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Autor: Möbelfertigung

Politik und Handwerk im Austausch

Am 12. und 13. September 2020 fand in Hessen bereits zum zehnten Mal der Tag des Tischlerhandwerks statt. In diesem Jahr öffneten dabei ausgewählte Tischlerbetriebe ihre Werkstätten für Gäste aus Landes- und Lokalpolitik. Bei Betriebsrundgängen und ausführlichen Gesprächen informierten sich die Mandatsträger über das hochmoderne Berufsbild des Tischlers und erhielten dabei auch ein aktuelles Stimmungsbild aus der Branche.

Der diesjährige Tag des Tischlerhandwerks war nicht nur aufgrund seines zehnjährigen Jubiläums ein besonderer – coronabedingt verzichtete der ausrichtende Landesinnungsverband HessenTischler auf öffentliche Veranstaltungen mit viel Publikumsverkehr. Der Fokus lag vielmehr darauf, das Tischlerhandwerk für die Politik erlebbar zu machen und die Politikerinnen und Politiker mit den Tischlerbetrieben ins Gespräch zu bringen. Neben zahlreichen Vertretern aus dem Handwerk folgten unter anderem die Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung Prof. Dr. Kristina Sinemus, der Staatssekretär Mark Weinmeister (CDU), der Vizepräsident des Hessischen Landtags Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn (FDP), die Fraktionsvorsitzenden im Hessischen Landtag Ines Claus (CDU), Mathias Wagner (B‘90/GRÜNE) und René Rock (FDP) sowie die Abgeordneten Dr. Matthias Büger, Jürgen Lenders und Wiebke Knell (alle FDP) sowie die Regierungspräsidenten Dr. Christoph Ullrich und Hermann-Josef Klüber der Einladung des hessischen Tischlerhandwerks.

Zu Beginn des Tags des Tischlerhandwerks erinnerte Hermann Hubing, Geschäftsführer von HessenTischler, daran, weshalb der Aktionstag einst ins Leben gerufen wurde: „Viel zu oft machen wir noch immer die Erfahrung, dass die Menschen da draußen, egal ob Politiker, potenzielle Kundin oder Auszubildender, gar nicht wissen, was moderne Tischlerbetriebe so alles machen. Mit dem Tag des Tischlerhandwerks wollen wir diese Bildungslücke schließen und unseren Gästen aus Politik und Öffentlichkeit nahebringen, was für ein moderner und nachhaltiger Wirtschaftszweig und Arbeitgeber das Tischlerhandwerk ist“, so Hubing.

So konnte sich die Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus beispielsweise in Hattersheim bei der Herglotz GmbH & Co. Holzwerkstätten KG davon überzeugen, wie digitalisiert die Fertigungsprozesse moderner Tischlerbetriebe mittlerweile sind. Dabei sah sich die Ministerin darin bestätigt, dass Handwerk und Digitalisierung nicht aufeinandertreffen, sondern miteinander die Zukunft des Handwerks sichern. „Digitalisierung ermöglicht Handwerksbetrieben, neue Märkte zu erschließen und somit zukunftsfähig zu bleiben. Für die Zukunftssicherung des Standortes Hessen müssen und wollen wir möglichst viele kleine und mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung mitnehmen“, so die Ministerin.

In Kirchhain-Großseelheim standen beim Besuch des Fraktionsvorsitzenden Mathias Wagner (B‘90/GRÜNE) bei der Peter Fus & Sohn GmbH vor allem die umweltschonende Herstellung von Möbeln sowie das Thema Ausbildung im Fokus. Doch auch mit den Folgen der Corona-Pandemie hat der Familienbetrieb aktuell zu kämpfen, berichtete Betriebsinhaberin Svenja Nau dem Fraktionsvorsitzenden. Gerade der zusätzliche Verwaltungsaufwand sei aufgrund von Corona enorm.

