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Autor: Möbelfertigung

Auf Wachstumskurs: Familienunternehmen investiert mehr als 20 Mio. Euro in Forschung, Kapazität, Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Seit mehr als 70 Jahren steht Windmöller für Innovation, hochwertige Produkte und Servicequalität. Mit kreativen Ideen, nachhaltigen Werkstoffen und den neuesten Technologien an Bord manövriert das ostwestfälische Familienunternehmen souverän auch durch schwierige Zeiten – wie die Corona-Krise.
Bereits Anfang März begann das Unternehmen mit der Umsetzung von Corona-Schutzmaßnahmen. „Oberstes Ziel war und ist der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Aufrechterhaltung der Betriebs- und Lieferfähigkeit“, erklärt Annika Windmöller (Foto), Leiterin der Unternehmenskommunikation. „So haben wir unter anderem die kaufmännischen Teams räumlich getrennt, Home-Office-Lösungen genutzt, in- und externes Videoconferencing statt Präsenztermine durchgeführt und auch die Produktionsschichten strikt voneinander separiert. Zudem wurde Anfang März eine interne Taskforce zur wöchentlichen Lagebewertung gebildet. Die Ergebnisse der Maßnahmen sprechen für sich: „Bis heute gab es keinen Infektionsfall bei Windmöller. Produktion und Lieferkette konnten ohne Unterbrechungen fortgeführt werden und wir waren zu jedem Zeitpunkt liefer- und handlungsfähig“, resümiert Annika Windmöller.

Auch die Umsatzzahlen geben Grund zu Optimismus. „Trotz Corona entwickelt sich der Umsatz im Kernmarkt DACH gemäß unseren Zielen“, zieht Annika Windmöller Bilanz. Das liegt in erster Linie daran, dass ein Großteilteil der Handelspartner während des Lockdowns ihre Tätigkeit ausüben durfte und der enormen Sanierungsfreudigkeit der Endverbraucher nachkommen konnte. Zum anderen tragen die verstärkten Social-Media-Aktivitäten und das „Wineo“-Partner-Portal zur Stabilisierung der Umsätze bei. „Zur Einführung des ersten ,Wineo-Rigid‘-Bodens startete eine breit angelegte Social-Media-Kampagne, mit der wir großen Erfolg verbuchen konnten. Zudem sind dank unserer intensiven Aktivitäten in den sozialen Netzwerken die Follower-Zahlen und Klickraten auf der Webseite extrem angestiegen.“

„Unsere Zukunft ist grün und digital“ – unter diesem Motto möchte das Unternehmen mehr als 20 Mio. Euro in die Kernbereiche Forschung & Entwicklung, Kapazitätsausbau und Digitalisierung investieren. Der Ausbau regenerativer Energien durch Photovoltaik, E-Mobilität, Umstellung von Gas auf Strom sowie die konsequente Forschung & Entwicklung alternativer, nachwachsender Rohstoffe zur Produktion des Hochleistungsverbundwerkstoffes „Ecuran“ sind nur einige wichtige Themen, in die das Familienunternehmen investiert. 
An den Standorten Augustdorf und Detmold wird nicht nur in die Automatisierung der Fertigung, sondern auch in den Ausbau der Produktionskapazitäten investiert. Unter anderem wird die Kapazität der hochwertigen Akustikmatten von 24 Millionen Quadratmeter auf 35 Millionen Quadratmeter im Jahr ausgebaut. Zudem ist ein „Workspace“ geplant, eine Art „Messe auf dem Werksgelände“. Auf einer Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern sollen ein Showroom mit Produktpräsentationsflächen, ein Seminarraum, Besprechungsinseln sowie Büroräume entstehen. Gerade wenn Messen abgesagt werden müssen – wie in diesem Jahr – haben Kunden und Partner die Möglichkeit, sich über die neuesten Produkte zu informieren und mit dem Windmöller-Team auszutauschen. Die Fertigstellung wird für das zweite beziehungsweise dritte Quartal 2021 angestrebt. Und last but not least soll Anfang 2022 ein neues ERP-System den Weg in die digitale Zukunft von Windmöller ebnen.

