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Autor: Möbelfertigung

YouGov-Umfrage zur Handwerkerauswahl

Das Handwerk ist die Stütze unserer Gesellschaft. Leider hat die Corona-Pandemie jedoch nicht nur die Bedeutung, sondern auch die Probleme des Handwerks verstärkt. Fachkräftemangel, unbesetzte Lehrstellen, langsam voranschreitende Digitalisierung, Rohstoffknappheit, entscheidender Anstieg der Rohstoffpreise und lange Wartezeiten sorgen nicht nur bei den über 500.000 Handwerksbetrieben in Deutschland für Unmut, sondern letztendlich auch bei den Kunden.

Jungheinrich Profishop hat sich anhand einer repräsentativen YouGov-Umfrage ein Meinungsbild eingeholt. Zentraler Aspekt dabei war die Frage, wie die Menschen in Deutschland den Status quo des Handwerks einschätzen. Jungheinrich Profishop wollte wissen, wie sie bei der Suche nach Handwerkern vorgehen, welche Erfahrungen sie gemacht haben und wie sie zu den Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Handwerk stehen.

Sowohl bei der Suche als auch bei der letztendlichen Auswahl von Handwerkskräften spielen Empfehlungen eine zentrale Rolle. Zufriedene Kundschaft ist für Handwerksbetriebe das mit Abstand wichtigste Werbemittel, um Folgeaufträge zu erhalten. Wer vor Ort gute Arbeit leistet, braucht demzufolge auch weniger Aufwand in kaum genutzte Werbemittel wie etwa Flyer oder Anzeigen zu stecken. Auch der Preis oder die Wartezeit spielen eine untergeordnete Rolle.

Fast jede dritte befragte Person sucht über das Internet nach Handwerkern. Eine professionelle Online-Präsenz, wie beispielsweise eine eigene Website und ein gepflegter Google-My-Business-Eintrag, ist demnach heute unerlässlich. Wie eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, lassen viele Handwerksbetriebe diese Chance jedoch aus, obwohl die Kosten/Nutzung-Rechnung hier vielversprechend ist.

Eine aktuelle Umfrage des Zentralverbandes des deutschen Handwerks unter 1.500 Handwerksbetrieben zeigt, dass über 60 Prozent der Betriebe Probleme in der Lieferkette haben. Dennoch sind die Auftragsbücher für durchschnittlich neun Wochen gefüllt, oft auch schon mit verbindlichen Preiszusagen. 42 Prozent melden gegenüber dem Mai 2020 Umsatzrückgänge.

Zweifellos eine schwierige Gesamtsituation für die ganze Branche, da es eher an erschwinglichem Material mangelt, als an Aufträgen. 81 Prozent geben sogar an, dass aufgrund der gestiegenen Einkaufspreise bei Rohstoffen viele Aufträge wirtschaftlich unrentabel werden. Maßnahmen wie das Recyceln von Baustoffen könnten das Problem zumindest zu einem gewissen Maß lösen. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer fordert Möglichkeiten zur Preisanpassungen bei öffentlichen Bauaufträgen und eine Verstärkung der Förderprogramme für Neubau und Sanierungen, eine entsprechende politische Reaktion steht noch aus.

Mehr zur Umfrage sowie weitere Quellen: https://www.jh-profishop.de/profi-guide/handwerksumfrage/

Weitet Angebot für Spezialschmelzklebstoffe aus

Bostik, der weltweit führende Klebstoffspezialist für Bau, Verbraucher und Industrie, will seinen Anteil am globalen Markt für Thermoklebstoffe und langlebige Konsumgüter durch die Erweiterung seines Produktangebots an Spezialschmelzklebstoffen erhöhen.

Nach der Übernahme von Prochimir und Fixatti definiert Bostik technische Hochleistungsschmelzklebstoffe mit ihrem erweiterten Angebot jetzt neu: Es umfasst hochwertige Pellet-, Pulver-, Bahn- und Folienklebstoffe. Das Unternehmen ist überzeugt, dank seiner besonderen Expertise bei Harzen mit vertikal-integrierter Zusammensetzung sowie seiner einzigartigen globalen Lieferkette eine führende Rolle in der Branche einnehmen zu können.