Bei den Besuchen in Aßlar wurde deutlich, wie unterschiedlich die Corona-Pandemie das hessische Tischlerhandwerk getroffen hat: Denn während Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich von den beiden Geschäftsführern der Pfeiffer GmbH & Co. KG erfuhr, dass diese angesichts der Krise froh sind, auch in das Privatkundengeschäft eingestiegen zu sein, berichtete Uwe Bremer von der IMA International GmbH dem Abgeordneten Dr. Matthias Büger davon, wie der größte Innungsbetrieb Hessens als weltweit tätiger Messe- und Ladenbauspezialist besonders unter der Corona-Pandemie und den ausgefallenen Messen zu leiden hat.

In Fulda begrüßte Marco Gretsch von der Inspirationen aus Holz GmbH den Regierungspräsidenten Hermann-Josef Klüber, für den er nicht nur veranschaulichte, wie sich der Tischlerberuf innerhalb seiner Geschichte gewandelt hat, sondern für den er anschließend auch eine Ablageplatte aus Rüster fertigte.

Mit dem Tag des Tischlerhandwerks möchte der Verband hessenTischler aufzeigen, dass das hessische Tischlerhandwerk mit etwa 3.000 Betrieben, ca. 12.000 Beschäftigten und rund 1.300 Auszubildenden nicht nur ein starker und leistungsfähiger Wirtschaftsfaktor, sondern auch ein zukunftsorientierter, umweltbewusster und individueller Problemlöser ist, der sich in erster Linie über qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen positioniert.

Der Tag des Tischlerhandwerks findet alle zwei Jahre abwechselnd in Hessen und Rheinland-Pfalz statt. Im kommenden Jahr wird der Aktionstag vom Verband TischlerRheinlandpfalz ausgerichtet.

Blickt auf erfolgreiches erstes Halbjahr 2020 zurück

Der niederbayerische Werkzeug- und Gartengerätehersteller Einhell konnte im ersten Halbjahr 2020 den Umsatz um 5,8 Prozent von 323 Millionen Euro auf 341,6 Millionen Euro steigern. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 23,3 Millionen Euro. Dies entspricht einer Rendite von 6,8 Prozent (im Vorjahr 6,3%). Trotz der gesamtwirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen ist die Geschäftsleitung mit dem Verlauf des ersten Halbjahres 2020 sehr zufrieden.

Entgegen dem ursprünglich angenommenen Abwärtstrend, aufgrund der Corona-Pandemie, zeichnete sich in der Baumarktbranche im vergangenen Halbjahr eine überraschend positive Entwicklung ab. Statt Geld in kostspielige Urlaubsreisen zu investieren, ging der Trend in Richtung do-it-yourself-Projekte im Eigenheim oder heimischen Garten. Auch die Einhell Germany profitierte von dieser Betriebsamkeit tatkräftiger Haus- und Gartenbesitzer.

Insbesondere auch der E-Commerce Anteil ist aufgrund von Geschäftsschließungen und Ausgangsbeschränkungen stark angestiegen. Dies zeigt sich an den bisherigen Umsätzen, die deutlich über Vorjahresniveau liegen.

Ein starker Auftritt in den Baumärkten, am Point of Sale und im Onlinehandel bildet die Grundlage für den deutlichen Umsatzanstieg. Hier zahlen sich die hohen Investitionen in Listungen und E-Commerce aus den vergangenen Jahren aus. Außerdem weist Einhell eine starke und breite Distribution auf.

„Inzwischen ist Einhell in allen relevanten Baumärkten gelistet und war trotz der Corona-Krise immer lieferfähig. Die Corona-Krise hat in Deutschland einen do-it-yourself Boom ausgelöst, was sich in steigenden Umsätzen zeigt. Auch die Umsätze in den Monaten Januar und Februar 2020 waren bereits sehr stark. Das zweite Quartal 2020 war aber das umsatzstärkste in der bisherigen Firmengeschichte von Einhell“, so Vorstandsvorsitzender Andreas Kroiss.