Sichert sich Automatisierungsauftrag über 50 Millionen Euro bei Reitan Distribution A/S

Der globale Intralogistik-Innovator Dematic gab einen neuen Vertrag mit Reitan Distribution A/S, einer Tochtergesellschaft der REMA 1000 Danmark A/S, in Horsens, Dänemark, bekannt. Reitan Distribution A/S beliefert mehr als 900 Lebensmittelgeschäfte in ganz Dänemark, darunter 340 der eigenen REMA-1000-Läden sowie mehrere Convenience Stores der Kette, einschließlich 7-Eleven.

REMA 1000 ist einer der größten und am schnellsten wachsenden Lebensmitteldiscounter Dänemarks und hat in den letzten Jahren ein bemerkenswertes Wachstum erzielt. Rund 340 der REMA-1000-Geschäfte werden gegenwärtig durch die Tochtergesellschaft Reitan Distribution A/S beliefert. Nun hat der Logistik- und Supply-Chain-Experte Dematic beauftragt, eine hochleistungsfähige automatisierte Lagerlösung zu konzeptionieren, um eine höhere Lieferfrequenz und ein besseres Serviceniveau für die Filialen zu erreichen sowie gleichzeitig Reitans Wachstumsstrategie der nächsten Jahre zu unterstützen.

Das derzeitige Logistikzentrum von Reitan in Marsalle ist etwa 57.000 Quadratmeter groß. In den letzten Jahren ist das Unternehmen so stark gewachsen, dass die Erweiterung in Form von neuen und moderneren Lagereinrichtungen notwendig wurde. Das erweiterte Lager bietet zusätzliche 30.000 Quadratmeter und umfasst ein Hochregal- Palettenlager. Mit 26 Metern am höchsten Punkt ist es die größte gewerbliche Anlage, die seit vielen Jahren in Horsens gebaut wird.

Die direkt benachbarte Neuinstallation soll über eine Brücke mit dem bestehenden Lager verbunden werden und ist speziell für die Automatisierungslösung von Dematic konzipiert. An sechs Tagen in der Woche soll sie 21 Stunden in Betrieb sein und täglich über 400 Trockengüter-Bestellungen bearbeiten. Etwa 130.000 Kartons sollen täglich vom neuen System kommissioniert, verpackt und verteilt werden, wobei Robotersysteme einen beträchtlichen Teil der Aufgaben übernehmen sollen. Es ist zu erwarten, dass die Lagerautomatisierung die Lieferfrequenz der 600 beliebtesten Produkte an die Franchise-Nehmer der Lebensmittelgeschäfte von REMA 1000 erhöht und durch einen effizienteren Betrieb die Gesamtkosten gesenkt werden.

Ole Thomsen, Logistikdirektor bei REMA 1000, erklärt: „Bei diesem Projekt geht es darum, den Händlern einen besseren Service zu bieten, die Kundenerfahrung zu optimieren und ideale Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter zu schaffen, um höhere Effizienz zu erreichen. Seit dem Beginn des Prozesses zeigte Dematic großes Verständnis für alle unsere notwendigen Anforderungen. Es ist ein Unternehmen, das Innovation mit Qualität und Zuverlässigkeit verbindet und sich dabei auf eine langjährige, weltweite Erfolgsgeschichte berufen kann. Daher waren wir überzeugt, dass es der richtige Partner für REMA 1000 ist.“

Nach der Fertigstellung soll die neue Anlage ein automatisches Palettenlager, automatische Karton-Depalettierung, Zwischenlagerung, ein Kommissioniersystem sowie halb- und vollautomatische Palettiertechnik umfassen. Dematic beabsichtigt, all dies im Rahmen eines neuen Multisite-Lagerverwaltungssystems (LVS) zu liefern. Dieses soll nicht nur die komplexe Auftragsabwicklung mit den neuen Automatisierungslösungen ausführen, sondern auch die Lagerbewegungen zwischen der alten und der neuen Anlage sowie die Lieferung aller Auftragspaletten in einen neuen Versandbereich koordinieren. Zu erwarten ist, dass sich auf diese Weise die Produktivität des Lagers von Reitan mehr als verdoppeln und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen der Lagerarbeiter erheblich verbessern werden.

