Zum Hauptinhalt springen

Autor: Lorenz, Tobias

Rosario Ingarao

Ingarao verlässt die Saviola Gruppe

Wie heute in einer Pressemitteilung verkündet verlässt Rosario Ingarao Rheinspan und somit die Saviola Gruppe.

Rosario Ingarao, derzeitiger Geschäftsführer Vertrieb & Marketing der Rheinspan GmbH, einem Unternehmen der Mauro Saviola Gruppe, wird sein Arbeitsverhältnis auf eigenen Wunsch zum 31. Januar 2026 beenden.
Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen. Ingarao hat sich entschieden, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Er trat 2020 in die Saviola Group ein, hatte seit 2023 die Position des Geschäftsleiters Vertrieb der Rheinspan GmbH inne und wurde 2024 zum Geschäftsführer Vertrieb & Finance ernannt.


In dieser Verantwortung prägte er maßgeblich die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens, den Ausbau der Marktposition sowie die Intensivierung der Kunden- und Partnerbeziehungen.
Ingarao bedankt sich bei der Mauro Saviola Group und dem Rheinspan-Team für die vertrauensvolle und stets partnerschaftliche Zusammenarbeit.


Die Rheinspan GmbH & Co. KG und das gesamte Saviola-Team bestätigen die Kontinuität der Geschäftsentwicklung und Kundenbetreuung durch Daniele Merla, Export Sales Director, Head of Trendcor Design & Decoration der Gruppe.

Auf die Frage der möbelfertigung „Wo geht es jetzt hin?“ Antwortete Ingarao heute: „Erst mal zum Abendessen.“

Neue Impulse für eine vernetzte Küchen-, Möbel- und Interiorbranche

Am 11. und 12. März 2026 startet mit der MIKO Connect in der Stadthalle Bielefeld ein neues Branchenevent, das Networking, Partnerschaften und Zusammenarbeit in den Mittelpunkt stellt. Die MIKO Connect versteht sich als Impulsgeber für eine stärker vernetzte Branche, die schneller, flexibler und effizienter zusammenarbeiten will – mit klarer Nutzenorientierung, direktem Austausch und deutlich geringeren Teilnahmeaufwänden als klassische Messeformate. 

Bereits zahlreiche führende Unternehmen haben sich entschieden, das neue Konzept zu unterstützen und als Aussteller mitzuwirken. Unter anderem: Hettich, HOMAG, Schattdecor, Chiyoda, SURTECO, Weinig, Kleiberit, Jowat, Henkel, Swiss Krono, MKT, Lignum Consulting, Felix Schoeller, HT Bendix, Viefe, Better Light, Integrated Worlds und Reichert Holztechnik. Ihre Teilnahme unterstreicht den Bedarf an einer Plattform, die Innovation und Dialog unmittelbar zusammenführt. 

Die MIKO Connect bietet zwei kompakte Tage voller Inspiration, Austausch und konkreter Lösungen. Besucher erhalten kostenfreien Eintritt, kostenloses Catering und einen klar strukturierten Überblick über relevante Trends und Entwicklungen – ohne langen Anreiseaufwand, ohne komplexe Messearchitektur und mit maximalem Fokus auf Begegnung. 

Mit dem ICDLI, dem AMK – Die Moderne Küche e. V., dem Igel e.V. sowie weiteren MIKO-Partnern entsteht ein Format, das die Branche dazu befähigen soll, gemeinsam schneller zu handeln, neue Partnerschaften zu knüpfen und Innovationen gezielt voranzutreiben. 

Unternehmen, die sich beteiligen möchten, profitieren von einer effizienten Teilnahme und der Möglichkeit, sich in einem hochwertigen, klar ausgerichteten Umfeld zu präsentieren. 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.miko-connect.de

MIKO Connect 2026 startet mit starken Partnern – erste Aussteller stehen fest

Bielefeld, 21.10.2025 – Die MIKO Connect, das neue Networking-Event für die Möbelindustrie und Interiorbranche und deren Zulieferer, nimmt Fahrt auf: Mit unter anderem HOMAG, Schattdecor, SURTECO, SwissKrono, Henkel, Viefe und Felix Schoeller haben bereits renommierte Unternehmen ihre Teilnahme als Aussteller bestätigt. Damit steht frühzeitig fest: Die Premiere der MIKO Connect wird zum Treffpunkt führender Branchenakteure. 