Ein entscheidender Umsatzfaktor und wichtiger Wachstums- und Technologietreiber stellt für Einhell das Akkusystem „Power X-Change“ dar. Mit inzwischen über 170 Akku-Werkzeugen und Gartengeräten bietet Einhell die breiteste und tiefste Akku-Plattform auf dem DIY Markt. Überall dort, wo sich der Kunde Freiheit von Kabel und Benzinmotor wünscht, bietet Einhell die passende kabellose Lösung, egal ob im Haus, Garten, Werkstatt oder Garage. Neben den Einhell Produkten wird auch ausgewählten Partnern die „Power X-Change“ Plattform für deren Produkte angeboten.

Auch die seit der Saison 2018/2019 erfolgreich bestehende Kooperation mit BMW i Motorsport wurde kürzlich vorzeitig bis zur Saison 2021/2022 verlängert. Das Engagement in der Formel E soll weiter intensiviert und die Vorreiterstellung im Bereich akkubetriebener Werkzeuge gezielt auf internationaler Ebene ausgebaut werden.

Aufgrund der soliden Konzernstruktur und ungebrochen hohen Auftragslage hofft Einhell auf ein ebenso positives zweites Halbjahr. Aus heutiger Sicht wird mit einem Umsatz von ca. 620 bis 630 Millionen Euro und einer Umsatzrendite vor Steuern von ca. 5,5 bis 6,0 Prozent für das Geschäftsjahr 2020 gerechnet. Die getroffene Annahme und Prognose der Geschäftsleitung beruht auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen. Die zukünftige Entwicklung ist jedoch abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, insbesondere von der allgemeinen Markt- und Konjunkturentwicklung, sowie der Entwicklung in den Krisenregionen und der Entwicklung auf den Devisenmärkten.

Express-Küchen ist neu im Klimapakt dabei

Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) hat das Unternehmen Express-Küchen aus Melle als „Klimaneutraler Möbelhersteller“ ausgezeichnet. Der Hersteller von Küchenmöbeln will ein starkes Zeichen für den Klimaschutz setzen und ist direkt auf der höchsten Stufe des DGM-Klimapakts eingestiegen. „Wir freuen uns über die Teilnahme von Express-Küchen an unserer Klimaschutzoffensive für die Möbelindustrie. Gemeinsam wollen wir CO2 einsparen und kompensieren, um das anvisierte 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen zu unterstützen“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Der DGM-Klimapakt basiert auf einer dreistufigen Logik. Im ersten Schritt bilanzieren die teilnehmenden Möbelhersteller ihre CO2-Emissionen gemeinsam mit einer erfahrenen Klimaschutzberatung und ermitteln so ihren Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck). Auf der nächsten Stufe zielt der Klimapakt darauf ab, die Treibhausgasemissionen so weit wie möglich zu reduzieren und drittens schließlich bestenfalls vollständig zu kompensieren. „Die Ermittlung der CO2-Bilanz ermöglicht die Bewertung von unternehmensspezifischen Klimaschutzmaßnahmen, wie zum Beispiel die Umstellung auf Ökostrom oder Elektromobilität. Dadurch werden Emissionen reduziert und die Basis für einen aktiven Klimaschutz gelegt“, erklärt Winning.

Die Kompensation der unvermeidbaren CO2-Emissionen erfolgt schließlich durch den Kauf von sogenannten Klimaschutzzertifikaten von Projektbetreibern auf der ganzen Welt. Express-Küchen hat sich entschieden, ein Waldprojekt in Uruguay zu unterstützen. „Damit löst der Hersteller die eigenen Emissionen ab, bessert die globale CO2-Bilanz auf und unterstützt außerdem die Infrastruktur vor Ort in Südamerika“, führt Winning aus und schließt an: „Als Gegenleistung für dieses vorbildliche Engagement überreichen wir Express-Küchen das Label ‚Klimaneutraler Möbelhersteller‘,  mit dem das Unternehmen offensiv im Möbelhandel werben kann und auch sollte. Denn klimabewusste Endverbraucher werden das Label garantiert in ihre Kaufentscheidung mit einbeziehen.“

