In Rothenburg wird komplett abgewickelt
Bestand Ende Dezember noch Hoffnung, dass Lechner zumindest mit seiner Glas-Sparte (Arbeitsplatten und Nischenverkleidungen) fortbestehen kann, hat sich dies inzwischen zerschlagen. Der Kaufinteressent sei wieder abgesprungen, gab ein Mitarbeiter von Insolvenzverwalter Joachim Voigt-Salus der „möbel kultur“-Redaktion zu Protokoll. Da keine weiteren Investoren in Sicht sind und das Insolvenzgeld für die 350 Beschäftigten in Rothenburg o.T. bereits Ende Dezember ausgelaufen ist, bleibt nur noch die Abwicklung. Diese hat bereits begonnen, für April ist zudem eine große Auktion für den Restverkauf geplant. Lediglich für die Marke Lechner (inkl. Logo) fand sich ein Interessent: Sie wurde bereits an den Nordhorner Natursteinverarbeiter Monser, der seinerseits von der Berliner Medici-Gruppe übernommen wurde, veräußert.
Zum bisherigen Verlauf: Am 19. Oktober wurde das Schutzschirmverfahren für den Arbeitsplattenkonfektionär in Rothenburg wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beantragt. Seit 1. Januar läuft die Regelinsolvenz. Auch das Überleben der Glassparte hätte nur für an die 30 Mitarbeiter:innenen eine Weiterbeschäftigung ergeben und sei bei der Abspaltung der Fertigung schwierig zu realisieren gewesen, wie es heißt.








Surplex | Versteigerung der Maschinen von D. Lechner
[…] ersteigern. Alles zum Insolvenzverfahren bei D. Lechner gibt es hier zum nachlesen: https://www.moebelfertigung.com/news/in-rothenburg-wird-komplett-abgewickelt, https://www.moebelfertigung.com/news/insolvenzverfahren-eroeffnet-rettung-fuer-die-glas-produktion […]