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Autor: Möbelfertigung

Verlängerte Frist zur Zertifizierung

Mehr Zeit in schwierigen Corona-Zeiten gibt der PEFC International zertifizierten Unternehmen und Zertifizierungsstellen. Am 14. Februar wurden die drei überarbeiteten internationalen PEFC-Standards verabschiedet. Die Übergangsfrist für PEFC-zertifizierte Betriebe wurde um sechs Monate verlängert und läuft bis August 2021.

Die Übergangsfrist endet nun am 14. Februar 2022 (statt August 2021). Diese Verlängerung gibt Zertifikatshaltern sowie Zertifizierungs- und Akkreditierungsstellen weitere sechs Monate Zeit, ihre Verfahren an die Vorgaben dieser drei wichtigen neuen Standards anzupassen.

Diese Verlängerung gilt für die 2020er-Versionen folgender Standards: PEFC ST 2002:2020 (Chain of Custody of Forest and Tree Based Products – Requirements, bekannt als “Chain-of-Custody-Standard”), PEFC ST 2001:2020 (PEFC Trademarks Rules – Requirements, bekannt als “PEFC-Logonutzungsrichtlinie”) und PEFC ST 2003:2020 (Requirements for Certification Bodies operating Certification against the PEFC International Chain of Custody Standard, bekannt als „Anforderungen an Zertifizierungsstellen im Bereich Chain-of-Custody-Zertifizierung”).

„Hanoi Wood“ 2020

Wird auf den 20. bis 22. Januar 2021 verschoben

Die erste Ausgabe von „Hanoi Wood“ sollte ursprünglich zwischen dem 28. und 30. April 2020 stattfinden. Angesichts der COVID-19-Situation haben die Organisatoren beschlossen, die Ausstellung aus Gründen der Sicherheit und des Wohlbefindens der Aussteller, Sponsoren, Delegierten, Fachbesucher und Mitarbeiter auf den 20. bis 22. Januar 2021 zu verschieben.

Angesichts der wachsenden Unsicherheit der COVID-19-Situation wird die Verschiebung der „Hanoi Wood“ den Entscheidungsträgern der Branche – von den Top-Ausstellern bis hin zu den Einkäufern – helfen, die Zeit für die Teilnahme zu erhalten.

„Hanoi Wood“ soll sich als Plattform für die Vernetzung mit Branchenkollegen und Experten aus den verschiedenen Bereichen der Holz- und holzverarbeitenden Industrie etablieren, um den Besuchern einen Einblick zu geben, wie sie am besten in den vietnamesischen Holzmarkt Fuß fassen können.

Die Teilnehmer können außerdem die neuesten Innovationen der Branche erleben und wertvolle Einblicke von Technologieexperten und wichtigen Entscheidungsträgern erhalten.

Die „Hanoi Wood“ 2020 wird gemeinsam von der Binh Duong Furniture Association (BIFA), der Vietnam Timber and Forest Product Association (VIFORES) und der Gruppe der Holzmagazine Panels & Furniture organisiert – allesamt angesehene Säulen der Holz- und Holzverarbeitungsbranche.

Weitere Informationen zu der Messe gibt es hier: http://hanoiwoodexhibition.com/

Eickelit

Aktive Hilfe in der Corona-Krise durch Produktion von Mund-und-Nasen-Masken

Seit Tagen überlegt Martin Strampfer, wie er in der Corona-Krise helfen kann. Während einer Unterhaltung mit einem befreundeten Arzt wird dem Bielefelder Unternehmer klar, was er machen kann. „Die Nachfrage nach Mundbedeckungen ist seit einigen Tagen sehr hoch und kann kaum befriedigt werden“, erklärt der Geschäftsführer der Eickelit GmbH, und „nach der Anfertigung einiger Prototypen habe ich jetzt Teile der Produktion in meinem Unternehmen auf die Herstellung von Behelfs-Mund- und Nasenmasken (BMNS) umgestellt.“

