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Mann im Büro, Pflanze im Hintergrund
Homag Group
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Dr. Daniel Schmitt im Interview

Auf Jahre des enormen Wachstums folgen seit 2023 deutliche Auftragsrückgänge: Bei der Homag Group muss infolgedessen auf die Bremse getreten werden. Grund genug für die möbelfertigung, erneut das Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Daniel Schmitt zu suchen – immerhin ist das letzte Interview auch schon wieder ein Jahr her.

möbelfertigung: Sprechen wir über das Maßnahmenpaket zur Effizienzsteigerung. Sie haben den Abbau von 600 Stellen angekündigt und wollen ab 2025 50 Mio. Euro einsparen?

Dr. Daniel Schmitt: Wir haben wirklich versucht, einen ausbalancierten Weg zu finden. Wenn man auf die aktuelle Marktsituation schaut, muss man davon ausgehen, dass wir eine längere Talsohle durchschreiten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Markt bald wieder so stark sein wird, wie wir es in den Jahren 2021 und 2022 gesehen haben.

Abgesehen vom Stellenabbau, nutzen wir in Deutschland Flexibilisierungselemente. Wir flexibilisieren mehr, als wir abbauen. Also Kurzarbeit und weitere tarifliche Instrumente. Ich glaube, wir haben ein ausgewogenes Programm gefunden. Wir mussten in 2023 sehr stark nachsteuern, um einen Teil der Ertragslage sichern zu können. Das Maßnahmenpaket war an der Stelle einfach alternativlos.

Natürlich versuchen wir auch, das Know-how im Unternehmen zu halten, aber es gibt Faktoren, die wir kritisch anschauen müssen. Wir haben 85 Prozent der Wertschöpfung in Deutschland – Deutschland bildet aber nur 10 Prozent unseres Marktes ab. Wenn wir nachhaltig erfolgreich sein wollen, können wir uns dem Thema Dezentralisierung nicht verschließen.

Sie wollen wissen, wie es weitergeht? Dann besuchen Sie in der kommenden Woche unbedingt unsere Homepage www.moebelfertigung.com: Hier werden wir das komplette Interview, das in der Ausgabe 3/2024 erscheint, vorab in zwei Etappen veröffentlichen.

Holzbearbeitungsmaschinen, Homag Group, Möbelindustrie