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Autor: Möbelfertigung

Weit über 100.000 B2B-Besucher

Quasi eine doppelte Dosis Zuversicht verabreichte sich die chinesische Möbelwirtschaft in den vergangenen anderthalb Monaten. Denn nur sechs Wochen nach der 45. „CIFF“ Guangzhou, die wegen der Pandemie von März auf Juli verschoben wurde, fanden sich die Branchenvertreter vom 6. bis 10. September in Shanghai ein. 1.000 Aussteller, die insgesamt 250.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche belegten, sorgten dafür, dass 118.409 Fachleute auf das National Exhibition & Convention Center strömten. „Ohne Frage ein Erfolg, womit sich die ,CIFF‘ als die wesentliche Geschäftsplattform für den asiatischen Möbelmarkt bestätigte“, schreibt der Veranstalter.

Unter dem gleichen Dach fand zeitgleich die Messe „Shanghai International Furniture Machinery & Woodworking Machinery Fair“ (CIFF/WMF) statt, sodass die gesamte Lieferkette der Möbelbranche präsent war: Wohn-, Outdoor- und Freizeitmöbel, Wohnaccessoires und Einrichtungsstoffe, Büromöbel und Maschinen für die Möbelindustrie.

Der Veranstalter lobt das funktionierende Sicherheitskonzept in Pandemie-Zeiten: „Ein Arbeitskonzept und ein Engagement, das sich in jeder Hinsicht als lohnend erwiesen hat. So konnte dank der Unterstützung durch die gesamte Möbelindustrie und der weiteren Verbesserung der organisatorischen Qualität der Traum ,CIFF Shanghai Connecting the Future‘ verwirklicht und damit ein positives Signal für die Erholung des chinesischen Möbelmarktes und die sofortige Rückkehr zur Normalität seiner Referenzmesse gesetzt werden.“

Die beiden nächsten Messe-Termine fallen dann wieder in den Regel-Turnus: Die 47. „CIFF Guangzhou“ 2021 zeigt vom 18. bis 21. März Wohnmöbel, Wohndekor und Heimtextilien, Outdoor- und Freizeitmöbel, während vom 28. bis 31. März Büromöbel, Hotelmöbel, Einrichtungen für öffentliche und gewerbliche Räume sowie Komponenten, Rohstoffe und Maschinen für die Möbelindustrie ausgestellt werden. Die 48. „CIFF“ Shanghai soll vom 3. bis 6. September 2021 über die Bühne gehen.

Positives Signal für den Messebetrieb

Während in Europa immer noch große Unsicherheit in der Messewirtschaft herrscht, ist das Geschäft in China bereits wieder angelaufen. Die chinesischen Betreiber zeigen, dass die Wiederaufnahme des Messebetriebs trotz anhaltender Pandemie mit den richtigen Maßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen möglich ist. Ende Juli fand die weltgrößte Möbelmesse „China International Furniture Fair“ (CIFF) erfolgreich in Guangzhou statt, das Frankfurter Unternehmen Emma – The Sleep Company hat als einziger westlicher Aussteller und offizieller Messepartner teilgenommen.

Die „CIFF“ wurde mit einem eigenen, umfangreichen Hygienekonzept umgesetzt – für ausländische Besucher gelten in China zudem strenge Quarantäneauflagen. Die beiden aus Frankfurt angereisten Emma-Mitarbeiterinnen mussten vor und nach der Messe je für zwei Wochen in Quarantäne. Für das China-Team hat sich die Teilnahme trotz der logistischen Herausforderungen gelohnt: „Nach einer Risikoabwägung gemeinsam mit den beiden Kolleginnen haben wir uns am Ende für den Auftritt auf der CIFF entschieden. Es war die richtige Entscheidung: Als einziger westlicher Anbieter in unserem Segment hatten wir eine besondere Stellung vor Ort, die Resonanz der Besucher war durchweg positiv und wir konnten viele wertvolle Kontakte für den Ausbau unseres China-Geschäfts knüpfen“, erklärt Manuel Müller, neben Dr. Dennis Schmoltzi Gründer und Geschäftsführer von Emma – The Sleep Company.

In China finden Messen bereits seit Mai wieder statt, jedoch größtenteils mit nationalen Ver-tretern. Die Veranstalter der CIFF hatten daher für den Anbieter von Matratzen- und Schlafsystemen aus Deutschland eine prominente Standfläche zur Verfügung gestellt. Hier konnte Emma auf 167 Quadratmetern das speziell für China entwickelte Produktportfolio mit Matratzen, Kissen, Decken und weiteren Schlafprodukten vorstellen. Auch außerhalb der Hallen wurden der weltweit agierenden Schlafmarke großzügige Werbemöglichkeiten eingeräumt.

