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Autor: Möbelfertigung

Expert Systemtechnik, DPS Software und Triviso GmbH neu auf der virtuellen Messe

Die Virtuelle Messe https://dexpo.moebelfertigung.com wächst. Drei neue Einträge im Branchenbuch, zwei davon direkt mit einer Ausstellung, beziehungsweise Präsentation sind frisch dazu gekommen.
DPS Software hat nicht nur einen Branchenbucheintrag sondern gibt in der Präsentation Digitalisierung in der Holzindustrie einen schnellen Überblick über die Leistungen seiner Software-Systeme.
Die Triviso GmbH hat sich zunächst nur für den Eintrag in das Branchenbuch entschieden. Dennoch gibt dieser Eintrag natürlich Aufschluss über das durchgängige ERP-System des Unternehmens.
Und nicht zuletzt stellt die Expert Systemtechnik GmbH neben dem Branchenbucheintrag in einer Präsentation die Vorzüge von automatisierter Oberflächeninspektion vor. 

„Digital Expo @ möbelfertigung“ soll für alle Interessierten einen schnellen Überblick über Neuheiten und aktuelle Trends der Branche bereithalten. So können in Zeiten ohne Messen neue Entwicklungen schnell öffentlich gemacht werden. Aber auch auf einer Messe kann „Dexpo“ ein hilfreiches Tool sein, um potenziellen Besuchern des Messestandes zu zeigen, worauf sie sich freuen können. Die Plattform ist selbstverständlich für mobile Endgeräte optimiert und kann wie eine App dem Startbildschirm hinzugefügt werden.

Wenn Sie Interesse haben, auf unserer Plattform aufzutauchen, kontaktieren Sie bitte einen unsere Media-Berater.

Hans-Christian Hahn, hans-christian.hahn@holzmann.de, 040 – 63 20 18 – 43.Beate Wulf, beate.wulf@holzmann.de, 040 – 63 20 18 -12.
Christoph Pacholski, christoph pacholski@holzmann.de, 040 – 63 20 18 – 38.Sarah Johanson, sarah.johanson@holzmann.de, 040 – 63 20 18 – 22.

Veranstalter geht von Festhalten am Termin 10. bis 13. November 2020 aus

Die Mesago Messe Frankfurt GmbH geht bis auf weiteres davon aus, dass die „Formnext“ zum geplanten Zeitpunkt vom 10. – 13.11.2020 in Frankfurt stattfinden kann. Gleichzeitig arbeitet der Messeveranstalter mit Hochdruck an einem Konzept zum Gesundheitsschutz und einer digitalen Ergänzung der weltweit führenden Fachmesse für Additive Fertigung und moderne industrielle Produktion.

„Wir sind nach wie vor vom einmaligen Charakter und den Vorzügen einer Präsenzmesse überzeugt“, so Sascha F. Wenzler, Vice President „Formnext“, Mesago Messe Frankfurt GmbH. „Und auch wenn der digitale Austausch nie den persönlichen Kontakt ersetzen können wird, bietet er doch mehr Möglichkeiten, als vor wenigen Wochen noch vorstellbar war.“ Deshalb will die „Formnext“ stärker die digitalen Perspektiven ins Auge fassen: So soll den Ausstellern zusätzlich ermöglicht werden, Produkte und Lösungen auch digital dem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Hierfür werden derzeit Konzepte und Plattformen entwickelt, über die die Mesago Messe Frankfurt GmbH in den nächsten Wochen informieren will.

