Das sagt der Insolvenzverwalter
Nachdem die M. Westermann & Co. GmbH (WESCO) am 30. November den Antrag auf ein Eigenverwaltungsverfahren gestellt hat, gab es auf Nachfrage des möbelfertigung-Schwestermagazins möbel kultur ein kurzes Feedback auf den Status quo des Verfahrens. „In den vergangenen Wochen haben wir Gespräche mit allen wesentlichen Beteiligten geführt. Unsere Geschäftspartner stehen zu uns. Die Produktion läuft unverändert. Kunden werden weiterhin wie gewohnt beliefert,“ heißt es in der Antwort. Die 140 Beschäftigten erhalten derweil Insolvenzgeld der Agentur für Arbeit.
Die Geschäftsführung, Rechtsanwalt Prof. Dr. Dirk Andres (Kanzlei Andres) sowie Dr. Jan Janßen als vorläufigem Sachwalter suchen weiterhin nach einem Käufer, der in das Unternehmen investiert und das Geschäft weiterentwickeln will. „Wir gehen davon aus, dass das zuständige Amtsgericht das Verfahren im März 2024 in Eigenverwaltung eröffnet und wir das Verfahren bis zum Sommer 2024 abgeschlossen haben werden,“ so die Perspektiven. Ausgelöst wurde die finanzielle Schieflage durch die allgemeine Kaufzurückhaltung und die zugleich hohen Beschaffungspreise für Material und Energiekosten.









