Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

Trauer um Dr. Cihan Ayla

Dr. Cihan Ayla ist am Montag, den 08. März 2021, in Istanbul verstorben. Der Gründer und Geschäftsführer von Hanex prägte die türkische Holzwerkstoffbranche wie kaum ein anderer. Nach seinem Studium der Holztechnik in Istanbul, studierte Ayla Holzchemie in Hamburg und promovierte dort im Jahr 1980. Ayla war mit seiner Firma Hanex über viele Jahre Vertreter und Tor zur Türkei für zahlreiche deutsche und österreichische Firmen der Branche – vom Dekordruck bis zum Maschinenbau. Für die Meisten war Cihan Ayla jedoch mehr als ein Geschäftspartner. Seine freundschaftliche und verbundene Art schätzten Kollegen und Partner besonders an ihm. Am Montag erlag der 69-jährige nach mehrwöchigem Kampf einer Covid-19-Infektion. Ayla hinterlässt zwei Söhne, von denen einer bereits im väterlichen Betrieb wirkte. Mit Cihan Ayla verliert die Branche ein Original mit starkem Charakter, dass neben großer Branchenkompetenz auch mit Herzlichkeit und Zielstrebigkeit zu überzeugen wusste.

Nachrüstung per Online-Video

Pfleiderer hatte in der zweiten Jahreshälfte 2020 für seine MDF-Anlage am Standort im brandenburgischen Baruth einen „Evosteam“ bei Dieffenbacher bestellt. Unmittelbar am Presseneinlauf montiert, heizt das System die Matte durch das Einbringen von Wasserdampf vor. So wird die Dauer für das Erhitzen der Matte innerhalb der Presse reduziert und damit die Produktionsgeschwindigkeit erhöht.

Nun war, vor dem Beginn der Nachrüstung des „Evosteam“  in Baruth, eine Live-Vorführung bei Dieffenbacher in Eppingen geplant. Da für den Umbau vor Ort nur ein begrenztes Zeitfenster zur Verfügung steht, sollte die Vorführung nach der Teil-Inbetriebnahme bei dem Anlagenspezialisten dafür sorgen, dass Funktionen vorab getestet werden und damit die benötigte Zeit für Einbau und Vor-Ort-Inbetriebnahme deutlich verringert wird. „Um in der aktuellen Pandemielage kein unnötiges Ansteckungs- und Gesundheitsrisiko einzugehen, haben wir uns gemeinsam mit unseren Projektpartnern von Pfleiderer kurzerhand dazu entschieden, die Maschinenvorführung per Online-Videoschalte durchzuführen,“ erklärt Holger Senk, Produktverantwortlicher für den „Evosteam“  bei Dieffenbacher.

„Als zeitgemäße Alternative war die Online-Vorführung eine super Erfahrung. Zudem konnten mehr meiner Kollegen daran teilnehmen, als es bei einem Vor-Ort-Termin möglich gewesen wäre,“ freut sich Markus Hlawatsch, Projektverantwortlicher des „Evosteam“-Projekts bei Pfleiderer, über die gelungene Veranstaltung. „Die Dieffenbacher-Kollegen haben uns alle Baugruppen und Funktionen des ,Evosteam‘ im Detail erklärt und live vorgeführt. Wir konnten unsere offenen Fragen klären und starten nun mit einem guten Gefühl in den anstehenden Umbau.“

„Eine Live-Vorführung wie diese – online oder vor Ort – ist eine klassische Win-win-Situation für Kunde und Lieferant,“ ergänzt Stefan Zipf, Leiter Business Unit Wood bei Maschinenspezialisten. „Beide Partner haben ein Interesse daran, die Maschine schon vor dem Einbau testen zu können, um Überraschungen vorzubeugen und die Inbetriebnahme so effizient wie möglich zu gestalten. Vorführungen nach diesem Vorbild sind natürlich nicht nur für den ,Evosteam‘, sondern für viele unserer Produkte denkbar.“

HDH

Geschäftsklima Holz – Lage & Erwartungen etwas besser

Die Geschäftslage der Unternehmen im Holzgewerbe besserte sich im Februar 2021 wieder leicht: Der Wert der Geschäftslage stieg im Vergleich zum Vormonat von +40 auf +46 Punkte. Im Januar 2020 hatte dieser Wert bei +26 Punkten gelegen. Die Geschäftserwartungen stiegen im Vergleich zum Vormonat von +3 auf +4 Punkte. Im Februar 2020 hatte der Wert bei 13 Punkten gelegen.