Das Stand-Design von Emma stand unter dem Motto „Nordic Modern“. In einer Anordnung von kleinen Hütten stellte Emma in verschiedenen Schlafzimmervarianten die Produkte für den chinesischen Markt vor. Das Design spiegelte den hohen Stellenwert europäischer Wert-arbeit in China und fand bei den Besuchern großen Anklang. Die „CIFF“ hat den Stand in Form eines virtuellen Rundgangs festgehalten.

Für das gründergeführte Unternehmen aus Frankfurt war die erfolgreiche Teilnahme in Guangzhou wichtig, um das China-Geschäft auch künftig weiter auszubauen, besonders im stationären Handel. Emma sieht im Erfolg der „CIFF“ auch ein positives Signal für die Wiederaufnahme des Messebetriebs hierzulande. „Unter den notwendigen Sicherheitsbedingungen sind Messen zwar in Deutschland wieder erlaubt, bislang fehlt jedoch die Nachfrage. Aufgrund zu weniger Anmeldungen verschieben viele Betreiber bereits angesetzte Veranstaltungen oder sagen sie ab. Es ist uns daher umso mehr ein Anliegen, in Europa mit mutigem Beispiel voran-zugehen und an die positiven Erfahrungen aus China anzuknüpfen“, sagt Christoph von Wrisberg, Managing Partner bei Emma und Geschäftsführer der Dunlopillo Deutschland GmbH. Der nächste große Auftritt von Emma ist daher bereits geplant: Die Teilnahme an der Möbelmesse „Imm Cologne“ im Januar 2021.

„Wir sehen einen großen Mehrwert im persönlichen Austausch zwischen Herstellern und Händlern. Daher möchten wir auf der ,Imm‘ unser erweitertes Sortiment ‚offline‘ vorstellen und mit Fachbesuchern, Partnern und Medienvertretern in direkten Kontakt treten“, kündigt von Wrisberg an. Emma – The Sleep Company hat mit den Marken „Emma“ und „Dunlopillo“ für 2021 bereits eine Standfläche von 400 Quadratmetern auf der Kölner Möbelmesse gebucht. Sie wird sich direkt am Haupteingang zur Schlafhalle (Halle 9) befinden.

Baut modernes Technologie- und Wissenszentrum

Die Follmann Chemie Gruppe investiert an seinem Firmenstandort im westfälischen Minden in ein modernes Technologie- und Wissenszentrum. Am 9. Oktober 2020 fand die Grundsteinlegung statt – aufgrund der aktuellen Situation und den damit einhergehenden Abstands- und Hygieneregeln im kleinen Kreis. Neben der Geschäftsführung und einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Follmann Chemie Gruppe waren Vertreter aus der Politik sowie des verantwortlichen Architekturbüros Dälken (Georgsmarienhütte) und des Bauunternehmens Hartmann (Minden) anwesend.

Auf insgesamt 12.000 Quadratmetern entsteht bis Ende 2021 ein modernes, multifunktionales Schulungs- und Veranstaltungszentrum, in dem Kundenschulungen, Informationsveranstaltungen für Besuchergruppen und Mitarbeiterevents stattfinden werden. Das zweigeschossige Eingangsgebäude ist über das zentrale Foyer sowohl für Besuchergruppen als auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Follmann Chemie Gruppe zugänglich. Über eine Treppe gelangt man auf eine Galerie mit Besprechungsräumen. Zudem befindet sich in diesem Gebäudeteil ein großer Hörsaal mit angeschlossenem Cateringbereich, in dem über 140 Personen Platz finden.

Das benachbarte eingeschossige Gebäude ist mit dem Eingangsgebäude verbunden und bietet Räumlichkeiten für die theoretische und praktische Schulung von Kunden sowie für die Anwendungstechnik der beiden Unternehmen Follmann und Triflex. Hier werden künftig Produktprüfungen und Kundenversuche von Klebstoffen und wässrigen Druckfarben auf Holz, Papier und Folie sowie von bauchemischen Abdichtungs- und Markierungsprodukten durchgeführt.

Oberhalb des Schulungsgebäudes ist außerdem ein Dachgarten mit einem Fußballfeld geplant, auf dem sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements der Follmann Chemie Gruppe sportlich betätigen können. Auch auf die Nachhaltigkeit wird bei dem Gebäude sehr viel Wert gelegt. So erzeugt eine Photovoltaikanlage den notwendigen Strom, und die Baumaterialien sind entsprechend ausgewählt.

