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Autor: Möbelfertigung

Zum achten Mal in Folge für nachhaltiges Wirtschaften und gesundes Wachstum ausgezeichnet

Besonders in Zeiten großer Herausforderungen wie der Corona-Pandemie ist der Blick auf die nachhaltige wirtschaftliche Stabilität wichtig. Die Assmann Büromöbel GmbH & Co. KG hat sich in einem zuletzt wirtschaftlich schwierigen Umfeld als starker Partner für Fachhandel und Kunden behauptet und wurde zum achten Mal mit dem Crefozert der Creditreform Osnabrück/Nordhorn Unger KG ausgezeichnet. Dem Familienunternehmen aus Melle wurde damit wirtschaftliche Stärke und langfristig positive Geschäftsentwicklung zertifiziert.

In einer der modernsten Büromöbelproduktionen Europas entwickelt und fertigt das 1939 gegründete Unternehmen funktionelle und innovative Büromöbelsysteme und Einrichtungslösungen mit höchstem Qualitätsanspruch. Die Erfolgs-geschichte beruht auf dem gelebten Assmann-Prinzip „Gute Arbeit“, das als Leitmotto mit sämtlichen Arbeitsabläufen und den Unternehmenswerten fest verbunden ist. Darüber hinaus verfolgt das Unternehmen eine durchgängige und konsequente Nachhaltigkeitsstrategie. Am Heimatstandort Melle werden täglich 2.500 Möbelstücke gefertigt.

Diese kontinuierlich positive Geschäftsentwicklung hat sich das Meller Unternehmen bereits zum wiederholten Mal von Creditreform bescheinigen lassen. „Mit dem Crefozert setzen wir ein sichtbares Zeichen für unsere finanzielle Stärke und bieten unseren Kunden Planungssicherheit. Diese Sicherheit ist Grundlage für stabile Geschäftsbeziehungen. Wir freuen uns, auch in Zukunft ein sicherer Partner für unsere Fach-händler und Kunden zu sein“, sagt Geschäftsführer Dirk Aßmann.

Um die Qualität des Crefozerts zu sichern, müssen Unternehmen drei Hürden überwinden, um die Bonitätszertifizierung zu erhalten. Lediglich zwei Prozent der deutschen Unternehmen können den strengen Kriterien der Creditreform stand-halten, Assmann ist seit Jahren eines davon. Die erste Hürde ist der Nachweis einer guten bis sehr guten Bonität und gute Zahlungsmoral des Unternehmens und der Gesellschafter. Darauf folgt eine Analyse des vollständigen Jahresabschlusses, um mögliche Risiken zu identifizieren. Die Analyse wird von der Creditreform Rating AG, einer BaFin-zertifizierten Tochtergesellschaft der Creditreform Gruppe durchgeführt. Zum Dritten wurden in einem Managementgespräch die Ein-schätzungen zur derzeitigen Situation, dem Risikomanagement und den Zukunftsaussichten erörtert.

Eine aktuelle Übersicht aller zertifizierten Unternehmen gibt es unter www.creditreform.de/crefozert.

Mehr Effizienz in der Datenkommunikation

Das Erpo Möbelwerk aus Baden-Württemberg setzt bei der Erstellung der Verkaufsunterlagen seit kurzem auf den „Bpi Publisher“ von Bpi Solutions. Parallel wird „Xcalibur“ eingeführt, um die Datenkommunikation mit dem Handel zu optimieren.

Erpo Möbelwerk GmbH produziert seit 1952 Polstermöbel für bequemes Sitzen in Ertingen. Optimaler Komfort, die variantenreiche Anpassung an den Sitzenden, hoher praktischer Nutzen und eine herausragende Verarbeitungsqualität zeichnen Erpo-Polstermöbel aus. Moderne Produktionsbedingungen ermöglichen eine Fertigung auf höchstem Qualitätsniveau. Die rund 170 Mitarbeiter von Erpo wurden von der Zeitschrift markt intern 6-mal in Folge gelobt und das Unternehmen auf den ersten Platz der Kundenzufriedenheits-Umfrage gewählt.

