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Viertes Quartal 2020: Italienische Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen verzeichnen Auftragsplus von 3,7 Prozent gegenüber Vorjahresquartal

Italiens Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen verzeichneten im Zeitraum Oktober bis Dezember 2020 ein Auftragsplus von 3,7 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019. Ermutigende Signale kamen vom Inlandsmarkt, der mit einem Plus von 7,3 Prozent stärker zulegte als das Exportgeschäft (plus 4 Prozent). Das geht aus den Zahlen des Branchenverbandes Acimall hervor.
„Die letzten Wochen des Jahres 2020 haben zweifellos gezeigt, dass die Branche die aktuellen Herausforderungen meistern kann“, sagte Acimall-Präsident Luigi De Vito. „Obwohl die ersten Wochen dieses Jahres noch einen ermutigenden Trend in der gesamten Lieferkette zeigen, müssen wir vorsichtig sein und die nächsten Quartale abwarten, bevor wir sagen können, dass sich der Markt erholt. Eine wichtige Unterstützung in dieser Richtung werden sicherlich der Übergangsplan für Industrie 4.0 und die Verlängerung der Anreize für den Kauf neuer Technologien sein, die von der italienischen Regierung für die nächsten zwei Jahre bereitgestellt werden.“

Die vierteljährliche Umfrage des Studienbüros von Acimall zeigt, dass der Auftragsbestand 3,2 Monate beträgt (gegenüber 3,1 im Vorquartal), mit einem Preisanstieg von 1,2 Prozent seit Anfang des Jahres 2020. Die Umsätze stiegen um 17,2 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2019.

In der Qualitätsbefragung gaben 50 Prozent eine positive Produktionsentwicklung an, sechs Prozent eine negative und 44 Prozent eine stabile Entwicklung.

Laut der Prognoseumfrage erwarten 50 Prozent einen stabilen Trend für den Export, 39 Prozent sagen eine Konsolidierung der Erholung voraus und 11 Prozent befürchten einen Rückgang.  Die Erwartungen für den italienischen Markt sind unterschiedlich: 45 Prozent glauben, dass das Geschäft weiter wachsen wird, 33 Prozent erwarten einen stabilen Trend und 22 Prozent sehen einen Rückgang.

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