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Autor: Möbelfertigung

„möbelfertigung 2021“: Die Highlight-Artikel des Jahres

Continental: Die Zukunft der Oberfläche ist funktional

Ein spannendes und herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende entgegen. In unserem Magazin „möbelfertigung“ durften wir erneut über zahlreiche interessante Themen berichten und uns mit vielen Branchengrößen austauschen.

Unter anderem besonders lesenswert und erschienen in der „möbelfertigung 4/2021“: In Freiburg eröffnete Continental in diesem Jahr ein Technologiezentrum für funktionalen Druck. Damit will der Konzern seine Position als Innovationstreiber und Technologieführer ausbauen. Denn wurden bislang Funktionen in Materialien meistens chemisch appliziert, kommt nun auch Durcktechnologie ins Spiel. Die Redaktion der „möbelfertigung ließ es sich nicht nehmen, sich Vor Ort ein Bild zu machen.

Den kompletten Artikel finden Sie hier.

Villeroy & Boch

Belegschaft erhält Erfolgsprämie

Villeroy & Boch kann auf ein außerordentlich erfreuliches Geschäftsjahr 2021 zurückblicken. Für die überzeugende Teamarbeit sowie das unablässige Engagement trotz der pandemiebedingten, nicht immer einfachen Rahmenbedingungen möchte der Konzern alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Erfolg partizipieren lassen und bedankt sich mit der Zahlung einer Erfolgsprämie.

„Dieses Jahr hat all unsere Erwartungen übertroffen und wir werden ein Ergebnis deutlich über dem Vorjahr und über unserem Plan erreichen. Alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Herausforderungen toll gemeistert, über alle Bereiche hinweg Höchstleistungen gezeigt und zusammen am Erfolg 2021 gearbeitet“, erklärt Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG. „Bereits vor Ablauf des Jahres 2021 blicken wir auf hervorragende Geschäftszahlen. Davon sollen alle Beschäftigten weltweit profitieren.“

Bei den tariflichen beziehungsweise gewerblichen Angestellten bedankt sich Villeroy & Boch mit der Zahlung einer Sonderprämie, die in Deutschland bis zu 1.000 Euro beträgt. Leitende und außertarifliche Angestellte profitieren über ihren variablen Gehaltsanteil.

Hat die dänische Outdoor-Marke Skagerak übernommen

Mit der Übernahme von Skagerak setzt Fritz Hansen seinen Wachstumskurs fort und erweitert sein Portfolio um Möbel für den Außenbereich. 2019 hatte Fritz Hansen mit umfangreichen Investitionen zur Stärkung der Vertriebskanäle und Ausstellungsräume in Asien, Mitteleuropa und Nordamerika seine ehrgeizige Wachstumsstrategie eingeleitet.
Skagerak ist ein 1976 in Dänemark gegründetes Familienunternehmen, das sich im Besitz von Partnern befindet. Skagerak entwirft und produziert Möbel auf verantwortungsvolle Weise, mit Blick auf die Menschen und die Umwelt, und hält in allen Bereichen hohe Standards ein – vom Produktdesign über die Produktionsprozesse bis hin zu Partner- und Kundenbeziehungen. Im Geschäftsjahr 2020/21 erzielte Skagerak sein bisher bestes Geschäftsergebnis, verdoppelte seinen Umsatz und verzeichnete in allen Märkten ein deutliches Wachstum.

Josef Kaiser, CEO von Fritz Hansen: „Skagerak und Fritz Hansen sind eine natürliche Ergänzung. Beide sind in nordischen Designtraditionen und verantwortungsbewusster Herstellung verwurzelt und stehen für Möbel und Interiordesign von höchster Qualität. Mit der Übernahme von Skagerak können wir unseren privaten und professionellen Kunden nun ein größeres Produktangebot bieten und gleichzeitig unser Geschäft sowohl auf dem heimischen Markt als auch auf internationaler Ebene stärken. Skagerak ist ein solides Unternehmen, das von vielen der gleichen Grundwerte geprägt ist wie Fritz Hansen. Wir freuen uns, Skagerak in unserem Unternehmen willkommen zu heißen.“

Dank günstiger Marktbedingungen und umfangreicher Investitionen konnte Fritz Hansen im Jahr 2020 ein starkes Finanzergebnis erzielen, und freut sich nun auf ein kontinuierliches Wachstum zusammen mit Skagerak. Die beiden Marken teilen nicht nur die gleichen Grundüberzeugungen, sondern auch ihr kontinuierliches Engagement für exzellente Kundenbetreuung und verantwortungsbewusste Praktiken, was den Weg für eine erfolgreiche, für beide Seiten vorteilhafte Zukunft ebnet.

