Von Eurocomfort übernommen
Die Eurocomfort Group setzt weiter auf Wachstum. In einem vierwöchigen internationalen Bieterprozess konnte sich das Unternehmen die Markenrechte des Traditionsunternehmens Schlaraffia sichern.
Seit über 115 Jahren produziert Schlaraffia Matratzen und gehört zu einer der bekanntesten Marken rund ums Schlafen. Mitte Juli war ein Insolvenzverfahren über das zur portugiesischen Aquinos-Gruppe gehörende Unternehmen eröffnet worden.
Jetzt sicherte sich Thomas Bußkamp, CEO der Eurocomfort Gruppe, die Markenrechte. Vorausgegangen war ein vierwöchiger internationaler Bieterprozess, in dem sich Bußkamp als höchstbietender Investor durchsetzen konnte. Begleitet wurde das Verfahren durch die vorläufige Insolvenzverwalterin Frauke Heier, Fachanwältin für Insolvenz- und Sanierungsrecht bei Niering Stöck Tömp und Partner. Bei der Transaktion wurden die Schlaraffia Produktionsstandorte nicht übernommen. Über die Höhe des Investments machten die Unternehmen keine Angaben.
Die in Bocholt ansässige Eurocomfort Group gehört zu den größten Produzenten auf dem Gebiet der Bettausstattung und Polsterelemente. An zehn Produktionsstandorten sind rund 4.595 Mitarbeitenden beschäftigt. Zur Unternehmensgruppe gehören unter anderem Badenia Bettcomfort, Lück, Brinkhaus, Abeil und Euroline sowie die bekannten Marken Irisette, Brinkhaus und Ewald Schillig.
Europas größte Schäumerei
Das Team rund um Bußkamp setzt nicht nur mit der Übernahme auf weiteres Wachstum. Anfang Oktober wird am Produktionsstandort Leszno/Polen die – nach eigenen Angaben – größte Schäumerei für Matratzen in Europa eröffnet.