Guillaume Desurmont, SVP und Leiter der Durable Goods Global Business Unit bei Bostik, dazu: „Die heutige globale Gesellschaft entwickelt sich weiter und legt immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit und stabile Lieferketten. Unser Expertenteam hat erkannt, welchen Mehrwert wir unseren Kunden als zuverlässiger Alles-aus-einer-Hand-Anbieter für Spezialschmelzstoffe bieten können.“

„Unsere Erfolgsbilanz bei der Unterstützung unserer Kunden mit sicheren und nachhaltigen Lösungen für ihre Klebstoffprobleme wird es uns ermöglichen, auch weiterhin in die richtigen Ressourcen und Anforderungen zu investieren, um unsere Position als Marktführer im Bereich der Spezialschmelzklebstoffe zu stärken“, so Desurmont.

„Wir sind überzeugt, dass der Service, den wir über Pellet-, Pulver-, Bahn- und Folienklebstoffe hinweg anbieten, dem Markt bislang fehlt. Wir sind bestrebt, unseren Kunden stets die richtige Thermobonding-Lösung zu bieten, mit unseren Spezialschmelzklebstoffen ihre Innovationen zu befördern und die Umweltbelastung zu reduzieren.“

Das neue Angebot deckt viele Anwendungen in verschiedenen Bereichen ab, unter anderem im Bauwesen, im Transferdruck, der Automobil- und Textilbranche. Guillaume Desurmont ist zuversichtlich, dass dadurch nicht nur die Kunden von Bostik, sondern auch die Altkunden von Prochimir und Fixatti profitieren werden.

Desurmont hält fest: „Bostik, Prochimir und Fixatti haben einen treuen Kundenstamm auf der ganzen Welt aufgebaut und wir sind sicher, dass sie auch weiterhin von unserem umfassenden Angebot profitieren werden. Das neue Sortiment an Pellet-, Pulver-, Bahn- und Folienklebstoffen ist speziell auf die Bedürfnisse jedes Kunden abgestimmt und so konzipiert, dass es saubere Produktionsverfahren ermöglicht.“

„Nach der Übernahme von Prochimir und Fixatti in den letzten zwei Jahren sind wir nicht nur in der Lage, den Kunden das Beste aus dem Angebot aller drei Unternehmen zu bieten, sondern auch die Qualität der Produkte und des Service zu verbessern. Wir beschäftigen einige der talentiertesten Mitarbeiter in der Branche und die Angliederungen haben das nicht nur verstärkt, sondern uns auch geholfen, einen wichtigen ersten Schritt auf dem Weg zur Erreichung unseres Ziels zu machen“, resümiert Guillaume Desurmont.

„Mit den vereinten Stärken von Bostik, Prochimir und Fixatti werden wir in der Lage sein, unseren Kunden unsere neuen, innovativen Thermobonding-Lösungen auf globaler, regionaler und lokaler Ebene anzubieten. Gleichzeitig wird es uns erlauben, die sich entwickelnden Bedürfnisse unserer neuen und bestehenden Kunden bestmöglich zu erfüllen und ihnen einen besseren, ganzheitlicheren Service überall in Europa zu bieten. Wir sind sehr gespannt auf diese neue Reise und freuen uns auf weitere Gespräche darüber, wie wir unseren Freunden in der Region noch mehr Vorteile bringen können.“

VDM

Inlands- und Auslandsumsatz der Möbelindustrie im Plus

Laut Statistischem Bundesamt lag der Umsatz der Möbelindustrie im April 2021 im Vergleich zum April 2020 im Plus. Die Hersteller verzeichneten einen Umsatzanstieg von 38,9 Prozent. Dabei stiegen die Erlöse im Ausland um 73,8 Prozent, im Inland gab es ein Plus von 25,6 Prozent. Im durch den ersten Lockdown geprägten April 2020 hatte es im Vergleich zum April 2019 ein Minus von 32,6 Prozent gegeben. Die Auslandsumsätze waren damals um 41,3 Prozent, die Inlandsumsätze um 28,5 Prozent gefallen.