Mitglieder bestätigen Vorstand und Technischen Ausschuss

Nachdem COVID-19-bedingt die Jahreshauptversammlung 2020 abgesagt werden musste, haben die Mitglieder des IVK den Vorstand und den Technischen Ausschuss auf dem Schriftweg für die kommenden 2 Jahre gewählt und bestätigt.

Mit jeweils 95,7 Prozent der abgegebenen Stimmen wurden Dr. Boris Tasche (Henkel) im Amt des Vorsitzenden des Vorstandes erneut bestätigt und Dr. René Rambusch (certoplast) zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Boris Tasche leitet den Verband seit 2010; René Rambusch gehört dem IVK-Vorstand seit 2018 an.

Darüber hinaus wählten die Mitglieder mit deutlicher Mehrheit und ohne Gegenstimmen Stephan Frischmuth (tesa) und Philipp Utz (Uzin Utz) zu weiteren Mitgliedern des Vorstands.

Als Mitglieder des Technischen Ausschusses wurden Dr. Torsten Funk (Sika), Dr. Hans-Georg Kinzelmann (Henkel), Christoph Küsters (3M), Dr. Annett Linemann (H.B. Fuller), Dr. Michael Nitsche (Bostik), Matthias Pfeiffer (Türmerleim) und Dr. Christian Terfloth (Jowat) gewählt.

Hochsicherheitsgläser „Made in Germany“ auf Weltreise

Beschusshemmende Verglasungen für unterschiedlichste Anwendungen gehören zum Alltagsgeschäft von Vetrotech. Ein Auftrag für großformatige Scheiben in der höchsten Beschussklasse für eine Palast-Erweiterung im Mittleren Osten inklusive Transport ist dagegen eher ungewöhnlich. Eine echte Herausforderung an die Produktion – und vor allem an den Transport.

„Made in germany“ – das war das unbedingte Muss für den Auftraggeber, einen finanzkräftigen Geschäftsmann aus dem Mittleren Osten. Also wandte er sich an einen deutschen Metallbauer und dieser wiederum an Vetrotech: 30 Scheiben beschusshemmender Gläser höchster Kategorie unterschiedlichster Formate sollten geliefert werden, darunter auch Großformate. Um sich zu überzeugen, dass die beschusshemmende Verglasung auch die gewünschte Sicherheit bringt, war die Auftragserteilung an einen erfolgreichen Beschussversuch gekoppelt. So reiste eine mehrköpfige Sicherheits-Crew des Auftraggebers aus dem Mittleren Osten nach Köln-Porz, um dem Beschusstest mehrerer Musterscheiben im dortigen Vetrotech-Beschusskeller mit kritischen Augen beizuwohnen. Gesehen, für gut befunden und Auftrag erteilt – nach kurzer Zeit machte sich die Entourage wieder auf den Heimweg.

„Eine enge Zusammenarbeit zwischen Vertrieb, Anwendungstechnik und Produktion war nötig, um diesen Auftrag erfolgreich abzuschließen. Für uns waren vor allem die XL-Scheiben eine echte Herausforderung“, erzählt Vertriebsleiter Christoph Baier, „denn Verglasungen dieser Größe in dieser Beschusskategorie hatten wir bislang noch nicht produziert.“ Mit vereinten Kräften gelang die Produktion im Vetrotech-Werk Kinon Aachen; die Transportkisten wurden gefertigt und ein Großraumflugzeug für den Transport der XL-Scheiben geordert, eine russische Illjuschin. Starttermin: an einem Dienstag im Mai um 17 Uhr. Verschiebung des Termins: undenkbar! Zum Glück verlief die Produktion fehlerfrei und fristgerecht. Aber dann: „Mein Kollege und ich waren gerade in Oslo bei einem Beratungstermin, als ein Anruf kam: Die XL-Transportkiste passt nicht in die Maschine, sie ist zu hoch,“ so Christoph Baier.