Seit mehr als 90 Jahren ist das Bielefelder Unternehmen in der Textilbranche tätig und hat sich einen Namen in der Herstellung von speziellen Schleif- und Polierwerkzeugen für die Industrie gemacht. Dabei werden auch Baumwollstoffe verarbeitet. „Qualifiziertes Personal, Maschinen und Werkzeuge habe ich in meinem Unternehmen, ich musste nur überlegen, wie ich die Produktion umstellen kann“, erklärt der promovierte Naturwissenschaftler. Für eine bestimmte Zeit fahre er die Produktion seiner eigentlichen und gut nachgefragten Produkte herunter, um die Masken produzieren zu können. Jetzt sei das Unternehmen soweit, dass es mehr als 1.000 Stück täglich in Handarbeit fertigen könne. Dabei handelt es sich um Behelfsmasken, die ausschließlich für den Fremdschutz gedacht sind und kaum einen signifikanten Eigenschutz bewirken. Dennoch seien sie bestens als Schutz vor der Verbreitung des Corona-Virus geeignet.

Da er schnell handeln wolle, mussten Kompromisse eingegangen werden. „Unsere Masken sind weder geprüft noch sind sie zertifiziert“, betont Strampfer ausdrücklich. Im Vergleich zu geprüften chirurgischen Masken weisen BMNS aus Rohbaumwollgewebe eine geringere Barrierewirkung gegen Aerosole auf, also gegen feste und/oder flüssige Teilchen, die in der Luft schweben, erklärt der Geschäftsführer. Hingegen sollen sie eine vergleichbare Barrierewirkung gegen Flüssigkeitsspritzer und Tröpfchen haben. Das Tragen einer Behelfsmaske als Mittel des Fremdschutzes sei deshalb insbesondere bei der häuslichen Pflege von erkrankten Personen zu empfehlen, erklärt Strampfer, der sich vor dem Start der Produktion genauestens informiert hat. Sogar Bundesärztekammer Präsident Dr. Klaus Reinhardt habe jetzt an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, einfache Schutzmasken zu tragen. Sie können ein wenig helfen, das Risiko zu verringern, andere anzustecken oder selbst angesteckt zu werden, so Reinhardt.

Die Masken bestehen aus einer doppelten Schicht naturbelassenem Baumwollgewebes, das an den Seiten gekräuselt ist, um für eine gute Passform zu sorgen. Die angerauten Bänder, die es in verschiedenen Farben gibt, sollen einen hohen Tragekomfort der Maske bieten. Großen Wert legt der Bielefelder Unternehmer allerdings darauf, dass die Masken länger halten und mehrmals wiederverwendbar sind. „Wir empfehlen, die Maske nach 90 Minuten oder nach einer Durchnässung zu wechseln. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass beim Ausziehen der BMNS die Außenfläche nicht berührt wird und die Hände danach gewaschen und desinfiziert werden.“ Vor der ersten Benutzung und nach jedem Wechseln sollten die Masken bei 90 Grad und mit parfumfreien Waschmitteln gewaschen werden. Das Bielefelder Unternehmen Eickelit bietet die Masken über seinen Onlineverkauf unter www.hygienemasken.com einzeln oder im Sechserpack an.

Engagiert für die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter und die Erfüllung der Bedürfnisse der globalen Lieferkette

Ahlstrom-Munksjö liefert Produkte, die viele kritische Branchen auf der ganzen Welt bedienen, darunter Produkte und Lösungen für die Gesundheitspflege, für die biowissenschaftliche Diagnostik, für Lebensmittelverpackungen und für wichtige Versandmaterialien, die derzeit alle aufgrund des COVID-19-Virus weltweit stark nachgefragt werden. Die globalen Produktionsstätten und Kundendienstteams von Ahlstrom Munksjö sind einsatzbereit und folgen den wichtigen Protokollen eines globalen Pandemie-Einsatz- und Bereitschaftsplans.