HDH

Umsatz mit Holz im In- und Ausland positiv

Das Holzgewerbe vermeldete im April 2021 positive Umsatzentwicklungen im In- und Ausland. Während die Inlandsumsätze um 16,8 Prozent stiegen, kletterten die Auslandsumsätze um 68,7 Prozent. Damit lag der Gesamtwert um 27,8 Prozent über dem Wert vom April 2020. Damals gab es ein Umsatzminus von insgesamt 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei hatte der Umsatzanstieg im Inland bei 1,3 Prozent gelegen und der Umsatz im Ausland war um 20,7 Prozent gefallen.

Rollende Design-Tour quer durch Europa

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Der Dekorspezialist ­Lamigraf hat sich dazu entschlossen, die neue Dekorauswahl 2021/22 in Form einer Design-Tour zu präsentieren. Unter dem Motto #wearenotmadetostop soll die Marketingkampagne von September bis November 2021 stattfinden.

Ein großer, roter Truck wurde mit einem völlig neuen Einrichtungskonzept ausgestattet, um die innovativsten Dekore aus der ­neuen Kollektion sowie besondere Produkte und Oberflächenlösungen für die Bodenbelags- und ­Möbelindustrie zu zeigen.

Die Tour startet am 31. August in der Türkei und führt anschließend durch elf ­verschiedene Länder in Europa: Österreich, Deutschland, ­Polen, England, Belgien, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien und die Schweiz. Während dieser Roadshow kann Lamigraf auf die Anwesenheit von zwei großen Partnern zählen: Hueck Rheinische, der Weltmarktführer in der Entwicklung und Herstellung von Pressblechen für die Holz­industrie und Likora, der deutsche Hersteller von Finish-Folien für die Möbelindustrie und den Innenausbau, sind mit von der Partie.

Diese Roadshow über drei Monate ermöglicht es Lamigraf, Kunden und Fachleuten aus der Branche in jedem einzelnen Land nahe zu sein und über die Produkte und Oberflächenlösungen der Marke auf eine neue, interaktive und Covid-freundliche Weise zu informieren.

„Wir sind absolut begeistert von dieser ­Roadshow. Es ist eine Tatsache, dass wir alle mit einer großen Unsicherheit konfrontiert sind und die Gesundheit derzeit für jeden Priorität hat. Gleichzeitig ist es eine Zeit der Veränderungen und wir reagieren mit Einsatz unseres kreativen Know-hows.

Wir sind uns sicher, dass unseren Kunden dieses neue Ausstellungskonzept gefallen wird – wir garantieren ihnen eine sichere Begegnung vor Ort, ohne dass sie weit reisen müssen. Unseren mobilen Lamigraf-Showroom bestücken wir mit dem kompletten neuen Produktportfolio, welches aktuell zur Verfügung steht, einschließlich der Möbel- und Fußbodendesigns sowie Produkten auf Kunststoffbasis. Außerdem ist es geplant, dass unsere Partner ihre Neuheiten in Bezug auf Pressbleche und Finishfolienlösungen zeigen“, erklärt Martin Marxen, Sales, Marketing und Art Director der Lamigraf Gruppe.

Das neue Dekor-Trendsortiment trägt den Claim „The Era of Re“. Entsprechend untergliedern sich die 35 Dekorideen in die drei Bereiche „Re-connect“, „Re-frame“ und „Re-discover“.

„Re-connect“ beschreibt die Rückbesinnung auf essenzielle Bedürfnisse, auf alles, womit sich Menschen gut fühlen. Spürbar war dies in der Pandemie dadurch, dass sich Verbraucher stark auf Wellness, Pflege und Achtsamkeit konzentriert haben und überdenken, was es ­bedeutet, sich wohl zu fühlen. Mehr denn je ist es an der Zeit, dass die Menschen ihr Zuhause behaglich, belebend und inspirierend einrichten. „Re-connect“ steht für warme Oberflächen, minimalistische Designs, neutrale Farben und aufgeräumte Räume – denn das sind die Komponenten zur Schaffung eines Zufluchtsortes. Die Dekore von „Re-connect“ sollen das Wohlbefinden fördern und eine gewisse Realitätsflucht erleichtern.

„Re-frame“ befasst sich mit öffentlichen Räumen und liefert eine Erklärung dafür, warum diese weniger anonym und steril sein sollten. Lamigraf will Argumente an die Hand geben, wie neu gestaltete Räume Sicherheit vermitteln, aber gleichzeitig auch Wohlfühlatmosphäre ausstrahlen können. Büros beispielsweise müssen eine „menschliche Note“ haben, um multifunktional zu sein. So lässt sich innerhalb von Stunden zwischen gemeinschaftlich genutzten und privaten Räumen wechseln. „Re-frame“ zeichnet sich durch Dekore aus, die ein solches humanes Design in öffentlichen Räumen ermöglichen: Sie sind vielseitig, dynamisch und gleichzeitig komfortabel.

Das letzte Konzept, „Re-discover“, repräsentiert das Bedürfnis nach einer tiefen Verbindung zur unverfälschten Natur und wie der Mensch Teil ihres Wachstums sein kann. Da Endkonsumenten nach Möglichkeiten suchen, mehr in die Natur einzutauchen, suchen sie nach Produkten, die es ihnen ermöglichen, ihr Zuhause in diese Richtung neu zu gestalten. Steinoptiken, die in Einrichtungskonzepte einbezogen werden, entpuppen sich beispielsweise als Symbol für die Natur in ihrer wildesten Ausdrucksform. Auch Kunsthandwerk und Handwerkskunst ganz allgemein rücken in den Vordergrund, da die Verbraucher nach Produkten suchen, die eine Bedeutung haben. All dies manifestiert sich in „Re-discover“.

Grundsätzlich sieht Lamigraf natürlich anmutende Gestaltungen als wichtigste Strömung der Jahre 2021/22 für die Inneneinrichtung und Wohnungsrenovierung an.

Mit Jobbots talentierte Nachwuchskräfte finden

Millennials bringen frische Ideen und digitales Know-how in etablierte Unternehmen. Doch wie erreicht ein Mittelständler heute potenzielle Nachwuchskräfte zwischen 19 und 39 Jahren? Immer seltener lassen sie sich über klassische Medienkanäle ansprechen. Denn die Generation Y kommuniziert vorwiegend über Instagram, Facebook & Co.

Um diese Zielgruppe für den Berufseinstieg oder einen Jobwechsel zu aktivieren, greifen die Personalberater Thaddäus Rohrer und Rudolf Ostermann auf einen sogenannten Jobbot zurück. Dabei handelt es sich um ein digitales Werkzeug, mit dessen Hilfe sich in den sozialen Netzwerken gezielt Kandidat:innen finden lassen. Ein virtueller Roboter nimmt Kontakt auf, indem er schriftlich Fragen stellt, die intuitiv beantwortet werden können. Das Programm ermöglicht es sogar, die Ansprache regional auszusteuern.

Der große Vorteil: Potenzielle Mitarbeiter:innen müssen auf diesem Weg nicht ihren Lebenslauf und ihre Zeugnisse einreichen, die sie oftmals auf ihren mobilen Endgeräten gar nicht gespeichert haben. Dafür können Sie mit einem virtuellen Gesprächspartner die ersten Fragen klären und – bei Interesse – schnell und problemlos ihre Kontaktdaten mit weiteren Informationen hinterlassen. Durch das einfache Prozedere reagieren viele Interessenten mit qualifizierten Angaben auf diese gezielte Ansprache in den sozialen Netzwerken.

„Wir verzeichnen in den entsprechenden Altersklassen eine deutlich bessere Resonanz als auf herkömmliche Stellenanzeigen. Auch bei schwierig zu vermittelnden Positionen, die von Firmen lange nicht besetzt werden konnten, haben wir mit dem Jobbot sehr gute Erfahrungen gemacht“, erklärt Thaddäus Rohrer, Inhaber von Thaddäus Rohrer Personalberatung und Unternehmensberatung (TRUB). Und Kooperationspartner Rudolf Ostermann ergänzt: „Mit dem Einsatz des Jobbots hat der Mittelstand ein effizientes digitales Werkzeug in der Hand, um sich im Wettbewerb mit Großunternehmen und Konzernen ebenfalls Top-Talente sichern zu können.“

Sogar hochqualifizierte Hochschulabgänger, zum Teil mit Master- oder Doktor-Titeln, lassen sich mit dem Jobbot ansprechen. Das Tool ist somit ein wichtiger Baustein für die erfolgreiche Personalberatung von Thaddäus Rohrer und Rudolf Ostermann, die auf Führungskräfte spezialisiert sind und darüber hinaus international vermitteln und beraten.

Auftragsrekord im ersten Halbjahr 2021

Die Homag Group meldet für das erste Halbjahr 2021 einen neuen Auftragsrekord, der deutlich über dem bisherigen Spitzenwert liegt. Zu dieser positiven Entwicklung hat bereits auch der neue Geschäftsbereich Solid Wood Processing beigetragen, in dem Homag seine Massivholzaktivitäten für den Holzhausbau stark forciert.

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020, das von den Folgen der Pandemie geprägt war, erhöhte sich der Auftragseingang der Homag Group deutlich um 80 Prozent auf 887 Mio. Euro (Vorjahr: 493 Mio. Euro). Den bisherigen Rekordwert aus dem Jahr 2017 (734 Mio. Euro) konnte das Unternehmen damit um rund 20 Prozent übertreffen. Der Umsatz stieg um 19 Prozent auf 657 Mio. Euro (Vorjahr: 552 Mio. Euro) und der Auftragsbestand erreichte zum 30. Juni 2021 mit 844 Mio. Euro ebenfalls ein Rekordniveau (30.06.2020: 480 Mio. Euro). Die Homag Group verbesserte ihr operatives EBIT auf 39,6 Mio. Euro (Vorjahr: 10,7 Mio. Euro).

„Wir stehen am Anfang eines neuen Investitionszyklus. Zudem profitieren unsere Kunden weltweit davon, dass die Menschen verstärkt in ihr Wohnumfeld investieren“, betont der Vorstandsvorsitzende Ralf W. Dieter. „Entsprechend dynamisch ist die Nachfrage nach effizienten Maschinen, beispielsweise für die Produktion von Küchen und Möbeln – diese innovativen Lösungen bieten wir unseren Kunden.“ Besonders positiv entwickelten sich bei der Homag Group in den ersten sechs Monaten 2021 das Einzelmaschinengeschäft sowie der Service. Aber auch das Systemgeschäft mit Großanlagen, das im Vorjahreszeitraum aufgrund der Corona-Pandemie teilweise fast zum Erliegen gekommen war, sieht das Unternehmen wieder auf Erholungskurs.

„Besonders freut uns, dass sich unsere Investitionen in das neue Massivholz-Segment bereits auszahlen“, erklärt Dr. Daniel Schmitt, der im Vorstand für diesen Bereich zuständig ist. „Wir beobachten eine steigende Nachfrage für nachhaltige und klimafreundliche Holzhäuser, die uns zugutekommt.

„Wir profitieren auch von der vertrauensvollen Partnerschaft mit unseren Kunden, die wir auch in Pandemie-Zeiten gepflegt haben“, so Dieter. „So haben wir alles versucht, um unter den schwierigeren Bedingungen so gut wie möglich mit unseren Kunden in Kontakt zu bleiben. Unsere zahlreichen Online-Formate wurden sehr gut angenommen. Zuletzt haben wir im Mai und Juni mit unserem Online-Event „Live.Homag“ Teilnehmer aus über 90 Ländern erreicht, die aus über 500 Veranstaltungen wählen konnten, in denen wir ganzheitliche Werkstattkonzepte, Maschinen, Software und digitale Assistenten vorgestellt haben.“ Zum 30. Juni 2021 waren 7.113 Mitarbeiter (30.06.2020: 6.498) in der Homag Group beschäftigt. Aus dem Erwerb der Unternehmen Homag China Golden Field sowie System TM und Kallesoe in Dänemark sind rund 620 Mitarbeiter neu hinzugekommen.

HDH

Umsatz bei Kunststoff bis April 2021 wieder positiv

Der Kunststoffsektor entwickelte sich im Zeitraum Januar-April 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum positiv: Die Umsätze stiegen um 9,5 Prozent. Die Baubedarfsartikel aus Kunststoff legten um 13,0 Prozent zu, Platten und Folien um 11,2 Prozent. Positiv waren auch die Umsätze bei Kunststoffverpackungen (+3,0 Prozent) sowie bei sonstigen Kunststoffwaren (+9,7 Prozent).

„Orgatec“ 2022

Durchstarten in neue Arbeitswelten

Die Vorbereitungen für eine erfolgreiche „Orgatec“ 2022 laufen bereits auf Hochtouren. Noch sind es rund 16 Monate, bis die internationale Leitmesse für moderne Arbeitswelten (25. bis 29. Oktober 2022) in Köln ihre Tore öffnet, doch das Interesse an der „Orgatec“ ist schon jetzt so hoch, wie selten zuvor. Unternehmen, die sich bereits für die „Orgatec“ 2022 anmelden wollen, finden die notwendigen Unterlagen ab sofort auf der frisch relaunchten Webseite der Messe. Dort können die Formulare auch direkt online ausgefüllt und abgeschickt werden – ein umständlicher Download ist nicht mehr notwendig. Interessierte Unternehmen profitieren dabei bis zum 15.09.2021 von einem attraktiven Frühbucherrabatt. Weitere Informationen gibt es unter www.orgatec.de.

Selten wurde in der Vergangenheit so intensiv über die Veränderungen moderner Arbeitswelten diskutiert wie in den vergangenen zwei Jahren. Und eines ist sicher: Unsere modernen Arbeitswelten werden nach der Pandemie nicht mehr die gleichen sein wie zuvor. So hat die Digitalisierung es in den vergangenen Monaten vielen Unternehmen ermöglicht, notwendige Aufgaben kontaktlos und von überall zu erfüllen. Diese Entwicklung wird sich künftig weiter verstärken und professionalisieren – egal ob im Büro, in Open Workspaces, bei mobilen Arbeitsplätzen oder im Homeoffice. Welche Möglichkeiten und Risiken diese Entwicklung birgt und wie die Technologie Unternehmen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmehmern zu mehr Flexibilität und Resilienz verhilft, erfahren Architekt:innen, Innenarchitekt:innen, Planerinnen und Planer sowie HR-Manager:innen, Arbeitnehmervertretungen und Unternehmensentscheider:innen auf der „Orgatec“ 2022.

Doch nicht nur die klassische Büroumgebung ist großen Veränderungen unterworfen: Auch im Restaurations- und Hotelbereich müssen innovative Lösungen gefunden werden, um sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Kurzzeit-Arbeitsplätze und neue Office-Fazilitäten sind hier nur zwei Stichworte. Einen ganz besonderen Stellenwert haben nach der Pandemie verstärkt auch technische und hygienische Gesichtspunkte, die es zukünftig zu berücksichtigen gilt. Das sind nur einige der Themen, mit denen sich die „Orgatec“ 2022 im kommenden Jahr intensiv befassen wird. Von professioneller Quartiersplanung, hochmodernem Gebäudemanagement, der innovativen Gestaltung von stationären und mobilen Arbeitsplätzen, über

Personalfragen und Prozessoptimierung bis hin zu mobiler Technologie sowie modernster Konferenz- und Medientechnik bietet die „Orgatec“ 2022 einen umfassenden und vollständigen Blick auf alle wichtigen Fragen der Branche. Dass die „Orgatec“ den Veränderungsprozess aktiv mitgestalten will, zeigt auch die Aktualisierung und Erweiterung der Nomenklatur, die die Messe in diesem Jahr vorgenommen hat. So finden sich jetzt auch Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen für Co-Working-Spaces, Verkehrsimmobilien oder Hotels und Hospitalityumgebungen anbieten, sich im Katalog wieder. Aber auch die Tatsache, das Equipment, Facilities und Technik immer enger miteinander verschmelzen und sich Officeumgebungen nahezu überall schaffen lassen, schlägt sich in der überarbeiteten Messenomenklatur nieder. Das reicht vom Internet of Things und Cloud-Services über die Homeoffice-Anbindung und Outdoormöblierung für Hospitality- & Objektbereiche bis hin zu immersiver Telepresence, professionellen Raum- und Medien-Steuerungssystemen oder integrierten Medientechnologie- Systemen.