Europäische Holzindustrie setzt sich in den USA für forstbasierte Bioökonomie ein
Diese Woche hat die europäische Holzindustrie, vertreten durch CEI-Bois und EOS (European Organisation of the Sawmill Industry), eine klare und zukunftsweisende Botschaft während einer Nebenveranstaltung der 20. Sitzung des UN-Waldforums (UNFF20) am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York überbracht. Das Motto der Veranstaltung lautete „Unlocking the potential: Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor zur Erreichung der globalen Waldziele“.
Die Veranstaltung unterstrich die strategische Rolle des europäischen Holzsektors bei der Förderung einer nachhaltigen forstbasierten Bioökonomie. Als erneuerbares, vielseitiges und kohlenstoffarmes Material bietet Holz eine praktikable Alternative zu fossilintensiven Produkten und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und zur zirkulären Innovation.
Der europäische Holzsektor bietet nachhaltige Lösungen für eine Vielzahl von Branchen – von der Bau- und Möbelindustrie bis hin zu Verpackungen, Textilien und biobasierten Chemikalien – und verringert gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen. Außerdem unterstützt er die langfristige Kohlenstoffspeicherung, insbesondere durch langlebige Holzprodukte in der bebauten Umwelt, und trägt damit auch zur Linderung der Wohnungsnot bei. Abgesehen von den Umweltvorteilen ist der Holzsektor für die ländliche Entwicklung und das Wirtschaftswachstum in waldreichen Regionen von entscheidender Bedeutung.
Die Holzindustrie treibt die Innovation und den technologischen Fortschritt in der kreislauforientierten Bioökonomie voran, indem sie fortschrittliche Baumaterialien entwickelt, während sie durch die Umwandlung von Holzverarbeitungsrückständen in wertvolle Produkte die Ressourceneffizienz verbessert und die Abfallmenge minimiert.
Um das Potenzial der forstbasierten Bioökonomie voll auszuschöpfen, braucht es eine kohärente Politik und harmonisierte Normen. Zu den wichtigsten Prioritäten gehören: die Stärkung eines umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffungswesens, die Aktualisierung der Bauvorschriften, um den Vorteilen von Holz in Bezug auf Nachhaltigkeit und Kohlenstoffspeicherung Rechnung zu tragen, und die Förderung moderner Baumethoden wie Bauen außer Haus und Renovierung.
Auch verstärkte F&E-Investitionen in Holzwerkstoffe und neue Anwendungen sind von entscheidender Bedeutung. Diese Botschaften wurden von CEI-Bois und EOS auf dem Workshop der Europäischen Kommission „Shaping a Competitive Future for Bio-based Products“ am 5. Mai bekräftigt. Die Gewährleistung einer nachhaltigen und sicheren Holzversorgung bleibt für den langfristigen Erfolg von entscheidender Bedeutung.
Der Holzsektor ist bereit, bei grünem Wachstum, Innovation und der Verwirklichung der europäischen Bioökonomie eine führende Rolle zu übernehmen.















