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Autor: Möbelfertigung

Neue Mehrheitsgesellschafter

Dietsch Polstermöbel hat neue Investoren ins Boot geholt. Wie der Hersteller mitteilte, werden die Family Trust Beteiligungsholding (FTI), ein mittelständischer Investor mit Sitz in München, und Co-Investor Tobias Fuhrmann, Gründungs-CEO der Vivonio Furniture Group, neue Mehrheitsgesellschafter des Familienunternehmens. Mit dem Schritt sollen die positive Entwicklung und ein weiteres Wachstum sichergestellt werden.

Die Brüder Jörk und Mathias Dietsch zeichnen weiterhin als Geschäftsführer von Dietsch Polstermöbel verantwortlich. Ebenso bleiben alle übrigen Familienmitglieder, das Management und das ganze Teamunverändert im Unternehmen am Standort im thüringischen Springstille.

„Unser Dank geht an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, an unsere langjährigen Geschäftspartner sowie an unsere Familien, dank deren Einsatz, Ausdauer und Vertrauen Dietsch heute ein kerngesundes und bestens positioniertes Unternehmen ist“, erklärt Geschäftsführer Mathias Dietsch. „FTI ist ein zuverlässiger Partner, der sich sehr gut in unserem Markt sowie mit Möbeln und mittelständischen Produktionsunternehmen auskennt. Besonders hervorheben möchte ich, dass FTI umfangreiche Erfahrung mit deutschen Familienunternehmen hat und deshalb die mittelständische Unternehmenskultur Dietsch versteht und weiterführt. Unsere Familie und ich freuen uns auf die Zusammenarbeit mit FTI und Herrn Fuhrmann.“

Joachim Dietsch hatte den einstigen Familienbetrieb 1990 von der Treuhandanstalt zurück erworben und diesen gemeinsam mit seiner Ehefrau Hella sowie den Söhnen Jörk und Mathias neu aufgebaut. Mit 15 Mitarbeitern gestartet, umfasst das Team des Herstellers mittlerweile 200 Angestellte.

Neues Zentrallager wird größte Investition der Unternehmensgeschichte

Aufgrund des starken Wachstums der letzten Jahre, gestiegener Komplexität und dem kontinuierlichen Ausbau des Produktprogrammes, hat die Geschäftsleitung der Döllken Profiles GmbH gemeinsam mit dem Mutterkonzern, der Surteco Group SE, beschlossen, das bisher größte Investitionsprojekt in der Geschichte des Unternehmens anzugehen. Bis Ende des Jahres 2020 wird am Produktionsstandort Bönen ein 10.000 Quadratmeter großes neues Logistikzentrum entstehen. In diesem werden die wesentlichen logistischen Aktivitäten gebündelt, wodurch mehr Flexibilität und eine bessere Performance hinsichtlich der gesamten Disposition und Abwicklung der Lieferungen erzielt werden soll. Neben neuen Räumlichkeiten für Versand und Logistik werden auch ca. 40 Büroarbeitsplätze entstehen sowie neue Sozialräume für über 180 Mitarbeiter. Durch die Zentralisierung der logistischen Aktivitäten werden im erheblichen Umfang Transporte überflüssig und ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet.

Im Zuge des Neubaus wird die Döllken Profiles GmbH ebenso die Produktionsfläche in Bönen um rund 4.000 Quadratmeter erweitern und damit weitere Kapazitäten für die Produktion von Sockelleisten, technischer Profile und LED-Bändern schaffen. Auf der verfügbaren Fläche können bis zu zwölf neue Extrusionslinien aufgebaut werden. „Mit einer Gesamtinvestition von ca. 11 Mio. Euro wird die Döllken Profiles GmbH seine Leistungsfähigkeit deutlich steigern. Die Kunden aus Handel, Industrie und Handwerk können sich auf noch besseren Service, schnellere Lieferfähigkeit und einen leistungsfähigen und zukunftsbeständigen Partner freuen“, erklärt Hartwig Schwab, CEO der Döllken Profiles GmbH.