Am 11. und 12. März 2026 öffnet die Stadthalle Bielefeld ihre Türen für zwei kompakte Tage voller Innovation, persönlicher Kontakte und praxisnaher Impulse. Statt XXL-Hallen und anonymen Messelabyrinthen setzt die MIKO Connect auf ein fokussiertes, effizientes Format. Ziel ist es, Zulieferer, Entwickler und Entscheider aus der Möbel-, Küchen- und Interiorbranche auf Augenhöhe zusammenzubringen – für Gespräche, Kooperationen und neue Impulse. 

„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen dieser namhaften Unternehmen in die MIKO Connect. Es zeigt, dass der Bedarf nach kompakten, hochwertigen NetworkingFormaten in der Branche groß ist“, sagt Tobias Lorenz, Manager Geschäftsentwicklung im Vincentz Network. „Unser Konzept steht für Einfachheit, Effizienz und Nähe – Messeauftritt ohne Aufwand, Austausch mit Substanz, Networking mit Wirkung.“ 

Für Aussteller bietet die MIKO Connect komplett aufgebaute Systemstände, ein exklusives Fachpublikum aus Industrie und Design, Networking-Events, Workshops und die MIKO Night, das gesellige Abendevent im Glück&Seeligkeit Bielefeld. Ergänzt wird die Präsenz vor Ort durch die MIKOApp, die Aussteller digital sichtbar macht und Matchmaking ermöglicht. 

Unternehmen, die Teil dieses neuen Branchenformats werden möchten, finden im Ausstellerbereich unter www.miko-connect.de alle Informationen zu Teilnahme, Konditionen und Buchungsmöglichkeiten. 

MIKO Connect 2026 – Möbel. Interior. Komponenten. Und ein bisschen Revolution. 

Kontakt: 
Tobias Lorenz 
Vincentz Network GmbH & Co. KG 
tobias.lorenz@vincentz.net 
Tel.: +49 (0) 151 689 625 66 
Web: https://miko-connect.de 

Neues Webinar-Format der möbelfertigung am 17. & 18. Juni 2025

In unsicheren und wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es für die Zukunft der Unternehmen von elementarer Bedeutung, die richtigen Weichen zu stellen. Daher heißt es digital am 17. und 18. Juni 2025 jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr „Zölle, Kosten, Konsequenzen – jetzt an den richtigen Stellschrauben drehen.“

Top-Experten erläutern an den beiden Tagen die aktuelle Situation in der Branche und zeigen darüber hinaus Lösungswege, wie Sie erfolgreich durch die Krise navigieren. Die Teilnehmer haben zudem die Möglichkeit, unseren Experten live Fragen zu stellen.

Freuen Sie sich auf Winfried Titze, Gründer und Inhaber der gleichnamigen Unternehmensberating, der einen umfassenden Einblick in die aktuelle Entwicklung der Möbelbranche geben wird, sowie auf Prof. Dr. Michael Grömling vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln, der den Fokus auf die Gesamtwirtschaft im Sommer 2025 ausweitet.

Am zweiten Tag zeigen Patricia Möckesch, Director Innovation and Design bei Bene, und Karl Fuchs, Senior Director Sales bei Cyncly, Lösungswege auf, die nachweislich zum Erfolg führen.

EMF Digital richtet sich mit seinem wirtschaftlichen Schwerpunkt an Entscheider und Strategen der Möbel- und Möbelzulieferindustrie. Melden Sie sich mit einer Registrierung für beide Tage an und nehmen Sie Kurs auf eine erfolgreiche Navigation durch die Krise. Zur Anmeldung: https://www.moebelfertigung.com/effiziente-mobelfertigung-in-der-praxis-digital

Alanod ernennt Milan W. Krumbe zum CEO

Die Alanod GmbH & Co. KG, ein Anbieter hochwertiger Oberflächenlösungen mit Sitz in Ennepetal, hat Milan W. Krumbe zum Alleingeschäftsführer und CEO der Alanod Unternehmensgruppe benannt. Seit dem 1.4.2025 trägt er die operative und strategische Gesamtverantwortung des Unternehmens.