Ausbildung und Nachwuchsgewinnung im Fokus

Unter Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsregelungen fand am 26. und 27. Februar 2021 in den Räumlichkeiten der Holzfachschule Bad Wildungen die zweite gemeinsame Berufsbildungstagung der Landesinnungsverbände Hessentischler und Tischlerrheinland-pfalz statt. Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung wurden unter anderem neue Ansätze in der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie der Nachwuchsgewinnung besprochen.

Zu Beginn der Tagung berichteten Rainer Adams, Vorsitzender des Bundesausschuss Berufsbildung, und Arne Bretschneider, Abteilungsleiter Berufsbildung und Technik beim Bundesverband Holz und Kunststoff, dass die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung, die aktuell noch auf dem Stand von 1999 ist, dringend überarbeitet werden müsse. Wichtig sei hierbei vor allem eine deutliche Anpassung der Kostenpläne, betonte Bretschneider. Des Weiteren prüft der Bundesverband derzeit, ob eine Reformierung der Erstausbildung notwendig ist – hierzu findet gegenwärtig eine Diskussion in den zuständigen Fachgremien statt, so Bretschneider.

In weiteren Programmpunkten stellte Arne Bretschneider den Tagungsteilnehmern den neuen Tischler-Eignungstest vor, der vom Bundesverband Holz und Kunststoff entwickelt wurde, Michael Bücking, Geschäftsführer des Fachverbands TischlerNRW, besprach die neuen Fortbildungen im Tischler- und Schreinerhandwerk zur Montagefachkraft, zum Arbeitsvorbereiter sowie zum Werkstattleiter, und präsentierte die neue digitale Lernplattform für das Tischlerhandwerk „Tischler Campus“. Zum Abschluss des ersten Tages ging es um das Thema „CAD und CNC in der Gesellenprüfung“ sowie um die Sommergesellenprüfung 2021.

Der zweite Veranstaltungstag stand dann ganz im Zeichen der Nachwuchsgewinnung: Nach einem Bericht von Hermann Hubing, Hauptgeschäftsführer des Fachverbands Leben Raum Gestaltung Hessen/Rheinland-Pfalz, zu den hessischen und rheinland-pfälzischen Wettbewerben zeigte der Social-Media-Experte Hendrik Unger den Anwesenden, wie Handwerksbetriebe junge Zielgruppen in den Sozialen Medien erreichen. Dabei betonte Unger, dass Social-Media-Arbeit zwar zeitintensiv, aber lohnenswert sei. Um potenzielle Auszubildende anzusprechen eigne sich derzeit vor allem die Plattform Instagram, befand der Social-Media-Experte.

Zum Abschluss der Berufsbildungstagung stellte Oliver Flaß, Leiter Ausbildungsberatung bei der Handwerkskammer Rhein-Main, zusammen mit der Bestattungsfachkraft Selina Taubenheim und dem Auszubildenden im Tischlerhandwerk Timo Hoffmann die neuen Berufsorientierungsvideos für das Tischler- und Bestatterhandwerk vor, die von der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern für Virtual-Reality-Brillen produziert wurden. Zum Einsatz kommen sollen die Videos bei Ausbildungsmessen oder im Berufsorientierungsunterricht. Zur Vorführung der Videos wurden extra Virtual-Reality-Cardboard-Pappbrillen angeschafft, in die Smartphones intergiert werden können, um die VR-Videos ansehen zu können. Interessierte Berufsschulen und Innungen aus Hessen und Rheinland-Pfalz können die Cardboard-Pappbrillen ab Ende März beim Fachverband Leben Raum Gestaltung Hessen/Rheinland-Pfalz bestellen.

„Spoga+Gafa“ 2021

Verschoben auf den 8. bis 10. August

Ein Zeitaufschub für mehr Sicherheit: Aufgrund der weiterhin unsicheren Covid-19-Situation folgt die Koelnmesse dem Wunsch der Grünen Garten-Lifestylebranchen und verschiebt die „Spoga+Gafa“ einmalig auf den 8. bis 10. August. Das teilte die Koelnmesse, die parallel an digitalen Formaten zur Ergänzung der Präsenzmesse arbeitet, heute mit.