Die ersten Arbeiten beginnen bereits im Januar 2020, der offizielle Baubeginn ist im Frühjahr geplant. Insgesamt werden die Bauarbeiten weniger als ein Jahr in Anspruch nehmen und im laufenden Betrieb realisiert.

HDE

Konsumbarometer zeigt gedämpfte Verbraucherstimmung

Die negative Entwicklung der Verbraucherstimmung der vergangenen Monate hält weiter an. Laut dem aktuellen HDE-Konsumbarometer erreicht sie zu Jahresbeginn sogar einen neuen Tiefststand. Als wesentliche Auslöser für die jüngste Eintrübung sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) eine zurückgehende Anschaffungsneigung sowie sinkende Einkommenserwartungen der Konsumenten. Zwar ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiterhin gut, allerdings zeigen sich immer mehr Verbraucher von Ankündigungen zum Stellenabbau bei großen Unternehmen beeindruckt.

Nach dem Weihnachtsgeschäft ist die Verbraucherstimmung im Januar traditionell immer etwas gedämpfter. Nach den Ausgaben für die Weihnachtsgeschenke reduzieren die Verbraucher jedes Jahr zu Beginn ihre Ausgaben etwas. Insgesamt ist die Verbraucherstimmung weiterhin auf einem hohen Niveau, allerdings zeigt der Trend der vergangenen Monate nach unten.

Auch wenn der private Konsum weiterhin der wichtigste Wachstumstreiber in Deutschland bleibt, erwartet der HDE von ihm damit in den kommenden Monaten keine starken Impulse.

AUMA

Jörn Holtmeier hat die Geschäftsführung übernommen

Am 1. Januar 2020 hat Jörn Holtmeier (41) seine Tätigkeit als Geschäftsführer des AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft aufgenommen. Er war zuletzt stellvertretender Büroleiter der Daimler-Konzernrepräsentanz für Bundesangelegenheiten in Berlin mit Schwerpunkt Verkehrs- und Umweltpolitik.

Jörn Holtmeier freut sich sehr auf seine neue Aufgabe: „Die Messewirtschaft ist eine sehr spannende, internationale Branche, sie wirkt in fast alle Bereiche der deutschen Wirtschaft hinein und ebenso in viele Politikfelder. Hier kann ich insbesondere meine Erfahrungen in der politischen Interessenvertretung einbringen. Ich freue mich, mit einem hochmotivierten Team die aktuellen Themen der Messewirtschaft mit voranbringen zu können.“

Sein Vorgänger, Dr. Peter Neven (66), ist zum 31.12.2019 altersbedingt aus dem Verband ausgeschieden. Neven war seit 1988 im AUMA tätig, ab 1990 als Geschäftsführer und Leiter des Bereiches Inlandsmessen, ab 2006 als Alleingeschäftsführer. Ende 2017 wurde er zum Hauptgeschäftsführer berufen.

Insbesondere hat er sich bei der Wiedervereinigung der deutschen Messewirtschaft zu Beginn seiner Amtszeit engagiert und für die Weiterentwicklung von Förderprogrammen für deutsche Aussteller auf In- und Auslandsmessen eingesetzt. Auch hat er die Kompetenz des AUMA bei den Themen Forschung und Bildung stark erweitert.

Dem AUMA gehören als Verband der deutschen Messewirtschaft 73 Mitglieder an, darunter 38 Verbände der ausstellenden und besuchenden Wirtschaft sowie von Serviceunternehmen und 35 Messeveranstalter.

Generationenwechsel beim Druckspezialisten

Die Megatrends sind längst in der Druckbranche angekommen, haben Veränderungen markiert und den Arbeitsalltag neu geprägt. Unter dem Einfluss der großen Treiber stellen sich Unternehmen den grundlegenden Herausforderungen. Auch die Elanders GmbH widmet sich intensiv den Zukunftsthemen. Und geht mit dem Generationswechsel in der Geschäftsführung den nächsten wichtigen Schritt: Sven Burkhard und Christopher Sommer haben am 1. Januar 2020 gemeinsam den Führungsstab übernommen. Der bisherige Geschäftsführer Peter Sommer steht als Berater auch weiterhin dem Unternehmen zur Verfügung.