Er verfügt über eine langjährige und erfolgreiche Karriere und arbeitete für führende, globale Unternehmen in der Spezialchemie und Werkstoffindustrie in den Funktionen Forschung, Marketing, Vertrieb und Strategie. Ab 1.1.2024 war er zunächst Chief Commercial Officer und gründete die Gesellschaften in Shanghai (China)und Pune (Indien).

„Unsere Vision ist es, ein fortschrittliches Unternehmen zu sein, welches innovative Hightechoberflächen entwickelt und einen positiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leistet. Unsere kundenzentrische Ausrichtung wird uns befähigen, gemeinsam mit unseren Kunden nachhaltiges Wachstum entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu generieren.
Wir werden Innovation und Nachhaltigkeit stärken und insbesondere unsere Kompetenzen im Umfeld der Beschichtungstechnologie ausbauen und unsere Lösungen für die Megatrends Urbanisierung, Mobilität, Energie, Ökologie und Globalisierung vorantreiben. Als globale Unternehmensgruppe werden wir globale Marktchancen nutzen und somit einen signifikanten Mehrwert und neue Impulse für unsere Kunden generieren.“
Milan W. Krumbe hat einen Abschluss in Chemie von der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, Deutschland, und einen MBA von der Maastricht University School of Business and Economics, Niederlande.

Das sagt die Branche zur Zollpolitik der USA

Ab 09.04.2025 sollten für viele Länder US-Sonderzölle in Kraft treten – auch für die EU-Staaten. Auch wenn nun mit Ausnahme von China die Strafzölle für 90 Tage ausgesetzt sind, hat die umstrittene Vorgehensweise der USA die Finanz- und Wirtschaftsmärkte nicht nur kurzfristig durchgeschüttelt, sondern dürfte auch mittelfristig Auswirkungen haben. Dies gilt natürlich auch für die Möbel und Möbelzulieferbranche.

Die möbelfertigung hat bei Vertretern der Branche nachgefragt, wie sie zu Trumps Strafzöllen stehen:

Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie:

„Für unsere Hersteller hat sich das Exportgeschäft in die Vereinigten Staaten zuletzt erfreulich entwickelt, vor allem für die Küchensparte. Die jetzt von der Trump-Regierung eingeführten 20-Prozent-Zölle für Einfuhren aus der Europäischen Union sind höchst unerfreulich, da sie nicht nur zu einer Verteuerung unserer Produkte für die amerikanischen Verbraucher führen, sondern darüber hinaus große Unsicherheit auf beiden Seiten des Atlantiks auslösen, wie die Schockwellen an den Börsen zeigen. Negative Folgen sind daher absehbar. Anlass zur Sorge geben zudem die von China erlassenen Gegenzölle und die damit verbundene Gefahr einer Eskalationsspirale zwischen China und den Vereinigten Staaten sowie einer möglichen Umlenkung von Handelsströmen. Die chinesischen – und auch die ebenfalls betroffenen vietnamesischen – Möbelhersteller werden nach alternativen Absatzmärkten für die bislang in die USA gelieferten Mengen suchen. Damit könnte der Importdruck auf dem europäischen Markt weiter steigen. Im vergangenen Jahr stammte etwa jedes zweite in Deutschland verkaufte Möbelstück aus dem Ausland. Knapp 30 Prozent der Möbeleinfuhren kamen aus China.“

Jana Schönfeld, stellvertretend für das Management der Hettich Unternehmensgruppe:

