Skip to main content
Kesseböhmer
Kesseböhmer  | 

Konfrontiert mit nie dagewesenem Auftragseingang

Das Jahr 2020 stellt die Branche vor besondere Herausforderungen. Das gilt natürlich auch für den Global Player Kesseböhmer. Doch wie agierte der innovative Systemspezialist in den letzten Monaten? Wie stellt er sich für aktuelle und kommende Szenarien auf. Und welche Rolle spielt dabei das Thema Messen? Die Redaktion der „möbelfertigung“ fragte bei Geschäftsführer Burkhard Schreiber nach.
möbelfertigung: Herr Schreiber, wie hat sich die Pandemie auf das Geschäft von Kesseböhmer ausgewirkt?
Burkhard Schreiber: 2020 hat sich zu einem besonderen Jahr entwickelt, das in seinen unterschiedlichen Ausprägungen einer Achterbahnfahrt gleicht.
Wir bekamen die Krise zunächst in der zweiten Märzhälfte mit deutlichen Umsatzeinbrüchen zu spüren, die ihren Tiefpunkt im Mai erreichten. Mit den uns zur Verfügung stehenden Arbeitszeitinstrumenten haben wir die Kapazitäten an die Geschäftsentwicklung angepasst.
In der Verwaltung sind wir – je nach Bereich in unterschiedlichen Größenordnungen – zum 1. April in die Kurzarbeit gegangen, gepaart mit einem Abbau der Zeitkonten und dem Vorziehen von Urlaubstagen. In der Produktion haben wir im Zuge der Kurzarbeit im Mai und Juni einige Tage herausgenommen.
Im Juli kam dann die überraschende Wende. Ich erinnere mich gut daran: Nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub Ende Juli sahen wir uns plötzlich konfrontiert mit einem noch nie dagewesenen Auftragseingang mit Zuwachsraten im hohen zweistelligen Bereich. Dieser steile V-förmige Verlauf unserer Umsatzentwicklung scheint sich bis in das nächste Jahr hinein fortzusetzen.

Das komplette Interview lesen Sie in der kommenden „möbelfertigung“, die am 10. Dezember erscheint.

Weitere Themen: Wie Grass und Häcker Küchen gemeinsam ein neues Schubkastensystem entwickelt haben, wie Fraunhofer und Kinnarps eine Berliner Behörde auf Vordermann gebracht haben, warum Emotion-24 Niemann übernehmen musste, wie verschiedene Möbelhersteller mit der Rohstoffknappheit umgehen, wie eine junge Firma das automatisierte Nähen revolutioniert, auf welche neuen Anlagen Rolf Rissel und ATL setzen, wie Ambigence Möbel neu denkt und noch viel mehr.

Außerdem in der Ausgabe: Das Special Beschläge, Licht & Küche und die große Übersicht der CAD/Cam-Spezialisten im Bereich Polstermöbel.

Damit Sie auch in Zukunft keine Ausgabe der „möbelfertigung“ verpassen und Ihr Ohr stets dicht am Puls der Branche bleibt, sichern Sie sich jetzt Ihr Abo.

Kesseböhmer