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Industrie vermeldet Umsatzrückgänge – Lichtblick aus dem Küchenbereich

Der Verband der Deutschen Möbelindustrie hat die amtlichen Statistiken zu den Umsätzen der einzelnen Segmente im Monat Februar veröffentlicht. Dem allgemein negativen Verlauf der Entwicklungen in der gesamten Branche konnten die Küchenmöbelhersteller mit einem positiven Ergebnis entgegensteuern.

Das Segment der Küchenmöbelindustrie hat im Februar einen Umsatz von 472 Millionen Euro verzeichnet, ein Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Zeitraum Januar bis Februar 2026 belief sich der Umsatz auf 943 Millionen Euro, ein Plus von knapp 10 Prozent. Bei dem starken Anstieg der Umsätze im Januar (plus 21 Prozent) sind nach Einschätzung des Verbandes jedoch statistische Verzerrungen über den Jahreswechsel und das schwache Vorjahresniveau zu berücksichtigen.

Deutlich schlechter lief der Jahresbeginn für die Unternehmen der Polstermöbelindustrie. Sie haben im Februar einen Umsatz von rund 72 Millionen Euro verzeichnet, ein Minus von 13,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 belief sich der Umsatz auf insgesamt knapp 183 Millionen Euro. Das ist ein Minus von 12,4 Prozent.

Auch bei den Herstellern von Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln gingen die Geschäftszahlen zurück. Im Februar verzeichneten die Unternehmen in diesem Segment einen Umsatz von rund 381 Millionen Euro – ein Minus von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Zeitraum Januar bis Februar 2026 belief sich der Umsatz auf knapp 741 Millionen Euro (minus 8,6 Prozent).

Küchenmöbelindustrie, Polstermöbelindustrie, Umsätze, Umsatzrückgang, Wohnmöbel