mit +84,5 Prozent.

Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen insgesamt stieg im ersten Halbjahr 2021 um 14,8 Prozent gegenüber dem von der Corona-Krise geprägten Vorjahreshalbjahr auf rund 372.100. Zu den Gewerbeanmeldungen zählen neben Neugründungen von Gewerbebetrieben auch Betriebsübernahmen (zum Beispiel Kauf oder Gesellschaftereintritt), Umwandlungen (zum Beispiel Verschmelzung oder Ausgliederung) und Zuzüge aus anderen Meldebezirken. 

Die Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben war mit rund 201.200 Betrieben um 1,0 Prozent niedriger als im ersten Halbjahr 2020. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 lag sie 18,3 Prozent niedriger. Diese stark rückläufige Entwicklung im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorkrisenjahres 2019 kann mit den staatlichen Unterstützungsmaßnahmen in der Corona-Krise zusammenhängen, die wirtschaftliche Folgen der Pandemie für Gewerbetreibende mildern und Gewerbeaufgaben verhindern sollen.

Rund 44.200 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung gaben im ersten Halbjahr 2021 ihr Gewerbe vollständig auf. Das waren 0,4 Prozent mehr als im Vorjahreshalbjahr, gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 ging die Zahl der aufgegebenen Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung um 13,7 Prozent zurück. Die Zahl der aufgegebenen Kleinunternehmen sank im ersten Halbjahr 2021 um 7,2 Prozent (im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019: -27,9 %) auf rund 73.000 und die Zahl der aufgegebenen Nebenerwerbsbetriebe stieg um 4,2 Prozent (gegenüber 1. Halbjahr 2019: -27,9 %) auf rund 84.000.

Die Zahl der Gewerbeabmeldungen bei den Gewerbeämtern lag im 1. Halbjahr 2021 mit rund 262.200 um 1,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei dieser Gesamtzahl handelt es sich nicht nur um Gewerbeaufgaben, sondern auch um Betriebsübergaben (zum Beispiel Verkauf oder Gesellschafteraustritt), Umwandlungen oder Fortzüge in andere Meldebezirke.

Maschinenexport wächst zweistellig – Lieferketten bleiben stark angespannt

Die Maschinenexporte aus Deutschland haben im zweiten Quartal weiter an Fahrt gewonnen: Sie stiegen im Vorjahresvergleich um 23,5 Prozent auf 44,5 Mrd. Euro, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Im ersten Quartal lagen die Ausfuhren lediglich um 0,8 Prozent über dem Vorjahr. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Maschinenexporte im zweiten Quartal 2020 – dem Höhepunkt der Corona-Pandemie – um 21,5 Prozent zurückgingen. Im ersten Quartal 2020 lag der Rückgang nur bei 5 Prozent. Insofern ist der starke Anstieg im zweiten Quartal des laufenden Jahres auch auf eine niedrigere Vorjahresbasis zurückzuführen. Unterm Strich lagen die Maschinenausfuhren im ersten Halbjahr dieses Jahres 11,2 Prozent über denen des Vorjahres.

Die Versorgung mit Vorprodukten wird zum Engpass. „Das kräftige Comeback der Maschinenexporte in nahezu alle Regionen der Welt ist sehr erfreulich“, sagt VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann. „Doch das positive Bild darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der weitere Aufschwung im Maschinenbau aufgrund von Materialmangel deutlich erschwert wird“, fügt Wortmann hinzu. Besonders die Versorgung mit Vorprodukten aus der Elektronik- und Stahlindustrie ist problematisch und sorgt für angespannte Lieferketten, wie aus einer Umfrage unter VDMA-Mitgliedern Anfang April hervorging. „Und die Situation hat sich seitdem weiter verschlechtert. Der Druck auf die Lieferketten ist hoch und wird zusätzlich durch Logistikengpässe verschärft. So sorgte ein einzelner Corona-Fall bei einem Hafenmitarbeiter in China im Juni bei Shenzhen und im August in Ningbo für eine Teilsperrung des viert- beziehungsweise drittgrößten Hafens der Welt. Das wiederum sorgt für eine hohe Beeinträchtigung des internationalen Warenverkehrs, erhöhte Lieferzeiten und einen Anstieg der Frachtkosten“, erläutert der VDMA-Konjunkturexperte. „Die Frachtraten zwischen China und Europa haben sich im bisherigen Jahresverlauf ohnehin schon mehr als versechsfacht.“