Was tun? Auf die Schnelle gab es nur eine Alternative: das Transportflugzeug zu wechseln und statt der Illjuschin eine größere Antonov zu ordern. Die Transportkosten hätten allerdings beim Doppelten des ohnehin schon sechsstelligen Betrags gelegen – ein Knockout-Kriterium, wie sich nach einem Anruf beim Auftraggeber herausstellte. Also blieb nur eine neue Transportkiste nach dem Motto „was nicht passt, wird passend gemacht“. Diese musste über 30 cm niedriger sein als die bestehende Variante. „2.600 Jahre altes mathematisches Wissen half uns bei der Lösung des Problems: Dem Satz des Pythagoras sei Dank kamen wir auf die Idee, die Scheibe diagonal in die Kiste zu schieben und erschütterungsfrei zu lagern,“ so Christoph Baier. Die Baupläne wurden von Oslo nach Deutschland übermittelt und in Windeseile bauten die Techniker die neue Kiste, sozusagen bei laufenden Triebwerken – und tatsächlich, sie passte durch die Heckklappe und die Maschine konnte pünktlich wie geplant starten.

„Auch wenn vor Ort niemand von uns den Einbau begleiten durfte: Wir wissen, dass der Auftraggeber zufrieden ist,“ so Baier. „Im Nachhinein – und ohne permanent erhöhten Adrenalinspiegel – war das für mich einer der spannendsten Aufträge, die ich in den letzten dreißig Jahren begleitet habe. Als Erfahrung nehme ich mit: geht nicht, gibt es nicht.“

VDM / „Imm Cologne“ 2021

Verband begrüßt das Konzept für Möbel-Messe im Januar

Der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) begrüßt das von der Koelnmesse bekanntgegebene Konzept für die „Imm Cologne“ 2021. „Wir sehen darin einen guten Weg, um unter Corona-Bedingungen ein hybrides Messeformat stattfinden zu lassen“, sagt VDM-Hauptgeschäftsführer Jan Kurth. Wegen der Pandemie wird die „Imm Cologne“ im kommenden Jahr ausnahmsweise von sieben Tagen auf vier Tage verkürzt (20. bis 23. Januar), die Ausstellungsfläche wird verkleinert. Kombiniert wird die Präsenzveranstaltung mit Messe-eigenen Events und dem neuen digitalen Format „imm@home“.
„Dank der bestens abgesicherten Hygienebedingungen in den Kölner Messehallen und des minimierten Risikos für die Aussteller ist die Messe in einem solchen Format im Januar nicht nur machbar, sondern erzielt durch die digitale Ergänzung sogar einen echten Mehrwert“, sagt Jan Kurth. „Die Koelnmesse hat enorme Flexibilität und Innovationsfähigkeit bewiesen, indem sie unter Hochdruck ein Konzept für die ,Imm Cologne‘ 2021 an den Start gebracht hat, das den Rahmenbedingungen in Pandemie-Zeiten Rechnung trägt.“

Otmar Stein scheidet zum Jahresende aus dem Aufsichtsrat aus

Der Aufsichtsratsvorsitzende von König + Neurath, Otmar Stein, feierte am 1. September bei guter Gesundheit seinen 80. Geburtstag. „Mit diesem neuen Jahrzehnt liegt es sehr nahe, einerseits erneut Bilanz zu ziehen und sich anderseits für die weitere Zukunft neu zu orientieren“, so Otmar Stein. „Es spricht einiges dafür, mit 80 Jahren loszulassen und die Verantwortung einer jüngeren Generation zu übertragen.“ Deshalb wird Stein zum 31.12.2020 das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden niederzulegen und aus dem Aufsichtsrat der König + Neurath AG auszusteigen.

Nach über 50-jähriger Zugehörigkeit zur König + Neurath AG, in dem er zuletzt von 1996 bis 2005 als Vorstand Marketing – Vertrieb operative Verantwortung trug, wechselte er nach seiner Pensionierung 2005 mit 65 Jahren in den Aufsichtsrat. Mit dem Tod von Egon König im Mai 2019, bestellten ihn die Gesellschafter zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates bestellt.

Bis zum 31.12.2020 wird er seine Aufgaben wie gewohnt weiter wahrnehmen und sich dann von König + Neurath aus dieser Position verabschieden.