Anlass für einen hoffnungsvollen Ausblick auf den November bieten zudem die Beschlüsse von Bundesregierung und Bundesländern vom 06.05.2020, wonach Messen nicht mehr unter die Kategorie Großveranstaltungen fallen, die eine besondere Gefährdung der Gesundheit darstellen. „Das ist eine sehr gute Nachricht nicht nur für das Messewesen, sondern für die Wirtschaft insgesamt.“, so Wenzler. „Denn Messen sind ein wichtiger Motor für Innovation und Wertschöpfung in der Industrie, besonders nach Monaten des wirtschaftlichen Stillstands in vielen Branchen und Bereichen.“

Da die Gesundheit der Aussteller, Besucher und Mitarbeiter auch weiterhin oberste Priorität hat, werden derzeit gemeinsam mit der Messe Frankfurt Konzepte erarbeitet, die einen hohen Gesundheitsschutz bieten sollen. Dazu gehören beispielsweise die Verringerung der Personendichte, hohe Hygienestandards sowie Möglichkeiten der Kontaktnachverfolgung. Diese Konzepte werden derzeit mit den zuständigen Behörden abgestimmt und anschließend entsprechend umgesetzt.

In die Gestaltung der „Formnext 2020“ fließen neben dem Gesundheitsschutz auch weitere wichtige Aspekte mit ein. Unter anderem werden das konjunkturelle Umfeld, die wirtschaftliche Lage in der AM-Branche und die Entwicklung der Reisemöglichkeiten in Europa und der Welt berücksichtigt. „Schließlich wollen wir auch in diesen herausfordernden Zeiten eine Messe veranstalten, die der Situation und den Bedürfnissen der Teilnehmer und des Marktes bestmöglich Rechnung trägt.“, erklärt Wenzler.

„Best Workplace Award 2020“

Berücksichtigt erstmals Ausstattung im Home-Office

Noch bis zum 14. Juni können Büromitarbeiter unter https://kunu.nu/IBA2020 im Rahmen des „Best Workplace Award 2020“ ihren Arbeitgeber sowie die Ausstattung ihrer Büro- oder Heimarbeitsplätze detailliert bewerten. Seit 2018 ermitteln Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA) und Europas größte Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu jährlich die beste Arbeitsumgebung mittels einer Online-Befragung. Da aufgrund der Corona-Krise viele Menschen aktuell nicht an ihrem Büroarbeitsplatz arbeiten können, gibt es in diesem Jahr einen erweiterten Bewertungsrahmen. Je nachdem, wo die Teilnehmer gerade arbeiten, können sie Design, Funktionalität und Ergonomie am Büroarbeitsplatz, im Home-Office oder an beiden Arbeitsplätzen bewerten. Zudem wird der Sonderpreis „Bestes Design und Atmosphäre“ in diesem Jahr durch den „Best Workplace Home-Office“ ersetzt.

Im Fokus der Sonderbefragung für den „Best Workplace Award 2020“ stehen diejenigen Aspekte der Arbeitsplatzgestaltung, die maßgeblich zur Zufriedenheit der Mitarbeiter beitragen. Wichtige Bewertungskriterien sind Design, Funktionalität und technische Ausstattung sowie die Ergonomie des Arbeitsumfeldes. Auch akustische Bedingungen, angenehme Lichtverhältnisse und gesundheitsfördernde Büromöbel können von den Teilnehmern bewertet werden.

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen durch das Coronavirus gewinnen einige Kriterien zusätzlich an Bedeutung. Daher werden die Mitarbeiter in diesem Jahr auch zu ihrer Zufriedenheit mit dem Heimarbeitsplatz befragt. Hier werden die Ausstattung des Home-Office sowie die Unterstützung durch den Arbeitgeber – sowohl in Sachen Einrichtung als auch im Hinblick auf das gesamte Arbeitsmodell berücksichtigt. Unter dem Motto „(Home)Office: Arbeitsplätze unter der Lupe” bietet kununu auf seiner Plattform Gelegenheit zur Teilnahme.