Rund 15 Millionen Euro investiert das Unternehmen in den attraktiven Komplex: „Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden, Dienstleistern und Lieferanten ist uns sehr wichtig“, betont Dr. Henrik Follmann, geschäftsführender Gesellschafter der Follmann Chemie Gruppe. „Das neue Technologie- und Wissenszentrum zeigt anschaulich, an welchen Lösungen wir gemeinsam arbeiten und bietet darüber hinaus viele Möglichkeiten, sich zu informieren und weiterzubilden.“

Der Bau des Technologie- und Wissenszentrums ist zudem ein weiterer Meilenstein, mit dem die Follmann Chemie Gruppe ihre Erweiterung am Standort Minden fortsetzt: Das letzte Bauprojekt – die Erweiterung der bauchemischen Produktion für Triflex – startete im April 2016 und nahm 2018 seine Tätigkeit auf.

Kandidaten gesucht

Mit frischen Ideen etablierte Unternehmer begeistern – das ist das Ziel der „Vision Start-up Pitch Session“, die im November zum ersten Mal an den Start geht. „Junge Unternehmen bringen gerade mit ihren Innovationen eine zusätzliche Dynamik in die Branche: ob Software im Bereich künstlicher Intelligenz und Deep Learning, neueste Kameratechnologie oder spannende Vision-Systeme“, sagt Florian Niethammer, Projektleiter der Vision, der Weltleitmesse für Bildverarbeitung.

Deshalb ruft die Messe nun alle Firmengründerinnen und -gründer aus der Branche auf, sich für die diesjährige „Vision Start-up Pitch Session“ am 11. November zu bewerben. Zusammen mit der Fachabteilung VDMA Machine Vision und dem Netzwerk VDMA Startup-Machine macht die Messe Stuttgart die Manege frei, in der sich die Teilnehmer mit all ihren Vorzügen präsentieren können. „Jeder, der sich zutraut, mit seiner Geschäftsidee und seinem Potenzial die Bildverarbeitungsindustrie auf das nächsthöhere Level zu bringen, sollte seinen Hut in den Ring werfen“, fordert Anne Wendel, Leiterin der Fachabteilung VDMA Machine Vision. „Wir bieten allen eine tolle Möglichkeit, die Entscheider der Branche und deren Kunden mit revolutionären Gedanken und innovativen Lösungsvorschlägen zu verblüffen,“ ergänzt Florian Niethammer.

Teilnahmeberechtigt sind rechtlich unabhängige Unternehmen mit innovativem Geschäftsmodell oder visionärer Produktentwicklung, die innerhalb der letzten sechs Jahre gegründet wurden, bis zu 20 Mitarbeiter haben und einen Jahresumsatz von höchstens fünf Millionen Euro aufweisen.

Die Auswahl der teilnehmenden Start-Ups für die Pitch Session erfolgt durch eine Experten-Jury. Am Ende der Pitches bestimmen die Zuschauer der Pitch Session das „Vision Start-up“ 2020. Der Gewinner erhält eine kostenlose Teilnahmeberechtigung für die „Vision Start-Up World“ 2021 auf der Messe und wird in verschiedenen Kanälen der VDMA-Öffentlichkeitsarbeit gewürdigt.

Interessierte Start-ups können sich bis einschließlich 28. Oktober 2020 unter folgendem Link online bewerben: startup-pitch.vision-messe.com

Logistik-Kongress wird verschoben

Der ursprünglich für den 5. und 6. November 2020 in Berlin vorgesehene Logistik Kongress des GD Holz wird angesichts der aktuellen Entwicklung der Pandemie in Berlin und Deutschland weit auf das erste Quartal 2021 verschoben. Die Referenten, die bereits heute ihre weitere Beteiligung zugesagt haben, und Inhalte der Veranstaltung werden dann in ein digitales Format überführt, um in der Veranstaltungsplanung und Durchführung unabhängig zu sein.
Bei der Entscheidung zur Verlegung des Logistik Kongresses stehen Sicherheit und Gesundheit aller Teilnehmenden im Vordergrund. Aufgrund aktuell wieder steigender Infektionszahlen ist trotz Einhaltung aller Hygienestandards diese Verschiebung aus Sicht des Veranstalters geboten.

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Ab sofort können Sie die möbelfertigung 06/2020 und die möbelfertigung 06/2020 english edition als E-Magazine online lesen.