Von Digitalisierung bis E-Commerce: Viele Geschäftsbereiche verlagern sich zunehmend auf den Bildschirm. Kunden sind zunehmend digital anzutreffen, sie wünschen sich individuell zugeschnittene Shop-Systeme. „Wir stehen jetzt vor der vermutlich größten Herausforderung – nämlich der Frage, was in Zukunft überhaupt noch gedruckt wird“, sagt Sven Burkhard. Welcher Bereich im Printgeschäft wird dominieren und weiterhin wachsen? Wie wird sich das digitale Mindset entwickeln? Welche Bedeutung kommt mehr und mehr dem Onlinemarketing zu? Und welche Produktfelder wird es bald schon gar nicht mehr geben? Die Elanders GmbH mit Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart hat jeher die Veränderungen in der Druckindustrie nicht nur angenommen, sondern konstruktiv mitgestaltet. Als Betrieb an der Spitze der Branche will das Unternehmen daher nicht nur die passenden Antworten finden, sondern auch eine ganze Reihe an ergänzenden Kundenvorteilen generieren. Burkhard: „Eine neue Generation an Kunden ist herangewachsen – daher ist es auch an der Zeit für eine neue Generation in der Elanders-Geschäftsführung.“

Der 34-jährige Burkhard bringt nicht nur Erfahrungen aus einer der größten europäischen Onlinedruckereien „Flyeralarm“ mit, sondern hat sich in den letzten drei Jahren auch als Geschäftsführer der Schmid Druck + Medien GmbH bewiesen und sichtbare Erfolge erzielt. In dem ursprünglich inhabergeführten Betrieb in Kaisheim (Bayern) hat er bereits einen gelungenen Generationswechsel und den digitalen Umbau durchgeführt. Bei der Elanders GmbH ist er für den kompletten kaufmännischen Bereich zuständig. Im Zuge der neuen Aufgaben hat er auch die weltweite Verantwortung im Amt als Vorstand der Elanders Print & Packaging innerhalb der Elanders Gruppe übernommen. „Das Zwischenmenschliche steht für mich im Fokus“, sagt der neue Geschäftsführer. Er will auf optimierte interne Strukturen setzen und auf eine feste Vertrauensbasis quer über die Hierarchieebenen hinweg. „Ich möchte die Menschen im Unternehmen dazu bewegen, selbst zu denken und zu entscheiden – im Sinne der Firmenphilosophie, der wirtschaftlichen Ziele und der Zukunftsausrichtung.“

Auch der 31-jährige Christopher Sommer will im neuen Duo strategisch clevere Weichen stellen. Er verantwortet als neuer Geschäftsführer den Bereich Technik und sieht spannende Themen für die nächsten Jahre: „Wir wollen nicht nur in schweres Eisen und in Maschinen, sondern auch in digitale Lösungen und smarte IT-Leistungen investieren.“ Die Elanders GmbH wird dabei weiterhin Druckspezialist bleiben. „Ich gehe mit großem Respekt an die neuen Aufgaben heran – jedoch ohne Angst, schließlich bin ich schon sehr lange in der Firma und trage hier Verantwortung.“ Er freut sich auf die zusätzlichen administrativen Themen und die innovativen Technologien. Für Christopher Sommer ist das Thema interne Kommunikation sehr wichtig – als Mitglied einer jüngeren Generation will er einen offenen Führungsstil leben, sich vor wichtigen Entscheidungen immer wieder auch die Meinungen seiner Mitarbeiter einholen, die Menschen noch mehr als Teil des Unternehmens mitnehmen und einbinden.

Das neue Duo steht demnach nicht nur für eine neue Führungskultur im Betrieb, sondern teilt auch verschiedene Visionen: Die Elanders GmbH will sich zukünftig breiter aufstellen, zusätzliche Branchen bedienen und sich auf neue Märkte fokussieren. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, auch zukünftig die Schlagzahl in der Druckbranche vorzugeben und als Vorreiter im Print-Business zu fungieren.