Umfrage der „möbelfertigung“

Das erwarten Entscheider für die Zeit nach der Corona-Krise

Trotz aller Lockerungen: Covid-19 hat die Welt fest im Griff. Der Arbeitsalltag veränderte sich massiv, digitale Tools haben einen kräftigen Schub bekommen. Die „möbelfertigung“ fragte für ihre kommende Ausgabe nach: Was bedeutet die Krise für die Unternehmen der Möbelbranche und wie wird diese Zeit das Geschäft der Zukunft beeinflussen?
„Vertrieb nach Covid-19 wird anders sein als Vertrieb vor Covid-19“, ist Martin Brettenthaler, CEO von Swiss Krono, überzeugt. „Unser Reiseverhalten und vor allem auch unsere Investitionen in Messen stehen jetzt und in Zukunft auf dem Prüfstand. Auf Messen gehen, nur weil man das zwanzig Jahre so gemacht hat, wird es bei uns nicht geben. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis werden wir in jedem Fall sehr genau prüfen. Das gilt natürlich auch für Reisen generell.“ Hinsichtlich des Themas Messen gibt es natürlich auch andere Meinungen: „Der direkte Kontakt zu unseren Kunden ist essentiell und durch kein digitales Medium zu ersetzen. Das gilt für unsere direkten Besuche bei Kunden und Partnern wie auch für Messen“, betont Daniel Schrenk, Geschäftsführer Vertrieb und Maketing bei Leuco. „So ist beispielsweise die starke Besucherfrequenz auf Messen wie der ,Holz-Handwerk‘ oder der ,Ligna‘ eine der effektivsten Kommunikationswege. Hier befindet sich eine hohe Anzahl an bestehenden und potenziellen Kunden zentriert an einem Ort, von denen wir als Aussteller profitieren.“

Auch das Thema Lieferketten spielt beim Blick nach vorne eine große Rolle: „Für eine klare und umfassende Prognose, wie sich Lieferketten nach der Krise entwickeln oder verändern werden, ist es jetzt aus meiner Sicht noch zu früh“, so Grass-Geschäftsführer Albert Trebo. „Was ich mir auf jeden Fall vorstellen kann ist, dass es durchaus einen stärkeren Fokus auf die Zulieferersicherheit geben wird, indem dort, wo es möglich ist, Lieferanten aus der Nähe bevorzugt und ­Lieferketten mittels digitaler Kommunikation in Realtime abgesichert werden. Zudem könnten verstärkt automatisierte Kontrollen der Lieferketten etabliert werden.“ Ähnlich sieht es auch Uwe Kreidel, Geschäftsführer der Hettich Marketing- und Vertriebs GmbH: „Die Lieferketten werden sich aufgrund der Erfahrungen in der Corona-Zeit in Zukunft insgesamt verändern und die Logistikketten generell überprüft werden. Corona wird dafür sorgen, dass ­verlässliche Belieferung im Vergleich zu anderen Kriterien eine neue, höhere Bewertung bekommt. Logistikkonzepte werden ausgefeilter und Bezüge von Produkten aus Fernost nur aus Preisgründen genauer hinterfragt werden.“

Was zu dem Thema noch gesagt wurde und welches Unternehmen zu dem Thema Stellung bezogen hat, lesen Sie in der „möbelfertigung 3/2020“, die am 27. Mai erscheint.

Außerdem in der Ausgabe: Mit diesen Strategien will Hesse-Lignal punkten, so pusht die Online-Initiative von Extranet24 Umsätze, diese Highlights gab es auf der „Indiawood“ in Bangalore zu sehen, CEO Gregor Baumbusch erläutert die Corona-Maßnahmen von Weinig, Handwerksexpertin Andrea Eigel gibt wertvolle Tipps für eine gute Homepage, das müssen Betriebe aus Sicht von Matthias Brack jetzt tun, so setzt Sonae Arauco gemeinsam mit seinen Kunden Trends um und noch viele Themen mehr.

Darüber hinaus finden Sie in der aktuellen „möbelfertigung“ das große Special „Handwerk & Innenausbau“.