Geht Kooperation mit Poggenpohl ein

Wegweisende Innovationen und einzigartige Perfektion – dafür stehen die beiden Unternehmen Poggenpohl und Hettich. Zukünftig wird Poggenpohl in wesentlichen Bereichen seines Portfolios auf die Kompetenz des Beschlagspezialisten Hettich setzen und präsentiert bereits zur Küchenmeile eine wegweisende Produktinnovation, die gemeinsam mit Hettich entwickelt wurde.
Mit der neuen Partnerschaft setzen beide Unternehmen ein klares strategisches Zeichen. Poggenpohl-Geschäftsführer Ralf Marohn erklärt dazu: „Der Name Poggenpohl steht für höchste Qualität, handwerkliche Sorgfalt und zukunftsweisendes Design. Mit Hettich haben wir einen innovativen Lieferanten ausgewählt, der die hohen Ansprüche von Poggenpohl als Premiumhersteller hervorragend umsetzt. Mit dieser Kooperation geht Poggenpohl im Bereich des Schubkasten- und Auszugsdesigns jetzt einen weiteren wichtigen Schritt in die Zukunft.“
Auch Uwe Kreidel, Geschäftsführer der Hettich Marketing- und Vertriebs GmbH, Vlotho, freut sich über den erfolgreichen Start der Kooperation: „Poggenpohl ist die älteste und bekannteste Küchenmarke der Welt und ein wichtiges Zugpferd im Bereich der Premium- und Luxusküchen. Wir wollen künftig gemeinsam mit Poggenpohl die besten Lösungen realisieren, die ein Top-Küchenhersteller seinen Kunden weltweit bieten kann.“
Im Rahmen der Küchenmeile wird Poggenpohl seinen Partnern exklusiv die gemeinsame Produktentwicklung mit Hettich vorstellen.

HDH

Negativer Umsatz bei Kunststoff von Januar bis Juni 2020

Der Kunststoffsektor entwickelte sich im Zeitraum Januar bis Juni 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum negativ: Die Umsätze sanken um 9,9 Prozent. Dabei entwickelten sich die einzelnen Segmente uneinheitlich. Als einziges Segment legten die Baubedarfsartikel aus Kunststoff ordentlich um 3,6 Prozent zu. Dahingegen sanken die Umsätze bei Platten und Folien um 9,3 Prozent. Rückläufig waren auch die Umsätze bei Kunststoffverpackungen (-2,9 Prozent) sowie bei sonstigen Kunststoffwaren (-17,0 Prozent).

Jetzt anmelden für den Livestream zur Oberflächenkonferenz des Jahres

Das Oberflächen-Event des Jahres steigt am 21./22. September in Mainz. Dann laden die Netzwerke „möbelfertigung“ und „arcade“ zur ersten „Surface in Motion – Technology & Design Conference“ ein. Nach der Corona-bedingten Verschiebung vom Mai in den September und dem gleichzeitigen ungebrochenen Interesse an unserer Veranstaltung, haben wir frühzeitig die Location gewechselt und sind ins (noch) größere Kurfürstliche Schloss zu Mainz gezogen. Und dennoch werden leider nicht alle Interessenten dabei sein können, die aktuell auf der Warteliste stehen – denn Sicherheit geht immer vor.

Die gute Nachricht: Wer kein Ticket ergattert hat und trotzdem dabei sein möchte, kann dies virtuell. Seit heute sind Registrierungen für den Livestream möglich. Übertragen werden am 21. September die vier Key-Note-Vorträge. Am 22. September können Registrierte zwischen den Sessions „Technologie“ und „Design“ nach Lust und Laune hin und her switchen.

Beide Live-Streams laufen ausschließlich in englischer Sprache. Buchen können Sie hier.

Das komplette Programm finden Sie hier.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren: Hymmen, Colorgate, Renolit, Sappi, Continental, Ahlstrom Munksjö, Kleiberit, Sesa, Lamigraf, Koenig & Bauer, Swiss Krono Group, Saueressig Surfaces, „Interzum“, Technocell Dekor, Innovative Oberflächentechnologien GmbH und Lott Lacke.