Über die Verjüngungskur freut sich auch Peter Sommer. „Ich bin fit genug und könnte noch weiter machen, doch der richtige Zeitpunkt hat etwas mit Intuition und Bauchgefühl zu tun“, erklärt der ausgeschiedene Geschäftsführer. Ihm sei es wichtig gewesen, sich rechtzeitig über die Generationsübergabe Gedanken zu machen, alles in die Wege zu leiten und vorzubereiten. Er schätzt die ruhige und sympathische Art von Sven Burkhard, hat erlebt, dass „der smarte und ehrliche Typ“ gut bei Kunden und Mitarbeitern ankommt und emotionale Verbindungen zu den Menschen herstellt. Dass sein Sohn Christopher nun in die Führung einsteigt, macht Peter Sommer stolz: „Er hat im Betrieb schon viel Erfahrung gesammelt und bringt versiertes technische Knowhow und Organisationstalent mit. Er kennt sich nicht nur mit Abläufen und Prozessen bestens aus und balanciert die technischen Kapazitäten, sondern hat auch einen sehr guten Draht zum Betriebsrat.“

„Domotex“ 2020

Das sind die Highlights der Messe

Böden bilden die Grundlage für alle Räume, in denen wir leben, arbeiten und unsere persönliche Atmosphäre schaffen. Entsprechend dem Megatrend „Gesundheit“ gewinnt ihr Einfluss auf unser individuelles Wohlbefinden in architektonischen Raumkonzepten zunehmend an Bedeutung. Eigenschaften wie gute Raumakustik, wärmedämmende Wirkung, angenehme Haptik, wohnklimatische und gesundheitsfördernde Eigenschaften, Nachhaltigkeit sowie natürliche und ästhetische Ausstattungsdetails zeichnen moderne Bodenbeläge aus.
Mit dem aktuellen Leitthema „Atmysphere“ präsentiert die „Domotex 2020“ zusätzlich zu Produktneuheiten ein umfangreiches Angebot für die wachsende Nachfrage nach ganzheitlich gestalteten Interior Design Konzepten, bei denen Produkte für Boden, Wand und Decke aufeinander abgestimmt sind.

Die Sonderausstellung „Framing Trends“ in Halle 8 bietet inspirierende Inszenierungen zum Leitthema. Hier wird „Atmysphere“ in ideenreichen Präsentationen anschaulich dargestellt und eine lebendige Atmosphäre geschaffen, in der anregende Diskussionen stattfinden und neue Kooperationen entstehen können.

Die Münchner Agentur Schmidhuber, die auf dreidimensionale Inszenierungen im Raum spezialisiert ist, hat als neues Format die sogenannten „Contract Frames“ entwickelt: vier eingerichtete Themenräume, um das Leitthema noch greifbarer darzustellen. Sie sollen Architekten, Innenarchitekten und Planern als Inspirationsquelle dienen, indem sie praktische Anwendungen von „Atmysphere“ aufzeigen. Akustisch wirksame Lösungen sind in allen Bereichen integriert.

Das Zimmer „Hotel“ veranschaulicht die Wirkung von Materialien und Möbeln bis hin zum Akustikpaneel. Der „Lifestyle“-Room betont gesundheitsfördernde und umweltfreundliche Aspekte, „Conference“ hat das Thema Akustiklösungen bis hin zu gepolsterten Sitzlandschaften im Fokus und „Yoga“ behandelt Themen wie gesundes Wohnen und Entspannung. Ein Patio verbindet die vier Räume und veranschaulicht die Vorzüge typischer Outdoorböden mit einem fließenden Übergang von innen nach außen.