„Unser Pandemie-Notfall- und Bereitschaftsplan wurde bereits erstellt und ermöglichte es uns, flexibel und sofort auf die weltweite Bekämpfung von COVID-19 zu reagieren und unsere Mitarbeiter sicher und gesund zu halten, während sie in einem unserer Werke arbeiten“, sagte Rune Arnes, Vizepräsident für Gesundheit und Sicherheit bei Ahlstrom-Munksjö. „Wir haben in unseren Werken Schutzmaßnahmen zur sofortigen Erkennung und Isolierung potenziell infektiöser Personen eingeführt, um eine Exposition des Personals und der Besucher zu verhindern.  Unsere Teams bewerten täglich ihre individuelle Situation.“

„Ich bin stolz darauf, wie unsere Teams auf diese einzigartige Situation reagieren“, kommentierte Hans Sohlström, Präsident und CEO. „Unsere Werke halten ein außergewöhnliches Protokoll ein, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Das Wohlergehen unserer Mitarbeiter sowie die Herstellung sicherer und qualitativ hochwertiger Produkte für die Lieferung an unsere Kunden haben für uns weiterhin oberste Priorität. In einigen Regionen gab es zwar kleinere Probleme mit der Logistik und dem Versand, aber wir sind dabei, schnell zu reagieren, um diese Probleme von Fall zu Fall zu lösen. In Fällen, in denen das Risiko von Verzögerungen bei der Lieferung von Rohstoffen bestand, haben wir unsere Einkäufe neu geordnet, um mögliche Störungen zu vermeiden.“
 
Ahlstrom-Munksjö bedankt sich bei seinen Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern für ihre Bemühungen, der Welt wesentliche Lösungen auf Glasfaserbasis zur Verfügung zu stellen. Das Unternehmen verfolgt die Situation weiterhin sehr genau und evaluiert weitere Maßnahmen, wenn sich die Situation weiterentwickelt.

Beginnt heute mit Kurzarbeit in vielen Bereichen

Auch die Nagolder Häfele Gruppe ist von der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden, zunehmend schwierigen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Rahmenbedingungen betroffen: In Abstimmung mit dem Betriebsrat wurde ab sofort und bis auf weiteres Kurzarbeit für die Belegschaft in Verwaltung, Logistik und den Produktionswerken in Deutschland beantragt.

Für seine Kunden ist Häfele aber weiterhin da. Der Verkauf ist allerdings in etwas eingeschränkterem Rahmen erreichbar. In vollem Umfang steht der Online-Shop rund um die Uhr, sieben Tage in der Woche, zur Verfügung. Kunden können sich ab sofort auch unkompliziert unter online-shop@haefele.de schnell registrieren.

Die beiden Häfele Versandzentren in Nagold und Hannover bleiben in Betrieb und arbeiten zuverlässig weiter. Die Lieferfähigkeit ist durch eine gute Warenverfügbarkeit vorerst gewährleitet. Die hohe Sortimentsbreite stellt darüber hinaus zahlreiche Alternativen zur Verfügung. Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen können sich die Lieferzeiten gegebenenfalls etwas verlängern.

Für die Beschäftigten schafft die Maßnahme in mehrerlei Hinsicht Sicherheit. Sie erhalten unabhängig von der Reduzierungsquote dank einer Gehaltsaufstockung durch das Unternehmen weiterhin einen hohen Teil ihres monatlichen Nettoeinkommens. Das aller Voraussicht nach zeitlich befristete Auslastungsloch kann in einem stabilen Beschäftigungsverhältnis überbrückt werden. Trotz Krise haben so alle gemeinsam die Möglichkeit an einer positiven Zukunft von Häfele weiter zu arbeiten. Wichtige Zukunftsthemen und strategische Projekte werden auch in dieser Zeit weiter vorangetrieben, teilt die Unternehmensleitung mit.

Gegenwärtig lasse sich nicht abschätzen, wann sich die Ausbreitung des Coronavirus soweit verlangsamt hat, dass die Gesellschaft und das Gesundheitssystem im Alltag damit umgehen können. „Kurzarbeit ist eine außerordentliche Maßnahme, die wir nach sorgfältiger Abwägung der Alternativen zum vorausschauenden Erhalt der Arbeitsplätze umsetzen müssen. In diesem Sinne möchte ich Sie ermutigen, mit uns weiter an einem Strang zu ziehen. Diese große Herausforderung können wir nämlich nur zusammen erfolgreich meistern. Unser Ziel ist es, aus der Krise gemeinsam und gestärkt hervorzugehen“, heißt es in einem Brief von Unternehmensleiterin und Gesellschafterin Sibylle Thierer an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wird nicht in Nürnberg ausstellen

Auch SCM hat sich gegen eine Teilnahme an der „Holz-Handwerk“ im Juni entschieden. Wie bei allen anderen Unternehmen, die den gleichen Schritt gemacht haben, ist auch hier die anhaltende Ausbreitung der COVID-19-Epidemie in Europa und dem Rest der Welt die Begründung.