Gewinnt Steico als neues Fördermitglied

Steico aus Feldkirchen bei München ist neues Fördermitglied der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM). Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt ökologische Bauprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen. Für die Möbelindustrie liefert Steico insbesondere hochwertiges Furnierschichtholz aus nachhaltig gewonnenen Rohstoffen. „Wir freuen uns über den Beitritt von Steico zu unserer Gütegemeinschaft und die damit einhergehenden Qualitätsversprechen, die das Unternehmen Möbelherstellern und Endverbrauchern gibt“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Steico ist Marktführer bei Holzfaser-Dämmstoffen und Anbieter eines integrierten Holzbausystems, bei dem sich Dämmstoffe und konstruktive Bauelemente zu einer innovativen Systemlösung ergänzen. Die nachhaltigen Produkte aus umweltgerecht genutzten Ressourcen finden beim Neubau und bei der Sanierung von Dach, Wand, Decke, Boden und Fassade Verwendung und ermöglichen den Bau zukunftssicherer, gesunder Gebäude mit besonders hoher Wohnqualität.

Für die Einsatzbereiche Möbel-, Laden-, Kulissen- und Bühnenbau hat das Unternehmen allen voran sein innovatives Furnierschichtholz unter anderem für Sofarahmen, Küchen- und Kastenmöbel im Portfolio. Mit dem Eintritt in die DGM verpflichtet sich Steico zur Einhaltung umfassender Qualitätsanforderungen in den Bereichen Sicherheit und einwandfreie Funktion, sowie Langlebigkeit, Gesundheits- und Umweltverträglichkeit. All dies wird in unabhängigen Prüflaboren sichergestellt und von der DGM mit dem RAL Gütezeichen „Goldenes M“ ausgezeichnet. „Für maximale Wohnqualität sind hochwertige Bau- und Dämmmaterialien sowie geprüfte Möbel und Zulieferprodukte gleichermaßen von höchster Bedeutung. Mit dem Beitritt zur DGM unterstreicht Steico seinen hohen ganzheitlichen Qualitätsanspruch und das Ziel, sichere und nachhaltige Wohnkonzepte zu fördern“, schließt Winning.

Investition in Vollautomatisierung und Verkettung bei Fertigteilen

Im Bereich Möbelfertigteile ist Egger der verlässliche Partner für Händler und Tischler. Um diese Position zu stärken, optimiert der Holzwerkstoffspezialist stetig die Prozesse zwischen seinen eigenen Möbelfertigteilwerken und dem Partner Horatec.Die neueste Investition in diesen Produktbereich tätigte Egger am Standort in Bünde (DE). Seit 1994 werden hier Frontelemente für die Möbelindustrie in mittleren und großen Losgrößen produziert. Mit der neuen, vollautomatisierten Frontenanlage werden jetzt auch kleine Losgrößen effizient produziert und schnellere Lieferzeiten garantiert. Die Fertigungsdaten werden überwiegend via EDI-Anbindung vom Kunden direkt übermittelt. Fehlerquellen durch manuelle Übertragung werden so verhindert. „Unser Fokus bei der Entwicklung neuer Anlagen liegt auf vollautomatischen und verketteten Produktionsprozessen und stets gleichbleibend hoher Qualität“, betont Georg Stolzlechner, Leitung Vertrieb Produktbereich Möbelfertigteile.Auf der neuen Anlage in Bünde fertigt Egger problemlos Möbelfronten aus melaminharzbeschichteten Platten und jetzt auch aus PerfectSense Lackplatten. Seit der Einführung im Jahr 2015 schreiben die hochglänzenden und matten Premium-Oberflächen eine Erfolgsgeschichte. Aufgrund ihrer überzeugenden Eigenschaften – angenehme Haptik und Anti-Fingerprint bei matt und die extreme Tiefenwirkung bei gloss – sind sie auch für Möbelfertigteile stark nachgefragt. „Unsere Kunden wissen es zu schätzen, dass das jeweilige Trägermaterial sowie die Kante und die Veredelung zum Möbelfertigteil von einem Hersteller kommen. Dazu kommen noch unsere kompetente Unterstützung bei technischen Themen, Möbelkonstruktion und Dekorauswahl und fertig ist das optimale Paket des Komplettanbieters“, so Stolzlechner.Jährlich produziert Egger an den Standorten St. Johann in Tirol (AT), Bünde (DE), Rambervillers (FR) und dem Partnerbetrieb Horatec rund zehn Millionen Quadratmeter Möbelfertigteile. „Viele Tischler haben sich bereits strategisch auf den Zukauf von Fertigteilen eingestellt. Wir merken aber auch, dass sich immer mehr Unternehmen aus der Möbelindustrie dazu entscheiden, Teile zuzukaufen“, weiß Georg Stolzlechner. Egger ist mit seiner Produktion bestens aufgestellt, um Kunden bei Kapazitätsspitzen zu unterstützen und Serien- sowie Objektgeschäfte zu produzieren. Durch die Vernetzung der Fertigteilwerke werden Auftragsschwankungen innerhalb der Organisation im jeweiligen Standort ausgeglichen. Das gewährt bestmögliche und kontinuierliche Lieferzuverlässigkeit. „Mit unserer eigens gegründeten, werksübergreifenden Vertriebsorganisation und Spezialisierung des jeweiligen Standorts sind wir flexibler geworden. Durch kurze Entscheidungswege ist es uns möglich, auf Kundenwünsche fokussierter sowie schneller einzugehen und zu reagieren“, erklärt Georg Stolzlechner.