„Auch wenn ein Großteil der Aussteller und der Marktpartner optimistisch war, blieb am Ende – unter Berücksichtigung der pandemiebedingten Gesamtsituation – nur die Entscheidung, die internationale Gartenmesse von Ende Mai/Anfang Juni auf Anfang August zu verschieben. Dieser Entschluss wurde gemeinsam mit den Entscheidungsträgern der Branche getroffen, trotz intensiver Vorbereitungen und dem Maßnahmenpaket „#B-SAFE4business“ zur Corona-konformen Durchführung von Fachmessen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Untermauert wurde die Entscheidung durch eine im Februar durchgeführte internationale Besucher- und Ausstellerbefragung. Diese zeigte, dass der vorgeschlagene August-Termin deutlich bevorzugt wurde. Die Messe bietet ihren internationalen Partnern damit die einmalige Möglichkeit, wieder einen persönlichen und branchenübergreifenden Einblick in die Welt des Lifestyles im Garten zu bekommen.

Für die „Spoga+Gafa“ im August haben neben Mitgliedern der EFSA (European floral and lifestyle suppliers association), so zum Beispiel Capi Europe und Esschert Design, bereits Fiskars, G.Wurm, Tel International, Hartman, Müsing, Old Com sowie weitere globale Top-BBQ-Unternehmen zugesagt. Ebenso werden die „Spoga+Gafa“-Partnerverbände BHB (Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten), BIAG (Barbecue Industry Association Grill), IVG (Industrieverband Garten) und VDG (Verband Deutscher Garten-Center) beteiligt sein.

Aufgrund der Terminverschiebung wird den Ausstellern jedoch die Möglichkeit eingeräumt, innerhalb der nächsten zwei Wochen schriftlich von ihrem Vertrag zurückzutreten. Etwaige, bereits an die Koelnmesse geleistete Zahlungen werden in diesem Fall in vollem Umfang zurückerstattet. Die Frist endet am 24. März 2021.

Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie der Koelnmesse findet die „Spoga+Gafa“ in diesem Jahr erstmalig hybrid statt. Die bekannten physischen Produktpräsentations- und Networking-Formate werden durch neue, digitale Konzepte ergänzt und sorgen für eine größere internationale Reichweite.

Kauft Human Solutions und Avalution

Die Humanetics Group, nach eigenen Angaben weltweit führend im Bereich Sicherheitstests und Entwickler von biofidelen Crashtest-Dummies, Software-Modellierung und kundenspezifischen Sensorlösungen, freut sich, die Übernahme der Human Solutions GmbH und der Avalution GmbH, Spezialist im Bereich Ergonomie-Simulation und Bodyscanning bekannt zu geben. Durch die Übernahme erweitert Humanetics seine Produktpalette um wichtige Werkzeuge, die von Fahrzeugdesignern auf der ganzen Welt genutzt werden, um sichere, komfortable und ergonomisch ansprechende Fahrzeuginnenräume für Fahrer und Insassen zu entwickeln. Human Solutions und Avalution werden weiterhin vom derzeitigen Management-Team vom Hauptsitz in Kaiserslautern, Deutschland, und den Außenstellen in München und Cary, North Carolina, geleitet.

Mit seinem digitalen Menschmodell „Ramsis“ ist Human Solutions seit fast 20 Jahren nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Mobilitätssektor, wenn es um die menschgerechte digitale Auslegung von Fahrzeuginnenräumen geht. Avalution ist Spezialist für 3D-Bodyscanning und verfügt über die größte internationale Datenbank für menschliche Körpermaße und -formen. Die Kombination beider Tools werden von den meisten großen Fahrzeugherstellern, Luft- und Raumfahrtunternehmen und Verteidigungskonzernen eingesetzt. Durch die Nutzung der eigenen Avalution-Datenbank, die über 100.000 kundenspezifische Körperscans aus der ganzen Welt enthält, ermöglicht die „Ramsis“-Software Anwendern die Erstellung virtueller Fahrzeuginnenräume und kundenspezifischer 3D-CAD-Avatare, die Fahrzeuginsassen realistisch simulieren, um ergonomische und komfortable Parameter in der frühen Phase der Prototypenentwicklung zu evaluieren. Beide Tools werden auch in der Modeindustrie, bei der Entwicklung von Sportgeräten und Helmen sowie bei der Verpassung von Uniformen und Arbeitskleidung eingesetzt, um sicherzustellen, dass die Größenanpassung für eine breite Palette von Körpertypen und Menschen aller Größen erfolgt.

„Die Zusammenführung von Sicherheit, Ergonomie-Design und Testvalidierung ist revolutionär“, erklärt Christopher O´Conner, President und CEO von Humanetics Group und Humanetics Inc. „In den nächsten 10 Jahren stehen unsere Kunden vor der großen Herausforderung, mehr Elektrofahrzeuge mit fortgeschrittenen Stufen des teilautonomen Fahrens auf den Markt zu bringen. Mit unseren Simulationsmodellen helfen wir ihnen, ihre Markteinführung zu beschleunigen und ihre Fahrzeuge mit physischen Tests und der Integration von Sicherheit und Ergonomie zusammen in einem schlüsselfertigen Angebot zu validieren. Mit der weltweit größten Datenbank an gescannten Körpern können wir helfen, die Sicherheit und den Komfort für alle Insassen gleichermaßen zu verbessern. Und mit der globalen Präsenz der Humanetics Group können wir RAMSIS in jedem Markt der Welt vor Ort supporten“, fügt O’Connor hinzu.

Der Gründer von Human Solutions und Avalution, Dr. Andreas Seidl, wird beide Unternehmen weiterhin als Geschäftsführer leiten. „Die Integration in die Humanetics-Firmenfamilie ist für uns die logische Konsequenz aus unserer weiteren Unternehmensstrategie“, so Seidl. „Wir haben in der Vergangenheit bereits mehrere gemeinsame Projekte erfolgreich durchgeführt und sind daher von den Synergien unserer Kompetenzen und Kulturen überzeugt. Durch den Zusammenschluss können wir den Wert unserer Daten und unseres ergonomischen Know-hows maximieren und in Zukunft auch für andere Bereiche der Fahrzeugentwicklung zur Verfügung stellen, wie zum Beispiel dem autonomen Fahren, das ganz andere Anforderungen an die Insassen eines Fahrzeugs stellt.“

Jeff Lewis, Chief Commercial Officer der Humanetics Group, kommentiert: „Durch das Hinzufügen dieser wichtigen Ergonomie-Design-Tools können wir das erhöhte Verletzungsrisiko vieler Insassengruppen unterschiedlichen Geschlechts, Größe, Gewichts und Alters besser berücksichtigen. Das ist nicht nur eine marginale Verbesserung – das ist ein Paradigmenwechsel im Sicherheitsdesign. Es wird den OEMs ermöglichen, Komfort, Ergonomie und Sicherheit für ein breiteres Spektrum von Insassen zu maximieren. Darüber hinaus werden wir mit diesen Entwicklungen die Leistungsfähigkeit des maschinellen Lernens und der Simulation in den Mittelpunkt der Verkehrssicherheit bringen. Dies wird unsere Kunden in die Lage versetzen, Fahrzeuge zu entwickeln, die die Zahl der Verletzungen insbesondere bei gefährdeten Insassen weiter reduzieren.“

Die Schwestergesellschaften von Human Solutions und Avalution – Assyst GmbH, AVM GmbH und Sistemi Assyst (Lainate/Italien) – sind von der Übernahme nicht betroffen und bleiben eigenständig. Die finanziellen Bedingungen der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben.

HDH

Umsätze im Holzgewerbe bis Dezember 2020 insgesamt im Plus

Die amtlichen Zahlen zu den Umsätzen im Holzgewerbe lagen im Zeitraum Januar bis Dezember 2020 über dem Niveau des Vorjahres. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Umsätze um 5,9 Prozent. Dabei lagen die einzelnen Segmente insgesamt alle im positiven Bereich. Die Umsätze bei Holzverpackungen stiegen leicht um 0,2 Prozent. Der baunahe Bereich legte um 10,2 Prozent zu. Bei den Holzwerkstoffen ging es um 0,9 Prozent nach oben, während die Umsätze der Sägewerke um 6,0 Prozent stiegen.

Hat Arbeitsplatzsystemspezialist Elabo gekauft

Die Bott Gruppe aus Gaildorf hat den Spezialisten für Arbeitsplatzsysteme, Mess- und Prüfgeräte und Testanlagen – die Elabo GmbH aus Crailsheim – übernommen.

„Durch die Übernahme der Elabo GmbH sehen wir zusätzliche Chancen und Wachstumsmöglichkeiten in unserem Geschäftsfeld industrieller Arbeitsplatzlösungen. Wir können unseren Kunden nun ein breiteres Produkt- und Dienstleistungsprogramm anbieten. Die ELABO GmbH ist stark im Bereich der Elektrolaborarbeitsplätze und Montage- und Testanlagen verankert. Die Bott Gruppe hat sich in den letzten Jahren auf den Bereich der industriellen Montagearbeitsplätze fokussiert. Wir sehen klare Synergie-Effekte in beiden Geschäftsfeldern und glauben, dass wir gemeinsam in beiden Märkten weiterwachsen können. Aus diesem Grund ist der Kauf der Elabo GmbH aus strategischer Sicht für bott ein wichtiger Meilenstein“, sagt CEO und Sprecher der Bott Unternehmensgruppe Jan Willem Jongert.

Seit 1972 fertigt und vertreibt die Elabo GmbH innovative Arbeitsplatz- und Testsysteme sowie elektronische Mess- und Prüfgeräte. Elabo ist heute eines der führenden Unternehmen bei der Entwicklung und Herstellung von vernetzten Arbeitsplätzen sowie automatisierter Mess- und Prüftechnik. Daneben setzt Elabo neue Maßstäbe in der Digitalisierung von Produktionsabläufen und intelligenten Werkerführungssystemen.

Derzeit beschäftigt das Unternehmen am Standort Crailsheim rund 185 Mitarbeiter. Crailsheim bleibt als Competence Center für digitale Transformation, vernetzte Arbeitswelten und automatisierte Testsysteme bestehen. Die bisherigen Geschäftsführer Timo Henkelmann und Dr. Mark Dolezal werden die Geschäfte der Elabo GmbH weiterführen.

Erste Platte dank Top-Teamwork sicher im Zeitplan produziert

Am 27. Februar produzierte Kastamonu Entegre seine erste Platte auf der neuen Siempelkamp-Spanplattenanlage am Standort Samsun – pünktlich innerhalb des gewünschten Zeitrahmens. Der Erfolgsfaktor: Zwei starke Teams zogen an einem Strang. Ungeachtet aller Einschränkungen durch COVID-19 gelang es, die erste Platte zeitgerecht zu fertigen.

Nach dem Montagestart im Juli 2020 und den Ende Januar 2021 abgeschlossenen Drehrichtungsproben stellt nun das pünktliche Erreichen des Erste-Platte-Termins einen weiteren Meilenstein in der Projektumsetzung dar. In jeder Projektphase stand konstruktives Teamwork bei allen Beteiligten im Fokus. So spielten sich das Kastamonu-Mitarbeiterteam sowie die Siempelkamp-Mitarbeiter aus Deutschland und der Türkei perfekt aufeinander ein, um ihre Anlage schnell und sicher auf den richtigen Kurs zu bringen.

„Ein herzlicher Glückwunsch und vor allem auch Dank gilt dem gesamten Kastamonu-Team, das es in diesen besonderen Zeiten möglich gemacht hat, das Projekt pünktlich und erfolgreich umzusetzen“, erklärt Ulrich Kaiser, Head of Sales bei Siempelkamp.

„Hervorzuheben sind auch die klare und schnelle Kommunikation mit der Projektleitung des Kunden während des gesamten Projektablaufs. Dies ist die Grundlage für ein erfolgreiches Projekt“, so Siempelkamp-Projektleiter Axel Weiss.

Die neue Spanplattenanlage inklusive „Contiroll“ der Generation 9 im Format 7‘ x 37,1m ist auf eine Tagesleistung von ca. 2.000 Kubikmeter ausgelegt. Als Absatzmarkt steht hier die türkische Möbelindustrie im Fokus. Die Anlage ist die insgesamt achte Siempelkamp-Anlage mit kontinuierlicher Pressentechnologie, die Kastamonu In der Türkei, Russland und Italien aktuell betreibt.

Seit der Gründung des Siempelkamp-Büros in Istanbul im Jahr 2010 ist die inzwischen 8-köpfige Mannschaft um Faruk Sisci erste Anlaufstelle für türkische Siempelkamp-Kunden.