„Wir beobachten die Entwicklungen in den USA sehr genau und rechnen weiterhin mit einer dynamischen Entwicklung. Die auch durch volatile politische Entscheidungen geschürte Unsicherheit bei den Endverbrauchern beeinflusst die Konsumlaune. Diese wirkt sich auf das Geschäft unserer Kunden in der Möbelindustrie global und damit auch auf uns als Zulieferer seit fast drei Jahren aus. Daher würden wir es sehr begrüßen, wenn die Politik auch mehr Verantwortung für stabile Rahmenbedingungen für die Industrie und die damit verbundenen Arbeitsplätze wahrnimmt. Sei es im Aushandeln sinnvoller Außenhandelsabkommen als auch bei der EU-eigenen Regulatorik hinsichtlich CBAM und ETS, die uns als europäischen Beschlaghersteller mit ausgeprägtem Bekenntnis zum Produktionsstandort Europa deutlich mehr trifft als US-Zölle.“

 Bertram Kawlath, Präsident VDMA:

„Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten pauschalen Strafzölle von 20 Prozent auf alle Produkte aus der EU richten auf beiden Seiten des Atlantiks Schaden an. Durch Strafzölle werden bilaterale Handelsprobleme nicht gelöst, sondern sie führen zu einer Spirale der Abschottung. Denn die EU wird wohl mit Gegenzöllen auf die US-Zölle reagieren.

Zölle zwischen der EU und den USA sollten nicht aufgebaut, sondern abgeschafft werden. Denn sie schaden Produzenten und Konsumenten in beiden Regionen.

Bei der von US-Präsident Trump geplanten Stärkung der amerikanischen Industrie müssen amerikanische Unternehmen bei bestimmten Schlüsseltechnologien auf Anbieter von Maschinen und Anlagen aus dem Ausland zurückgreifen. Hier stehen seit Jahrzehnten die deutschen und europäischen Maschinenbauunternehmen als zuverlässige Lieferanten zur Verfügung.“

Philipp Blum, Geschäftsführer Blum Gruppe:

„Obwohl das Thema Zölle schon lange schwelt, sind die Höhe und der Zeitpunkt der Umsetzung auch für uns überraschend – insbesondere, weil wir auf verschiedenen Ebenen von den neuen Zöllen betroffen sein werden. Wir verfügen in den USA über eine starke Tochtergesellschaft und produzieren seit Jahrzehnten viele Produkte lokal vor Ort, dennoch versenden wir sowohl Rohmaterialien, Halbfertigprodukte als auch fertige Produkte von der EU in die Vereinigten Staaten. Aktuell versuchen wir, die konkreten Auswirkungen einzuschätzen. Fest steht jedoch: Durch diese Entscheidungen werden die Preise für Beschläge in den USA steigen.

Langfristig betrachtet nützen Handelskriege niemandem. Import- oder Strafzölle haben noch nie zur Steigerung des Wohlstands beigetragen und die Endverbraucherinnen und Endverbraucher sind letztlich die Leidtragenden, da sie höhere Preise bei einer gleichzeitig geringeren Kaufkraft bezahlen müssen. Auch wenn unser Unternehmen stark in Österreich verwurzelt ist, sind wir in der Welt zu Hause. Eine global vernetzte und offene Welt ohne Grenzen hat unsere Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten weit gebracht – diese Errungenschaften sollten nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.“

Robert Vancko, Senior Vice President , Head of Business Unit Surfaces, SURTECO:

„Als weltweit tätiger Hersteller von Oberflächenmaterialien – darunter dekorative und imprägnierte Papiere, Kanten, thermoplastische Folien und Release-Papiere – ist Surteco von der aktuellen US-Zollpolitik sowohl direkt als auch indirekt betroffen.

Neben unseren zahlreichen Produktionsstandorten in Europa betreiben wir auch Werke in Nordamerika und Kanada. Trotz dieser regionalen Präsenz wirken sich bestehende Zölle bereits negativ auf unser Geschäft aus, beispielsweise bei der Einfuhr von Papier oder chemischen Vorprodukten. Zwar sind – soweit heute bekannt – bestimmte Produkte wie Kanten aktuell noch von Zöllen ausgenommen, insbesondere bei nordamerikanischer Produktion, doch beobachten wir die Situation genau, da sich die Rahmenbedingungen kurzfristig ändern können. Die Lage bleibt volatil und schwer vorhersehbar.