Die Maschinenexporte in die beiden wichtigsten Einzelmärkte USA und China wiesen zuletzt eine gegenläufige Dynamik auf: Im zweiten Quartal wurden 32,4 Prozent mehr Maschinen und Anlagen aus Deutschland in die USA exportiert, während das Vorjahresergebnis im ersten Quartal noch um 6,6 Prozent verfehlt wurde. In China lagen die Maschinenexporte aus Deutschland im zweiten Quartal 9,9 Prozent und im ersten Quartal sogar 20,4 Prozent über dem Vorjahreswert. „Die USA und China waren vor einem Jahr unterschiedlich stark von der Pandemie betroffen. Nach einem kurzen Dämpfer zu Beginn des vergangenen Jahres sorgte das schnelle Hochfahren der Industrieproduktion für eine rasche Erholung der Maschinenexporte dorthin. Bereits im ersten Quartal 2021 wurde das Vorkrisenniveau übertroffen“, sagt Wortmann. „Das Abflachen der Wachstumsdynamik war auf diesem Niveau zu erwarten.“ In den USA dagegen setzte die Pandemie etwas später ein. Hier wurde der stärkste Rückgang im zweiten Quartal 2020 mit minus 22,6 Prozent verzeichnet. Doch auch die Maschinenexporte in die USA dürften in naher Zukunft ihr Vorkrisenniveau übertreffen, denn das milliardenschwere Konjunkturpaket sorgt für Schwung in der amerikanischen Volkswirtschaft.

Im zweiten Quartal lagen die gesamten Maschinenexporte aus Deutschland in die EU-27 um 26,1 Prozent über ihrem Vorjahresniveau. Das Exportgeschäft mit den drei wichtigsten Abnehmern aus der EU-27, Frankreich (plus 28,8 Prozent), Italien (plus 39,3 Prozent) und den Niederlanden (plus 14,0 Prozent) wuchs jeweils zweistellig – teilweise auch bedingt durch hohe Rückgänge im vergangenen Jahr. Ein hohes Exportwachstum verzeichneten ebenfalls die Türkei (plus 46,6 Prozent) und das Vereinigte Königreich (plus 68,1 Prozent). „In der Türkei entlädt sich der angelaufene Investitionsstau, der sich durch die Währungskrise aus 2018 und die Corona-Krise aufgebaut hat. Wie lange die positive Entwicklung anhält, bleibt abzuwarten, denn die Lira befindet sich weiter im Abwärtstrend, wodurch die Importe für die Türkei teurer werden. Im Vereinigten Königreich ist das öffentliche Leben zuletzt fast zum Normalzustand zurückgekehrt, was einen raschen wirtschaftlichen Aufschwung begünstigt. Davon profitieren letztlich auch Maschinenexporteure“, sagt Wortmann. Südkorea ist das einzige Land unter den Top-20 Absatzländern mit einem Rückgang der Maschinenexporte aus Deutschland (minus 6,1 Prozent).

Erweitert in Kirchlengern/Bünde seine Produktionsflächen

Die Vergrößerung und Optimierung der Produktion ist Bestandteil der Wachstumsstrategie der Hettich Gruppe und Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland. Mehr als 30 Mio. Euro werden investiert, um am Stammsitz Kirchlengern/Bünde zusätzliche 23.500 Quadratmeter Nutzfläche zu schaffen. Selbstverständlich wird auch dieses Bauprojekt gemäß den Vorgaben der Energieeinsparverordnung errichtet.

„Die neue Multifunktions-Produktionshalle bietet uns die Chance, mit modernsten Produktionsanlagen die Kapazitätssteigerungen der nächsten Jahre bei verschiedenen Schubkastensystemen zu bedienen und gleichzeitig unseren Kolleginnen und Kollegen ein attraktives Arbeitsumfeld anzubieten“, erklärt Michael Lehmkuhl, Hettich-Geschäftsführer in Kirchlengern. Geht alles nach Plan, sollen die ersten Produkte in der neuen Halle ab dem 1. Quartal 2023 vom Band laufen.

Stephan Erfkämper verstärkt den Vertrieb

„Eine Outdoorküche ist ein komplexes Gebilde, das im Verkaufsgespräch erklärungsbedürftig ist. Um hier unsere Händler optimal vorbereiten und unsere Vertriebsstrukturen weiter ausbauen zu können, freuen wir uns, mit Stephan Erfkämper einen weiteren, erfahrenen Vertriebskollegen an Bord begrüßen zu können“, so Daniel Joachimmeyer, Geschäftsführer bei der DoT GmbH & Co KG. Stephan Erfkämper übernimmt das Gebiet Nord- und Ostdeutschland. Erfkämper arbeitete zuvor viele Jahre bei Lechner und Cucinale und verfügt somit „über die genau die Kontakte und Erfahrung, die wir benötigen“, so Joachimmeyer.

Er startet zum 1. September. Selbstverständlich ist er auch bei der diesjährigen Hausmesse mit von der Partie, die Mitte September wieder das Fachpublikum ins Burnout-Dock ins niedersächsische Bissendorf locken wird. „Hier gibt es dann Gelegenheit, Stefan Erfkämper kennenzulernen und sich unsere Produktneuheiten und unser Produktportfolio erklären zu lassen“, sagt Daniel Joachimmeyer.

Design an sechs Standorten

Die Designmesse „Blickfang“ feiert 2021 an sechs Standorten neue Locations, runde Jubiläen und vielversprechende Premieren. Und versammelt damit im Herbst endlich wieder die unabhängige Designszene und präsentiert individuelle Möbel, Mode, Schmuck und Wohnacessoires abseits der großen Einkaufsstraßen und Möbelhäuser. Bis zu 240 Designer kommen pro Standort zusammen, um der Fachwelt und Besuchern ihre Produkte zu präsentieren und zu verkaufen. Mit Dieter Hofmanns Konzept, Möbel, Mode und Schmuck gemeinsam zu präsentieren, legte die „Blickfang“ vor 30 Jahren den Grundstein dafür, was heute als sorgsam kuratierter Concept Store gilt. Doch 2021 gibt es nicht nur neue Locations, Premieren-Ausgaben und Jubiläen zu feiern: Im Hintergrund arbeiten die „Blickfang“-Macher mit dem Hamburger Designstudio Besau-Marguerre auch an einem neuen Messekonzept vor Ort, das die Vorfreude der „Blickfang“-Fans auf gutes Design, neue Inspirationen und persönliche Begegnungen mit Designern noch mehr beflügeln soll.

In Basel findet die Designmesse vom 1. bis 3. Oktober statt. In der Halle 3.0 erwarten die Besucher rund 120 Designer aus ganze Europa, die mit der 12. „Blickfang“ in Basel Vorfreude auf den Herbst machen.
In Wien lockt die 18. „Blickfang“ vom 15. bis 17. Oktober ins beliebte Museum für Angewandte Kunst und lädt ein Wochenende Desingfans und Stil-Liebhaber ein, Blicke hinter die Kulissen der internationalen Designszene zu werfen.
In Hamburg dreht sich am Wochenende vom 22. Oktober alles rund um den guten Geschmack bei kulinarischen Angeboten und neuen Designtrends. Denn zum ersten Mal gastiert die „Blickfang“ gemeinsam mit dem „Eat&Style“ Festival für Gourmets und Foodies in der Messehalle B1.
In Stuttgart findet die Designmesse als Pop-up vom 28. bis 30. Oktober statt. In der frisch renovierten Liederhalle treffen etablierte Publikumslieblinge und internationale Neuentdeckungen bei der großen Jubiläumsfeier zusammen.
In Zürich feiern die Messe-Macher vom 19. bis 21. November 25 Jahre „Blickfang“-Swissness. Das Event kehrt außerdem ins frisch renovierte Kongresshaus zurück. Was vor 25 Jahren als erste Designveranstaltung in der Schweiz am Zürisee begann, legte den Grundstein für zahlreiche weitere Veranstaltungen und eine blühende Schweizer Designszene.
Die Saison 2021 endet mit einer Premiere. In der Modestadt Düsseldorf feiert die „Blickfang“ ihre erste Ausgabe am 27. und 28. November im Areal Böhler. Auch hier dürfen sich Gourmets und Designliebhaber auf eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Festival „Eat&Style“ freuen.

Besiegelte Partnerschaft mit dem FC Bayern München

Die Einhell Germany AG steigt in die Königsklasse auf: Mit dem Start der Bundesliga-Saison 2021/2022 wird das niederbayerische börsennotierte Unternehmen aus Landau an der Isar „Gold Partner“ und „Official Home and Garten-Expert“ beim deutschen Rekordmeister und zwei-fachen Triple-Gewinner FC Bayern München. Der Vertrag über die Partnerschaft läuft zunächst über vier Jahre, mit der Option auf Verlängerung.

„Der FC Bayern München ist im Fußball eine Weltmarke mit einer klaren Strategie und einer DNA des starken Willens zum Erfolg. Diesen Anspruch leben wir bei Einhell ebenfalls“, sagt Andreas Kroiss, Vorstandsvorsitzender der Einhell Germany AG. „Als Anbieter für Werkzeuge und Gartengeräte waren wir eines der ersten Unternehmen, das konsequent auf kabellose Freiheit setzt. In Deutschland sind wir bereits in zahlreichen Bereichen mit unseren Produkten Marktführer. Die Partnerschaft mit dem Rekordmeister und zweifachen Triple-Gewinner unterstreicht unseren Anspruch, künftig auf allen Märkten, auf denen wir tätig sind, eine marktführende Rolle einzunehmen. Zudem trägt sie dazu bei, die Bekanntheit der Marke Einhell international zu steigern, denn der FC Bayern München ist weltweit ein Botschafter für erstklassige Qualität aus Deutschland.“

Der Schlüssel zum Erfolg: „Den FC Bayern und Einhell verbinden nicht nur die bayerischen Wurzeln, sondern vor allem das Mindset und der Wille, jeden Tag ein bisschen besser zu werden. Dieses ‚Weiter, immer weiter’ ist nicht nur im Fußball der Schlüssel zum Erfolg, sondern auch in der Wirtschaft“, sagt Oliver Kahn, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG. „Wir freuen uns daher sehr, ein derart kompetentes und ambitioniertes Unternehmen wie die Einhell Germany AG künftig als Partner an unserer Seite zu haben.“

Beide Unternehmen planen für die Zukunft eine Reihe gemeinsamer Aktivitäten. Oliver Kahn steht für diese Marketingkampagne der Einhell Germany AG. Gemeinsam teilen der FC Bayern München und Einhell die Mission: „Möglich Machen“. Dazu gehört unter anderem auch, die damit begonnene Strategie weg von benzin- hin zu akkubetriebenen Geräten und Motoren umzusetzen. Zudem sollen auch ausgewählte Lizenzprodukte entstehen.

„Ich bin überzeugt, dass die Partnerschaft mit dem FC Bayern München unsere jetzt schon starke Marke Einhell dabei unterstützt, noch mehr Aufmerksamkeit für unsere innovativen und kabellosen Werkzeuge und Gartengeräte zu generieren“, sagt Andreas Kroiss.

Das erklärte Ziel von Einhell ist es insbesondere, benzinbetriebene Geräte, wie Rasenmäher, Vertikutierer und Heckenscheren, aus den Gärten zu verbannen. „Es ist höchste Zeit, dass wir die Erzeugung von Energie über fossile Brennstoffe so schnell und so massiv wie möglich eingrenzen. Zusätzlicher Vorteil ist, dass wir mit unseren akkubetriebenen Werkzeugen und Gartengeräten die Lärmbelästigung deutlich verringern und den Menschen bei allen Arbeiten rund um Haus und Garten die gewünschte kabellose Freiheit geben“, so Andreas Kroiss. Auch kabelgebundene Geräte sind als Ersatz für Benzingeräte kaum geeignet, da die Handhabung umständlich ist und bei Schnittgeräten immer wieder Kabel durchtrennt werden. Den Startschuss der neuen Partnerschaft mit dem FC Bayern München sieht Andreas Kroiss als den „Anfang einer vielversprechenden Reise. Ich bin mir sicher, dass beide Unternehmen gemeinsam zahlreiche Erfolge erzielen werden.“

Weniger Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im Juni 2021

Ende Juni 2021 waren knapp 5,5 Millionen Personen in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, ging die Zahl der Beschäftigten gegenüber Juni 2020 um gut 78.000 oder 1,4 Prozent zurück. Die Beschäftigtenzahl war damit weiterhin deutlich niedriger als vor der Corona-Krise: So waren im Juni 2021 im Verarbeitenden Gewerbe 213.000 oder 3,8 Prozent weniger Personen beschäftigt als im Juni 2019. Im Vergleich zum Vormonat Mai 2021 stieg die Zahl der Beschäftigten leicht um 0,1 Prozent. Zu beachten ist, dass Kurzarbeitende als Beschäftigte zählen und sich Veränderungen bei der Kurzarbeit nicht in den Beschäftigtenzahlen niederschlagen.

Die Zahl der Beschäftigten nahm im Juni 2021 im Vergleich zum Juni 2020 in fast allen Wirtschaftsbereichen des Verarbeitenden Gewerbes ab. Am stärksten sank die Beschäftigtenzahl in der Metallerzeugung und -bearbeitung mit -5,4 Prozent. Deutlich zurückgegangen sind die Beschäftigtenzahlen auch im Maschinenbau (-3,5 %), in der Herstellung von Metallerzeugnissen (-3,2 %), in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-2,7 %), in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-1,8 %) und in der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (-1,7 %).

Wenig verändert hat sich die Zahl der Beschäftigten in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen mit -0,4 Prozent sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit +0,4 Prozent. Deutlich gestiegen ist die Beschäftigtenzahl gegenüber dem Vorjahresmonat in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (+5,8 %). Dies ist darin begründet, dass für Beschäftigte von Schlachthöfen (Wirtschaftszweig 10.11, ohne „Schlachten von Geflügel“) ab dem Berichtsmonat Januar 2021 viele Leiharbeitsverträge in Festverträge umgewandelt wurden und diese Beschäftigten seitdem in dieser Statistik erfasst werden. Zuvor waren sie dem Dienstleistungsbereich zugeordnet.

Die im Juni 2021 geleisteten Arbeitsstunden nahmen im Vergleich zum Juni 2020 um 10,1 Prozent auf 686 Millionen Stunden zu. Dabei hatte der Juni 2021 allerdings einen Arbeitstag mehr als der Vorjahresmonat. Im Vorjahresmonat Juni 2020 war es durch die Corona-Krise zu Produktionsunterbrechungen in etlichen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes gekommen, was sich direkt auf die Zahl der Arbeitsstunden ausgewirkt hatte (-3,6 % zum Juni 2019, obwohl der Juni 2020 zwei Arbeitstage mehr hatte).

Die Entgelte für die Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe lagen im Juni 2021 insgesamt bei rund 26,7 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahresmonat war das ein Anstieg um 8,9 Prozent. Dies ist auch auf den hohen Anteil der Kurzarbeit im Juni 2020 zurückzuführen, da das von den Beschäftigten bezogene Kurzarbeitergeld kein Bestandteil des nachgewiesenen Entgelts ist.