Jesper Panduro, Eigentümer und CEO von Skagerak, sagt zur Übernahme. „Meine Frau Vibeke und ich sind stolz darauf, ein starkes Unternehmen aufgebaut zu haben, dem die Welt, in der wir leben, und insbesondere die Menschen, mit denen wir arbeiten, am Herzen liegen. Skagerak steht für Langlebigkeit und Verantwortung, wenn es um Design und Ästhetik geht, und stellt sicher, dass die von uns hergestellten Produkte Generationen überdauern werden. Wir freuen uns sehr, Teil der Fritz-Hansen-Familie und eines Unternehmens mit einem hervorragenden Ruf, einer starken Kultur und einer langfristigen Perspektive zu werden. Wir haben das perfekte Zuhause für Skagerak gefunden.“

Beide Parteien haben vereinbart, über die finanziellen Details der Übernahme Stillschweigen zu bewahren.

Frohe Weihnachten

„Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin, dass wir auf unserer Suche nach dem Großen und Außerordentlichen auf das Unscheinbare und Kleine hingewiesen werden.“
(Unbekannt)

In diesem Sinne wünscht Ihnen das Team der „möbelfertigung“ und das gesamte Vincentz Network schöne Festtage.

Video: Wir wünschen Ihnen geruhsame Tage und einen guten Start ins Jahr 2022

Liebe „möbelfertigungs“-Community, ein spannendes, herausforderndes Jahr liegt hinter uns. Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit in 2021, wünschen Ihnen geruhsame Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2022. Wir freuen uns auf Sie!

Zum Video-Gruß unseres Chefredakteurs und Objektleiters Tino Eggert hier entlang.

Spenden statt Weihnachtspräsente

Weihnachten an die denken, die Unterstützung brauchen: Anstelle von Präsenten für ihre Kunden unterstützt die Ima Schelling Group, der Spezialist für Anlagenlösungen in der Holz-, Metall- und Kunststoff-Industrie, soziale Initiativen an ihren Standorten im nordrhein-westfälischen Lübbecke (DE) und in der Vorarlberger Gemeinde Schwarzach (AT).

„Das Schwarzacher Netz“ hilft schnell und unbürokratisch, wenn in der Gemeinde Schwarzach Menschen in Not geraten – sei es durch die Krankheit eines Familienmitglieds oder infolge eines Unfalls. Die österreichische Initiative wird von Ima Schelling mit einer Weihnachtsspende von 5.000 Euro unterstützt, ebenso die „Lebenshilfe Lübbecke“. Der eingetragene Verein betreut Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung im Raum Lübbecke/Bünde und betreibt Kindertagesstätten, Werkstätten und Wohnheime. Das Geld wird für die zusätzlichen Bildungsangebote im Bereich der Unterstützten Kommunikation in den Kindertagesstätten verwendet. Die Spenden wurden am 30. November in Schwarzach und am 10. Dezember in Lübbecke übergeben.

„Ima Schelling nimmt seine Verantwortung als Unternehmen sehr ernst“, bekräftigt Maximilian Lehner, Sales Director bei Ima Schelling. Verschiedene soziale Initiativen der vergangenen Jahre wurden schon mit Gütesiegeln ausgezeichnet, etwa zur Mitarbeitergesundheit oder der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

1.000 Euro für den Kinderschutzbund Coburg

Soziales Engagement ist in der Firmenphilosophie von Ponsel fest verankert. Und so hat der Polstermöbelhersteller aus Oberfranken seine traditionelle Weihnachtsspende in diesem Jahr an den Kinderschutzbund Coburg e.V. übergeben. Der Verein unterstützt schon seit 40 Jahren im Landkreis Coburg Projekte zum Schutz der Kleinen. Im Fokus stehen dabei die Bekämpfung von Kinderarmut und die Kinderförderung in allen Altersgruppen.