Auch Künstler stellen ihre außergewöhnlichen Ideen zum Leitthema vor. Serena Garcia Dalla Venezia aus Chile verarbeitet textile Fasern zu einer farbenfrohen Landschaft abstrahierter Blüten und Pflanzen. Modica aus München setzen Mosaik- und Glassteine während der „Domotex“ zu vielseitigen, haptisch interessanten Flächen mit Reihungen und Ornamenten zusammen, die von der Natur inspiriert sind. Bei den Flooring Spaces sind spannende Produkte und Inszenierungen von innovativen Ausstellern wie Aquafil, DryTile, Stefany, Tarkett und Uzin Utz zu sehen. Letztere machen ausgewählte Werke der klassischen Moderne zum Ausgangspunkt ihres Projekts. „Wood.Works“ thematisiert „Atmysphere“ darüber hinaus in unterschiedlichsten Anwendungen aus Holz, die zu einer angenehmen Raumatmosphäre beitragen – von der antibakteriellen Oberflächenbehandlung bis zu akustisch wirksamen Ausbauelementen.

„NuThinkers“ sind Studierende und Start-ups, die zum Leitthema passende Projekte vorstellen, wie Alexander Marinus, der umweltfreundliche Jutefasern in unterschiedlichen Arbeitstechniken zu fantasievollen Gebilden verknüpft. Ein modulares Bodensystem, das individuelle und kühlende oder wärmende Entspannungsoasen im privaten und öffentlichen Raum erschafft, haben sich Studierende der Hochschule Hannover einfallen lassen und die Weißensee Kunsthochschule Berlin stellt Verknüpfungen aus Textilien vor, die an organische Strukturen erinnern. Die HAWK Hildesheim untersuchte für ihre Installationen, wie man die Kompetenzfelder Farbdesign, Lichtdesign und Innenarchitektur klug kombinieren kann. Das Start-up „paprfloor“ entstand aus dem Anspruch heraus, Fußböden in Messehallen nachhaltiger und umweltfreundlicher zu machen. In Zusammenarbeit mit einer Papiermanufaktur entwickelten die Gründer die Basis für ihre Papierböden, die sich individuell gestalten lassen und inzwischen weltweit für Messen zur Verfügung stehen.

An allen vier Messetagen finden von 11.00 bis 16.30 Uhr spannende Talks statt. Hier kommen erfahrene Experten zu Wort, ebenso wie die Gründer spannender Start-ups und Nachwuchsdesigner.Das Programm finden Sie unter www.domotex.de/de/talks

Sucht junge Talente für „Design Award“

Unter dem Motto „Visions that work“ schreibt Siemens in diesem Jahr seinen „Design Award“ aus. Die Teilnehmer können dabei zwischen zwei Problemstellungen wählen, für die sie Konzepte oder Prototypen entwickeln sollen. Die erste Themenstellung beschäftigt sich mit der Frage, wie sich hohe Leistungsfähigkeit mit körperlicher und geistiger Gesundheit vereinbaren lässt. Die zweite Aufgabe ruft dazu auf, Lösungen zu finden, wie Menschen nachhaltig leben können, ohne in ihrem Alltag auf etwas verzichten zu müssen.

Die Anforderungen an die Funktionalität und das Design von Produkten wachsen ständig. Daher fördert der „Siemens Home Appliances Design Award“ seit 2016 Projekte junger Talente, die mit genialen Ideen die Brücke in die Zukunft schlagen. Neben Studenten der ausgewählten Partnerhochschulen FH Salzburg, Hochschule Luzern, Eindhoven University of Technology, Fachhochschule Potsdam werden erstmalig auch Young Professionals unterschiedlicher Disziplinen – von Industriedesignern über Jungunternehmer bis hin zu Wirtschaftsingenieuren – adressiert.

„Im Rahmen des ,Siemens Design Awards‘ wollen wir gemeinsam mit der nächsten Generation einen Blick in die Zukunft werfen“, so Gerhard Nüssler, Vice President, Head of Global Design bei Siemens Hausgeräte. „Wir sind sehr gespannt, wie diese jüngere Generation, die vielleicht heute noch gar kein Hausgerät kaufen würde, mit den Problemstellungen umgeht und welche Lösungsansätze sie daraus entwickeln. Die Studenten und Young Professionals haben so die Chance ihre eigene Zukunft mitzugestalten.“

Für die Projektentwicklung stehen den Teilnehmern bis zur Deadline im Januar eine Reihe von Experten zur Verfügung. Die Finalisten werden im Haus der Kunst in München ausgestellt. Eine Jury, unter anderem Gerhard Nüssler, kürt im Anschluss die drei Sieger der Hochschulen und den Sieger aus der Kategorie „Young Professionals“. Die beiden ersten Plätze erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro.