Große Eröffnung bei Klaipedos Mediena (VMG) in Litauen

Am 4. September stand das Grand Opening für Europas modernste Spanplattenanlage an, die Klaipedos Mediena (VMG) am Standort Akmene in Litauen betreibt. Die Zeremonie setzte nach der Ersten Platte am 31. Juli einen Meilenstein im bereits dritten Greenfield-Spanplattenwerk, das VMG insgesamt bei Siempelkamp in Auftrag gab.

VMG realisierte nach den beiden Spanplattenanlagen „Giriu Bizonas“ in Litauen und „VMG Mogilev“ in Weißrussland eine dritte Gesamtanlage mit seinem Partner Siempelkamp. Das Werk in Akmene dient der Materialversorgung für die stark expandierende Möbel- und Küchenproduktion VMGs. Seit vielen Jahren fertigt das Unternehmen exklusiv für Ikea. So ist VMG maßgeblich für die positive Entwicklung der Produktionskapazitäten in den baltischen und angrenzenden Staaten mitverantwortlich und wird in Zukunft auch weitere litauische Produzenten mit Rohspanplatten beliefern.

Zum Grand Opening Anfang September in Akmene konnten die Siempelkamp-Partner aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nicht persönlich reisen – mehrere Projektbeteiligte richteten jedoch herzliche Gratulationsbotschaften per Video an VMG-Chairman Sigitas Paulaskas, sein Team und die Festgäste. „Wir bedauern, diesen besonderen Meilenstein nicht persönlich mitfeiern zu können. Stolz sind wir gerade angesichts der herausfordernden Zeiten, VMG bereits zum dritten Mal mit unserer Anlagentechnologie unterstützt zu haben – und dazu beizutragen, dass in Akmene eine der weltweit modernsten, ökonomischsten und nachhaltigsten Spanplatten-Anlagen in Produktion geht“, so Ulrich Kaiser Head of Sales Wood Division bei Siempelkamp, in seinem Gruß an die Festgäste.

Die neue Anlage steht für Ressourceneffizienz, beste Platteneigenschaften sowie höchste Energieeffizienz. Auch kommt eine innovative Leimtechnologie für formaldehydarme bzw. -freie Leimsysteme zum Einsatz. Die auf höchste Umweltstandards ausgerichtete WESP-Filtertechnik von EWK Umwelttechnik steht für „Best Available Technology“ in diesem Bereich. Die Steuerungstechnik ist mit dem innovativen „Siemens S7-1500 TIA“-Portal sowie Siempelkamps Leitsystem „Prod-IQ“ ausgestattet. Kernstück der Anlage ist eine „Contiroll“ der Generation 9 für Span im Format 8‘ x 45,4m, die Produktionskapazität beträgt 2.000 Kubikmeter pro Tag. Das Gesamtkonzept gilt als Benchmark im Bereich umwelttechnologischer Vorgaben.

VMG ist zudem der erste Kunde, der eine Innovation in Auftrag gab: Einen „Rundschienen“-Wagen, der Messerringe zwischen den Pallmann-Messerringzerspanern und dem Schärfroboter bewegt. „Rundschiene“ trifft Messerring – worin genau besteht der Kundennutzen? Zum einen steht der Einsatz des Strothmann-Konzepts für mehr Sicherheit, denn große Messerringe mit einem Gewicht von ca. zwei Tonnen lassen sich sicherer auf der „Rundschiene“ transportieren als auf einem Handwagen. Der Pallmann-Messerring an sich ist bereits ein Vorteil – um in der Anlage mit großer Leistung effizient zu zerspanen, sind derartige King-Size-Zerspaner bestens geeignet.

Enthalten ist Siempelkamps gesamtes Portfolio im Bereich der Holzwerkstofftechnik: Zerkleinerungs- und Frontend-Technologie von Pallmann und CMC, Planung von Sicoplan, und ein Trommeltrockner von Büttner. Alle in West- und Osteuropa gängigen Plattenformate werden auf der nachgeschalteten Schleif- und Aufteilanlage bearbeitet und anschließend verpackt oder direkt zu Möbelteilen weiterverarbeitet.