„Gerade die Kinder wurden in der ganzen Pandemiephase vergessen und unsere Spende soll ein kleiner Beitrag sein, um sinnvoll das Geld an die richtige Stelle zu transportieren“, erklärt Sabine Faber, Geschäftsleitung Ponsel. Die Spende von 1.000 Euro wurde stellvertretenden im Namen aller Kinder an die erste Vorsitzende Bettina Dörfling alias Ella im kleinen Rahmen überreicht.

Halbjahres-Umsatz steigt um 36,5 Prozent auf 1,98 Mrd. Euro – EBITDA um 62,9 Prozent auf 478,6 Mio. Euro gesteigert

Mit einem konsolidierten Umsatz von 1,98 Mrd. Euro (+36,5 % zum Vorjahr) hat die Egger Gruppe mit Stammsitz in St. Johann in Tirol das erste Halbjahr ihres Geschäftsjahres 2021/2022 (Stichtag 31. Oktober 2021) abgeschlossen. Die Sonderkonjunktur im Bau- und Möbelsektor sowie die Kapazitätszuwächse neuer Werke trugen maßgeblich zum Ergebnis bei. Herausfordernd gestaltete sich die Lage auf den Rohstoffmärkten. Der Ausblick auf das zweite Halbjahr ist trotz bestehender Unsicherheiten optimistisch.
Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft waren auch im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/2022 maßgeblich bestimmende Faktoren für die Egger Gruppe. Die Sondersituation, in der sich die Branche seit Sommer 2020 findet, dauerte weiter an. Die stark angestiegene Nachfrage auf außergewöhnlich hohem Niveau setzte sich weiter fort. Thomas Leissing, Egger Gruppenleitung Finanzen/Verwaltung/Logistik: „Der sogenannte Cocooning-Effekt, also die verstärkten Konsuminvestitionen in das eigene Zuhause, sowie die ungebrochenen Neubauaktivitäten in nahezu allen Regionen der Welt sind Haupttreiber für die hohe Nachfrage nach unseren Produkten. Wir freuen uns, dass wir die Chancen, die dieses Marktumfeld bietet, gut nutzen konnten. Gleichzeitig stellt die Pandemie auch uns vor erhebliche Herausforderungen, im Speziellen im Bereich der Rohstoffversorgung.“

Nachfrage auf extrem hohen Niveau
Im ersten Halbjahr 2021/2022 konnten ein Umsatz von 1.978,1 Mio. Euro (+36,5 % zum 1. Halbjahr 2020/2021) und ein EBITDA von 478,6 Mio. Euro (+62,9 % zum Vorjahreszeitraum) erzielt werden. Die EBITDA-Marge beträgt 24,2 %, die Eigenkapitalquote liegt auf dem hohen Niveau von 47,1 %.
Dieses Ergebnis spiegelt das hohe Nachfrageniveau wider. Um diesem gerecht werden zu können, wurden in allen Werken die Produktionskapazitäten maximal ausgenützt. Wesentlich zur Umsatz- und Ergebnissteigerung trugen die neuen Egger Werke in Biskupiec (Polen), wo die Mengen deutlich erhöht werden konnten, und in Lexington (USA), bei. In den USA konnten die Anlaufverluste reduziert werden. Zudem konnte in allen Werken der Produktmix optimiert werden. Insbesondere der Produktbereich Bauprodukte verzeichnete überproportionale Zuwächse, ausgelöst durch eine außergewöhnliche Nachfrage im US-amerikanischen Raum. Die Steigerungen lassen sich zum Teil auch durch die umsatzschwächeren Vorjahresmonate Mai und Juni 2020 erklären, die noch von Lockdown-bedingten Absatzschwächen zu Beginn der Pandemie geprägt waren.
Deutliche Zuwächse im Bereich Bauprodukte
Der Bereich dekorative Produkte für den Möbel- und Innenausbau mit seinen vier Regionen West, Mitte, Ost und Americas hat einen Umsatz von 1.596,6 Mio. Euro (+34,4 % zum Vorjahr) erwirtschaftet. In der Division Flooring Products betrug der Umsatzzuwachs +23,8 % im ersten Halbjahr 2021/2022. Es wurden insgesamt 242,2 Mio. Euro mit Böden umgesetzt. In der Division Building Products stieg der Umsatz um +75,7 % auf 273,4 Mio. Euro. Großen Anteil am Umsatzwachstum in dieser Division hatte das Sägewerk in Brilon. Besonders durch eine außergewöhnliche Nachfrage im US-amerikanischen Raum gestaltete sich das globale Marktumfeld für Schnittholz sehr positiv.