Vertriebsteam erweitert

Mit zwei Mitarbeitern im Vertrieb verstärkt die Neue Alno GmbH ihre Schlagkraft. Dazu zählt Ralf Arendt, der nach seinem Weggang von Rotpunkt Küchen im September nun die Funktion der Vertriebsleitung Projekte Bauteilefertigung in Pfullendorf übernimmt. Arendt hatte zwei Jahre die Vertriebsleitung bei Rotpunkt inne und war zuvor bei Störmer Küchen Gebietsverkaufsleiter und auch für das Objektgeschäft verantwortlich.

Außerdem hat die Neue Alno Bernd Rothermel als Key-Accounter für die Region Süd gewonnen. Dessen frühere Stationen waren bis September 2019 drei Jahre als Gebietsleiter von Warendorf – Die Küche sowie Vertriebstätigkeiten bei Störmer und Siematic.

„Nach einer äußerst erfolgreichen Herbstmesse 2019 mit den Neuvorstellungen ,Tailor’ und ,Alnospace’ wollen wir unsere Partner weiterhin intensiv begleiten“, kommentiert Michael Spadinger, Head of Global Sales, die Erweiterung seines Teams. Die Zusammenstellung seiner Vertriebsmannschaft sei mit den beiden Neuzugängen nun „nahezu abgeschlossen“.

Polycarbonatplatten-Geschäft an Serafin verkauft

Covestro hat den Verkauf seines europäischen Polycarbonatplatten-Geschäfts an die Münchener Serafin Unternehmensgruppe mit Wirksamkeit zum 2. Januar 2020 erfolgreich abgeschlossen. Inbegriffen sind zentrale Management- und Vertriebsfunktionen in Europa sowie Produktionsstandorte in Belgien und Italien. Der Geschäftsbereich erwirtschaftete im Jahr 2018 einen Umsatz von insgesamt 130 Mio. Euro. Serafin wird den Betrieb mit 250 Mitarbeitern an allen Standorten fortführen. Covestro wird auf absehbare Zeit weiterhin als wichtiger Rohstoffzulieferer fungieren.

Mit der Veräußerung des europäischen Polycarbonatplatten-Geschäfts setzt Covestro die kontinuierliche Portfolio-Optimierung fort. Der Verkauf folgt auf die bereits abgeschlossenen Transaktionen in Nordamerika und Indien sowie die Umstellung des Standorts Guangzhou (China) auf die reine Produktion von Spezialfolien. Damit hat Covestro sein Polycarbonatplatten-Geschäft vollständig verkauft.

Zukünftig wird das ehemalige Polycarbonatplatten-Geschäft von Covestro unter dem neuen Firmennamen Exolon Group (https://www.exolongroup.com/) am Markt auftreten. Unter dem Dach der Serafin Unternehmensgruppe wird die  Exolon Group als ein unabhängiges, mittelständisches Unternehmen aufgestellt. Durch die Umsetzung einer zielgerichteten Strategie, die auf die Bedürfnisse der Kunden und das Kerngeschäft ausgerichtetet ist, soll das Unternehmen die Wachstumspotenziale im Markt optimal ausschöpfen. Als eigenständiges Unternehmen wird sich die Exolon Group weiterhin auf die Produktion und den Vertrieb von hochwertigen Massiv-und Stegplatten fokussieren, die unter anderem in der Bau- und Beleuchtungsindustrie, sowie in den Bereichen Maschinenbau und Mobilität eingesetzt werden.

Covestro und Serafin haben vereinbart, die finanziellen Details der Transaktion nicht offenzulegen.