Messe in Ulm wird ins kommende Jahr verschoben. Neuer Termin: 23.–24. März 2021

Die „KPA“-Messe in Ulm wird nun endgültig ins kommende Jahr verschoben. Neuer Termin ist der 23.–24. März 2021. Damit schafft der Veranstalter nun Planungssicherheit für Aussteller, Netzwerkpartner und Fachbesucher.

Im Zuge der Eindämmungsmaßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus war die beliebte Fachmesse für Kunststoffprodukte zunächst vom März 2020 in den Juni verschoben worden. Jan Harms, Projektleiter der „KPA“, erklärt: „Als Veranstalter wollen wir das Beste für unsere Aussteller, Netzwerkpartner und für die Messebesucher – und das ist eine sichere und erfolgreiche ,KPA‘-Messe. Mit der Verschiebung ins kommende Jahr schaffen wir die nun dringend notwendige Planungssicherheit, denn eine Messe braucht einen gewissen Planungsvorlauf.“ Da bislang keinerlei behördliche Verordnungen des Landes Baden-Württemberg für den Umgang mit Fachmessen vorliegen und Entscheidungen der Landesregierung weiterhin im 2-Wochen-Rhythmus getroffen werden, könne man eine erfolgreiche Durchführung der „KPA“ im Juni nicht gewährleisten, erklärt der Veranstalter. Aufgrund der gegenwärtig ebenfalls noch fehlenden konkreten Schutzvorgaben für Fachmessen, seien entsprechende Maßnahmen für eine Messe im Juni nicht mehr umsetzbar und ein effektiver Infektionsschutz von Personal und Besuchern nicht realisierbar.

Gemeinsam mit seinem Team, den Ausstellern und Netzwerkpartnern richtet Jan Harms den Blick nun nach vorne und arbeitet mit vollem Einsatz für eine erfolgreiche Durchführung der Messe im kommenden Frühjahr. Die Messe „KPA – Kunststoff Produkte Aktuell“ ist die erste B2B-Design- und Beschaffungsplattform für Kunststoffprodukte und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor für Industrie und Wirtschaft in der gesamten Region. Weitere Informationen stehen online hier bereit: https://www.kpa-messe.de

300 Millionen Umsatz in 2019 knapp verpasst

Das Jahr 2019 war für die Ima Schelling Group ein sehr erfolgreiches Jahr mit einem Umsatzplus von rund 10 Prozent – insgesamt konnten 299 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Die Hürde mit 300 Millionen wurde also knapp verfehlt, stellt damit definitiv das Ziel für die nächsten Jahre dar. Auch mit den internen Prozessen zeigt sich Maximilian Lehner, Managing Partner der Ima Schelling Group, im Gespräch mit der „möbelfertigung“ sehr zufrieden: „Wir haben in den letzten Jahren viel umstrukturiert, im vergangenen Jahr auch noch einmal im Management und haben es jetzt geschafft, dass die Einzelunternehmen Ima und Schelling wirklich zu einer Gruppe zusammengewachsen mit einer Führungsetage und standortübergreifenden Verantwortlichen.“ Die letzte große Veränderung erfolgte mit Christoph Geiger. Er hatte zuvor die technische Geschäftsführung von Schelling in Schwarzach inne und übernahm nach dem Ausscheiden des langjährigen technischen Geschäftsführer Andreas Rinke bei Ima Ende 2019 die Gesamtverantwortung für die Bereiche Forschung & Entwicklung, Auftragstechnik, Produktion, Materialwirtschaft, Qualitätssicherung und Installation & Customer Service in Deutschland und Österreich. Mit dieser neuen Konstellation sieht sich die Gruppe jetzt wirklich gut aufgestellt, so Lehner.

Das die 300 Millionen-Umsatz-Hürde in greifbarer Nähe war, bewies das laufende Geschäftsjahr 2020 bis die COVID-19-Pandemie massiv auf Europa übergriff: „Bis Mitte März hatten wir noch einen sehr guten Auftragseingang, wäre es so weitergegangen, wäre es wirklich ein fantastisches Jahr 2020 geworden“, beschreibt Lehner. „In den ersten Wochen nach dem Lockdown herrschte sicherlich bei allen erst einmal Verunsicherung. Und wir haben gespürt, dass Entscheidungen in den letzten Wochen eher nicht getroffen wurden, der Auftragseingang ist seit Mitte März spürbar zurückgegangen. Dafür wurde aber sehr wohl die Zeit genutzt, um sich mit neuster Technik auseinanderzusetzen, darum hatten wir sogar relativ viel Kundenkontakt. Natürlich digital und nicht live. Inwiefern daraus Kaufentscheidungen werden, lässt sich aktuell aber schwer abschätzen. Wir stehen definitiv bereit. Grundsätzlich ist das Jahr 2020 bereits sehr durch einige Großprojekte geprägt, die uns lange beschäftigen: Den ,Corona-Knick‘ werden wir vor allem in 2021 zu spüren bekommen“, vermutet der Sales Director.

Grundsätzlich ist Lehner sehr zufrieden über die Performance der Ima Schelling Group weltweit in der derzeitigen Corona-Phase: „Da wir in China ein Tochterunternehmen haben, haben wir die Corona-Problematik schon sehr frühzeitig mitbekommen und konnten uns Ideen dazu machen. Schon allein durch die Tatsache, wie massiv die chinesische Regierung Maßnahmen eingeleitet hatte, waren wir alarmiert. Und haben eben auch live mitbekommen, was bei einem Lockdown passiert, denn alle unsere Kunden in China mussten ihre Produktionen schließen und unseren Servicemitarbeitern war das Reisen unmöglich. Zudem kamen einige chinesische Mitarbeiter erst sehr verspätet vom Neujahrsfest zurück, weil sie aus der Gegend um Wuhan stammen und entsprechend in Quarantäne mussten.
Für Europa konnten wir darum bereits im Februar die Weichen stellen zur Sicherung der Gesundheit der Mitarbeiter, konnten uns um Home-Office-Arbeitsplätze oder Video-Konferenzsysteme und ähnliches kümmern und dafür sorgen, dass die Arbeitsprozesse nicht ins Stocken kommen. Anfangs waren es natürlich lediglich Hygieneanweisungen in Richtung der Mitarbeiter, wir haben auch Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Bei den ersten Restriktionen in Österreich hatten wir dann allerdings schon mindestens einen Tag Vorlauf, weil wir einen guten Draht zu den Behörden gepflegt haben. Innerhalb von nur einem Tag konnten über 450 Mitarbeiter direkt ins Home-Office wechseln. Insgesamt muss man sagen, dass es bei uns sehr gut gelaufen ist und wir keine besorgniserregenden Vorfälle innerhalb der Gruppe hatten.“

Und dennoch hatte auch die Ima Schelling Group unvorhergesehene Schwierigkeiten zu lösen. Lehner meinte dazu: „Wir konnten beispielsweise in Italien oder Spanien nicht mehr ausliefern. Weil keiner mehr vor Ort war bei den Kunden, weil unsere Monteure auch hier nicht mehr reisen durften und schlichtweg kein Hotelzimmer bekommen hätten. Wir mussten Flächen anmieten, um die bereits fertiggestellten Maschinen einzulagern, da der Platz in den Werken benötigt wurde. Auf der anderen Seite ist es uns gelungen, Kundenabnahmen mittels Video auf dem virtuellen Weg zu machen, zum Beispiel in Kanada. Wir haben also unsere digitalen Möglichkeiten unter Realbedingungen auf Herz und Nieren prüfen können – mit sehr gutem Fazit. Glücklicherweise öffnet sich alles inzwischen wieder und wir sind guter Dinge, auch Auslieferungsverzögerungen aufholen zu können.“