2021 als hybride Sonderedition am Start

Die Koelnmesse bekennt sich klar zur „Imm Cologne“ 2021 – aufgrund der Corona-Pandemie allerdings als Sonderedition und in einer hybriden Form, mit einem deutlich fokussierten Ausstellungsteil und einer digitalen Plattform. Vom 20. bis 23. Januar wird die Veranstaltung zum Jahresstart an vier Veranstaltungstagen von Mittwoch bis Samstag (bisher sieben Tage) stattfinden. Gleichzeitig wird die „Livingkitchen“ 2021 ausgesetzt. Das Thema Küche wird in die Sonderedition aber integriert. „Unser Ziel ist klar definiert, auch vor dem Hintergrund der herausfordernden Rahmenbedingungen die ,IMM Cologne‘ im kommenden Januar möglich zu machen. Basierend auf einem kompakten Ausstellungsbereich und angereichert mit digitalen Netzwerk- und Präsentationsmöglichkeiten wird die ,Imm Cologne‘ der Möbelindustrie wichtige Impulse für das neue Geschäftsjahr bieten“, erklärt Oliver Frese, COO der Koelnmesse. „Mit einem umfangreichen Hygiene- und Schutzpaket können sich Aussteller wie Besucher auf dem Messegelände sicher bewegen und sich auf das Geschäft konzentrieren. Unseren Ausstellern bieten wir auf der Sonderedition zudem passgenaue und innovative Standbaulösungen an, die eine effiziente und inspirierende Messeteilnahme ermöglichen“, ergänzt Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter der Koelnmesse.

Zusammen mit dem Creative Director der „Imm Cologne“ Dick Spierenburg hat das Team um Matthias Pollmann und Claire Steinbrück verschiedene Standbaukonzepte und Eventformate entwickelt. „Mit den neuen Standkonzepten bieten wir den Unternehmen einen gut planbaren Rahmen für einen erstklassigen Auftritt auf kompakter Fläche und können so die unterschiedlichsten Sortimente des Interior Designs und des Themas Küche zusammen bringen“, erläutert Claire Steinbrück, Director der „Imm Cologne“. „Kleinere Flächen und offene Standgestaltung heißt auch weniger Standpersonal und niedrigere Kosten. Dennoch können sich die Marken individuell darstellen und präsentieren. Das Ergebnis ist effizientes Business bei maximaler Risikoreduzierung.“

Mit der neuen Plattform „Imm@home“ erweitert die Messe die Business-Möglichkeiten der Aussteller. Darüber hinaus kann sie ein breites Spektrum an Besuchern erreichen, die auf Grund der Corona-Pandemie aktuell nicht nach Köln reisen können. Durch diesen hybriden Ansatz erhält die Sonderedition der „Imm Cologne“ vielfältige zusätzliche Möglichkeiten der Interaktion. Auf der „Imm@home“ kann man sich mit der Branche virtuell austauschen und mit relevanten Kontakten vernetzen. Außerdem haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte virtuell in eigenen Online-Sessions zu präsentieren.

„In den nächsten Tagen werden wir sehen, wie positiv unser Konzept der Sonderedition im gesamten Markt ankommt. Ich freue mich darauf, wenn wir am 20. Januar 2021 die Türen wieder öffnen“, betont Matthias Pollmann.