Top-Themen der Ausgabe: Wie Linak seine Lieferketten auch in Krisenzeiten stabil halt, mit welchen Strategien Ruwi durch die letzten Monate gegangen ist, wie Adler und Dürr die Lackiertechnologie revolutionieren, welche Potenziale das Thema Reisemobile bietet, wie die Homag Group 40 Prozent Marktanteil realisieren will, was „Interzum“-Director Maik Fischer von dem Kölner Megaevent im kommenden Jahr erwartet, wie Atmos Vakuuumpressen zu einer wichtigen Größe im Markt werden will, welche Philosophie hinter dem Erfolg von TCP steht, wie Egger seine Position in Sachen Kanten weiter ausbaut und, und, und…

Außerdem: Das große Special „Werkstoffe & Leichtbau“ sowie die umfassende Übersicht der wichtigsten Dienstleister.

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Atmos Vakuumpressen

Will Ansprechpartner Nr. 1 werden

Am ersten August dieses Jahres hat Stefan Katzer den Geschäftsbetrieb von Atmos Vakuumpressen aufgenommen. Als Partner fungiert das in Valencia ansässige Unternehmen Global Vacuum Presses. „Die Überlegung mit der Firmengründung ist im Laufe der letzten Jahre mehr und mehr in mir gereift“, erklärt Stefan Katzer. „Wenn man eine Vision vor Augen hat, den Markt sehr gut kennt und Entwicklungen immer besser einschätzen kann, dann macht es irgendwann einfach Sinn, alle Entscheidungen selbst treffen zu können. Denn gerade bei einem Nischenprodukt wie der Vakuumpresse muss man oft außergewöhnliche Wege gehen, die für Außenstehende auf den ersten Blick nicht immer nachvollziehbar sind. Aus diesem Grund sind die hierbei entstehenden Kosten und damit verbundenen Chancen einem Vorgesetzten nur schwer zu vermitteln. Die Kooperation mit Global Vacuum Presses kam im Jahr 2017 zustande, weil Anton Nabuurs, der Geschäftsführer von Global, auf der Suche nach einem Vertriebspartner für den deutschsprachigen Raum war.“

Bis Ende 2021 möchte Katzer sein Unternehmen bekannt machen, darüber hinaus plant er Schulungen und Workshops anzubieten. Doch dabei soll es natürlich nicht bleiben: „Innerhalb der nächsten fünf Jahre will ich mich mit Atmos branchenübergreifend als Ansprechpartner Nr. 1 für Vakuumpressen im deutschsprachigen Raum etablieren.“

Mit welchen Kompetenzen Stefan Katzer diesen Plan unterfüttert, lesen Sie in der kommenden „möbelfertigung“, die heute erscheint.

Weitere Themen: Wie Linak seine Lieferketten auch in Krisenzeiten stabil halt, mit welchen Strategien Ruwi durch die letzten Monate gegangen ist, wie Adler und Dürr die Lackiertechnologie revolutionieren, welche Potenziale das Thema Reisemobile bietet, wie die Homag Group 40 Prozent Marktanteil realisieren will, was „Interzum“-Director Maik Fischer von dem Kölner Megaevent im kommenden Jahr erwartet, welche Philosophie hinter dem Erfolg von TCP steht, wie Egger seine Position in Sachen Kanten weiter ausbaut, wie der aktuelle Stand bei der „Ligna“ aussieht und, und, und…

Außerdem in der Ausgabe: Das große Special „Werkstoffe & Leichtbau“ sowie die umfassende Übersicht der wichtigsten Dienstleister.

Unsere Wettbewerbsfähigkeit leidet durch Missachtung der digitalen Geschwindigkeit

Nicht erst seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist die digitale Transformation in Deutschland ein Thema. Allerdings haben haben Unternehmen in den letzten Monaten durch staatliche Beschränkungen und Lockdown-Phase sehr deutlich zu spüren bekommen, wie wichtig digitale Geschäftsprozesse und neue Technologien sind – um auch Krisenzeiten reibungslos überstehen zu können. Doch wo steht Deutschland mittlerweile im Vergleich zu anderen Ländern? Und kommt das Land trotz aller politischen Bemühungen um einen „digitalen Wandel“ auch voran? Christian Baudis, Digital-Unternehmer, Futurist und ehemaliger Google-Deutschland-Chef, befasst sich nahezu tagtäglich mit dieser Thematik, unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung der digitalen Transformation. Und ist Keynote-Speaker des 4. Kongress „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ der „möbelfertigung“, der am 25. und 26. November im Düsseldorfer Hotel „Nikko“ stattfindet.

