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Das starke erste Quartal 2021 lässt für die Zukunft hoffen

„Besser kann man das neue Jahr nicht beginnen. Die von unserem Studienbüro verarbeiteten Daten bestätigen die ,starke Wahrnehmung‘ der letzten Monate: Das Jahr 2021 hat sehr positiv begonnen, mit einer starken Zunahme der Nachfrage nach Technologie für die Möbel- und Holzindustrie“, sagt Luigi De Vito, Präsident von Acimall – dem Verband, der die italienischen Hersteller von Technologien, Werkzeugen und Ausrüstungen für Holz und Holzwerkstoffe vertritt.

58 Prozent mehr Aufträge brachte das erste Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Entwicklung der internationalen Aufträge war mit einem Plus von 52 Prozent sehr positiv, während die Inlandsnachfrage mit einem Zuwachs von 87,8 Prozent regelrecht boomte.

„Der Rebound hat unsere Erwartungen weit übertroffen, unterstützt durch die positiven Signale im letzten Quartal 2020″, fügte De Vito hinzu.

Die vierteljährliche Umfrage des Studienbüros von Acimall bei Unternehmen zeigt auch, dass der Auftragsbestand 4,1 Monate umfasst, während die Preisschwankungen seit dem 1. Januar ein Prozent betragen. Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum 1. Quartal 2020 um 2,4 Prozent.

In der Qualitätsbefragung gaben die Befragten ein klares Feedback: 75 Prozent der Stichprobe gaben einen positiven Produktionstrend an (gegenüber 50 Prozent im Vorquartal, ein klarer Beleg für das zunehmende Vertrauen in „reaktivere“ Märkte); fünf Prozent berichten von einem rückläufigen Geschäft, während 20 Prozent stabil sind. Wachstum war auch der vorherrschende Trend bei den Beschäftigungszahlen: 55 Prozent der Stichprobe berichteten von einem stabilen Trend, während 40 Prozent einen Anstieg und fünf Prozent einen Rückgang meldeten.

Laut der Prognoseumfrage erwarten 55 Prozent der Unternehmen, dass der Exporttrend auf den aktuellen Werten bleibt, während 45 Prozent glauben, dass sich die Situation verbessern kann. Niemand befürchtet, dass sich die Situation verschlechtern könnte, was für das Vertrauen in die Zukunft von Bedeutung ist. Betrachtet man nur den Inlandsmarkt, so sind die Aussichten etwas anders: 55 Prozent der Stichprobe erwarten eine weitere Expansion, 40 Prozent Stabilität und fünf Prozent denken an einen Rückgang.

Das erste Quartal zeigte also eine klare und positive Richtungsänderung nach schwierigen Jahr 2020.

Natürlich wirkte sich die globale Situation auch auf den italienischen Export aus. Ein Rückgang von 15,8 Prozent gegenüber 2019 und einem absoluten Wert von 1.330 Mio. Euro. Trotzdem bleibt der internationale Verkauf der wichtigste Treiber für die gesamte Branche.

Der Rückgang des Imports im Jahr 2020 war prozentual sogar noch stärker, mit einem Minus von 28,2 Prozent oder 153 Mio. Euro. Insgesamt zeigen diese Zahlen, dass sich die Inlandsnachfrage 2020 immer noch in einer kritischen Situation befand, während die Handelsbilanz – also die Export-Import-Differenz – weiterhin auf hohem Niveau blieb (1.177 Mio. Euro).

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