Einige unserer internationalen Produktionsstandorte beliefern bereits in erheblichem Umfang den US-Markt – und sind zum Teil schon jetzt von bestehenden Zöllen betroffen. Eine weitere Ausweitung der Zollmaßnahmen würde unsere Exportfähigkeit zusätzlich erschweren – insbesondere bei Produktgruppen wie der Kante, die weltweit zu unseren absatzstärksten zählen.

Die Einführung von Zöllen beeinträchtigt zudem das Vertrauen der Verbraucher und führt häufig zu einer allgemeinen Konsumzurückhaltung. Dies hat spürbare negative Effekte auf das Wirtschaftswachstum – auch in Europa. Als Zulieferer der Möbel-, Bodenbelags- und Bauindustrie sind wir auf ein stabiles wirtschaftliches Umfeld angewiesen. Eine schwächere Konjunktur schlägt sich direkt in einer sinkenden Nachfrage in mehreren unserer Hauptmärkte nieder.

Um dem entgegenzuwirken, setzen wir konsequent auf Innovation und Differenzierung: Wir entwickeln fortlaufend neue, attraktive Designs und legen dabei einen besonderen Fokus auf nachhaltige Oberflächenlösungen – etwa durch den verstärkten Einsatz recycelter Materialien. Zusätzlich arbeiten wir kontinuierlich an der Optimierung unserer Kostenstruktur, um auch als Hersteller mit Sitz in Westeuropa langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Insgesamt sehen wir die Auswirkungen der US-Zollpolitik als ernst zu nehmend, doch durch gezielte strategische Maßnahmen können wir die negativen Effekte zumindest teilweise abfedern.“

EMF ON TOUR: In 2025 mit drei Terminen – Anmeldungen ab sofort möglich 

EMF ON Tour geht in die zweite Runde: In Kooperation mit Lignum Consulting gibt es von dem Erfolgsformat „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ erneut einen Ableger, der durch Deutschland tourt. An insgesamt drei Standorten sind 2025 eintägige, intensive Praxisworkshops geplant. Veranstaltungen, die an nur einem Tag die gesamte Prozesskette vom Auftragseingang bis zur Fertigung abdecken. Der Start ist am 14. Oktober, einem Dienstag, in Nürnberg im Zollhof. Weiter geht es gleich am Mittwoch, den 15. Oktober, und zwar in Leipzig im Felix im Hotel Staycity. Der dritte Termin in der Kalenderwoche 42 ist der 17. Oktober in Löhne in der Lehrfabrik Möbelindustrie. Damit rückt EMF ON TOUR noch näher an die Industrie heran: Hochkarätiger Input, kompakt an einem Tag, ohne den Zwang einer Übernachtung. 

Sie profitieren von Experten, die Erfahrung aus der erfolgreichen Zusammenarbeit mit mehr als 400 Kunden mitbringen. Dabei wird auf einen unvergleichlich hohen Praxisbezug geachtet. EMF ON TOUR ist weder Vortrag noch Frontalunterricht. Sie bringen Ihre persönlichen praktischen Erfahrungen mit und erarbeiten gemeinsam konkrete Lösungen.  

Der Workshop orientiert sich an diesen vier Stationen der Prozesskette: 
Auftragsbearbeitung: Wie kann eine effiziente Auftragsbearbeitung aussehen? 
Konstruktion: Welche Verschwendungen in der Fertigung haben Ihre Ursache in der Konstruktion? 
Arbeitsvorbereitung: Welchen Einfluss hat die AV auf eine effiziente Fertigung? 
Fertigung: Welche Verschwendungsarten haben sich in die alltägliche Routine im Fertigungsprozess eingeschlichen? 

Ab sofort können sich Teilnehmer auf der Webseite unter https://www.moebelfertigung.com/emf-on-tour für die drei Termine anmelden. 

Der Workshop beginnt um 9:30 Uhr und endet gegen 16 Uhr, enthalten ist eine 45-minütige Mittagspause mit entsprechender Verpflegung sowie ganztägige Versorgung mit Kaffee und Kaltgetränken. 

