Positive Bilanz: Holzhandel-Umsätze im März um 10 Prozent gestiegen
Mit einem Umsatzplus im März 2026 im Holzhandel zieht der Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) ein positives Fazit aus den neuesten Ergebnissen der monatlichen internen Betriebsvergleiche. Wenngleich die Teilnehmer auch angeben, dass dieser Anstieg auch mit steigenden Preisen zu tun hat, kann man von einer insgesamt stabilen Entwicklung sprechen. „Wir sehen, dass sich der Holzhandel nach den schwierigen Vorjahren zunehmend stabilisiert. In wichtigen Segmenten verzeichnen wir wieder Zuwächse. Das ist ein positives Signal“, erklärt GD Holz-Geschäftsführer Thomas Goebel.
Der aktuelle Betriebsvergleich zeigt, dass sich die Umsätze in mehreren Warengruppen im Vergleich zum Vorjahr verbessert haben. Zweistellig im Plus waren im März Hobelwaren, Holzwerkstoffe, Fußböden, Holz im Garten und Dienstleistungen, knapp darunter Schnittholz und Bauelemente. Kumuliert für die ersten drei Monate des Jahres 2026, ergibt sich ein Umsatzplus von 2,7 Prozent.
Verhaltene Erwartungen für nahe Zukunft
Die Erwartungen bleiben aber trotz des guten Monats März verhalten. Sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel erwartet eine Mehrheit der Unternehmen eine gleichbleibende oder auch geringere Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten, während ein Viertel mit steigenden Umsätzen rechnet. Ein Großteil der aktuellen Umsatzentwicklung ist dabei preisgetrieben. Rund 45 Prozent der Umsatzveränderung auf Preisanpassungen, während reine Mengenzuwächse lediglich gut ein Viertel ausmachen. Ein weiteres Viertel der Entwicklung resultiert aus einer Kombination aus Preis- und Mengensteigerungen.
„Eine nachhaltige Erholung wird sich erst dann einstellen, wenn auch die Absatzmengen wieder spürbar anziehen“, so Goebel und weiter: „Die Erwartungen unserer Mitgliedsunternehmen sind insgesamt von einer gewissen Zuversicht geprägt. Viele gehen davon aus, dass sich die Lage weiter stabilisiert. Dennoch bedarf es eine handlungswillige Politik, welche die wirtschaftlichen Herausforderungen in diesen Zeiten mit unternehmerischem Sachverstand anpackt und die entsprechenden Leitplanken aufzeigt, wie zum Beispiel eine spürbare Verringerung der hohen Energiekosten. Da steht die Bundesregierung im Wort.“
Die Entwicklung im März 2026 ist eine Fortsetzung eines Stabilisierungskurses. Nach einer längeren Phase rückläufiger oder schwankender Umsätze scheint sich der Markt allmählich zu festigen – wenn auch vorerst auf moderatem Niveau.