Um den Kunden dennoch in diesen Krisenzeiten partnerschaftlich zur Seite zu stehen, verstärkt SCM das Engagement in Sachen intelligente Technologien und digitale Dienste nochmals. Der digitale Support für die Unternehmen der Holzbearbeitungsbranche beispielsweise mit Remote-Zugriff läuft völlig unbeeinflusst.

Aktuelle Corona-Informationen

Auch die Hettich Unternehmensgruppe spürt die Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie und ist sich ihrer großen Verantwortung in dieser Situation bewusst. Daher wurden an allen Hettich-Standorten umgehend die nötigen Maßnahmen ergriffen, um die Gesundheit der weltweit 6.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirksam zu schützen. 

Die Hettich Unternehmensgruppe hält sich dabei streng an die Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der lokalen Regierungen und informiert ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fortlaufend zu allen Themen und Entwicklungen rund um Covid-19.  

Ab der KW 13 hat auch die Hettich Unternehmensgruppe in einigen Bereichen Kurzarbeit eingeführt. Trotz all dieser Einschränkungen ist es der Hettich Unternehmensgruppe bisher erfolgreich gelungen, die Produktion und Logistik in annähernd gewohntem Umfang aufrecht zu erhalten und Lieferungen an ihre Kunden ohne Beeinträchtigungen auszuführen. Die Hettich Unternehmensgruppe wird auch weiterhin alles ihr Mögliche tun, um die Kunden zu beliefern und den gewohnten, zuverlässigen Service anbieten zu können. 

Aufgrund der zunehmenden Dynamik, mit der sich Covid-19 weltweit verbreitet, ist es aktuell nicht abschätzbar, wie sich die Gesamtsituation entwickeln wird. Die Hettich Unternehmensgruppe steht daher mit ihren Lieferanten im permanenten Informationsaustausch, um die Versorgungssituation genau zu kennen und um auf die weitere Entwicklung reagieren zu können. Sollte es dennoch zu einer Verschlechterung der Liefersituation kommen, werden die betroffenen Kunden frühestmöglich informiert, um gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen und die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.

Roboter helfen weltweit im Kampf gegen das Coronavirus

Roboter spielen bei der Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 weltweit eine wichtige Rolle, nicht zuletzt bei Oberflächendesinfektion in Krankenhäusern. So ist beispielsweise die Nachfrage nach dem Desinfektionsroboter UVD seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie stark gestiegen: chinesische Krankenhäuser bestellten mehr als 2.000 UVD-Roboter des dänischen Herstellers Blue Ocean Robotics. Eingesetzt wurden sie in Wuhan, dem Ursprungsort der globalen Pandemie. Derzeit werden die Roboter in mehr als 40 Ländern genutzt – in Asien, Europa und Nordamerika. Dabei wird ultraviolettes Licht (UV-C) verwendet, um schädliche Krankheitserreger abzutöten. Der Roboter ist mit dem „IERA-Award“ ausgezeichnet worden, einem Innovationspreis, der gemeinsam von der IEEE und der International Federation of Robotics (IFR) verliehen wird.

„Mit unseren Robotern helfen wir dabei, eines der größten Probleme unserer Zeit zu lösen: die Verbreitung von Viren und Bakterien einzudämmen und damit Leben zu retten“, sagt Claus Risager, CEO von Blue Ocean Robotics. „Die Nachfrage für den UVD ist mit Ausbruch der COVID-19-Infektionen sprunghaft gestiegen. Unsere Bestandskunden kaufen deutlich mehr Geräte als vor der Krise, aber auch viele neue Kunden bestellen die UVD-Roboter zur Bekämpfung von Coronaviren und anderen schädlichen Mikroorganismen.“ Damit schreibt der Roboter seine Erfolgsgeschichte fort. Blue Ocean Robotics verzeichnete in den letzten zwei Jahren ein jährliches Umsatzwachstum von mehr als 400 Prozent.

