Umstrukturierung unausweichlich
Nach den personellen Einschnitten bei Miele und der BSH trifft es nun auch den Küchenhersteller Siematic: Das Unternehmen hält eine Umstrukturierung für unausweichlich, wie das „Westfalen-Blatt“ unter Berufung auf den Firmensprecher Jörg Overlack am Mittwoch, 12.06.2024, berichtet. Bislang ist nicht bekannt, wie viele Personen den Küchenproduzenten konkret verlassen müssen, da sich die Zahl aus geplanten Renteneintritten und zusätzlichen Aufhebungsverträgen zusammensetzen soll. Rund 20 Stellen würden in etwa aber erforderlich sein, um den Personalbedarf vor allem im kaufmännischen Bereich in Löhne zu reduzieren. Das bestätigt Siematic nun auch in einer offiziellen Pressemitteilung.
Von betriebsbedingten Kündigungen sieht das Unternehmen scheinbar vorerst ab. Jörg Overlack betont hierzu, dass „zeitnah und respektvoll Gespräche geführt, faire Abfindungsangebote gemacht und Aufhebungsverträge angeboten“ werden sollen.
Die Entscheidung zum Stellenabbau kommt überraschend, da Siematic nach eigenen Angaben von einer aktuell guten Auftragslage profitiere. Zusätzlich investiere der Küchenproduzent gemeinsam mit seinem chinesischen Eigentümer „kontinuierlich in Standortmaßnahmen, modernste Fertigungstechnologie und Fachkräfte mit spezifischem Know-How“, wie sich das Unternehmen im „Westfalen-Blatt“ äußerte. Dennoch machten „betriebswirtschaftlich optimierte Prozessabläufe (…) zur notwendigen Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit“ den Stellenabbau erforderlich. Dies solle sozialverträglich gelöst werden. Mit dem Schritt möchte Siematic im „branchenweit schwierigen Marktumfeld“ jene Kapazität erreichen, die künftig weitere Arbeitsplätze und „loyale Fachkräfte“ zu sichern vermag.
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