Die Ima Schelling Group beschäftigt sich nun intensiv damit, wie die nächsten Schritte aussehen, wenn beispielsweise Messen als Vertriebstool länger ausfallen. Lehner erklärt: „An genau dem Thema sind wir gerade dran und prüfen, wie wir unseren Kunden alle erforderlichen Informationen zukommen lassen können, ohne analoge Messepräsentationen und echte Meetings. Wir denken über verschiedenste Tools nach und prüfen, wie wir diese bestmöglich für uns nutzen können. Beispielsweise in Form eines virtuellen Messestands oder ähnliches. Wir denken, dass es im Jahr 2020 tatsächlich mit Messen sehr schwierig wird. Wir hoffen allerdings, dass wir beispielsweise eine „Ligna 2021“ haben und treiben Projekte und Neuentwicklung mit diesem Fokus voran. Gerade wenn wir jetzt über eine längere Phase sprechen, bis wir zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren, dann ist die Messe in Hannover ein tolles Mittel, um wieder im größeren Rahmen mit Kunden in Kontakt zu treten.“

Neben dem Umsatz und dem Wechsel im Management gab es noch weitere Highlights im vergangenen Geschäftsjahr bei Ima Schelling: Der Bau eines neuen Zentrallagers in Lübbecke hat begonnen und ist voll auf Kurs, die Fertigstellung für August geplant. Damit sollen auf lange Sicht nicht nur Kosten optimiert, sondern es soll vor allem der Materialstrom am deutschen Standort noch einmal verbessert werden. Was im Ergebnis zu reduzierten Fertigungszeiten führt, zudem erhalten Kunden Ersatzteile noch verlässlicher. Investiert wurde aber nicht nur in Lübbecke: In Schwarzach zog das Unternehmen 2019 in ein neues Bürogebäude um. „Ein schönes Zeichen an die Mitarbeiter ist die neue Betriebs-Kindertagesstätte in Lübbecke, die noch einmal in ein anderes Gebäude umziehen soll, wenn sich die Lage mit dem Coronavirus etwas beruhigt hat – in Betrieb gegangen war die Kita bereits“, so Lehner. Zudem hat die Ima Schelling Group im vergangenen Geschäftsjahr eine neue Niederlassung in der Schweiz gegründet. „Es ist perspektivisch für uns sehr wichtig, dass wir speziell für den Schweizer Markt direkt vor Ort auch eine Niederlassung haben.“ Neben Deutschland, Österreich und nun der Schweiz ist der Maschinenbauer in den USA, in Kanada, UK, Spanien, Frankreich, Italien, Polen, Singapur und China mit Vertriebs- und Serviceniederlassungen vertreten. In der Slowakei gibt es einen reinen Produktionsstandort, in Polen werden mittlerweile sowohl Maschinen aus dem Ima, als auch dem Schelling-Sortiment gefertigt.

Gruppenweit beschäftigte die Ima Schelling Group Ende 2019 1.660 Mitarbeiter, 120 davon Auszubildende.

Neue Angebote für Home-Office und Hygiene im Büro

Während einige Unternehmen bereits die Rückkehr ihrer Mitarbeitenden aus dem Home-Office vorbereiten, sind andere dabei, die Ausstattung für die Heimarbeiter weiter zu verbessern. Für alle bietet Kinnarps Lösungen und begleitende Tipps.

Stand am Anfang der Home Office-Zeit vor allem die technische Versorgung für die digitalen Anforderungen im Vordergrund, wird nach mehr als zwei Monaten auch die Möblierung am häuslichen Arbeitsplatz zunehmend zum Problem. Rückenschmerzen und Verspannungen durch ungeeignete Stühle und Tische plagen immer mehr Menschen. Mit einem Express-Lieferprogramm können Fachhändler jetzt eine Auswahl von zwei Schreibtischen, einem Rollcontainer und drei Drehstühlen, unter anderem den neuen  „Claro“ von Drabert, für das Home-Office mit einer Lieferzeit von nur drei Wochen ordern. Darüber hinaus stellt Kinnarps dem Handel zwei weitere Aktionen „Wellbeing“ und „Premium“ für die anspruchsvollere Ausstattung im Home-Office zur Verfügung, die auch auf längere Sicht Bestand haben soll. Denn viele Menschen werden auch künftig verstärkt zu Hause arbeiten.

Dabei soll sich der Handel auf eine einwandfreie Logistik durch Kinnarps verlassen können: „Durch den schwedischen Sonderweg ist Kinnarps nach wie vor in der Lage, wie gewohnt zu produzieren und auch nach Deutschland ohne Verzögerung zu liefern. Davon profitiert jetzt verstärkt der Fachhandel“, so Kinnarps GmbH Geschäftsführer Klaus Schalk.

Auch für Unternehmen, die künftig wieder vermehrt ihre Büros für Mitarbeitende öffnen möchten, hält Kinnarps Lösungen parat. Im Rahmen der geforderten Hygienekonzepte sind Trennwände gefragt, die für Abschirmung und Schutz sorgen. Das Trennwandprogramm „Vibe“ bietet Kinnarps jetzt mit einem speziellen Kunstleder an. Das Material kann problemlos mit einem Spray desinfiziert werden, ohne dass nach der Desinfektion ein Trockenwischen nötig wäre. Darüber hinaus ist es wasserfest und einfach abwaschbar sowie speichel- und schweißresistent.

Neuer Online-Shop für „Staysafe“- Lösungen

POS Tuning aus Bad Salzuflen hat aufgrund der aktuellen Situation vor einigen Wochen in schnellster Zeit neue Hygiene-Lösungen entwickelt, und das Produktprogramm „ Staysafe“ zu dem bisherigen Standard Produktprogramm von Regalordnungssystemen und Frontpräsentationslösungen hinzugefügt.

Die Lösungen reichen von Spritzschutzwänden über Hygiene-Sticks und Abstandshalter bis hin zu Schutzvisieren für das Gesicht. Mehr Infos zu den neuen Hygiene-Produkten finden Sie unter diesem Link: https://postuning.de/produkte/hygiene

Speziell dafür hat POS Tuning nun einen neuen Online-Shop entwickelt und live geschaltet, über den alle Kundengruppen bis hin zu Privatpersonen die neuen Lösungen erwerben können. Der Online-Shop ist über die Seite https://www.staysafemitpostuning.de/shop/ zu erreichen.

Leicht gesunkener Auftragsbestand im März beim Verarbeitenden Gewerbe

Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2020 saison- und kalenderbereinigt 0,9 Prozent niedriger als im Vormonat. Dabei gingen die offenen Aufträge aus dem Inland im Vergleich zum Februar 2020 um 1,3 Prozent zurück. Der Bestand an Auslandsaufträgen verringerte sich um 0,6 Prozent. Die Corona-Pandemie hatte im März 2020 damit noch keine deutlichen Effekte auf den Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland. Insbesondere zeigen die Daten an, dass die Industriebetriebe im März insgesamt keine außergewöhnlich umfangreichen Auftragsstornierungen registriert haben.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragsbestand im März 2020 um 0,2 Prozent niedriger als im Februar 2020. Bei den Herstellern von Investitionsgütern ging er um 1,1 Prozent zurück. Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand 2,2 Prozent höher als im Februar 2020.

Die Reichweite des Auftragsbestands betrug im März 2020 im Verarbeitenden Gewerbe wie im Vormonat 5,8 Monate. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag die Reichweite des Auftragsbestands im März 2020 bei 3,0 Monaten. Bei den Herstellern von Investitionsgütern betrug sie 8,0 Monate und im Bereich der Konsumgüter 2,3 Monate. In allen genannten Bereichen lagen die Reichweiten auf dem Niveau des Vormonates.