„möbelfertigung“: Sie unterstützen mit Ihrem Unternehmen My Digital Unternehmen bei der Bewältigung der digitalen Transformation. Welches Problem begegnet Ihnen am häufigsten?
Christian Baudis:
Das Problem, welches mir immer wieder begegnet, ist der fehlende Veränderungswille des Managements. Über zu lange Zeit wurden in Unternehmen Prozesse und Marktbeziehungen gewinnoptimiert und zu wenig die digitale Geschwindigkeit beachtet, welche vor allem in Nordamerika und Asien stattfindet. Da die digitale Geschwindigkeit in Europa gering ist, wurde dieses Thema schlicht vernachlässigt, mit der Folge, dass unsere Wettbewerbsfähigkeit heute leidet.

„möbelfertigung“: Was ist aus Ihrer Sicht die sinnvollste und was die unsinnigste Errungenschaft mit Industrie 4.0 in den letzten zehn Jahren?
Christian Baudis:
Die sinnvollste Errungenschaft ist sicherlich, Geschäfts- und Produktionsprozesse über Sensorik in Echtzeit transparent zu machen und die daraus gewonnen Daten zur Optimierung zu nutzen. Die unsinnigste Errungenschaft ist meines Erachtens die Vorstellung, hochwertige Häuser im 3D-Drucker zu drucken.

„möbelfertigung“: Was wird der Schwerpunkt Ihres Vortrages beim Branchenevent „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ der „möbelfertigung“ sein?
Christian Baudis:
Schwerpunkt meiner Präsentation ist, die digitale Geschwindigkeit an vielen Fallbeispielen auch von deutschen Unternehmen bildlich zu machen und aufzuzeigen, dass deren Umsetzung in die Praxis gar nicht so schwer ist.

Unter www.holzmann-events.de/effiziente-moebelfertigung/ können Sie mehr über das Programm und die Referenten erfahren und sich für unseren Kongress anmelden. Heute, am 16. Oktober, endet die Phase mit einem vergünstigten Frühbucherpreis.Angesprochen sind Möbelproduzenten jeder Sparte, aber genauso Zulieferer und Maschinenhersteller rund um das Thema Möbelproduktion. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 25. November im Düsseldorfer Hotel „Nikko“ begrüßen zu können.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren: Hettich, Homag Group, Interzum, L‘Engineers und Mink Bürsten. Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten im Rahmen des Kongresses informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@holzmann.de.

Das Branchenevent mit 12 Top-Referenten – Letzte Chance auf den Early-Bird-Preis

Aus der Praxis für die Praxis: Konkret auf die Belange der Möbelindustrie zugeschnitten, zeigt der Kongress der „möbelfertigung“ anhand von Best-Practice-Beispielen, welche Chancen sich der Branche mit Elementen von Industrie 4.0 im globalen Wettbewerb bieten. Vom Faktor Mensch über Materialfluss, Datenmanagement und Anlagentechnik bis hin zu Fördermöglichkeiten und Return-on-Invest-Szenarien. Das Event „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ am 25. und 26. November in Düsseldorf zeigt Möglichkeiten und Stolpersteine auf dem Weg zur modernen Produktion.

Für das Branchenevent des Jahres haben 12 Top-Referenten zugesagt. Los geht es am Mittwoch, 25. November, im Hotel Nikko in Düsseldorf mit Key-Note-Vorträgen von Cristian Baudis, Digital-Unternehmer, Futurist und ehemaliger Google-Deutschlandchef und Galina Kolev, Professorin für Allgemeine Volkswirtschaftslehre, insbesondere Internationale Wirtschaftsbeziehungen, an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden und Leiterin der Forschungsgruppe Gesamtwirtschaftliche Analysen und Konjunktur am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Der zweite Tag steht ganz im Zeichen von „Aus der Praxis für die Praxis“. Zu den Referenten gehören zum Beispiel Dirk Krupka von Häcker Küchen, Sebastian Bruder von Expert Systemtechnik, Rüdiger Schliekmann von der Bega Group, Olivier Offner von der Schmidt Groupe, Matthias Hacker von Rehau, Andreas Keunecke von Mink Bürsten, Ulrich Weber von Duravit und Daniel Wodarsch von Paul Hettich. Natürlich bleibt dabei auch jede Menge Zeit für persönlichen Austausch und Networking.
Das komplette Programm finden Sie auf http://www.holzmann-events.de/effiziente-moebelfertigung/.

Noch bis morgen können Sie sich die Teilnahme zum Early Bird-Preis sichern.