Wachstum aus eigener Kraft
Seit jeher ist es Teil der Egger-Strategie, die Unternehmensgruppe kontinuierlich weiter zu entwickeln. Laufende Investitionen in bestehende Werke werden getätigt, um sie am neuesten Stand der Technik zu halten. Im ersten Halbjahr beliefen sich die Investitionen auf 141,1 Mio. Euro. Diese zielten in erster Linie auf die Optimierung des innerbetrieblichen Materialflusses sowie die Steigerung der Effizienz in der Lagerhaltung ab. Des Weiteren setzt die Egger Gruppe mit Anlagen zur Aufbereitung von Recyclingmaterial auf ressourcenschonende Technologien.

Massive Herausforderungen auf Rohstoffmärkten
Seit Jahresbeginn gestaltet sich die Versorgungssituation auf den globalen Rohstoffmärkten zunehmend angespannt – eine Dynamik, die sich in den letzten Monaten noch erheblich verschärfte. Dies betrifft insbesondere die Chemierohstoffe, die für die Holzwerkstoff-, Kanten- und Oberflächenproduktion benötigt werden. Erschwerend hinzu kommen die massiv steigenden Energie- und Transportkosten sowie die stark reduzierten Transportkapazitäten und die international verschobenen Handelsströme. Da die Rohstoff- und Energiekosten einen wesentlichen Anteil der Gesamtkosten einnehmen, kam es zu erheblichen Kostensteigerungen.

Stabile Erwartungen für das zweite Halbjahr
Trotz weiterhin gegebener Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie ist der Ausblick auf das zweite Geschäftshalbjahr 2021/2022 insgesamt positiv. Herausforderungen bestehen unter anderem in der Volatilität der Rohstoffkosten, verminderten Logistikkapazitäten sowie in Inflationsrisiken, die zu reduzierter Konsumtätigkeit führen könnten. Traditionell ist die Bautätigkeit im Winter eingeschränkt und dadurch die zweite Geschäftsjahreshälfte schwächer. Die Egger-Gruppenleitung geht von einer stabilen Entwicklung der wesentlichen Märkte aus und betont, dass das Unternehmen mit seiner modernen industriellen Basis, seinem breiten Produktspektrum, seiner soliden finanziellen Basis und nicht zuletzt mit seinen rund 10.600 motivierten und loyalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch bei etwaigen neuen Herausforderungen sehr gut aufgestellt ist.

Die Patentsituation beim Laseredging

Kurz vor Weihnachten gibt es von uns noch „Technik zum Hören“: Podcast Nummer 5 der „möbelfertigung“ ist online. Thema dieser Folge ist die Patentsituation bei der Kantenverleimung mit Lasertechnologie. Redakteurin Doris Bauer hatte mit dem Geschwisterpaar Anja und Christoph Udhardt von MKT und Maschinenspezialist Dennis Reddig von der Ima Schelling Group eine gelungene und abwechslungsreiche Gesprächsrunde mit Experten, die ganze unterschiedliche Blickwinkel auf diese Technologie haben.

Hier geht’s direkt zum Podcast:
https://moebelfertigungpodcast.libsyn.com/5-laserkantentechnologie

Die nächsten Podcasts sind bereits recorded: Im neuen Jahr geht es beispielsweise zeitnah mit der Kooperation zwischen Rehau und Pfleiderer mit der gemeinsamen Produktreihe „Solutions4Furniture“ weiter, die es seit dem Frühjahr 2021 gibt.

Mit den fünf Kategorien „Möbeltechnik, Licht und Beschläge“, „Oberflächen, Werkstoffe und Design“, „Produktion und Technik“, „Küche und Wohnen“ sowie „Office und New Work“ wird das Team der „möbelfertigung“ künftig weiterhin regelmäßig Themen aus und für die Branche herausgreifen, und im kompakten Format mit Branchenkennern diskutieren. Zu finden ist das Ganze in allen gängigen Shops wie Spotify, Deezer, Itunes & co.

Sie haben eine passende Podcast-Idee? Dann sprechen Sie das Team der „möbelfertigung“ an. Es gibt auch die Möglichkeit, sich als Unternehmen oder Marke im Umfeld eines Podcasts werblich zu platzieren. Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@holzmann.de.