Direkt zur Anmeldung geht es HIER.  

Die ersten Speaker für Leipzig stehen fest

Am 07. & 08. Oktober 2025 ist es wieder soweit und die Oberflächen-, Holzwerkstoff- und Möbelindustrie trifft sich in Leipzig zur Suface in Motion, diesesmal in der Kongresshalle am Zoo. Die ersten Speaker für Europas führende Konferenz für die dekorative Oberfläche stehen heute schon fest.

So erwartet die Teilnehmer unter anderem in diesem Jahr Michael Egger jr. von der Egger Group, Anemon Strohmeyer vom Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie (VHI), Christoph Seeger von Continental und der bekannte Verhandlungsexperte und Autor Prof. Dr. Jack Nascher und viele weitere hochkarätige Speaker. Die Tickets für die Surface in Motion sind aktuell auf der Webseite noch zum Early-Bird-Preis erhältlich: https://www.moebelfertigung.com/surface-in-motion-2025

Neben dem erstklassigen Vortragsprogramm wartet auf die Teilnehmer wie gewohnt ein Networking-Abend im Felix über den Dächern Leipzigs.

Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche

Vorstand im Amt bestätigt

Am 25. März 2025 fand die alljährliche Mitgliederversammlung der AMK statt – in diesem Jahr erneut in Heidelberg. Rund 220 Teilnehmer sorgten für ein volles Haus im Heidelberger Hotel Atlantic. Nach der Begrüßung durch AMK-Geschäftsführer Volker Irle, gaben zunächst die beiden Vorstandssprecher Bernd Weisser von Nobilia und Michael Mehnert von BSH Hausgeräte einen umfassenden Einblick in die aktuelle Marktentwicklung und Branchenzahlen. Demnach erwarte man nach einem schwierigen Jahr 2024 zumindest ein stabiles Jahr 2025. Der Anteil der Küche am gesamten Möbelmarkt in Deutschland habe sich dabei in den Nach-Corona-Jahren signifikant erhöht und liege nunmehr bei rund 32 Prozent. Im gleichen Zeitraum konnten bei den Absatzwegen insbesondere die Möbel-Filialisten und Küchenspezialisten gegenüber dem Online-Handel Boden gut machen.

Trotz niedrigem Konsumklima in Deutschland zeige sich der Markt für Küchen als resilienter als der gesamte Möbelmarkt. Hoffnung gebe der hohe Stand an Bauüberhängen, die aufgrund hoher Zinsen und Baukosten 2022 ein historisches Hoch erreicht haben. Hier sei unter anderem die Politik gefragt und ein beschleunigtes Baugenehmigungsverfahren notwendig. Ähnliches forderte auch Gastredner Jan Kurth vom VDM, der in den letzten Monaten eine umfassende Kommunikationskampagne in Richtung Politik initierte. Weitere Gastredner waren Markus Mayer vom BVDM und Matthias Pollmann von der Koelnmesse. Mit Ihrem Keynote-Vortrag „Leadership der Zukunft“ ermöglichte Autorin Dr. Carolin Mehnert einen Blick über den Tellerrand.

Im Zuge der Regularien des Vereins wurde der alte Vorstand ordnungsgemäß entlastet. Bei der anschließenden Wahl des Vorstands, die beim AMK alle vier Jahre erfolgt, wurde der alte Vorstand auch zum neuen Vorstand gewählt und somit als Ganzes bestätigt.

Foto: Der AMK-Vorstand, bestehend aus (stehend, von links): André Dorner, Julius Blum GmbH; Ralph Leimbach, Der Kreis Systemverbund Holding GmbH & Co. KG; Volker Klodwig, MHK Group AG; Michael Lehmkuhl, Paul Hettich GmbH & Co. KG; Christian Gerwens, Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland KG; Matthias Berens, Bauformat Küchen GmbH & Co. KG, (sitzend, von links): Michael Mehnert, BSH Hausgeräte GmbH; Volker Irle, AMK und Bernd Weisser, Nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG.