Visionäres Ausbildungskonzept in der Pipeline
Die Entscheidung wird in Kürze fallen. Dann ist klar, ob in Ostwestfalen ein neuartiges Bildungszentrum für die Holz- und Möbelindustrie entsteht oder nicht. 12 Monate Zeit bekam das Unternehmen Zeus GmbH für eine entsprechende Machbarkeitsstudie. Auftraggeber ist der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) gemeinsam mit den Herforder Möbelverbänden, der Wirtschaftsförderung des Kreises Herford und weiteren Kooperationspartnern.
„Die Möbelindustrie ist ein wichtiger Arbeitsmarktmotor in Deutschland“, betont Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM) und der Herforder Möbelfachverbände. „Die Corona-Pandemie zeigt aktuell einmal mehr den hohen Stellenwert unserer Branche auf. Umso bedeutender ist es, langfristig die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich dieser Industriezweig erfolgreich entwickeln kann. Und das bezieht definitiv auch Personalthemen mit ein – insbesondere mit Blick auf den ab 2025 zu erwartenden rapiden Rückgang an Fachkräften.“
Im ersten Schritt ging es bei der Studie darum, die Machbarkeit zur Schaffung eines hochmodernen Trainingszentrums mit etwa 2.000 Quadratmetern in Ostwestfalen nahe der A2/A30 zu überprüfen. Hier sollen alle technischen Fähigkeiten in und nach der Ausbildung wie etwa Holzmechaniker, Mechatroniker und viele weitere Berufe der Möbelindustrie erlernt werden können. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Erhöhung der Attraktivität des Berufsbildes Holzmechaniker zu, der Fokus liegt zudem auf regelmäßigen Fortbildungen der gesamten Belegschaft eines Möbelherstellers. Darüber hinaus soll die Einrichtung interessierten Möbelherstellern beim Recruiting von Schülern und anderen Zielgruppen helfen.
Die Resonanz war enorm: „Die Idee, eine Trainingskapazität für industrielle Möbelfertigung zu schaffen, scheint vielen Unternehmen unter den Nägel zu brennen“, beschreibt Markus Kamann, Geschäftsführer der Zeus GmbH und Bang-Ausbildungsnetzwerke – und damit ein echter Profi in Sachen Personalausbildung und -vermittlung im Mittelstand. „Insofern bekamen wir sehr schnell viele positive Rückmeldungen.“
Weitere Details zu diesem wegweisenden Projekt lesen Sie in der „möbelfertigung 1/2021“, die als Print-Ausgabe morgen erscheint. Das komplette digitale Magazin finden Sie HIER. In neuem Layout. In neuem Layout. Moderner, klarer, noch übersichtlicher!
Außerdem in der Ausgabe: Wie Entscheider rund um den Globus mit den Herausforderungen der Pandemie umgehen, warum die Küchenmöbelindustrie auf höhere Kapazitäten setzt, weshalb wir am Beginn der Ära des biophilen Designs stehen, warum es zunehmend zu einer Demokratisierung des Möbelkomforts kommt, in welcher Hinsicht wir aus Sicht des Vitra-Trendscouts Raphael Gielgen auf dem Mars angekommen sind, warum Augmented Reality ein großes Thema für den Möbelhandel sein sollte, wo der neue CEO von Pfleiderer aktuell die größten Herausforderungen sieht, wie Reform die traditionelle Küchenmöbelindustrie herausfordert, warum sich aus Sicht von iFurn auch kleine Unternehmen mit der Digitalisierung beschäftigen müssen, wie Speedmaster auch unter schwierigen Rahmenbedingungen eine perfekte Logistik sichert, welche modernen Produktionsanlagen Ima Schelling bei Fournier Habitat installiert hat und viele weitere interessante Artikel.