Der dänische Roboter fährt autonom durch Operationssäle und Patientenzimmer und bestrahlt alle kritischen Oberflächen mit der optimalen Menge an UV-C-Licht, um Viren und Bakterien abzutöten. Je intensiver der Roboter eine Oberfläche bestrahlt, desto mehr schädliche Mikroorganismen werden zerstört. 99,99 Prozent aller Viren und Bakterien in einem typischen Patientenzimmer sind innerhalb von 10 Minuten abgetötet.

„Der UVD-Roboter unterstützt das Reinigungspersonal bei ihrer Arbeit“, sagte Claus Risager. Aus Sicherheitsgründen arbeiten die Geräte in den Räumen selbstständig und schalten das UV-C-Licht sofort automatisch ab, sobald jemand den Raum betritt. Der kollaborative Roboter kann in unterschiedlichsten Räumen eingesetzt werden – nicht nur in Krankenhäusern. Die Technologie funktioniert auch in Büroräumen, Einkaufszentren, Schulen, Flughäfen und Produktionsstätten.

„Das Potenzial der Roboter, uns bei der aktuell schweren Corona-Pandemie zu unterstützen, ist enorm“, sagte Dr. Susanne Bieller, Generalsekretärin der IFR. „Sie unterstützen uns im Gesundheits-wesen, aber auch bei der Entwicklung, Prüfung und Herstellung von Medikamenten, Impfstoffen und anderen medizinischen Geräten und Hilfsmitteln. Desinfektionsaufgaben – wie sie der UVD-Roboter durchführt – oder die sichere Verteilung von Krankenhausmaterial in Quarantänezonen ohne menschlichen Kontakt – die beispielsweise der mobile Roboter „Phollower“ von Photoneo leistet, sind nur zwei von vielen Beispielen.“

Medizinroboter bilden heute bereits einen eigenen, gut etablierten Serviceroboter-Markt mit beträchtlichem Wachstumspotenzial. Der Absatz von Medizinrobotern stieg im Jahr 2018 um 50 Prozent auf 5.100 Einheiten. Das geht aus dem von der IFR vorgestellten Bericht World Robotics hervor.

Hier gibt es den UVD-Roboter im Arbeitseinsatz: https://vimeo.com/291756170
Sehen Sie sich „Phollower“ bei der Arbeit an: https://www.youtube.com/watch?v=HIckNx_Otq0&feature=youtu.be

Insolvenzverfahren beantragt

Die Schwierigkeiten bei Brigitte Küchen sind bekannt – Montag musste das Unternehmen aus Hiddenhausen beim Amtsgericht Bielefeld das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragen. Dem Antrag wurde am darauffolgenden Tag bereits stattgegeben.

Während des Verfahrens kann der Betrieb normal und in Eigenverantwortung der Geschäftsführung fortgeführt werden, wobei das Unternehmen vor Zwangsvollstreckungsmaßnahmen weitgehend geschützt ist. Die Geschäftsführung strebt die Erstellung eines Insolvenzplans und die Umsetzung umfangreicher Sanierungsmaßnahmen an.

Als vorläufigen Sachwalter für die Gesellschaft hat das Amtsgericht Bielefeld Herrn Rechtsanwalt Dr. Frank Kebekus von der Kanzlei Kebekus et Zimmermann bestellt. Dieser überwacht im Interesse der Gläubiger das Verfahren und die Erstellung des Sanierungsplans.

Als Geschäftsführer wird aktuell Steffen Liebich genannt. Zum Inhaber Rolf Frickemeier und dem bisherigen Sanierer Stephan Gittel wird nichts gesagt. Bislang arbeiteten bei Brigitte Küchen rund 330 Mitarbeiter.