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Zumtobel Group
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Legt Zahlen für das erste Quartal vor

Die Zumtobel Group ist verhalten in das neue Geschäftsjahr gestartet: In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2025/26 verringerten sich die Umsatzerlöse um 7,8 Prozent auf 266,4 Mio. Euro (Q1 2024/25: 289,1 Mio. Euro). Währungsbereinigt betrug der Rückgang 7,7 Prozent. Im Components Segment sanken die Umsatzerlöse um 11,8 Prozent auf 70,9 Mio. Euro, während der Umsatz im Lighting Segment um 7,0 Prozent auf 210,7 Mio. Euro rückläufig war. Vor diesem Hintergrund sank auch das operative Ergebnis deutlich: Das bereinigte Gruppen-EBIT belief sich auf 6,6 Mio. Euro nach 20,2 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Die bereinigte EBIT-Marge liegt mit 2,5 Prozent (Q1 2024/25: 7,0 Prozent) innerhalb der prognostizierten Spanne. Infolge negativer Sondereffekte durch die Werksschließung in den USA weist das Unternehmen für die ersten drei Monate ein negatives Periodenergebnis in Höhe von minus 4,0 Mio. Euro aus.

Während der Umsatz in der D/A/CH-Region im Vergleich zum Vorjahresquartal weitgehend stabil blieb, verzeichnete die Zumtobel Group in Nord- und Westeuropa Umsatzrückgänge, besonders deutlich in UK. In Süd- und Osteuropa ging der Umsatz in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres ebenfalls leicht zurück. Auch in den Regionen Asien & Pazifik und Amerika & MEA konnte die Zumtobel Group aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen nicht das Umsatzniveau des Vorjahresquartals erreichen.

Im Lighting Segment sank der Umsatz im ersten Quartal 2025/26 um 7,0 Prozent auf 210,7 Mio. Euro (Q1 2024/25: 226,6 Mio. Euro). Zwar konnten Umsatzsteigerungen in Teilen Süd- und Osteuropas erzielt werden, diese reichten jedoch nicht aus, um die Rückgänge in UK und in der Region Asien & Pazifik auszugleichen.

Das Components Segment verzeichnete einen Umsatzrückgang von 11,8 Prozent auf 70,9 Mio. Euro (Q1 2024/25: 80,3 Mio. Euro). Hier führte das herausfordernde wirtschaftliche Umfeld in allen Regionen zu rückläufigen Umsätzen.

Angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen hat der Vorstand in den letzten Monaten ein globales Effizienzprogramm für die Zumtobel Group auf den Weg gebracht. Ziel des Programms ist es, Entscheidungswege zu verkürzen, Verantwortlichkeiten klarer zu definieren und die Innovationskraft nachhaltig zu stärken, um damit noch kundenorientierter handeln zu können. Damit sollen auch die Effizienz und die Kostenstrukturen dauerhaft verbessert werden. Die signifikanten Einsparungen im Bereich Vertrieb und Verwaltung sollen jährlich steigen und im Geschäftsjahr 2028/29 ein Volumen von 30 bis 40 Mio. Euro erreichen.

Das Management der Zumtobel Group beurteilt die aktuelle geopolitische und wirtschaftliche Lage als nach wie vor angespannt und schwer prognostizierbar. Dies macht es schwierig, die wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2025/26 zu antizipieren. Vor diesem Hintergrund und mit Hinweis auf die genannten Unwägbarkeiten erwartet der Vorstand der Zumtobel Group für das Geschäftsjahr 2025/26 weiterhin einen Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr und eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 1 Prozent und 4 Prozent.

Bilanz, Zumtobel