„Heim+Handwerk“ 2020

Wettbewerb für kreative Handwerksbetriebe – Messestand zu gewinnen

Handwerksbetriebe reagieren auf die Corona-Krise mit experimentierfreudigen Ideen. Sie erfinden innovative Möbel und Produkte, schaffen neue Vertriebswege, probieren digitale Tools aus oder schließen sich mit anderen verantwortungsbewussten Unternehmen zusammen. Mit Innovationskraft, Solidarität und Vernetzung machen diese Betriebe die Krise zur Chance. Diesen Erfindergeist möchte die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH als Veranstalterorganisation der „Heim+Handwerk“ unterstützen und Unternehmen belohnen, die während der Corona-Lockdown-Phase die beste Idee hatten, ihr Geschäft weiterzuentwickeln oder neue Produkte zu kreieren.

Gesucht werden Handwerksbetriebe oder gewerbliche (Klein-)Betriebe, deren Produkte mit einem hohen Anteil Handarbeit gefertigt werden und die regional tätig sind. Prämiert werden die besten Ideen aus den Bereichen:

  • Accessoires & Lifestyle
  • Wohnen & Einrichten & Küchenkultur
  • Bau, Innenausbau & Energie

In jeder Kategorie des Wettbewerbs „Kreativ gemeistert“ gibt es einen Messestand auf der „Heim+Handwerk“, die vom 25. bis 29. November 2020 auf dem Messegelände in München stattfindet, in der Größe von 6 Quadratmetern komplett mit Grundausstattung und Medienpaket „Smart“ im Wert von 1.400 Euro netto zu gewinnen. Der Gewinn kann auch auf eine andere Standgröße angerechnet werden. Die vierköpfige Jury freut sich auf neue Ideen und innovative Strategien, die durch die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie entstanden sind. Jeder Bewerber kann sich nur mit einer Idee am Wettbewerb beteiligen. Weitere Infos und Teilnahmebedingungen gibt es auf der Website unter www.heim-handwerk.de/wettbewerb. Einsendeschluss ist der 16.10.2020.

Neue Einträge auf der virtuellen Messe „Dexpo“

Die virtuelle Messe Dexpo wächst. Damit Sie leichter (insbesondere auch von mobilen Geräten) aufgerufen werden kann, können Sie sie jetzt auch unter den Adressen www.dexpo-moebelfertigung.com und www.dexpo-moebelfertigung.de aufrufen. Einen neuen Branchenbucheintrag gibt es von 2020 Technologies, dem Partner für die digitale Transformation der Möbelindustrie. Im ersten Beitrag des Unternehmens erklärt Karl Fuchs, Director Sales des Software-Spezialisten, welche Faktoren für den Erfolg von besonderer Bedeutung sind.

Einen weiteren neuen Beitrag gibt es von den Lackspezialisten von Hesse Lignal. Das Unternehmen stellt das Produkt „Fantastic Clear Ultramatt“ vor und beweist: Antifingerprint und easy-to-clean können heute auch bei matten Lacksystemen gewährleistet werden.
Last but not least: Impress stellt in der Fortsetzung der Trendschau „Trendencies“ neue Dekore und Trendwelten vor. Zum ersten Teil kommen Sie HIER.

„Digital Expo @ möbelfertigung“ soll für alle Interessierten einen schnellen Überblick über Neuheiten und aktuelle Trends der Branche bereithalten. So können in Zeiten ohne Messen neue Entwicklungen schnell öffentlich gemacht werden. Aber auch auf einer Messe kann „Dexpo“ ein hilfreiches Tool sein, um potenziellen Besuchern des Messestandes zu zeigen, worauf sie sich freuen können. Die Plattform ist selbstverständlich für mobile Endgeräte optimiert und kann wie eine App dem Startbildschirm hinzugefügt werden.

Wenn Sie Interesse haben, auf unserer Plattform aufzutauchen, kontaktieren Sie bitte einen unsere Media-Berater.

Hans-Christian Hahn, hans-christian.hahn@holzmann.de, 040 – 63 20 18 – 43.Beate Wulf, beate.wulf@holzmann.de, 040 – 63 20 18 -12.
Sarah Johanson, sarah.johanson@holzmann.de, 040 – 63 20 18 – 22.