Das Unternehmen generiert mit dem „Bpi Publisher“ sämtliche Verkaufsunterlagen für den Handel. Erpo ist künftig in der Lage, alle Abläufe für die Erstellung und Veröffentlichung dieser Unterlagen mit dem „Bpi Publisher“ noch einfacher zu gestalten. Die übergreifende Integration der Daten schaltet Medien- und Systembrüche aus. Das Unternehmen nutzt die integrierte Prozesssteuerung, um die Produktivität zu steigern. Im Zusammenspiel mit „Xcalibur“, der Datenkommunikationslösung zwischen Industrie und Handel, werden dem Handel stets aktuelle Preis- und Produktsortimente direkt zur Verfügung gestellt. Mit der Einführung von „Xcalibur“ werden die Prozesse neu definiert und optimiert. Gleichzeitig löst „Xcalibur“ die Problematik der Konfiguration und elektronischen Bestellung von Artikeln und Varianten.

Die Katalogdaten, welche der „Bpi Publisher“ zur Verfügung stellt, bilden mit Hilfe von „Xcalibur“ den gesamten Prozess ab. Ziel ist der automatische Datenaustausch von der Bereitstellung der individuell abgestimmten Kataloge, über die Erfassung der Bestelldaten im Kundendialog bei den Handelspartnern und das Zurückspielen der Auftragsdaten bis in das Produktionssystem SAP. Die Handelspartner profitieren von einem deutlich verkürzten Auswahl- und Bestellprozess und einer erheblich reduzierten Fehlerquote bei Bestellungen durch die logisch-korrekte Zusammenstellung.

Stefan Bornemann, Geschäftsführer der Erpo Möbelwerk GmbH, stellt fest: „Wir freuen uns mit Bpi Solutions und Diomex zwei Partner gefunden zu haben die unsere individuellen Wünsche umsetzen und mit denen wir in die digitale Zukunft gehen können.“

Mit der neuen Gesamtlösung reduziert Erpo Übertragungsfehler und Durchlaufzeiten, nutzt Einsparpotenziale und verbessert nochmals den Service gegenüber den Handelspartnern.

25,8 % weniger Unternehmensinsolvenzen im Mai

Im Mai 2021 haben die deutschen Amtsgerichte 1.116 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 25,8 Prozent weniger als im Mai 2020. Der rückläufige Trend bei der Zahl der Unternehmensinsolvenzen der vergangenen Monate setzte sich somit fort.

Bis Ende 2020 war die Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen ausgesetzt. Weiterhin ausgesetzt war die Insolvenzantragspflicht bis Ende April 2021 für Unternehmen, bei denen die Auszahlung der seit erstem November 2020 vorgesehenen staatlichen Hilfeleistungen noch ausstand. Für diese Unternehmen wurde die Pflicht zur Beantragung eines Insolvenzverfahrens erst zum ersten Mai 2021 wieder vollumfänglich eingesetzt. In den Zahlen für Mai ist, unter anderem aufgrund der Bearbeitungszeit bei den Gerichten, noch keine Zunahme der Insolvenzen erkennbar. Dies wird sich voraussichtlich erst in späteren Berichtsmonaten zeigen.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Mai 2021 im Baugewerbe mit 180 Fällen (Mai 2020: 235, -23,4 %). Im Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) waren es 168 Verfahren (Mai 2020: 247, -32,0 %). Im Bereich der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen wurden 133 Insolvenzen gemeldet (Mai 2020: 137, -2,9 %).

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmens-insolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für Mai 2021 auf rund 7,0 Milliarden Euro. Im Mai 2020 hatten sie bei knapp 3,1 Milliarden Euro gelegen. Dieser Anstieg der Forderungen bei gleichzeitigem Rückgang der Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass im Mai 2021 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten als im Mai 2020.

Hinweise auf die künftige Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen gibt die Zahl der beantragten Regelinsolvenzverfahren. Hier zeichnete sich in den letzten Monaten eine Stagnation ab. Auch Im Juli 2021 lag die Zahl der beantragten Regelinsolvenzverfahren fast auf identischem Niveau mit dem Vormonat (-0,1 %) und dem Vorjahresmonat (+0,4 %). Im Jahresverlauf 2020 war die Zahl von Monat zu Monat gesunken, bis sich zum Jahresende im November (+2 %) und Dezember (+14 %) eine Trendumkehr abzeichnete. Im ersten Quartal 2021 setzte sich der Anstieg mit Ausnahme des Januars (-7 %) fort. Im Februar 2021 (+24 %) und März (+31 %) stieg die Zahl jeweils deutlich gegenüber dem jeweiligen Vormonat. Ab April waren die Zahlen wieder rückläufig: So sank die Zahl der beantragten Regelinsolvenzverfahren im Vergleich zum März um 16 Prozent, sie lag allerdings weiterhin über dem Niveau des Vorjahresmonats (+3 % gegenüber April 2020). Im Mai und Juni lag sie jeweils ein Prozent unter dem Vorjahresmonat.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ist im Mai 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat erneut deutlich angestiegen. 6.159 Verbraucherinnen und Verbraucher stellten einen Insolvenzantrag, das waren 42,1 Prozent mehr als Mai 2020. Der starke Anstieg steht im Zusammenhang mit einem einem Gesetz zur schrittweisen Verkürzung von Restschuldbefreiungsverfahren von sechs auf drei Jahre. Die Neuregelung gilt für ab dem ersten Oktober 2020 beantragte Verbraucherinsolvenzverfahren. Sie ermöglicht den Betroffenen einen schnelleren wirtschaftlichen Neuanfang im Anschluss an ein Insolvenzverfahren. Daher ist davon auszugehen, dass viele überschuldete Privatpersonen ihren Insolvenzantrag zunächst zurückhielten, um von der Neuregelung zu profitieren.

Die Digitalisierung liefert ein großes Innovationspotenzial für die Fehlererkennung

Wo geht es hin in der Zulieferer- und Möbelindustrie? Ein deutlicher Fingerzeig ist immer das, woran aktuell geforscht wird. Und dabei stehen deutsche und auch internationale Ausbildungsstätten der holzverarbeitenden Industrie hoch im Kurs, haben in der Vergangenheit schon vielfach für bahnbrechende technologische Weiterentwicklungen gesorgt. Die „Internationalen Möbeltage Dresden“ bündeln mit ihrem neuen Konzept erstmals all diese Projekte verschiedener Institutionen wie beispielsweise von der Berner Fachhochschule aus Biel, der Berufsakademie Melle, der Technischen Universität Dresden, der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe/Lemgo, der Berufsakademie Sachsen/Dresden, dem Institut für Holztechnologie Dresden, der Technischen Hochschule Rosenheim und dem Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI. Am 8. und 9. November wird mit dem veränderten Konzept Neuland bei den „Internationalen Möbeltage Dresden“ betreten.

Mit dabei ist Fabian Pipa, Mitarbeiter von Priess + Horstmann im Bereich Programmierung und Software-Engineering. Pipa referiert am zweiten Kongresstag über „On Panel Visualisation – Eine Mensch-Maschine-Schnittstelle zur visuellen Unterstützung bei manuellen Tätigkeiten an Handmontageplätzen mittels Augmented Reality“. Die Anwendung war einst eine Studienarbeit, die sich mittlerweile im Industriealltag bewährt hat.

„möbelfertigung“: Produktionen laufen an vielen Stellen immer stärker automatisiert. Trotzdem geht es oftmals auch nicht ganz ohne den Menschen. Und im Gegensatz zu einer Maschine ist der Mensch die größere Fehlerquelle. Wo kann eine Maschine den Menschen noch unterstützen, um fehlerfreier zu arbeiten?
Fabian Pipa:
Ich persönlich würde in der heutigen Zeit nicht mehr Maschinen in den Fokus setzen – sondern eher ein ganzes System. Die Digitalisierung liefert hierfür ein sehr hohes Innovationspotenzial. Aber warum passieren eigentlich Fehler? Ein Grund ist Unaufmerksamkeit. Monotone Arbeit beispielsweise mindert die Konzentration. Abgesehen von einem rotierenden Personaleinsatz und freierer Arbeitsgestaltung, fällt mir hierfür im Sinne von Fehlervermeidung durch unterstützende Maschinen/Systeme nur die „Gamification“ ein.
Eine Detektion von Konzentrationsmangel, ähnlich wie die Müdigkeitserkennung in Autos, um eine Rotation des Personaleinsatzes gezielt zu steuern, gibt es meines Wissens nach noch nicht.
Die zweite häufige Fehlerquelle ist Unwissenheit. Entweder hat das Personal nicht die erforderliche (Fach-)Kompetenz oder es fand keine ideale (zu geringe oder zu intensive) Kommunikation statt. Hierfür kann eine gut ausgearbeitete Mensch-Maschinen-Schnittstelle in vielen Fällen das hilfreichste Mittel sein.

„möbelfertigung“: Was wird der Schwerpunkt Ihres Vortrages beim Branchenevent „Internationale Möbeltage Dresden“ der „möbelfertigung“ sein?
Fabian Pipa:
Der Einsatz von Augmented Reality in der Industrie zur Arbeitsunterstützung.

Unter www.moebeltage.de können Sie mehr über das Programm und die Referenten erfahren und sich für unseren Kongress anmelden. Am 06. September endet die Phase mit einem vergünstigten Frühbucherpreis. Angesprochen sind Möbelproduzenten jeder Sparte, aber genauso Zulieferer und Maschinenhersteller rund um das Thema Möbelproduktion, Möbeldesigner, Produktentwickler und genauso Personaler, die auf der Suche nach den Mitarbeitern von morgen sind. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 08. November im Tagungszentrum der „Dreikönigskirche“ in Dresden begrüßen zu können.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren: Blum, Hettich, IHD, Kleiberit, Leuco, OE Electrics und Priess + Horstmann. Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten im Rahmen des Kongresses und die begleitende Ausstellung im Rahmen des Kongresses informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@holzmann.de.

Auch im 2. Halbjahr wird ein positiver Geschäftsverlauf erwartet

In einer aktuellen Sonderumfrage zu Beschaffung und Absatz des Holzhandels hat der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) bei seinen Mitgliedsunternehmen um eine allgemeine Einschätzung für das 2. Halbjahr gebeten. Die an der Umfrage teilnehmenden Unternehmen erwarten danach weiterhin in der Mehrheit steigende oder gleichbleibende Umsätze, allerdings auch ein knappes Drittel rückläufige Umsätze.

Stark betroffen bleibt der Holzhandel weiterhin von Einschränkungen in der Lieferbereitschaft oder -Möglichkeit der Vorlieferanten, so die Einschätzung der Teilnehmer an der Umfrage. Erwartet wird daher auch in den kommenden Monaten ein Fortbestehen der angespannten Situation in der Lieferkette, sei es, dass Ware nicht pünktlich eintrifft oder Komponenten fehlen. Eine leichte Entspannung wird dabei bei Schnittholz und Massivholzsortimenten erwartet, für den Bereich Holzwerkstoffe sieht die Mehrzahl der Betriebe eine gleichbleibend angespannte Versorgungslage.

Wirtschaftsverbände rechnen mit Auslaufen der staatlichen Unterstützung mit einer hohen Anzahl von Insolvenzen, dies erwartet der Holzhandel bei seinen wichtigsten Kundengruppen nicht, so die Einschätzung zu dieser Frage. Hauptgrund ist die nach wie vor gute Baukonjunktur und die damit verbundene Beschäftigungssituation des Handwerks.

Für die kommenden Jahre gehen die Teilnehmer an der Umfrage davon aus, dass sich der Trend zum Bauen mit Holz auch auf Grund der Klimaschutzgesetzgebung weiterhin verstärken wird. Holz wird in zunehmendem Maße andere Baustoffe substituieren.

Um genügend Holz und Holzprodukte für den Holzbauboom zur Verfügung zu haben, rechnet etwa jedes dritte Unternehmen auch damit, dass die Importquote von Holzprodukten in den nächsten Jahren steigen wird.

An der Umfrage haben sich 60 Unternehmen aus der Branche beteiligt. Nach einer anderen Umfrage, dem monatlichen GD Holz Betriebsvergleich hat der Holzhandel in den ersten fünf Monaten des Jahres 2021 einen zweistelligen Umsatzzuwachs erreicht, der in hohem Maße durch Preissteigerungen beeinflusst ist.

Neue Umweltdeklaration als Download verfügbar

Seit Anfang August steht auf der Website des EPLF die aktualisierte Fassung der Umweltproduktdeklaration (EPD) zum Download zur Verfügung.

EPDs dokumentieren die ökologischen Eigenschaften eines Produkts und werden von Architekten und Planern zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Baukomponenten herangezogen. Das neue EPD enthält deklarierte Produkte mit geringerer Dicke (8 mm statt 9 mm) und reduziertem Gewicht. Es bietet zudem die Möglichkeit, Ergebnisse auf der Grundlage verschiedener Dicken zu berechnen. Darüber hinaus dokumentiert das EPD neue optionale Wirkungskategorien wie Toxizität, Landnutzung, Feinstaub und ionisierende Strahlung. Es gibt auch die für das Produkt und seine Verpackung verwendete Kohlenstoffmenge an. In diesem Jahr war eine Reihe weiterer Mitgliedsunternehmen am Bewertungsprozess beteiligt.

EPLF-Vorstandsvorsitzender Max von Tippelskirch (Swiss Krono Group) erklärt: „Da mehr Hersteller in den Bewertungsprozess einbezogen wurden als im Jahr 2015, spiegelt die aktualisierte Fassung des EPDs die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Branche wider. Wir im EPLF begrüßen den erweiterten Anwendungsbereich des EPDs, die auch die Umweltauswirkungen von produktbezogenen Elementen wie der Verpackung berücksichtigen.“

Das aktualisierte EPD wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Technik des EPLF entwickelt. Eberhard Herrmann, Obmann des Arbeitskreises, meint: „Das aktualisierte EPD reflektiert die Veränderungen der letzten Jahre in der Bodenbelagsbranche und enthält nun Informationen über die Nachhaltigkeit von Bodenbelägen. Wir möchten allen Unternehmen danken, die bei der Bewertung mitgewirkt haben.“

EPDs für Laminatböden bescheinigen die positive Ökobilanz eines Produkts. Sie enthalten unter anderem Informationen zum Energie- und Ressourceneinsatz sowie zum Ausmaß, in welchem ein Produkt unter Umständen zu umweltschädlichen Prozessen wie der Versauerung, Überdüngung oder dem Treibhauseffekt beiträgt. Die ersten generischen EPDs wurden 2009 vom IBU (Institut Bauen und Umwelt) veröffentlicht.

Umfangreiches Hilfspaket der „Kitchen Family“ für Opfer der Flutkatastrophe

Angesichts der verheerenden Flutkatastrophe hat auch die Baumann Group Betroffenen schnelle Hilfe zukommen lassen. Im Juli wurde deshalb ein umfangreiches Paket geschnürt. Es beinhaltete Geld- und Sachspenden in Höhe von mehr als 100.000 Euro sowie die Bereitstellung eines Kontingents an 12-Tage-Küchen von Burger, die aktuell nach den Werksferien kurzfristig ausgeliefert werden.

Delf Baumann, Inhaber der Baumann Group, setzt auf Solidarität: „Im Namen der Baumann Group möchte ich allen Betroffenen, die in der Katastrophe Angehörige und Freunde verloren haben, mein Beileid aussprechen. Was hier passiert ist, macht fassungslos, zeigt aber auch, wie wichtig Zusammenhalt und Unterstützung sind – in guten wie in schlechten Tagen. In der ,Kitchen Family‘ haben wir deshalb überlegt, wie wir am besten helfen können und es würde mich freuen, wenn wir mit unserem Beitrag zumindest den materiellen Schaden etwas abfedern können.“

Konkret hatte die Baumann Group beschlossen, das Kontingent der 12-Tage-Küchen nach den Werksferien für die Opfer der Flutkatastrophe zu reservieren. Angesichts aktuell langer Lieferzeiten in der Branche haben Betroffene damit die Möglichkeit, sehr schnell an eine individuell geplante Küche zu kommen.

Nach den Betriebsferien, die am 15. August endeten, haben Bauformat und Burger außerdem Sonderschichten eingeplant. Die Produktionsteams haben sich bereits für den kommenden Samstag einsatzbereit erklärt. Sie möchten so einen Beitrag dazu leisten, dass Geschädigte ihre Küchen schneller erhalten.

Neben einer Geldspende in Höhe von 50.000 Euro an verschiedene Hilfsorganisationen sind auch Sachspenden vorgesehen. So hat die „Kitchen Family“ Waschmaschinen im Wert von 35.000 Euro gekauft und organisiert. Sie wurden bereits an Bedürftige verteilt.

Darüber hinaus ist geplant, öffentliche Einrichtungen wie Kindertagesstätten und Schulen mit Küchen auszustatten. Damit beträgt der Wert des Hilfspakets der „Kitchen Family“ in Summe über 100.000 Euro.

Bringt gemeinsam mit Paul Eis mehr Farbe auf die „Architekturbiennale“ in Venedig

Fundermax unterstützt in diesem Jahr den Ausstellungsbeitrag des jungen Architekturfotografen und angehenden Architekten Paul Eis auf der „Architekturbiennale“ in Venedig, die noch bis Mitte November 2021 läuft. Architektur und Design sind zentrale Aspekte der Arbeit von Fundermax. Der Austausch dazu sowie seine Förderung – ob mit Architekten, Künstlern, Kunden oder Partnern – ist Fundermax daher ein großes Anliegen.

Alle zwei Jahre verwandelt sich Venedig in eine Pilgerstätte für Architekturschaffende aus aller Welt. 2021 findet die Architekturbiennale, durch Corona ein Jahr verspätet, unter dem Motto „How will we live together?“ statt. Teil der venezianischen Architekturschau ist seit vielen Jahren auch die Ausstellung „Time-Space-Existence“, in der verteilt auf zwei historische Palazzi im Stadtzentrum von Venedig, Arbeiten von bekannten Architekten, Universitäten, Künstlern und Architekturfotografen gezeigt werden. Paul Eis präsentiert dabei die Bildserie „A colorful makeover of architecture“, die sich mit der Frage befasst: „Ob wir in Zukunft nicht viel mehr auf eine fröhliche, farbige Gestaltung unserer Städte achten sollten, anstatt die immer gleichen grauen Kisten zu einem monotonen Stadtbild zusammenzustellen.“

„Die Partnerschaft mit Fundermax, war mit diesem Konzept natürlich fast aufgelegt. Denn Fundermax bietet nicht nur mit ihren Fassadenplatten das ideale Produkt für PlanerInnen um die Ideen aus meinen Bildern in die Wirklichkeit zu übersetzen. Darüber hinaus hat es sich angeboten meine Installation im Palazzo Mora mit ,Max Compact Exterior‘ Platten in verschiedenen Farben zu gestalten“, so Paul Eis über die Kooperation mit Fundermax.

„Um die Welt unserer Kunden zu verstehen und ihre Anforderungen auch in Zukunft bestmöglich erfüllen zu können, ist der Blick über den eigenen Tellerrand entscheidend. Veranstaltungen wie die Architekturbiennale in Venedig spielen dabei eine wichtige Rolle. Wir freuen uns daher sehr, mit Paul Eis einen jungen Architekturfotografen unterstützen zu können, der neue Ansätze und Ideen aufzeigt“, so Gernot Schöbitz, Geschäftsführer von Fundermax.

Eröffnet morgen fünftes deutsches Studio in Berlin-Charlottenburg

Morgen eröffnet der dänische Direktvermarkter Reform Küchen sein fünftes deutsches Studio. Nach dem bereits bestehenden Showroom im Osten der Hauptstadt (Rosa-Luxemburg-Straße 23) liegt der Standort diesmal im Stadtteil Charlottenburg in der Kantstraße 21, nicht weit vom bekannten Savignyplatz und dem ehemaligen Stilwerk (jetzt Living Berlin). Auf rund 160 Quadratmetern wird das dänische Design-Konzept mit nachhaltigen Ambitionen „im Wechselspiel zwischen Licht, Tonalität und Raum“ gezeigt.